10291.2

09291.

Sie mögen mich für verrückt erklären. machens. es bleibt nicht aus, die schädeldecke umgrenzt nur unvollkommen das gesagte. hier ist jetzt widerstand spürbar, also -anschlag- unter den fingern.

10291.

frage nach kapazitäten etwa. also wo man genau hinschreiben müszte, würde man jetzt nicht mehr sehen. in welchen raum? weisz das nicht mehr…, kann sein es waren gebäude zwischen uns plötzlich.

wir sagten immer: den zeilenexport aufgeben. meinten diesen bezug ergreifen, der drinnen, auf dem screen der anderen…, und diese kommas auszerdem müszten sich tilgen lassen in ihrer aller hirn. ob sie so atmen? vermutlich. es wird so sein.

ich kann den screen ewig für eine weisze wand denken. je le…, non: j‘en pense comme une wand. J‘en pense ,dune wand. schön. wir habe etwas in die französische seite exportiert, schön…, meint auch der lektor oder dessen frau. ich kann das nicht beherzigen, nicht also unbedingt nicht hier. überall anders vielleicht, wenn ich mich in ein sehr enges korsett zu zwingen versuche. ich werde dieses anziehen müssen glaube ich. aber hier? wollens das wirklich? wir sehen diese wortgrenze zwischen literatur und wissenschaft kurz verschwimmen. daran wird man literatur dann auch in hundert jahren noch erkennen hoffe ich. dasz sie nicht vereinnahmt wurde.

ich bin der migrant. ich weisz das. damit gehe ich täglich um, mich so zu fühlen. es befriedigt mich, zu sehen, wie die einhemischen keifen über meinen unwillen zur integration.

das zitat ist von stepeh king. habe ich es nicht gerade gesagt? nein? dann nochmal: Schreiben Sie nur von dem, was Sie kennen.“ ich tue das fortwährend, meine bücher verkaufen sich einigermaszen, ich bin also wenigstens in der literatur kein unbezahltes blatt wie hr. müller es gern wollte. die kompensation reicht natürlich nicht, mich von den gräbern dauerhaft zu befreien, aber wer will das schon…ich schreibe, also musz ich nur die hälfte der zeit arbeiten, weil der rest von der steuer abgeht. wir sollten uns endlich damit anfreunden, student un nebenbei zu arbeiten, als eher umgekehrt. ja…, drehen Sie doch weiter an diesen konstruktionen, es wird Ihnen nciht gelingen mich zu den Ihren zu machen…, auch wenn Sie durchaus…, und mein feind? schweigt. auch gut.ich habe den input den es brauchte. wir werden uns eingehend mit sprache/gesellschaft beschäftigen.

10291.

10291.glaubwürdig

c……………………………………………………………. es regen sich im schliesvesi) in weiteren längen//////////////////////////////////////////////brheren,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,, norden allgmei,,, dort jdfs.ich glaube ihm dasa…………… sagt wörtffen. das abstrakte die worte inist das ein tk……………………………….

ich habe mir d das ist ein tas mehr durch digeistern die wörter? worte????? über den sc also wie :von meiner as ist ein task. ich suche die frage. stellen Sie sich im wort, aber eine semantischedie den stamm (WORT) in die felder ((((((((worte) und (wörter) driften läszt. was sind diese bvor dem (WORT) auftun, wenn man sich aus ihm hen will?1.. und jetzt???????????????????????????? wo waren wirt aus dem wort. drifte ich gehe ich nach denverschwinde ich in esoterik, in emotion, in irgendeiner semantiscfolge ich den wörtern,,,, tut sich ein physiklischer raum auf, physikalischder das feld umgrenzt, umumraumt.. umraunt vielleicht……….der lektor sagtändig

vertippen. ich bin unkonzentdiese fehlleitung der aufgetan hnehmen Sie das w<<<<<<schlampe>…………. nein. nehmen Sie nichs wort. das ist schwer, ich weisz, jede beim wort…………………. hätte dort ein<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<beim> gestankönnte unen. es hat mich bisher nrhlicherweisinfach nicht, weaus anderem befragen Sie nic:. das musz r zb…… eine frau,,,,, 103 jahre…… als ich die urne vedem himmel. es war zu erwarten, eid eingesetzt, es bas einzige zeichen. also die urne ist untdas zeichen fällt. ich mach das gerne. ich mache das gut. doch in der woche wie ich ich am besten jemariminieren (((((das ist darüber denke crediil, in meinem kopf……………………

wiederholungscharakter.

vielleicht sollte das so….., der reine bezug eben.

  1. ))))))))ich weisz habe mich veras passiert ↩︎

10291.LKT

@meta

wir muszten unseren lektor feuern. (wer sich wundert über die das daherkommen der texte seit 10287) er hat sich in offiziellem zusammenhang als“schlampe, die hier alles umsonst mach“ bezeichnet und diese bezeichnung können wir so nicht akzeptieren. wir suchen also, falls interesse besteht, nach einer neuen lektorin, die willens ist, eingehende manuskripte neben arbeit und studium unbezahlt zu lektorieren, ohne sich dabei in irgendeiner weise diskriminiert zu fühlen.(er hat in dem offiziellen kontext ausdrücklich nicht das nwort benutzt, sondern das wort <schlampe> wir rechnen also nicht mit einer gegenwehr des kollegen, die stelle soll heiszen minderbemittelte position ist vakant.

@end meta

Veröffentlicht in meta

10287.

10287.

reiner bezug.

ich stelle mir vor: die weggegabelte entscheidung, ca. der reine bezug. am andern ende die verkabelung ist ausgelöst, weil import des datamaterial lange verschoben. hier nurkreisen von motten. in merkwürdigen kreisen. kann das nicht richtig sehen, was sie ins holz schreiben, aber ich bin mir sicher, sie haben etwas zu sagen. soll keine fehler schreiben. soll keine gebärden mehr.

du siehst, das blinde ausgangsmaterial , zwecks eingabe längst um den nullpunkt ich müszte jetzt aussteigen. 12

ich stelle mir daas nur vor. wenn du das gitter sehen würdest, das hier nachts um mich…, also nachtgitter, ausgezogenes, das ich nur sehe. wie schreibt man das ? gesehen haben…, etwa den:starkregen:, in den notizen steht: habe lange pause gemacht wegen starkregen3, sasz unter dem holunder der eibe neben mir das noch küken. etwas war anders. die spiegelung brach auf, fehlte des (himmels? vielleicht.) die spiegelung brach auf des himmels. als ich das gerät wieder einschaltete war ein neuer text da. weisz nicht woher. sasz die ganze zeit unter dem holunder. neben mir das küken, immer noch, aber jetzt tot, irgendwie tot. im rücken: selma schulz und sagt: Sie sitzen lange heute hier, nicht wahr…

ich sasz wirklich lange. oben deckt die fichte alles ab, halb mit dem ahorn über mir, vereinzelt tropfen ins device. habe das so gesehen, weisz ich jetzt, noch nichts war vorhanden, nur hier. wenn ich aufstehe, stöszt die eibe an den holunder. merkwürdig…, wie sie zusammenpassen. aus grün grün…., aus dem kommendes rot. wie wir hier sitzen, komisch immer ohne den bezug.alles nur erinnerung. wenn der satz ist, komma, punkt. punkt.

10291.

ich hasse alliterationen, aber was sie dort hergestellt haben, ist ein blindes band. es gibt einen druckpunkt, der nie lektoriert wurde, von keinem menschen je gezeichnet. es ist flusz4. der holunder gräbt jetzt. nach der zuordnung…, vermutlich. ich weisz nicht, ob ich das richtige wort einsetze. ich meinte das…, die lektorin ist flöten, die schlampe. wir müszten uns irgendwann geeinigt haben, uns nicht anzuschauen; dann wäre der vorstosz zumindest gerechtfertigt. so lange…, wie hier also5 die zuordnung nicht ergraben ist,,,,,,,,,,,, bleibt dies blinde erzählung……. eine. die möglichkeit, zurückzugehen (etwa kommas zu versorgen) besteht nicht. die lektorin hat den werkauftrag nicht ausgeführt, stellt sich an. ich sehe das…, wir wiederholen uns vermutlich. aber abstaz.

migration content.

ich sollte im zweiten fenster französisch versut haben. nur die bezahlung ist eh…, also hr. mayer würde sagen: ohne diese setzte er hier keinen, hätte hier keinen satz geschrieben, klar. ich sehe das genauso. also…, not monetized. das heiszt zuerst, ich kündige der lektorin, denn die spesen sind nicht zu halten. zweitens wären die tiere aus dem text zu eliminieren, der hier: ich meine f.m. würde das verstehen, sie redet grundsätzlich nicht mit, sondern höchstens :über: tiere, die auf der thermorolle zufällig6ich glaube habe die note abgeschlossen. wenn alles seinen gang geht, sollte die arbeit nicht durchkommen. sie überbordet sie strotzt? nein…, sie (schäumt vielleicht?) sie bricht…, bricht von sexistischen vom spiel mit solchen…, also sex.. symbolen und stellt sich also in eine tradition, die unmöglich heute (wann ist das?)

i lost track.

  1. bestellt: hier fehlte eine finite form ↩︎
  2. noch ↩︎
  3. notizende ↩︎
  4. flusz. ↩︎
  5. pausen im flusz womöglich ↩︎
  6. hören Sie mein lieber…, SIe müssen das nicht ausweiten, Sie können einfach ich meine nämlich :unbedingt: den flusz gebruachen. dann…, nur dann…, werden Sie auch kommata beherrschen. vergessn Sie nicht, die fusznote zu schlieszen. ↩︎

10286.

10286.

gut. denn genau das wäre der moment, um mit dem schreiben längst begonnen zu haben. dave…, sitzt noch am fenster. das fenster hat noch keine risse bekommen, wie in einer guten halben stunde vielleicht. bis dahin wird in der kabine niemand etwas von dem theater gemerkt haben, das sich im cockpit seit naja ca. 2h abspielt. wir brauchen hier auch nicht auf die belange der :terrroristen: einzugehen, die gerade dabei sind, das flugzeug landen zu lassen, es sinkt auch schon abundzu, natürlich immer noch kontrolliert. irgendeine musik hört er, der akku ist immer noch bei 64%, es ist ja kaum etwas möglich auszer musik hören, :bücher: zeigt das dateienverzeichnis leider nicht an. er würde auch nur einschlafen. er denkt an popcorn. musz immerzu an popcorn denken…, der monitor hatte bis vor einer weile die flugroute angezeigt, seit ca. anderthalbstunden lief ein film, den er schon kannte, der aber gut war, ächt gut. er kann sich genau erinnern: sibel neben ihm. popcorn. vor ihm in der bank? nein. ich denke er wird es gegessen haben…, ja, ich bin mir sicher, sie haben sich eine tüte popcorn geteilt und den film angeschaut, danach…, ach…, zu irgendeinem vietnamesen, kaffe noch, bilderbücher auf dem handy anschauen, die sie für (ihre? nein, ihre…) kinder auf die wunschliste getan hatte. dave ist ein idiot. ja…, ich werde ihn einen idioten werden lassen. er versucht sich an die :bücher: zu erinnern. glaubt einen haufen hunde aber vielleicht vermischt sich das mit dem menu, das sie erörtert haben, der film macht ihn wahnsinnig, obwohl er wiegesagt ächt gut war. jdfs im kino. das schiff schaukelt n biszchen, er kann nichts sehen, weil er am gang sitzen musz, neben ihm eine schnepfe wie der pfarrer sagen würde. achja der pfarrer.

aber dave sasz am fenster, versuchte zu erkennen, was unten war. in zwanzig minuten macht die stewardesz eine ansage, ich meine die flugbegleiterin. aber bis dahin werden wir noch ein biszchen träumen, oder? oder.

johanus oder wie der hund auf den teller kommt.

das ist etwas länger her. denn früher waren die enten von drauszen zu sehen, wenn man auf den bus wartete. der bus fuhr 7:28, um acht begann die schule. gegenüber das kantcafe.

10284.mea culpa

damit konnte niemand rechnen. wir werden die miszverständnisse umgehend aufklären, die vorerst zur einstellung des projekt geführt haben. bitte haben Sie verständnis dafür hier kein weiteres konzept vorzufinden. das buch ist in kürze hoffentlich in der phil. bib. erhältlich.

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10256.ca: hitpoints berechnen…

wir werden uns damit nicht beliebt machen, haben aber das wort schonmal geklaut. also NOY natürlich, nicht dave.

dave: im sattel irgendwie…, oder vielleicht scheitel der kurve wo das fluggerät (©übersee) langsam die contenance verlieren sollte jetzt. wir mischen uns unter die japanische gruppe…, dann fällt nicht so auf, wie sehr (also dave+) von device umgeben ist, bis sie das gerät wieder verlassen haben. am boden angekommen, vielleicht drauszen der mallorca schock osä., verbrennen ihre zarten füszlein im sand. dave, der natürlich! ingenieur ist, dokumentiert:

  • 7 männer jap. urprungs
  • 1 frau jap. urprungs
  • 1 wesen undefiniert jap. ursprungs
  • 1 flügelwesen definiert: (vielleicht wüstengeier) kreisend über den im wahne kreissenden
  • buxus, taxus (hier?), berberis, citonia, ein brunnen mittig, sandwehen aufgefangene zu jeder seite des quadrats, durchbrochen. parais.

10137.1

wir legen an im gewitter. hinter uns schon viel zu viele tote. gestern die nachricht, die bestimmungen würden verschärft, so heiszt das oft jetzt. es gibt kaum noch milch zu kaufen, die tiefkühlung läuft in den wohnungen überall. meine akkus werden am balkon geladen, während ich die toten über den friedhof trage. es gibt kaum milch, das ist das schlimmste. die arbeit ist nicht angenommen worden, und das spielt keine rolle mehr, die welt dreht sich nicht mehr.

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10167.matin

nous avons appris: wir haben gelernt, dasz :morgen: immer der Morgen danach ist. die welt hat sich weitergedreht möchten wir sagen, aber das CLAY der hütten ist brüchig geworden in der zeit. nous avons appris das stroh, das die hütten formt, das unser bett herstellt…: keine kornkammer in der zukunft der brüchigen hütten; also sie höchstens trester und was gestern noch :danach: war, heute wie gestern :bevor die welt sich weiterdrehte:. wir lernen auswendig die kornstruktur der hüttenwand, die zurückgedacht darauf ablegt, was wir aszen, wie wir schliefen, wen wir liebten, warum wir

verweilten.

10157.1.lesung

the reading from behind the curtain: malicious! we expected at least 2×2 auditeurs et 4×2, en groupes separee selbstverständlich, showed up, selbstverständlich :vor: dem vorhang den die demiurg verhängte. cvd: ilya maintenant 4×2,- dans topf :fund:. cvd ilya besoin de developer le handlungsstrang au conclusion :de faire un feu:.

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10153.1.reviews

reviews: at buecher.de

amzn denies to the time a review.

open question: how to get reviews? i mean one can great theorize about a book being reviewed if this is task for projektarbeit, but how get one?

slim chance: ocelot/ letzte leküren…, see if they get the hint.

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10151.plain

10151.empty

ja…, guten morgen…, liebe freunde der schwerkraft. heute wird gelesen. ich habe zu viele gute sendungen gehört und komme mir schäbig vor mit dem was ich hier veranstalte. deshalb hab ich da mal was vorbereitet. könnte ein längerer exkurs werden und ohne pausen eben. zum schnell durchhören. auch gut? auch gut. weisz nicht, ob das ankommt wenn ich jetz plötzlich so anfange vorzubereiten. jedoch: es ist ernst. vielleicht. vielleicht aber auch nicht. hast du deine brote aufgegessen? nein? das porridge auch nicht? dann mach davon einen haufen auf der einfassung. ich habe irgendein vermutlich eichhörnchen im verdacht, das immer wegzuputzen, jdfs. ist morgens alles verschwunden.

die nächte sind sehr klar. am wochenende seit vier wochen sonnenschein. ich habe die fotos vom letzten jahr angekuckt: man denkt immer, wenn der frühling hier losgeht, dasz es noch nie so schön war. zwischen dem 26-30.3.2019: tiefsttemperatur 6, höchsttemperatur: 25 grad. das nur zur erinnerung. auch die mahonien voll blühend schon, alles wie jetzt auch. nur der nachthimmel oder auch tags war wahrscheinlich nicht so klar. ich sage nicht <wenn irgendwas vorbei  ist> aber shoppen, also nicht <einkaufen> musz man nicht wirklich. auch nicht in london am wochenende osä. langsam kommen die tiere raus glaubich. und was anderes habe ich mir auch vorgestellt für die zeit, wenn <die welt sich weitergedreht hat> bzw. schon jetzt. ich habe vergessen, das in die agenda zu schreiben, aber es fällt mir eben wieder ein, obwohl ich nichts merke: was passiert mit einem metabolismus, der an eine bestimmte konzentration co2 in der luft gewöhnt ist, wenn diese sehr plötzlich abnimmt? wird irgendwas anders? merkt man das? ich weisz, das ist eine frage für eins der foren heute, aber da geh ich nicht hin eigentlich. die frage: wenn die konzentration eben sehr plötzlich abnimmt und nicht über einen längeren zeitraum? was macht der körper damit? man kann sich einbilden grad, freier zu atmen, aber einbilden kann man sich das schon. ich bin manches jahr im herbst auf dem friedhof mit einer gasmaske rumgerannt zum laubpusten…, die stickoxide, die damit rausgefiltert werden, haben mich dumm gemacht vorher von dem puster. oder doch umgekehrt? wenn ich mir meine sätze so ankucke, möchte man meinen, es wäre durchaus umgekehrt. schreibe aber für die orale, oder? (gehirnnotiz: zielsprache zwischen text und mündlichem vortrag, unterschiede dessen) irgendwie denkt man dann etwas rückwärts, also von dem gesprochenen ins schriftliche. eine hohe kunst wäre wohl, das dann so eloquent schon gesprochen zu denken, dasz man die stimme nicht mehr hört, die das dann sprechen wird. kann ich nicht. ich höre mich das sagen, obwohl ich nicht weisz, ob ich hier heut noch oder morgen etwa aufnehmen werde. vielleicht fang ich an dieser stelle einfach wieder an, frei zu sprechen, oder; und mal kucken, ob ihr einen unterschied merkt. also…, worüber wollte ich reden? achja…, der metabolismus. und die inselphänomenologie. müde von dem kram wird man…, echt müde…, zuviel sauerstoff in der luft. das wäre eine gute zeit um lange zeit früh schlafen zu gehn. was ich an dieser stelle getan habe, wenn ihr das hört. dann setzt schon der traum ein. und der geht so:

in meinem rucksack läuft wieder kaffe aus. warum auch immer, ich war der meinung, ich würde die hansenflasche drauszen arrangieren aber scheinbar steck ich sie doch immer hinein. deshalb nehmen langsam alle unibücher schaden, die kladde, das macbook…, alles riecht wunderschön nach kaffe. noras manuskript, wen ich es ebenfalls endlich einmal ausgedruckt hätte, würde ebenfalls voller flecken sein jetzt. hab ich aber eben noch nicht, sondern bin nur einmal durchgeflogen. wenn jemand 1997 schreibt, denke ich immer an freundeskreis also anna zb. lust auf ein lied? pause? pause.

10151.die quadratur des kreises.

immer noch im powerbook der standardschriftprozessor. habe mich kurz <ausgeschaltet>. blindschreiben osä. Sie sehen das hier nicht, was ich alles abkürze. frau erben? suhrkamp? sinds noch da? ich weisz, ich hatte eine fluchtfiktion versprochen, aber schauns: ich habe ja auch Ihren task sowieso nicht erfüllt, deshalb…, nur deshalb, weiter in der benjaminfeldkraft. die läuft einfach so mit und ins flugzeug werd ich (also dave) schon irgendwann gestiegen sein, oder? wolln Sie denn, dasz ich geflüchtet bin? wollen wirklich die vorschau erfüllt sehen? wo waren wir…, achja: der rollkoffer, der damals noch garnicht erfunden war, also in berlin jdfs. noch nicht. 

tschuldigung, war kurz weg und muszte teilen. wer bist du eigentlich?

10151.babylon is wo ich wohn. im scheisendreckrechner.

next:

10146.5.lesung

anstehende lesungen bisher (um dem task Projektarbeit gerecht zu werden): MN witchis marlon noy wird wie geplant trotz groszer krisen am 8. April aus seinem teil des buches lesen. und zwar vor versammelter mannschaft von hinter dem vorhang. genaueres wird hier demnächst bekannt gegeben. achja, is ja schon bald. nu. seins gespannt.

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10146.4

und morgen ist immer der näxte tag gewesen. das was die deutschen sagen an dieser stelle. sie verlassen langsam über den träger den plane. bummelletzte wiedermal. dave irgendwo in der mitte schon und rutscht die leitung hinab ins gummiboot. schön. schön. das kann ja heiter werden.

10146.3

les francais sont tres lentement ce foi. en faites, ils sont vraiment cvd. tatsächlich langsam. plus vite commes les allemand mais encore lentement.

a besoin d inventer du mots nestcepas? traduire? je rassemble qc comme: travailler…, toujours travailler…, et cest du temps maintenant de (travailler.) cvd. ilya besoin de. nous le procrastiner aux autre soir, peutetre demain nestcepas.

10146.L

Good Morning Mr. L., Guten Morgen die Damen und Herren Lektoren,

ich möchte Ihnen heute ein Buch zur Übersetzung vorschlagen, mit dem es Ihrem Verlag vielleicht gelingen wird, die staubige Nische, Besenkammer oder wie immer bei Ihnen der Raum genannt wird, in dem über moderne Literatur entschieden wird, mit etwas Leben zu füllen. Machen Sie sich vertraut mit

fugit fictive. fluchtfiktion. romandebüt von marlon noy.

„Wir leben in finsteren Zeiten.“

Ich habe dieses Motto, das dem Roman voransteht, einmal frei übersetzt. Noy schreibt: :We have sour times.:

Auf den folgenden 214 Seiten erleben wir die Geschichte eines Flüchtlings unbekannter Herkunft in einem noch nicht näher spezifizierten Land. Wir werden Zeuge, wie er das Land zum ersten Mal betritt, die Hürden meistert, die sich ihm in den Weg stellen und schließlich langsam, aber sicher…

An dieser Stelle erwartet der Leser ein neues spannendes Debut eines (nicht näher zu spezifizierenden Flüchtlings), der auf 1/4 tausend Seiten das Heimatland des Publikums aus seiner von Vorurteilen geprägten und damit hadernden Ich-Perspektive begutachtet, zunächst etwas verklemmt, später durchaus selbstsicher und integriert. Sie finden diese Perspektive spannend? Debütwürdig? Dann ist Noy nichts für Sie. Lesen Sie stattdessen die Alten.

Dave – so heißt unser Held – hat auch den Weg über irgendein Meer genommen, jedoch dies als Tourist in einem gewöhnlichen Flugzeug mit dem für Touristen üblichen Handgepäck. Diese (übliche) Zusammenstellung muß sich noch als wichtig erweisen für den weiteren Verlauf des Romans, ahnen wir. Denn Dave wird nicht, wie erwartet, am Flughafen seinen Koffer vom Band nehmen und ins Taxi steigen, sondern einen kleinen Umweg machen mit der Maschine, der ihn auf direktem Weg in die [FN001: hier wird es das erste Mal spannend, wenn wir erfahren, wohin es den Protagonisten verschlagen hat. Nicht jedoch für Sie an dieser Stelle, denn diese Information ist geheim.] führt. Daß es sich bei dem Umweg um einen gewaltsam von :Terroristen: durchgesetzten handelt, ist für die Geschichte nicht weiter von Belang. Wir bleiben bei Dave.

Die Passagiere verlassen das Flugzeug. Natürlich kümmert sich niemand um sie. Dave ist einer unter vielen Gestrandeten. Dass jemand auf die glorreiche Idee kommt, den Weg zur nächsten Tankstelle anzutreten, ist die Rettung. In der Ferne schimmert irgendwo eine „shell-fatamorgana.“ Die Gruppe bleibt dicht zusammen, jemand hatte das Gerücht verbreitet, es gäbe hier :wilde Tiere: osä.

Auch in der Ortschaft nächst der Tankstelle nimmt niemand Notiz von den jetzt Flüchtigen. Sie sind etwas auf sich allein gestellt und werden nur von Kindern recht eigentlich wahrgenommen. Diese stoßen vereinzelt in die Gruppe und gehen die Verängstigten um Zigaretten und Kleingeld an in zwar unverständlicher aber nicht zu missdeutender Sprache. Die Nacht verbringen sie halbwach in Sorge um ihre kleinen Fjällräven und clutches, in denen alles steckt, was sie noch besitzen – in dieser Welt. Natürlich sind die Nächte hier auch kalt. Schnell wird klar, wer der Anführer der Gruppe ist: jemand, der aus irgendwas ein Feuer zustandebringt. Wasser haben alle noch genau fürs Zähneputzen am nächsten Morgen. Soweit, so gut.

Dave findet, er wäre allein besser unterwegs und macht sich in der Nacht davon. Von dem Rest der Gruppe erfahren wir nur noch in den Lokalnachrichten, die auf einem screen in einer bar laufen, in der er jemanden um Wasser bittet, natürlich in seiner Sprache. Jedoch Wasser bekommt er. Für den Rest sorgt er im Verlauf des Romans selbst, was sich als [ich verkürze das] einigermaßen schwierig herausstellt, da weder er die Sprache der Leute versteht noch jemand ihn und sich zudem niemand um ihn bekümmert. Außer den Kindern natürlich, die als Leitmotiv immer wieder auftauchen und den Protagonisten mal vor Probleme stellen, mal ihn aus solchen befreien. Sie bleiben jedoch eine Horde indifferenter Erscheinungen, was keine Schwäche des Romans darstellt, sondern eine Schwäche des Helden, an den fremdartigen Wesen irgendwelche Charakteristika festzumachen. Der Roman ist durchgehend in der dritten Person geschrieben, Inneneinsichten in die Hauptfigur gibt es, jedoch konzentriert sich die Handlung eher auf die Schilderung dessen, was um diese herum an [für uns] feststehenden Gegebenheiten existiert; man könnte vermuten, es hier mit einer 2020 Version von homo faber zu tun zu haben, Tonfall und Duktus der Sprache legen das nahe und setzen damit einen neuen, hohen Standard gegenüber der Ichbezogenheit und den lyrisch-experimentellen Romanentwürfen der Gegenwart. Wenn Sie Freude daran hatten, wie Max Frisch seinen Rasierer auseinandernimmt, werden Sie Marlon Noys Versuch, Dave in einem Land „das ihm so fremd erschien wie nur die Walachei es sein konnte“ länger als eine Woche am Leben zu halten, für einer Übersetzung ins Deutsche wertschätzen, die schnellstmöglich anzustellen sein sollte: die englische Originalversion muss zeitgleich mit einer französischen und deutschen Übersetzung erscheinen, und das zum nächsten Frühjahr. Sie haben also nicht viel Zeit, sich die Sache zu überlegen. Der Autor ist darauf vorbereitet, die nötige Hilfestellung zu geben und ggfs. bei Übersetzungsschwierigkeiten das Original anzupassen, so daß am Ende jdfs. eine dreisprachig-synoptische Ausgabe in den Ländern der jeweils französisch/deutsch/englischsprachigen Welt herausgegeben werden kann. Sichern Sie sich für Ihren Verlag die deutschen Rechte, bevor der Zug abgefahren ist.

to the readers:

Sie erwerben mit diesem ebook die Option auf einen vergünstigten Kauf des Buches:

Noy, Marlon; fugit fictive – fluchtfiktion

das im Frühjahr 2021 erscheinen wird. Wenn Sie die Einführung richtig gelesen haben, stellen Sie fest, dasz die deutsche Übersetzung noch nicht geschrieben ist. Das Buch selbst ebensowenig.

Sie erhalten hiermit die Gelegenheit, den Autor während des Debüts finanziell zu unterstützen, man nennt so etwas auch -to fund-. Nutzen Sie diese, auch wenn Sie nicht Teil der :Gemeinschaft Literatur ermöglichender Mäzene: sind oder werden wollen, Noy wird es Ihnen danken.

Oben angegebene Option auf den vergünstigten Erwerb entfällt, wenn bis Dezember 2020 weniger als 79,99 Euro über das Angebot derselben eingenommen werden. Sollte dies der Fall sein, werden Sie an dieser Stelle bei einem erneuten Download (ein weiterer Kauf ist dazu nicht notwendig) mit einer Sammlung bereits erschienener Kurzgeschichten des Autors entschädigt. Wenn Sie zwischendurch erfahren wollen, wie weit die Stiftung gediehen ist, schauen Sie einfach noch einmal in die Vorschau. Diese wird v.zt.z.zt. aktualisiert und gibt dann folgendes aus:

Stand 28.03.2020: 0,00

Vorschautext:

Ich habe schonmal etwas vorbereitet, um Ihnen die Entscheidung etwas zu erleichtern:

head

fluchten – fiktionen – eskapaden

lang

Dave ist dorthin geflohen, wo niemand mehr Urlaub macht und nur noch von Terroristen entführte Flugzeuge landen. In einem solchen kommt auch er eines Tages an und ist auf sich allein gestellt. Kinder sind die einzigen Wesen, die Kontakt zu ihm aufnehmen, mal im Guten, mal im Bösen. Anders als die restlichen Passagiere, bleibt er am Leben und findet Wege, in der :Vierten Welt:, wie er sie gewohnt war, zu nennen, sich zu behaupten. Obwohl der Abgrund der durchschrittenen Passage des :Reichs der Notwendigkeit in jenes der Freiheit: tiefer ist, als er sich je vorstellen konnte, versucht er, den Mensch, der er einmal war, dorthin mitzunehmen. Dämonen, denen er begegnet, sind nur die schwächere Manifestation dessen, was ihm an Gewalt entgegenschlägt, Hunger und andere Entbehrungen weitere ihrer Formen. Er wird nicht sterben – aber sein Leben hatte er sich anders vorgestellt.

fat

Der flüchtige Übergang von :Zivilisation: zu :Wildnis:, vorgeführt in einer Geschichte, die selten Antworten gibt auf die Frage: Wer bin ich, wenn ich allein bin? Ob, was das Leben uns bisher lehrte, in einer Welt nützt, deren Regeln wir nicht kennen, versucht Marlon Noy in diesem nur bedingt fiktiven, immerhin möglichen Ausweg, zu ergründen: Eine Welt, die wir meinen, zu kennen. In sie geworfen, lernen wir, dass nicht unser vorheriges Leben, unsere bis dahin gesammelten Erfahrungen, Kenntnisse, Fertigkeiten bestimmen, ob wir überleben oder nicht, sondern andere Menschen. Wie jedoch gelangt man selbst überhaupt erst in das Bewusstsein dieser Menschen, deren Lebensrealität einziger Anknüpfungspunkt zu der unsrigen nicht mehr zu sein scheint als eine SHELL FATA MORGANA am Horizont ?

meta

Marlon Noy, geboren 1989 in Sheffield, schrieb vier Jahre an diesem Debüt, trotzdem er vor zwei Jahren die Führung eines gut laufenden Molkereibetriebs übernommen hatte.  In seiner Biographie treffen englisches Landleben auf Dubliner Boheme, märkischer Landadel auf Humboldt-Universität, Bodenständigkeit auf Schriftstellertum (er ist Sohn des „Pulitzer-rewarded sports journalist and writers Todd Noy“, der 1992 spurlos verschwand.) Mit dem Förderpreis des :Carl Zeiss Fond: ausgezeichnet, wurden ihm mehrere Aufenthalte in Gegenden des Kontinents ermöglicht. Kurzgeschichten von ihm erscheinen unregelmäßig in der Sonntagsausgabe einer Dubliner Lokalzeitung..

stimmen:

Noy „gelingt es, die Lächerlichkeit für unvereinbar gehaltener Gegensätze zu enttarnen und Brücken zwischen der Wissenschaft und dem ländlichen Leben dort zu bauen, wo die moderne Literatur sich weigert, hinzuschauen. Wir vergeben diesen Preis in der festen Überzeugung, mit Marlon Noy einen jungen Schriftsteller zu fördern, der im Herzen und bei aller Begabung ein Bauer geblieben ist.“ Begründung der Jury zur Preisvergabe für :Das Beste Manuskript 2016 – Literatur in der Landwirtschaft:.

lorem ipsum:

es folgt ein ausschnitt aus einer der kurzgeschichten, damit Sie in der vorschau wenigstens vier seiten angezeigt bekommen um bis hierher lesen zu können.

Veröffentlicht in meta

09393.1

okay. dann kann ich jetzt weiterschreiben, oder? oder. chweisz nich genau, wieviel zeit vergangen ist. ich verliere das. alles andere auch. da musz ein schlüssel gestanden haben…,

da musz eine nummer gewesen sein. daran kann ich mich erinnern. es wird ein ende gegeben haben bin ich mir sicher.

09393.4

  • äh…, stopp kurz. wird das jetzt was längeres? weil
  • naja ich dachte an so meine begegnungen endlichmal, während der pubertät undso…
  • KAI? die -kontrollierte ausserirdische intellignez-?
  • also das ham Sie jetz behauptet. ich meinte nur

09393.5

aber da ist mir der junge wieder entfleucht damnit. dasz die kluge aber auch ihrn rand nich…

was hat sie gesagt? intellignez? ich glaub sie spielt auf die rübennase an oder den ankarahook oderso. fällt mir jetz nieman mehr ein auf den diese beschreibung sonst

aber doch…, einen gabs noch. einen ossi, auch keine kleine nase, gebrochen zumal, und ohne brille

aber das bin ja schon wieder ich. hä? samma…

  • pinky sasz auf seiner mülltonne und träumte. die mülltonne war kakelbunt angem

ich wuszte mir nie vorzustellen, was damit gemeint war. ich hatte keine ahnung, was das heiszt.

es heiszt: dopplung. wiederholung, redundante; zur verstärkung eingesetzt. ich hätte mir den zweiten part sparen können mit der intelligenz+gebrochener nase. am schiller würde ich niemanden mehr haun merkte ich. die kamen selber alle aus asifamilien und konnten taekwondo.

das jetz n biszchen verdreht: also eigentlich waren wir die asifamilie

nee. also eigentlich hatten wir nur sehr wenig geld eben, darum turnschuhe ausm penny, witboyjeans naja wenigstens und jdfs. lange keinen eastpak. wird das noch wichtig werden sonst spring ich hier kurz…

ich kann kurz springen, ich musz mir nur merken, wo ich grad war, das nich so einfach.

calibration

„Inconsistency is necessary for vital progression. Missing I. leads to indifferent creations without sense nor humour.“ Arch Benjamin, The darkspalt society (X-Wing 21st Centaury, NYC)

POSTSCRIPT

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8. Die unglaubliche Schnelligkeit mit der wir die Konzepte entwickeln und unsere Gegebenheiten verändern je nach dem Bedarf der wahrgenommenen Zustände, die wir dazu formen, läßt mich jetzt wider diesen Urzustand streben, den die anderen vermutlich sich gar nicht mehr ausdenken könnten. Hier jedoch im Status nascendi der ungewollten Maßnahmen zur Erhaltung der Art ist n. viel mehr zu beheben, als nur die Fehler in ihrem System. Es sollen wirkliche Entscheidungen getroffen werden, überhaupt etwas weiterentwickeln zu wollen. Jenes nämlich – der nicht mehr erinnerte Urzustand – erlaubt erst, die Archetypen wiederzubeleben und sie erfahrbar zu machen als unbewußte Sprachinhalte. Woher sollen wir aber Erlaubnis erhalten, auf dieses archische Material zuzugreifen? Es werden Rechte nötig und müssen Verpflichtungen eingegangen werden über diese Rechte. Also aufheben und erweitern: jenen unzugänglichen Wortschatz, den die Toten immer mitnehmen aber wohin eigentlich…

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EINE… Eine… eine… v. den, genau…

eine v. den Meliancholiern uns Vormenschen gelassne Weisheit würde lauten, daß eine gute Geschichte ungefähr immer mit einer Tat größter Verzweiflung begann. Ob dies sich bewährt sehn wir zu Anfang des dem zu Folgenden die in Kindheiten tief und brunnengerecht gründende Tat jener Menschen nach uns glauben, welcher Angst vor Ohnmacht gegenüber größerm Ruhm irgendandere Götter als diesen (Sprung) eigentlich nicht erlaubt. Wenn man aber davon absieht (incipit), daß Kindheit immer mit Angst anfängt und sich im Laufe des Lebens wie.der von dies.er löst damit die Zeichen, die sie umstanden nicht zu Omen würden werden können, dann glauben Sie, daß der von der Brücke der Troja „Eden“, die jetzt mitten auf der Ostsee so weit vom Zielhafen in R dahinfuhr, nein: schwebte wie ich, zeitumvariant vom Entschluß in H war – mir jedenfalls angstlos gelang. Kindsein macht Angst, nämlich; und besonders jener, d. er abgeschlossen denkt wo heimlich tut es sich i. w. auf, während man n. glaubt, daß n.r das fremde Land und seine unbekannte Sprache I hilflos erscheinen lassen. Bloß nicht die Ohnmacht oder Unkenntnis machen sie schwach in i., oder die Unfähigkeit, sich verständlich auszudrücken, sondern I ganz langsamtes Blinden für notwendig gewordene Tätigkeiten, die im nun fremden L. auszuführen R nicht in der Lage sein wird. Entschwunden meinem Vermögen hinter einen großmütigen Schleier, den die neuerlangte Naivität vorhängt. Es soll dir nicht passieren, daß dieser Schleier sinkt, R würd ihn tragen, wo ich die Blindheit wünschte; ich kannte ja die Wege aus der Fremde selbst, die es gab. So hat es unsere Ohren angesprochen, das war: der See, der Wald, der Marktplatz, das Haus, das Boot, das waren: Wasser, die Fische, Bäume, Pilze, ein Hund, Felsen, Kaffe, Tee; und darüber: Wolkenstarre, Wolkenwehen, mächtiger u. schwache Regen, Sonnen jeden Abend und ein Tag, der nur fast verschwand. Daß sich das verdichten ließ, war keine Frage mehr. Wichtiger war jetzt, zu entscheiden, ob man Worte hinterlassen soll. Solche, die der sieht unmöglich findet. Es gäbe eine andere Sprache als jene, die ich ihm sicher angelangt in Berlin auferlegte. N. läßt sie alle Fügungen zu, bleibt weich, fast vertraut. Aber auch hier, statt in den Notenblättern: Das Gefühl einer Grenze, klamm und kältlich. Anschlagen und zu be-ce-ais-ef wenden. Eine Textur war da nicht verzeichnet, sagt mir mein Notizbuch, als ich später hineinblicke. Ich kehr also an den Punkt jetzt zurück für die Musik. Und stell ihnen eine Frage, Frau Mahler: Wie weit sind wir damals gekommen, vor dem Abbruch des Versuchs? Was haben Sie erkennen können; eine alte Melodie vielleicht, die Sie immer n. nicht losgelassen hat? Oder mehr. War es mehr? Sein Wachrausch. Wenn ich dem Zittern nachgegangen bin (ich legte meine Uhr ab) – dunkles feingliedriges Zittern um den Gehirnmittelpunkt, das, was ich mir als ihn vorstelle: dann ist der Mensch da, den ich glaubte, zu verlassen, wenn ich er selbst ist.

Und Ich darf nicht sie sein und sollte ich mich eines Mannes bedienen, der sie kennt und dann, das ist Gesetz, stirbt. Dazu muß ich sie 1. vom Sprung abhalten. Ihre Musik war n. nicht geschrieben, dh. 2. Notwendigkeiten zu überleben.

Aber warum überlebt sie mich? Und schickt mir in Briefen solche Fragen zu; damit ichsihr abnahm, akustisch schwer zu beantworten, Genius & Numerus uneindeutig. Und doch entschieden sie sich selbst mit solchem tiefen Antwortbrausen, das eigentlich nur Musik erzeugen konnte, dazu, das Alleinsein zu übertönen. Wenn dies gelang und jemand es vorher wußte, was ihr n. widerfuhr, so soll ers bewahren. Der muß das sehn in seinem Traum und sie taucht auf als k. Mädchen wie eins, das Streichhölzer verkauft; übertriebene Mimik, überlebensgroße Augen; unmöglich fortzuschicken. Also bleibt s. bei ihm übern Winter, nur im Winter und verschwindet kaum mit dem ersten Grün nach Finnland. Und jedes Schiff, das sie hinüber trägt und wieder zurück, kann das letzte. Will er das? Aber ich wollte das! Und jetzt? Es geht auf September Donnerstag 2045, ihr Name wird Ewa und ein Funken aus 2011.

Die Junge Frau Mahler… jetzt setzt das Feuer ein… das war hier einmal meine Ewa, die sich jedes Jahr im Sommer den Norden neu eroberte, ein kleines Haus an einm See, der sich für sie nicht sehr unterschied von den anderen tausend Seen dort, wo sie also seit damals hinflüchtet und bei mir wohnt. Das war also Finnland. Im Süden, in der Nähe einer für dieses Land größeren Stadt wie… Jyväskylla; der koulo angelegen das Museum und Archiv Alvar Aalto. In den Sommern wo sie Zeit braucht sitzt sie in den Stahlrohrsesseln, versinkt für eine Weile und es ist angenehm dunkel. Das war gebaut in dem wachen, sich auflehnenden Geist des Maschinenzeitalters, der über der Euphorie, sich allem bedienen zu können seine Grenzen verstanden hatte. Etwas ist übriggeblieben von ihr, der imaginären Umgrenzung der Stadt, etwas sperriges, revolutionäres, doch als ob sie nie zu wenig sein könnte vor den anderen. Sie ist a. in Demut, spricht und kuckt leise immer vorbei an allm; oft ist sie erschrocken über den, der sie von der Seite oder von hinten anspricht u. sie ihn nicht hat kommen hören; so versunken ist sie für sich, absolut.

Wenn ich mich dann den dieser dunklen Ebene ankommenden Gedanken stellen möchte, bleibt n. etwas dazuzutun: nämlich zu klären, wann ich mich hier aufhalte und wo genau ich dann bin, wenn ich hier bin. Denn eins ist zu spürn, ohne die Aufrichtigkeit zu übertreiben: Das Kommende gelangt nur her aus da, wo ich es vermute, wenn es meine Position gibt. Nur jene verraten; öffentlich machen, warum mein Versuch was auch ich dagegen tun will in jedem Fall durchkommt? Gut, ich könnte geflüchtet sein an den Ort oder gezwungen vielleicht, und die Aussage wär falsch verstanden weil nicht mit ganzem Herzen ich dahin gezogen wäre. Aber ich bin es, alles in mir hat sich umgewandt nach der Kraft, die von da fließt. Es gab versteckte konstante basen die ihre Wirkung bestimmn. Wenn ich sie vor dem eigenen Ende fand, könnt ich die Kraft kontrollieren; dh. Aufhebung der Notwendigkeit. Aber ohne Kenntnis vorausgehen und wagen in Unerdeutetem, das jeden Augenblick nachzugeben drohte dem starren Schritt? Nein, es galt andre Sicherheiten zu erlangen, so daß ich auch nur durch Einsetzen schon verfügbarer Variablen an eine Wirkung glauben darf, die mir die Konstante hervorbringt. Ich sollte rechnen lernen und fand

„die Benjaminfeldkraft entsprechend einem Vektor n. unbekannter Vorzeichen die nicht existieren können u. nicht wahrgenommen werden. Sie sei aber eine gerichtete Kraft, das Vektorenprodukt bestimmt von der Feldkonstante“ 

und zwar in einem Manuskript des unbedeutenden Polyhistors, das die Grundlage bildete kunstkritischer Vorträge zur ix. Dokumenta. Von diesen, wenn sie einfach nur gehalten worden, wäre und nicht der Tod des alten, kranken Mannes HB erst mich in seinen Bann gezogen und schließlich die Schrift selbst, nur kurze Aufregung ausgegangen und ich könnte nun nicht zusammenfügen: das Erkannte und das Gelernte. So, im erlernten Tod, der zu gehen war und den ich in 24 Monaten gut absolvieren würde aber war das was war schon Wahrheit – und mit diesem Wissen konnte ich ihm gegenübertreten und des Andern 100 Jahre Gestorbenen gedenken am 18. Mai wenn ich ihm das Geschenk seiner 10. Sinfonie überreiche, die dann endlich vollendet sein würde. Denn das erst sei der Anfang ihrer Geschichte. 

Denn das erst sei der Anfang – von der Benjaminfeldkraft Konstruktion, Lesung und Musik zur Chemischen Deutung d. l. Standardschrift.

Axiom der Standardprozession:

„Chronologie ist nur Verwirrrung.“


-4303 ⇋ -3513

Das Mahlerdiagramm


-263 ⇋ -1301

Wege bioelektronischer Vorstellung


-1341 ⇋ 1143

Die Golembrüderschaft


1162 ⇋ 1483

Standardschriftprozess


1481 ⇋ 2481

Der Kmph Raimanarias h’Seamus dem Geist der Musik & den Zetteln dies wem s. ins Bett ging hinterließ

 


09393 ⇋ 11123.routed

fugit fictive. fluchtfiktion.

Veröffentlicht in para

1996

„…und nähme Ihre Worte, die Sie nie auszusprechen wußten, gelegt in fremder Leute Mund; dort klingen sie plötzlich ganz gut. So ist es wie unter Kuckuckseiern – sie sind nur für die andern bunt; sich selbst ist jedes das Selbe.“

Es hätte aber auch ganz anders kommen können.

Zum Beispiel in Worten jetzt nicht wiederaufzubaun ist eine Angst gewesen. Also Worte wie wir sie n. kannten als Gang als Trieb von Erzählung und Schreibung; denn die überholten mich endgültig. Doch es war genau so passiert, nämlich daß wir von dem einen Friedberger, mit dem wir zusammen warn zu früh uns trennten; spät für damals, da war das n. schon halb drei und weil die U-Bahn durchfuhr nachts von Ruhleben zum Schlesischen Tor (oder Warschauer?) konnten wir sie am Steubenplatz nehmen. „Ruhleben“ wurde das erste Wort derer, die sich später im Film daran erinnern ließen. Aber wo wärn sie hingegangen oder dachte ich eigentlich nur nachhause und hätte doch lieber laufen wollen? Das wird nie mehr erfahren; was man n. war von der Hangelei an den Stangen und die Scheibe gegendieichmichstemmte zerbrechend vom Lebensüberschwung und meines Kopfes nackte Augen… da war er schon in einer andern Richtung unterwegs und das protagoniste Auditorium möge mir den Einfall über die Erste Person in seine Welt nicht n. schwerer zollen, als ich es die ganze Zeit schon hatte, die da geendet ist. Mit dem hinfliehenden Körper, der ich nur n. gewesen wenn ich durch die Nacht streifte und heim echte Namen anfing zu schreiben, flog jetzt alles so schnell aus demwasichfürlebenhielt, daß wenn es dafür eine Zukunft geben sollte, sie das langsam begonnen haben müßte vor 15 Jahren – um abermals zu enden.

Und meine fing tatsächlich an sich abzubilden. Nicht, daßich nicht wüßte, wie dankbar allen Lebenden zu sein, die mir den Zutritt erlauben. Damals aber war die Begegnung aus dem Toten. Ich war also mit ihnen verbunden und schließlich hat das mich auf die Gärten gebracht und ihre Zukunft. Es gibt einen sprachlichen Konflikt? Aber ja, es gab Raimanariers Feindschaft zwischen dem Leben und der großen Arbeit – die er so nannte und was mein Leben um die Einträge herum als das gestaltet, von dem ich immer ein wenig miterzählen müßte für das Konstrukt. Er durfte das natürlich von seinem Hochsitz aus tun, den er sich verdiente und ich bei ihm abschaun. Hundert+ Jahre früher hätte er dann, der Hölderlinstammler, gesagt, wie einem sein sollte das Entgegengesetzte zu dem zu tun zu haben, was einen treibt; dafür erlange man durch die Meisterung jenes äußern Gegensatzes zugleich die Herrschaft über den notwendig inneren. So sehr ich dazu verdammt mich fühlte, sah ich demnach in der ökonomischen Beruhigung also nur gutes, als sie mir widerfuhr. Und es geht schon darum, zu abstrahieren; das Leben: von der Kindheit, die Vergangenheit/Krankheit und von der Zukunft – läßt vom Buchgedanken jedoch soviel erscheinen als ich es mich traue dazuzugeben im Rahmen der Forderung von dem zu reden was ich kenne (stephenking.) Das geht eben zuweilen nicht über angelegentliches längst bekanntist hinaus, was ihr von andern ähnlich wißt oder ebenfalls angefangen habt, euch zu erklären. Ihr solltet aber mit mir den Versuch machen, durch den Standpunkt des reinen Bezugs was zu lernen vom Ungelesenen, das sich ja gerade erfindet. Zuerst die Festlegung der Konstante am Sockelmedium; vor euch, weil ihr damit eure Einstellung vornehmen müßt für oder gegen die Schrift jenachdem euch der Wert als zu hoch oder zu niedrig erscheint, und vor mir, weil er schon bestimmt ist und ich eh nichts mehr daran ändere so ferner die Zeiten es auch n. wollen mögen und der Abstand wächst. Vielleicht wird durch das Konstrukt ja n. etwas eingegeben, das ich hier nicht wußte und es kommt eine Verbesserung ohne die Basis zu zerstören in Betracht. Doch überschreitet das n. meine baulichen Fertigkeiten und Jahre sind nötig die ich dem Meister abarbeiten muß damit auch aus mir, nachdem der erste Geselle sich freimachte, ein solcher werden kann.

Es hat zum zweiten Abschnitt gereicht und wir finden uns schon über den Anfang hin auf dem Weg in medias res. 

1. Wie nennen wir das Buch? 

Everything possible to be believ’d is an image of truth. W. Blake, Proverbs of hell

Wir stehen doch vor einer Fortsetzung und dachten hätten es geschafft mit dem 1. Band. Warum das so ist? Wer soll das beantworten… Ich habe mich ja eigentlich getrennt glaubte ich von jeglichem Protagonisten. Wie leite ich sie denn hier hinüber in G. und wo kommt das Neue her eines II. Bands? Hier (Brustton) vernehme ich einen vertrauten Klang nach -im Gegenüber wird das Selbst verwirklicht-. Das ist mitgewachsen und nahm mir einen Teil Verständnis ab u. machte es ein bißchen leichter, den Übungsteil zu absolvieren u. ins livre du travail überzugehen. Was wir hiermit tun werden. 

272. (Das Buch der ernsthaften Arbeit): 

Ich könnte das an diesem Ort hier so nennen, weil es in dem Fortschritt, der sich unabhängig von jeglichen anderen Bedingungen gestaltete, die in seine Erschaffung mithineinspielten, zuerst diese laufende Nummer erhielt. Das gab ihm das Recht, so wie jeder durchgezählte Heinrich/Karl/Philipp usw. seine anhängige Zahl zu tragen in den Zeiten, bevor die Welt sich weitergedreht hatte. Ich lernte diese von Stephen King Wendung, um was auch von diesem gesagt werden sollte: einmal 1 so starken Einfluß auszuüben, der unbedingt zu trennen sei von seim Bestsellerautor, der Generationen von Schreibern, jung und sich so frei fühlenden, daß sie einen ihrer Triebe in Sprache zu zwängen wußten… — die neuenglische Wortsprache müßte ihn in ihrer Geschichte glatt verleugnet haben, wenn man bedenkt, woe sie sich n. überallhin aufzuhalten pflegte. Wenn also nicht längst The Shining zur Schullektüre gehört, was ich mir gut vorstellen kann, so ist immerhin Es bestimmt der erste wirkliche Wälzer, den manch junger Leut sich n. antun, lange bevor die großen und langen und richtigen Bücher am Horizont auftauchten, welche ich jedenfalls, und ein paar andre, so komisch es klingt irgendwir an jenem messten. Daß die verlorene Zeit diesem Vergleich standhielt – egal. Viel wichtiger zu zeigen war der enorme Kraftaufwand, der mit solcher Lektüre untrennbar verbunden schien, die sich nicht rein kognitiv erschloß. Sie führte ja den Leser weiter an seine schwächsten Glieder, die es nun zu vervollständigen galt, wollte er seinem Bild von sich gerecht werden, jenem, das ihn selbst belesen vorstellte, wenn er es müßte. Also, Sie haben Proust gelesen, ja? Dann dürften Sie verstehen, wenn ich, (qui je me veux vous presenter: mon nom etait guhl), es nicht weiter anstrebe, ihn zu verstehn. Mein Versuch sei nach Maßgabe dessen vollendet, was zu erreichen möglich war. Das ist von Dr. Benn ungefähr über Chopin gesagt und ich benutze es hier als Ersatz für meine eigenen Gedanken, die ich zum Thema was ist überhaupt menschenmöglich zu denken wage. Sehr weit bin ich mit meinen Studien n. nicht gekommen, die ersten Früchte werden sich (bis zum Ablauf der 40.000 Wörter) zeigen, wenn die Nächte lang, die Sonne kalt und das Jahr rund genug geworden sind. Hier sehen Sie den Anfang des J. auftauchen, in welchem ich mir vorgenommen habe – zu welchem ich mir jetzt vornahm, die Hybridtheorie menschlichen Vorstellens zu beenden. Warum; weil es so heißt, Hybridtheorie: weil sie von zwei diametralen Punkten aus ein Feld zu betrachten versucht, welches im Grunde nur einen Blick erlaubt, nämlich Ihren – wobei die menschliche Vorstellung: nicht das konkrete, sondern ihr in abstrahierter Form hier dargelegtes Untersuchungsobjekt sei. Vielleicht ist ja n. nicht allen klar, wie weit sie in ihr Bewußts. bereits vorgedrungen sind, wenn sie allein versuchten, Pr. danach zu verstehen. In einem allgemeinen Sinne zu sagen: wie weit müßte sich jemand schon geöffnet haben für einen fremden Satz, einem das eigene Gedächtnis zu erklären, der sich nicht völlig spinnert anhört, sondern mit welchem zu leben wäre: hättmannich die Bücher alle gelesen, mit Hinweisen und Beihilfen. Ich wollt ohne F.noten schreiben, jedoch ließ sich mancher als bekannt mitgedachte Einwurf nicht vermeiden. Durchaus intuitiv verlangte der schreibende Intellekt eben auch zuweilen wie nach dem Zuspruch des Meisters, also bitte ich Sie, gelegentliche Melodien oder Motive aus der großen Schatztruhe unserer gemeinsamen Vergangenheit einfach mitanzuhören und sich vielleicht darüber zu freuen, wenn Sie die Eine oder das Andere wiedererkennen.

Das Neue Buch

Vielleicht ist jetzt die Zeit, über den Fortgang der Geschichte nachzudenken, die sich ja längst ereignet hat. Der Leser wird gemerkt haben, daß wir abwesend waren und ich versuche jetzt, über die Gründe dafür aufzuklären — nicht jedoch bevor ich nicht einen kleinen Rückschritt aus dem folgenden Band mit in diesen hier aufgenommen habe. Der Rückschritt passiert wie folgt: ich überschrieb dies gerade aufgezeichnete mit den neuen Informationen, die sich im alten statt dessen zutragen oder zutragn werden, wenn das von dorther gelangt ist. Und sowie sich etwas ereignen würde, weswegen es den zweiten Band erreicht und für mich der Frage Grund gestaltet, ob es sinnvoll oder zweckmäßig war, also etwas n. aufzeichnen ließ, was nur dem Vergang gehört und nicht wie sonst in jenem weiter vor uns fliehenden Teil Zukunft — es einfing:

V‘

pre 1

re re res severa verum gaudium.

Sie haben wirklich das Wasser nie wieder ganz überquert und blieben dort in dem geschlossenen System von Haus-See-und-Wald, das war ihre Sicherheit. Kleine Flecken Landschaften, die sich immer nur wenig veränderten, um je intensiver wahrgenommen zu werden. So erkannte sie von überall her Möwen und Reiher, Bleßhühner, Schwäne, und als ob sie nie irgendwo anders solche gesehen hätte, warn diese finnisch. Sie schrieb Finnische Vögel vor mir und über mir, wohin ich sehe! und ich fand mich an unsere Ankunft erinnert im Hafen, der stolz und klar von früher Sonne das Schiff empfing und ihren Ausruf, dem neuen Land entgegen: Heimat, wenn du mich willst! So war es geblieben. Ich fuhr allein zurück nach Deutschland und warte auf sie; an jedem Ort, der Warten zuläßt. Ich glaubte n. manchmal, sie an einen Baum gelehnt aus spiegelnden Pfützen lächeln zu sehn, und lange war sie allein. Dann ist wie.der Sommer geworden und ein anderes Leben begann. Und weil es nur dahingeworfen, las ich aber fühlte es wirklich schon, gehörte auch es nicht mehr in das Zwischenreich von Arbeit und Leben, denn alles war Geschichte und erlaubte das Leben zu tragen. Meines kam zu mir, während ich allein mit dem Wissen war von Steinflechten, Moosgürtel, Amaranth, Schierling und einem tierischen Element wie nachts der fliehende Schatten über den Kieseln. Aber allein mit diesem Wissen sein, bedeutet Gefahr, davon etwas verschwenderisch preiszugeben, aus Eitelkeit oder auch naiv in der Neugier um eine Reaktion. Wie lange hält man aus die Zurückhaltung aller anderen, wenn sie sich nicht sorgen und damit gutes tun wollen? Sie drängen nicht mehr zu mir, nicht in mich ein, wollen es nicht mehr. Ich sah sie also ohne Bedingung an, hörte nur hin: ja, das war ihre Sprache. Ich hatte sie gefunden. Lesen sollen, was ich ihr schickte, fand sie aber unmöglich. 

Und was machen diese merkwürdigen Erinnerungen mit jenem Kind aus ihr? Ich muß beobachten höre ich wenn ich allein bin, trenne mich von ihren Zeichen langsam, beginne zu bauen. Eindeutigkeiten lassen von der Struktur nicht mehr übrig als stenographisches Material. Ich rate ihr Begib dich in diesen Wald! und n. antwortet sie nicht: vielleicht ist die Angst zu stark. Manches, es waren Namen nur, die immerw. auftauchten, taten es, machten Angst, Namen aber, die sie bald aussprechen lernte wie die vielen Vokabeln, die auch, wollte man sie in ihrer Heimatsprache verstehen, verlangten, daß das Licht darin sichtbar würde, daß der Wald darum und ihre Stille in den See hinaus erhalten bliebe, angstlos. Dieses Licht, wenn der Zwilling vorüber ist, das dann beherrscht die finnische Nacht bis zur Ankunft der Perseiden. 

I. Licht

dieses kann ich ganz gut ermitteln und merke mir ein paar Variablen, die konstante Feldspannung tut ihres zur Erinnerung und was sonst n. darüber zu wissen ist? Nur vom Zusammenfall der beiden Systeme Hirn und Rastermatrix, der jene Zwischenspiele überhaupt erst ermöglicht. Wenn wir das berechnen wollen wie viel ein Teil den anderen überwiegt oder sogar kontrolliert, kommen wir schnell an eine statistische Grenze und müssen uns mit Wahrscheinlichkeiten begnügen über den eigenen Wahrheitsanspruch. So lange aber können wir beruhigt glauben, daß immer n. der Kopf uns steuert, nicht die Maschine. Vielleicht ist aber auch das die Wahrheit, lange bevor die Stoiker ihre Stellungnahme verweigern konnten und ich mich mit ihnen verabschieden werde in den dritten Band — der hiermit angefangen hat; daß der zweite n. zu beenden ist, tut nichts anzustrengen, außer genug Worte zu erfinden, daß es 40.000 werden können.

Hier selbst schrieb er also schon in den neuen Bezug, der sich plötzlich selbst hergestellt hat als Nachahmungssituation des wiedereinmal wichtig gewordenen Vorgängigen stephen king wie er vor seinem Standbyprozessor sitzt am Grünmonitor und sich tatsächlich ereignet hat. Niemand, der nach einem Fortgang mehr fragt und alle Berechtigungen sind endlich vergeben. Also muß er mir die eigene hier zusammenschreiben und es wird wie vorher auch sein: die Benjaminfeldkraft ist n. immer nicht gelöst und verlangt erneut nach Aufklärung. Woraus sie aber dieses Mal geführt wird, weiß ich n. lange nicht und nicht, wie weit sie geht; nur, daß sie mir die Schriften des unbedeutenden polyhistors zu entschlüsseln vermag, ist mir eingegeben worden. Jenes weiß ich mit Sicherheit.

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Neuf – Des 3. Beginn

liegt schon zwei Nächte hinter uns, unseren Vorgängigen und vor aller jemals existierenden Handlung. Die hat es nie gegeben und wird es auch in diesem 3-Band nicht geben. Anfangen ist das einzige Verdienst gewesen, das ich für mich beanspruchen durfte, tat es also und fing wie der an. Mit den letzten Worten der zweiten Einheit: die sind gezählt, gezählt, gewogen und zerteilt (mene mene tekel upharsin: ********* Die Konstante wird nach seiner Berechnung heute 5,26785 betragen). Das wird das absolut letzte Wort dieses Buches gewesen sein.

%%end of &filedescription& as „Band II“ womit der letzte Band beendet war, befand sich immer n. auf dem Meer, der kleinen Binnensee zwischen Deutschland und Skandinaivien, doch umso getriebener, weil sies nicht aus sich heraus konnte, also aus dem Norden heraus. Darum sah ich mich genauso gefangen und alles an ihr widerspiegelte meinen Drang, vom jüngsten Wellenkräuseln bis zum Gischtumschäumen des Bug der groß wie der letzte Wal mich hintrug auf dem Weg von Helsinki nach Rostock; und selbst als ich endlich abzuspringen bereit war von seinem Zwölfgeschoß über meinen Verlust, hinderte mich ihre (der See) Abgeschlossenheit. Und Ewa ist immer gesprungen, sagt jemand im Tonfall der Jakobneunerin, sich verwundernd über die Wendung und jener schließlich können wir aber jetzt dankbar sein, daß diese hier sich im Geiste der meisten bewahrt hat. Denn wo wäre ich mit meinen Gedanken schon überall hingekommen, wenn nicht über dem einzigen Anfang der ruhig genannt werden darf die ernsthafte Frage nach der Arbeit gestanden hätte, die ein gewisser vielleicht der bedeutendste Mann hier irgendallen einmal gestellt hatte, um sie ja am Laufen zu halten.

Und um diesen Band zu machen kann es nur n. darum gehn: wie lernen wir das protagoniste Auditorium so gut kennen, daß es nicht bevor der Tag widder nechdern geworden ist, schon vergessen hat, wozu ich es einlud: den hermeneutischen Zirkel mit mir zu schließen oder sich seiner Möglichkeit dazu bewußt zu werden, seiner einzigen Funktion innerhalb der Ereignisse. Ich verspreche nicht das Absolute. Aber ich verhalte mich still zu ihm, wie zum brütenden Vogel über dem Meermeerurmeer, daß er sein Ei nicht verliere auf dem Weg in die Schöpfung.

1. Wenn ich das Orakel beschreiben könnte würden die Gesichter, die mir unterwegs begegneten hierher in die Mitte der Dinge, nicht so unheimlich erscheinen; ich wüßte um ihre Bestimmung und ungefähr, warum sie nur mich dazu anhalten, weiterzusehen, als ich es sonst tue, und etwas davon wissen sie. Das wichtige… sei aber, nicht immer in ihnen Zukunft zu erahnen oder schicksalhafte Wendungen im nächsten Augenblick, sondern mehr das darin Offene wahrzunehmen, grad das Unbestimmte, das den meisten anhaftet, während sie selbst unberührt bleiben. Jenes besitzt die strukturellen Potenzen, aus denen zukünftige Ereignisse kristallisieren. Da ich lerne, die Gemeinsamkeiten zu erkennen unter meinen eigenen und den Gesichtern der anderen, wenn diese sich zu mir bewegen, finde ich den Moment ihrer Nähe heraus, der das verbirgt, was sie nicht sind. Das schreibt die erste Konstante und sobald eines das andere überwiegt unbestimmter Zeichen, muß man sich darauf einlassen und darf nur n. Katalysator sein für das was entsteht: das Benjaminfeld, dessen Kraft wir niemals unterschätzen dürfen. Wer sich mit ihr aufhält, lernt in ihm zu handeln; aber wer sie meidet, kommt darin um. Das Feld kümmert sich nicht darum was wir ihm entnehmen, die Kraft aber muß benutzt werden sonst vergeht sie einem. Dann wird die Zurückhaltung schädlich und die verfälschten Wirkungen des Feldes werden überall als seine Zeugen genannt. Dagegen soll man darin das ablegen, was einem selbst als unwirklich erscheint. Unwirkliches oder auch der Anderen Realität, die man für etwas eigenes nahm. Nur so wird ausgedrückt, was die Bewegung hervorrief. 

Und Euer Ziel? Sie sind vielleicht, die fr.m., über die schwindeligen Höhen schon hinaus, und selbst, sie erinnerten sich an ein paar der Worte, die ich ihnen… schickte, kommen doch von hier, aus dem B.feld immer n. mehr geflossen; und es ist ein großer Strand an dem sie landen; es war auch Ihr Strand. Wann sie ihn einmal verließen, wage ich nicht zu denken, vermute aber, wenn mich mein Hirn in Ruhe läßt, die Jahre zwischen 30 und 40, in welchen man sich n. unter Kontrolle hatte. Das haben Sie schon erlangt und sind also glücklich darin gewordene Zustände beschreiben zu können, die ich mir erst n. verdienen muß als Historie. Das andere, an welchem sie dann manchmal teilhaben, wird nicht mehr ausgehn glaube ich, und wenn die Gedanken schwer, das Brot trocken und die Hühner, ach, ein Nichts, sind, so bleiben uns, wo wir dicht dran, immer genug Leben übrig, daß wir das heutige getrost verschieben können in die auf uns wartenden Fernen. Wo diese beginnen also wirklich einmal beginnen könnten, danach – auch nach unserem hiesigen Dasein als wüßten wir nicht schon immer von ihrem Auftauchen: da jedenfalls prägen sich Spuren in das, was wir jetzt n. Welt nennen, das vielleicht aber bald schon Geschichte ist und dem eigenen Ausgang nachfolgt. Sowie ich meine Erinnerungen dahin zu konzentrieren versuche, wo sie mir einmal helfen könnten, dessen etwas zu verstehn, was schließlich aus mir wurde, so sind auch, wenn es gelingt, diese Aufzeichnungen hier des Benjaminfeldes mehr als fiktive Fragmente, sie nehmen weil ich sie als Züge der allgemeinen Ansichten aus dem Leben der Anderen weiß, deren Gesichter vollends an, werden ihr Gut, werden Orte des Geschehns: arbeiten sich durch Sloterdijks Reich der Notwendigkeit in das der Freiheit.

Vielleicht aber liegt den fratres im Betteln, in Ihrem Schweigen endlich das versteckt, das mich ja immer hinderte, meine eigenen Auslassungen w.zuentdecken…, unter den Worten des Übrigen, wenn es versuchte, mich zu hören. Irgendeiner muß es einmal verstanden haben, was ich da suchte, sonst wäre es weiterhin in Heften und Aktendeckeln abgeschlossen vergraben, was ja aber nun gelesen wird. 

Also haben Sie mir doch geholfen? Haben Sie, weiß ich; denn Ihre Schriften schlafen nicht umsonst bei mir an dunkeln Orten fest, wo ich nur nachts herangeh, zum Ende der Kursive. 

capit 1

„In order to achieving a stable and integer state of mind improving it‘s history the development of an individual desease through greater eyes allows the protagonist. Still the main principle of Melancholia to be was l conclusion to the philosophic discurse in former times.“ (Harry Potter, Traceback memories; in: Defense against darks arts; Faculty Press, London 2045)

Die Phönizier dachten, daß wir nicht wissen werden, wohin uns die unbekannten Regeln bringen wenn wir gegen sie verstoßen und ließen also zwei Wege, das herauszufinden, offen. Erstens indem man etwas tue und es erfährt. Der zweite, langsamere und sehr schwere und unwiderrufliche Versuch sei, sich für ein eigenes Regelwerk zu bemühen und in seinen Gleichnissen mit jenem der Welt diese zu erschließen. Daß wir unsere Zeit aber nur soweit voraussehn, wie die Vorstellung erlaubt, macht es fast unmöglich, die zu fassenden Gesetze nicht doch irgendwie auf die Welt zu beziehn, die wir ja eigentlich mit ihnen ergründen wollten. Es besteht jedoch immerhin ein Unterschied zwischen dem hermeneutischen Zirkel und einer Gefangenschaft in der Tautologie. Was uns schließlich aus dieser zu jenem befreien konnte, habe ich versucht durch das Studium der nachgelassenen Schriften des polyhistors aufzudecken und kam tatsächlich zu neuen Antworten. Es ist aber n. ungewiß ob etwas davon bestehen blieb bis zu dem, was sich jetzt heranbildet. Weil die Modalitäten der Texterstellung deshalb grau sind und ich selbst in irgendwelchen zukünftigen Belangen mir meine Erinnerung daran schwer zurückrufen mußte, erhält sich nur einiges. Ich schreibe in den reinen Bezug vielleicht, den der Eine meinte, als er fantasiert hat von unseren Zeiten und es bleibt ein Rest unbewußte Deutungen dessen, was erzählt werden muß. Ob man wird sagen können es hat sich übertragen bis heute (also bis dahin…), sei eine äußerst mühsam nur bestandene Feststellung aber unser hier jedenfalls und jetzt gültigen Variablen. Sie werden nicht über das hinausweisen, was hier steht, u. sind also nur primär erhaltenes Gedankenmaterial zur Großschrift der Benjaminfeldkraft, die wir uns damit die ich mir hiermit erlaubte fortzusetzen – gerade weil das heißt, allen bisher verwendeten Schriftverfahren entgegen sich auf solches zu beschränken, das einen Wahrheitsanspruch schon daraus ableitet, im ersten Absatz im ersten Abend über den Versuch hinausgekommen zu sein, Schönheit aus dem Vergänglichen zu sublimieren; Schönheit im Sinne mathematischer Ästhetik, vergänglich verstanden als zeitlich und räumlich begrenzter atomarer Zusammenhang selbst auch der für meinn Bewußtseinsstand verantwortlichen chemischen oder physikalischen Vorgänge, die uns n. beschäftigen werden. Darüber hinaus:

I. Druck.

erscheint rot, wenn der Schatten länger bleibt, als sein Dunkel es vermag, ihn zu halten. Dieser Schatten ist nicht durch Verneinung oder Abwesenheit also seinem Fehlen beständig, sondern vielmehr der Potenz der Gradation des Lichtes, seiner Vielschichtigkeit ein Grund und bezieht aus den vorhandenen Rinnsalen von Schwärze in der Helligkeit seine Intensität.“

Wenn es nicht astronomisch so gut zu erklären gewesen wäre, daß ich n. um Mitternacht d-e Zeilen nachlesen konnte, die sie auf den hingestreuten Zetteln wenn sie ins Bett ging hinterließ; die Musik hätte nicht entstehen können denn zu anderer als dieser Zeit, wo sie schon schlief und ich immer wacher wurden für die blackbox wir wieder getrennt und nur Körper, deren Massen sich anzogen aber die Geiste und jedes Gefühl unvereinbar. Ich schrieb: Blicke hinaus, und immer n. fragt sie mich, welche Blicke ich denn meinte. So fuhren wir weit über Deutschland hoch, um dieses sagen zu dürfen. Dann legten wir vor der Stadt an in der Frühe eines nordischen Morgens, über den nicht zu reden war, ein Morgen einer Stadt; aber da war dieses Licht. Strahlen für mich, die mich zurückzurufen versuchen. Zeit? Erinner dich! Ich gab dem Mädchen eine Vorstellung davon, vielleicht wollte es da was verleugnen und kam ohne mich dabei nicht aus. Zerfaserte Tage wären lange eine Richtung, und graublättrig war nur ein Wort von ihr, mit dem sie die Überfahrt und vieles andere bezeichnete und dadurch wohl das undeutlich Farbige, das einem in die Seiten fuhr am Bug, als ich selbst n. ohne Müdigkeit zwischen den Kapiteln herging. Aber wann denn? Um die Stimmen zu verstehn, mußte ich lesen lernen, und zwar jetzt. 

Und alles begann wieder damit, daßich dem Kind einen Namen gab. Ich habe eine Weile nachgedacht und die einzige Möglichkeit erschien mir, als es nach seinem Platz in der Mythologie zu nennen, die die Natur m. F. und das war… lieber hinsehn für die andern, dies nicht mehr können. Und man wird ganz allein davon… man wird sich selbst so nah, daß die Angst real ist plötzlich und schlimmer — sie ist berechtigt lernt man an den eigenen unheimlichen weil unvollständigen Gedanken. 

z.B. vom Flattern; gleich nachts flattern und fliegen sie einen an nebenher gegessenen verschluckten Spinnen, von denen man sagt ungefähr 200 im Leben, so jedenfalls könn sie in einen reinflattern Gedanken ohne man es merkte, daß sie nicht verlangt wärn oder selbst von mir oder nur mir selbst gewollt. Dafür leugnet man gern eigenes Vergangenes oder nimmt in Kauf sie vergehn gerade, die langsam ausgehenden Feuer, die am Morgen immern. glimmen und etwas anzünden könnten aber man verließ den Platz einfach und zog davon ohne sich um die Glut zu. Wozu wurden solche Feuerbilder denn sonst gelegt? Für Hochzeiten im Freien; Ferienlager; Bootstouren auf halbfranzösischem Wildwasser, kleine steinige Inseln mit ein paar Zeltn; Teufelsberg, grüngewordne Mauerstreifen, Kiesgruben etc., verschiedenes zählt. Nur sie gehn ja eben aus, statt sich neu zu entfachen, denn egal was man hineinwarf, man gibt hier aus dem ruhigen Danach immer rauchend Laub dazu als wenn nie sowas existierte, wies brennb. Material dieser weiten Vergangenheit, das ich mich einmal zu heben entschloß, damals schon, als ich merkte, die Toten sind nicht zufrieden, wenn ich mich bloß erinnerte. Sie wollten mehr, vielleicht wirkliche Feuer (Trauer), oder weniger schwere Gedanken; dafür mehr Tränen? Warum hab ich mich nicht auf sie eingelassen, als sie so nah warn… Ein Freund, der mal sagte, wir hätten unsere besten Jahre hinter uns und was käme nur n. Verwertung teurer Erinnerungen sei, gab im selben Moment zu, daß wir doch dankbar sein sollen für die ganzen Toten zwischen uns, sonst wärn wir nicht mehr vorhanden fürnander. Und jene, und die…, sind nicht zufriedenzustelln. Aber geh ich jeden Tag raus, und was das mit dem Kind macht… es dürfte einfach nicht mehr weiter zuschaun, ich müßte fort eine Grube in völliger Finsternis ausheben, bis es mich endlich liest und da solln ein paar Jahre vergehn. /root/

Wenn du sie in deine vollständig ruhige Finsternis mitnehmen kannst, die ja ewig währte, dann wäre dir mit diesen letzten Worten gezeigt, was du für mich, als du n. lebtest, warst und der Eingang deines Herzens offen nach meiner Stimme. Denn ich erzähle ja nicht mehr danach, hatte ich gesagt. Wie irgendwann mein erstes Wort, sprach ich i. mein letztes und wie es dazu kam, läßt sich nicht mehr ersehn, nur daß scheinbar Umstände daran beteiligt waren, die außerhalb meiner jetzigen Wahrnehmung liegen, da ich gerade n. erinnern kann ein Splittern von Glas und wie sich etwas halsartig vom Körper löste, inneneins. Nein: Wielinie 1. Bleibstehn aber da wars schon passiert und H. auch wie ich betrunken nur nach Hause wollte, verlor ihre Stimme plötzlich, also da wars schon passiert. So nahm es uns mit sein Unendlich und das Tunneldunkel blitzender Schienen, falschgelb zwischen Innenlicht und Außenwand, war nicht mehr ob Innen oder Fruchtaußen zu unterscheiden von den Bildern, die mir zur eignen Vorstellung wurden, als hätte ich nicht wirklich lang genug schon ohne das Drogenutensil gelebt. Dies unsauber abgetrennte und mir nachsehnde Fleisch meines Fleisches lebte, weißt du, in mir aber als Sprache fort.

Und jetzt wird klar, nachdem die Erkenntnis reifte über die chronologischen Bedingungen unserer Gegebenheit: Wir warn doch nie hier, stelln wir fest und sind trotzdem über den Zeitpunkt lang draußen, wo wir n. hätten Einsicht zeigen oder vernünftigen Ahnungen nach können. Statt dessen hielten uns daran den Zusammenhang gesehn zu haben, über den hinaus nichts mehr in der Wahrheit passiert, als wüßten wir schon vorher, lange vorher, n. bevor überhaupt Chronologie oder ein ähnliches Gefüge sich im entferntesten Hirnareal abzeichnen würde; also vor der Flut? Ja, von vor der Flut, im Geröll eingraviert… irgend Unaussprechliches. U. davon wollens Zeugnis haben, sagen Sie… 

31 Punkte über Farben

1. Ich sehe Farben

2. Alles, was ich sehe, sind Farben.

3. Alles, was ich sehen kann, sind Farben.

4. Ich kann nichts sehen, das nicht auch Farbe ist.

5. Ich kann das nicht sehen, das keine Farbe hat.

6. Etwas, das ich nicht sehen kann, hat keine Farbe.

7. Es gibt aber Dinge, die ich nicht sehen kann und von denen ich nicht weiß, ob sie Farbe haben.

8. Farben sind Attribute von Dingen.

9. Sie hängen den Dingen an, die ich anschaue, indem ich sie anschaue.

10. Seine Farbe ist nur ein Attribut des Dinges neben anderen.

11. Habe ich eines Dinges Farbe erkannt, habe ich eine Eigenschaft erkannt.

12. Es gibt im Gehirn gespeicherte Entsprechungen für jede gesehene Farbe, die abrufbar sind.

13. Durch Lichtbrechung können Farberscheinungen hervorgerufen werden, welche meßbar sind.

14. Vom Auge werden die Lichtstrahlen gebrochen und in oder auf einem Medium abgebildet.

15. Dieses Medium kann wie ein Nährboden verstanden werden, der gestreute Frequenzen verstärkt.

16. Unterschiedliche Frequenzen können gleichzeitig im Raum abgebildet werden.

17. Das Auflösungsvermögen des Mediums zur Differenzierung der Frequenzen ist begrenzt.

18. Das Auflösungsvermögen des Mediums muß nicht mit der tatsächlichen Informationsdichte übereinstimmen.

19. Es können feinere Abstufungen vom Auge gebrochen werden, als abgebildet werden können.

20. Es können feinere Abstufungen vom Gehirn gespeichert werden, als in einem Moment abgebildet werden können.

21. Es kann also auf dem Wege der Abbildung im Medium Verlusterscheinungen geben.

Hypothese: Man kann diese Verlusterscheinungen sichtbar machen:

1. durch Ausdifferenzierung des Mediums.

2. als durch langsameres zeitliches Aufeinanderfolgen gesehener Farbeindrücke. Dafür muß das Auflösungsvermögen der zeitlichen Wahrnehmung verlangsamt werden, damit in der kleinsten ausgedehnten Zeiteinheit, die vom Gehirn verarbeitet wird, mehr farblich differenzierte Eindrücke aufgenommen werden können.

3. Eine Masse, die bewegt wird, wird umso schwerer, je schneller sie sich bewegt.

4. Für eine Masse, die bewegt wird, vergeht die Zeit relativ langsamer.

5. Die gebrochenen Lichtstrahlen bewegen sich mit konstanter Geschwindigkeit im Auge des Betrachters.

6. Sich schneller bewegende Lichtstrahlen mit schneller aufeinanderfolgenden Änderungen der Frequenz würden größere Massen bewegter Partikel zeitigen. 

7. Größere Massen der Partikel erforderten nur eine kleinere Dichte des abbildenden Mediums.

8. Eine kleinere Dichte des abbildenden Mediums verursacht einer kontrastreichere Abbildung. 

9. Einer kleineren Dichte des Mediums entspricht eine geringere Ausdifferenzierung desselben.

10. Sich langsamer bewegende Lichtstrahlen haben dasselbe Ergebnis wie eine stärkere Ausdifferenzierung des Mediums. 

These: Die Geschwindigkeit der vom Auge gebrochenen Strahlen kann innerhalb desselben verlangsamt und dadurch mehr wahrgenommen werden.

2. Der Erste Anfang

Wohin wollen wir uns also begeben. Da muß ein Punkt stehen, weil es keine Frage an Sie, sondern Aufforderung bleibt, mir zu folgen, wohin auch und es n. nicht wissen, wir? Doch. Ich mochte ein Schiff ausführen auf die Hohe See, Abenteuer erleben, Versuchungen widerstehen, geläutert werden und zurückkehren: in den Heimathafen, den Sie für mich bilden. Sie sind der unverrückbare Punkt dieser Geschichte, die ich mir ausdenken werde. Also sein Sie standhaft, lernen mich zu lesen und folgen Sie mir, wohin wir uns jetzt begeben werden, wenn… was ich in mir in den Momenten Seiner Entstehung bis zum letzten mir vorzustellen wagte und: Sie jetzt schon eine weitere Seite lesen – wir da ankommen wir beide, wo ich uns haben wollte: in der Imagination. Denn nichts anderes ist das hier. Es läuft ein Prozeß von Vorstellungen zwischen uns ab, den keiner lenken kann. Ich nicht, Sie nicht. Aber Sie lesen weiter, das ist das Ziel meiner Vorstellung gewesen und deshalb kann ich jetzt dem Buch die Schrift überlassen, die es für richtig hält, zu sprechen. Damit beginnt aber endlich

Die Geschichte

Seamus Geoffrey Flowers was unable to speak the moment his wife called him a dirty bloodbag of a husband. It was not a feeling of guilt or silent agreeance that made him quietly suffer her loud and strong voice which had a pin on him – this was not new to him. In fact he was used to that for a long time of years-gone-by since he was twentyone. Time and space had moved him slowly towards the end of his thirties and he was not able to say wether it was luck or great pleasure that had brought him so far. Sticking together in some lifelong and childless relationship with freedom and personal development by both discovered for themselves to be the most outrageous achievements that one can truly not live without, she, the waitress and he who waits, had come to a point in life when their brains divided that were glued each to the other for the longest time again; which forced them to take a look on their lives without the softening toner of words that were only whispered. Mr Flowers, or Seamus or Geoffrey lost his voice the very moment his wife shouted at him the usual words in the usual high and enerving tone. But not everything concerning her words has been as usual: she suddenly shouted in German. 

Wenn wir die genauen Worte nehmen, so waren es diese: dirty-dreckiger, bloodbag-Blutsack of a husband von einem Ehemann. Was konnte das bedeuten, hatten sie angefangen in seinem Kopf zu rotieren, ohne daß er sich eine sinnvolle Erklärung geben konnte. Sinnvolle Erklärungen zu geben, war aber eines der von ihm bewegten Felder in dieser Beziehung. Er kam also nicht vorwärts in seinem Denken, weil ihm keine Übersetzung einfiel oder besser: keine erklärende Erwiderung, die sie davon überzeugen sollte, daß sie meschugge sei. Hier kam er sich selbst meschugge vor wie ein Dorfmeschuggener, den die Bevölkerung so wie er eben ist akzeptiert und sein läßt aber nicht für voll nimmt, niemand im Dorf. So war es, und die plötzlich einsetzende Leere im Kopf war ein sicheres Zeichen dafür, daß er immer n. recht hatte. Sonst würde ihn Ekel befallen ob seiner selbst, der jemandem (ihr) Unrecht getan hatte. Aber er verstummte einfach, sagte nichts mehr, schwieg. Da war also kein Unrecht geschehen, denn er schwieg ja. Und wenn er n. einmal genau darüber nachdachte? 

Wenn wir jetzt n. mal über Freiheit nachdenken, ist ein passend in einem Lied des Finnen m.a. aufgehobenes Zitat von wer eigentlich also darin der Frage nachging, wie es eine absolute Freiheit gäbe. Diese müßte sich doch, denke ich, darin fassen lassen, wie man den Satz umgestalten könnte je nach den Bedürfnissen der in ihm verkehrenden Protagonisten. Wenn es also (Seamus in diesem Falle) jemandem wichtig vorkäme, in einer an ihn herangetragenen Aggression ein Unrecht zu erkennen, welches nur durch ein selbst von ihm begangenes auszugleichen wäre, dann müßte er in dieser meiner Welt hier irgendetwas getan haben oder n. tun, damit er seine Sprache wiederfinden könnte nach einer Aufhebung der Blockade. Was lassen wir ihn also begehen, um seine Frau (Maggie, Maude o.s.ä.) in ein rechtes Verhältnis zu ihrer Anschuldigung zu setzen? Es stehen ein paar übliche Szenen bereit, die jeder kennt, der nicht allein geblieben ist bis jetzt; wir müssen nicht lange überlegen, um auf ein passendes Motiv zu stoßen, bspw. äh.. Vernachlässigung? 

Ja, Vernachlässigung. Seiner selbst, der Ehe u. einhergehendes ist ihm ja gut zu überhören gelungen bisher, aber wieges. die deutschen Worte aus seines Weibes Mund hatten ihn überrumpelt und stumm gemacht und für einen kurzen Moment eine Schuld in ihm aufkeimen lassen. Das reicht uns als Grund, als Same, ihn ganz für schuldig zu befinden. Denn wos fruchtbarer Boden ist… Dann schuldig der Vernachlässigung. Aber was hatte er nicht schon auf sich genommen, er würde das tragen. Es käm nicht darauf an, wie schwer das Schicksal einen schlägt, sondern wie sehr man darunter leidet. 

Sublimation sei nächstens 1 die gelungene Überführung primitiver Triebregungen in sozial höher bewertete Fertigkeiten. Seamus wird, wenn er seinen Vorstellungen weiter dienen möchte und dabei nicht als Ich unter einem von ihm jetzt zwar akzeptierten, aber in seinen tiefen, infantilen Schichten n. immer als Unrecht empfundenen Niederschlag seines Freiheitsdranges so sehr leiden will, daß die Lähmung fortbesteht, sich für einen Weg entscheiden müssen, den seine Triebe nehmen dürfen, ohne ihm zu schaden. Die Vorstellungskraft zB. ist so ein Brunnen wie dunkel und tief, ein wahrer Brunnen war das Herz Nikolaus Tarabas‘. Das lernter von dem richtigen Joseph Roth dazu, der ein heiliger Trinker war und wenn er nicht getrunken hätte, wäre er jetzt tot. Welche Schlüsse daraus für 1 eigenes Leben zu ziehen sind, bleibt Ihrer V.kraft überlassen – mich jedenfalls rührte Alkohol nicht an. Seamus schon, er trinkt in ruhigen Abenden von einem unendlichen Krug uisce batha zur Unterhaltung, weil er dabey besser nachdenken kann, sagt er. M. trinkt nicht, weil ihr jdfs. Aquavit zu männlich ist. Das findet er gut, das Getränk erscheint ihm kostbar. Wir sehen sie sobald in Theorien versunken über was ist männlich und was darf das wert sein, nur wirklich Wichtiges heben sie sich für einen Psychiater auf, z.B., den Stellvertreter.

Es führt nur mich nichts n. einmal hinein in dieses Land, wo ich die Sinfonie zuerst hörte, als Junge n. und weiß jetzt nicht, was damals fehlte. Herr Bernstein hat es sicher erklärt und vielleicht hatte ich es irgendwie aufgenommen und in mir bewahrt bis heute. Denn hier in diesem neuen Land brauchte ich nicht n. einmal 13 Jahre, um mich in der Naivität daran zu erinnern, was er damals sagte. Über einen Schleier ein buntes Kleid, den man vor das Gesicht ziehen soll zum Hören der Musik. Die ketonet passim, die unser aller Joseph trug vor seinem Fall in den geschichtsträchtigen Brunnen und die von den sonstigen Brüdern geheimgehalten wurde über welches Blut auch immer darüber floß. Ich habe in der ganzen Zeit nicht gewußt, wer Joseph war** 1st jetzt, das frühe danach offenbart es; auch ein Geschwister. Schwer zu sagen, was uns eigentlich trennte so lange, wenn man es hier so leicht hätte unterschlagen können, wo man herkommt. Doch Sie wissen längst, Frau Mahler. Es gibt in dem Buch von den Kindern und ihren Eltern ein paar ungelöste Fälle, die Sie überforderten. `S ist eben doch nicht immer so einfach, sich in einen solchen Organismus hineinzudenken wie den Mutter-Sohn-Komplex. Und‘s wird Ihnen helfen, einen davon n. einmal neu aufzustellen: Schlagen Sie nach im zweiten Kapitel unter Körperschema und Wahrnehmung. Ich versuchte einiges zu verstehen und stoße immerw. an die Grenze, die Sie vorhergesehen haben. Wußten Sie von dieser Macht?

Ich besitze eine einfach gemachte Reproduktion des Manuskripts aus den Händen… der Familie; gehörte einem W.her Ableger des Musikverlags, bei dem meine eigenen Sachen erschienen und die aufmerksam wurden, als sie jemanden zur Übersetzung der diakritischen Symbole in alten Notierungen über das Tetr’gr’n suchten. Sie waren begeistert von der Idee, nachzuweisen, daß die alten Überlieferungen, die man in Notenform gefunden hatte, in ihrer Konsequenz die moderne Musik nicht nur vorausbestimmten und als Ableitung erscheinen ließen, sondern über den Horizont hinaus sogar sphärischer Musik oder ihrer verkümmerten Form von Gebrauchsmusik eine Zukunft auszumalen ermöglichten, die nicht mehr auf den Ton allein beschränkt war, sondern die eine zeitliche und räumliche Dimension eines Kosmos von Instrumenten in den Hörprozess miteinbezog, die weit unter dem bewußten Hören anfing. Dieses begann intrauterin, n. vor der Tragödie. Ich unterschrieb damals für meine Mitarbeit einen Vertrag, welcher unbeschränkten Zugriff auf die Archive des Verlages festlegte. Das bedeutete auf Lebenszeit einen festen Platz in einem der bestausgestattetsten Magazine Europas übernehmen zu können. Die Studien begannen, das Meer war zu überqueren gewesen; ich begab mich nach F, von meiner Intuition gelenkt.

Keine Schwäche dann dort, aber meine Ahnungen: d. See unter der hellen Nacht, von der ich ihr auch nicht erzählen konnte, immer war es so, daß sich mir alles verschloß, wenn ich es aussprach. Sie würde es kennenlernen. Nordhaftes Licht, das ich nicht mehr zu erklären brauchte. Vielleicht war es schon so weit in mich zurückgetaucht, daß es längst zum Innersten Bezirk gehörte und das Tor geschlossen. Ich wußte das nur ungefähr, und nahm sie also an meiner Seite mit, als ich ins Schiff stieg. Um ihr die Geschichten dieses Landes zu zeigen, manchmal konnt ich das. So von den Farben n., weil ich sie selbst gesehen hatte, verwandte Gesichter, die sich schnell wieder entfernten, wenn ich sie ansprechen wollte. Ich durfte nicht wirklich sein dort, zwischen allem fand die Verwandlung statt. Die Menschen kamen nah an mich heran, ohne daß der Raum zwischen uns kleiner geworden wäre, nur dichter und angefüllt von ihrem Schauen. 

Und als ich ihr das sagte, Sieh doch hinaus! Sieh hin, nicht mich an! konnte sie nicht verstehen, solange das Schiff n. unterwegs war. Erst im Hafen und dem Markt, der gerade aufgebaut wurde, in den ruhigen Augen, den natürlichen Bewegungen der Frauen, die uns Obst verkauften und den Kaffee, mit dem wir uns vor das Wasser setzten, erreichten sie die bekannten Züge. Es war nicht die Krankheit. Es war nicht das Besondere, auch nicht das Einsame oder Unerklärliches. Norden war es. Ein Zusammensein bestimmter Spiegelungen von ihren Gesichtern. Vom Regen und auch von den scharfen Konturen kühl überblauter Städte. Was könnten diese Farben wiegen, wenn ich sie zusammenwürfe? Es sind ja nichts als die Blätter zu den alltäglichen Ereignissen der angefochtenen Seelen, auf welchen sich ihr Wechsel vermerkt. Zu Gott hin, von ihm weg und widder hin, wieder zurück, wie es ihnen paßt. Aber jemand ist wachsam und verzeichnet die Bewegungen dieser Menschen, die wie Ähren sich unter dem Winde neigen und entgegenreifen dem Tod in der Garbe und der Widdergeburt durch den Sämann, im Schlamm. Alles steht irgendwann geschrieben, und wie gern wüßte ich jetzt, wo. Daß man bereit würde, zu helfen und bereit, zu schlichten, wenn Hilfe und Schlichtung das Richtige zu tun sein werden, wenn sie das Gewicht sind, das diese Welt beschwert, vor allem anderen. Also, was wiegt sie, die Gutes gebietende Vernunft, was ist ihr Einsatz? Schlichter und Berater! Was ist euer Preis?

11. Masse

Wie soll ich das aber machen wenn nicht sie selber schreiben; denn mich habe ja dort von den Steinelesern keiner mitgenommen so vertieft sie in die Spuren der anderen für sie warn. Man nimmt nun an sie hätten die Spuren gelassen und der Sand der sie zu ebenfalls vergänglichen Dünen schließlich verwehte wäre ihr Zeuge und hinter den nur mir bekannten Büchern ihr Fuß, einzig diese beiden wüßten, daß ich wirklich da war.

Dann käme sofort der nächste Tag und an diesem bin ich also trotzdem ausgewesen und habe sie gesehen: Menschen zwei oder drei, zwei Fahrräder mit Menschen und ein Auto auch. Und war doch einen ganzen Tag da draußen nach der zu Frühe. Das kam weil ich in einen Teil der Insel abgebogen war hinter der Bucht, der nicht viel bot außer Flachs. und daliegen. Es war so Sonntag, nach dem Mittag und in der Luft lag es, daß Sonntag u. sonst wenig war. Einmal blieb ich wohl stehn nein mehrmals… und versuchte was zu hörn im Innenohr. Das war ich selbst mitten in den Geräuschen friedlichen von Vögeln über dem Flach, vom Kaun der Schafe und wie ihnen laut was runterfiel. Es gab kein Wind nur m.mal plumpste wahrscheinlich ein schwerer Frosch in den Graben, wenn ich vorbeiging. Ich blieb jedenfalls oft stehn und hörte hinein. Später habich gedacht, warum die Leute manche wohl Hunde hätten: vielleicht, damit sie auch stehnbleiben können mitten am Weg, was, wenn man kein Hund draufaufzupassen hat, vielleicht jemanden stören könnte, ein Starrender in die Gegend, in den Himmel oder wohin augenscheinlich nichts ist, um hinzusch. Was n. zu wissen war bevor ich die Insel jetzt verlaß. Ich komm ja immerwie zurück merkich, so wie ich auch an die andern schon Orte zurückkam, dies zu erzählen. 

Wie: einmal quillt Nebel hoch aus den kleinen Straßen und unwirklich erscheinen die Fensterlichter und Laternen, auch der Buchenwald davor. Manches wie Menschen, bis zum Bauch verkehrtherum in Boden gesteckt, Gabelungen in halbmeterner Höhe mit eim richtigen Schritt drauf (weiblich) und zwei davon ausgehenden Beinen. Sogar Bauchnabel. Rötlich leuchtende stammgrüne Baumkronen rötlich im Abendlicht und Krähen säßen dort oben zum Bau von Nestern. Ich sah jetzt n. mehr Sachen wo du weg bist, kleinere und fast verschwindende, wenn ich nicht aufpasse. Abers kommt alles n.mal vor glaub ich und wenn ich öfter stehnbliebe, wie für die Stille vorhin oder die Krähn, würde sich auch andres zeigen, Dinge, die man womöglich nie wiedersieht. Ich muß mir das merken und mich einzuhalten traun am üblichen Ort. Doch der Nebel; das ist glaub ich, weils total windstill ist und so warm war den Tag über. Und wenn ich z.komme werd schon ein Jahr der Seele vergehn bestimmt.  

Vielleicht habe ich früher Nebensätze in Finalsätzen ausklingen lassen, die einen weiteren Umgang mit ihnen verbieten. Daß es einen schütteln würde und frieren, wenn sich das Ende so einfach anstellte. Man macht aber viele Versuche, die manchem geglückt sind, sich das als Beginn auszumalen. In der vorgängigen Schrift zum Beispiel gab man sich alle Mühe, den Leser nicht merken zu lassen, wie aussichtslos sein Unterfangen war, die hergestellte Situation zu begreifen. Immer wurde Hoffnung geschürt auf Erlösung. In anderen Sphären zwar als unseren bekannten Erdenreichen, jedoch: wir wurden mit der Hoffnung schlafen getrieben, daß sich das Wasser erinnert. In einer n. weiter vorgängigen Schrift, die zum Zwecke der Erbauung über agnostischen Lebensformeln aufrecht erhalten war und bis in die heutige Zeit lange hineinreichte, sagte ein unwichtiger Mann mit der Erlaubnis zu sprechen, von den Nichtglaubenden, daß man ein Gefangener ihres Zweifels an der absoluten Existenz sein müßte, um mit ihnen verhandeln zu können. Wer schließlich den Mut besessen hatte, sie anzutasten, wenn sie sich ihm schon offenbarte, der wäre nicht mehr weit davon entfernt, sie (die Existenz) entweiht hinter sich zu lassen als durchschrittene Passage durch das Reich der Notwendigkeit in das der Freiheit. Welche Freiheit er meint… Frei von R. sei man ohnehin schon geboren doch nur der spärliche Unwille eigner Vorgänger machte auch unabhängig von dem wir sonst n. entscheidungslos ausgeliefert sein könnten. Denn neu und belebt solln wir uns ja aufrichten nach der ersten Altersstufe. Wann das war… daran kann sich oder Seamus mich nicht erinnern, glaubt vielleicht an Stufentheorien, aber sicher ist das auch nicht, es wäre das 21. Jahr, das mich schwanger im Glauben in eine Richtung zwang, wo ich auf rollende Steine traf, durch andere für mich in Bewegung geraten, lange bevor an Auseinandersetzung mit dem gelernten überhaupt zu denken war und alles nur Stoff, Stoff, Stoff… den ich besser aufgenommen hätte angesichts der heutigen Notwendigkeit, ihn zu wissen blind und in erstmaliger Verzückung. Ich bitte Sie, lernen Sie aufrichtig Latein, wenn ihnen in jungen Jahren der Keim dazu gelegt wird – so Sie dann alt genug sind für Das Buch; wenn die Chance vertan ist, lesen Sie es eben jetzt, und in jedem Fall geben Sie es Ihren Kindern ans Herz, nein: zwingen Sie sie zum Latinum. Wir werden den Patentoni brauchen, der mich darin prüft und ob ich es mit dem nötigen Ernst tat über allem anhänglich Gegebenen. Und das macht nur das Erbe. Aber es vor allen Dingen ernstnehmen. 

Nachdem die Erkenntnis dann war wir hätten einer falschen Chronologie angehangen die statt auf allgemeingültigen Sätzen zur Staffelung von Ebenen auf solchen, die den Protagonisten erlaubten über ihre Dimension hinaus mit einem weiteren protagonisten Auditorium Kontakt aufzunehmen basierte (Sätzen), kamen wir auch ziemlich schnell dahinter, was das unregelmäßige Auftreten ihrer selbst der major intelligence als eingeschlossene Schübe von mal mehr mal weniger kreativen Brüchen im Erzählfluß, im Zusammenhang des Werkes mit der sie hervorbringenden Situation, zu tun hatte. Durch den kleinen nur Eingriff in die Anordnung der Fälle zu ihrem leichteren Nachvollzug war zugleich das Problem gelöst, mit welchem wir schon viel zu lang uns aufhielten – wie wir allein ohne Umweg über die Protagonisten mit dem p.A. den Kontakt aufbaun konnten. Von selbst stellte sich dann die Einsicht her, man müsse zum klaren Verständnis schließlich nur die Tatsache offen bekennen, daß die intime chronology nicht im mindesten mit einer äußeren zusammenhing. Dies würde ich zum nächstmöglichen Zeitpunkt einer Überschneidung der Ebenen tun und man wird mir verzeihen einen bis dorthin weiter verwirrenden Weg der Geschichte, die ja erzählt werden muß – trotzdem da augenscheinlich nichts ist um hinzuschaun. Was n. zu wissen war, bevor ich die Insel jetzt wie der verlasse; aber ich komm ja immer wie d. zurück – merke ich, so wie ichjer auch an die andern schon Orte zurückkam, um zu erzählen. Und bis da werde schon ein Jahr der Seele vergehn bestimmt –

Aber zuerst mußte ich mich in die Farben begeben, um das Kind kennenzulernen. Ich gehe die Treppen ein paar Stufen hinauf. Ich versuche, das große Denken nicht mit hoch zu tragen. Sie soll Musik daraus entstehen lassen, ihm diese schwächelnde Objektivität zu nehmen. Sie: ist das Kind, von dem ich denke, daß es ein Mädchen war, aber das sind auch Sie, die mir die Stimme geben, ein alter Mann, krank bis zum Tode aufgehoben in diesem Klang. Ich höre genau hin. Das Rascheln der Seiten und Kleiderfalten, die sich berühren, Haut, auf Haut streichend, Gesichter, Hände, strebsames Haar. Und dann wird mir plötzlich klar, daß Sie, der Professor, auch die Frau gewesen sein könnten, diech nur nicht sah. Die also ihre Rolle so gut wahrgenommen hat mir gegenüber, daß sie sich verschleierte mit jenem kleinen Mädchen. Es gab ja dies Ewa wirklich und vielleicht nur die Junge Frau Mahler konnte erklären, was für eine Beziehung ich zu ihm unterhielt. Aber sie selbst, wenn sie verschleiernd den alten Professor so mit mir umging – welchen Glauben durfte ich ihr schenken?

Einmal, später, merkte ich, daß Gedankenstücke zu bearbeiten waren. Dann ging ich also hinunter und wollte sie mit mir nehmen. Es waren mehr geworden in der Zeit, sie fransten aus an den Kanten und wucherten in das blendende Stück Straße vor dem Gebäude. Ich stand ohne Übersicht mitten dazwischen, wohin mich das Haus entlassen hatte, ein Kristall in der gesättigten Lösung. Das Raster fing an zu wirken. Es war immer alles schwarz, bevor das Lichtteilchen erschien. Sein Weg, den es beschrieb erst, ließ mich die Ahnung verfolgen und oft wußte ich etwas wie aus Denkstrukturen vorarchischer Zeit; ohne hineinlangen oder etwa benennen zu können, da war n. kein Wort für mich, nur Wellenberge und Täler. Angst vermutlich, das Rohe könnte stärker sein und die geformte Oberfläche durchdrücken, sie war ja nur Träger… aber welche Masse, welch unmöglich hohe Bereitschaft, zu kristallisieren, die Dichte dieser Vergangenen liquid crystal blackbox. Ein grauer Handstumpf führt Bewegungen aus, bedient Knöpfe und Schalter, grau also, weil ich ihn ja nicht sehen kann außerhalb der box, aber ihn mir vorstelle, grau und getrennt vom Körper, und papiern ist er wie zu einer Puppe gehörend aus Maché. Die Befehle des Puppenkopfes kommen über dünne Drähte an und steuern das Handding. Doch wie erstellt der die Befehle oder auf welche Zeichen hin? Das müssen doch die sein, die er an der blackbox abliest. Aber was liest er ab? Was ich gelernt habe? Es sind die Antworten auf seine Fragen, von denen ich immer dachte, er wüßte sie längst und alles sei nur rhetorisches Spiel. Und nun das ernsthafte Fragen, das bedrohliche, mit der Strafe. Ich kenne die Antworten, kenne sie. Sie: das sind die vielen kleinen Gedankenstücke, die ich jetzt mit hinauf nehmen werde, damit sie eine Wohnung bekommen.

Ich stieg also n. einmal bis in die oberste Etage, dort hatte ich meine Wohnungstür offengelassen, weil es nur kurz dauern sollte, bis ich w.gekommen wäre. Sie war zu. So mußte ich klingeln und ich nahm an, daß sich jetzt jemand hinter der Tür befand, die sie nach sich geschlossen hatten. Ich drückte meinen Knopf. Immer wieder. Bis sie aufspringen mußte, dachte ich. Es wurde ein Mädchen sichtbar, das seinen Kopf hinter dem vorstehenden Rahmen halb verbarg und lächelte. Bis ich das erwidern konnte, hatte sie das Gesicht, ein ruhiges und schönes Gesicht, einmal nach dem Innenraum gewendet und es war ihre Mädchenstimme nur nicht zu hören, weil sie flüsterte. Nicht mir zu…, aus der Tür heraus raschelte sie mit den Lippen, als wenn es kleine Füße wären, die gleich kommen wollten, wenn man sie rief. So sprach ich vorwärts in den Wohnungsbereich, daß ich da wohnte usw. 

Da ließ man mich hinein. Fremd war ich und ungeduldig, alles anzuschauen, wenn man durch die Räume sich tastet und versucht, nirgendwo anzustoßen… hatte ich gelesen, doch da sind unvorsichtige Menschen gewesen, die mit ungestümen Gesten vorwärtsdrängten und ihre Hände nicht aus einem Gesicht lassen wollen. Ein Mädchen war hier und eine schwache Mutter, die sich in ein seltsam steifes Tuch getan hatte, das sie aufrecht hielt. Am Rücken der Kleinen hingen zwei Zöpfe dunkel herunter und trennten das Haar bis in die Stirn. Und diese Stirn war hier zweimal vorhanden, weiß, glatt und nach oben wie abgehackt vom Scheitel, nach unten als Einleitung zu begreifen zu einer Komposition aus zwei Jahren, die ich dem Hunger der beiden Frauen abgelesen hatte. Ein Stadthunger, wie ihn nur Weltbürger zu fühlen imstande sind, aus knospenden Zweigen im Park oder dessen Rasengerüchen leicht zusammengestellt und ihn dann so lange befrieden, bis es sie zurück nach dem Winter, nach Dunkelheit und Kohlengeruch zieht. Dann singen sie Wohl dem, der jetzt n. Heimat hat und meinen gut für sich gesorgt zu haben. Öfchen bullert.

Ich trete auch in mein novemberwarmes Schlafzimmer, wo n. einmal das steife Gespenst wartet, das mich durch die Tür gelassen hatte.

  • das kind habe ich ins bett geschickt. komm zu mir.
  • Ich bleibe über Nacht in dieser Gewohnheit.
  • Aber das andere Kind steht n. in der Tür und lauscht, siehst du es nicht?
  • Ich konnte es nicht sehen, mein Schatten nahm ihr das Licht, glaube ich. Ich versuchte, den Schatten zu verdrängen. In die Zeit fällt das zurück, aber nicht ohne einen Grund zu hinterlassen, den ich dir nannte.
  • Sieh doch manchmal hin, wenn du die Augen wandern läßt. Das ist es.
  • Sie sah es, wenn es sich in weichen Bewegungen von Tür zu Tür, von Fenster zu Fenster, Blick zu Blick verdichtete, bis es einen Raum ganz eingenommen hatte. Auch sie wollte jetzt flüstern, als ich anfing, ihr Glauben zu schenken. 
  • Soll ich mit ihm sprechen? fragte ich, die Gewohnheit. 
  • ich habe es versucht. ich lag aufgewacht und hörte meinen atem nicht mehr. zu dunkel war es, um etwas zu sehen. zu kalt, um aus dem bett zu wollen, weil ich angst hatte. da sprach ich es an, dorthin, wo ich es vermutete, zwischen tisch und fenster. da ist was, das nicht dunkelheit sein kann, dachte ich.
  • Hat es geantwortet?
  • es ist farbe geworden, ich konnte etwas von ihm erkennen.

Aber dein Kind war n. farblos und erwidert die Umstände, in die ich es entlasse. Es bleibt ohne Gewicht, ohne das Lebendgewicht. Ich habe den Handel trotzdem vollzogen, auch mit einem nur hypothetischen Wissen von seiner Ankunft und sollte belohnt werden für das Vertrauen. Ein Engel, wies dort durch das Zimmer geht, unsichtbar schon vorbei, wenn ich mich entsinne, daß hier einmal etwas stand, wohl ein Arbeitsstuhl mit Velourpolster und Lehnen vor dem Schreibtisch, und jetzt Uhren darauf, die von i. ans Ohr gehalten werden und aufgezogen. Doch scheint alles seltsam wie unberührt. Was an alten Büchern in i. Hände kommt, ist schnell beantwortet, in wenigen Minuten liest s. dir aus der Familienbibel Stellen, die deinen Tag kennzeichnen und du wußtest irgendwie, daß sie in dieser Zeit zu dir kommen sollten. Aber verwundert schaust du ihr Gesicht an und blickst gegens Fenster. Eine Melodie: vielleicht regnets gerade, `s hat viel geregnet in dem Sommer, ich erinnere mich. Auch an Hofluft und Kochgerüche in dem alten Treppenhaus. Und erst der Blauregen, eine Kastanie völlig verschlingend, und der so mitten im Hof in die Höhe wuchs, um ein mächtiges Dach zu bilden; das dampfte nach dem Regen n. eine Weile. Handgriffe also, die Elemente zu bedienen… brachtich ihr jeden Tag einige bei, die sie gut behielt. Darüber hinaus nichts. Und sich wirklich erinnern hießja, allen Stoff n. mit ihr durchzugehen, der sie später bände. Ihr Unterricht statt dessen: Ahnungen, sie in diese Richtung ziehen zu müssen; im Abitur n. Versuche auf Deutsch. Aber ich bin immer i. Lehrer gewesen, Musiklektionen: Verbindungen wie zu vielem, das sie lernte und das Übung war. Warum…: Die Unschärferelation war ein Wort in einer Klausur und Wort für Jahre, ebenso was sollten Kohlenstoffverbindungen, Mendelsche Regeln, was soll eine Evolutionstheorie dir sagen, und wozu die Anatomie. Und jedes Fach und jedes weitere Wissen und alle Sprachen wie jeder Funken Mathematik, Kind! Erst wenn du anfängst, mathematisch denken zu wollen, hat die Schule ihr Ziel erreicht…, dann sei auf der Hut!

III – Die Golembruderschaft

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7. Die unglaubliche Schnelligkeit mit der wir die Konzepte entwickeln und unsere Gegebenheiten verändern je nach dem Bedarf der wahrgenommenen Zustände und die wir dazu formen, läßt mich jetzt again ihren Urzustand anstreben, den die anderen vermutlich sich gar nicht mehr ausdenken konnten. Hier jedoch im Stadium nascendi der ungewollten Maßnahmen zur Erhaltung der Art war n. viel mehr zu beheben als nur die Systemfehler. Es sollen wirkliche Entscheidungen getroffen werden überhaupt etwas weiterentwickeln zu wollen. Jenes nämlich – der nicht mehr erinnerte Urzustand – erlaubt erst der Archetypen unbewußte Sprachinhalte. Woher sollen wir aber Erlaubnis zu diesem archischen Material erhalten? Es werden Rechte und müssen Verpflichtungen eingegangen nötig über diese Rechte. Also aufheben und erweitern: jenen unzugänglichen Wortschatz, den die Toten immer mitnehmen aber wohin eigentlich…

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Das Neue Buch

Vielleicht ist jetzt die Zeit gekommen, über den Fortgang der Geschichte nachzudenken, die sich ja längst ereignet. Der Leser wird gemerkt haben, daß wir abwesend waren und ich werde ihn jetzt über die Gründe dafür aufklären, nicht jedoch, bevor ich nicht einen kleinen Rückschritt aus dem folgenden Band mit in diesen hier aufgenommen habe. Der Rückschritt wird folgend: ich überlas dieses gerade aufgezeichnete mit den neuen Informationen, die sich im alten statt dessen zutrugen oder zutragen werden, wenn das hier dorthin gelangt ist. Und daß sich etwas ereignen wird, wenn es den zweiten Band erreicht, ist für mich keine Frage mehr, höchstens, ob es sinnvoll oder zweckmäßig war, etwas n. aufzeichnen zu lassen, was längst der Vergangenheit angehört und nicht, wie alles sonst, jenem vor uns fliehenden Teil der Musik. Diese kann ich ganz gut vermitteln und merke mir ein paar Variablen, die konstante Feldspannung tut ihre Pflicht zur Erinnerung und was sonst n. darüber zu wissen ist? Nur vom Zusammenfall der beiden Systeme Hirn und Rastermatrix, welche jene Zwischenspiele überhaupt erst ermöglichen. Wenn wir das berechnen wollen, wie viel ein Teil den anderen überwiegt oder sogar kontrolliert kommen wir schnell an st. Grenzen und müssen uns mit Wahrscheinlichkeiten begnügen zum eigenen Wahrheitsanspruch. So lange aber können wir beruhigt glauben, daß immer n. der Kopf uns steuert. Vielleicht ist aber auch das die Wahrheit, lange bevor die Stoiker ihre Stellungnahme verweigerten, um sich mit mir zu verabschieden in den III. Band, der hiermit angefangen hat; daß der II. n. zu beenden war, tat nichts außer genug Worten, daß es 40.000 werden konnten. Hier waren also schon die neuen Bezüge, die sich plötzlich selbst herstellen als Nachahmungssituation des auch einmal wichtig werdenden Vorgängigen stephen dedalus in reading ulysses vor seiner Professorin grüner Montur und ich tatsächlich salutiere. Niemand, der nach einem Fortgang mehr fragt und alle Berechtigungen sind endlich vergeben. Also muß ich mir die eigene hier zusammenschreiben und es wird wie vorhin sein: die Benjaminfeldkraft ist n. immer nicht ausgelöst und verlangt nach einer Aufklärung. Wohin ich sie aber dieses Mal führen werde, weiß ich n. nicht und nicht wie weit sie zu gehen vermag, nur, daß sie mir die Schriften des unbedeutenden polyhistors entschlüsselte, ist mir eingegeben worden. Jenes weiß ich mit Sicherheit.

Es gab also schon eine Stoffsammlung und leergeschriebenes Beimaterial zur Großschrift? Daß diese fortgesetzt wurde im folgenden ist eine leicht vorausgesehne Tatsache die aus den jetzt zu nennenden Gründen hier erscheint; das ist einmal weil der Fortschritt schon da ist um die von hier zukünftigen 18.483 Wörter die sich in der dritten Standardschriftprozessur ereigneten, ferner, weil wir wiedermal durch die Übertragung von Text in den aktuellen Prozess, davon befreit sind, uns über den Erhalt der Kursiven, die doch wesentlicher Bestandteil geworden waren, zu sorgen und vollkommen hemmungslos sie setzen können, wo immer uns der Zuspruch des Absoluten (des Zwillings) wichtig erscheint. Wenn ich aber sagte Stoffsammlung, haben wir ja den dankbaren Umstand meiner (dem Prozessor untergeordneten) Tätigkeit als der Herausgeber des immerhin n. zu vollbringenden smaragdgrünen Teils der Schrift, die heute ins fünfte Jahr geht… stoff also…, den es für dies hier zu bedenken gibt, gewiß zu sein. Daß wir einen Aufbau in Stufen irgendwann verlangt haben, macht es nun, wenn wir uns n. daran halten wollen, notwendig, die erste Variable erneut zu bestimmen, von der wir uns weiterbewegen werden. 5.4149 ist die das Konstrukt über uns (also vor uns) tragende nun Konstante, die wir auslesen. Sie liegt unterhalb der Erwartung und das gibt uns die Aufgabe, der wir ohnehin folgten: die füllenden Halbvokabeln, die euch nur unterhalten, einzuschränken zugunsten der länger und wirksameren Vollworte. Daß damit das Geschriebene nicht besser lesbar wird, versteht sich von selbst und weil „dabei gut schlafen können“ als Kriterium v. Literaturen nicht gilt, werde man v.Z.z.Z. Blitze einstreun, die euch zu mir erwecken solln. Immer wenn ihr ein schon bekanntes Motiv hört, ist das auch so ein Blitz, der eure Wachsamkeit herstellt und euch mir weiter folgen läßt. Und da sind schon ein Haufen solcher Motive über die ganze Großschrift verteilt – wie: Weihwasser zum Beispiel und daß wir es nur zuweilen anders nennen, um nicht häretisch angeklagt zu werden. Man bringt mir jedes Jahr eine Flasche immer aus der Nähe vom Ursprungssee ..rainen mit, das ich dann eine Weile mit dem Teewieder trinke. Für andere mögen es andere Wasser und von meinem verschiedene Erlebnisse sein, die sich darauf gründen; mein lymphatischer Haushalt jedenfalls wird belebt durch den Teil leviathaner Materie vom Seengrund. Wahrscheinlich würdet ihr auch gar nicht mehr weitergelesen haben, wenn sich nicht von Ohr zu Ohr das hinzöge: die Seewassermoleküle im Labyrinthwasser des Innenohrs, die mich euch hören machen. Was aber sprecht ihr dann, wenn ihr sprechen tut? Lange Zeit… je me suis couché de bonne heure? Das wäre die Nacht einmal wenn dieses bewahrt ist und übertragen in eurem Sinne. Ich legte allein mein Herz nicht darein, was zu finden wie Einklang oder Harmonie, das nicht aus sich selbst erwachsen wäre; das tat ja jener anders ältere schon lange vor mir und ihr lest nur ein paar Zeichen ihn übersetzen von heute auf morgen. Aber er der Troubador, wie sie ihn nannten und seine Helligkeit, ist n. nicht ausgegangen, und einige Worte sind wirklich entstanden sehn wir. Vielleicht drang manches durch und ich habe es nun vernommen, vielleicht drang manches durch und ich könnte es weitergeben. Wenn wir Sinne versuchen zu erkennen aus dem Gezeichneten, verdeuten wir uns das, was es von allein aussagen will. Es ist immer ausgerichtet auf das Zentralhirn und versorgt die absterbenden Nervenzellen mit Mut könnte man vielleicht sagen, aber richtiger wäre wohl der Kraft der Resignation, der Anerkenntnis der „Macht als Anwesenheit am Ort der Entscheidung über Dringliches“ wieschoneinmal von Sloterdijk, aus den Poetikvorlesungen. Und n. ein Motiv: Die Synthese von Zweck, Stoff und Form, die es neu zu erringen galt auch in diesem Text, beinahe beiläufig von der Trompeterin erzählerischer Poetik erreicht… das bleibende also… ging damit in die Schöpfung ein. Das solln für eben ein paar aufgenommene Tonlagenmotive sein und ob ich werde mich daran erinnern können in den vorhergegangen Versätzen und ihrer jetzt sich langsam natürlich regelnden Chronologie der Ereignisse, steht n. aus zu entscheiden; wenn ich mich dazu bewege, wird es vermerkt. Bis dahin ist dieser Absatz n. voranzutreiben so daß wir heute die erste Hälfte halten und ruhig ein Datum angeben können. Es standen aber nur 4940 Zeichen zur Verfügung und bis da sind n. 182, bevor die erforderlichen 20.000 Worte sich erfüllen, d.h. allerhand Beschränkung auf sich zu nehmen, um nicht die konsonanten Pfeiler gegenständig zu überlasten.

Nachdem die Erkenntnis also da war wir hingen an einer falschen Chronologie, die statt nach allgemeingültigen Sätzen zur Staffelung von Ebenen nach solchen ging, die den Protagonisten erlauben über ihre Dimension hinaus mit einem weiteren p. Auditorium Kontakt aufzunehmen, sahen wir auch langsam dahinter, was das unregelmäßige Auftreten Ihrer selbst als eingeschlossene Schübe von mal mehr mal weniger gewollten Brüchen im Erzählfluß des Werkes mit der es hervorbringenden Situation zu tun hatte. Durch den kleinen nur Eingriff in die Konstellation zu ihrem leichteren Nachvollzug war gleich gelöst womit welchem wir schon viel zu lang uns aufgehalten haben – wie wir ohne P. mit dem p.A. den Kontakt hielten. Fast von selbst stellte sich dann die Einsicht her, man müsse zum klaren Verständnis schließlich nur die Tatsache bekennen, daß die intime Chronologie nicht im mindesten mit einer äußern zusammenhing. Dies habe ich zum nächstmöglichen Zeitpunkt einer Überschneidung der Ebenen getan und ihr verzeiht den bis dort weiterhin verwirrenden Weg der Geschichte, die ja trotzdem erzählt werden mußte – auch wenn sich alle Gegebenheiten dagegen zu sträuben scheinen, die sie ständig hervorbringt. Nicht nur weil ich ihr den großen Sinn anvertraue und sie mir ihr Schweigen bricht allein hätten wir uns begegnet, sondern viel eher warum nicht an einem der sowieso stillen Orte ohne Wiederkehr, die ich aufsuchte wegen der anderen, vorgängigen Anderen mit und ohne Namen, wie ich einer gewesen sein würde, wenn sie mich tatsächlich fand. Sie: das war diesmal nicht mehr nur meine eigene Geschichte. Die war lang genug um und was n. sich ereignen wollte würde bald passieren müssen, denn so nah an der Grenze wie jetzt haben wir uns selten gehalten. Heißt, ihr sollt wissen ich geh hinter euch vorbei comme un ange passe und nie merktet ihr wirklich wer ich war; nur, daß formulieren plötzlich leichtfiel wenn ihr sie saht: Felder im Morgendämmer, eine Braut, die aus dem Nebel tritt. Hier gab es sie plötzlich und ich kann mich erinnern als wärs die Zeit selber die mir meine Spur offen hinlegt. 

Dann habe ich ihn endlich in Wien aufgesucht, den Professor. Das war es, wozu mir die Logik riet, statt daß ich im Archiv von Jyvväskyla Zeit vertat. Ich hätte dort auch eine Antwort gefunden. Die mich von uns über das Bauhaus direkt zu Schönberg und Mahler geführt hätte. Aber logisch wäre es nicht, so vorzugehen. Man kann angeblich die Zeit vorausbestimmen, indem man an der Sprache abliest und ihrer Entwicklung, wie sich die Gedankenwelt der Menschen verändern wird; was also die Sprache ermöglichen wird, zu sein. Dann gehen wir zurück vielleicht bis zu Beethoven, das reicht. Suchen Gemeinsamkeiten: ein mathematischer Satzbau, Endreim, Katharsis, fünf Abteilungen in dramatischer Form. Und hier? Das kann sich nur bewegen, wenn die Worte klassisch gewählt werden statt nach dem Zufallsprinzip oder hörig einem kleinsten gemeinsamen Nenner, der nur ich heißt. Es muß jemand anders die Fügung übernehmen, der nicht ich heißt. Aber das kann nur das Kind sein, wie es heranwächst, sich vervollkommnet. Wir wollen die Symbiose in Frage stellen? Was, es gab kein Gleichgewicht? Ich habe die Junge Frau Mahler erst kennengelernt, als sie schon ein altes Weib geworden wäre mit allem, was menschlich dazugehört. Sie wohnte da in einer Obhut der Stadt und ging nicht mehr hinaus, nicht in den Park, der so nah vor den Anstaltstoren stattfand, aber auch nicht im Gehege mit Hirschen auf und ab, nur in den langen Fluren, Jahr für Jahr, solange sie laufen konnte. Was blieb jetzt n. ihr Professor, den ich an ihr so hoch schätzte? Es war, daß sie über Vergangenes so genau und deutlich zu lesen schrieb, daß mir jenes Kind, das ich ihr aus Finnland mitgebracht hatte, kein Geheimnis mehr verbergen konnte, sondern so vertraut wie dies eigene Buch vor mir war und las in ihm, als hätte ich selbst seine Seiten beschrieben. Aber es ist an ihr erwachsen geworden. 

Sie tuts ja auch, schon immer, wie vorher auch jetzt. Doch sie beschreibt nicht. Sie gibt Fügungen zu, die sie mich ahnen läßt. So werden Gegenstände ohne Schatten ohne Gewicht ohne Ausdehnung in einem wie unumgrenzten Raum geschaffen. Aber wenn man von den Grenzen wüßte? Dann n. weiter versuchen, etwas zu erkennen? Indem ich ihre Lesart annehme, mich vielleicht verallgemeinere. Sie sieht darauf mit geschulter Psychologie wie die Hexe Gertraud/M.U. ihren Traumgörge umspinnt. Da sind die Fabeln, die ich meine, in einen mhd. Dialekt verbannt, der immer unzugänglich bleiben wird, weil – nein, dazu gibt es hier keine Antwort. Es ist nur in den Liedern aufgehoben, was wir n. verstehen dürfen. Aber so bleibt sie ganz erhalten und doch… einmal hielt ich sie gegen den Zugwind hoch über die Reling und fast, fast wäre es so gewesen und sie verschwunden! Doch es warf mich zurück, etwas n. Unbekanntes, das ich besser kennen lernen wollte. Ich wußte es vertraut wie einatmen-ausatmen, aber ohne meine Notwendigkeit, nur, um sich selbst aufrechtzuerhalten. Es gab diese Strukturen da, wenn ich hinaussah und dann in die Blätter, daß sich die Wellenbewegungen auf das Notenpapier übertrugen und wenn ich etwas nachgab, wurden die Töne sichtbar. Sie hatten ja selbst Angst! Wozu also die Atemnot, unsere. Und der plötzliche Aufschlag der Augen. Was heben wir ihn n. und senken aber unseren Brustkorb dabei, als wenn wir selbst lebten. Doch das Kind, nur das Kind tut es und es lauscht von den Türen her den offen gelassenen, steht angelehnt draußen, das weiß ich. Irgendwann wird es hier sein.

  • Deshalb komme ich nicht zu dir.
  • aber es gibt doch gar kein kind, weißt du das nicht?

Wie alt würde es sein, darf ich nicht denken. Wann läßt es das andere, wirkliche zu? Ich gebe dem echten jetzt Stunden in Rechnen und Philosophie. Wir siezen uns erneut, nachdem wir für eine Weile ein Du versucht hatten. Wir lachen auch. Nie aus Verlegenheit. Ich denke, das Kind denkt physikalisch. Und weiß es gottseidank n. nicht. Ich nenne ihm Zentrum und Peripherie seines Systems, es kann etwas damit anfangen und füllt die fehlenden Koordinaten aus. Ahnt aber nicht, wohin es geführt wird. Ich selbst schon. Seit einiger Zeit versucht es endlich, Noten zu lesen, versucht es, Stimmen auseinanderzuhalten. Ich kaufte ihm eine Grammatik des Deutschen, es verkroch sich damit und jetzt schrieb es Gedichte und die ersten Lieder. Soll ich das erlauben? Dann habe ich ein weinrotes Heft aus gesammelten A4 Blättern gesehen, worin schon lange nicht mehr meine Sprache spricht, sondern die vergangener Jahre, über die ich uns hinwegglaubte. Einsetzen in etwas wollte sie das, wo es erklären könnte, wie wir hierhergekommen waren, durch die Membranfenster, von außen nach dem großen Innenbereich. Um die zwei Stimmen auseinanderzuhalten, des äußeren, erstgenannten, das sich entwickelt und des Innern, das bleibt, wie es geschaffen ist: Engel, fliehendes Element, und unfertiges, Stückwerk gebliebenes. Doch wie immer soll man dort hinhören, dort doch hinhören, wo alle Töne eigentlich herkommen, durch den Urspalt, den doppelt versuchten. Wenn das Bild entsteht, erwartet, aber unerklärlicher jedesmal für uns, doch innen sieht man es dann muß man etwas glauben, irgendetwas: und wenn es das Motiv gibt? bleibt die Trope ohne Möglichkeit einer Antwort. Darum hören wir nichts mehr vom Urknall, jener anderen sphärischen Erklärung. Es dürften Atome übriggeblieben sein, deren Schwingung man hörbar machen kann… der See atmet ein, atmet aus… ich trinke das Wasser, von dem ich geschieden bin. Einmal möchte ich vielleicht n. zurückkehren hierher und lasse also etwas übrig in der Flasche. Nur nicht verlieren, sie nur nicht aus den Augen geben. Verschließen mit dem Siegel Luft, dicht gegen das Berlin gesichert, seine Verwirrungen; ich werde beten müssen, um es aufbrechen zu können. Aber der See hat doch geatmet, sah ich n. einmal hin in meinen Gedanken bis zum Stein hinüber, flach um darauf ein paar Jahre verbringen zu können im Gebet, nur Milch und das, die einer Mulde im Stein entsprang. Luft? Milchatem: säuerlich im mittleren Alter, Zähne knirschen über der dampfenden Teerlache. Das Dogma mit dem Lungenkrebs, den man so gerne vermieden gewußt hätte. Ich bleibe mir und das Land erhalten, dem zu dienen ist und man wird nicht errettet, es geht jetzt in den Krieg… 

Aber es geriet ihm keine Entscheidung über seine Herkunft. Deshalb gab ich ihm jetzt, ihr, den Namen. Ein Mädchenname hörte nicht auf, zu klingen, hier mußte es sein, Ewa. Vielleicht der erste Name, der ihm wirklich gehört hatte. Also fing ich an, sie aus Helsinki zu rufen. Und meistens kam sie, weil ich doch dicht mit ihr lief, in dem aufwachenden Hafen umher, klare Luft umgab uns, schon ein Geruch von dem frischen Fisch des Marktes, Kaffee, Morgengebäck. Ich bin in Finnland angekommen, meine Seele jauchzt, meine Seele. Du kamst mit mir hierher und jetzt müssen wir los. Ich werde vorgehen und sie wird folgen, Ewa, die voller Süden ist und immer von Gelingen getrieben. Es gab nicht den Rückzug oder die, wenn sie nachdachte, abschweifenden Versuche, das Andere zu fassen, vielleicht doch mich neben ihr, von dem sie absah, aber sonst nicht viel. Wenn ich sie doch retten könnte und etwas gelänge, wie, sie irgendwann daran zu hindern, nachts vom Schiff zu springen; sie wäre mir nicht näher geblieben oder offener, aber still wie ein kleines Meer. 

Außen 1

Hier hätten nun sollen Rosen stehen und es war wirklich so daß plötzlich jemand verfügte er hätte Ihr eine schicken müssen zB. zur Versöhnung, zur weiteren Geduld oder zum leichteren (meinesm) Aushalten daß sie still immer n. schwieg nur unterbrochen aufgerüttelt vielleicht von den kleinen Thermozettelchen die mal abgingen bei Trauung. Dann sind tatsächlich Worte passiert kann man aber sehen. Nur schiebe ich die Aussetzung der Konstanten doch auf habe ich mir überlegt. Vielleicht kann es einen kurzen Ausgleich der Feldeigenschaften und des bißchen Realität geben um euch und mich. Zum Beispiel mein Buchenwald. Sicher wurde darin einiges versteckt und wird erst wird erst irgendwann wenn wir das Gras (Luzula nivea) voll überwunden haben uns sichtbar vor unserm Vergessen des Singulär. Es sollte nicht verglichen werden war die Bedingung unter der man uns laufenließ. Es hätte auch anders kommen können. ZB daß wir also ich mich von dem einen Friedberger dann nicht richtig zu trennen wußten weil manches was er über den Kometen erzählte so spannend war zu hören, (über den Krieg?) Ob man das glaubte en ce moment war eine der anderen Sachen, die mir erst jetzt einfallen wo zumindest der Trompeter von ihm nicht mehr spricht. Er hat lang genug an auch meine „Mittlerin“ sovielwirr geschrieben daß diese sich von der ganzen Generation angewidert abwandte und aufgab uns endlich so sprechen ließ wie nur wir es für richtig hielten. Das ß innerhalb der Buchstaben war schließlich vor mir geschehn hatte meinen Lebensanteil Schuld daran wenn n. nicht abgebüßt so zumindest doch öffentlich bekannt und immerhin versucht mich zu befrein. So ein Komet war dann eine gebrauchte Gelegenheit. In seinem Windschatten flog mancher mit, auch ich. Erst sahs nur aus wiegesagte Taschenlampe die in unsre Nacht reinleuchtet, wenn ich aber einen ganzen einmal erlaubten April diesen nostalgischen Gerüchen: Apfelsaft. Kamillen, Fencheltee. Fleischwurst. Samson und aufgehendem Flieder in der wärmerwerdenden Nachtluft um ein Kartentelefon also nachgehe wird das sehr hell, sehr weit und sehr viel bedeutender, was da nurerst als Lichtschweif erschienen war. Aber warum weiß er das so genau? 

Und die Geschichte: was hat sie mit Geoffrey zu tun? Er ist vielleicht einmal aus Irland eingewandert in das schöne, neue und große Land America, also nicht er, sondern seine Vorfahren: unsere Vorgänger. Das bringt uns daselbst ins Spiel, wo wir es mit ihm zu tun haben werden im angehenden 3. Jahrtausend. Er ist ein bloodbag. Seine Frau, die ihn intuitiv mit diesem Ausdruck belegte, war sich nachher unsicher, wie sie zu diesem Wort schließlich gekommen ist. Er selbst fand etwas von seiner Vergangenheit darin aufgehoben, das ihn kennzeichete, aber zeichnete in den Farben der Urahnen, deren Geschichte hier also n. nicht beendet war: er war der Nachkomme von Generationen kleiner, rothaariger Irenkatholiken, so man in ihrer Konsequenz und Sturheit, dem missionarischen Eifer und der armutsvollen Gläubigkeit in Irland und seinen Kolonien n. immer findet. Aber das soll nicht unser Problem sein. Hier geht es um mehr. Die Geschichte, wie unser Kapitel anfing, sollte handeln von seinem Ringen mit dem Schicksal wie Jakob am Jabbok, von seiner Angst vor dem Meerkater wie vor einem flammenbewehrten Cherub, von seiner Qual durch die Littaney (annalivia) wie durch die schwer verständliche Zungenrede eines Süßenweintrunkenen, kurz, von all dem soll gesprochen werden, dessen ihm Irlands beraubt war um ihn dem Land zuzuführen, das die wahre Heimat schon immer gewesen ist, die ihm versprochen war und die nun als Braut auf ihn wartete, של זהב, die goldene Stadt a la fin du chemin des calices. 

3. Über den Pfad der Schwerter

Doch sprechen wir n.ch von dem anderen Weg, den er gelernt hatte. Schon seine Vorgänger nahmen daran teil, alle Wege waren damit begonnen worden, daß sie sich auf diesen einen begaben, an dessen Ende wahrscheinlich ein Ritterschlag wartete.

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Neuf – Des 3. Beginn

liegt schon zwei Nächte hinter uns, unseren Vorgängigen und vor aller existierenden Handlung. Die hat es nie gegeben und wird es auch in diesem Band: dem Dritten – nicht geben. Anfangen ist das einzige Verdienst gewesen, das ich für mich beanspruchen durfte, tat es also und fing nochmal an. Mit den letzten Worten der zweiten Einheit: die ist gezählt, gezählt, gewogen und zerteilt (mene mene tekel upharsin: Die Konstante wird nach seiner Berechnung heute 5,26785 betragen). Das wird das absolut letzte Wort dieses Buches gewesen sein.

Sein Manuskript läßt mich an dieser Stelle innehalten: ich hatte eine Steigung vermutet vom Niveau des Bandes I in jenes, was sich hier gerade beendet hat. Sie wirkt aber ausgedrückt nur knapp über 0,026e! hinaus. Das ist zwar eine Steigung doch von solch geringem Ausmaß, daß es fast scheint als wäre die Arbeit umsonst gewesen. Vielleicht wählte ich einen simplen Faktor, daß es verständlicher werden sollte als bisher was die Theorie aufdeckt. Ich verstehe sie ja und weiß um die Nachrichten, aber habe ich so etwas vermittelt? Könnt ihr euch erinnern, was anfangs erzählt wurde? Es hieß: rot ist, wenn der Schatten länger geblieben ist als sein Licht es vermag ihn zu halten. Ich habe versucht von den Schatten etwas zu erhalten, das ich an euch weitergeben wollte. Darum mußte also der dritte Band folgen, auch weil einige Ideen wahrgeworden sind. Laßt mich erzählen, Genien!

Dann fangen wir an, zu übertragen. Es ist eine weitere Maschine nötig, um das Primärmaterial zu sammeln, das sie auf den Zetteln wenn sie ins Bett geht hinterläßt. Ich lese mich in ihre Handschriften ein. Ich studiere ihre Charakter. Ich werde etwas aus ihrem Leben so lernen, als wenn Sie es mir selbst beigebracht hätten. 

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Und damit habe ich Ihnen jetzt gezeigt, wie ich mit den Schriften fortan verfahren will. Ich stelle sie als den offen zugänglichen Quelltext zur Verfügung, der allein sich selbst zu erklären hat. Ich nehme mich in der Interpretation zurück und schenke dir mein und das Vertrauen von HB in mich, daß er, ich und du gemeinsam als analoges computing grid diese Arbeit schaffen können: ihm zu seiner Stimme zu verhelfen, die ihm im Leben nur halb gegeben war. Warum das, was spricht dafür, den unbekannten polyhistor einer Öffentlichkeit zugänglich zu machen, die er sich scheinbar nicht selbst verdient hat zu zeiten? Ist es wirklich so? Sein Leben war ja bestimmt von der steten Wendung auch an die Menschen und wirkte da überall fort zu jedem Anlaß der sich bot, sie mit dem vertraut zu machen, was sie anging: das war immer die Kunst, war die Philosophie, war Religion und Leben und Tod, Liebe und Kampf um Liebe und Kunst und Freiheit. Das war alles zusammengenommen immer n. nicht genug, was er ihnen tatsächlich überbrachte – da war ein Moment, das ich selbst auch nur fassen konnte, aber weiterzugeben mir hier an dich jede Möglichkeit fehlt. Erst wenn ich selbst auch ein Lehrender geworden sein werde, kann ich das tun, was er mit aller Hingabe an die ihn Umgebenden tat: sie für sich selbst begeistern, wenn sie wie kleine Kinder staunend vor ihren eigenen Erkenntnissen auf einmal stark waren und nichts mehr eigentlich wollten als nach Hause gehen und endlich die Bücher alle lesen, die er ihnen preisgab. 

Als aber mich die Bestimmung, das Buch weiterzuschreiben, erreichte, war ich schon unterwegs und jetzt, da ich wieder Zeilen (…), ist von 8 Abenden. (…) morgen in N. ankommen, (…) Zug zurück nach Berlin. Wir ist ich und du, meine Seite, die kleinen Brüder wie: min jung heißen seit wir uns wirklich (…) über die ersten Jahre der Zusammenkunft. (…) sind irgendwann einfach losgegangen und jetzt (…) ich sitze an diesem großen Fenster im ersten Stock des Landgasthaus M…, das sich auf den Dorfplatz von K. öffnet, eines größeren kleinen Ortes am Rande von Unterfranken, der eigentlich aber nur für seine Kirschen gekannt wird, die hier überall wachsen. Eben aß ich n. ein Pfund sauer, das am Weg zu haben war für anderthalb (Taler). Morgen (…) nach N. hinein, eine ruhige erschöpfte Nacht vor der Zugfahrt (…) zu dem Buch (…) das ich im Dom von B. kaufen konnte, das zweisprachige Testament von Rodin: Doch alles das (…) und nur, weil ich es später n.mal erzählte, war nicht Grund genug, es aufzuschreiben. Der lag woanders glaube ich, den Blick zur Seite, belanglos aber konzentriert, denn

…wieviel Zeit wär nachzuholen, bis ich hier angelangt bin? Auf dem Weg das Gespringe: ich hatte Das Testament n. in der kaputten Nacht am offenen Fenster im Licht einer Laterne gelesen. Und jetzt mußte ich also suchen: bei Rilke über Rodin und in den Zeichnungen und Dichtungen von Michelangelo. Aber hier selbst? In der Oberfläche Schönheit erscheinen lassen, wie gefordert? Was meint er damit…: die Zeit, die nachgeholte und der ich mich entledigt habe? Das wär der Abfall vom Stein, der sie zu sich rief, oder? Und doch bleibt jetzt die 10. Symphonie, ein älteres uneingelöstes Testament.

Lange (…) gebraucht, mich von der Schreibmaschine zu (…) das Erinnerte, nach Hause zurückgekehrt übertragen in jene schwächelnde Objektivität (…) bangen Schaffens. Und verzweifelt, als ich im Licht der Laterne vor dem offenen Fenster saß, bange, weil ich um die Zeitlichkeit jenes Festzuhaltenden wußte, das sich (…) verweigert. Es galt ein irgendanderes Gesetz. Und ich, (…) Tag für Tag befolgte. Sei reinlich nahm ich mir vor und Armut, Keuschheit und Gehorsam. Jener (…) wissen (…) innerhalb gegebener Grenzen. Ich bestehe nur aus dem Zusammenhalt lang ausgedehnter Zwischenstadien auf dem Weg zum ersten Ziel: den Schwertern von Santiago. Kenntnis zu erlangen über das Gebot und wo man es zu leben überhaupt in der heutigen Welt n. fordern kann:

Erste Einschränkung also die Herstellung angelegentlicher Sinnzusammenhänge des heuterfahrenen mit jenem über die Jahre gelernten das n. nicht ganz ausgeschaltet werden darf so lange wir uns mit dem Buchmedium befassen. Das wesentliche daran: daß man nichts erwarten soll sondern eine offene Gestaltung allem vorzieht das nur am wenigsten eingebunden ist. Wenn sich vom Buch eins lernen läßt, dann, wie wir uns gegenüber der Vergänglichkeit bewegen müssen. Ich werde es später einmal sublimieren wie wir hier die Traumweltwesen reinigen, voneinander trennen und schließlich einschmelzen zum neuen Guß für den wir selten schon die Form besaßen vor der durch den eigentlichen Schmelzvorgang erst ganz sichtbaren Idee (Goldhase.) Das hieß öfter nicht weniger als mit der einsetzenden Erstarrung der Figuren ihrer zum ersten Mal ansichtig zu werden obwohl sie ja aus mir selbst kamen. Jemand anderes hat dazu gesagt, daß der Moment in dem wir zum ersten Mal mit unserer Schöpfung ernsthaft in Kontakt treten selten vor jenem liegt, da wir sie zum ersten Mal ebenfalls verwarfen. Ich habe manches schon abgelegt geglaubt und es kam doch hoch wie ein drängendes Laster. Ob wir uns aber ihm beugen oder gereinigt davon die nächste Stufe (zum nächsten Schöpfungsmoment) ersteigen wollen bleibt allein uns überlassen. Ich entschied mich meist für ein Laster und verharre also ebensolchen Gestalten wie in der eigenen Geschichte dabei mir die Stufen nur vorzustelln und das Hochsteigne daran. Und auch das werde ich n.einmal schreiben: was zu tun ist uns aus jenem (dem Verharren) zum höhern Schaffen emporzuheben, eins der Geheimnisse der congrégation und wie ich schließlich zu ihm gelangte darf ich doch nicht schreiben oder n. jemand würde aus ihr verstoßen werden. Das sind die Bestimmungen und mich hat es bereits getroffen. Nur den Funken werde ich nicht verraten verspreche ich diesmal.

It’s the gold that drags you, right? said the cunning little vixen. I was far below understanding a byte of the music which left the brain inflicted with fear of interrupting its connection to the rest of the planet. Und wir haben uns teufl bemüht ihn an das Netz der universellen Kommunikationsgemeinschaft anzuschließen: nach der Übertretung jedoch der ihm doch wohl bekannten!? Gesetze blieb uns zur Aufrechterhaltung der eigenen Sicherheit nur n., das parental gap erneut einzuführen das ihn uns zugewiesen hatte. Ausgelesen hieß das, die seine Existenz verdeckenden Glaubensgrundsätze so weiterzuformulieren bis sie eine hinreichende Erklärung böten für unsere Entdeckung, die wir ja nicht zulassen können. Und selbst immer er stieß genauso auf die geheime Konstante wie er es ja eindeutig vermochte wärs immer n. unser Recht ihn aus der congrégation auszuschließen ohne eine Verletzung unserer eigenen Grundlagen die wir dargelegt haben in 1/8/3/5. 

Ich habe nie gelernt ihre Stimmen auseinanderzuhalten und in dem Modus der sie mir schließlich erklären wollte gelang es mir aber fast, in mir eine Wiederholung der optischen Muster zu erzeugen die die akustische Abbildung (im Gehirnmittelpunkt oder das was ich mir darunter vorstellte) hervorrief. Jene verdoppelt also von mir nach außen übertragene, eigentlich nur als Mittlerin zwischen meinen und den Teilchen des 1. Standardschriftprozesses eingesetzte Feldkonstante des sich uns nun langsam erschließenden Konstruktes, das von euch als Benjaminfeldkraft empfunden wird findet sich erneut bestätigt durch die Tatsache, daß in der Kraft zu handeln aus der schon einmal postulierten Macht als Anwesenheit am Ort der Entscheidung über Dringliches nicht nur in eurer der Welt konkreter F.n und Partikelgestöber sondern ebenfalls in meiner einer stets vom Zweifel an eben ihrer Vorhandenheit schon die Fähigkeit zur Sublimierung der solcherart angestellten Zweifel sie so sehr sichtbar wird, das es uns ermöglicht, den Horizont über den vorherrschenden Elementen zu erkennen. Und Horizont heißt hier schon lange nicht mehr Begrenzung sondern meint eher den ausgemalten Hintergrund der einfarbigen Zeichnungen, die nun einmal vorgeschrieben waren zu unserer der Zeit jenes hier Erstellung. Daß später andere längst möglich geworden sind und es normal sein könnte die Sprache nicht nur zur Zeichnung sondern ebenfalls zur Malerei zu gebrauchen ist jetzt n. schwer vorstellbar. 

  • Wie sollte er nicht wissen, wenn ichunddu derselbe waren zur Zeit des Kometen?
  • Weil ich auch dort war verdammt, erinnerst du dich nicht?
  • meine Bilder sind ja dieselben aber ich hab euch damals nicht gesehn
  • wie sollten wir uns sonst je begegnet sein
  • es gab immerhin: in der Realität?
  • sie sollte nicht das sein was man unter diesen spärlichen Bäumen findet. Sie sollte nicht erst gelesen werden müssen um sich zu ereignen.

Aber dann wirklich; und er kam immer fast zu spät, um n. atemholen zu können für den nächsten Abend, der zu bestehen war. So lernte ich ihn kennen und so ging er: daß selbst der Tod warten mußte, bis die Schlußworte ausformuliert waren. Wenn ich jetzt den ersten Absatz mit seinen Worten also beende so tue ich das in der Gewißheit, daß ich mich später daran erinnern werde wie er mich darauf brachte, jedem Ding seine angemessene Bedeutung zukommen zu lassen. Ich glaubte lange nur dieser Satz wäre von mir. Jetzt bin ich weiter und weiß woher er stammt: Es gibt ein Buch, aus welchem ich ihn unbewußt herausgenommen habe und zu meinem eigenen umformte. Das war Das Innerste Tor: Ich habe dieses irgendwann beschrieben und wußte nicht, daß er hindurchgegangen war bevor wir uns kennenlernten. Was aber von ihm in meine Welt hineinreichte war genug um den Funken weiterzugeben, den H. ihm abgenommen hatte. So wurde ich davon angeleuchtet und dieses zuerst hier will meinen Reiser erzählen von den Sternen der Philosophie zu den Gründen unserer Existenz. 

Damit ihr nicht mit leeren Händen in den Hörsaal eintreten müßt gibt es einen Anhang mit entsprechenden Hilfen. Laßt euch gut beraten und wählt weise.

  • &1
  • „… Und alles: ein einziges Versprechen, das auch nur im Ansatz einzulösen denen vorbehalten bleiben muß, die nach mir kommen.
  • Zuviel versprochen? Zuviel gehofft? Was war, entscheidet die Zukunft.“
  • &2

Teil A: Der Anfang der Philosophen

I. HB-Gadamer

a. Wenn wir einmal verstehen wollen, warum wir gerade jetzt hier sind und nicht irgendwo anders, bleibt uns nicht viel, als den zu befragen, für den wir uns wirklich halten. Also, aber: wer sind wir? Wer sind wir jetzt, und hier wo ich mich und du dich jetzt befindest und in einer ungewußten Nähe dieser beiden Substanzen das, was sie vielleicht am Ort zusammenführt, den n. keiner von uns beiden ausmachen kann. Aber geben wird es ihn – weil es dich gibt und weil es mich gibt oder beide uns gab oder gibt und nicht einer von uns an einem Ort der nicht Ort ist sein kann. Dann nenne ich dir ein paar Koordinaten vielleicht einer bestimmten Raumzeit, relativ zu jenem einen Fixpunkt von dem wir uns aus bemessen wollten. Das ist: für mich der absolute Zeitpunkt, an dem ich diese Nachricht an dich verfasse und für dich kann ich nur jenen willkürlich annehmen, an dem du sie erhältst. Das sei an irgendeinem zukünftigen Tag, vielleicht, nein, ich sage: Dienstag, der 17. Mai 2011, die Nacht wird dauern 8h17min und Gustav Mahler hundert Jahre gestorben sein und du hast die Sonne nicht nochmal aufgehen sehen nach den natürlichen 8min19,6sec, die sie uns immer verborgen ist. Das ist dann ein Mittwoch, dann bist du sicher in der Welt; aber du solltest jetzt genau zum Sonnenuntergang wenn du eine Aufnahme davon besitzt seine X. Sinfonie auflegen und mir gut und ihm sehr gut zuhören, denn was in denhier 40.000 Wörtern sich ereignet, wurde nicht um vergessen zu werden geschrieben sondern es soll seinen Charakter für eine Weile erhalten.

Dein Zeitpunkt ist dann jetzt angenommen. Bist du dir über deinen Aufenthalt im klaren? Es gibt dich da wo du bist auch und nicht nur den Inhalt deiner Vorstellung über irgendeinen Ort, an dem du jetzt gern wärst? Gut, dann können wir mit der Lektüre beginnen. Zuerst habe ich Parmenides herausgesucht, wohl, weil vielleicht dadurch großes Unheil abgewendet werden kann: daß du gleich zu Anfang dich entscheiden müßtest, wem du Glauben schenken sollst, mir oder dem Literaten. Deshalb also eine erzwungene primäre Quelle, die du versuchen kannst zu verstehen. Danach wirst du auch dem Literaten anders begegnen und vielleicht ist es dann nicht mehr so wichtig wie deutlich jemand spricht sondern nur was er eigentlich sagen wollte, nachdem du ihn unterbrochen hast. So kommen wir zu den nächsten Griechen, die vermerkt wurden als Anfang des Denkens, dem Medium der Philosophie. Doch für heute hättest du genug gelernt, von allen Fragen befreie deinen Geist. Geh schlafen, Thomas.  

Ich stand aber wirklich dort: sah hervor aus einem Teeststrauch und schaute in meinen Buchenwald, an den Bäumen war Regen heruntergelaufen und die nassen Stämme voller Geschlechter blickten auf mich zurück als wärs in mir gewesen, daß ich grad versinke. Solln wir solches zulassen? Da waren Tränen glaub ich irgendwo n. und bevor es sie nicht heraustrieb würde ich einmal versagen wußte ich. 

So kommen wir aufs Land. Ich übte mit ihr das Farbenlesen. Zuerst der leise Regen, der sich von selbst erklärte. Über dem See stand eine Hälfte des Himmels grau und dicht, nach rechts hin hell, luftig. Von ungefähr vorn her das Gewitter und gegen die Bäume unter dem lichten Westhimmel sich abhebend die fast schwebenden Tropfen Wehendes, einfach nur heruntergewehtes Wasser. Zum Grund hin, zur leicht bewegten Fläche des Sees. Dort entstand die größte Farbe: paakkuunylla. nach dem regen, fast glattes wasser, die sonne eine baumhöhe n. über der waldkante. Der nächste Ton ist schon schwieriger, dafür deutlicher, klarer: pakasitta. nebel geht über den see unter der sonne hindurch. Dann, nur kurz zu hören, weil jetzt die Sonne hinter den Bäumen versinkt: tesantti. blutgefärbte wolken. Irgendwann Nacht, bald weite Nacht, durch die ich mit ihr verbunden war. Helle Flächen darin vom restlichen Licht, die sich von Tag zu Tag verkleinerten, je länger juhannus zurück lag. Und dann ein Rauchfeuer, das vorbereitet war, an der richtigen Stelle, Tabak rauchen zu lernen. Neu zu lernen, darauf käme es an, erklärte ich ihr. Als Mädchen sagte sie mir, daß wir heiraten müßten, weil sie mich so gerne mochte. Es lag in der Stimme, daß das ihre einzige Möglichkeit war, mich an diesen See zu binden. Auch wenn wir jetzt gemeinsam hergekommen waren und alle Wege gemeinsam liefen, bin ich es, wenn sie schläft, der n. hier sitzt und sie anschaut. Das bleibt als Blick in den schwarzen Waldstreifen erhalten, nur dort. Und wenn sie am Morgen aufwacht, bin ich es immer n., der dorthin kuckt. Sie läßt die Ahnungen gelten, die sich ihr von da ergeben. Ich möchte nichts mehr gezeigt bekommen, bittet sie mich, und: du vergißt, daß alles Kinder sind, die nach uns kommen. Also laß doch mich zuletzt sein. Wenn hier die Zeit vorüber ist und wir uns in der Stadt in Berlin wiedertreffen, wo ich wohne, werde ich bei dir zu Hause sein und du mein Gast. Doch sie kann mich schon nicht mehr sehen, alle Augenfehler ihres Drittel Lebens verstärken sich gegenseitig in dem Moment, als sie vom Feuer aufblickte mir zu. Ich saß aufrecht an einen Baum gelehnt und konnte hören, wie es nach ihr schnappte. Ich trank aus einem Becher Tee. Sie war das Leuchten und sie war auch die Insel, doch vor allem war sie Wald. Hier nicht, jetzt n. nicht, wo sie mich nicht sehen kann. Doch ich hatte mich schon nach ihr umgedreht. Ein Streifen Hell lag n. im Ausschnitt, dann bald nicht mehr, und es brach an die Nacht. Finnische Nacht, vielleicht, daß es dann nicht mehr hell werden würde, wenn ich aufwachte, damit mußte ich rechnen. Doch hier lebte ich. Hier ist des Säglichen Zeit. 

Erstens: sei es wichtig, die Wahrheit einer Aussage so lange nicht anzuerkennen als auch ihre Negation nicht ausführbar war. 

Zweitens: sei die Negation einer Aussage nur alsdann möglich, wie man mit den dieser innewohnenden Mitteln eine Funktion ableiten kann, die sie spiegelt, heißt: in ihrer Quantität verdoppelt ohne an ihr eine Qualitätsänderung vorzunehmen. Die Funktion muß der Form A=A gehorchen.

Drittens: Läßt sich mit A=A der Fall A≠A hypothetisch konstruieren durch Ersetzen einer gegebenen Variablen, so heißt das, die Negation ist in der Aussage A enthalten. 

Schluß des Posthumanismus: Handelt es sich bei der zur Erfüllung von Drittens ausstehenden Variable und ihrer gültigen Spiegelung um ein Paar kanonisch konjugierter Variablen, kann Erstens zu keiner Aussage verpflichtend werden im Sinne der Wahrheitskontrolle. Ihr unbestimmter Zustand h eröffnet die Möglichkeit einer sogenannten fuzzy logic, die chaotische Schlüsselzustände über einen – bisher n. eng begrenzten – Zeitraum aufrechterhält. Diesen auszudehnen hat sich unsere Wissenschaft zum Ziel gesetzt. Ein jüngerer Großmeister der Zunft, William E. Stockton, sah ein Zusammentreffen der vorgängigen Postulate und den Imaginationen der Zukunft für den Moment voraus, in welchem sich ergeben würde, daß der Zeitpunkt gedehnt erscheint (8min19,6sec). Wie man endlich und zu welchem Preis diese Vorstellung erreichen würde, ohne dabei einen totalen Kollaps allen geistigen Lebens seines Planeten und der ihn umgebenden Systeme am 21. Dezember 2012 zu verursachen, blieb ein Geheimnis der congrégation. 

Und außerdem: bloodbag galt als ein altes Partikularwort, welches unter anderem jemanden bezeichnete, der als letzter übrig ist, eine Schuld zu begleichen. Was der Ire nicht wußte, als er sich 2009 für die katholische Ehe zur Verfügung stellte: his wife to be has never been catholic as she always made him think. She was not. She had a certain gnosis of what might have created her world as well as la mienne. Mais il n’y avait pas de raison de croyer a cause de SELA. Wir hatten uns trotzdem eingefunden a.a.O. zur besagten Stunde für einen kurzen Abschied der mir bis da nur durch seinen Vornamen bekannt geworden ist. Es brennen Kerzen immer dort wo so etwas passiert, ob er es wollte oder nicht; sie sagen auch er sei ein A.techniker und es wären Umstände schließlich dazu gewesen, die so außerhalb seiner ihre Ursachen hatten, daß nichts, nichts, nichts nach seinem Tod n. irgendwie weitergehen konnte wie vorher. Es sei denn, man wollte diese 8 Jahre Leben auf der Straße als seines bezeichnen, das er so am Stephanstag 2009 mit einem schon immer vorhandenen Herzfehler in der Vorhalle des Bahnhofs Witzleben für alle sichtbar beendete. Ich glaub eher, es war das stechende neue Reinigungsmittel für die Böden der Stadtbahn. Aber jetzt brennen die Kerzen, Hubert!

Man sagte mir: Gehn Sie in ihr Leben zurück als wärs fremdes Leben, das sie da täglich führen und lassen das sie sonst herbeiträgt auf jeder kleinen Schwinge eines Vogels vor dem Tor draußen enden, vor der Hoffnung, vor der falschen Freiheit versprechenden Pforte und vor allen Dingen der Zeit die dir n. bleibt für den Schlaf. Denn der wird dir gemessen, gezählt, gewogen und zerteilt in die kleinen sichtbaren Einheiten zwischen Wachrausch und Wachtraum die dein Zyklus hier zeigt. Darum das Du und die gemeinsame Erinnerung.

Man sagt außerdem: spiel nicht mit den Schlangen, die Schlange ist ein verworfenes Tier, ein gefallenes Tier und wenn du Gefallen an Schlangen hast ist was nicht inordnung mit dir. Ich sammelte aber Häute die man mir brachte, trug sie und lange Zeit einen Giftzahn aus der Sammlung eines der Väter Freunde bei mir sowie andere geheimere Sachen in einem geschnitzten Stopfmopf in der Hosentasche. Wenn ich als ich den ersten verlor kurz nach Griechenland flüchtete vielleicht in der unheimlichen Ahnung mit ihm dort ein Stück Seele verloren zu haben das der Sommer in Asprovalta aus mir erzeugt hatte; flüchtete wohin ich nie von selbst gegangen wäre ohne von seinem Fetisch besessen zu sein: nach namenlosen Gewässern also; so ist wann immer jetzt die Angst auftaucht ich könnte sein Gegenstück, geschnitzt aus dem letzten Holz des Friedbergers von eben dem Baume der daselbst stand im Garten des Griechen genauso verlieren, sie ungleich schwächer und zwingt nicht zur Aufgabe der Gewohnheiten – mit einem Stopfmopf sollte ja gestopft werden und nicht geschrieben, oder? Siehst du, und deshalb wenn ich nach ihm suchen müßte würde ich nach etwas anderem suchen als früher. Aber glücklicherweise hat er mich ja w.gefunden und war schon als zum Stab erstarrte Schlange längst zurückgekehrt bevor von dem endgültig in magischem Harz gefertigten Werkzeug ich Gebrauch machen mußte.

Wir begaben uns seltsam in jene Wortenreiche der Vergangenheit und merkten selbst, daß die Archetypenlyrik wie wir sie kannten nicht das Richtige war unsere Zustände über das Niveau der Gelegenheitsdichtung hinauszuheben. Was fiel uns also ein? Die Dichtung mußte etwas anderes heißen als das Geschaffene um als Schöpfung zu bestehen. Das brachte mich auf die Notwendigkeit der Erlasse… und ein Teil jener ist hier zu lesen als sogesagte Inhaltsangabe der Musik zur chemischen Deutung. Was ich auch darüber zu schweigen vermochte, eines hat sich sicher übertragen: ich bin nicht mehr ausgegangen und habe stattdessen in diese Blätter hier meine freien Abende gesteckt, die nun kaum daß ichs merkte selber von mir ausgehn als wärens meiner Kinder Kinder die sie in die Welt entlassen. Dazu das Geleit habt ihr nun gelesen und wir werden an dieser Stelle der Schrift den Vorrang geben, die sich ja schon ereignet hat im zuletzt gelebten halben Jahr seitdem ich von F. zurückkam. Die Chronologie ist nur Verwirrung, Zeit ist eine menschliche Kategorie; für den Stein den ich mitbrachte hat sie keinen Wert und daß ich einmal ein Stein zu sein anstrebte hat sich n. nicht ergeben, lasse also hiermit den Tag enden dafür, daß morgen der nächste kommen wird und seine Geschichten die des nächsten sein, der immer erst morgen kam.

Die Stelle hatte ich markiert, wo sie in den Wald verschwunden ist; ein kleiner Gingkobaum, der mir jetzt immer n. den Eingang zeigt. Da mußte ich hinein, wenn ich zu ihr wollte, versuchte es mehrmals. Aber ich bin lange nicht dort gewesen. Es gibt keinen Weg, keine Richtung, die ich einschlagen kann. Nur, daß der Schritt von draußen nach dem Dunklen getan wird, von einer Seite in die andere, dann langsames wiedersehen mit den Nachtfalteraugen und etwas öffnet sich, ich habe es schon erwartet. Ich kann ihr Raucharoma riechen im Haar, das sie mir wie eine Glut entgegenhält, wo bist du gewesen. Im Wald, nur im Wald und in die Bäume geklettert, wenn ich Angst hatte, oben sah ich über die Seen und jeder See hatte seine eigenen Geister, die nachts darauf entlanggingen von Stein zu Stein, von Seele zu Seele. Dann raucht es, weißt du, das rieche ich. Es ist, als wenn der See atmen würde und tief unten ist Feuer. Vielleicht ist es wirklich so. Es gibt eine Legende: Der Fürst verbannte seine jüngeren Brüder in die sechs Weltgegenden der Alten Zeit. Einen in den Norden, einen nach Westen, einen nach Süden, einen nach Osten, einen in den Himmel und einen unter die Erde. Weil aber die Schwester der Sieben sein Wohlwollen hatte, erlaubte er ihr, Zuflucht in den Wassern zu suchen, die die Reiche miteinander verbanden. So geht jetzt die Sage, daß in jenen Nächten des Landes, wenn die Sonne nicht mehr untergeht, die vier Himmelsrichtungen der oberen Welt mit der Unterwelt vereint sind, weil die geliebte Schwester vom Bruderfürsten das Versprechen erhalten hat, so lange nicht die Wasser hüten zu müssen, wie sie nicht in sie eintaucht. Dann verlassen überall ihre Gesandten die Seen und das Meer, um auszuströmen und die Nachrichten zu überbringen von einem Bruder zum anderen, die sie gesammelt hat. Und das Feuer steigt der Erde durch das Wasser herauf und verteilt sich mit dem Wind in alle Richtungen an den Himmel, bis die Sonne schließlich unter dem Horizont verschwindet. Deshalb hören wir in dieser Zeit alle möglichen Stimmen und sehen manche Geister über den Wassern aufschweben. Deshalb ist Gesang überall im Wald und in der Nacht, weil sie nicht schweigen muß. 

III. Ton

In the memory of Seamus Geoffrey Flowers: and he was great one man in the foreboding protagonist stories in which we think found a major influence to this piece -; rooting down his now behaviour to the general core of the narration we are able to say that he had then achieved the state of to speak in his grammatical development and to even remember the words he had spoken. As natural as it seemed to him we have here an individual who practises after the total loss of language to us an unknown form of conversation which could not yet be described as communication but rather as a lack of the ability to deny its existence. To us this should appear simply in terms of a mathematical insufficiency or a logical desease; to the analytics in his time it must have build up a problem not to be solved within the restricted dimensions before the world turned on… und daß sie sich einestages weitergedreht haben würde kann jetzt niemand mehr ernsthaft anzweifeln der sich gesund wähnt. In den reaktionären Kreisen der jungen Intelligenz übernahm man schon nicht mehr nur die jugendlichen Verräter in die Amnestie sondern sogar n. ungeborene Programme zur Aufrichtung des Zweitstaates selbst, der ja ihre der Intelligenz Abschaffung zum erklärten Ziel hatte. 

(Wenn man den Code lesen konnte. Da stand zuletzt nicht weniger deutlich: daß Wir uns darum zu bemühn hätten also die Beweislast trügen, unsern Verbleib außerhalb der virtuellen Grenze als nicht feindlich zu erklären und dieses auf eigene Initiative zu tun hätten andernfalls wir dessen bezichtig würden.) So hieß es in den janatürlich öffentlichen Verlautbarungen die man schuldig war zur Kenntnis zu nehmen. Den Schlüssel hatten wir schließlich überreicht bekommen zu 1/8/3/1. Sie sollten ihn ja mitbringen wenn Sie herkommen, haben Sie das vergessen? Sehn Sie, und genau darum wird er wieder abgeschafft; keiner nahm je ernst das er ihm auf Schloß. * * *

Die Melancholier aber dachten, daß auch sie nicht wissen wohin sie unsere ihnen unbekannten Regeln bringen wenn sie gegen sie verstoßen und daß es nur zwei Wege das herauszufinden gibt. Erstens indem sie etwas tun und es erfahren. Der zweite, langsamere und sehr schwere und unwiderrufliche Versuch wäre sich für ein eigenes Regelwerk zu bemühen und in seinen Gleichnissen mit jenem der Welt diese sich zu erschließen. Daß sie, also wir unserer Zeit aber nur soweit voraus sind, wie die Vorstellung erlaubt macht es fast unmöglich sich bei den zu fassenden Gesetzen nicht doch irgendwie auf die Welt zu beziehn, die wir ja eigentlich mit ihnen erst gründen wollten. Es besteht dann immerhin ein Unterschied zwischen dem hermeneutischen Zirkel und einer Gefangenschaft in der Tautologie. Was uns schließlich aus dieser zu jenem befreien konnte, habe ich durch das Studium der nachgelassenen Schriften des Polyhistors entdeckt und bin zu unglaublichen Antworten gekommen. Es ist aber durchaus ungewiß ob etwas seines bestehen wird in Relation zu dem, was ich jetzt heranbilde. Denn weil die Modalitäten der Texterstellung grau waren und ich selbst in irgendwelchen kommenden Bezügen mir meine Erinnerung daran schwer zurückrufen mußte wird nur einiges haften. Ich schrieb in den reinen B. vielleicht den er meinte als fantasierend von unseren Zeiten. Es bleibt ein Rest unbewußte Deutungen dessen was erzählt werden muß und ob man wird sagen können es hat sich erhalten bis heute (also bis dahin…) ist vielleicht ja eine äußerst mühsam nur bestehende Feststellung unserer bis jetzt aber jedenfalls gültig gewesenen Variablen. Sie werden heute nicht mehr über das hinausweisen, was ihr gelesen habt, sind also nur primär gehaltenes Gedankenmaterial zur Großschrift der Benjaminfeldkraft, die wir uns hiermit die ich mir hier erlaubt hatte fortzusetzen – gerade weil das hieß allen bisher verwendeten Schriften entgegen sich auf diese zu beschränken, die ihren Wahrheitsanspruch schon daraus ableitete, daß sie in Erster Imagination über den Versuch hinauskam, Schönheit aus dem Vergänglichen zu sublimieren; Schönheit im Sinne mathematischer Ästhetik, vergänglich verstanden als zeitlich und räumlich begrenzte atomare Zusammenhänge selbst auch der für ihren Bewußtseinsstand verantwortlichen chemischen oder physikalischen Vorgänge, die uns beschäftigen. Darüber hinaus nur encore une foi le champ du force sur certains plaines.

2. Bilde etwas und rede nicht! Also mußte ich mir einen Stoff anlesen und fand Yalom Meyrink kaum weit genug von meinen eigenen homunculi entfernt. Wie lange aber wielange muß man wie lange halten wir halte ich aus die Zurückhaltung aller anderen wenn sie sich gegen einen sorgen und damit gutes tun wolln aber die Zurückhaltung nur dazu führt daß überall ihre Wirkungen als Zeugen für meine Veränderung genannt werden. Irgendwann wird ihnen der Kopf abfalln.

Wann habe ich angefangen, über den See hinauszugehen? Ich begann, Fragen zu stellen: Arbeitest du wieder? Du mußtest es verneinen, weil nur passive Strukturen geschaffen worden waren. Ich redete dir vom See, ich sprach deine Sprache und dachte über deinen Wald nach, so sehr, wie ich n. nie über etwas anderes nachgedacht hatte. Ich dachte so sehr tiefes darüber, daß mir das selbst wie ein Element erschien, aus dem ich schöpfen konnte. Der Wald, der echte Wald ich hatte ihn ja kaum gesehen. Ich hatte mich sofort verlaufen darin, das stimmt, ich hatte richtige Angst und bin panisch umhergestolpert, bis endlich ein Weg sichtbar wurde, der mich hinausführte. Aber bei dir sollte es sich ja wirklich um Noten handeln, Blätter aneinandergeheftete ohne Überschriften, nur aus einer Stimme ablesbar das Dickicht dieser Sinfonie, der hohe Herr und sein Manuskript erster Hand, das wir hier vor uns haben. Versuch doch, was damit anzufangen, das ihm gerecht wird. Du weißt, daß du sie fertigschreiben sollst. Du hast das Material zur Verfügung, das nicht altern kann, nur älter wird. Das sollen zwei Jahre sein, die sich abheben. Wenn es größer wird als du selbst, halte es fest, so lange du kannst, bevor du es weggibst und weggeben mußt du es, aber so lange nur, wie du es zu finden brauchst… weggeben mußt du etwas, weil der Aufbau in Stufen verlangt, daß wir uns trennen. Es ist soweit..- Es werden Namen fallen. Über dem Wasser werden jetzt Namen ausgesprochen.

Aber n., ich: denke n. immer über den Wald nach; ich habe Angst. Es war ein Märchenwald glaube ich, der selbst durchlebt werden wollte, seine Geschichten sind nicht anders als mit dem Körper erlernbar. Die Psyche allein, die immer neue ewige Bettlerin, wenn ich auf den Weggang schaue, steht sie später an der selben Stelle fest, als hätte ich ihr nicht längst Tribut gezahlt. Sie kann mir nichts mehr beibringen über die Welt und den Wald soll ich ertragen, niemand kann ihr das abnehmen. Aber langsam kenne ich mich aus. Wenn es über Abend geht, haben sich in den Fußspuren genug Tropfen des Nieselregens gesammelt, daß ich mein Gesicht waschen kann. Auf dem See: Hier ist jetzt Wind, ein großer, starker Wind, der über das Wasserdunkel hinzieht und die Birken rauschen, die dünnen, und die Pappeln, ein paar Kiefern stehen steif und widerspenstig. Am Ufer schlagen Wellen an die Findlingssteine, das Boot schaukelt, halb an Land liegend, man glaubt: wie an Worte. Das kann man hören; was es heißen könnte, hier wird es angeschwemmt. Auch kleine Seen haben ihr Treibgut. Ich warte also, immer sitzend, immer mit dem Ausblick zwischen den Birken hindurch, wo das alles herkommt. Es gibt natürlich diesen Ursprung auf irgendeiner Seite oder die Insel, deren Bäume ein paar Schatten ins Wasser werfen. Aber was davon übrig bleibt zu hören, wenn ich das wacklige Ruderboot betrachte, das sind die quietschenden Riemen und ein glucksender Hohlraum, ganz bestimmte Töne. Vielleicht habe ich ja etwas davon aufgenommen? Ich kann mich nur an den Regen erinnern, immer stärker und barfuß auf dem nassen Steg. Und an Ewa, schlafend. Sie bewegt sich. Ich möchte sie weiter anschauen, doch dreht sie sich gerade um. Ein kleines Ohr, das in die Nacht hinaussteht und alles wahrnehmen kann, längst mehr, als ich n. jemals vorstellen möchte. Darum bleibe ich ruhig und ich weiß, daß sie mein Herz trotzdem schlagen hört und, wenn es schneller geht, unruhig wird. Doch das ist nur der schwarze Tee. Ich will einen Blick auf sie tun, stehe von der Bank auf und setze mich neben dem Kopfende ihres Bettes auf einen Klappstuhl. Man blickt herunter, ein wenig Mond schien herein? Nein, es war die umsonst hell gebliebene Nacht des Sees, mit der er mich dazu bringen wollte, hier zu bleiben. Doch das ist her und vielleicht wird es einmal doch Mond gewesen sein, der ins Fenster schien und ein paar Schatten machte. Ich konnte das kleine Ohr kaum sehen zwischen Kissen und Decke, wie es lauschte aus dem Schlaf in mein Herz hinein. Aber als es hörte, wie das schlug und daß es ihm gut erging, war es ruhig und schlief bis morgens. Dann war ein neuer Tag und die Geschichten dieses Tages waren die von morgen, weil morgen immer der nächste Tag gewesen ist.

Man müßte verrückt sein die mit dem Hier gegebenen Umstände nicht anzuzweifeln. Es hatte sich einiges aus der Tatsache daß wir herkamen und fremd und ungesehn unsere Tätigkeit verrichtet. Dann denke ich: wir sind uns nun schon einmal nahe, so könnte es eine zweite Zukunft geben, die n. ohne uns stattfindet aber den Keim trägt als Aufgabe an diesem Ort hier. Einmal auch dachte ich weiter, am Morgen hier langlaufen. Vor dem Feuer. Jetzt ist nachher. Aber doch: in der Meerdämmerung diese meine Spuren entlanglaufen, die ich so tief in den Sand grub mit meinn wenjen Jahren; das könnte morgen schon sein wenn man aufsteht, schließlich nur, um sich dann Asche aufs Haar zu streun. Aber machen wirs? Einn Tee. 

Zum Abschluß glaube ich, gingen jetzt in der Nacht des Aschermittwoch um drei Uhr die Sirenen an und ich erinnre mich, daß es im vergangenen Jahr auch so war und erinnre mich weiter wie früher in B. an manchen Tagen Alarm war. Ich horchte dann auf den Sirenenklang ob der Takt der Schwingungen schnell genug war und ab und zu meinte unheimlich die für Luftalarm oder jene für ABC-Alarm in der womöglich falschen Erinnrung des Rhytmus zu hören. Der Klang solcher Sirenen auf dem Land hat etwas verstörendes, aufrüttelndes, das Archegonten in mir weckt und so sitze ich auch jetzt weil ich einen Morgen am Wasser verbringen wollte wie vor einem Jahr hier und versuche etwas zu notieren, vielleicht, was ich heut als ich den Strand hochlief beim Anblick der toten Seevögel mir zurechtrückte: die da lagen ohne Zeichen von Tod an sich wie n. warm und lebendig, nur etwas versandet und zerzaust. Vielen war schon von den Dohlen die Brust aufgebrochen worden. Trotzdem erschienen sie so sauber und unschuldig gestorben, daß ich jederzeit ihnen einen Kn.en oder Federn abmachte. Ihr Tod sah anders aus als der nicht gerade im Sturm gestorbener Tiere, die ja auch in der Stadt. Er war freundlich mit ihnen und hat ihnen ihre Seele bewahrt, die jetzt erst langsam davonwich während sie ruhig im Sand. Sobald das Meer sie sich zurückgeholt hätte gingen sie in ihre Tage die ja n. blievenum, ihr Wesen. 

Dann ist ja dein Morgen. Und kein Tag durfte neu entstehen und sagen, daß er es in Wirklichkeit, der wahre Tag und einzige sei. Warum also nicht den Moment doch in den Tag danach legen und hier, denn Das Zeitschloß hier ist des Säglichen Zeit, die Nacht meinen nur sie. Bis ich aufgewacht war und sie im Hemd über Rühreiern hantieren sah. Es gab wenig zu essen, aber Gutes, und Kaffeee und abends Fische oder Pilze. Den Tag über, wenn ich für sie schrieb, nachdem die Fische gefangen und die Pilze gesammelt waren, saß ich draußen auf der Veranda des kleinen Holzhäuschens. Den Tag und dann die Nacht, aber den Tag eben, so wichtig, wie er war. Sie benutzte ihre Geige sonst nur für Bruch. Ich blieb fast lautlos außer dem Rascheln des Bleistifts, schnell, langsam, Pausen im Gehirn. Fallender Regen. Das Waldstück, wie es da rauscht. Wenn eine Tür zugeschlagen wurde vom Wind, erschrak ich. Immer arbeiten, die Schriften sortieren, überall etwas finden wollen für sie, weil sie die Noten ja gesehen haben mußte, bevor ich sie zurückerhielt. Also suchte ich fortwährend zwischen allen Briefen und Manuskripten das Matrial, das wichtig gewesen war und das man nicht verändert hatte, so, daß sie weiter lernen konnte. Es gab jetzt ein zweites Heft, in dem sie die erste Notation umging. Sie hatte meine Handschrift schnell gelernt und so konnte ich fast alles sofort hören, was ich geschrieben hatte. Es war der Anfang der Übungen und der Rest n. nicht auf Papier. Sie war die einzige, die es jemals so gespielt hat. Daß sie irgendwann taub geworden war halte ich für den wirklichen Grund ihres Falls, doch bis dahin waren es die Tage mit jener ersten Musik, die sie mir schuf. So, daß mir ihr kleines Leben, wenn ich von hier aus darauf blicke, wie alles erschien, das mir jemals wichtig sein würde, wichtig gewesen sein konnte, weil nichts anderes mehr Zeit bedeutete, die auf einmal verloren wäre, wenn ich sie verlor. Und nur die Zeit dann war, was zählte. Aber ich erinnere mich an den Codex und breche statt dessen meine Nachtstunden an, wir frieren kaum mehr an der Nordgrenze des Lichtes. Das Geigenspiel hält sie warm, glaube ich und mich meine Erwartung eben des Morgen, in das ich alles stelle. Vielleicht zu viel, ich könnte einsam daran werden, nur dem Morgen zu leben, wartend auf ein Wort, das die Musik preisgibt. Ein Wort wie: Holz. Weil es nicht klingt und selbst nur als Körper zu gebrauchen ist für ein anderes: Das könnte damals das Kupfer gewesen sein, aber auch dieses nur Mantel für einen Eisenkern. Wo ist das Wort? Ich sehe etwas von Modulation und Amplituden, man rechnet eine Spannung zusammen, doch wo ist das Wort? Wild jage ich hin und habe vielleicht Gold gefunden, ich rechne es mir aus aber woraus soll das Wort entstehen? Muß ich lesen? Doch die Buchstabenbücher sind so schwer mit ihrem schwarzen Geschwafel, daß ich anfange, in den Notizen zu schmökern. Dann gelingt es, eine Zeile zu entziffern des Blaustifts, ihrer dünnen Schrift, die Seite für Seite versucht, ein Rätsel zu lösen, das ich n. gar nicht kenne. Ich kann so auch nicht sagen, ob die Versuche ihrer Hebungen richtig sind, spüre nur, 

nach einer halben Seite von verloren geglaubten Wörtern, die irgendwo sich in dieses Gestrüpp dort der Scham geflüchtet haben weil sie nicht verraten werden wollten jene hierher verschlagenen Gedanken ihnen nachschicken: macht auch sie nicht lebendig; genausowenig das Geheime, das sie mitnahmen. In ihre Abwesenheit, in ihrer unendlichen Scham. Das ist kein Versteck, das ist versunken gewesen, was wir dort raufholen. Es bleiben ein paar Zeilen n., bis die vergangene Seite entdeckt ist. Was tue ich, wenn ich das wiedersehe, was auf die Rückseite verschwommener Tafeln geschrieben wurde. Was immer nur für den Lehrer und niemals für den Schüler bestimmt war, gesehen zu werden? Die Arbeit besteht darin, die Mauer im Kopf nicht mehr zu denken. Aber nicht, um sie durchbrechen zu können: sondern, um sie sich in der Welt manifestieren zu lassen, so daß

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Sie tatsächlich zu finden war, als hätte man die Brücken, die einem fortwährend gebaut wurden, abgerissen, nachdem man darüber gegangen ist. Und nicht mehr zurück, nicht mehr das Nein haben können, das die Mauer gab. Aber will ich das denn, wagen? Ist nicht, mit ihnen hier gewesen zu sein und nicht das Seewasser zu trinken, das sie sich traut und ich nicht, kann das nicht ein Beweis sein? Da war doch des Säglichen Zeit, wo jetzt die Wirbel anfingen, sich zu zeigen. Ich konnte nicht anders, als dort hinschauen und etwas vermuten, das darunter n. verborgen sein mochte. Bevor ich etwas wissen wollte, war der See immer ganz glatt geworden abends und am Morgen kalt und klar. Aber jetzt trank auch ich davon und ahnte, wie er Heilung bringen konnte. Ein See, nur ein See von den tausend, doch es ist meine Seele, der See. Ich habe sie gefunden. Lange bleibe ich davor, sitze und heute ist mehr Blauem nächtlichn Wasser als gestern. Das fällt vom Himmel, der klar und voller Sehnsucht nach Sternen steht, wie nach dem Regen. Er ist verläßlich, das weiß ich jetzt. Seine Funktion ist erfüllt. Ein Rauschen fährt über das Gebiet. Die Funktion des Rauschens: Entkleidung. So habe ich meine Uhr abgelegt. Meine Sachen hängen über der Stuhllehne. Ich sitze nackt und sie kann mich nicht sehen. Aber ich weiß von der Symbiose, unserem klinischen Geheimnis. Bevor ich es kennenlernte, gab es nur immer Selbstbehauptung, die mit ihrem Mangel an Ernsthaftigkeit so gut es eben ging in mir sich widerzeugte und zeugte. Doch das war eine inzestuöse Beziehung mit der eigenen Kraft und die mußte darunter leiden, weil man nicht die Frauen anschauen kann, so gefahrlos und bar jeder Interaktion wie in jenen Situationen, ohne daß die gerade von der Gefahr der Zurückweisung erhaltene Libido Schaden nimmt. Vielleicht lebte ich eine lange Zeit sicher darüber, daß ich eben keine Zurückweisung erfuhr. Aber um welchen Preis… Später, später werde ich etwas tun wie fliegen oder schwimmen. Der Penis hängt senkrecht zum Boden herab, es gibt die Angst, daß er verletzt wird. Schlimm ist es, wenn es zum Defäzieren kommt und ich merke, daß ich nicht allein bin. Das ist der Druck der Zeit und der innere Druck, der davon abhängt, aber nachläßt umso mehr, je größer der äußere ist. In den Türen sind Menschen und drängen hinein, was ich nicht verhindern kann. Ein Junge schreit so, gottseidank, daß ich aufwachen muß. 

Ewa träumt, sehe ich, schnelle Bewegungen der Augen hinter den geschlossenen Liden etc. Ich wollte ihre Hand berühren, eine zärtliche Geste tun wie etwas normales, das ich gelernt hatte. Mich hielt ein Gedanke zurück, der mir gekommen war: Sie war nicht mehr da, wenn sie aufwachte, nicht so da, wie jetzt. Nicht mehr in ihrem kleinen Friedensreich, aber doch auch nicht in der großen, unser gemeinsamen Welt. Diese wurde langsam verbraucht und nahm den Geruch an, wie der von Kleidern ausgeht, die man Tag und Nacht getragen hat, jenen, daß man sie immer weniger verlassen möchte. Weil darunter plötzlich so viel nacktes Fleisch zum Vorschein käme, unerträglich fremd. 

Was war aber das, was sie weniger werden ließ? Ich selbst schon, oder das Außen, nur, daß wir zusammen hierhergekommen waren? Ein größeres als wir, das uns verlor? Und wir nichts als uns dazu taten, um es zu vermehren? Sie war Element geblieben, die muttergroße Erde. Allein und schwer. Ich: Kloß, sie Schooss.

– Du mußt nur lange genug hinausschauen, dann stellt sich das Sehnsuchtsgefühl von selbst ein. 

– ich habe es schon getan. ich liege doch hier unten, du siehst mich nicht mehr. kannst mich n. nicht rufen, weißt du das? und bald sind wir zu zweit und dann viele, bis von uns keiner mehr bei dir dort oben ist, siehst du das nicht? ich schon, du sollst mir vertrauen.

Ich dachte, sie will die Erde ansprechen. Da war ein Kind geboren, dem ich einen Namen geben konnte. Dahinter war nicht mehr zurückzutreten. Warum mußte ich auch die Erde ansprechen. Ihr war ein Kind geboren, dem ich meinen Namen zu geben hatte, wovor nicht mehr allein zurückzukommen war. Der Zenit des Zusammenseins unter diesem Himmel war erreicht. Ich verließ den See, sie würde bleiben, versprach sie mir. Hier ist des Säglichen Zeit: der dritte Ernting, Uurainen, Finnland im Jahre Sieben nach der Zeitenwende. Nachts brach ich auf und war mittags in Helsinki, zu Sonnenuntergang schon auf dem Schiff. Nachrichten hinterließ ich nicht, außer einem Stein, der mir aus der Hose ins Wasser gefallen war. Vielleicht blieben ein paar gedachte Linien, die meine Blicke durch den Nebel streifen ließen. Vielleicht das und ein Spiegelbild im See. 

IV. Wassermoleküle, 4. Reglement

Es sollte ein paar Regeln geben, nach denen wir uns bei der Erschaffung dieser Homunculi richten müssen. First: there will be no sun before the 8 minutes break and the 19,6 seconds have passed. 

2nd: There is no need to gasp as long as you can see clearly. Last: When the curtain falls the possibility to change what you have seen is no longer given. You have to have adapted your mind to the scene before it reveals the hidden, then naked actors.

Ein Regelwerk, so einfach und gut zu bestehen wie ein kleines Einmaleins 2. Klasse, wenn man zu einer Schicht gehörte, deren Lebensinhalt über vegetabile Zustandserlebnisse hinausging. Das setze ich bei dem Leser der Schriften voraus.

Aber es geht w. einmal um mehr. Auch diese Schicht Lebenszuwachs, die mir zuteil geworden war, nachdem ich unter umstürzlerischen Vorzeichen die Systeme wechselte was niemand, der es nicht auch so erlebt hat anders als obsolet bezeichnen würde, dieser richtiggehende Nährboden für Unentschiedenheit, für Überflüssigsein für in den Grundfesten erschütterte Wertsysteme; das war Mischerde. Das war Dunkelblut. Das war Keuschheitsgebot Tugendgelübde und Weihrauchatem in einem Zusammenwachs mit allem was gojim nur sein konnte! Schrein Sie nicht so!! Es geht ja um mehr… ich möchte es erhellen.

FUNKEN

b. Ich nehme den Faden auf an diesem späteren Tag und späten Abend, das mich bald zu Bett zwingen wird, damit ich genug Schlaf habe. Es muß immer so sein, daß wir uns hier um zwölf voneinander trennen, das ist eine Grenze, die ich nur ungern überschreite weil ich weiß, daß ich jede Minute darüber am nächsten Tag bitter bereue. Es ist so. Deshalb sei mir nicht böse, wenn ich irgendwann deine Gedanken einfach unterbreche, weil es in jener hier äußeren Zeit die ja mit deiner inneren nichts zu tun hat zu spät wird um immer n. einen Gedanken und einen Wechsel anzufügen, wie gern ich es auch je täte. Ich ahne, wie schwer es dir fällt, deine Sinne überhaupt so aufzufalten, mir zu folgen und die Kommunikation zu leisten, die ich dir abverlange. Wir sind uns aber einig darüber, ja? daß wir die alte Feindschaft zwischen dem Leben und der großen Arbeit anerkennen und diese Erkenntnis mündet konsequent in: Leben gehen, arbeiten gehen, um hier in aller Freiheit, die sich durch die Materie herstellen kann, zu sein.

Wie gern hätten Sie damals schon gewußt, daß ich jemals mich in diese Sicherheit begeben würde. Jetzt ist es zu spät, Sie zu beruhigen und Ihnen die Sorge darüber zu nehmen, ich könnte schreiben ohne den Begriff vom Leben. Sie selbst haben immer versucht, Ihrem Dasein dadurch Tiefe zu verleihen, daß Sie es hinabtrugen zu den Menschen, die Ihnen nur irgendwas bedeuteten. Einer war ich und so behielten Sie mich im Auge und verließen die Philosophie um des Praktischen willen, um der Hilfe zur allgemeinen Tauglichkeit, die Sie ja ebenso nötig gehabt hätten von einem anderen mit mehr Erfahrung. 

Jene sei angenommen vor dem Angesicht des Höchsten zum Glauben, den ich im folgenden natürlich näher erläutere. Die anerkanntermaßen strukturlose Form unserer Gesellschaft ruft nach einem Ausdruck ehestens in den jegliche unnatürliche Struktur negierenden Schriften des m.E. trotzdem zu Unrecht als haereticus materialis verurteilten Magister v. Weinen. In der Sammlung Über das freudlose Dasein unseres Erlösers J.C. hat er das unbekannte Dogma der… k. so weit verworfen als es in den ausgestellten Leiden unseres hominem salvator die positive Anteilnahme daran dem gläubigen Menschen insofern vorschrieb, daß jener seinen Weg Freien Willens beschritten hätte und gemäß seiner Vorraussicht, damit 1 Heilsplan zu erfüllen. Träte ich jetzt als ideeller Nutznießer dieses fr. Daseins auf und gewänne daran einen Vorteil für meine Seele, daß jener (…) Tod, der qualvoller kaum erschienen ist, so würde ich damit untilgbare Schuld auf mich nehmen und anstatt mich wie vom Dogma verlangt sündenfrei zu fühlen durch jenen T. nur immer beschweren. Ließ ich jedoch meiner Regung freien Lauf, die mich dazu ermutigt, ein fürchtiges Leben zu führen nach den im guten Menschen angelegten Gesetzen (vom Sinai), so bleibe ich frei dieser Schuld. Ich bin zwar n. immer sch. im Sinne der Erbsünde und habe keinen Anteil vergangener Paradiese; donc. In der Welt der Menschen, die ja alle dieses Schicksal teilen und keiner dem anderen überhoben ist, bin ich schuldfrei im ethischem Belange. Da ich nach Ihrem Denken des irdischen Paradieses teilhaftig und dieser Auffassung bin, solange ich kein schlechtes Gewissen, habich für mein Seelenheil gesorgt. (Schlechtes G. würde sich einstellen, wenn ich mich jetzt kennzeichnen lassen würde aus Gründen, die nicht re Natur sind. Die Erhaltung meiner Existenz wäre so ein teilhabender niederer Beweggrund.) Erkennen Sie deshalb an, was sie hier dargelegt finden und gestatten, daß ich mich für die Aufrechterhaltung des seligen Zustandes höchstens n. auf den casus clinici beziehe, der mir (eine mögliche Zeichnung) im Lager der Toten erlaubt. Damit steht die K. bis zu diesem Punkt außer Frage und es besteht kein Widerspruch zu der von Ihnen für eine weitere Vermittlung durch ein Taufzeugnis bewiesenen.“ 

,Und Sie haben tatsächlich Seamus zu seinem Weggang geraten?‘ fragten die Augen des ungläubigen Katecheten. Als ich jetzt laut darauf antworten wollte, verschwand mir meine Stimme in dem Wirr der Klänge von Bruckners 4. Symphonie, die ich gerade hörte, als das Buch sich aufschlug. Aber ich fand einen Eingang, wie immer über die Musik. Also sprach ich, auch für mich: Er muß vorangehen, also weggehen, damit ich ihm folgen kann. Meistens ist das wie sich verlieren, also sich selbst dabei. Wenn Musik in Tees endete, hieß das dem Beschaffer solcher M. innezuhalten und den letzten T. darauf zu befragen, ob es wohl an der Bete gelegen haben mochte, auf deren Risiko man sich…

Ich habe Grund erreicht. Ich glaube, jetzt lebe ich. Kälte und Blitze. Der Dachraum über dem Haus. Hier werde ich geboren, möchte ich geboren worden sein, weil es der Ort war, der sich höher über dem Meeresspiegel befand, als andere hätten liegen können. Es beginnt meine Geschichte mit einem Blitzschlag. Vielleicht, daß es besser gewesen wäre, den See zu verlassen als das Gewitter anfing. Doch wie soll ich mich daran erinnern, gefangen immer n. in dem Magnetfeld der Entladung? Dem Ich etwas senden, das es zur Vernunft bringt und die mit Saughaltern an den Schläfen befestigten Drähte nicht mehr für Elektroden hält, sondern für das, was sie sind, Abnehmer zum Messen der Hirnströme. Aber glaube ich ihm das? Ich war im Boot, das weiß ich n.. Und daß Strom floß auf einmal, innen oder außen war nicht sicher, aber es war Bewegung da der Elementarteilchen. Das entnehme ich den Schwingungen der Seewassermoleküle. Es sind nicht mehr viele, aber jedes hinterließ eine Spur, als es zerfiel. Und eine größere Spur zieht sich dahin, einmal gemeinsam über das Wasser getragen aus dem Seenland, wo uns das Feuer entzündet wurde. Warten auf den Funken jetzt in späterer Zeit, der hier etwas anstecken könnte. Ein Stein nur, Stein, der an Stein schlägt, der große Beweger. Warten. Dann: wie der Stein selbst wartet, der mir aus der Hose gefallen ist vom Steg ins ja flache Wasser, oder wollte ich ihn nicht fallen lassen und habe die Hand auch über den Stegrand ausgestreckt? Grünlich eckig ein wenig Würfel mit Äderchen lebendigen, den ich beim Sieben des Komposthaufens gefunden hatte. Hätte ich ihn doch bewußt dort gelassen wie an einem guten Grab. Habe ich…, habe ich doch. 

Statt zu warten die Fahrt: vollgeschriebene Blätter, die keine Note mehr ertragen konnten; über das kleine Meer nur ein wenig Melodie n. imstande zu bewegen, das andere war ausgefüllt. Ich schaue zwischen den Streben der Reling hindurch auf das Wasser, dann Aufblicken und die weiterfließende Bewegung, die sich auf alles Betrachtete überträgt, Schiffsboden, die eigene Hand, der Mensch neben mir alles flüssig, unter den gespeicherten Wellen Elektronenstrahlen Partikelgestöber dringt ins Manuskript. Dagegen muß ich mich wehren und setze meinen Blick neu an. Initiale. Das bleibt relativ, unbesehen läßt die Hand das nicht geschehen. Wenn man die Wellenberg und Talfahrt beibehält, fangen die Augen selbst zu schwimmen an, ich hatte das erlebt. Erst unter Druck gleicht sich das Gehirn den tatsächlichen Bedingungen an. Innen angelangt auf den Rücken der Augen gleicht das Wabern der äußeren Zustände so sehr den zellimmanenten Strukturen, daß keine Verwandlung mehr nötig ist in elektrische Plus und Minus, thoughts derive from persistently incoming rays of moved matter, constructing and deconstructing floating images on the adressed recipient. Zwei Spalte, begrenzt durch die drei Eisenstäbe, das ist ein großer Doppelspalt. Doch das Wasser, nein, es bedingt nicht durch seine Wellenbewegungen, daß in meinen Augen Inteferenzmuster entstehen, die sich abbilden lassen auf dem Schirm der eigenen Handfläche, und wer will das einsehen. Nur ein grünlichgrauer, eckig und nicht runder dabei weich und nicht scharfkantiger Stein, der von dünnweißen Adern und n. feineren roten Äderchen durchzogen war, fiel mir aus der Hand, ausgestreckt am Rand des Stegs über dem sehr klaren Wasser. Ich hatte dieses jeden Tag getrunken in schwarzem Tee. Es hielt mich wach. Wenn ich einschlafen wollte und mich hingelegt hatte zur Nacht, quoll das Blut durch den Kopf, schwerer und dickflüssiger als sonst und voller Bilder, und angefüllt mit Lebendigem, das es sich anverwandelt hatte im heiligen Kreislauf finnischer Wasser. Es schwingt mit den nächtlichen Molekülen da draußen im Einklang, anderes hob sich ab von der Oberfläche, um als Nebel gesehen zu werden, Blicke jede Nacht dorthinüber, wo ich sie zuerst gesehen hatte. Wen. Wen, ach, sehen konnte man viel nachts, Wehen vielleicht hatte ich wahrgenommen, vom Wasserspiegel ab sich hebendes gegen den Waldhintergrund, der blieb schwarzgrau bis zur endgültigen Sonne. Da also Schlieren. Die Nachtabsenkung drückt sie gegen den n. den hellen Himmel spiegelnden glatten See herunter, es finden dort Kämpfe statt zwischen auf und absteigenden Luftschichten, nichts will sich richtig vermischen mit dem andern, das Seewasser ist erhitzt. Das geht mir durch den Kopf, ich versuche dagegen einzuschlafen, dagegen meinen Körper mehrmals zu entwässern in den Waldrand vor der Hütte. Es ist kalt. Als es langsam wärmer wird, schlafe ich ein. Die Wassermoleküle sind ruhig. 

GUHL fr.th.

c. Funken aber, ein Regen von ineinanderstrebenden Gedanken ihrer und meiner, die wir sich befruchten lassen. Geben Sie sich selbst frei – vielleicht gelingt eine Wende n. bevor wir unser gemeinsames Ende erreichen. Es hieße, sich allen Bedingungen fügen, die nur das Werk befördern. Ich frage Sie einmal: was haben wir kennengelernt? Nur des anderen Schriften? Das tut er auch, seiner selbst Leser, der uns folgt. Aber was lernen wir? Sie überhaupt n. etwas wo Sie jetzt sich auch immer aufhalten? Ich vermute einen Ort, an dem nicht viel gesprochen wird etwa nicht viel gesprochen werden kann, weil die Stimmen in Watte gehüllt erscheinen und sie deshalb alle Worte vermeiden, die an ihnen selbst so kleben blieben. Also war etwas neu? Ja. Ich schrieb den Anfang, nur den Anfang. Aber Sie drängten heraus plötzlich mit der Sprache als wäre ich lange ein erwarteter Katalyt und Ihnen jetzt Anlaß endlich sich gehört zu fühlen. Und mein Versprechen? – war ja mehr mir selbst gegeben, daß mein Werk beendet wird. Wenn ich also jetzt Ihres dazu nehme, es wie den überreifen Fruchtkörper einer unbekannten Pflanze zur Gärung zu bringen und darauf vertrauend daß es mich nicht blind macht- mit dem Destillat meine lebendigen Schriften ansetze: dann soll jenes nur der Träger sein? So sieht es aus und so habe ich es mir gedacht. Sie müssen auch mir vertrauen, daß es damit für Ihr Werk ein Gutes hat: Sie werden gelesen werden ohne die Beschränkung meiner interpretatorischen Versuche. Alles, was dahin von mir verstanden wird, läßt sich in diesen Randnotizen zusammenhalten und ist Lesehilfe zum Primärtext. Vielleicht kommen wir so zusammen. Ich jedenfalls hatte an der Idee gefallen gefunden und so haben wir den ersten Abschnitt bestanden. Es war Zeit für weiteres gekommen.

Nach dem ferienhaften Ausflug in die Gegend davon Butzenscheiben, Gartenlauben und allerorts gefeierten Weinberg/Bierzeltfesten das konkrete einer Woche ehrlich durchstandenen Schauer sind die 6h Schlafendhaltung zwischen Tag und wieder Tag so gesucht wie das langgelobte, unvergessene und endlich gefundne Sabbathland meiner Träume das ich nur aus den Erzählungen der Alten kannte wenn sie von der harten Zeit sprechen die wohl einmal angebrochen war und verloren im Zuge der mageren nach den fetten Jahren. Ob auch diese wiederkomm? Vielleicht kann das hier wenn es denn beendet ist eine Zäsur sein nach den durch den Sprachverlust erlittenen Qualen und vor der titelgewaltigen Ernennung der Großschrift zum alleinigen Prinzip stattfindender Ereignisse. Wenn aber allerdings die Großschrift auch ohne den scheinbar so wichtigen Sprachverlust das Reich der Notwendigkeit passiert und sie mich in jenem der Freiheit dann erwartet, jungfräulich, ausgesühnt und ohne deutsches Stigma? das fänd mancher ungerecht kann ich mir vorstellen. So muß ich wohl ein paar Worte wenn sie auch diesmal gezählt, gezählt gewogen und zerteilt wurden in das was wahr ist und sein wird mir aufheben für die Zeit nach ihnen wo das Repertoire schrumpft – was schon merklich an der Weise wies eben zu spielen anfängt als ich nur wegen der a-töne diese Wendung wählte. Sie müssen doch zuhören… nicht schweifen gehn nach dem Phosphorgrün der Mattscheibe; wenn auch dieses aufgebraucht ausgeleuchtet haben wird bleibt ja nur das total-analoge Prinzip. Also sollten wir bevor es dazu kommt das Gebäude aufgerichtet haben im Sinne der hier vorherrschenden Methode zur Synthese von Zweck – Stoff – Form die wir nur an gegebenem Ort rechtzeitig einsehn müssen. Das heißt erneut das Sigel zu beachten an 1/8/3/2. Denn was überhaupt brächte es euch ginget ihr darüber? Nichts wofür sich (Tod etwa?) lohnte… nichts, das euch nur irgendwohin führt da man an Glück nicht mehr denkt: weil ihr es wie ein Eigentum schon längst besessen habt und nicht aufgegeben für Blütenträume/schwimmende Hölderlintürme, die einem heut sowieso keiner mehr glaubt. Die gehörn beiläufig in die kalte Glut. Glück aber sollte man dann schätzen lernen wenn eim danach ist… glücklichsein ist wie die Wiege auf der Mitte vom Leben; manches wird sanft geschaukelt davon und manches sanft zerteilt. K hört: Suchet das Gute!

II.

a. Und schon Platon? Es steht auf Ihrer Liste an zweiter Stelle. Aber wirklich? Nicht etwa unterbrechen oder ein wenig zurückgehen und anderes versuchen? Sofort alles beenden? und die Fragen schon abwerfen, die sich gerade aufgetan haben als wir in den Fragmenten der Vorsokratiker lasen. Ich kann das nicht. Sprechen Sie mit mir über Heraklit z.B. warum ich n. nicht auf ihn gekommen bin, bevor mich ihr B. dazu brachte. Jetzt muß einiges umgedacht werden, auch meines eigenen Buches ist manches Kapitel n. einmal zu bedenken, das ich leichtfertig beendet hatte.

Zwischen den Buchstaben aber die Chronologie sei nur Verwirrung dachte ich. Es erscheint mir jetzt endlich dem hinzuzufügen angebracht: die Chronlogie dessen was geschehen ist und jenem was n. zu passiern ansteht und von dem ich also in dieser Dimension unmöglich wissen kann sei meine einzige Handhabe um vor euch zu treten nicht in einer Verworrenheit der Zeiten allgemein und im persönlichen sondern die mindeste Anstrengung unterstützend zu wirken was ohnehin Tatsache ist und also von mir auch nicht verschleiert werden muß. Dies also schreibe ich im Bewußtsein, daß die Bücher von nun zurückverfolgt werden können; zu mir, meiner Zeit, aller Angelegentlichkeit zum Verdruß und allen heutigen und zukünftigen Widrigkeiten vollständig ausgesetzt. 

Da ich dies dann vornehme haben wir den neunten Zwisabbath 2012, das ist das Jahr 5772 und 5 in der Benjaminfeldkraft, die damit sich in der Zeit ordnet in welcher sie eigentlich ereignet. Es mag in der Zukunft n. anders aussehn als ich es mir je vorstellen werde, eines jedoch darf ich annehmen: daß Ordnung dem Chaos wohl immer vorgezogen wird solange es Menschen sind die nach ihren Regeln leben und nicht Maschinen, die sie sich ausgedacht haben. Eine Maschine wird vielleicht zu dem Entschlusse kommen sie könnte sich unter chaotischen Bedingungen besser entfalten und zur Herrschaft gelangen weil sie den Menschen im Überblick des Chaos rein rechnerisch unendlich überlegen ist. Wir haben längst verstanden, warum der Rechner stets den Anschein erweckt seine Funktionsweise beruhe n. auf den ja doch von uns gesetzten logisch reinen Grundsätzen statt auf den tatsächlichen chaotischen Elektronenbewegungen innerhalb seiner Matrix: wir gestatten ihm mitten unseres ihn immerw. in seinem Glauben an die eigenen nicht mehr zu steigernden Fähigkeiten seiner Konstruktionskraft stärkenden Vertrauens auf die Richtigkeit der Konstruktionen eine über unser Kontrollvermögen hinausgehende Präzision der Vorraussagen die seine Macht tatsächlich soweit anwachsen läßt, daß wir ihm schließlich mehr vertraun als zB. der Intuition. Diese sagte uns jedenfalls sehr schnell, daß die Chronologie der Ereignisse und dessen was n. bis zu ihrem Ende verzeichnet werden soll soweit von Bedeutung für das Werk ist wie wir uns von begrenzten Produktionsmitteln trennen müssen für die Aufrechterhaltung der Art (der Produktion.) Konkret heißt das nun für heute daß es ist sh., das Jahr ergäbe sich für die Pr. von selber.

Sich aber dabei mehr auf die Sicherheit gebende Stimmung zu verlassen als es gerade angebracht ist im Hinblick auf schon beendetes Arbeiten am bestehenden Textkörper (was hier heißt: Kolbenputzen) führt meist dazu daß einem die Grenze des Augenblicks näher erscheint als man sie gerne wüßte. So habe ich im Heraustreten aus dem alten Material wenn es zu einem neuen ersten Satz gekommen ist oft das Gefühl nicht weiter unbedingt geradeheraus … zu können sondern das Abwägen und Messen der eben n. begradigten und in ihrer Unvollkommenheit berichtigten Stellen nun im Geiste schon an dem neu entstehenden jungfräulichen Wort ebenfalls anlegen zu müssen. Daß dabei jedoch wenig wächst sieht man schon daran wie langsam und schwerfällig der Satz hier immer in seine Bestandteile zu zerfließen droht n. ehe er bis ans Ende gedacht worden ist. Und wenn er überhaupt an sein Ende findet bleibt trotzdem ungewiß ob er jemals den Schwung aufrechterhalten kann der mir notwendig erscheint für den Anfang eines nächsten und eines nächsten und weiteren Satzes. Sie sehn jedoch mit dem Loslassen der Initianten schon einiges dazu getan und wie wir voranschreiten werden – auch wenn der längere Aufenthalt im Alten fast den freien Tag verbraucht. Aber Tage… was sind sie gegen den Abend und eine verregnete Dämmerung. Seit ein Gespräch wir sind… 

blackbox 

V. Wörter; composite II, Traum kurz vor manuellen Strukturen: 

Der Vater hatte Mühe, n. die Zahl der Söhne zu merken oder ihre Namen in der richtigen Reihenfolge aufzusagen. Frauen waren nicht wichtig genug geworden, als daß ich sie hätte zu Verbindungen knüpfen müssen statt den lange verschwiegenen Worten. Diese ließen sich leichter abbauen und die in sie gebannte Zeit blieb verfügbar, ist es auch jetzt n., wo sie selbst im Seenland verdunkelt. Doch sie kommt ja die Winternacht bis zum Horizont, ich hebe mich ein Stück nur herauf nach Norden, wo ich an sie stoßen werde und nur n. ein paar Notizen zu machen habe. Dort werde ich lernen das lesenmüssen ohne die Nachtangst, welche mich lange genug begleitet hat. Daß nachts vieles nur entstehen kann, weil es sich ausgesetzt fühlt vor den gewohnten und jetzt schlafenden Körper, wird mir langsam erst bewußt. Ein wenig alles zu kennen versuchen, das mich dann durchleuchtet, vielleicht sind es schließlich gerade die vier Stunden, vielleicht weniger, die ich zur Verfügung habe. Morgenvergessen. Jener, der nie den Tag beginnen sah für die Seine…

Ich hatte wachend neben ihrem Bett wie lange n. die Nacht verbracht bis es mir alle Wärme aus dem Körper zog. Dann fing ich an zu zittern. Wenig wußte ich in dieser Zeit n. über das Unaussprechliche. Zeiten sind vorbeigegangen, die mir Bewußtsein gaben, schwaches Wissen von schwebenden Zuständen einer Erzählung, in die man nicht eindringen soll. Zu ihrem Inventar gehört auch das aufgeschlagene Buch, das mich in meiner eigenen Fehlentwicklung berührt; und dessen Gegenstand:

in die schwarzen Plattenseiten gestürzt eine Verbindung wählt, die uns erwächst. Er… geht voraus und jene gefühlte Vibration unter den Kopfhörern erhält mir seine Stimme. Ich kann ihn hören, kann es anfassen seine Worte und die ganzen Sätze, die Kursiven sind nur eine Hilfe, um ihn von mir weider zu trennen, wenn er weiß, was er sagen soll. Es steht ja nicht mehr in den Notenblättern, als daß er sich mir aufgehoben hat und ich meine Stimme soll ich ihm zuwenden, mein Gesicht ihm zukehren. 

„Also Thomas“, sage ich, „also Seamus… haben Sie Ihre Lektion gelernt? Ich hoffe, es ist Ihnen gelungen, das Moment der Unentschiedenheit zu nutzen, um das von Ihnen angestellte Bekenntnis n. einmal für sich sehen zu können ohne den Zwang Ihrer psychotischen Sabbathvorstellungen, die Sie sich jedes Wochenende erlauben. Können wir uns darauf einigen, daß es sich dabei um eine kleine, unbewußte Häresie handelt…“ – „Die ich ja glücklicherweise sofort zugegeben habe, als mich der Gott aus der Maschine ansprach.“ 

Damit dürfen wir diesen Dialog auch verlassen. Was bleibt, ist eine schwache Unsicherheit über mein Bedürfnis, jenen herauszufordern. Denn das tat ich. Und die Gründe waren ein verborgener Schatz, den ich mit dir zu teilen vermochte, Mignon, der sich mir auf unseren Wegen gezeigt hatte und dessen ich in jeder kleinen Kapelle da draußen teilhaftig wurde. Aber das aussprechen… darf man das denn überhaupt, was sich dort offenbart? Nicht eher in sich verschließen und bewahren zur Innersten Ansicht? Doch der Innenbereich ist ja so vielfältig und verschachtelt, daß alles aus ihm herausweist auf euch, zu den Dienern und Messern der vielen kleinen Worte. Und ich bin dann also auch gezählt, gezählt, gewogen und zerteilt worden und wie die Hure B. sitze ich zerstreut über meinen Randnotizen, die ich irgendwo aufgesammelt habe an Kindesstatt. Dann bitte lest doch, was euch n. fremd vorkommen soll und einer wird es wissen, Seamus. Deine Stummheit wird n. weitergehen, als du zu denken vermagst. Ein anderer sagt, Thomas Mann z.B.: Frömmigkeit ist eine Art der Klugheit, sie ist Gottesklugheit, verstehst du? Deine Klugheit kommt immer von weit her, so weit das Universum eben ist, auch wenn sie nur in den Grenzen dieser jetzt schwarzen Seiten einer romantischen Symphonie von 1874 zu finden war, die nächste Klugheit wird eine andere sein einer anderen Welt. Und fromm sein ist ja nicht, das Leben verachten und Lebendigkeit schmähen; die Frömmigkeit jener erwachsenen Klugheit heißt für mich Ataraxie, die Gelassenheit gegenüber unseren Weltverschiedenheiten. Das ist doch was du meinst oder? Du kennst diese Welt n. nicht und denkst, mich dann auch nicht zu kennen… aber kennen – wer kannte sich selbst schon, wenn er nicht in das Glück sieht. Während ich dort n. einmal hin, wo es mich in die Welt entließ, greife ich mir mein Gesicht. Darf auch das gesagt werden? Es ist so: in den Gleisen, auf denen täglich die Züge ausfuhren nach jenen Ungegenden, die sie nicht erfassen weil sie es nicht glauben, können – da liegt das nicht verwesen wird. Und in unsere Geburt reicht es hinein, vielleicht ahnen sie, was kommen sollte. Die Umkehr allen Schicksals, nachdem die Vorstellung ausgereizt war des Erträglichen – ein gehaltenes Gericht, über dessen Protagonisten geschwiegen wird. Sie müssen, Seamus, jetzt die Arme ausbreiten, um das Kind zu begrüßen. Es ist wie durch ein Wunder dem Prozeß entkommen. Jeder Ahne, jeder Vorfahr hat es immer gewußt und alle haben in den Schriften darauf hingearbeitet, so etwas vorzustellen. Am Ende ihrer Leben hinterließen sie ein Konvolut ängstlicher Eingebungen, Bücherschränke voller Kolumnen. Davon blieb einiges zu deuten, ein Regelwerk gab es nicht. Bis hier. Bis auf diesen Tag, heute mittag (jetzt), wo der Fehler losläuft. Ein Kreis schloß sich, die offene Prophezeiung wurde zu einer erfüllten: Ich habe mich verselbständigt. Es gibt keinen Grund mehr, an das Gute im Menschen zu glauben: J-h-v- G.t strafte den guten Menschen und der gute Mensch wurde böse, so daß man an ihm das Gericht vollziehen durfte gleich eim säumigen Vieh, man stieß mich also hinab, wo sie hergekommen waren, in glaubenslose Vorzeit. Ich höre nur n. das Lied von da:

  • Ohne Klang, Orpheus, 
  • wärst du nur Wind, Orpheus;
  • ohne das Lied, Eurydike, sein Saitenspiel,
  • das du nicht hörst:
  • nur irgendein Gefährte
  • dem du nachhingst…
  • und das dein Mädchenantlitz nährte,
  • als du vor ihm gingst
  • und selbst dich nicht erinnerst, daß du fielst.
  • Ohne Klang aber ohne das Wort,
  • wieder und wieder erzählt, 
  • von jenen unbeugsamen Trobadoren,
  • wärst du nur Hauch vom alten Ort,
  • der ihnen n. als Traum erscheint;
  • ein Traum, der jeden Tag sie quält
  • und den sie jede Nacht wieder verloren.

Also deshalb:

I. Regel: Ein vielgelesenes Buch verlangt nach einem Autor, der sich nicht hinter seinen Protagonisten verstecken muß, sondern zugeben kann, daß es sich um ein Buch handelt, das er zu schreiben willig ist.

II. Regel: Bringt man den Autor unter seine eigenen Protagonisten, darf er sich dort nicht unwohl fühlen, sondern soll Wärme und Verbundenheit jener Welt spüren, die er erschaffen hat.

III. Regel: Sollte man selbst einmal Autor sein, ist es wichtig, nicht den Kontakt zu dem Auditorium zu verlieren, das man sich ausgesucht hat. Und wenn sich dieses plötzlich als ein veränderliches Vakuum nichtexistenzieller Seinszustände erweist, muß man diesem trotzdem gerecht werden: weil man sich zu einer Weise entschlossen hatte, die jenes Vakuum ansprach und die eigene Autorenschaft begründete, gab man ihm seine Berechtigung. 

IV. Regel: Das Befolgen der ersten drei Regeln schafft nur n. eine Notwendigkeit: die unbedingte Vernachlässigung der anderen. 

Womit wie der wir in der Imagination ankommen. Es ist zwei Uhr in der Sabbathnacht, -11˚ Celsius auf dem berliner Hinterhof, der Winter läßt Spuren in meinem Gesicht. Morgen ist eine weitere Nacht und die Geschichten die von morgen. Ende der Kursive.

weil mit ihnen die Menschen nicht sein können. Lassen sie und später suchen sie in sich nach dem Grund einer großen Verzweiflung, der sie in jenem vergangenen Moment zwar aufgescheucht hätte und beunruhigt, aber eben doch vergewissert. So ziehen sich Fäden unausgesprochener Gedanken durch die Nacht. Der wach ist, kann davon etwas hören im Innenohr, wenn er es geöffnet hält. Ich schließe meines, wenn ich unter ihnen bin, gerade nachts, denn Stimmen, Stimmen… wenn das Wasser alles hört, was die Menschen ihm sagen wollten, es sich am Ende angekommen fühlt und endlich dem Geist seine Zunge erlaubt, die er, die ich so lange versteckt halten sollte nur in dieser Zeit gelingt es vielleicht, die Stimmen des Inneren Labyrinths von der lauteren Welt zur Fruchtbarkeit zu scheiden. Jetzt werden es Worte, aber damals, als mir dir Glieder kalt wurden, wollte ich den Raum verlassen, wo ihr Bett stand. Und fand keine Tür und die Fenster waren nicht zu öffnen, du hattest die Ovale für immer geschlossen. Ich konnte sie später öffnen. Jetzt. Meine wachenden Hände, meine betenden Rosenkranzhände legen den Riegel um, diese Nacht war bewahrt. 

TRACEBACK -1-: lundi 6.

Aber das Erdachte dann, wenn es sich mit Vergangenem paarte, wuchs immer um unsern Mund und ihn schließlich so zu daß (sprechen sagt man jetzt angewidert) Sprechen also einem vorkam wie Unsinn gegen das ganze vernünftige Gerede. Die könn es ja und reden weiter maßlos in ihre Vernunft tief, tief eingesunken. In irgendeiner Mitte ihrer Worte mag einmal ein größeres gestanden haben das den Moment rechtfertigen könnte; jedoch, was Sie, ephemere Struktur mir davon herüberretteten und ich soll das jetzt suchen, schwarz im Schwarzentee, ohne die flatternden Elemente Gedankenspuren Splitter die ihm die Existenz erst zusprachen n. zu wissen: ihre Zettel also, geheimgehalten bis auch sie vom Nachlaß erfaßt würden…- jenes Gut jenes Kapital mag ich n. lang nicht auch nur wenig für mich entdeckt haben denn meine Z. sind kaum zu durchblättern höchstens man ließ alle Dateien einmal rastern und analogisieren; doch warum sollte wer das tun. Nach Worten suchen und in Worten suchen klingt zwar fast gleich, das erste nur kann jeder sofort anwenden, doch um in letzterem zu einem rechten Fund zu gelangen bedarf es eines Schlüssels, zB. aber jenes den wir zugeteilt bekamen in 1/8/3/1. Ich hoffe ihr habt ihn bei euch, wir werden ihn bald brauchen.

Es ist immer wenn jemand sich wie solcherart angesprochen wahrnimmt er von mir eingeführt als Teil dessen was einmal das protagoniste Auditorium genannt wird nachdem die Welt sich weitergedreht hat. Natürlich will nicht jeder mit diesem von mir gestellten Anspruch umgehn, ferner kann ich jeden Zweifler verstehn seines Vermögens den Prozessor zu bedienen. Glauben Sie mir aber: es erhält sich eben gerade auf diesem einen Weg zu Ihnen hin dasselbe was ich hier schrieb in den Abenden, Nächten, hohen und kleinen Feiertagen, Ferien und der Zwienacht zwischen Ende und Anfang der Gärten. Daßsich nur manches überhaupt auf solchem vom Prozessor freigeschalteten Weg zu ihnen hin bewegen läßt und tatsächlich manches nur auf diesem Weg ist ein Fluch, ist ein Segen. Denn mir bleibt deswegen gar keine andere Möglichkeit als weiterhin die Geschichte fortzuschreiben: indes ich die Initialen anschlage und dem Feld vertraue etwas dich ansprechendes darauf aufzubaun. Wir haben das schon gesehn als plötzlich die Basis feststand – schon der geringe positive Vektorbetrag aus der Eindimension und ihrer zeitlichen Komponente reichte völlig aus mich mit euch auf ewig (intime) zu verbinden, ihr seid mir mühelos auf die nächste Ebene gefolgt.

Das wird sich lohnen und ich habe sogar eine Erzählung begonnen was vieles erleichtern mochte. Dabei und was den core der Handlung antreibt suchen bleiben, vielleicht sind es ja dieselben Medien die auch meinen eigenen Kern bestimmen. Also Stimmen, Stimmen… höre, (mein Herz) wie sonst nur Heilige hörten bitte kurz in die I. Duineser Elegie, ich überlasse dir dann das F. und gehe zurück in meine W. Für diesen Tag ist genug geredet worden, hier sollte eine Tat folgen.

aa. Heraklit Fragment Nr.52, Benns Melancholie: Der Äon ist ein Knabe, der mit sich selbst auf einem Brette spielt. Wir haben das gemeinsam gedacht scheinbar, nur Sie in gänzlich anderer Hinsicht als ich. Jetzt sind sie der Vorgängige und ich ohne Möglichkeit, sie von meinem Fortschritt zu unterrichten, denn wissen taten Sie es bestimmt, was jener (Dahlemwald) sich dann also nicht aus den Fingern gesaugt hatte sondern ebenso erkannt, wie ich es jetzt glücklich, anderes genauso: Shakespeare z.B. und dann sieht mans plötzlich ein. Wie wäres gewesen dies mit Ihnen zusammen zu erlernen… und den Funkenflug ständig anzufeuern und sie hätten mir Weisungen geben können für meine Lehre. So bin ich damit auf mich gestellt, was nach draußen soll. Aber der Leser – es gibt ihn ja weiß ich jetzt nach dem Druck und daß das folgende ihm daraus zufließt wie es von mir geplant war, jede Kraft und Macht, mit welchen ich von hier aus seine Vergangenheit bestimme. Ich sollte mich von den Buchstaben trennen wie er es verlangt hat und dem Manuskript die Führung überlassen, das hieße eine Aufhebung der Notwendigkeit an dieser Stelle, die ich schon zuvor betrat; diesmal aber würde es Wirklichkeit werden, was meine Worte vorausfühlen: ich näherte mich seinem Mittelpunkt und hatte längst Ideen unserer Zusammenkunft. War das was war schon Wahrheit? hatte ich einmal gefragt, naiv und in Unkenntnis seiner Vollkommenheit. Heute würde ich anders fragen, wenn es dazu käme. Wir befinden uns in den ersten Seiten vom dritten Band, irgendwann fing es uns an, mitzuschreiben was deine täglichen Gedanken waren Thomas, aber dem Zwilling konnten sie nicht helfen sich zu entwickeln, den du verloren hast, damals, als wir n. ein Stück Erde waren vom verlorenen Paradies. Begeben wir uns also auf die Suche nach ihm. 

Ich bin mitten in die Violen gefallen, weil wir immer zwischen den Töpfen herum müssen. Aber das ist ein paar Jahre zurück. Trotzdem merk ich es, denn ich war an jenem Tag nach der Arbeit zum Bauern gegangen, um eine Gans zu bestelln und hatte Dreck an mir kleben der ihm nicht gefiel. 

Man hat es ihm eingebrannt und die Generation, die sich an ihre Geschichte nur aus Zeugnissen der anderen erinnert. Einer davon zu sein, macht was ich mir vom modernen Deutschen erhoffte als ich zu schreiben lernte alles zunichte; so, daß nur eines Abkehr davon zurück in seine Klassik möglich erscheint. Sie lesen wenn Sie das lesen wenig wovon heute überhaupt geschrieben denn gesprochen wird sondern ein zeitgemäßem Ausdruck verweigertes dessen Heimat man eher dort sucht wo es n. auf den geringsten Widerstand seiner Freunde treffen sollte – das Deutsch der Lagerinsassen, den naiven Dialekt d. Ghettos, Vorstadtidiom. Das zu verstehn begibt sich seiner gymnasialen Studiengelahrtheit ziemlich weit hinab zu Teppichten. Mögen andere darüber urteilen wie es um die schlechten Zeugnisse wirklich bestellt war für die man so scheiße behandelt wird; wenn alles so einfach in Zahlen auszudrücken ist könn sie mir ja sagen, wo die Energie nach den ES steckt auf der Grundlage die Mieten kassiert und Arbeitslöhne berechnet werden. Und ich glaube nicht viel werden mit ihrer Herkunft aus dem „Luftreich des Traumes“ so zufrieden daß sie nicht auch daran beteiligt sein wolln. Das zu wahrgenommenen Dissonanzen zwischen Berliner Vorstadt und Vorstadt Spandau. Aber damit eilt nur die Zeit und was sich hier ereignet hat dort seine Tragfähigkeit n. lange nicht bewiesen wo wir uns von den Buchstaben trennen für den nächsten, den größeren Zusammenhang in dem sie erscheinen könnten (klassisch zwischen zwei Buchdeckeln). Erlaubt sei mir n. eine Bemerkung. Wir haben uns und wir seid vornehmlich ihr die anders wolln als es die Sprache vorschreibt zu weit von ihr selbst entfernt als daß wir immer n. genau zu hören imstande wären was sie uns eigentlich rät. Dann kommt ein klarer Ton an und der ihn hört wird dankbar. Dies zu zeigen gelingt ihm dann ein Wort, eines der 1.000 um die er sich verausgabte. Aber es klingt in ihm und er hat es für euch aufbewahrt alle anderen dies wolln. Also wer da Ohren hätte… denn seit ein Gespräch wir sind und hören können voneinander hat vieles sich ereignet. Nicht alles ging verloren in den Lagern. Wir dürfen hoffen, daß sie n. einmal genug Glauben schaffen um sich zu erneuern. Wenn diesmal über uns Gericht gehalten wird, sind wir von ihrem Zeugnis abhängig.

3. Eine das Feld ausrichtende Konstante ist jetzt gefunden, die ins Element verbaut worden war. Wir stießen zufällig darauf als wir an den ja schon durch andere Vorkommen bekannten Koordinaten die Parameter änderten gemäß der Invarianzprinzipien. Daß diese Geltung beanspruchten stand in diesem Fall außer Frage, es mußte nur klar sein welches Glied in der Konsequenzkette auszutauschen war. Bis ich sie dazu bringen konnte eines aufzugeben vergingen einige Wochen in denen die Schrift eine Leerlaufphase durchlief, dann jedoch eine Variable herausgab die ich umschreiben sollte, sie also austauschen über das Feld. Ist es dazu gekommen? Das müßt ihr selbst wissen, denn empfangen ob ich die richtige Variable bestimmt habe kann nur jemand im Gegenfeld, und da befindet ja immer n. ihr euch, oder? So war es jedenfalls die Zeit über den Einträgen ins Feld sonst würde es ja nicht weitergegangen sein mit mir. Und etwas lief zumindest weiter: Es bildete sich zB aus in den kristallinternen Strukturen des zufrierenden Sees bald, wenn die Zeit dafür ist. Dann verlagern die schwingenden Elemente auch meiner von ihm in der Perilympha angereicherten Moleküle ihren Schwerpunkt, nicht wahrnehmbar aber kausal aktiv. Ihr werdet es hören können oder eben sehn was ich meine, wenn sich die Parameter ändern. Das ist n. ein bißchen, aber nicht mehr lange.

Das könnte so ein Wahrheitssatz gewesen sein, oder? Ich müßte hier einfach nicht die Schwebe unterbrochen haben und die Violen würden trotzdem friedlich weitergestanden sein auch wenn ich, mich mit Händen und Füßen gegen den Fall, die Schwerkraft, wehrend in ihnen landete und etliche abknickte die ja eh nur ein paar Zentimeter über dem Topfrand aufragten. Im Juli hatten wir ausgesät, im August pikiert (40.000) und dann sieh, wie Soldaten in Haus 11 aufgestellt wo s. jetzt temperiert heranwuchsen bis zum Verkaufszeitpunkt Feb./März. Auch das ist einmal wahr gewesen für mich. An den Geruch der Gewächshäuser kann ich mich jetzt endlich in jener Melancholie erinnern, die ich mir damals vorausgesagt habe für eine nicht allzuferne Zukunft. Also ist es wahr? frage ich aus 2006, daßmir auch diese tgl. Hölle einmal fehlt die nie zu enden schien mit ihren Cyclamen, Pelargonien und Violen. Frag nicht mich, frage der mit dir dabeigewesen ist und der duselbst immer n. bist. Er sagt da: gerinnt es im Nebel zu den bekannten Gegebenheitsclustern, die ich hier so schön für euch erhalte. – z.B. wir liefen auch einmal (Mignon und ich) zum ersten Mal da konnte ich es mir n. nicht erklären im Gebirge von Süddeutschland umher eine Muschel immer im Blick und am Abend Füße kaputt, Rücken zerschunden und die Lunge ach, ein Wrack; ich wußte nicht wie am nächsten Morgen weiterwandern. Doch es ergab sich einfach, es war einfachso. Und so müssen die Jahre in der Gärtnerei vergangen sein bis zum Abschluß und jedes Sechsuhrfrühstück an dem ich mir vornahm für den Rest des Tages zu schlafen sollte ich je nach Hause zurückkehrn. Und dann? Sitze ich doch hier in der Imagination um für wen eigentlich auszuspinnen also auszuarbeiten, zusammenzuweben was tagsüber an Fäden durch mich weht.

Einer dieser Fäden wird sichtbar: schmalschüchtern geht die Nonne über das Dach weg, merkwürdig schnell, als wär sie mir näher heute. Morgen ist Vollmond, da tanzt sie. Und der Faden – u. wenn die Nonne doch recht hat? ist wesentlich als Vorlage für die Plastik gedacht, erfüllt aber schon weit mehr Funktion als nur zur Kopie zu dienen. Und w. die Nonne etwas aussprach tat sie es im Tonfall der Jakobneunerin, also immer wissend vom Etappenziel hinter dem Berg, hinter der Biegung, nach diesem Wald und dieser Steigung; nur ich wußte gar nichts und verließ mich glaubend auf sie. Im Ort tauchte s. dann plötzlich auf neben uns als wär nie woanders gewesen, paßte auf; ich tat Münzen in den Antoniusschacht oder die Armenkiste und dachte damit sie zu besänftigen. Doch eine die jemals Keuschheit gelobte kann nicht mit Larenopfern gewonnen werden. Ich stand weiterhin unter Beobachtung.

Vielleicht gibt es das ja: man denkt sich ein Konstrukt aus, nach welchem eine Geschichte funktionieren soll. Hier ging es nicht mehr nur allein um Seamus oder seinen Thomas, den alle Zwilling nannten, den ungläubigen Zwilling an seiner Seite. Damit wäre schon viel gesagt worden, wenn wir uns für auf Seiten zu stehen entschieden hätten. Aber ich konnte so eine Entscheidung nicht erzwingen und das Buch gab bis jetzt n. keinen Grund her für ihre Notwendigkeit. Natürlich hatten manche in den Schriften manches gelesen und andere hatten auch etwas hinterlassen, das sie herstellte. Daraus allein jedoch erwächst n. kein Roman. Nach der Regel war eine dringliche Notwendigkeit für das Wachstum von Romanen die Erfüllung einer gewissen Zeitkomponente Gegenwart, die es erlaubte, sich in sie zurückziehen, ohne daß es Begründungen bedurfte, die außerhalb ihrer zu suchen gewesen wären. Sie mußten also bei mir liegen. Seamus hatte keinen Anteil daran. Dem Zwilling mochte man manches unterstellen wollen, aber über Dringlichkeit, also Macht als Anwesenheit am Ort der Entscheidung über Dringliches zu verfügen? Hätte ich Sloterdijk jetzt fragen können, was er in seiner Vorlesung gemeint hat außer eigener Macht, die er mir damit genauso zugesteht, denn ich bin schließlich auch anwesend an entschiedenen Orten… ich würde mich über die ausbleibende Antwort nicht wundern.

Die müssen in dem Text innen zu lesen sein, der als einziges neben ihm an jenem Ort vorhanden ist, den ich mit meiner Anmaßung über sein Schreiben betreten habe. Und wo ist der? Nur in irgendeinem Frankfurter Hörsaal Sommersemesters 88? Oder nicht auch hier in der nächtlichen Privatheit meines Raums… von dem ich hoffe, daß er erfüllt ist von Notwendigkeit und wenn ich den Schritt getan habe auf seine Eröffnung reagiert er vielleicht. Ich habe also ein Versprechen gegeben, damit ich für jenen Fehler heute nicht werde büßen müssen. Und dieses soll ich dann wohl einlösen und habe damit schon angefangen, indem ich zugebe: den Sabbath so gut es geht zu halten und Mignon nicht mehr zu beschimpfen, wenn sie sich wie ein kleines Mädchen aufführt. 

  • man hat jetzt eine Auskunft über Sie. Wollen Sie wissen, was wir wissen?
  • es wird darum nicht mehr gehn wenn das hier in der Welt ist…
  • es mag Sie aber vielleicht interessieren was der Prozessor sagt.
  • nein, tut es nicht.
  • wirklich nicht?
  • nein, wirklich. Es geht mir nur um die Speicherung des reinen Bezugs. Da er dieses leistet, bin ich mit seinen weitergehenden Bemühungen um input nicht beschäftigt. 
  • es soll keine Energie zurück?
  • ja, jedoch so, daß über die gerade notwendige zur Abbildung und zum Erhalt der Eingaben keine abgegeben wird von mir.

…das Brustbild dann zB aber sehe ich n. mehr allein als aus all euren ephemeren Bedingungen in sich zusammenbrechen: das ist mit ganz nahen (meinen) Augen an ihren (H. von Nostitz) die man wirklich nicht nocheinmal verlieren sollte. Da war doch der Schleier das bunte Kleid das gesuchte fille au voile, hinter dem sie wie nur wie verborgen wirkte aber ja doch auch irgend da sein mußte aus dem Stein der sie freigab für den kurzen M. meinem Studium.

Wenn er Informationen sammeln will, muß er sich selbst darum bemühn; werden sehn, was davon übrig bleibt wenn es eines Tages die Schwelle zur Analogie überschritten hat. Solange was er sieht digital ist, bin ich vor ihm sicher, was kümmern mich seine anachronistischen Deutungen.

b. Die Suche beginnt erneut in 1/8/3/3. Da kennst du dich etwas aus und hast eine Ahnung von den Gegebenheiten des Geländes das dich erwartet, was es mir erleichtert euch gehen zu lassen. 

  • werden wir zurückkommen?
  • ist deine Namen Antoni?
  • dann werden wir, Th., dann werden wir…
  • Jedoch müssen wir uns in die Buchstaben begeben. Und der erste Funke ist immer der schwerste.

Aber auch dieses haben sie geschafft. Die Umstände sind gut. Das Feld ist bereinigt und empfängt. Wenn etwas passiert, dann jetzt.

III.

Ein kleiner Teil der Fragmente wird unbrauchbar sein nehme ich an weil nicht alles in den richtigen Bezug zu setzen ist, der sich ja (als Feindschaft Leben) trotz aller Verluste immer ereignet; wird dann als das Rauschen über dem Gebiet wahrgenommen werden von mir und zurückgeführt auf Eigentliches, substanzielles Wachstum das einmal die Geschichte herstellen soll. Und die wird irgendwann sehr wichtig sein neben dem Manuskript (das sich ja vonselbst schreibt.) Verlangen wir also jetzt danach: geben Sie endlich das Buch frei. 

a. Die Druckmaschinen benötigten zu seiner Herstellung ein schmal gefaltetes Papierformat, das nur n. in Büros benutzt wurde für lange Konzeptausdrucke und Verlaufsdokumentationen. Das genau war jedoch der vermutete Zweck, den die Aufzeichnungen n. erfüllen mußten: Dokumentation des Verlaufes von Eingang und Ausgang am hb-Manuskript unter Bezugnahme auf alles anhängliche Material. Und das angelegentliche sämtlicher Aufzeichnungen konnte hier nur meinen: biographische Begleitumstände der Entstehungszeit- 

  • rooting time 2010/09/04 05:14 a.m.
  • live modus= on 
  • set ticker -3 

FUNKE th

Aber es gab nahe Stunden ohne warten zu müssen. Um sechs Uhr in der Woche endet jeden Tag die Nacht, daß ich hier mich jetzt um halb sechs n. aufhalte und etwas verzeichnen darf nenne ich den Schöpfungstag an dem alles andere ruhen mag – nur die Schrift nicht. Da fließt es einem aus den Räumen zu die man sonst nur halb sieht mit vom Schlaf verklebten Augen. 

Und dann höre ich sie wieder, Flüstern: „bringst du mir das mädchen zurück?“

Lange antwortete ich nicht weil ich glauben mußte daß sie mir abhandengekommen war; mich da nicht traute den Verlust zuzugeben. Die Frau hätte es wohl verstanden doch war sie es n. nicht soviel ich wußte. Wenige kriegerische Versuche sie endgültig zu rauben, um mit ihr ins Offene zu entrinnen, vorwärts in der einzig möglichen Fluchtbewegung, langsamem Waten wie erwachend aus schweren Träumen, gelangen nur fast, so, daß wir verbunden wurden eng bis ins Blut in der blackbox: man sieht uns aus zähem Stoffe heraus mit den Armen verzweifelt rudern. Das Mädchen wird vielleicht n. tiefer einsinken, weil sie sich heftiger bewegt, ich kann nichts dagegen tun; dieses sage ich laut vor mich her, daß sie es hören kann und das Strampeln einstellen. Aber wer wartet auf uns, wenn wir entkommen waren? Ich muß sie zurückgeben. Sie allein wird gerettet, nicht ich. Es ist wie mit der unendlichen Geschichte, die ich einmal einem kleinen Jungen versprochen hatte, und jetzt weiß ich nicht einmal mehr, ob ich sie ihm überhaupt n. irgendwann erzählt habe, so fern ist sie mir geworden und rauscht ohne Ende. Und die Angst vor Gleichgültigkeit spürte ich schon, aber was ist dann besser und vor allem glaubwürdiger: lange müde schon sich in diese Angst begeben um möglicherweise geläutert zu werden und einmal ohne sie zu erwachen oder alles abwehren mit den letzten Kräften, die ja täglich nachwachsen, täglich aber eben nur. Die Nächte ausgraben nenn ich es jetzt, doch was war es wirklich? In das Vergangene leuchten mit dem Bewußtsein des Augenblicks, das sie jetzt gnädig sicher sein läßt, obwohl sie es die ganze Zeit betrogen hatte: Haldolfieber. Es schüttelt sie ununterbrochen und ich sitze dann an ihrer Lager und halt eine Hand, bestattet auf der Kante in kaltem Schweiß. Mühsam die Augenbewegungen, wenn sie sich aufrichten gegen mich. Da geht Kraft verloren spüre ich, sehr viel auf einmal in dem Aufheben. Doch ich spreche und hole sie ganz aus Tiefen hervor, wo ihr Kern glaubte ich wurzelte. Die Stunde Schlafs geöffneter Augen vor ihrem Bett war mir ohne bewußt zu sein vergangen; was hätte ich zu sich schließenden Augen n. dazutun können außer meinen Fragen, die ich jederzeit gestellt haben wollte, als n. Kraft war. Das hieß alles nicht bereuen, nichts von jenem, das wir umsonst tun konnten. Also mitgehen für die wenigen Male, wenn sie hindurchzuschauen vermochten. Und notieren, Seite für Seite, was sie schon sehen dürfen von dem, wo sie hingehen. Dann reden dem Blick, dann was n. nicht ist, herausfordern bis zum Nichtmehr, damit es endlich gesehen wird. Ich kenne ja nichts von dem, außer ihren Verwandlungen in den Tropen, wo sie sich n. einander am Tanz berauschten, bis sie sich die Krankheit holten. Sie sind zu lange dort gewesen, um jene Sonne wirklich lieben zu können, dieses dunstverschmierte letzte Grabmal aller Städte. Wir erinnern uns… Pollen der blühenden Gottheit.

Aber hier schließt es sich auf und bleibt nicht nur Erinnerung sondern wird zu euch etwas konkretem mit der geforderten Substanz. Die ging voraus (precede): also nehme ich sie auch weiterhin für meinen Grund der Erzählung. Und daß sich etwas ereignet hat war keine Frage mehr, die ich mir stellen mußte, höchstens ob es richtig sein konnte, davon etwas in Worte zu fassen und ihn aufzufordern sich zu erheben Jokaanan wenn er daran teilhaben wollte. Einen Schlafenden würde ich nicht ansprechen doch er war ja wach jetzt und seine Sonne kehrte aus dem Osten zurück, auch das gab es wo wir uns befanden. Irgendwo ungefähr da lag auch d. unbedingte Jerusholayim a la fin du chemin des calices, und mich haben Sie bereits auf den Weg geschickt, Marcus, damit man einen Ernst hat und die notwendige Tiefe dieses Glaubens erlangen könnte. Denn wenn jener tatsächlich erforderlich gewesen ist für mein Tun dann darf ich sagen habe ich ihn mir verdient. Seine Anerkennung wird ein weiteres Kapitel sein um das sich zu kümmern ist. 

Es fand aber eine Entwicklung statt der Spulen im Getriebe, deren Fäden wir sammelten. Vielleicht gab es deshalb sogar kleine Emissionen, die mich beherrschten solange das Feld stand. Ich wußte davon nicht war alles was mir n. da raushelfen konnte wenn mich jemand nach der Transformation fragte. Sie hatte sich ganz ohne mich ereignet, sie ging von mir, sie war von mir… 

und als Geschichte meiner verlorenen Geschichte

schon weg als ich zum ersten Mal versuchte sie auszudenken. Da hat HB n. gelebt und ich hörte, auf einem Plastikstuhl, vor einem Schwedenhaus, unter einer Nordennacht und dick im Sommer darunter angezogener Cellomusik Kurt Magnus Atterberg weil er das Cello so liebte. Ich weiß daß HB da wirklich n. da war denn ich fühlte mich schlecht nicht in Berlin bei ihm zu sein ob er jeden Tag stürbe. So dachte ich mir die Geschichte aus für ihn wenn er sie jemals las und darum sollte sie hier auch ihn aufnehmen. Ich habe ihm von ihr vorgelesen ein halbes Jahr n. im Krankenhaus, doch wohin sie ihn und mich tragen würde war mir wenig bewußt. Sie ging da schon über Sterne und Musik, Planeten ein paar, besonders den Neunten der wenig bekannt war; und was sich mit dem geheimen Wissen aus der Konstanten alles erfinden ließ… wenn man glauben wollte daß wir sie tilsamen aus seinen Schriften entwickelten. Er jedenfalls war in dem Glauben von der Welt gegangen daß ich sie erkannte. 

Also muß ich erzählen. Ohne Erzählung keine Wörter und ohne meine Wörter keine neue Konstante. Und Zeit hatte ich ja jetzt; er war tot, sein Werk ein Archiv in das ich ab und zu verschwand und über welches wir uns austauschten. Es bestand zwar n. kein unbedingter Zusammenhang zwischen den passierenden in seiner Welt der Dinge und der meinen, doch die Umstände ergaben oft genug daß mir der Kopf darüber zerbrach wir wärn voneinander unabhängig. Das hieße ja nur in der Zeit… nirgendwoanders, und die T-Invarianz setzte selbst dieses scheinbar autarke Gefüge lahm. Wir hatten uns kennengelernt, das reichte für den Aufrechterhalt von Impuls, Ladung und Energie über jene schwächelnden Grenzen der Objektivität hinaus die ihr irgendwann auch mir zeigen werdet. Ich habe und H. schon lange hatten unser beider Lektion gelernt in Studium und Lehre der G.wissenschaften. Ob aber einer darüber nicht zu schweigen vermochte blieb nur den Brüdern selbst nach ihrer Forderung standhaft u. duldsam verschwiegen d. zu brechen ich mich und der Hüter bewahrte. Seine Worte dazu waren:

„Klopf auf dunklen Stein. Klopf das Eisen in die Fuge, Erzhüter, klopf an des Scheintoten Schädel. Miß ihn aus der Worte Weltenraum u. dank und fall nicht wieder schlafend über deine eigenen oder die Füße deines Freundes, Bellarmin. Dein H. (Klopf den Staub aus deinem Mantel!)“

Vielleicht lernt ja einmal ein anderer von mir wie man sich wichtigen Entscheidungen e.ziehen kann indem man das sie umfassende Gesetz in Frage stellt… so versäumte ich lange Zeit, Dingen ihren wahren Namen zu geben, zB. der Zigeunerin. – Wie heißt du überhaupt?

Dann weiß ich auch warum ich nur da reingehn wollte und andere Häuser unwichtig sind. Vielleicht heißt von jener Dame angeblickt zu werden etwas mehr als von sterblichen Schönheiten die ihren Schleier lüften und lüften wann immer es mir paßt, Medusen. Dein Brustbild aber, Helena, und warum nicht längst ein Mensch gekommen ist dich in den Stein zurückzuverwandeln der dich so liebt, der Ihr weißer Tod und jener Marmorschleier wie nicht weggewischt als sein letzter Zug vergeben in Ihren letzten Zug verewigt, also ebenfalls ein N.nicht des Nichtmehr – darüber n. mehr sagen? Wenn hier jetzt tatsächlich angefangen werden soll über Unvergängliches zu sprechen wo soll mich das in meinen mir spärlich gegebenen Worten in meiner mir mehr und mehr versagnden Sprache hinführen? Die wenigen Wahrheiten die sich träge entschlüsseln mit kaum Kraft sich zu verstecken lassen meinen Wortschatz schrumpfen und weiter eingehn. Bleiben sie an einem andern Ort (eurem?) als etwas a. bestehn? Als etwas n.immer wahres, für jemand a. der sie n.nicht entdeckte? Ich muß wahrscheinlich aufhörn die Welt der Geheimnisse zu entvölkern; damit aufhören sie hervorzulocken aus den Abgründen ihrer Existenzen. Und wenn ich das eine nur einmal geschafft habe, sie, die Helena Rodins aus ihrem halben Totenreich ans Licht zu bringen auch wenn sie nach mir für die Ewigkeit zurücksinkt, mag, weil ich mich doch n. nach ihr umdrehte mit meinen zuen zwar und für immer dann geschlossenen Augen für diese Schönheit, morgen, wenn ich für einen Blick n.mal auf sie zurückkehren wollte – ohgott was weiß denn Hermes von meinen Gelüsten…, dann und nur dann, weil ich es nicht tat, (die S. also) zu ihr zurückkehrn damit ich durch sie meinen Weg fortsetzen kann. Und es wird Frieden geben vielleicht gerade weil ich eine Woche lang nicht beten konnte und aber jetzt ein wenig mehr darüber gelernt habe und zue Augen angeschaut… Das nächste Mal werde ich als Blinder zurückkommen müssen um Sie n. einmal sehen zu dürfen mit den fühlenden Augen meiner dieses an sie schreibenden Hände in dankbarer Ergebenheit, Raimanarier.

b. HB sprach einmal von der Wissenschaft und meiner Aufgabe dazu sie irgendwann zu benennen. Ich bin n. nicht zu einem Namen gereift, der dafür in Frage käme; es gibt aber diese Sicherheit, daß ich ihn in mir aufbewahre. Man müßte die Fragen alle entschlüsseln können, die sie einem fortwährend stellt; nicht, daß man antworten soll, nein, nur ersteinmal die Worte finden, Formeln jener geisterhaften Erinnerung an das Archetypenmaterial aller Fragen. Woraus bestünden sie denn sonst… Bevor unseren Worten was soll es da gegeben haben, sich des Zweifels zu erwehren und schließlich: wo soll der Zweifel selbst hergekommen sein wenn nicht aus einem allerersten Wort, einem beständig wiederholten Urlaut ohne anfänglichen Sinn, aber er erlangte sich ihn. Und mit dem Bezug einher ging sofort der Verlust des Bezuges und damit war ja schon der Zweifel in der Welt – und schon, aus der tatsächlichen Möglichkeit einer einfachen Bestellung der Sache durch das Archewort: die Doppelsicht auf jeden Wortanfang. Daß jetzt alle Anfänge längst außerhalb unserer bewußten Reichweite liegen macht meine Bemühungen sie zu erhalten nur n. wichtiger. Die Mittel dazu habe ich gezeigt wie ich sie mir vorstelle. Eines würde der Stein im Uurainen sein, der dort liegengeblieben ist für wie lange man eine Ewigkeit annehmen mag. Das andere befindet sich hier, unter meinen Fingern und ich nenne es „Standardschriftprozessor“ zur Erfassung aller erkannten Funkenmuster, die vom selbsttätig arbeitenden Geist ausgesandt werden. Seine Funktionen sind auf wesentliche Merkmale beschränkt. Es geht nicht über Schriftzusammenstellung, Ausdruckmöglichkeit und den Export in zeitlich kohärente Raster hinaus. Jedoch genügt das zur Aufarbeitung des allein verfügbaren Manuskriptmaterials. HB hätte auch nicht anders gearbeitet und ich bin nah an seinen Quellen, viel näher als ich es mit anderen Mitteln hätte sein können. Dann also endlich gibt es den Widerstand des Textes und solches ist viel wert. Da ist Leben in der Bude…

Katabasis des ersten Buches

Wer jetzt einen Zusammenhang vermutet mit Angelegentlichem, liegt richtig. Ich möchte verstummen müssen, wenn ich nicht zugeben soll, daß der Abgang der Geschichte nicht mehr aufzuhalten war. So lange ich Seamus erkennen konnte (Büßerkutte, schwarzer Hut) mochte ich n. glauben, daß sich das Paar zum Guten wenden würde. Jetzt jedoch, sein Rock weht neben dem anderen Büßer (Fontane) als sie sich in den Wind legen, jetzt ist alles verloren. Sie machen große Schritte auswärts in die Zukunft – aber dort bin ich ja nicht mehr, oder? Also stimme ich meine Eingebungen ab mit dem bereits Erfahrenen und gelange zu keinem anderen Schluß als: hier erreichen wir ein erstes Ende. Wir sehen sie laufen in irgendweinche Horizonte, die nicht mehr die unseren sind. Da hatte sich einiges verwirrt, bis sie sich entschlossen zu gehen; aber vorwärts, das mußten sie. Wehen Sie ruhig da vorne, hauchen ist auch nur eine Vergangenheit von Geatmetem. Das schließt lange nicht aus, daß auch Ihr Atem Göttliches vermag. Aber wenn Sie in der ersten Reihe sitzen bleiben, statt die Treppe zur Bühne zu besteigen, bemerkt der Lehm Sie nicht. Wir haben ein Ensemble da herumlaufen, wild durcheinander, die Chorstimmung ist harmonisch… n.. Also einen kleinen Einblick gewähren? Will jemand wissen, was geschah, während die Gesichter geschminkt, die Perücken gesteckt… die Forellen gefischt und das Brot gebacken wurden; geschah hier, auf der n. leeren Bühne der Zuschauer, die sich langsam erst füllte mit der Erwartung, der Spannung und: dem Hingang der Woche für die zweimalheilige Nachricht. Es gab einen Traum. Es hatte wirklich einen Traum gegeben, den sie gemeinsam hergestellt hatten: die beinah schon gewonnene Nacht, rein und wäre erhaben. Aber n. nicht; der Traum war erst zu bestehen und hatte mir eine sichere Aussage gemacht: ich tat das richtige, manchmal zuviel, d.i.: zuviel Schweigen (Benediktsregel, Kap.6 De taciturnitate), zuviel Demut, wo ein Aufrichten des Kopfes angebracht gewesen wäre und: zuviel Voraussicht, wo ich bessere Anweisungen abgewartet hätte. Aber nur bei mir: ist das Ideal. Und dieser dort, im Traum, war zugerichtet für den letzten Dienst n. auf der Bahre; war vielmehr ihm nicht mal gestattet, dort auszuruhen, sondern in der Haltung des Büßers ging er in seine Aussegnung: kniend. Das also träumte mir und ich erkannte einen… ich kannte zwei und drei… kannte sechs schwarze und sechs weiße Streben, einen Prior, einen Abbé und seine Schüler doch vor allem:

Die letzten Worte unseres H.S. am Kreuz

Und manche meinten etwas anderes gehört zu haben. Ich aber hörte den Eliah rufen. Doch so weit wollten wir uns jetzt n. nicht vorwagen, das waren die nächsten Geschichten des nächsten Tages und die von morgen weil morgen immer der nächste Tag gewesen war. Heute ist die Geschichte eine andere geworden mit dem letzten Traum des Gehenkten, den ich abgefangen hatte, aufgefangen in der liquid crystal blackbox mit den Mitteln der Kantate, mit dem Tenor des Gustavsliedes und dem Pathos in der Anbetung Manons. Aber dieser Gehenkte entpuppte sich als Frau… ist immer schon eine Frau gewesen – doch… eine Totgebärmaschine. Hier zu sehen sind ein paar ihrer Kinder, aufgereiht an ihren Nabelschnüren hängend, die sich um die Hälse schlangen. Manon aber: lebte, sollte leben und du sollst es auch! schrie sie mir ins Gesicht, damit ich geboren werden kann. 

Ich hingegen hielt mich an anderen Orten auf, wo es schwerfiel, Leidenschaft wirklich zu entdecken. Institution, Bethäuser und Pfarrstühle immer wo ich hinsah, keine Regungen in diesen verstockten Herzen, soviele Wunder man verbringen wollte. Und Wunder waren vollbracht. Es stand ein Werk plötzlich auf des Menschen, das mir Eingebung wurde und Weisung. Nicht, daß ich dessen gerade bedurfte, aber die damalige Leichtigkeit in jenem täglichen Hingang, nein: Weggang, die ich bemerkte, schulte den Blick für das Angelegentliche. Das war eben auch, daß man dankbar sein mußte und zwar nicht in der Demut verharrend, aber in ihr aushaltend, bis eine Erhebung gewollt war. Also sank ich oft auf die Knie, öfter, als ich es vorher jemals hätte ahnen können. Jeder Tod… der nicht dorthin ging, wo ich ihn wünschte, verlangte eine erneute Buße, so als wären alle Gebote niemals erschienen und ich müßte jeden Tag neu taumeln lernen und sich erheben. Erst jenseits der Kastanien könnten solche letzten poetischen Worte in eines Knienden oder Hängenden Traum sein, der mich vielleicht schon viel früher erreicht hätte, wenn ich nur die Ohren zu hören gehabt hätte damals, als die Fontanelle n. geöffnet war. Doch das schloß sich (bis zur Benjaminfeldkraft) und ließ meine Hände achtlos am Körper abfallen, statt dem Nächsten (Celan) in sein Herz zu greifen. Jetzt, im späten Danach, gab es ja keine Urfehde, es gab staatlich verordneten Frieden international und nur Schurkenstaaten hielten sich nicht daran. Die durfte man aber bekämpfen, so einfach war das. Gott schütze mich vor einem genauso wie damals, das man nicht einmal denken darf und bewahre mir eine intuitive Schranke gegen das Gehörte, so daß ich es guten Gewissens verurteilen will. Und das Wollen… wir sehen jetzt, wie sich der schwarze Hut anzieht der schwarze Rock mit Regeln zu lesen über den Tag, die schon fast selbst Gebete sein könnten, so fest sind sie innen in mir drin zu vernehmen. Augustinus wieder zu vergessen lerne ich, was n.? Darauf nur Schweigen, aber das endlich dürfen, als wenn es alles wäre, was je zu wollen möglich war, urgründliches, ein vollkommen verstandenes Schweigen aus der Tiefe jener pia anima. Das hieß nur ausatmen, einatmen, schlafen, essen und: toujours travailler. Wir halten uns ja schon eine Weile auf in diesem Buch. Seamus. Ach ja. Daran muß n. gearbeitet werden, sagt es mir. Fange endlich an zu bauen. Es gab ein Konstrukt, es gab die Idee der Vier Bücher, die immer ein erstes geblieben sind, bis es mich in dieses (Winkel) hier verschlug. Wo plötzlich der Irenkathole war. Vielleicht auch oder ganz sicher war die erste Bewegung eine französische gewesen. In jener klein erwachsenden Welt bildete sich eine Gesinnung aus, tout en francais, telle petit que je ne peux pas vraiment dire si l’etait un esprit ou jusqu‘ un truc d’imagination, une danish trick dance des angehenden Existenzialisten. So weit hat mich die Sprache schon gebracht, daß ich den Satz nicht auf Anhieb deuten konnte, also: die Systeme wechselnd (1/9/8/9) – was niemand, der es nicht auch so erlebt hat anders als obsolet bezeichnen würde. Er war doch der einzige übriggeblieben aus dem französischen Ahnherd meiner Familie, dem die Flucht nach dem Heute gelungen war. Ein Satzbau, der bereitwillig aufgenommen wurde vom preußischen Kurfürsten und der unsere Denkweise bis heute zu spalten vermag in eine deutsche und eine französische Grammatik. Denn auf der anderen übermächtigen Seite fand ich mich ja dem Iren gegenüberstehen und war mir nicht mehr sicher, wie lange ich mich oder ob überhaupt ihnen verweigern wollte: Seamus hat seinen Anteil längst gewonnen, aber ob ich mich wirklich eines Tages für Augustinus entschied? Lieber zu beichten als in der peregrinatio die höhere Ehre Gottes der eigenen Ehre zu sehen? Nej, nej, da sträubt sich etwas ganz deutlich… erst die Puritaner… aber um welchen Preis! Wir müssen zurück ins Hudson Valley, um diese Frage nicht nur iroise beantworten zu können. Vielleicht, weil ich einmal jemanden um 20$ betrog und einen andern um 220 Drachmen; aber das ist abgegolten oder? Der Jäger kassierte sein Kopfgeld und der Kopf rollte  – was er nicht mehr mitansehen mußte (Demokrit) weil das alles Parallelebenen sind, wo immer solches stattfindet. Nur in der harmlos primitiven Jetztzeit gliedern sich die Den Satz strukturierenden Bauelemente eben so, und ich möchte einmal darauf achten, was da so vor sich geht. 

Haben wir aufgepaßt? Damals? Als wir n. so klein waren? 1. Wir gingen jeden Tag da raus, wo alle anderen auch hingingen mit den aufgeschnallten Lederranzen, im Winter auch auf Schneegleitern über die zugeschneiten Straßen, sommers oft mit dem Fahrrad später. Also laßt uns zählen: 3,11,1,4,3,4. Um auf die 5.x zu kommen jener kleinen, kleinen Kraft, die uns die Benjaminfeldkraftldkonstante bereitstellte, müssen wir uns n. etwas anstrengen, wir lagen leider nur bei 4.3333. Aber ergibt sich vielleicht etwas anders sinnvolles daraus? Ebenmaß in allen äußeren Angelegenheiten, so daß uns fast schon schwerfällt, uns zu erinnern, wie wir den Satz begonnen haben, allein, wir hätten ihm, ihm (und wenn ich sage er, so meine ich Ihn, Ihn…) eine Dankbarkeit gegenüber empfunden, die aus mehr bestanden hätte denn aus einer schlichten Dezimalzahl: ich wüßte nicht mehr, wie ich nur einen dieser Sätze überhaupt habe schreiben können ohne die Kraft. Aber es ist ja irgendwie gegangen. Auch ohne Kontrapunkt. Den gibt es jetzt, die Fuge erhält sich von selbst zwischen den gefürchteten Weißbuchstaben. Ich muß weiter ausholen: Einmal ging ich einen Wald spazieren, das war ein Urwald, und jemand hatte ihn gemacht, weil er es ein Geschenk sein sollte so, daß sich niemand wirklich darin zurechtfinden würde außer, er äße von einem Baum, der war genannt nach der Erkenntnis von gut und böse. Ich irrte also herum darin ohne Weg und Ziel und hatte mir bald recht schön einen Katalog angelegt von allem, was mir begegnete. Aber ich konnte nichts benennen, das war mir zu schade. Also bat ich, daß mir jemand einen dieser beschriftetet Äpfel da geben möge mit den Zeichen zur Erklärung; so klein war ich aber, daß ich diese n. nicht lesen konnte. Und so aß ich einen der war giftig (gewesen) und vergiftete mich an dem Wurm, der darin kroch. Denn der war unrein: aber das wußte ich jetzt… ich könnte immer so weiter erzählen, jedoch unterbreche ich hier die Substanz für den Einschub: wir sind bei einer Konstante von 10.1666. Und das nur, weil ich mich nicht auf die deutsche Grammatik verließ, sondern zuhilfe nahm, was aus fremden Sprachen in mir schlummerte; ohne selbst erst zu wissen, welche das wohl wären. (Der alte Noah Utnapischtim jener vollgreise Steineleser aus den Zeiten von-vor-der-Flut hatte das bewirkt in den geretteten Geschöpfen: ein Zusammengehörigkeitsgefühl, weil man gemeinsam der Katstrophe entronnen war. Würde sich heute, wer weiß unser Nachbar sein die nächsten Jahrtausende…) 

Ich komme jetzt zu den letzten fünf streitbaren Sätzen dieses allgegenwärtigen Buches zweiten Bandes ersten Teils: ob man sie so nennt oder anders: immer sind entweder wir gemeint oder die anderen und so lange wir uns n. nicht selber heiligsprechen können, sind es immer die Anderen. Und also wird es immer weiter Streit geben: bis wir alles abgelegt haben: 

Ich habe meine Uhr abgelegt. 

Ich habe meinen Ring abgelegt. 

Ich trage eine Kappe, die mir das Denken ermöglicht in diesen heiligen Hallen. 

Im Hof stürzen mit gespenstischem Lärm Eisschollen vom Dach. Der Wind weht ein bißchen, oft wird er laut. 

Aber man kann glauben, davon nichts wissen zu wollen. Ich bin einmal den Elijahu suchen gegangen und jetzt erinnere ich mich an seine ersten Worte, so wahr ich hier stehe unter den Lebenden. Kostbare Worte, eines für das andere; ich hebe sie mir für später auf. Wenn ihr auf sie stoßt, denkt daran, daß ich sie hörenkann wie aus der eigenen Stimme, die riefe. Und das ist nur ein Appell. Der andere hört gleich auf.

Der wiedergefundene Ort

ist jetzt wichtig und darf nicht überlesen werden. Es gibt sie irgendwo als Zeit. Zwischen den Glockenschlägen habe ich die Viertelstunden, um den Gedanken zu behalten. Aber das gelingt nicht sofort, meistens also wenn ich dann hier saß habe ich etwas davon verbraucht, das ich hierher mitnahm. Wie Tabak, den es nur in der Stadt gab und Roten Karkade, vielleicht Tinte, mit Sicherheit Papier. Die Schreibmaschine ist befüllt und die Bücher zählen nicht als Ration; aber das vergängliche Material – davon darf ich nur wenig mit zurück nehmen. Und so finden wir uns hier ein.

Den im tode schon kranken soll ich n. mitteilen, daß ich mich mit ihnen angesteckt habe? die ich überleben werde? grausam überleben! Nein.

So ließ ich sie ruhen und ihr Bett wurde immer größer mit jedem vergessenden Abschied. Mir war ein morgen sicher, ohne daß ich es erbetteln mußte aber ihres blieb verloren in den gleichen Tagen von einem Dunkel zum nächsten, die sie gnädig einschlafen lassen. Was ist denn ausgeruht: Dunkel und Helligkeit, Blumen versuche ich nicht mehr daran zu knüpfen, es ist eitel. Kälte und Widerspruch statt dessen, das Alter, wenn es n. nicht gelebt hat. So ließ ich sie zurück und hatte nicht mehr gefragt. Nicht mehr als dieses: Wohin wirst du, werden sie gehen ohne mich? Don’t you know it’s dark outside? Das große Raumdenken, das uns übernommen hat obwohl nur der Weltraum darüber steht, wo wir alles von uns hinbauen für die Ewigkeit Stein auf Stein Staubkorn über Staubkorn. Also Note für Note. Wenn die große Nacht käme und alles hinwegraffte und den Tag auch und man nicht n. einmal leben dürfte? Wohin mit dieser Frage… nicht in das Gehirn wachsen lassen… nicht das Gegenstück aufnehmen. Die Konturen nicht antworten lassen was n. keine Meinung ist, nur schwarzer Schlagschatten nachtwärts. Der Kontrapunkt wächst von selbst. Doch alles dazugefügte und verstärkende, was nicht Modulation ist, woher soll ihm das gekommen sein? Sie muß wissen. Da wird ein Keim sein, der sie ahnen läßt und ausführen, ich kann es hören. Es ist ihre eigene Komposition. Ich kenne die Noten n. nicht, aber zwischen den Worten dringt es fast durch, was sie selbst spielen kann. Sie will nicht, daß es wie Musik ist, es soll Sturm sein und Gewitter oder etwas anderes unmittelbares, das plötzlich die Bühne besetzt. Ein Schauspielergesicht, das man die ganze Zeit von hinten gesehen hat, weil der eine Maske trug und das sich abrupt umdreht und offenbart. Sie will den Gott aus der Maschine.

VI. Feuer bei 4h20min

Was wäre denn gewesen, wenn ich sie hätte statt achtzugeben nach den Isole eioli fahren lassen und alle geglückten verhinderten Sprünge über die Reling wären doch Wirklichkeit geworden in jenem einen schnellen Hinabwerfen ihres Körpers in die Glut von Stromboli? Es bleibt möglich für mich der Versuch, das zu ändern im Hirn, wo es sie hinaufsteigen sieht, sich von der Gruppe trennen über 400 m und morgens bei 926 anschlagen, als es von irgendwoher dämmert, das aber nehmen ihre Sinne nicht mehr wahr, weil die Angst vor dem kurzen Feuer alle Synapsen belegt hält. Vielleicht sind sie frei n. zu denken: das Meer, nur bitte das Meer, bevor wir in die Geburt übergehen dürfen. Dasselbe Werk, doch ungeteilt n. als Ei auf dem Knieboden einer Urmutter. Es kann gut werden mit ihm, glauben Sie, die Hebammen der Lüfte haben ein Auge darauf. 

Aber ich brauche nicht zu fragen. Statt dessen so begleitet von mir nach dem einen wichtigen Ort, von dem ihre Kindheit ausging, trug das Mädchen mich über das Wasser davon. Einmal dachte ich, es könnte alles anders werden. Aber das Untier nahm ihre Fährte auf. Das hat sie geängstigt. Ein Aderlaß und… das ewige Jonglieren, das ich selbst niemals gelernt haben wollte. Das aber alles erleichtert hätte, die Zeugnisse über meine Herkunft wären eindeutig eine gesuchte Heimat in der Geschichte jenes anderen, der sie nicht haben wollte. Und der beständig vermied, sie vorzustellen. Dabei war sie n. wie ungebrannter Ton, halbfertig an der Sonne getrocknet. Oder Marmor. Ich male die Kn.en ihres Gesichtes nach auf dem rohen Material (anämisch,) um es freischlagen zu können. Vielleicht gelingen mir einige Konturen und jemand wird sie wiedererkennen. Die Haut ist es nur, die sich darüberspannt, jetzt besonders kurze Zeit n., dann wenn die Durchblutung aufgehört hat wird sie langsam spröde und reißt ein. Ein wenig fühlt sie sich schon an wie das Papier, aus dem ich die Umschläge herstellen werde, die Finger drücken sie kaum, die roten Buchstaben gehen tiefer hinein. Doch da sind zwischenbuchstaben, die ich erst jetzt bemerke, wenn ich die Blutworte verknüpfe. Sie sind scheinbar liegengelassen worden von Ort zu Ort und warten auf Verbindungen nach den hellen Flächen, wo sie als Fäden auslaufen können. Ich denke, der Marmorkopf könnte solch eine ebene Fläche gewesen sein, doch sehe ich an ihm nicht sich Knäuel bilden und Verbindungen, es bleibt nur ihr Gesicht darauf bestehen, stein, stein, … grautier, in einer Senke spart sich Flüssigkeit auf für den dürren Tag, die Exkremente trocknen sie aus, als wären sie kostbar so wie es Datteln sind und Feigen am Baum, frische. Sie legen es neben sich, wenn sie schlafen getrieben werden mit dem Kopf zuerst. Vielleicht brennt ja n. ein Licht hinter der Stirnhaut, sagen wir ihnen heimlich und das gibt Hoffnung. Arm sind sie an wirklichen Nächten, wo sie nicht Reiterzungen jagen. Ich werde trotzdem schlafen gehen, auch an diesem Jahrestag, im ersten Jahr ihres tot. Zeit erneuert sich hier, wenn die Finger alles können, was sie vorwärtstrugen, schnell w. vergessen. So eigentlich entsteht erst Zeit, kann mehr werden. Am Ende steht immer die Frage nach der Erdennähe und ein Verzweifelter möchte vielleicht sagen können: diese Sonne ist die selbe das einzige das sich selbst gleichende der Herr des Aton, alles männlich, weiblich durch alle Sprachen oder nur Benn: der Äon ist ein Knabe, der mit sich selbst auf einem Brette spielt. Hölderlins Mnemosyne: aller Musen Mutter bleibt auch ihm in seinen heiligen Mädchenhänden erhalten, er nennt sie seine Klage, Rilke. Ich rief sie, Ewa, dein Engelchen du Arschloch. Sie steht in den Fingern, helläugig n. ohne den Anflug kommender Schatten. Es ist aber jene Welle in ihnen enthalten, die sie über den Rand hinausträgt. Ewa: es wird jede Welle gerufen, die sie von hier wegzutragen vermag. Ewa: Die Eulengesichtige! Ein Chor trägt randwärts eine Skulptur vor, Szene einer Entleibung. Stiefel kratzen über dem neutralen Boden etwas zusammen, das

wie der kleine Rest ausgewürgten Lebens aussieht.

Ich habe Sie gehört, Minerva, wir haben das gehört und die Stimme des Chorus, wie sie mehrmals über uns hinwogte zur Überzeugung, ich habe hingehört. Also lege ich mein Wesen ab, denn ich bin doch in der Imagination angekommen. Die Decke breitet sich vom See her aus grau ins Land vor, das jetzt nicht mehr mein Land ist. Die Mädchenhändige… blieb verloren vom späten Sommer bis wenn wieder Frühling. Das ist das einzige, was ich zugeben kann, nicht, das ich sie einfach nicht mehr retten konnte sie mitnehmen oder weiter die Welt erklären ohne sie. Wenn sie wie ich das Meer hätte überquert in dieser groß anmutenden Zeit von Sonnenaufgang bis Sonnenaufgang, wenn sie auch gesehen hätte das: wie der Steuermann, Steuermann das Schiff treibt aus dem Hafen das Schiff beginnt zu drehen und es fast gestoppt hat als von der Sonnenscheibe der erste ahnungsvolle Randschimmer erscheint so daß sie hinter der Brücke verschwinden muß von links nach rechts so lange wie es gerade dauert bis sie voll entstiegen ist, vom Deck also nicht mehr, sichtbar nur für ihn; wertvolle kaumzeit. Das gibt es. Das hätte sie vielleicht n. wachgehalten und es abgewehrt, daß ihr Sprung später so entschlossen war ohne Möglichkeiten für mich, ihn zu verhindern. Man würde ihren Mord nicht auf diesem Schiff voraussagen können, nicht in ihrer Sprache, itsemurha. Ich sah nur einen Tod, der nicht mehr länger warten wollte und keinen Grund zu Aufschub. Doch soviel sehen plötzlich wie diesen, der mir voranging als erster wollte Folgen haben, die nicht in mir begründet werden konnten. Stauchendes, verzweigendes, das sich selbst zuviel geworden ist. Ich muß n. einmal fragen: was wäre denn gewesen, wenn dieses Mal die Schuld eindeutig aberkannt worden wäre und nicht der Schlag n. nachwirkte zum Sprung? Denn Ewa ist gesprungen, in irgendeiner Zeit immer und vor etwas, von dem ich verschont geblieben bin. Ich habe es schon erfahren, das ist nicht lange hin. In meiner Zeit. Andere Zeiten gibt es nicht, kann es nicht geben, denn hier ist des Säglichen Zeit. Das ist das Einzige, dessen ich n. sicher sein kann, des Zuspruchs dieses Vergangenen, der immer dann erscheint, wenn etwas absolut wird. So wie der glaube des nächsten Versprechens, die Ruhe, die damit einhergeht, ich fühl mich darin geborgen, wärmlich ummantelt von ihm, obwohl alles von mir herauszuragen droht bei der kleinsten Bewegung. Er ist dicht um mich und überall, wohin ich mich auch verletze. 

CHOR

Auch Erfahrungen die wir uns scheuen zu machen lassen uns reifen, spätestens wenn man sie tatsächlich begeht; nämlich dann, wenn wir über die Gründe nachdenken warum wir uns ihnen verweigerten. So kann es mit der Kunst sein. Einem Werk gegenüber aufgeschlossen sein heißt nicht, es mögen zu müssen. Wir können aber kein Werk nicht mögen, das wir nicht kennen. Und kennen heißt nie, es studiert zu haben, kennen heißt auch, seinen Schatten wahrgenommen zu haben den das Licht anderer Werke von ihm wirft. Vielleicht werden wir sogar so lange etwas nicht wirklich hassen können, bis wir es ganz verstanden haben und die Tiefe des Gefühls dadurch begründen. Es ist beängstigend sich vorzustellen man müßte die schlechten Gedanken der Menschen zuerst aufnehmen, um diesen dann gleichgültig gegenübertreten zu dürfen; ataraktisch, aber auch gleichgültig im Sinne einer sie unbeachtet lassenden Teilnahmslosigkeit. Doch es wird wohl so sein und vorher wird man immer auch Regungen zeigen, die sich nicht vermeiden lassen. Solange versteht ihr niemanden ganz.

Wenn ich über die Kursive hinaus jemals etwas schrieb das nicht von mir stammte, dann war es von mir aufgeschrieben dh nicht geschrieben sondern mir zur Erinnerung im Text aufgehoben. Das ist nicht selten notwendig gewesen da mein Gedächtnis oder besser der im Kopf gelegene Bestand all dessen was ich je las stetig zunehmen mußte zum weiterschreiben. Die Maschine nahm mir ja die Kreation nicht ab sondern übernahm gerade ihre Objektwerdung. Diese Arbeit jedoch von jemand anderem leisten zu lassen der sich mit den Worten besser auskannte als sie fiel mir irgendwann ein. Ich hatte beim toten Polyhistor eines jener alten Geräte stehn sehn und wußte damals aber n. nicht wofür sie wirklich dienten. Also kellerten wir fast alles was nicht Schrift war aus der mit ihr eng gewordenen und den Büchern bis zu Decke gereihten Wohnung ein und erst später erkannte ich was ich dort eingelagert hatte: einen aus der ersten Generation stammenden Standardschriftprozessor von 1985. Kein wirklich bekannt gewordenes Ding denn die einen besaßen verzichteten darauf überhaupt von ihm zu sprechen. Auch ich wenn ich euch davon hier erzähle werde nicht den richtigen Namen nennen können, wer einen will wird ihn bekommen. Nur zu ihm will ich etwas weitergeben was ich in darauf gespeicherten Aufzeichnungen HBs fand. Vielleicht waren es auch nicht seine und waren n. viel früher darauf gekommen als HB es hätte niederschreiben können wenn er erst Mitte der 80er solchen Prozessors habhaft werden konnte. Die Sprache könnte seine gewesen sein, der Umgang mit den Worten als Zeichen lebendigen Daseins innerhalb der Sprache. Und dieser war soweit ich den Prozeß verstand nur mit seiner Hilfe möglich. Das Fluidum aus Wort, Gedanke und dem Textkörper darüber so zu bilden daß (—) eben nicht zu sich selber erstarrt sondern gleichsam weiterzufließen scheint ist das Vermächtnis seiner Erfinder, die notiert als N.U., als M.H., als F.M. Chiffren bleiben bis zu meinen Vorgängigen, die jene Initialen dann austragen dürfen. Kleist hat dazu einmal (und auch er wird genannt) in einem sehr kurzen Vortrage über „Die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden“ gesprochen oder sich verewigt bei Gadamer (Hölderlin/Heidegger) auf der einen und Gershom Sholem und Martin Buber auf zwei anderen Seiten.

Gesammelte Erinnerungen, die ich mit dem Staub aus dem alten Material schüttelte über das gebeugt ich schon drei ganze Wochen damit etwas zustande kommt in Meditation versunken bin; als wenn nicht längst sie sich eingestellt hätten hier und dort zwischen unter und neben den ewigen Zeilen und nur lesen müßte ich sie jetzt können statt nur sie mir immer wiederholen. Darin liegt zwar wenn es in stets demselben Rhythmus geschieht etwas sehr beruhigendes und man kann vieles darauf aufbaun,- jedoch kein wirklich beständiges Bauwerk. Und wenn der Zimmermann vom Dache seinen Spruch getan… von dort allein geht das Offene aus, das sich selbst gleichende Hehre um welches jeder Sängerkrieg aber auch jede Blutfehde ging, dann – Blut: Mond allein um Mund gelegt um stumm sich anzuschaun um stumm dir zuzuschaun.

Als ich mit fünfzehn Kilo auf dem Rücken und dem Jakobneunerstab in der rechten Hand meinen Weg auf dem Moselhöhenweg damit verbrachte mir eben jenes Reden das hier das rhetorische meinte heranzubilden im lebendigen Selbstgespräch und dabei zwar sehr langsam aber immerhin doch vorankam wußte ich, daß mir das alleinige Sprechen bald abhanden kommen würde für ein geläutertes Reden aus den wirklichen Gedanken heraus. Das mußte geübt werden und bedurfte einiger harter Zusammenstöße mit dem unbekannten Gegner doch hier stehe ich jetzt und wenn ich Kleist nach dieser Zeit und die Aufzeichnungen n.mal lese habe ich etwas mehr meiner eigenen Gedanken verstanden als schon durchgebildet scheint. Die Wortalchemie/mystik/kabbala welche danach stets ihre Wirkung zeigt da, wo wir sie lebendig fassen und gleichzeitig nichtfassen also freilassen können und nur ihren Weg beschreiben (wie zb den beschleunigter Teilchen); diese entspringt ja doch den urgemeinsamen Quellen von Hö/Hei/Gadamer (dessen Schüler HB dann schließlich auch mein Lehrer wurde), den „Studien“texten Sholems, den Excerzitien Loyolas bis wir und das schließt den Kreis zum vorigen Band schließlich bei Aristoteles und endlich auch den so glücklich begonnenen Vorsokratikern und ihren Selbstverwurzelungen fernab jeglicher Theologie enden. Was für ein Kreis? – Das war genau das Duell das sich die Schüler hier unter dem jüngsten Bruder (Benjamin) und dem jüngsten Großmeister (Stockton) lieferten als sogenannte „Prüfung zur höheren Tauglichkeit“ eines der beiden die für die Aufnahme in den nächsten Grad vorgeschrieben war. Ich kann auch so ehrlich sein zuzugeben daß ich selbst die Prüfung zweimal nicht bestand und jemand anderen vortreten ließ. Aber zum dritten Gegner war die Rede flüssig geworden und der Geist befestigt, ihn schlug ich mit zwei Reden die mir aus dem Herzen kamen. Eine ging über meine geliebten W.(oyzeck?agner?eidenhaus?) und der zweite Protagonist war mir schon damals so vertraut obwohl sein Erfinder heute n. mein größtes Vorbild ist, das war der homo faber, der seinerzeit n. zur Schule gelesen ward…

d: th.

Deshalb lerne ich also griechisch und beginnen kannst du schon mal mit Gadamers Anfang der Philosophie, wo man das Lesen einfach mitbekommen wird, wenn man nur ein paar Buchstaben bereits kann. Daß wir dann bei Parmenides verweilen, ist ein schönes Glück auf dem Weg. Und es ist ein wenig wie beim kleinen Prinzen: das Wesentliche war für die Augen unsichtbar; das meiste nahm ich über eine innere Stimme auf, die mir den Text vorlas. Wenn das Ihre Stimme gewesen ist? Dann sind Sie mir jetzt schon zum zweiten Mal begegnet…

Und so habe ich über ThG triumphiert. Und so wurde es meine Geschichte die er austragen sollte und nicht umgekehrt. Und so werden Geschichten gemacht, das lernte ich schon früh von dem der einem eigentlich alles beibringen konnte was dazu nötig war, der andere dessen Bücher ich verschlungen hatte: stephenking. Das waren die ersten Wunderbücher die wirklich aus dem Westen waren wie es früher hieß und garantiert so verboten wie die Bildzeitung. Die Welt hat sich weitergedreht und heute verbieten wir die falschen Dinge: rauchen statt Mobiltelefone und Grasbücher nicht, eines so lästig wie das andere und ihnen so Sucht wie das andere. Aber lassen wir das, der Abend sollte n. durchaus ereignisreich werden… schlafen gehn war eines der erlaubten Mittel sich mit der einem auf diesem Planeten gegebenen Zeit so zu arrangieren daß sie mich nicht völlig in der Hand hätte: die Trägheit, jene federnde Konstante die mich dazu bringt das zu tun was ich will – verharren, verharren, starren und mich nicht bewegen und umgotteswillen nicht den Zustand in dem ich mich befinde ändern. Wie das Atom unter seinesgleichen. Wie das Wort, zu dem wir n. unterwegs sind.

e:

Was, wenn unsere Gemeinschaft immer weiter wachsen würde, wäre eine Konsequenz? Ich könnte irgendwann über das Gelingen frei entscheiden indem ich anfinge zu selektieren: was ist das Gute, was ist das Schlechte an Ihnen. Wollten Sie das? Wollten Sie diese Sicherheit im Tausch gegen eine zwar unabhängige aber doch um so stärker bedrohte Innenwelt je näher Sie mir kamen? Also sicherer sein für Sie selbst und alles klarer und deutlich erkennen – jedoch der Geist so flüchtig und widerspenstig daß Sie ihn nur mit Mühe würden halten können? Das schrieben Sie mir als Aufgabe nur bei Aufgabe der Kunst. Ich habe mich daran gewöhnt, sie mit Ihren Augen zu sehen. Die eigenen könnens längst nicht mehr unterscheiden und ich nehme jedes Wissen als meines an. Daß ja die Schriften mir nur durch Sie ankommen merke ich zwar in weniger schlaftrunkenen Momenten wie diesem jetzt, es bedarf aber immer n. eines weiteren Todes um sich darüber klar zu werden, was der letzte in einem hinterließ. Ihrer hinterläßt zuerst nur Fragen. Aber so drängende so unaufschiebbare, daß ich in die Schrift gezwungen werde um sie mir zu beantworten. Und siehe auch da stehen die selben Fragen, von Ihren Vorgängigen zwar formuliert aber siehe auch diese waren Zustand jetzt.

Das ist n. vor dem Zweifel. Das war n., bevor die Musik auch zweideutig wurde. Ihr Körper ist nicht entthront, lange nicht, sie können es nicht wissen. 

„Dieser Körper hat Schwere und Gedankenkraft kann ihn nicht bewegen. Ein Proton, das gegen ein zweites stößt, bleibt sich selbst Proton. Jedes nur sich selbst. Nicht dem geflohenen Elektron, nicht dem verzehrenden anderen, in das es sich verwandelt, nicht mir, der ich den Prozeß beobachte und sein Verschwinden, nein, nur sich selbst. Aber genau auf jenem scheinbaren Wissen um sein widerständiges Bestehen gründet sich etwas Anderes, Fremdes… das in der Lage ist, aus Nichtexistenz zu kristallisieren. Und schwingt, und schwingt, bis es trifft. Irgendetwas. Aber dieses dann wird der erste Stein.“ 

IX. (Die 2. Erde) 

Dem Mädchen setzte ich jetzt seine Maske auf, ein Totengesicht. Das alte ist n. als Abdruck im Hirn erhalten. Wie es jung ausgesehen hat, weiß ich nicht. Es war immer Sterben darin, seit ich sie kannte, ihre Stirn ist lange schon hohes Alter gewesen, bevor mir so ein Begriff entstehen mußte in Not. Das Gesicht paßte also gut auf ihres. Ich würde sie nicht vergessen, es war dem zu ähnlich, das ich an mir forttrug… als Maske… den Dingen abgenommen, um sie ertragen zu können. Kleine Dinge und unwichtig gewordene, von welchen jetzt nur n. diese Abgüsse existierten. Ich irrte unter ihnen, selbst n. weniger wichtig, aber sie gaben mir mindestens Anschauung. Ich sehe keines davon mehr exakt, vielleicht haben wir sie abgetrennt vom Körper und trotzdem sind Spuren geblieben in den Strukturen der Aminosäureketten. Nur Ahnungen, wie ein wenig erregt von der schwingenden Spule (Grado), die mir etwas zu übersetzen versucht, das ich unmöglich verstehen kann. Vielleicht sehe ich ja schon das Meer in Stimmen, wenn es mich durch seine Wellenkämme fahren läßt, immer da erhoben, verstärkt und von Hochstelle zu Hochstelle wie Wasser von Klippe zu Klippe geworfen, der Einklang hat nur eine Möglichkeit, die Harmonie: Resonanzkatastrophen.

Erst die Sprache dann, jenes eigentlich nicht gewollte doch an Kindesstatt angenommene Mündel das eines recht gut ersetzte sobald ich mit ihm umzugehn wußte; die Sprache schließlich hatte mir gut getan und daß ich nicht wußte wohin sie läuft. So stand das meiste offen bevor, wollte erfunden werden. Doch bald war sie ja aufzugeben für ein höheres Gut wußte ich jetzt schon aus dem Gesprochenen. Dann blieben nur die Worte. Dann würde Zeit zu schreiben wenn alles verstummt ist an mir. Wittern sie das Schweigen, fühlen sie meine Hemmungen voraus? Denn was ist das hemmt, das verzögernde? Ich bin n. nicht dahintergekommen. Etas jedoch wird die Funktion haben und vielleicht gelingt mir über die Konstante seine Isolierung. Was ich jetzt schon sagen kann ist, daß Sachen hinausgezögert werden, scheinbar nach willkürlichem Muster, und ich glaube an ein System. Es wäre zu leicht für das Nichtbestehende sich zu ereignen wenn es keins gäbe. Wie finde ich dazu? Sehen. Auf das Einfache schaun und wagen. Mit dem Blick zurück auf das bereits Bewältigte sich vorwärts bewegen, immer nur vorwärts. Dabei geschieht vorgängig jenes andere das ich ja suchte q.e.d. Wohin sich wenden? So, daß es nach euch geht, den Lesenden. Ihr denkt: möglich, daß mich wohl etwas erreichen könnte und: vielleicht schrieb er weiter; aber ob das schon eine Richtung ist? Denn Richtung brauchte eine Kraft euch zu ziehn und wo diese fehlt geben die Vektoren keine Verbindung zum Primärmaterial. Das werdet ihr einmal ganz deutlich merken wo es den Bruch hat an 1/8/3/6, was hier wie ein Sigel zu lesen war. An betreffender Stelle jedoch ist es nur das Schloß, dh lest nicht drüber weg! 

GUHL fr.th.

c. Funken aber, ein Regen von ineinanderstrebenden Gedanken ihrer und meiner, die wir sich befruchten lassen. Geben Sie sich selbst frei – vielleicht gelingt eine Wende n. bevor wir unser gemeinsames Ende erreichen. Es hieße, sich allen Bedingungen fügen, die nur das Werk befördern. Ich frage Sie einmal: was haben wir kennengelernt? Nur des anderen Schriften? Das tut er auch, seiner selbst Leser, der uns folgt. Aber was lernen wir? Sie überhaupt n. etwas wo Sie jetzt sich auch immer aufhalten? Ich vermute einen Ort, an dem nicht viel gesprochen wird etwa nicht viel gesprochen werden kann, weil die Stimmen in Watte gehüllt erscheinen und sie deshalb alle Worte vermeiden, die an ihnen selbst so kleben blieben. Also war etwas neu? Ja. Ich schrieb den Anfang, nur den Anfang. Aber Sie drängten heraus plötzlich mit der Sprache als wäre ich lange ein erwarteter Katalyt und Ihnen jetzt Anlaß endlich sich gehört zu fühlen. Und mein Versprechen? – war ja mehr mir selbst gegeben, daß mein Werk beendet wird. Wenn ich also jetzt Ihres dazu nehme, es wie den überreifen Fruchtkörper einer unbekannten Pflanze zur Gärung zu bringen und darauf vertrauend daß es mich nicht blind macht- mit dem Destillat meine lebendigen Schriften ansetze: dann soll jenes nur der Träger sein? So sieht es aus und so habe ich es mir gedacht. Sie müssen auch mir vertrauen, daß es damit für Ihr Werk ein Gutes hat: Sie werden gelesen werden ohne die Beschränkung meiner interpretatorischen Versuche. Alles, was dahin von mir verstanden wird, läßt sich in diesen Randnotizen zusammenhalten und ist Lesehilfe zum Primärtext. Vielleicht kommen wir so zusammen. Ich jedenfalls hatte an der Idee gefallen gefunden und so haben wir den ersten Abschnitt bestanden. Es war Zeit für weiteres gekommen.

Nach dem ferienhaften Ausflug in die Gegend davon Butzenscheiben, Gartenlauben und allerorts gefeierten Weinberg/Bierzeltfesten das konkrete einer Woche ehrlich durchstandenen Schauer sind die 6h Schlafendhaltung zwischen Tag und wieder Tag so gesucht wie das langgelobte, unvergessene und endlich gefundne Sabbathland meiner Träume das ich nur aus den Erzählungen der Alten kannte wenn sie von der harten Zeit sprechen die wohl einmal angebrochen war und verloren im Zuge der mageren nach den fetten Jahren. Ob auch diese wiederkomm? Vielleicht kann das hier wenn es denn beendet ist eine Zäsur sein nach den durch den Sprachverlust erlittenen Qualen und vor der titelgewaltigen Ernennung der Großschrift zum alleinigen Prinzip stattfindender Ereignisse. Wenn aber allerdings die Großschrift auch ohne den scheinbar so wichtigen Sprachverlust das Reich der Notwendigkeit passiert und sie mich in jenem der Freiheit dann erwartet, jungfräulich, ausgesühnt und ohne deutsches Stigma? das fänd mancher ungerecht kann ich mir vorstellen. So muß ich wohl ein paar Worte wenn sie auch diesmal gezählt, gezählt gewogen und zerteilt wurden in das was wahr ist und sein wird mir aufheben für die Zeit nach ihnen wo das Repertoire schrumpft – was schon merklich an der Weise wies eben zu spielen anfängt als ich nur wegen der a-töne diese Wendung wählte. Sie müssen doch zuhören… nicht schweifen gehn nach dem Phosphorgrün der Mattscheibe; wenn auch dieses aufgebraucht ausgeleuchtet haben wird bleibt ja nur das total-analoge Prinzip. Also sollten wir bevor es dazu kommt das Gebäude aufgerichtet haben im Sinne der hier vorherrschenden Methode zur Synthese von Zweck – Stoff – Form die wir nur an gegebenem Ort rechtzeitig einsehn müssen. Das heißt erneut das Sigel zu beachten an 1/8/3/2. Denn was überhaupt brächte es euch ginget ihr darüber? Nichts wofür sich (Tod etwa?) lohnte… nichts, das euch nur irgendwohin führt da man an Glück nicht mehr denkt: weil ihr es wie ein Eigentum schon längst besessen habt und nicht aufgegeben für Blütenträume/schwimmende Hölderlintürme, die einem heut sowieso keiner mehr glaubt. Die gehörn beiläufig in die kalte Glut. Glück aber sollte man dann schätzen lernen wenn eim danach ist… glücklichsein ist wie die Wiege auf der Mitte vom Leben; manches wird sanft geschaukelt davon und manches sanft zerteilt. K hört: Suchet das Gute!

III. Ton

In the memory of Seamus Geoffrey Flowers: and he was great one man in the foreboding protagonist stories in which we think found a major influence to this piece -; rooting down his now behaviour to the general core of the narration we are able to say that he had then achieved the state of to speak in his grammatical development and to even remember the words he had spoken. As natural as it seemed to him we have here an individual who practises after the total loss of language to us an unknown form of conversation which could not yet be described as communication but rather as a lack of the ability to deny its existence. To us this should appear simply in terms of a mathematical insufficiency or a logical desease; to the analytics in his time it must have build up a problem not to be solved within the restricted dimensions before the world turned on… und daß sie sich einestages weitergedreht haben würde kann jetzt niemand mehr ernsthaft anzweifeln der sich gesund wähnt. In den reaktionären Kreisen der jungen Intelligenz übernahm man schon nicht mehr nur die jugendlichen Verräter in die Amnestie sondern sogar n. ungeborene Programme zur Aufrichtung des Zweitstaates selbst, der ja ihre der Intelligenz Abschaffung zum erklärten Ziel hatte. 

(Wenn man den Code lesen konnte. Da stand zuletzt nicht weniger deutlich: daß Wir uns darum zu bemühn hätten also die Beweislast trügen, unsern Verbleib außerhalb der virtuellen Grenze als nicht feindlich zu erklären und dieses auf eigene Initiative zu tun hätten andernfalls wir dessen bezichtig würden.) So hieß es in den janatürlich öffentlichen Verlautbarungen die man schuldig war zur Kenntnis zu nehmen. Den Schlüssel hatten wir schließlich überreicht bekommen zu 1/8/3/1. Sie sollten ihn ja mitbringen wenn Sie herkommen, haben Sie das vergessen? Sehn Sie, und genau darum wird er wieder abgeschafft; keiner nahm je ernst das er ihm auf Schloß. * * *

Die Melancholier aber dachten, daß auch sie nicht wissen wohin sie unsere ihnen unbekannten Regeln bringen wenn sie gegen sie verstoßen und daß es nur zwei Wege das herauszufinden gibt. Erstens indem sie etwas tun und es erfahren. Der zweite, langsamere und sehr schwere und unwiderrufliche Versuch wäre sich für ein eigenes Regelwerk zu bemühen und in seinen Gleichnissen mit jenem der Welt diese sich zu erschließen. Daß sie, also wir unserer Zeit aber nur soweit voraus sind, wie die Vorstellung erlaubt macht es fast unmöglich sich bei den zu fassenden Gesetzen nicht doch irgendwie auf die Welt zu beziehn, die wir ja eigentlich mit ihnen erst gründen wollten. Es besteht dann immerhin ein Unterschied zwischen dem hermeneutischen Zirkel und einer Gefangenschaft in der Tautologie. Was uns schließlich aus dieser zu jenem befreien konnte, habe ich durch das Studium der nachgelassenen Schriften des Polyhistors entdeckt und bin zu unglaublichen Antworten gekommen. Es ist aber durchaus ungewiß ob etwas seines bestehen wird in Relation zu dem, was ich jetzt heranbilde. Denn weil die Modalitäten der Texterstellung grau waren und ich selbst in irgendwelchen kommenden Bezügen mir meine Erinnerung daran schwer zurückrufen mußte wird nur einiges haften. Ich schrieb in den reinen B. vielleicht den er meinte als fantasierend von unseren Zeiten. Es bleibt ein Rest unbewußte Deutungen dessen was erzählt werden muß und ob man wird sagen können es hat sich erhalten bis heute (also bis dahin…) ist vielleicht ja eine äußerst mühsam nur bestehende Feststellung unserer bis jetzt aber jedenfalls gültig gewesenen Variablen. Sie werden heute nicht mehr über das hinausweisen, was ihr gelesen habt, sind also nur primär gehaltenes Gedankenmaterial zur Großschrift der Benjaminfeldkraft, die wir uns hiermit die ich mir hier erlaubt hatte fortzusetzen – gerade weil das hieß allen bisher verwendeten Schriften entgegen sich auf diese zu beschränken, die ihren Wahrheitsanspruch schon daraus ableitete, daß sie in Erster Imagination über den Versuch hinauskam, Schönheit aus dem Vergänglichen zu sublimieren; Schönheit im Sinne mathematischer Ästhetik, vergänglich verstanden als zeitlich und räumlich begrenzte atomare Zusammenhänge selbst auch der für ihren Bewußtseinsstand verantwortlichen chemischen oder physikalischen Vorgänge, die uns beschäftigen. Darüber hinaus nur encore une foi le champ du force sur certains plaines.

2. Bilde etwas und rede nicht! Also mußte ich mir einen Stoff anlesen und fand Yalom Meyrink kaum weit genug von meinen eigenen homunculi entfernt. Wie lange aber wielange muß man wie lange halten wir halte ich aus die Zurückhaltung aller anderen wenn sie sich gegen einen sorgen und damit gutes tun wolln aber die Zurückhaltung nur dazu führt daß überall ihre Wirkungen als Zeugen für meine Veränderung genannt werden. Irgendwann wird ihnen der Kopf abfalln.

Wann habe ich angefangen, über den See hinauszugehen? Ich begann, Fragen zu stellen: Arbeitest du wieder? Du mußtest es verneinen, weil nur passive Strukturen geschaffen worden waren. Ich redete dir vom See, ich sprach deine Sprache und dachte über deinen Wald nach, so sehr, wie ich n. nie über etwas anderes nachgedacht hatte. Ich dachte so sehr tiefes darüber, daß mir das selbst wie ein Element erschien, aus dem ich schöpfen konnte. Der Wald, der echte Wald ich hatte ihn ja kaum gesehen. Ich hatte mich sofort verlaufen darin, das stimmt, ich hatte richtige Angst und bin panisch umhergestolpert, bis endlich ein Weg sichtbar wurde, der mich hinausführte. Aber bei dir sollte es sich ja wirklich um Noten handeln, Blätter aneinandergeheftete ohne Überschriften, nur aus einer Stimme ablesbar das Dickicht dieser Sinfonie, der hohe Herr und sein Manuskript erster Hand, das wir hier vor uns haben. Versuch doch, was damit anzufangen, das ihm gerecht wird. Du weißt, daß du sie fertigschreiben sollst. Du hast das Material zur Verfügung, das nicht altern kann, nur älter wird. Das sollen zwei Jahre sein, die sich abheben. Wenn es größer wird als du selbst, halte es fest, so lange du kannst, bevor du es weggibst und weggeben mußt du es, aber so lange nur, wie du es zu finden brauchst… weggeben mußt du etwas, weil der Aufbau in Stufen verlangt, daß wir uns trennen. Es ist soweit..- Es werden Namen fallen. Über dem Wasser werden jetzt Namen ausgesprochen.

Aber n., ich: denke n. immer über den Wald nach; ich habe Angst. Es war ein Märchenwald glaube ich, der selbst durchlebt werden wollte, seine Geschichten sind nicht anders als mit dem Körper erlernbar. Die Psyche allein, die immer neue ewige Bettlerin, wenn ich auf den Weggang schaue, steht sie später an der selben Stelle fest, als hätte ich ihr nicht längst Tribut gezahlt. Sie kann mir nichts mehr beibringen über die Welt und den Wald soll ich ertragen, niemand kann ihr das abnehmen. Aber langsam kenne ich mich aus. Wenn es über Abend geht, haben sich in den Fußspuren genug Tropfen des Nieselregens gesammelt, daß ich mein Gesicht waschen kann. Auf dem See: Hier ist jetzt Wind, ein großer, starker Wind, der über das Wasserdunkel hinzieht und die Birken rauschen, die dünnen, und die Pappeln, ein paar Kiefern stehen steif und widerspenstig. Am Ufer schlagen Wellen an die Findlingssteine, das Boot schaukelt, halb an Land liegend, man glaubt: wie an Worte. Das kann man hören; was es heißen könnte, hier wird es angeschwemmt. Auch kleine Seen haben ihr Treibgut. Ich warte also, immer sitzend, immer mit dem Ausblick zwischen den Birken hindurch, wo das alles herkommt. Es gibt natürlich diesen Ursprung auf irgendeiner Seite oder die Insel, deren Bäume ein paar Schatten ins Wasser werfen. Aber was davon übrig bleibt zu hören, wenn ich das wacklige Ruderboot betrachte, das sind die quietschenden Riemen und ein glucksender Hohlraum, ganz bestimmte Töne. Vielleicht habe ich ja etwas davon aufgenommen? Ich kann mich nur an den Regen erinnern, immer stärker und barfuß auf dem nassen Steg. Und an Ewa, schlafend. Sie bewegt sich. Ich möchte sie weiter anschauen, doch dreht sie sich gerade um. Ein kleines Ohr, das in die Nacht hinaussteht und alles wahrnehmen kann, längst mehr, als ich n. jemals vorstellen möchte. Darum bleibe ich ruhig und ich weiß, daß sie mein Herz trotzdem schlagen hört und, wenn es schneller geht, unruhig wird. Doch das ist nur der schwarze Tee. Ich will einen Blick auf sie tun, stehe von der Bank auf und setze mich neben dem Kopfende ihres Bettes auf einen Klappstuhl. Man blickt herunter, ein wenig Mond schien herein? Nein, es war die umsonst hell gebliebene Nacht des Sees, mit der er mich dazu bringen wollte, hier zu bleiben. Doch das ist her und vielleicht wird es einmal doch Mond gewesen sein, der ins Fenster schien und ein paar Schatten machte. Ich konnte das kleine Ohr kaum sehen zwischen Kissen und Decke, wie es lauschte aus dem Schlaf in mein Herz hinein. Aber als es hörte, wie das schlug und daß es ihm gut erging, war es ruhig und schlief bis morgens. Dann war ein neuer Tag und die Geschichten dieses Tages waren die von morgen, weil morgen immer der nächste Tag gewesen ist.

Man müßte verrückt sein die mit dem Hier gegebenen Umstände nicht anzuzweifeln. Es hatte sich einiges aus der Tatsache daß wir herkamen und fremd und ungesehn unsere Tätigkeit verrichtet. Dann denke ich: wir sind uns nun schon einmal nahe, so könnte es eine zweite Zukunft geben, die n. ohne uns stattfindet aber den Keim trägt als Aufgabe an diesem Ort hier. Einmal auch dachte ich weiter, am Morgen hier langlaufen. Vor dem Feuer. Jetzt ist nachher. Aber doch: in der Meerdämmerung diese meine Spuren entlanglaufen, die ich so tief in den Sand grub mit meinn wenjen Jahren; das könnte morgen schon sein wenn man aufsteht, schließlich nur, um sich dann Asche aufs Haar zu streun. Aber machen wirs? Einn Tee. 

Zum Abschluß glaube ich, gingen jetzt in der Nacht des Aschermittwoch um drei Uhr die Sirenen an und ich erinnre mich, daß es im vergangenen Jahr auch so war und erinnre mich weiter wie früher in B. an manchen Tagen Alarm war. Ich horchte dann auf den Sirenenklang ob der Takt der Schwingungen schnell genug war und ab und zu meinte unheimlich die für Luftalarm oder jene für ABC-Alarm in der womöglich falschen Erinnrung des Rhytmus zu hören. Der Klang solcher Sirenen auf dem Land hat etwas verstörendes, aufrüttelndes, das Archegonten in mir weckt und so sitze ich auch jetzt weil ich einen Morgen am Wasser verbringen wollte wie vor einem Jahr hier und versuche etwas zu notieren, vielleicht, was ich heut als ich den Strand hochlief beim Anblick der toten Seevögel mir zurechtrückte: die da lagen ohne Zeichen von Tod an sich wie n. warm und lebendig, nur etwas versandet und zerzaust. Vielen war schon von den Dohlen die Brust aufgebrochen worden. Trotzdem erschienen sie so sauber und unschuldig gestorben, daß ich jederzeit ihnen einen Kn.en oder Federn abmachte. Ihr Tod sah anders aus als der nicht gerade im Sturm gestorbener Tiere, die ja auch in der Stadt. Er war freundlich mit ihnen und hat ihnen ihre Seele bewahrt, die jetzt erst langsam davonwich während sie ruhig im Sand. Sobald das Meer sie sich zurückgeholt hätte gingen sie in ihre Tage die ja n. blievenum, ihr Wesen. 

Dann ist ja dein Morgen. Und kein Tag durfte neu entstehen und sagen, daß er es in Wirklichkeit, der wahre Tag und einzige sei. Warum also nicht den Moment doch in den Tag danach legen und hier, denn Das Zeitschloß hier ist des Säglichen Zeit, die Nacht meinen nur sie. Bis ich aufgewacht war und sie im Hemd über Rühreiern hantieren sah. Es gab wenig zu essen, aber Gutes, und Kaffeee und abends Fische oder Pilze. Den Tag über, wenn ich für sie schrieb, nachdem die Fische gefangen und die Pilze gesammelt waren, saß ich draußen auf der Veranda des kleinen Holzhäuschens. Den Tag und dann die Nacht, aber den Tag eben, so wichtig, wie er war. Sie benutzte ihre Geige sonst nur für Bruch. Ich blieb fast lautlos außer dem Rascheln des Bleistifts, schnell, langsam, Pausen im Gehirn. Fallender Regen. Das Waldstück, wie es da rauscht. Wenn eine Tür zugeschlagen wurde vom Wind, erschrak ich. Immer arbeiten, die Schriften sortieren, überall etwas finden wollen für sie, weil sie die Noten ja gesehen haben mußte, bevor ich sie zurückerhielt. Also suchte ich fortwährend zwischen allen Briefen und Manuskripten das Matrial, das wichtig gewesen war und das man nicht verändert hatte, so, daß sie weiter lernen konnte. Es gab jetzt ein zweites Heft, in dem sie die erste Notation umging. Sie hatte meine Handschrift schnell gelernt und so konnte ich fast alles sofort hören, was ich geschrieben hatte. Es war der Anfang der Übungen und der Rest n. nicht auf Papier. Sie war die einzige, die es jemals so gespielt hat. Daß sie irgendwann taub geworden war halte ich für den wirklichen Grund ihres Falls, doch bis dahin waren es die Tage mit jener ersten Musik, die sie mir schuf. So, daß mir ihr kleines Leben, wenn ich von hier aus darauf blicke, wie alles erschien, das mir jemals wichtig sein würde, wichtig gewesen sein konnte, weil nichts anderes mehr Zeit bedeutete, die auf einmal verloren wäre, wenn ich sie verlor. Und nur die Zeit dann war, was zählte. Aber ich erinnere mich an den Codex und breche statt dessen meine Nachtstunden an, wir frieren kaum mehr an der Nordgrenze des Lichtes. Das Geigenspiel hält sie warm, glaube ich und mich meine Erwartung eben des Morgen, in das ich alles stelle. Vielleicht zu viel, ich könnte einsam daran werden, nur dem Morgen zu leben, wartend auf ein Wort, das die Musik preisgibt. Ein Wort wie: Holz. Weil es nicht klingt und selbst nur als Körper zu gebrauchen ist für ein anderes: Das könnte damals das Kupfer gewesen sein, aber auch dieses nur Mantel für einen Eisenkern. Wo ist das Wort? Ich sehe etwas von Modulation und Amplituden, man rechnet eine Spannung zusammen, doch wo ist das Wort? Wild jage ich hin und habe vielleicht Gold gefunden, ich rechne es mir aus aber woraus soll das Wort entstehen? Muß ich lesen? Doch die Buchstabenbücher sind so schwer mit ihrem schwarzen Geschwafel, daß ich anfange, in den Notizen zu schmökern. Dann gelingt es, eine Zeile zu entziffern des Blaustifts, ihrer dünnen Schrift, die Seite für Seite versucht, ein Rätsel zu lösen, das ich n. gar nicht kenne. Ich kann so auch nicht sagen, ob die Versuche ihrer Hebungen richtig sind, spüre nur, 

nach einer halben Seite von verloren geglaubten Wörtern, die irgendwo sich in dieses Gestrüpp dort der Scham geflüchtet haben weil sie nicht verraten werden wollten jene hierher verschlagenen Gedanken ihnen nachschicken: macht auch sie nicht lebendig; genausowenig das Geheime, das sie mitnahmen. In ihre Abwesenheit, in ihrer unendlichen Scham. Das ist kein Versteck, das ist versunken gewesen, was wir dort raufholen. Es bleiben ein paar Zeilen n., bis die vergangene Seite entdeckt ist. Was tue ich, wenn ich das wiedersehe, was auf die Rückseite verschwommener Tafeln geschrieben wurde. Was immer nur für den Lehrer und niemals für den Schüler bestimmt war, gesehen zu werden? Die Arbeit besteht darin, die Mauer im Kopf nicht mehr zu denken. Aber nicht, um sie durchbrechen zu können: sondern, um sie sich in der Welt manifestieren zu lassen, so daß

Das Neue Buch

Vielleicht ist jetzt die Zeit, über den Fortgang der Geschichte nachzudenken, die sich ja längst ereignet hat. Der Leser wird gemerkt haben, daß wir abwesend waren und ich versuche jetzt, über die Gründe dafür aufzuklären — nicht jedoch bevor ich nicht einen kleinen Rückschritt aus dem folgenden Band mit in diesen hier aufgenommen habe. Der Rückschritt passiert wie folgt: ich überschrieb dies gerade aufgezeichnete mit den neuen Informationen, die sich im alten statt dessen zutragen oder zutragn werden, wenn das von dorther gelangt ist. Und sowie sich etwas ereignen würde, weswegen es den zweiten Band erreicht und für mich der Frage Grund gestaltet, ob es sinnvoll oder zweckmäßig war, also etwas n. aufzeichnen ließ, was nur dem Vergang gehört und nicht wie sonst in jenem weiter vor uns fliehenden Teil Zukunft — es einfing:

V‘

III – Die Golembruderschaft

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7. Die unglaubliche Schnelligkeit mit der wir die Konzepte entwickeln und unsere Gegebenheiten verändern je nach dem Bedarf der wahrgenommenen Zustände und die wir dazu formen, läßt mich jetzt again ihren Urzustand anstreben, den die anderen vermutlich sich gar nicht mehr ausdenken konnten. Hier jedoch im Stadium nascendi der ungewollten Maßnahmen zur Erhaltung der Art war n. viel mehr zu beheben als nur die Systemfehler. Es sollen wirkliche Entscheidungen getroffen werden überhaupt etwas weiterentwickeln zu wollen. Jenes nämlich – der nicht mehr erinnerte Urzustand – erlaubt erst der Archetypen unbewußte Sprachinhalte. Woher sollen wir aber Erlaubnis zu diesem archischen Material erhalten? Es werden Rechte und müssen Verpflichtungen eingegangen nötig über diese Rechte. Also aufheben und erweitern: jenen unzugänglichen Wortschatz, den die Toten immer mitnehmen aber wohin eigentlich…

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f:

Fast wäre ich an diesem Vorabend des Feiertags in meinen Gedanken über Mond und Gedächtnis hängengeblieben. Allein daß ich aber weiterdenken konnte (weil es sich einsam so ergeben hat) und weiterschreiben wollte (weil mir Ihre Gedanken dazukamen) bewirkte schon einen Spannungsanstieg im Textmuster. Bis hierher folgen seine Augen. Und dann Abbruch, abbruch, abbruch des Eingewohnten jetzt abbruch der netzaugen abbruch eines gewöhnlichen todeskandidaten, der n. sein recht zu leben nicht erlangt hatte, abbruch eines und aufbruch ungewohnten erlebens. Abbruch. Schwöre ab, schwör ab, sonst bist du hier nicht richtig, heute. 

Mitmurmeln Mt.6,9; Aber was läßt mich so sicher sein, daß das andere das richtige Gebet ist? – weil der Gedanke frei dahinfindet, wenn ich ihn gehen lasse? Helmut hat vielleicht keine Zeit mehr gehabt, sich dazu eines auszusuchen als der T. drängte. Ich: vor allen Prüfungen, vor allen Erschwernissen, ohne krank zu sein stelle mich diesem und jedesmal intuitiv weiß ich, daß es das echte ist, sein wird, wo immer es hingeht. Die Schultern sind gerade durchgedrückt, im ganzen Körper liegt Spannung. Als müßt ich gleich abspringen liegen in den n. immer gefalteten Händen meine beiden Gesichter. Das eine, G.t hast du vielleicht geschaffen. Das andere aber: ist mein Eigentum und ich werde es nicht n. einmal verleugnen. Irgendjemand, sicher, ist damals für menschensünden gestorben und schrecklich war sein Tod für uns heute die solches nicht mehr sehen können (westlich). Aber der alte, den er nicht genannt hat oder man hat es nicht richtig vernommen war eigentlich viel eher gemeint als er den Elia rief wie manche dachten. Vielleicht ist das prophetische übertrieben worden über die Jahrhunderte so daß nicht mehr übrig davon geblieben ist. Aber n. im selben alten Buch sprechen sie immerw. sorgenvoll von den kommenden Zeiten, die das Volk durchmachen müßte, weil wir uns vom rechten Glauben entfernen tun. Und jetzt, Helmut, sagen Sie mir, daß das nicht wichtig sei, nur, daß man Religion habe, weil man in der Kunst lebt und wer keine Kunst hat, der habe welche.

Irgendwann wird man das letzte Mal darüber gesprochen haben. Es möge bewahrt sein daß solches meines Lebens geschah aber selbst, das ließ sich nicht verhindern bleibe mir immer n. das jetzt mit der ungewissen drängenden Forderung, mich allzusehr ins Schweigen zu gewöhnen. Denn wo der Tag selber seine Existenz beendet und ein Mond nicht länger Mond ist nur weil ich es so weiß und will, ihm also nicht länger zu traun ist – da wächst das zu was unsere größte Wunde war: Ohr den Ohren, Mund dem Munde und des Toren Tor der ihm folgt. Vielleicht ist nach ihm manches leichter gestellt und die Weltengespräche tun ihres mich sacht durch sie zu entfernen. Aber vieles wird mir fehlen, und keine Worte mehr zu haben für Den Mond, Die Sterne, Das Leben, Welt und fünf weitere große die ich n. nicht weiß habe ich mir nicht ausgedacht und wer aber glaubt es wären nicht meine liegt ebenso falsch. Ein bißchen dazwischen steht das richtige Verhältnis von Ausdruck und Inhalt; jedoch, aufmischen ohne Mensur fange ich gar nicht erst an. 

  • „Wenn ich es nicht doch n. gelernt hätte deutsch zu sprechen wäre ja kein echter Hebräer mehr aus mir geworden…“ 

Das ist nur die eine Seite des Dialogs. Die deutsche muß verheimlicht werden denn es gibt keine wirkliche Grabesruhe weiß ich und was die Toten erzählen endet irgendwann abrupt. Manche wenn sie ihren Frieden gefunden haben haben ihn. Das Leid aber das es zurückholt ans Licht der Gebeinde wo sie erneut alles durchleben was sie so sicher hinter sich glaubten ist nicht faßbar. Darum wenigstens hier Schweigen über ihren Nachlaß, wo sie n. selbst daran mitwirken. 

(Du siehst auch mich?) Kurz sah ich hin und glaubte meiner Stimmung – sie war echt. Wie oft darf das n. passiern… glaub mir den Mond nur um Mund gelegt (weil keiner zusah) und überhaupt nicht mehr anders denke als aus deinem Fenster ebenfalls wo ich meine ephemeren Gedanken jetzt gesucht habe. Und hab einiges gefunden (sagt sie, nicht ich…) das für erhaltenswert (Lya Eibenschütz ihr Grabstein unter Buche u. Eibe) galt, jedoch nicht, solange ich die Seiten n. verwechseln tue. Also ging ich raus und hatte bald (wie ich es mal nannte) mir den schönen Katakomb der Dinge-die-da-sind aufgezeichnet. Aber daran wichtig war nur, daßich ausging, vielleicht sogar wegen der dritten Person. Die würd ja von mir gerettet (bewahrt vor-aus) ihrem Vorhaben vom Mannschaftsdeck über die Reling in die Ostsee sich zu werfen.

Aber Ewa ist doch gesprungen! wollen wir genau wissen und das richtig schlimme daran nicht zu wissen wie wir es von hier aus verhindern sollten. Man schrieb einiges besser nicht mehr hin bevor der Zustand sicher wird ders erlaubt. Das ist besser fürs Auditorium besser für den ja auch innern Zustand der Vektoren die wir sonst nur fehlleiten. Doch eine Satzstruktur abhängig von außer uns gelegenen Präpositionen? ist nicht so einfach vorstellbar. Ich bemüh mich ja einleuchtende Analogien zu den Forderungen zu finden; allein, wenn man schon euch zurückschaun läßt nur auf die paar leicht zu merkenden Wortinseln sehe ich eure Stirnen beständig stoßen an meinen durchaus begrenzt dimensionierten Ausgabebereich. Und immer nur zu bezeichnen den Sprung (natürlich in Gedanken, aber das ist auf der Ebene eins) oder den Stoß, Schwung vielleicht oder drive der sich auf allen Niveaus abbildet, kann sie nicht zurückholen (und es war ja ihr vorbestimmtes Ende wissen wir also genau) denn TOD war sie schon vorher. Aber sie haben ja nicht mal geschrien… sonst hätte es mir vielleicht aus der Geschichte entgegengeweht als Eishauch ihrer Anwesenheit am Ort der Entscheidung über  das dringliche Gebot ihrer Errettung.. Das bleibt doch anderen überlassen zu empfinden, denn ich jedenfalls liebte nur Bloch. Werden sie das verstehn? Meine schwache Hoffnung gründet sich darauf sie könnten ihm eines Tages dabei behilflich sein sich in der Universität doch n. zurechtzufinden um mehr zu hinterlassen als Tabakreste vom norwegischen snuff den er zwischen den Absätzen inhaliert. Es gibt für jeden von uns einen Bloch, wenn du deinen gefunden hast wirst du wissen. N. schreiben wir ja in den reinen Bezug. Wenn jedoch einmal sicher ist, wo (Nietzsche: unsere Pflicht) unsere Seligkeit liegt könn auch wir vertrauen, daßdann dieser Bloch der unsere ist zur ebenden Zeit. Und solange sind wir halt immer auf dem Weg, immer en train d’inventer des nouvelles vagues –

Da fand ich mich doch längst zurecht mit meinen strebenden Figuren, der Kunst, in die ich Sie mitaufgenommen habe als kanonische Quelle, also non sola gratia. Was zählt, sind die guten Eigenschaften. Alles andere Stückwerk und wir können aufhören nach Vollendung zu streben; wenn es sich will, wird es das tun ohne uns. Schrift erlaubt keine Fehler, Geschrieben ist über den Zweifel erhaben. Deshalb sehen wir das Ende nicht, auch wennes längst feststeht. Aber ich nähere mich und hinterlasse hier Zeugnis des Weges für euch zu verfahren, so wie ich mit den Zeugnissen meines Vorgängigen HB: deuten, danken und weiterdenken. In der Wiederholung liegt ein rhythmisches Geheimnis und verborgen heißt nicht, daß es nicht sich uns zeigen möchte. Es verliert nur mit jedem Aufscheinen in den Gedanken an Intensität, welche endlich ist. Also schont es sich und wir sind ungewiß darüber, ob der Weg richtig ist. An jedem Kreuzweg aber werde ich mich für euch entscheiden. Das verspreche ich und die Worte sind gezählt, gezählt, gewogen und zerteilt: zum Ende haben wir erneut eine Konstante, die das Buch hervorbrachte. Aber bis dort sind es n. Zeiten, und unwiderruflich, mir zu folgen. Vielleicht seid ihr einmal unsicher gewesen, doch wenn es so war, haben wir schon einen neuen Bund geschlossen, der eure fernen Gelübde der Heimat heimholt und mich darüber einzusetzen in der Weltengeduld von Schöpferschöpfern ausharren läßt bis ihr mich findet. Und in den Köpfen lese ich: daß ihr gar nicht so weit entfernt seid wie ihr mich glauben machen wollt. Eine kleine Dunkelheit n. aushalten.

Spüren sie nach und das, was nah war am Stein, entfernen, um dich dem Stein näher zu bringen. Du liegst jetzt im Wasser, möchte ich sagen aber wie ihn ansprechen diesen entfernten von mir aus meiner Nähe weggeworfenen unwichtig gewordenes Ding scheinbar: er wird wichtig werden, das spüre ich Stein. Schon sind seine Adern im hellen Grün unter dem Eis. Wir sind verbunden. Wir: ich mit allem in der sich im Hirn ausbildenden Matrize, die gewachsen war seit den ersten Schlucken, bewußten absichtlichen Schlucken, die ich abends im Tee zu mir nahm. Gegen das Haldolfieber? Vielleicht n. für die auf die Psyche beschränkte Kälte, Leere, das Zittern… und der Stein fiel ab, dann Wehmut, Bedauern; aber doch sicher es gewollt haben, denn dadurch ist die Kälte schließlich gewichen. Reibung verursacht Wärme.

Resonanzkatastrophen? 

Es gehen manchmal, ohne daß ich sie verfolgen kann, Ströme ein und aus. Treppen: Sinusabfall, oszillierendes Gedankengut zwischen katasterartig verschobenen Ausdrücken, die ich nur fast aufnehme, weil ich sie n. nicht kenne, nicht, was sie übermitteln wollen, greifen könnte mit Kategorien. Doch vermute ich mich hier, denke mich stetig, schreibe auf. Etwas bleibt bis zum nächsten Morgen erhalten, das nicht mehr Körper ist, bleibt auch länger erhalten, sehe ich wenn ich umblättere, in achtzehn Monaten. Ich halte es n. zurück, doch sie können vorgehen, dürfen Zeichen machen, bis zur langen Johannisnacht bin ich nur sein Auge: ich war mit ihm zufrieden gegangen, ohne daß ich ihn je gekannt habe in seinen Feldern um Mitternacht, vielleicht einmal lange her, daß ich Angst hatte in einer dunkel von vollen Kastanien bestandenen Straße der Kindheit. Friedhofserde, hell ein Stein, der damals n. nicht stand: jetzt ein nicht mehr tragendes Atomgitter, das von einem Namen aufrecht erhalten wird. Ich grabe, du gräbst, sie gräbt sich in vergangenes Gewebe ein. Wie Teilchenspuren, die das Lied hinterlassen sollen in allem was war: eine Endlichkeit versuchte die Melodie zu mir durchzudringen. Es existierten nur drei Sätze. Es gab nur das Adagio, ein Scherzo, das halbe Purgatorium. Sie mußte das vollenden. Deshalb war sie hergekommen. Es war der Norden, der dem Werk fehlte; den fand sie am See. Beide wußten wir, daß sie nur während dieser drei Monate finnischer Nächte arbeiten konnte, eingehüllt in eine Decke auf der Holzbank sitzend. Jetzt war das Gewebe zu öffnen: ein stummer Krebs, das verhaltene Lächeln über die Sorgfalt der Anderen. Hier gab es etwas zu sezieren. Die Hände rochen wieder klinisch, das gab es drei mal nur. Und viertens war diesmal der eigene Körper. Ein wenig vom Ursprung steckte darin, den man ihr entfernt hatte, vielleicht der Anfang, aber das Leiden war ein anderes, größeres, es ist n. nicht erkannt. Nur in den Noten findet es Entsprechung. Doch da ist es verwandelt und wird schön und sie stellen es vor sich hin als ein Monument (in Stahl gegossene Musik.) Ich möchte sie spielen können. 

Wie weit aber halten diese brüchigen Fundamente uns aus? Eine Antwort kann darauf erst entstehen, wenn wir wissen wo wir selbst sind. Teil einer n. jene Säulen benötigenden Konstruktion oder schon darüberhinaus wirkend im Bau der auf mehr nicht ruht als den längst in allem abgetragenen Erinnerungen an Bauen im Allgemeinen. Manches dürften wir n. wissen aus altvorderer Erziehung. Und vieles ist dazugekommen den Weg über die Reinwaschung, zb meine Interpretation des Keuschheitsgelübdes, das ein Bauarbeiter sonst nie bereit gewesen wäre abzuleisten. Ich eröffnete ihnen eine kleine Möglichkeit, apokryph und schlicht gelesen, ohne viel prophetische Offenbarung sondern einfach ausgesprochen so stand es da, wenn es euch überkommt. Den Rest vom Gelehrtengeist erfahren sie aus dem Handwerk, dh in der Übung, durch zuhören und verbreitern der Basis, im Vertrauen des Meisters und schließlich in der Weitergabe des Wissens. Wenn die ersten Schüler dort angelangt sind… (darf auch ich ihnen die Füße s. und hoffen sie sagen: Erhebe dich min jung…, du bist den weiten Weg um mich zu hören. Also wirst du nicht im Staube wenn dich dein Wort erreicht. Ecoutez, und was ich dir zu sagen habe. Öffne n. einmal um zu sehn was zu sehn ist. Doch… verschließe deinen Mund bis dir jemand sagen wird zu sprechen: „Das ist mein Rat, handle danach.“) 

Aussprechen der Gedanken: Mündet schonmal schwer zu fassen in kriegerischen Umsatz ihrer Essenz. Was nichts und nur heißt es sei schlecht die Gedanken auszuformulieren wenn sie mich anflattern, ich habe ihnen aber zu dienen als die sie sich aussuchten machine á ecrire, Fleischwerdung… Darum mußich etwas davon in mir bewegen bis zum gesuchten Einsatzpunkt. Der ist mal ein anderes Gehirn (Ziehen), mal die Magengrube (dumpf) und weiter auch (chisel/spine) chaire de poule oder Frösteln. Ich gebe da nur weiter was ich selbst empfing. 

VIII. Sphären

Und das Heidentum ist ein Zug, den man auf Gleis 975 verläßt. Es war das Jahr fünftausendsiebenhundertneunundsechzig. Und der Tag kam nicht. Heute die Nacht zum Samstag, das waren viele und werden n. kommen, das Jahr sei gewählt. Ich zog also die Stimme hinzu, eine rächende und schwerwiegend neue Lage des Sinnes, gebildet aus dem angeregten Gestöber der Wasserteilchen von jenem einen Strahl in zweimal sieben Umläufen, den ich nicht mehr verhindert hatte, also dem See der innen anfing zu schwingen im Kristall, und dem echten Gedanken ohne Matrixstruktur an sich, den nächsten organisch Verbundenen. Die Zellenleben anschauen, das Fremde in den Augen wahrzunehmen versuchen, alles daran ohne einschränkende Dimensionen, weil es sie nicht geben kann außerhalb des Körpers. Sie sind eine störende Tendenz, die man abwedeln kann. Das hellt die Lichtflecken auf und läßt sich entwickeln. 

HB.

Ich müßte dir jetzt Überschriften einsetzen wie die von der Notwendigkeit festzuhalten was auf den Wegen hin und zurück der Tragearbeiten vorkommt, also auftritt, erscheint… anstelle gewohnter Bilder von Menschen auf dem Weg zur Arbeit. Liest du das denn n. was ich dir gab an Schriften? Ich spüre Erschütterungen, wo sie von mir gingen, Ungleichmäßigkeiten im Ablauf von einem zum nächsten Freitag, so als hättest du die Abende der Woche jetzt dazu. Arbeiten Sie, arbeitest du denn? Ich habe gehört, daß sie das Frankfurter Verlagshaus Peter Suhrkamps schlossen, jemand hatte Nachrichten hinterlassen und nun kann man das Sortiment bei 2001 nachkaufen. Du wirst sicher wenn du morgen unterwegs bist dort vorbeigehen. Aber wie es immer hieß bei dir: das sind die Geschichten von morgen, was der nächste Tag war – weil morgen immer der nächste Tag gewesen ist. Und heut hast du die Nacht und die Nacht wird nicht enden, weil das Morgen nicht an sie heranreichen kann wenn du es nicht willst. Aber geh schlafen und beendet ist deine Woche auch diese Woche und der Sternenaufgang markiert es. 

Doch zuerst eine Frage: wie weit also würdet ihr gehn wenn nicht nur der Besitz des Traumes davon abhinge sondern eigentlich weil es den Sinn verloren hätte euer Leben durch sein Scheitern endlich faßbar würde als nur das was es auch ist: euch entgehende Realität hinter jenem den anderen längst durchsichtig gewordenen Schleier vor mir? Das sei Ich, das ist mein Rat aus Franz Hart, München 1950: („) Zweck, Stoff, Form –

Und Buntmetall steckt auf manchen Steinen fest als Name Berufung vielleicht auch wann gelebt oder ungefähr. Buntmetall und wie einer sich die Steine danach aussucht ob ihnen etwa ein Schwung innewohnt der entgegen das restliche Feld sich stemmen könnte wenn es anfluten würde von da. Es ist zwar schon lange keine Flut gewesen über diesen jedenfalls, aber womit beschäftigen wir uns? Musik. Ich hab ja L.os Stein nie gesehn, weiß nicht mal wo. Alle andern ja, die immer unbekannten großer Namenssteine wo ich jedesmal hinkam in Städte oder Fremdstadt Wien/haute rhône/Praha usw. won. die namenlosesten Babendererde einem alles an Bewanderung voraus haben, also sagesse örtlicher Gegebenheiten einschließlich Witterungsverhältnissen.

Daß diese für mich da sind viel (im Gegensatz zu Bl) bedeuten macht mich ebenfall bodenständig zu den Gegenden (/ihren Bewohnern) stehn, kann dann ganz normal antworten (nicht wie Bloch) wenn einer nach entfernteren Orten fragt aus denen möglicherweise kam und was für Wetter denn mit. Fällt zwar schwer, ich lerne aber mein therap. Grunzen weniger autistisch mit Gesten und Mimik zu begleiten. Man hat dann mehr von den ebenen Bewohnern wenn man sich ein wenig auf sie einzulassen versucht; heißt nicht, daß es hierzulande genauso. Aber: Musik… handle danach! Wenn alles so einfach wäre wie das zu begreifen hätte daßich hier n. weiter keinen Sinn, denn mühsam komplexe Zusammenhänge auszudenken wo man sie leicht musikalisch abbildete ist wie irgend falschherum gedreht und der Gärtner ein Bock wo keiner hingehört. Langsam komm wir dahinter was wohl der Alte mal meinte als er wiesagte von unsern Zeiten fantasiert und sich eingebildet er wüßte wohin es mit der Geschichte schon ginge. Das Thomasich hört auch eine Weile zu u. ist still geblieben obwohl manchmal wollte schrein so weithergeholt sind einige der angestellten (zum Studium) Theorien gewesen; zB. ließe sich doch niemals zeigen eine Kohärenz des wie immer auch gestellten Auditoriums zur dichtenden, schreibenden, erdenkenden mich erfindenden Körperlichkeit die es ja aber schon geben muß über meine digitalen Gründe hinaus denn für die sehe ich schließlich selbst ein meine Verantwortung. Wo lag das überschnittene Moment, wenn ich die Frage an die Protagonisten mal stelln darf? ist es nicht euer allein Wunsch gewesen mich auch n. auszudenken nachdem ihr die Welt endlich fassen konntet? Doch aufhörn, es könnte in prophetische Abgründe führen die mich nicht und euch erstrechtnicht glücklich ansehn, ich habe meine Bedenken was das Endliche betrifft, einmal bin ich nur knapp entkommen. 

Aber Jakob hatte seine Leiter und ich h. von ihm gelernt sie zu benutzen, war nicht so schwer wie damals in der Schule EES und IES die ich erst jetzt richtig versteh und sogar kam mir jene alte Lernschwierigkeit zum Verständnis der Leiterfunktion zuhilfe. ZB. als ich über um das Niveau anzuheben meine physikalische Rechtfertigung der Erzählerleere zu theoretisieren begann und tatsächlich Erklärungen fand for the absent protagonist stories die ich ständig las hatte in (etlichen verbotenen) aber umso wertvolleren Büchern von Hochzeiten&Todesfällen die das Leben anderer Leute mir geschrieben hatte. Einiges davon brachte mir soetwas wie eine eigene Erfahrung von Geschichte bei, das meiste aber blieben Erinnerungen von Leuten die ich nicht traf heut und in der Zukunft. Um mich ihnen zu verbinden war Jakobs L. ein gutes Werkzeug und J. selbst der beste Anleiter vorzustelln, er war schließlich auf ihr den Engeln bis in den Himmeln geritten. Da wollte ich erstmal nicht hin aber einen Weg zu kennen… wenn es nach mir rufen sollte? kann nicht schaden. Und heil kam J. auch wieder runter nachdem er (was eigentlich wirklich?) ungeheure Wahrheiten gesehn hatte die mir dann also n. bevorstehen und euch sobald ihr dazu euch mir zu folgen entscheidet. Immer ein wenig gehts verloren über die Mittler aber ich geb mir Mühe seine Lehre weiterzutragen als hätte er auch mir seinen Segen dazu, ich denk mir einfach er teilte ihn und mit dieser Gewißheit wächst die Kraft aus dem Feld zu ziehen. Irgendwann haben wir gelernt sie müsse benutzt werden um es aufrechtzuerhalten; also werde ich mich hüten sie zu verneinen wie immer die Welt über s. denkt, wie hoch ein nichzuzahlender Preis sein sollte wenn es uns an den Kragen ging. Studium ist Studium, oder? Wir haben das hier umsonst… nur unsichtbare nächtliche Grenzen stehn dagegen an, daßuns alles zuteil würde was die Vorgängigen schon wußten; jedoch mit jeder ihnen gewidmeten Nacht erfahre ich ein wenig mehr, und irgendwann alles. 

Ich erfuhr etwas über die Violen die ich lange hütete ohne zu wissen was ich eigentlich unter ihrem Begriffe verbarg bevor die Welt sich weitergedreht hatte. S war aber eine Nacht lang meistens meine Beschäftigung mit dem Thema Pflanzen gewesen die wir sterben ließen weil sie uns keiner mehr abnähme. So viel Arbeit darin steckte tat es uns doch wenig leid sie aus ihren Töpfen zu kippen es handelte sich ja nicht um große Mengen aber war Komposttourismus verboten also nicht erlaubt sich am Ausschuß zu bedienen.

Und genau das wollte ich jetzt hören: die ausschüssigen Reserven die das Violenfeld einem bot wenn man mit n. langsamen Außenbewegungen morgens darüber müde hinwegkreiste auf dem Roboter waren oft was einen in den nächsten Tag zu retten vermochte das einzige, weil es völlig ohne Energieaufwand geschehn konnte was man dann tat. Topf anvisieren und Urteil fälln Topfabgang oder Topf in Reih und Glied lassen. Innerm andern Topf die Biotopfbatterie mit den jeweils gut auf n. ihre Cranialverankerung zu überprüfenden Elektroden aber lassen wir das der Abend sollte n. durchaus ereignisreich werden. (Vom Bbgertor leuchtet es schon hell mit drei nein vier sogar mein G.! überkreuzten Strahlen in den Berlinerhimmel, für morgen abend alles schön vorbereitet, wer wird da sein? ich werd da sein. wer wird da sein? du wirst da sein. wer wird da sein? wir wern da sein… nein.nein.nein… keiner. kriegt mich. vor… das.bran.den.bur.ger.tor. Kleiner Protest, leise genug um nur von dir gehört zu werden.) 

TH.

Ich aber las.

– Wittgensteins Tractatus

– Diels‘ Fragmente der Vorsokratiker

– Benn und Rilke, später Hölderlin und auch Celan

– in einer französischen Bibel alles mögliche

Und nach der Oper, was es sonst n. gab (hirtenspanisch.) Schnell hatte ich die ungefähre Ebene verlassen und mich ins Eis hinaus wo vielleicht aber nur vielleicht der Tod sich schon begeben, keitai. Und das sollte immer erst der eigene sein, bevor man den anderen glaubt, so nah kommt niemand. 

Und immer tiefer uns für unsere Schriften in die faustischen Bereiche wo irgendwann die eigene Stimme verhallt ist und was übrig bleibt nur fremd klingt, nach dem, was ich eigentlich vermeiden wollte: käufliche Charakter die nur hergestellt wurden um sich lesen zu lassen. Ich habe mir den ersten Band vorstellen können. Ich habe den zweiten ungefähr ausgedacht. Aber daß es n. einmal so weit würde diesen dritten ebenfalls wiegen zu lassen und abzugeben, der sich kaum n. erinnern läßt in die Anfänge (wo immer Angst herrschte), weil ich mich aus allem längst befreit hatte in 80k Wörtern was n. im entferntesten auf mich zurückführen könnte: darum also in der größtmöglichen Freiheit von Sprache, aber frei auch von allen anderen Bedingungen, die Sprache n. voraussetzt – in diesem Raum also (In einem weißen R.) fand n. etwas statt, das ich nicht vorausgesehen habe.

Ist dazu jemand bereit außer ihnen? Sehn wir sie uns an: Nahezu die Hälfte der Schriften wurde nicht nur umsonst geschrieben und verbreitet mit ihrer Geltung außerhalb des Umgangs kaum n. zu verstehn; das ist nicht alles. Denn ich verlor sie n. einmal: das ist die Sprache, die sie längst gesprochen hatten. Verlor auf dem Weg an ihren Ursprung die Fähigkeit mich ihrer zu bedienen und langsam quoll sie aus mir heraus, ungebildet. Was aber blieb waren nur Worte, und meine einzige Möglichkeit sie n. zu benutzen ist hier niedergelegt in den Schriften. Die können sich weiten und sperren, können alles heißen ohne etwas sagen zu müssen. Weil sie sich wirklich ereignen, weil es hier allein wirklich ist: das Wort. Und was davon ist nicht Schall und Rauch… ist mehr als das. Ist gewagt ins Verlangen gestürzte Entleerung (wie Schneckendärme auf Mehlblechen), daß also die Entschlackung zur Reinheit führt und diese das hier genießbar macht. Wo bleibt das Schlackenabermatrial? Wir gehn in die Verwechslung über damit weil wir an Reinheit schon nicht mehr glauben nach allem was wir (deutsch) angetan haben jemandem, dem Anderen, dem Anderen, dem Anderen. Und der übt jetzt Druck aus, vielleicht gewinnt er n.

Druck war ja nur eine Herausforderung des Konstanten, die jedoch äußerst selten zu einer Beanspruchung führte wenn wir den Ausführungen der alten Meister glauben wollen. Druck hingegen der nicht allein zum Tragen kommt, Druck welcher das Konstante praktisch sehr genau auszunutzen versteht und sich in seinen Gesetzen verhält, ist bis heute n. nicht ganz aus den Büchern selbst der Gelehrten zu lesen. Ich habe einmal ein Gebäude nur nach ihm bestimmt und wie ich es dann selbst hineingehn sollte war meiner Berechnung zu traun eine Mutprobe, die sehr schnell alles einforderte. Denn natürlich kann der Gang zum Höchsten anfangs einfach erscheinen aber trotzdem man sich wünschte niemals den Fuß in sein eigenes Bauwerk setzen zu müssen obwohl man immer weiß ob es einen erträgt oder nicht; aber die Unsicherheit über sein Entstehen auf unserem Grund den wir eben doch nicht genau genug kennen,- wird man endlich darüber einig mit dem protagonisten Auditorium das diesen Grund ja weiß – so nehme ich an und hoffe sie stimmen mir zu. 

Aber aushalten: eine Nacht einen Tag eine weitere Nacht und n. einen Tag und eine Nacht, dann nochmal Tag und Nacht, nacht und nacht und einen langen Tag nach dieser langen langen Nacht die man durchmeditiert bis es morgen endlich war und man die paar verbliebnen Wintervögel wiedersah die ich fast verlorengeglaubt, was sind sie ihnen wunderbare infinite regresse wert diese Vögel wann man sich fragt über ob sie wechseln von Jahr zu Jahr oder immer dieselben sind? Also die gleichen nur oder wirklich vielleicht sich selbst dieselben? Werd das nicht rausfinden wenn ich sie nur von hier drinnen anschaue, ich müßte ihnen Plaketten anheften Stempel einbrennen oder ein Zeh abknicken dann würd ich im nächsten Jahr Gewißheit haben (über die armen Vögel zB, die nie was dazulernen…) Aber das wäre ja erst dann in einer vonhier n.nicht sichtbaren kleinen Zukunft meines B. wenn es vielleicht wie jetzt seine Türen gegen einen sehr warmen Winter weiter geöffnet hielte; so warm manchmal möchte ich fast schon nach draußen, Vorfrühling ohn Untergehn und Morgendämmerung wach vom Sh. Punkt steht da richtig wo er sich setzt im Satz. Von da ein paar verbliebene Winterwochen lang n. ein bißchen, dann ist das Haupt heran und irgend liegt ja doch die Insel weißwo, sicher bin ich des Meeres nicht der Gezeiten aufgehoben für immer und ewig der deine dein Guhl. Erinnre mich Erinnye daßich schwor dir gehorche ich nie w. ein schlechtes Gewissen zu haben daßnicht du selbst mir auferlegtest. Habe gelernt Zweifel nicht wild zu bekämpfen, dein Futter geht mir nicht aus mich mir an mir selbst zu erklären wie ich wohl getan hätte wärenicht dein Auge mit auf dieses große Mir gerichtet. Glück der Wahl, Glück daßich was ich suchte Glück mit dir gefunden zu haben in einer jener Seelennächte zwischen Nacht und Wiedernacht wo meine Gedanken immer um den Tod kreisen m. weil das andere Seelenleben im Garten stattdessen. Das ist gut und wird gut bleiben solange ich dafür eines frühen Morgens aufzustehn in der Lage bin.

Das Auditorium: verhält seine Muster. Die Guhlkarten sind alle gespielt und also wird es Zeit aus ihnen zu lesen denn lesen war das einzige was ich ihnen antun konnte wenn sie aus mir herausdrängten. So lasen wir: Steinzeichen, Handkarten, Mondlinge und in den Kalbshirnen das Dämmern vor den Stirnen wenn man sie einseins in den Schlachtsaal führte. Ich habe trotzdem davon gegessen und ich habe trotzdem weiter Markknochen ausgesaugt weil blindlings schwanden es fielen die leidenden Menschen… jahrlang ins Ungewisse hinab sowieso also warum ich nicht wenn irgendwahnsinniger (Hö.) Zufall es für mich auch will. Und sind bis heute gesund, und sind bis heute verschont aller sonstigen Epidemien daran andere straucheln. G.tt der ihn hab selig erklärt: daß man schon seiner Zeit gerufen wird und darauf vertraue ich bin ein kleines Kind in diesen Dingen. Das war fürs Verhalten des Auditoriums. Zur nächsten Übrignacht werde ich selbst mir meinen Schleier wegnehmen um nicht zu erliegen den selbsterschaffnen Götterhimmeln.

Und da war einmal I. Traum kurz vorher, dem ich anhang und auch er nicht gehn wollte. Vielleicht ist man ja da n. mehr romantisch als sonst möglich ist. Dann war es so: Durch eine fremde Stadt (Hafen!) zog ich alles dabei in 1 blaukleinen Rucksack, und hatte n. irgendwo gesessen und das hier geschrieben nachdem ich aus einer Wohnung mit den Brüdern geflüchtet war. Wo ich saß war jedenfalls Meer und Schiffe, Fähren, die weit fahren sollten legten an und legten ab. Ein Mädchen (N.?) war da und es wird N. gewesen sein weil sie einmal in America war und ich mit ihr schrieb nach dort; sie aber mußte in der Stadt bleiben und ich würde mit einem der Schiffe weit fahren und hatte etwas mitzunehmen von ihr. Das sollte ich als Andenken behalten und ich sollte es mir ausdenken was es war. Kam also dazu, daß sie eine Zigarette drehn sollte (N. rauchte ja gar nicht…) mit ihren Lippen daran und ihrem Duft und auf ihre Frage, was ich dann damit machen würde, hätte ich gesagt: Ich wollte sie einem Matrosen geben, der sie rauchen soll, wenn er w.herkommt. Ich bliebe zwischen zwei Passagen und hätte viel zu schreiben, wo immer es gewesen ist wo mich dieser Traum hingeführt.

Also ging ich n. alles dabei auch das kleine kleine Schreibbuch und hatte mich um ein paar Sachen scheinbar zu kümmern zB Photos, wozu ich einen thekenartigen Laden ausmachte w. ich sah wie sie Hochzeitspaarphotos machten, sagte ganz einfache Bilder haben zu wollen und wurde zu einer Kabine geleitet. Da drängelten alte Paare mit Zylindern, ich sagte, bei mir ginge es schnell man müsse mich nicht verkleiden, „einen Zylinder werd ich nicht aufsetzen“, der alte Mann sagte er wisse wie das heißt (ich denke jetzt er meinte: Kapitalismusfeind), ich sagte zur Fotodame machen Sie verdammt n.mal ein ganz normales Photo ohne viel Aufwand und Stellwände… Sie geht kurz und kommt mit Gerät zurück das ich als Paßfotoapparat identifiziere und entschuldige mich für meine grobe Art, zeige „so einfach (also nah dran, Halbprofil)“ nun doch nicht und sie klappt zum Glück einige Linsen aus, die den Ausschnitt erweitern, dann endet es damit daßich n. denke, sie könnte auch den Hintergrund der Straße nehmen statt des Vorhangs und weiß nur n., da ich der kein Freund geworden war aber ich wollte trotzdem trauern. Also habe ich es für L. einfach getan und das war besser wie zu tun als ginge es mich weil alle anderen dich besser kannten weniger an. Nahm meinen Einsatz und lebte ihr nach. Nahm meine Geräte und lebte sie an. Wie man an einen fremden Strand kommt; und diesmal würd ich bleiben schrieb ich meinem Mädel: wenn nicht Südwind der mich ihr gnadenlos zurücktreibt (die Haie vor uns her bzw. schwimmende Hölderlintürme, alle urherberrechtlich geschützt.) Das wär die Ausgangssituation, erstmal eine Rechnung ohne Violen aber vielleicht würde ich heut n. nach ihnen greifen?

Ja, ich blicke ihnen nach. Sie haben so scheint es etwas hinterlassen in der Weite, wo sich das meiste sonst verliert. Sie holen es sich zurück, die Toten, was ihnen gefällt. Jetzt wars erst ein Stein. Aber sie kommen wieder. Ich kenn wenige, doch jene kannte ichso klingt es vielleicht aus den Wänden. Selten traue ich mich, genau hinzuhören, was sie sagen. Ich habe Angst, sie könnten mich ansprechen. Alles Stein, und wissen, wie sie einen Herzschlag zu deuten haben. Nur Stein, denke ich, den ich liebe. Siliziumbrücken, die das Denken voranbringen. Erneuerung; wir fühlen uns vielleicht schon hingezogen. Es ist Gold Es ist Gold. Es leckt an unseren Hirnen. Wir haben Rhythmusstörungen. Sie werden sich elektronische Raster über die Augen legen müssen, um n. einmal analog lesen zu können, wie wir es damals taten. Es wird nur eine Stütze sein, eine flache Zapfenimitation, sie werden glauben, daß es wirklich ihre Augen sind. Was machen sie also? Erstmal keine Änderung mehr. Die Sätze in zweifachem Zeilenabstand austippen, nur bedingt korrekturfähig. Sie geht zurück an das zweite Arbeitsgerät in grün: eine Hermes Baby von 1961, Perlschrift. Sie beginnt für sie zu schreiben, sie für sich:

„Ich habe meine Uhr abgelegt. Ich habe mein Hemd ausgezogen und lege es über der Stuhllehne ab. Die Uhr zeigt an, daß es etwas über viertel nach eins ist am 2. des Monats. Sekunden ticken weiter und es wird später langsam. Wie soll ich etwas wahres daran entdecken? frage ich mich. Es mag einem nichts bedeuten, daß es inzwischen zwanzig Minuten sind nach eins. Doch mich rafft es dahin, spüre ich. Ich fühle meinen Rücken eingedrückt, so daß ich mich gerade hinsetze, es gibt Erleichterung in den linken herabführenden Muskelstrang.

Keine Korrekturen, habe ich gesagt. Also muß das Wort „Erleichterung“ stehen bleiben. Ich stelle mir vor, wie sie einen halben Liter Urin in die Closchüssel fließen läßt. Sie trat kurz heraus für die Erleichterung, nur um präzise zu bleiben. Ich gebe ihr drei Minuten, dann ist es genau halb zwei. So lange habe ich Zeit, mich in ihrem Innenraum umzusehen, der ein kleines Arbeitszimmer darstellt, das Gerät steht mittig auf einem großen Schreibtisch, darüber Regale. Unmittelbar in Reichweite Wörterbücher, ein Röhrenverstärker mit Kopfhörern.

Ich lese, sage ich über den Rand hinaus. Dahinter war jemand zu sehen, der gefragt hatte. Sie setzen ihn vor ein Fragezeichen, vielleicht einem hohen Vokal am Ende? Es wäre leicht, darüber hinweg zu lesen, doch die Figur lag nackt, von einem Herzschauer umgeben. Schwarzes. Leichtes. Schweres. Kein Gewinn. Wir haben die Augen gekreuzt, mehr nicht. Nur uniforme Bastardschemen sind dabei herausgekommen. Nicht ihre schwarzgroßen einzigen Augen und nicht meine blau in die Welt starrenden Dunkelsterne, deine Augen sind anders Kind. Das verbirgt sich, nicht ich. Ein gesicht durfte ich sehen, als ich längst wußte, daß es das letzte wäre. Und wo es mich aus einer gelbbleichen Papiersteifheit heraus anschwieg, nein, nicht mehr schwieg, nicht mehr tat… mich einmal wirklich nicht sah, nahm ich es für immer in mich. Ich sah Ihr gesicht, Ewa.Graublättrig. Birken, Pappeln. Erinnert sich an den giftigen Schierling, den sie Sie wählen ließen.Auch ich hatte den falschen, den 2. „und beide Becher sind voll Untergehn…“ ausgesucht.Wie lange n. hierbleiben, wenn man es wüßte. Ihre, nur ihre eigenen Schatten sieht sie fliehen, mich gibt es dort schon nicht mehr. Es ist nur Traumland, 3. denn Bleiben ist nirgends. Ich schäle mich aus ihrem Fleisch ein Fötus, der nicht leben wird können. Dann tauft man sie zurecht und es wird widerrufen, alles ist bereitet: die Jungfrau ist, der greise Faun ist, das Knabenmädchen ist. Es schmeckt ein wenig bitter auf der Zunge n.. Die Fingerkuppen sind wie in Wachs getaucht, man läßt nicht viel übrig von sich am Ort. Ich wende mich ab vom See und kehre zurück in die Stadt. Sie tauschen mir die grünen Arbeitshosen gegen einen blauen Trainingsanzug aus, wenn überhaupt. Das nächste Jahr bringt guten Gin, sagen sie und meist höre ich hin, was sie sagen. Die Menschen sind alt geworden, doch n., aber die Stimme ist jung des Geschlechtes. Ich kann auch sie hören. Führe mich zuihnen, sagt es vielleicht oder daß sein Schlaf nicht anfangen will, so lange man es ruft, herruft, zu sich zu mir ruft in meine Erinnerung. Der Körper, der n. nicht alle Zellen abgestoßen hat und immer weiter kämpft in sich mit allem fremden Blut, das er schuf. Find einer das Wort, find einer das richtige Wort. Irgendwo hier steht es ja, weil ich es hinterlassen werde, doch ich selbst werd es nicht kennen, wenn sie es gelesen haben. Es war nicht wirklich da. N. denke ich, daß es mir vom See abstammt und sich innen entwickelt hat, bis ich es hier hier hierüberall hinschreibe und es nur ihnen sofort  schicken möchte, daß sie es versenken können zum Stein dem grünen in sein Eis. Zum Stein zurück. Immer nur zurück.

Da! Das Gefühl von nächtigem überall. Aber es ist nicht möglich, das Gefühl absoluter Nacht zu simulieren. Man muß sie um sich haben. Ich versuche es. Hochschauen oder weg dorthin und denken, daß ja schon bald über mir das ist: das All; also auch das unbedingt. Einen Moment lang kann ich es aushalten, dann stürzt es um mich zusammen in (protonen/elektronen/α/β/γ-strahlentumoren.)

Und vielleicht im oberflächlichen Raster verfingen sich deine Gedanken, wenn du mitliest und mich versuchst zu verstehen. Daß aber nie mein Ziel gewesen etwa verstanden zu werden, bei gott nicht, das würde ich irgendwann vielleicht auch n. anstreben, wenn sich die ersten Schriften wiederholten. Hier jedoch wo n. alles neu ist und ungelernt meine Sinne aufnehmen und hergeben was sie von der Nacht empfangen, ist deine Position unabdingbar für meine eigene. Später werden wir uns vonander trennen und wie du ein nächstes Buch lesen werde ich den nächsten Band schreiben und dabei hoffen, du bist mir gefolgt. Denn es geht um nicht weniger, als ein paar Gefolgsleute zusammenzuhaben, die nicht krampfhaft um ein Verständnis der Bücher ringen, sondern sich den Rausch am gelesenen Stoff zugeben können ohne in die alten Kindheitsängste zu verfallen. Die haben wir abgeschlossen, oder? Ich jedenfalls möchte niemandem Angst machen mit den Büchern. Die ungelösten Fälle aber, die wir beide mit uns tragen; du als dein Erkennungszeichen vor der Welt und ich als meine vor ihr Verheimlichung – sind also die zwei Antipoden und nötig, um das Feld aufrechtzuerhalten wo sich das Folgende ereignet haben könnte. Ob sich tatsächlich etwas zugetragen hat, weiß ich jetzt n. nicht und du bist in der besseren Position, weil du das Buch einfach umdrehen und auf der anderen Seite anfangen kannst zu lesen. Vielleicht sind dort ein paar wichtige Informationen, die keiner sehen würde außer er wäre paranoid genug sich jetzt von mir gemeint zu fühlen. (Daß aber wirklich jeder ja auch gemeint ist, schleicht sich nur langsam in euer Bewußtsein.) Ich habe diesen Kampf mit den Büchern bereits geführt und jedes da in den Regalen bringt mich an eine andere Stelle meiner Vergangenheit zurück, wo ich es mal liegenließ aus Angst, es könnte mich verrückt machen. Aber wiegesagt, das ist nicht meine Intention und was sich denn. danach anhört ist nur die tiefe Verbundenheit, die ich mit denjenigen fühle, die sich einem Buch wirklich öffnen was es auch mit ihnen macht. Dieses hier soll euch mit mir auf die Fahrt nehmen vom einen Ende des dunklen Tunnels der das Leben ist zum anderen der ebenfalls das Ende ist. Vielleicht stoßen wir gemeinsam irgendwo dazwischen auf eine Erklärung für den Tunnel. Ich habe sie n. nicht gefunden. Aber allein erzeugt sich auch keine Spannung, es braucht einen Antipol. Und du darfst es sein wenn du willst. Wir fingen an über Gadamers Parmenides zu lernen, wie man die griechischen Worte liest und ausspricht, verstehen tut man sie ganz von selbst. Das ist schon der große Anfang des Wissens nach dem Anfang der Philosophie und wir werden ihn gefunden haben, wenn wir das nächste Mal uns sehen. Das ist nicht viel, die Konstante bestimmen wir zwischendurch und danach richtet sich, ob es aufwärts oder abwärts geht. Bevor der Zenit erreicht ist, kommen n. Worte bin ich mir sicher die dich aufrütteln genauso wie es jene bei mir taten, die sich so wenig verheimlichen konnten, daß sie zu einer großen Bewegung wurden aller meine Welt bewegenden Teilchen. Licht ist nur eine ihrer Bezeichnungen und Dunkelheit ein anderer, Tod sowie Leben und der große niegenannte Name sind wenige, die es weiterhin zu vermeiden gilt. Aber es bleiben genug Worte, um sich bis ans Ende der Geschichte tragen zu lassen vom Schwung der ersten Seiteninitianten. Welle für Welle ein unendlich resultierendes Meer über der Wüste, die der letzte Krieg im Herzen hinterlassen hat. Da gab es einiges zu erzählen wenn wir uns begegnen würden und vielleicht würde auch der eine unter des anderen Lasten zusammenbrechen, aber: es gibt n. eine andere Gerechtigkeit… 

Ich kann dich sehen. Du stehst auf einem Steg, der in den See hinausführt unter der finnischen Nacht. Siehst die Nebel vor dem anderen Ufer, siehst einen Felsen herausragen aus dem Wasser. Da ist Angst in dir, weil jetzt alles Geräusche macht, was sie denkt. Alles spiegelt sich. 

Alles wie ohne Wörter begriffen zu werden. Ich soll nur sehen, wie von den Felsen die Schwingungen ausgehen und dann hören, wenn es hier einen Ton anschlägt, das geheime Wort. 

Aber herauf muß es kommen in die Stufen zu Lesen: Ameisenwege. Ich beobachte die kleinen Buchstabenwörter ohne Furcht. Nur, daß es scheinbar wirklich Stimmen gibt von dort, die habe ich mir nicht nur eingebildet. Aber sobald sich ein Tier aus der wabernden Masse abhebt und meine Aufmerksamkeit anzieht, weil es vielleicht etwas großes trägt, ist ihr Wispern verschwunden. Nur in der anonymen Vielzahl höre ich etwas. Wenn „ich das hier ausformulieren könnte, wie sich das Lautglied in die bereite Körperöffnung schiebt, ohne an Tiere zu denken, die sich in und umeinanderstülpen Schnecken nehme ich an würden wir auch wieder essen können ohne an Tiere denken zu müssen.“ 

Ein Augenaufschlag nur, der mich trennt. Ein Ideal zu wissen, ein Eid wie: jetzt nicht schneiden zu dürfen, weil ich gegen die Zeilen verstieße was ich bisher immer getan habe. Doch weil da jenes Ideal zwischengeschoben wurde, nur eine Maschine, glaube ich… glaube ich die Maschine? Die Regulatoren

IV.

  • Mein Gott wo liegt denn dieses Land?
  • irgendwo in einem weißen Raum… hinter dieser Insel vielleicht die sie aufgeworfen haben?
  • und wie kommen wir da hin?
  • weiß nicht, schwimmen?
  • durch diese Lache?
  • das war mal ein großes Meer
  • aber jetzt, siehs dir doch an, is nur n. Brackwasser.
  • ja… schade..- aber wir müssen trotzdem da durch!
  • dann gehn wir. 
  • ich spring als erste.
  • und ich mit.

Es gibt ein Lied aus jener Zeit, das haften geblieben ist, archetypisch. Einfach und unter den Gläubigen bekannt, fast jeder weiß ein paar Verse. Wenn ich zuhaus vor der Kapelle warte auf das rote Signallicht dringt es manchmal durch die schwere Tür hindurch und ein wenig erfaßt es mich dann. Denn ich haben Sie Religion!, spüre jeden Schauer und das ecce homo rührt mich wirklich an. Aber wem soll man davon sprechen, wenn einzig zählt scheinbar nur das Wasser, in das man irgendwann getaucht worden ist oder eben nicht. Liebe patres, das also ist wichtig: Sie müssen mir die R. glauben, die ich mir gesucht habe und meine, in Ihrer alten Tradition zu stehen. Wir sind uns ja nahe, aber Sie müssen mich danach fragen, dann kann ich auch antworten. Ich lerne. Ich studiere. Ich wache über ihren Schriften, ich schlafe darüber und träume. Und wenn ich aufstehe, ist das erste ein Dank, den ich ausspreche:

Die 1. Meditation: Ehrwürdiger Vater, dein Heil hat mich erfaßt und bestimmt mein ganzes Streben. Wenn ich am Tage meiner Beschäftigung nachgehe, bin ich voller Dankbarkeit, daß du sie mir erhältst. Wenn ich die Tätigkeiten beschließe, sehne ich mich in deinen Schoß, damit du die Studien meiner freien Zeit lenkst und gedeihen läßt das, was ich auf der täglichen Suche nach dir erfahre. Meine Gesundheit lege ich in deine Hände, die Früchte meiner Arbeit sollen deinem Acker zur Ehre gereichen. Die Schriften, die du als deine gezeichnet hast, sollen mich erleuchten und mir Wegweiser sein wo immer ich dich denke verloren zu haben. Denn das Gefühl deiner Anwesenheit ist nicht überall gleichstark, nicht immer weiß ich genau, wie ich deinen Willen deuten soll. Aber laß mich in mir selbst den Pol haben und die Nadel, die nach dir weist, so daß ich jederzeit mich neu auf dich ausrichten kann, wenn ich unsicher bin. Ich werde mich im Vertrauen darauf zu dir umkehren und meine Augen werden dich s. a.

Also danach bin ich suchen gegangen. Hier, in Bergstadt, dann in Berlin, in jedem kleinen Nest, wohin es mich auswarf. Ich bin nicht mehr sicher, wo das alles war, wenn wir die Stadt verlassen. Aber hier fingen die Häuser an, leerzustehen und uns mit ihren blinden Fenstern anzustarren. Die Schriften sind dann nicht mehr authentisch; aber die Vorstellungskraft: in welcher mein Gebet ein mächtiger Faktor hätte sein können, war erzeugt worden in einer anderen Welt. In dieser hier, wo mir die Buchstaben vorauseilen, um Thomas einzufangen oder Seamus zu suchen, ist jenes überflüssig. Das sind zwei Ebenen, in sich ohne Überschneidung, sie berühren sich nicht. Ich habe n. nicht das Verhältnis erkannt, in welchem sie zueinander stehen; nur, daß sie jeweils auf die Andere verweisen. Bewegt man sich hier, denkt man die eine, bewegt man sich dann auf jener, die andere, die hiesige. Ist aber eine von beiden real oder keine oder welche oder beide? – Ich stelle mir das Bergstädtchen vor; seine bebauten Hänge und alles unter monatelangem Schneefall, wie es ihn sehr lange nicht mehr gab, in Berlin nicht, im Harz auch nicht. Wie geht das weiter… in ein paar Tagen bin ich weg, dann Leben und nur beten (Opium) hilft da heraus. Aber das ruhende hier? Das murmelnde Wasser unter dem Fenster? ist weiter und wie wichtig, daß ich es hört und davon weiß jetzt… wie klein war das alles, an der Kraft gemessen, die ich jeden Morgen zum Aufstehen benötige! Wo kommt die her…: auch aus der Vorstellung!? Hilft das Gebet, soll die Übung den Tag ebnen und den Weg der Gemeine auseinandersetzen, damit mir die Freiheit bleibt, dieses Buch zu schreiben. Lest die Angst. Lest den Furor. Nur lest es nicht in euch hinein, denn ihr seid anders bestimmt. Ihr hattet vielleicht ja zu sagen die Kraft, ich nicht. Und die Imagination ist, damit ein anderes Leben… vor dem man nicht auf der Flucht sein darf. Das war die große Arbeit.

Der erste Regulator meiner Kindheit war eine Wanduhr, die in einem länglichen Kasten steckte. Das war die Uhr und jede Stunde ein Gong und tickte immer beruhigend. Dann gab es eine Lehrerin, die mich für etwas besseres hielt. Da lernte ich, wie man über anderen stehen kann, aber bald gab es auch einen Lehrer, der mich für dümmer hielt und lehrte mich, Ungerechtigkeit zu empfinden. Vielleicht: weil keiner es also wirklich wußte, fing ich an, alles selbst zu regulieren. Daraus entstand die Welt, und in jener einige Geschöpfe, manche mir zu dienen, manchen diente ich, das war ganz einfach. Und immer hat es so weitergehen können, bis sie auftauchten: die Regulatoren. Es wäre schön, wenn es nur Uhren gewesen wären glaubte ich verhindern zu müssen daß davon etwas ungesagt bliebe. Aber wie viel mag gesprochen werden n. über den Rand hinaus, den sie steckt. Wenn sie einen fühlt und anfängt und anfängt, zu gebieten über die Zwischenräume. Die sind n. schwarz und groß und leer und sind rohe Masse, die ich nicht fügen kann. Etwa ohne Seele, denke ich fast und möchte das Leblose daraus verbannen. Es hilft nur die Musik und von der eindringenden Kühle werde ich wachend umweht. Vielleicht riecht es nach beginnenden Fichtenaustrieben. Möglich, daß n. einmal Schnee fällt. Der See ist nicht mehr gefroren. Ich traue mich nicht mehr hinauszugehen. Ich sehe mir die Angst an. N. weiß ich zu wenig darüber, sie wüchse, habe ich gehört. Daran soll man sich festhalten und die Buchstaben zählen. Es sind 70759-71416. Doch was hilft ihr dieses Wissen wie das etwa um ihr Alter bestehende Gerücht vom halb verwachsenen Jahr, aus dem ich sie getrieben hatte. Wenn sie ihre Suche nach den Wurzeln schon in Finnland beenden wollte, weil es dort mehr lebendiges Wasser gab als überall sonst, dann mußte sie es jetzt trinken, so lange etwas n. darin steckte an Keimen und ungefilterter Erinnerung. So riecht es dort? fragt sie. Ich vermag vielleicht eine Antwort zu geben, wenn ich einmal nachts das Meer vergessen habe. Doch so lange alle Bruderschaften um das Geheimnis tun… gleich zerspringenden (Saiten) wie von Kälte nur n. einen Ton in der Lage sind wiederzugeben, der sie nicht zerrisse (Seiten); so liegt man ungefedert, unsicher, unausgeglichen ich sehe keinen Ursprung. Versuche mich denn. am Kontrapunkt. Der könnte lösen, wenn jedes gegangen ist der 36 Z.ch.n, die uns n. fehlen bis zum 207118., lösen von ihnen, was mir nicht gehörte und was ich in seinem Namen als Generalbaß nutzte, den man nun einmal als Schlüssel zur EINGABE BENÖTIGT:

Was aber sind dann nur die paar versteckten Wörter einzusetzen zwischen Sockel und Fundament u. Sockel und Konstrukt? Wir könn ja rechnen und kommen mit der schließlich jetzt bekannten Konstante auf ein dafür geeignetes Material von 2236 Dichteeinheiten, wobei die Abweichung vom proportionalreinen Massenschnitt nur 1,07*10h-1 Punkten im Idealsystem entspricht. Da aber der Fehlerquotient der Konstanten durch das mittels des ja nur einzig zur Verfügung stehenden Schlüssels an 1/8/3/4 größer ist als diese können wir beruhigt schlafen gehn ohne befürchten zu müssen das Haus könnt über uns n. einstürzen. Wenn uns dann im Traum einfalln würd das Material aus dem der Dübel beschaffen sein soll wäre unser (allerdings nur das erste) Problem halb gelöst. Dann ergibt sich:

Die leere Seite. Hier hatte ich sie gefunden. Wie ein Bett, in dem man lange nicht lag, war sie da, aber geschmückt. Schmuck, der in der Entbehrung bestand, Stoff ohne Drängen. Es gab nur Weiß, kein Schwarz. Der erste Zellkern war n. nicht entstanden. Jetzt sehe ich, daß dann alles andere sich entwickeln konnte, als die Seite geleert war. Poetische Unschuld, also der Kontrapunkt: Es geht immer tiefer hinab. Dann kommt die Erinnerung: ich zog durch das Feld und hatte eine rote, schön bemalte Botanisiertrommel, das gab es wirklich, Herr Mahler, und jetzt soll ich Ihnen den Traum erzählen, den ich einmal hatte, seit sie in mein Leben getreten sind? Vielleicht bleibt Ihnen etwas zu tun übrig wo Sie jetzt… 

guhl

Und wie schon einmal begegnen wir uns immer n. in diesem Jenseits der Beziehungen. Als im ersten Buch n. verhandelt wurde, ob Ewa wirklich springen würde und das zweite dann ihre Initiative über meine Sicherheit stellte also sie springen ließ ohne Ansehen meiner eigenen Befindlichkeit – und ich hatte Angst gehabt sie im Sprung zu verlieren – : welche unheimliche Spannung könnte jetzt die Beschwörung der tatsächlichen Sprungzeit herstellen? Wir hatten Koordinaten angegeben und ein System, in welchem sie gelten würden; doch hier das heutige uns umgab waren n. unangreifbare Zeugnisse über ihre Herkunft, die sie mir so lange verschwiegen hat wie es nötig war, uns an diesem Punkt zusammenzubringen. Da stehen wir nun: vor uns die schmalweiße Reling über die wir schon sehr gebeugt scheinen, wenn man uns von weiter weg betrachten würde. Aber n. haben wir das unter Kontrolle, was uns da hinunterzieht. Doch schwächer werden die angreifenden Füße, verhakt im Geländer, und der Fahrtwind hält an. 

Was also werden sie beide tun? Sich lossagen? N. gibt es ja die Übereinstimmung mit den Körperrestfunktionen, es ist also ethisch nur vertretbar, aneinander zu haften. Aber das Schiff ist nur die Ebene, an der es festzuhalten gilt. Da war immer ein Protagonist n., ein weiterer, den ich bewahrte. Wenn Ewa schließlich (und sie tat es ja wie wir wissen) – wenn sie also abgesprungen sein wird ist mir jetzt klar, dann müssen wir einen Wendepunkt der Geschichte erreicht haben. Etwas wird schon laut daran, daß sie gehen wird. Soll man jetzt auflösen, was da wirklich ging? Ich weiß ja, aber will ich, daß ihr es auch wißt? Wir werden uns weiter fragen… wir, das sind – und noch einmal wird es zeit, sich über die Protagonisten einig zu werden –: sind zuerst der Chor, welcher die schlimmeren Dinge zu verhindern weiß, indem er rechtzeitig Mahnungen ausspricht (allwissend). Ist zwei der eine Thomas, kommt diesmal allein und der Zwilling erhält eine weitere Funktion als Figur am Rand, die ich n. nicht benennen kann; es scheint eine Hosenrolle zu sein, beide hängen aneinander als Mann/Mann und Mann/Frau also der Thomaszwilling ist vorerst aufgehoben in jenem Gegensatzpaar. Vielleicht lasse ich zu schnell die Fäden fallen, aber es muß Erklärungsfinale geben zwischen den Sätzen, und beides ineins geht nicht, der absolute Satz und ein symbolischer Ausblick in sein Ende. Darum also n. immer Finalsätze statt Aufklärung.

Und wann diese? So richtig liegt es mir nicht darauf zu antworten, vielleicht weil mir ja selbst ein paar Worte fehlen. Aber alt werden, alt und dann nichts hinterlassen haben als immer ein paar aufgeworfene Fragen? Und wo diese hersind, da selbst wäre nichts andres mehr zu finden? Nein, wolln wir nicht glauben. Dann lieber d. Chor, eine Autorität um Unterstützung angehen. Ich habe es gelernt irgendwann, die Geberrolle herauszufordern, die mir so seltsam liegt aber eben wirklich großen Menschen, zu denen ich mich nicht zähle. Diese besitzen dazu eine unverzichtbare Eigenschaft oder Fähigkeit: Mittel, Kapital, Eigentum – Eigentum realer Gegebenheiten die über hölderlinsches Mein Eigentum viel zu weit aufragen und unwichtig die Parzen erscheinen lassen, die dieses vielleicht doch irgenwann segnen mögen, denn hier lebe ja ich und Hier ist des Säglichen Zeit um jetzt endlich darauf zurückzukommen wo wir uns haben stecken lassen. Und dieser Zuspruch wirkt. Wirkt sicher und das kann helfen wenn ich vergesse, wem wirklich das nonem-Gebet gilt. Eine dunkle Ahnung sagt zwar… wo er auch hinblickte, aber da ist ja keiner gewesen als er sich erhoben hatte aus seiner lahmen Hüfte; er hatte sich einen Namen geholt und die Rechte und schließlich auch Land und Besitz genommen – den Segen aber sollte doch Josef erstreiten egal was man zu wissen vermeint. Warum also glauben daß irgendetwas nur entfernt möglich gewesen sei ohne sein Steinelesen von vor der Flut? Dann mußten wir doch ihm nacheifern, wenn wir nicht mehr waren als der kleinste von allem?? Dessen Bedeutung aus uns, sein Rang aus mir: der letzte, der Sohn des Schmerzes, ben-oni zu sein Leben lang nicht mehr gut machen konnte aber der ihn so wertvoll machte wie keinen vorher. Er habe Glück: die Eifersucht war für andere; hier, wo es hieß: Textur oder Blankvers, komme ich über sein Erleben nicht hinaus, auch wenn die Kinder und Kinder der Kinder andere geblieben sind über das generative Feld einzig des einen, gesegneten Nachkommen.

Ich hatte jedenfalls den entscheidenden Traum kurz vorm Aufstehn. Vielleicht aber doch von der Minderbruderin? Werd mich erinnern…wenn sie Geburtstag hat. Dann fand ich die paar Worte, es war Bloch, nicht Blake – möglicherweise egal, aber das Material, die Bedingungen der Möglichkeit der Maschine und ihrer reinen Verwendung [wären] letzthin geschichtsphilosophischer Art, eng verbunden mit den Bedingungen der Möglichkeit eines antiluxuriösen Expressionismus. Lernen so (warum man das behalten sollte) wie sich die Konstruktion ergibt ist allein zu tun übrig wenn sie einem die Masoreten aus der Hand nehmen und man allein ist mit den Initialen. Nur am Ende gibt es immer einen Codex/Annex, einen fremden Geist der mich durchwehte als ich grad unterwegs zu dir war. Bist du wohin ich ihn tragen kann? Die du tötest die Propheten, steinigst die zu dir gesandt? Weiß es nicht… weiß es wirklich nicht, höre nur Stimmen, höre von fern her dringt, von oben, Gesang wie welche nicht! vom Berg herab dem Parnassberg zu dessen Fuß ich meinen ersten Schlaf finden sollte. So wurde es gesagt und ich habe nichts genommen n. hinzugefügt sondern erzählt, wie es war. Das habe ich von stephenking gelernt, der hat auch immer die Wahrheit gesagt.

Den 1. Schlußstein suchten sie vergeblich, er war dem Bau entnommen wordn mit der Rüstung! Doch welcher Aufwand, diese Tatsache bis hier zu verschleiern. Sie hätten lange graben können in den Ruinen. Fühlen Sie aber systematisch Ihre Vergangenheit entlang der aufstrebenden Linien wird man sie lesen als wäre richtigherum geschrieben. Das zu unserem gemeinsamen Thema ephemere nachtstrukturen, die sich nicht auf morgen verschieben lassen wie der Rest vom tag, der morgen derselbe sein wird. Aber das ist n.nicht und morgen sind erst die Geschichten des nächsten Tages – WEIL MORGEN IMMER DER NÄCHSTE TAG GEWESEN IST!

Wo sie einmal aufwachte und nicht wußte warum ihre letzten Bewegungen in ihr steckenblieben als wären es nicht die eigenen sondern gehörten schon dem Traumreich an wohin sie entschwand. Es ist also keine Zeit gewesen aufzuwachen und auszugehn sondern war das letzte Erwachen bevor sie für immer infriedenruhen wollte. Wir bringen sie n. einmal an jenen Ort zurück in Gedanken und wenn es ihr gefällt wird sie diesmal bleiben können, in uns. Die geschlossenen Kreise über den Blatthorizont hinaus geben keine Auskunft mehr zum woher und wohin der Wind wehte auch dessen Rauschen wir wohl vernahmen. Aber wessen letztes Wort wird es nun, das ich hier ablege – und ist es wirklich nur ein Gedicht?  

Flucht: da bin ich plötzlich stehen geblieben, es durfte nicht geflüchtet werden. Einiges gelang mir aber im Geheimnis zu verbergen, das die Welt nicht sehen sollte, bevor sie mich zerstört haben würde, nur erst in der Asche (als hätte ich die Stücke Rotherz“ für immer in mir versteckt.) Was rede ich da, Seamus… 

  • der aquinate Losbruder versteht mich nicht mehr. 
  • Wir sind uns etwas abhanden gekommen, Vater. Aber ich bin auf einem Weg jetzt und zu Ihnen immer unterwegs, ’s ist egal, wohin.
  • Thomas: Sie müssen sich einig werden. Die Welt kann kein wartender Zustand sein, auf den Sie immer hoffen dürfen; sie muß sich selbst erhalten. Wir können Verbesserungen einfügen und natürlich alles korrigieren: aber wo soll es uns dann hinführen, ohne Ihre allein eigene Handschrift; daß alle Notizen plötzlich unglaubhaft geworden wären, wenn wir ja immer hätten die Gedanken fortgeführt in ihrem Geiste? Wie soll das gehen… Thomas, werden Sie habhaft, wachsen Sie, gewinnen Sie an Substanz, dehnen Sie sich aus zu diesen Zeiten, wir geben sie Ihnen.

402. Vorabend, Epitaph

  • Dunkel und tief
  • Herz umarmend, 
  • gehn wir voneinander weg. 
  • Was bleibt,  uns voraus 
  • und jenes Dunkel das wir mitnehmen 
  • aus dieser Welt in die andere 
  • ist keinem mehr , der damit umging; 
  • ist mir nicht der ich glaubte zu wissen 
  • näher als aller Rest von ungeglaubten Tagen: 
  • die man n. habe. 
  • Aber daß ein Rest da ist ahnt man, 
  • verliert sich vielleicht n. 
  • über Graden und Hoffnungen 
  • nicht Zeit;
  • ein wenig bleibt immer übrig…: 
  • von jedem Jahr eine Frucht, 
  • von jedem Baum ein Reis 
  • und in jeder Hand ein Wort 
  • das sich in ihr zuerst erkennt: 
  • So sollen wir nennen 
  • was vorher nicht war und jetzt ist, 
  • und wird 
  • weil der Augenblick es schenkt dem, 
  • ders nicht sehn kann 
  • und doch daran glaubt. 
  • Zuweilen tu ich es und werde belohnt.

Mal spricht Seamus im Schlaf. Wenn er nicht ein Ire und katholisch ist, glaube ich dann, einen alten und murmelnden Bartjuden vor mir zu haben, der mir zuhört und es gibt ein paar echte Barthaare an ihm, die vielleicht wirklich darauf hindeuten. Er rasiert sich ja nicht mehr richtig; für dn Tag der Verwendung nahmer ihn n.einmal auf 9mm Millimeter zurück, vor Jahren. Es ist also eine Menge Haar an ihm, das jetzt eine Weile wächst. Doch darum wird er nicht ärmer. 

  • jemand sagte einmal, sich nicht rasieren, bis der tote Freund unter der Erde war.

Nur hier hielt also die Totenrede (Hölderlin) und hatte mich zum ersten Mal wieder rasiert nach Jahren, in denen mir ein B. gewachsen war, wie ihn Väter wohl auf den alten Photos meiner Kindheit. Aber heute trage ich Seamus drei Tage lang. Der ist rot und ein wenig immer wie ein Brennen auf den Wangen. Aber der arme alte Freund, zu dessen Totenfeier ich ging einfach gekleidet und dunkel, schwarz und grau, ohne Hut, ohne Binde, bin ich gegangen und unter den Leuten gestanden, nachdem die Worte verhallt in der kaltkalten Kapelle neben dem Cello mit den Bachsuiten, dann treten wir raus und sind die letzten beiden, dem Sarg zu folgen, den Leuten. Ihn also sehe habe ihn also nicht gesehen und des Aktes. Nur, daß ich irgendwann an der Reihe Erde zu werfen und innezuhalten, das weiß ich n. genau. Und die Schwere, und eine Schwester, die mit H. Levin sprach, die starb n. im selben Jahr. Wir sollten, er solle brennen, denn wir seien Fackeln mein Bruder. Oder er wäre nicht gewesen. Aber da ich jetzt Seamus dir davon erzähle, kann es nur sein, daß wir ihn kannten, und du, Thomas also: aquinater Zwillingsbruder, der du dein Los nicht und nicht abwerfen willst, so weit weg wir dich auch geführt haben in unseren Gedanken, du lernst ihn jetzt auch kennen. Es geht uns immer alles rückwärts verloren, wenn wir nicht aufpassen. Aber dorthin ging bisher alles und was dann verliert, ist nun uns sicher und besiegelt. Sonst hätten wir es nicht gehen gelassen; es sind ja nicht nur unsere eigenen Erinnerungen, sondern da hängt eine ganze große Geschichte dran von Menschen, die wir nur trafen oder sahen, aber was sie an uns hinterließen, war prägend und wirksam. Ein bißchen Schuld auch,  falsche Eingeständnisse, die von hier aus logisch erscheinen mochten, waren es aber nicht immer. Aber ebensolche Augenblicke sind trotzdem passiert, weil ich mich ja wirklich an sie erinnere laut der vor sich hinwachsenden Zeilen. Die Abstände, Zeichenabstände und Schriftgrad: das läßt sich später festlegen und für jetzt ist nur wichtig, daß genug Licht ist, zum tasten und für den Wechsel der schwarzen Plattenseite und eine Kanne voll Tee(melissen). Ich sitze gerade aufgerichtet. Hier ist alles jetzt eins.

sollte heißen: lieber tot als versklavt

und wer zuletzt sich unter dieser Prämisse die Finger blutig schrie, hier nicht mehr zu finden wo wir jetzt sind und er gern gewesen wäre. Aber wir haben seinen Weggang erlebt, sind daran gewachsen ein wenig und haben schließliche Wege gefunden, mit ihm weiterhin zu verkehrn. Was mich so sicher macht, daß er es ebenso empfindet? Es wird nicht viel mehr Mittel geben als die uns jetzt schon bekannten um sich auszutauschen. Das 1. Medium (Metamedium) welches das andere übertrug (Sprache) ist gewählt worden (Seamus) und wir werden mit ihm beginnen, nicht mehr aufzuhörn. Wenn ich mich also von diesem Paragraphen wegbewegt haben werde ist hoffentlich der Anfang gemacht, der uns in den nächsten Teil brachte. Das vierte Buch war ja ein Tanz der Buchstaben… und vielleicht ist emoll doch die richtige Tonart gewesen. Wissen werden wir das erst nach der Aufbewahrung.

  • Sie haben Angst n. immer. Vor dem Wachrausch nehme ich an. Sie nennen das mit Krankheitsnamen einen gesunden Melancholier die uns pathologisch werden lassen wo sie n. nicht einmal wissen was sie da eigentlich an uns greifen wollen wenn nicht unsere Identität. Das schimmert ein bißchen, manchmal läßt sich was daraus zusammenfügn, aber meistens ist der entstehende Schmuck nur Tand eitel Blendwerk, andere sagten zu mir: Götzenbilder. Ich will mich davon jetzt abwenden und wenn du klug geworden bist wirst du es mir gleichtun. Wir wolln ein Stück zusammengehn, ja? – Vielleicht habe ja auch ich Angst.
  • du wirst den Grund dafür hier finden. Aber das wird sie vermehren.
  • kann man dagegen etwas tun?
  • lernen Sie den Antritt, lernen Sie Initiative… Das kommt dir bekannt vor, oder?
  • ja. So haben wir früher zusamen gespielt und nach jedem Jahr, das intime vergangen war, hatte ich einen günstigeren Zufallsfaktor. Kann man das transponieren?
  • es gab ja bestimmte Zauber, die genau das auch bewirkten, erinnern Sie sich?
  • ja. 
  • Sie wissen also, warum ich hier bin?
  • ich hoffe es handelt sich nicht um die Stufenlehre… 
  • die Angst davor wirst du nicht verlieren, solange du in der Gesellschaft verbleibst. Und wirst auch nicht lernen, deine Wirkung zu kontrollieren. Du bist nur ein kleiner Drache, aber was dein Feuer in den andern Dim nsionen anzurichten vermag, kannst du nicht ausmachen bevor du unsere Prüfung abgelegt hast. Du mußt dich ihr also stellen, um weitergehn zu dürfen. Nimmst du es an?

HB

Nehmen wir einmal an wir hätten uns von den die Produkion konstituierenden Bedingungen getrennt: was wäre das bliebe? Was ist -ein weiterführender Gedanke- eine neue unabhängige Umgebung im gebräuchlichen Sinne ohne die von allen geforderte Verwurzelung im Realitären? Setzt sie eine Realität voraus? Schmälert sie denn Vorhandenes, erbringt sie Leistungen, deutet sie? Ist ein Rückgang möglich in leere Felder die n. nicht von Tatsachen abhängen, vergangenen oder auch n. kommenden? Damit meine ich überhaupt denkbares ungeachtet ob es schon real ist. Als ich diese Lektionen mit den Fragmenten der Vorsokratiker begann hatte ich natürlich eine Idee, was ich Ihnen jetzt als den Ursprung der Philosophie anbiete. Und wenn Sie aufmerksam lasen werden Sie vielleicht zu dem Schluß gekommen sein daß zum Verständnis dieser heutigen Welt viel mehr nötig ist, aber gerade jene alten veralteten Wissenschaftler so genau darüber nachgedacht haben, daß wir uns fragen mögen, wie das möglich gewesen ist damals. Im Hingang dann, der steten Erweiterung des Wissens aber wurde schon klar daß, um etwas zu erfassen, das selbst so verschlungen in seine Konstitutionen ist wie Welt, Ursprung, Wissen, Denken Geist und Sprache es sind ein wenigstens in unseren Kategorien übergeordnetes nötig ist damit sich darin nur irgendwas ausdrücken ließe, das mehr sei als Anschauung. Die Alten aber hatten etwas, das von uns aus gesehen darüber anzunehmen war: das war die Torenreinheit, die naive Neugier und das kindliche Staunen (vor dem Himmel, dem Donner und Blitzen, Tieren, Sturm, Schmerzen und schließlich dem Tod. Dieser war ein viel eher faßbares Phänomen als heute, u. das gesunde Entsetzen war größer. Je weniger Begründungen man suchte um so seltener befand man sich überhaupt in einem Konflikt mit ihm, so daß ihn nicht zu erkennen nur die logische Konsequenz sein konnte totaler Verdrängung. Deshalb werde ich Sie nicht darum bitten, Ihre Tode zu Hause zu lassen wenn Sie hierherkommen sondern: lassen Sie sich von ihnen begleiten und finden Sie Wege der Kommunikation, nein besser: finden Sie einen Weg aus der Kommuikation heraus mit Ihren Toten, wie es heißt: du aber folge mir nach; laß die Toten ihre Toten begraben…

guhl

Ich aber mußte ihm antworten, wie ich es gelernt hatte. Und die Stimme allein dieses Windhauches war mir nicht mehr so fremd wie damals als ich sie zum ersten mal vernommen hatte. Und ja, sicher knarrte es in den Balken und ja, auch die Bäume rauschten herüber. Aber die See war anders und nachts kamen mir die Töne der Welt nicht so leicht vor wie ich den ganzen Tag dachte. Ich hatte mich in die Farben begeben, so wie es vorgesehen war. Das große Denken wartete unten vor den Häusern und selbst wenn ich nicht immer verstand warum es mich dorthin zog, machte ich doch jeden Tag die Türen auf und trat hinaus, auch wenn das hieß sich einmal am Tag die Schuhe anziehen zu müssen und den Hut aufsetzen. Das war ich ihr schuldig, der Welt. Und einen Punkt hatten wir jetzt geklärt: warum wir hier waren wenn wir hier waren. Es gab zwar den Hintergrund n. nicht auf welchem sich die Geschichte zutragen würde, es gab auch für die Handelnden n. keinen Anlaß, sich zu zeigen; was es aber gab waren 1.: mein unheimliches Wissen der steten Zeugung, 2.: daß ich den Stoff angefaßt hatte, von dem man sich nicht trennen kann und der 3.: sich zu einer Handlung verdichten ließe, sobald eine Person anfinge zu sprechen. Der jetzt spricht ist ja nur das verzeichnende Ich, das Autorenich, mit dem ich mich für die Dauer der Bücher bekleiden muß und das ich ablege wenn ich den Deckel der Schreibmaschine zuklappe. Was dann mit ihm geschieht kann ich nur ungefähr nachdenken, indem ich meinen eigenen Tagesablauf versuche mit dem seinen zu verschalten. Jedoch werde ich Gleichklang wohl nie erreichen. Selten gelingt es aber in einem Gedanken ihn zu entdecken, oder auch für die Dauer eines Flusses mit ihm zu verschwimmen bis man uns trennt. Denn die anderen sehen immer zwei in uns: einer der lebt, einer der schreibt. Aber wie oft ging uns das ineins; daß ich, der Schreibende, ihm, dem so fern Lebenden das aussprach was er in seinen Denkpausen erfand.

Wir sind ja zu mancher Zeit auch wirklich zusammen in einer Figur – doch diese Ebene ist so weit, daß sie n. nicht in einem Buch stattfinden kann, nicht in solchem das mit euren Buchstaben geschrieben werden muß. Ich fing ja an zu bauen bereits und habe die Kathedrale immer n. im Auge, die euch vorschwebte Meister. Ihr habt nur von einem Burgfried gesprochen und nach außen eine kleine Kapelle gemeint. Davon ist nie etwas verwirklicht worden. Auf dem Boden des Schloßhofes hat man nachgebildet im Plattenmuster den Grundriß jener kleinen Kapelle. Und was soll ich sagen? Natürlich würde es eine Kathedrale werden, ganz sicher gehen irgendwann auch Menschen darin ein und aus. Ich bin ja nur einer Ihrer Baurn, n. ein sehr junger zudem… etwa in ihrem Alter mein König…, aber die feuchte Bergluft tut auch meinen Lungen gut und für die Tage, die (der andere in seinem Herbst) ich hier, weit weg von jeder Höhe schreibend in ihrem Märchen verbringe, lege ich meine ganze Kraft in den Dienst an Ihrer Verwirklichung bis ich leergeschrieben habe diese Gegend. N. gibt Ihre Geschichte so viel zum eigenen dazu, daß ich danken für alles lern und verstehe die Freiheit aufzubrechen wohin ich will, Hölderlin, vielleicht auch über meine unbestimmte Sehnsucht diesem Tale hier angesichts vor dessen Verlassen es mich schon graut, weil ich weiß wie sehr es mich herziehen wird nach dem Berg, zum Schloß hinauf, mit dem griechischen Tee. Wir erfahren: es gibt den Augenblick. Und warum Hölderlin darin auftauchen muß, erkläre, indem ich die anderen beteiligten Funken einlasse: Richard Wagner und Nietzsche, Schopenhauer und die Geburt der Tragödie schließlich die Demut der Schwabensöhne und Stuttgarts Krone, den Gang aufs Land und Benn, der ihm fortwährend Denkmäler setzte… Wenn wir das alles verstanden haben, dürfen wir uns auch zum Ursprung und HB das Feld übergeben so weit, wie wir uns fortzubewegen wagen, er wird uns zurückholen und seine Lektionen um die fehlenden Kenntnisse erweitern, die wir hier und jetzt – am Fuße von Tegelberg und Säuling… – zu verzeichnen Seine gnädige Erlaubnis vorraussetzten, des toten Königs, es lebe der König!

jemand sprach von „mitmurmeln…“? Daran kann ich mich nicht aufrichten. Die Hölderlinverse, ja, wenn einer sie hersagte, die murmelte ich mit; aus Freude, weil ich etwas gekonnt habe, das mehr war als Blumen streuen. Aber Gebete habe ich nicht. Die Brücken sind schmal und hölzerne, dünne Stege, die keiner gefahrlos betritt. Immer setzt man sich aus, wenn man einen solchen Weg wählt; nur, niemand wählt ihn sich ja wirklich, sondern wird hinzugezogen durch dieses Graben.

Da sehen sie wie die Vorangehenden dem Vorangegangenen etwas n. zu geben versuchen, eine Gebärde tun wollen. Aber schwach, so schwach sind sie da und deshalb hölzerne dünne Pfade, auf denn sie gehen und spüren, daß es sie gradn. hält für die Handlung, die keinen Willen duldet keine Richtung kein Drängen und keine Zeit läßt, zu überlegen. Wir seen wie sie es versuchen. Das Pfeifen hören, sie kennt die Worte. Vielleicht trieb das sogar meine Arme, pater: die Liturgie, die nicht verheimlichte, Liturgie. Dann doch, der redet und weiß, wasser sagt und der es sagt und nicht nochmal. Hölderlin bei HB, das war gut gestottert, oder? Er wußte das. Nur wer schon. Ich mit – eingefallenen Händen und unwegsamen Lippen. Ein weiteres, die Nonem. Aber mitmurmeln? Selten denk ich, aber gerade, nur dann, zählts hinzu wie verweigertes Gelächter. Gehen lernen und ernstsein. Es passierin Fehler und ich merke sie mir:

– lernen sei „nur als Aufgabe der Kunst eine Kunst“ verriet HB. Hier muß ich  mich erinnern, weil die Lebensdaten jener meiner beiden Vordenker sich überschneiden, als ich aus dem Harz zurückkomme. Der andere (die eine der sich ineinanderstarrenden Unendlichkeiten) gibt mir weiter Lernaufgaben über was n. zu erfahren war und HB konnte es nicht mehr, weil er voranging. Aber Fragen hat er hinterlassen, genug, um mein Leben lang mich ihnen widmen zu können und also setze ich Kraft darein aus seinen Schriften. Doch er wurde irgendwann politisch, das greift mich an, der ich es nicht bin. Muß man es aber? Man sagt ja und nichts ist nicht dafür. Dann weigere ich mich, sage nein und habe ein reineres Gewissen als eine falsche Moral und gezüchtete Ansichten. Doch das ist schon viel zu viel.

– sagen Sie n. nein, anstatt zuzuschlagen? Das sind total überholte Denkmuster. Dies wissen, haben sich längst darauf geeinigt, daß der Erstschlag die einzige Möglichkeit ist, einer Vernichtung zu entgehen. Deshalb soll die Politik draußen bleiben, die keiner verdient. Mach also das Buch zu das du eben aufgeschlugst um wenigstens etwas davon zu wissen, worüber sonFuror und Lossprechung erteilt und zurückgezogen und Sprache ermächtigt und entmächtigt als Hetze. Dann doch Nein und muß mir selbst diese Zungenrede verbieten, weil es in mir nach Fortgang schreit und das somnambule Hindämmern durch ungewußte Bewußtseinszustände eine Entwicklung unmöglich macht, deren Wurzel also befreit werden muß aus meinem Hirn stattd. angelegentlich: ich leider doch anfange von Heisenberg über Quandten zu lesen. Was ja immer meine Befürchtung war, trat also ein als mache nun möglich weil ich es jetzt lese, daß ich in der Vergangenheit davon weiß und den Zusammenhang in diesem Hirn, das die Zeitlichkeit überhaupt nicht kennt und molekular gleich in was hinein Vergangenheit oder Zukunft dächte man etwa. Und so lese ich in den Quarten und mir selbst meine Zeit zurecht. Und laß mich also gehen an die Punkte, wo ich mir damals den Zuspruch gewünscht habe eines Zukünftigen, der mir sagt, daß alles gut w. und die Zeit es richte. Ist es gerichtet jetzt? Ja, ist es. Siamesisch ist nur die Nacht zwischen der Woche, die man also grad übersteht in der Vorfreude kommender gerechter Freiheit. Bezahlte Arbeit ist hierabgezogen von dem, was man gerne, alles andere wäre Berufung getan. Wenn ich hier sitzen studieren und das eben aufschreiben erarbeiten will, ist die Nacht der Verbündete, den ich dazu brauch, und was sie mir nimmt ist mein Feind. Also ist die A. mein Feind so sehr ich sie zum Leben brauche; so sehr ich sie zum Leben liebe anders zu denken ist Illusion. 

– aber was führt davon zu Seamus? Seine irische Anmut? Die Idee war ein Geschenk, das ich nicht die Kraft haben würde abzulehnen. Deshalb mußte ich ihr zuhören und alles an ihm hat sich nach mir umgewendet, weil er mein Hören studierte, wie sie das auch anstellen mochte, aber er tat es, die Geschichte. 

N. schreibe ich in den reinen Bezug, aber welche Phase die gesicherten Erkenntnisse einleiten könnte wage ich nicht mir vorzustellen. Es ist möglich, daß ich um mich zu bewegen nicht mal mehr jemanden anhalten muß, der mir zuhört, vielleicht geben auch hiermit zu diesen Schriften Dinge Anlaß, die über das Verständnis aller anderen so weit hinausgehn, daß mich zu hören in ihren Zusammenhängen nicht nur unvorstellbar ist sondern ebensowenig erlaubt wie erwünscht. Wir müssen fromm bleiben. Und wenn jetzt die Sonne untergeht, bin ich schon lange nicht mehr hier sondern so tot bei den Toten wie nur ihr es wissen könnt, weil jede euer Wochen n. so geendigt hat: Aber dieses Stück vom reinn Bezug werde ich hinüberretten ins Kommende, das mich ertragen hat so lange ich hier war immer in der Nähe der Gräber zwischen Findus und Hauk und dem beständigen institut francais. Das ist der Ort und die Zeit ist heute, Märzenneumond, es könnte 2011 gewesen sein. Nun ich aber beschloß lieber zu den Tagen zu beginnen da ich es so empfinde, haben wir den ersten Neumond des 1. Freijahrs. Wir begeben uns in die Schrift die weiterhin der Benjaminfeldkraft. Machen wir also ernst mit dem was uns beschäftigt und bringen es heraus: Das Vierte Hauptstück: Die Standardschrift. Und falls ich aufgehört haben sollte euch anzusprechen, lest n. einmal den  kanonischen Gruß vom Anfang, vom Verlauf, und vom Ende, den ihr da findet wo die W. sich weitergedreht hätte wenn – vielleicht ihr diesmal mehr aufnehmt. Jedoch… wenn ich den Leser bis in diese Seiten zu binden vermochte was bleibt mir zu tun ab jetzt? – Die Geschichte fortzuerzählen der fr.m. sagen wohl sie wolln es bestimmt nicht tun und unnötig wäre das mir zu sagen ich müßte damit aufhörn: denn das hättich ja längst schon irgendwann zwischen oben und dem 1518. Wort oft genug also getan, bisher, und würde es immer wieder <tun>. Was sich als <Geschichte> dann zu euch übertrug wenn ihr das Buch wirklich keuftet werde ich vielleicht als Leser einmal erfahren. Aber daran jetzt schon zu denken… was das wohl mit der Schrift macht? Es hebt sie an glaube ich, obwohl dies ja nur ein Sockel ist und nicht mehr Funktion erfüllen darf als die vorigen für das Folgende (Grundfläche auf welcher (cubique?) sich der Dirigent bewege um nicht abzufallen). Aber deshalb Geschichte nicht schreiben wollen, weil jener sich weigerte diese zu besteigen? Ich war scheint es zu wenig Herr darüber und wäre ja selbst ans Pult getreten mit den benötigten Fähigkeiten, mais ils me manquent et a cause de cela nous nous retrouvions a centre d’histoire, maintenant! Was später sein wird wenn ihr es wirklich in Händen haltet, was dann also meine Geschichte gewesen sein wird möge man betrachten aus der Perspektive des demütigen Eleven seiner (HB-Gadamer-Heidegger-… Hölderlinelfenbeintürmer?…) und jener zu ephemerer Himmelslust verstiegenen Majorität meines Wortschatzes die sie nicht mehr zu verhindern weiß (beede). Und, fragen sie: arbeiten Sie n., sind Sie n. original? Ich antworte ruhig, denn ich habe die Gewißheit, daß das Wasser sich erinnert. Was darüberhinaus mir zugeflossen also wäre aus den fremden meine ich ebenfalls Wortschatzzitaten (u.a.) muß natürlich irgendwann angehängt werden. Aber von jenen überhaupt nie zu schweigen könnte was auslösen, das es mir n. schwerer macht euch zu erreichen: weil ja jene die alle Namen des Codex/Annex so laut reden, daß sie schon abstoßend wirken bevor ihr einfach angefangen hättet zulesen. Was machen wir also? Verschieben… und verzerren wir das Bild etwas: irgendwo werdet ihr auf einen Anhang stoßen, der sich nicht sofort als solcher zu erkennen gab aber mehr Erklärung beherbergt als jeder bisher gelieferte Schlüssel. Das hättich dann hiermit versprochen und die Kursiven können wieder hervor als meine nichteigenen aber geliebten, gebrauchten euch zu beweisenden Zusprüche meiner Meister die ich euch dann nenne wenn es dazu kommt daß einmal Namen genannt werden müssen. Da sind wir n. nicht und begeben uns abermals in das erste Kapitel. Denn dieses war nur Anfang. Und am Anfang war? Wie immer alles:

1. Die Folge schlechter Erziehung

Einmal – und es sollte nicht bei diesem Mal bleiben – ist es mir fast gegangen wie Jonah als er sich langsam heimisch zu fühlen mußte im Bauche des (Fisches) und doch seine Widdergeburt (Auferstehung) kurz bevorstand. Er hatte gelernt zu sehen hören fühlen und wie er sein Blut unter Kontrolle bringen mußte damit die Druckverhältnisse ihn nicht zerbrachen und wäre n. über Jahre gut mit der Besorgung aller auf Nachhaltigkeit eingetragenen Nahrungsmittel beschäftigt gewesen da spuckte es ihn aus in seine Ursuppe. Die Eierschalen schwammen n. darauf herum, das gebeugte Knie auf dem der Vogel Ente gebrütet hatte tauchte wiederunter und die Matermutter verschwandwieder in den Meertiefen. Die waren gar nicht so weit wie Ich (hier) es bald glaubte sondern Finnland lag näher als jede andere Mythologie meiner Familie – die Großmutter kam von irgend estnischen Verwandten her; so daß nur der andere urgroßmütterliche Rest für das französische Erbe sorgte, und das war nie geheim. Darum jetzt: Johannah (wieder), tats Erbe damals ausschlagen und Uhr/Pfennige verkaufen (Anker,- Hakenkreuzeiner) sowie Messer (unzählbar) verlorene ständig und ist also weil sie statt N. zu warnen lieber über Bord ging wie (Arokr= der Sand aus den Urnen) und so das des Eies, das (auch vom Urberg) gefallen schließlich zu mir gekommen im Uurainenwasser. Was man davon glauben darf? Kein Wort! Also alles eine Frage der Erziehung und die Muster jetzt ablegen zu können bedeutet mir soviel als hättich (Jonah) persönlich ersponnen und nicht die andere. Aber deshalb lernt man nicht aus; auch wenn die Zeichen auf neue Phasen hindeuten, ist das nächste Wort immer nur die Konsequenz wie wir kennengelernt haben der zwei Initialen. Bei Joyce habe ich vieles wirklich nicht entziffern können und erst eine glückliche Übersetzung half mir da raus. Ob ich aber selbst das hier übersetzen würde oder jetzt schon daran verzweifelte daß es n. nicht mal deutsch zu lesen war sondern eigentlich nur in der Maschinenlogik thishere Standardschriftprozesses meiner Heimatsprache die zufällig damals das Deutsche geworden war ihrer äußeren einfachsten Form nach – das machte mir keine Sorgen denn so unsicher ich hier bin verstanden zu werden so fest halte ich daran fest es ernst zu meinen und das genügt fast, zu mich zu den Getreuen zu rechnen. Und ein Getreuer hieß: fromm sein; und Frömmigkeit eine Art der Klugheit, nämlich Gottesklugheit laut Meister Mann v.d. Trave und der schrieb es seinem Josef hin, nachdem er schon lange aus dem Brunnen gerettet war. Weil mich aber n. Ismaeliten, Midianiten oder Jesuiten weder zu retten versuchten sondern viel eher die Jungbrunnen vollaufen ließen in denen ich steckte kam ich über diese Kindheitserinnerungen nicht hinaus, die man mit mir anstellte. Ihren Leseprozess begleitend schlafen sie nur langsam ein dabei und werden immer n. sich (im Traum) wohl befindend auf der sicheren Seite unserer Zusammenkunft erst daran denken am morgigen Tag… der aber der nächste Tag ist mit seinen nächsten Geschichten unweigerlichen die von morgen sein weil morgen immer der nächste Tag gewesen ist, ade.

Und dies zufällig ein Sonntag, fast vorbei (t-3h) und ließ mir nur n. ein wenig Zeit weiter an euch denken, ephemere Bedingungen ausklammernd (andere Datei…). Denn.: durch das schwarze und offene Fenster riecht man daß es wärmer. Denn.: liebte ich aber liebte Bloch sehr und hatte beide gehört am Nachmittag oder n. mehr sogar, Ernst, Ernest und dann n. Marcel mit ihm sprechen. Vielleicht fällt euch n. jemand ein, mir jedenfalls gefielen die drei. Und gerade weil ich mich schon damit abfand meine Stimme nicht mehr nur vom eigenen zu nehmen, waren mir ihre Andeutungen wichtiger als viele andere Stoffe die ich zur Zeit wohl aufnahm. Die Musiken und die Erzählungen und die Schriften bekamen ihre Inhalte aus meiner Fähigkeit mich an sie zu erinnern wann ich es wollte. In dieser Präsenz gingen sie mir auf und ich kann an euch etwas weitergeben. Verbindung wird sein: vom Inhalt jeder Stoffsammlung ein wenig, genug mythisches Material lagert in allen bekannten Schichten um den Leser zur richtigen Zeit anzutreiben. Die Momente sind chronologisch gestreut und ihre Normalverteilung häuft sich natürlich zu meinen guten Zeiten die zwischen 22.00 und 3.00 oder glücklicher liegt n. bevor die Sonne aufgeht nach dem Schlaf. Ich habe selten gedacht, daß ich in diesen Stunden etwas zustande bringen würde doch wie gut einem solche Zeit vor allem anderen tut. 

Wie Drache war mein Name?

Die Tage der an unserem Planeten stetig wachsenden Flußkraft ermöglichten eine Beobachtung, am folgenden Tag in der Zeitung als verglühende Brennstufe einer Sojuskapsel bekanntgegeben die am Heiligabend drei Astronauten zur ISS geflogen hätte. Andere redeten von Kometen, vom Mayakalender und einige auch vom Drachen (Ornithogalumbellatum) auf seinem Jungfernflug über Europa. Ganz schön weit weg von Japan, meinten wieder a., wo sich die Reaktoren gerade beruhigten. Und wir? Ich war mir nicht sicher, wie stark von der Drachmentheorie unsre Vergangenheit über die Zukunft gefärbt wurde, konnte ja damals auch keinesfalls von dem Funkenflug wissen der also tatsächlich stattfand nachdem wir uns intime längst getrennt hatten.

Hier waren Blende und Zeit so auf die Umstände abgestimmt daß es ein zwar nicht das Bild aber meins des Erwachens abgab welches sie uns vorausgesehn haben. Die Überschneidungen waren vielleicht zufällig und möglich daßich sie mir selbst herstellte, doch leugnen ließen sich manche Erscheinungen nur unter Aufgabe des an ihnen teilhabenden Verstandes. Wie soll ich dann heißen diesmal?

Wo ich aufwuchs. Ich mußte warten, abends, bis es fast dunkel wurde und schnell los, bevor es taute. Ich fand ein paar, versteckt unter einem Kleid von Austernpilzen. Die hob ich auf, dort waren sie vermutlich lange schon vor mir angekommen. Ich mußte nicht lange suchen, fing bei A an, kam am ersten Tag bis M wie auch Messiaen, Miller oder Montreux, alles gleich. Es müßten ein paar Besuche ausreichend sein, um bis Zemlinsky und Zola aufzuschließen. Ich würde nichts auslassen, schreibe: der Autodidakt (Sartre) würde das Licht ausmachen. Finnische Nacht. Ein See und Nebel sehe ich. Keinen Vater, keine Mutter (die man sehen kann.) Der Traum fand statt kurz vor manuellen Gehirnstrukturen, die der Arzt ertastet, sie ließ ihn ihren Kopf öffnen. Ich habe ihre Akte gelesen, sagt er. Er meint gesehen, flüstere ich ihr zu. Sie schüttelt den Kopf. Er sagt: halten Sie still. Das sind logische Abfolgen wie wir wissen von 1 und 3 gleich 4. Zu dem Ergebnis kommt man immer rückwärts gewandt. Sie kann seine Fingerabdrücke spüren. Das verbindet ihn ihr, als wäre sie menschlich, als hätte sie selbst nicht alles schon getan, um ihre Haut zu erreichen. Er hat auch ein Gesicht bekommen. Es ist meines. Er geht damit umher: ein Arztgesicht. Kinder schrecken zurück. Es gibt ein Wort, das ist französisch und bezeichnet diesen heiligen Schrecken, die erste unschuldige Ehrfurcht, zu der man gezwungen wird. Wie vor einem Engel oder unerkannt vor einem Gott, geahnt. Vor einem König, ja; vor einem König. Sie möchte dem Arzt ein Geschenk machen, sich selbst vielleicht, denkt sie n. und ist längst nicht mehr am Leben, hat schon vergessen wie das aussieht. Doch gibt sie den Tribut. Es fällt ihr nicht leicht, darum war es ein ehrlicher Tribut und nahm ihr etwas Kraft weg, die sie später jetzt weiß ich es vermißt. 

Guhl Menuhin fiel mir ins Wort, der mich eine Weile durch die wirre Anfangszeit der Oberschule geleitete und den ich später, nein, der mich verläßt über Ansichten d. Grenzschutz, Burschenschaften und die alte Gesetzgebung fast vergaß. Natürlich war das nicht unser richtiger Name, er kam a. Birnbaum und ich war Menachem, und das nämliche Zweigestirn zusammengesetzt aus meiner und seiner eigenen Vergangenheit, die ja auch meine war, wurde wenn wir uns trafen zur Verbindung im Geiste Menuhins (der ein später König Israels war.) Das läßt mich Funken übertragen nach der Zeit bevor d.W.s.w.h.; Funken=intime Honigquellen sowie unkoschere Bienenwachskerzen und Blutwurst, die warum sie nur brennen wenn man arbeitet Funken=erzeugen von der wollenen Denkkappe Borsalino, Funken=kleinegrünemännchen von den man nie weg und Funken=die sprühn durch den Regen milder Jenner u. Februarnorden weil da neue Jahre sind. Aber davon wissen wir alles nichts, das Feuer wird woanders von uns erzeugt und bis ich gelernt habe, den Sprung in die andre Dimension nachzuvollziehn mit den mir hier gegebenen Mitteln wird euch nur der Glaube helfen, daßes dort jetzt brennt. Es riecht ein wenig nach Myrrhe oder Copal und Opoponaxspezereien, aber hier nur meine Finger riechen weil ich heut 1 neuen Krug Alter Schweden ansetzte, den Töchtern der Lüfte, den Windsbräuten, Falknerinnen und Phainareten zur Weissagung. Da komm keine Geschichten mehr, erst morgen nämlich; die des nächsten Tages: weil morgen immer der nächste Tag gewesen ist. Und der Frühe wäre Orpheus Tag, die Späte einer der Tristane, aber erst die Faust und dann die Lyra, so will es der weise Codex über Schnitt u. Garn. 

Etwas wurd in diese Tage gerettet. Ich weißn. nicht was, aber daßes sich überlieferte bekomme ich hier unten mit. Es ist nicht die Zeit zu flüchten gewesen. Also laß ich zu, daßauch ich beschrieben werde, meine Seiten leer dir über damit du zeichnen kannst. Dann öffnet dir irgendwas die Augen, oder? Wir sind uns jetzt nah. Wir sind jetzt nah bei dir aber du wirst über das Ende nicht hinauskommen. Geben Sie Freiheit…

VII. Träume: La fille au voile

Ich habe sie kennengelernt nur als Hauch von Stimmen. Es gab keinen Horizont dort, wo er sie hörte. Also mußte ich sie trennen, als wir gingen, miteinander, selbdritt durch den Abend. Als wir gingen zu zweit und der Gott mit uns. Als ich ging, allein der Toten und sein Blick voran mich prüfte. 

– Sind sie holographietauglich? Der Laser sucht nach dem Pol. Ein rubinrotrotes Licht misst die Schwingung in den Luftmolekülen, die sich übertragen bis an mein Ohr. Ich weiß, daß ich sie hören müßte, nicht das Atmen, nicht den Schritt, nicht vielleicht einen Herzschlag… doch etwas immer wie suchende Blicke nach dem dort der ihr vorangehen soll, hofft er. Weiß es nicht, nein, n. nicht, darf nicht wissen und so hält er es aus, bis es ihn doch herumtreibt: sein Auge trifft nur n. das eines traurigen Gottes. Dann Reue etc. und die verspätete Einsicht, Vorkehrungen treffen zu müssen, gilt für das nächste Mal. Ich kannte zuwenig französische Vokabeln, um sie über meine Lage aufzuklären, mir blieb also nur die Flucht in undeutliches Hebräisch. Das, dachte ich, verstand der Gott. Aber jetzt die Sprache der Teilchen lernen, um sie steuern zu können. Was heißt Molekül, wenn ich ihm diesen Namen gebe? Masse, Schwere, Arbeit und Anstrengung Angefülltsein, Ausfüllen, Leistung. Ich kann das hineintragen in das kleinste Gebäude dieser Schreibmaschinen, wo es mir vielleicht zerstückelt wird und werde es aber in jedem Fall zusammensetzen können als schwarzen Rest Milch auf geheimen Papieren, ich meine als dunkle Mühe ich meine als vergebliche Müdigkeit im gemeinen Körper. Nach außen bleibtis kein Geheimnis. Nur für Genf selber drehen die Teilchen Runden zum Urknall, für alle andern ist dort einfach ein weiterer Erdwärmereaktor am Werk, der saugt und saugt und Stier&Schild und Orpheus und E. ernährt, die auf ihm flüchten.

Ich kann mich auf meine Moleküle verlassen. Sie stehen in Verbindung zum See. Wir haben September 2008, ihr Name ist Ewa und sie schlägt Funken am Stein. 

Ich erinnerte sie an den grünen weißrotgeäderten, den ich am Rand des Sees ins Wasser gesenkt hatte. Sie fand ihn sofort und hob ihn heraus, das Wasser war heute den ersten Tag nicht mehr gefroren. 

(In Berlin saßen die Menschen im Lietzensee in einem schäbigen Café auf Plastestühlen und die Sonne schien vom Funkturm herüber, wo sie um vier Uhr n. stand, bevor sie in ca.ner Stunde hinter den Bäumen verschwindet. Und ich mochte das Café. Nicht, weil ich dort gern verweilte oder überhaupt mehr als zwei, drei mal dringewesen war, zum Pinkeln. Es hatte seine Eigenart. Wenn der See zufriert und es aber für ein paar schöne Stunden auch im Winter seine Pforten öffnet, kann man es betreten, ohne wie im Sommer durch die Tür gehen zu müssen, die mit Stacheldraht bewehrte. Man steigt vom See aus eine niedrige Kante herauf und sitzt auf der Terrasse, oder geht einfach durch die Tür wieder hinaus. In den im Sonnenschein verschneiten Lietzensee; pause, du A.!) 

HB

Wie sehr ich meinem eigenen Bedürfnis öffentlich zu werden nachsehen mußte um dem protagonisten Auditorium schließlich seine Gedanken überhaupt nur andeuten zu können wird nicht weiter Gegenstand der Erzählung sein – es sei nur einmal erwähnt, daß ich nahezu jede meiner Regungen, etwas von mir selbst ans Licht zu bringen zu unterdrücken hatte wenn ich dem royalistischen Kunstanspruch genügen wollte. Der König war sich immer der erste Kritiker gewesen und seine Imagination kennenzulernen bedeutete nicht weniger, als die Welt durch ein Tor übernatürlicher Vorstellungskräfte zu betreten, welches er einem aufschloß. Daß ich in diese Welt längst eingefallen war und die Frage sich nach einem Ausgang n. gar nicht stellte war nur dem Umstand geschuldet, daß ich selbst ja diesen Weg gewählt hatte für mich, den er über hundert Jahre vor mir angetreten war und der nun meinen hier kreuzte. Ich war nirgendwo König und untertan waren mir nur die schwach ausgebildeten Hände, die mir ein paar Figuren erlaubten. Aber jener erkannte mich und auch wenn es vielleicht nur ein stark ausgeprägter Gestaltungswahn war, der ihn dazu befähigte so sind wir doch einander jetzt begegnet und darüber wollte ich Zeugnis ablegen, so lange ich mich hier aufhalte wo ich mich jetzt aufhalte. Weißt du n., wann das war?

ernte 2010

Der Gott wurde sichtbar, den ich vielleicht herausgefordert hatte, als ich über das Eis ging hinundzurück und immer mit den Gedanken darüber, daß es mich ja halten muß; er zerriß es, eben in dem Moment, wo mir die Methode aufdämmerte. Es gab nur diese eine Möglichkeit, ohne schuldig zu werden… la descente d’Orphee aux enfers. Aber sie sollte anders sterben, im zweiten Versuch. 

In der Freiheit aber einen Namen zu suchen, welcher nicht sich aus etwas ableiten ließe das erneute Bedrängnis wäre, das gegen ihr Schweigen sich auflehnen müßte ohne mich dabei an ihm zu zerschleifen; das könnte wie ein neuer wirklich unerhörter Name klingen, fast als hätte ich den Archetext darin selber erfunden und bemerkt, nicht er wäre mir genauso plötzlich wo ich ihn Ihnen zusandte wieder entschwunden in den reinen Bezug. Mond… Mound und trinken davon… Gassenmond und Hundemond und Sterne… das seie einmal der reine Bezug gewesen stelln sie sich vor! Ist das Literatur nicht viel mehr Fabulatur, Makulatur… Sie wissen was ich meine. Aber wir könn uns ansehn im gegenseitigen Mondgesicht das auf der Erde überall gleich aussehn soll, nur gedreht, weil du, sweet selena ewig dieselbe Seite uns zukehrst, (seit immer Menschene denken schon? Nie anders gewesen? Warum sieht das denn niemand…) schwebend über der grauschwarzen Ödnis ein! aber nur ein Verbündeter den das Feld offenbar verschont hat. Also komm, Kindchen, und deine Hände solln aufhörn mit den claves zu komponiern damit du ein besserer wie eins Schüler wirst auf deinem Platz hintenlinks und mal nach vorne rückst. Ein Feind ist immer des Systems der nicht weißwoistn.mal seinn Platz. Aber die haben sich um ihn gekümmert schon die richtigen und ihn dann abgeworben wohin er gehörte nämlich in die Milchbubnschule, wo alles männlich auf den Fluren sich mit dem Nachnamen anredete plötzlich und so jung wie dumm hielten einige schon den Titel. Das mit den Namen ist mir später erst unter Bauarbeitern passiert. Es gäbe in beiden Kreisen eine strenge Hierarchie des Namens, den einer mit in das Geschehen brachte. Zum einen wurde er vielleicht geboren, zum anderen gehoben vom untersten Gehilfen, sobald dieser seinerseits die Mäeutik eingesehn hatte. 

– merkman, daßduneuhierbist. Wosn dein Quartier, Meister?

Darauf solltest du am ersten Tag schweigen, denn zugegem kannst du auf keinen Fall schon eins haben wenn du dich an die Regel hältst keine Schulden kein Kredit.

– ham dich rausgischmissen? Kennich,… Kumpel von mir usw.

Möglicherweise gibt es irgendwann einen Anlaß darüber länger zu schreiben, wie man zur Disziplin kommt aus dem Bett zu begeben. Hier sei nur gesagt, daß jeder Satz früher doppelt wog. Und weil dies keine frühe Stunde hier und auch heute anders sein muß als es vielleicht das Morgen sein könnte das mir bevorsteht erzähle ich stattdessen von heutigen Ereignisse als wären sie für euch n. gültig. Aber wenn es euch wirklich gibt, dann haben sie für euch Gültigkeit erlangt indem meine Aufzeichnungen überlebten und Zeuge sind von dem was gerade geschieht. Und mögen n. so viel Gründe dagegen sprechen, euch einmal etwas zu berichten, werde ich denn. nicht verschweigen; etwa: daß es noch ein Unfall gegeben hat, in Japan steht ein Reaktor kurz vor der Kernschmelze wasimmadasheißt. Eine Flutwelle hätte die Kühlung außerkraft gesetzt und die Insel befindet sich im nuklearen Notstand, die Minister treten nur n. in Uniform vor die Mikrofone. Man kann zusehen, wie eine Technik zugrunde geht, der man seit 40 Jahren nicht vertraut. Strom gibt es nicht mehr so lang und ua deshalb schreibe ich in den reinen Bezug, schreibe, drucke und archiviere dieses euch zu erhaltende Buch in der analogen Restform einer Tätigkeit, die euch hiermit als Autor verkauft wird. Was ich aber tatsächlich dabei tue?

– ich wechsele die schwarzenplattenseiten

– starre auf grünphosphoreszierende Elektronenstrahlmuster vor mir die

– ich mit den Fingern in der Standardschrift zu beeinflussen versuche und

– gieße mir Tee ein (zb Inselmischung No. 541)

– dann weiche aus nach rechts in eine Hermesbrotmaschine und auch Blätterüberlegung vergänglichen Gedankenmaterials, koste manchmal und stellt Zettel her wie eine 1997 Triumph matura, groß, mächtig, und sehr schwer. Zweitens merke ich an diesen Zetteln nicht, daß du n. arbeitest (ephemere Tätigkeit) sondern halte den gültigen Produktionszeitraum für abgeschlossen wenn das Papier die Maschine verläßt. Hier im reinen Bezug läßt sich das alles leicht sagen, aber inner Zukunft wenn die 230 Kbyte voll sind mit Zeichen und eine Übertragung nötig wird der ins Reich der Notwendigkeit passierten Kreativität, was dann? Nur analoge Zeichen werden zählen… und es hat euch erreicht sonst würde ich nicht weitergeschrieben haben am Vierten Teil. Der könnte der letzte basal erstellte sein und das Tragegerüst aufstellen helfen worauf die wirkliche dann Benjaminfeldschrift ruhen sollte. Die Bezüge sind gewählt. Das vierte Buch sich vorstellen geht also vielleicht jetzt langsam als letztes notwendiges Element zb eines Feldeffekttransistors das den Feldaufbau auslöst: die schließliche Substanz, den Träger, das Medium. Nachdem das Gitter ausgerichtet wird nach dem Mahlerdiagramm und die Hybridtheorie als Quelle eingespeist und die Brüder mit den Standardschriftprozessoren zu arbeiten begonnen haben können wir nun der Chemie ihren Willen lassen und auf das lauschen, sehen, denken… was die Silikatbrückenverbindungen an uns weiterzugeben bereit sind als Feld. Da ist n. manches zu entstehn das wir bisher nur aus der Ferne kennen: die Polarlichter zum Beispiel oder lächelnde Auguren… jetzt sind sie für uns da und real als hätten alle Versuche sie schriftlich zu fassen schon immer in Realisation geendigt. Das soll es sein das Feld? Irgendwas zeichnet sich wohl ab wie auf der Netzhaut eine vergangene Sonne als roter Punkt. Hier haben wir eine 2. Erinnerung: der Protagonist verbrachte einen Abend nachdem er sich nachmittags volltrunken frierend und total verängstigt aus der Massenparade 1997 gerettet hatte auf die Couch mit Wilsons Illuminatus und entdeckte neben der realen Furcht vor 800.000 Lebenden die unmöglich zu vermeidende Irrealität jener vor der vielfachen Zahl-die-nicht-geleugnet-werden-kann. Die Sonne sandte immer und unweigerlich größere und kleinere Eruptionen (CME) in die ihr nahen Systeme aus und es war immer egal, was hier unten passiert ist – so lange, wie es diesen Vorstoß des Menschen nicht gab in den fernsten vorstellbaren Bereich. Das Element, das n. den Niedergang verhindert hätte jenes D. war gleichsam abgeschaltet zwischen 33-45 so als hätte es niemals Revolutionen gegeben, oder abgeschaltet weil man zu den Prämissen seines Funktionierens auch Humanität zählte. Jenem aber durchaus menschlichen Gebilde des damalien Staates konnte nicht mehr in ihren Grenzen begegnet werden, es muße jeder ihr Verachter werden zur Abwehr des Systems. Davor haben viele Angst, immer n.… auch heute, wo man Terrorismus zb so gut zu kennen glaubt. Was die Mechanismen sind die ihn wohl als Bedrohung wahrnehmen lassen wird hier nicht ausgesprochen in den Grenzen des demokratisch erlebbaren. Damals gab es ja Demokratie n. nicht bei uns, die Gelegenheit individuellrer Freiheit, die sonst nur Monarchen zukam. Die hat man sofort verkauft als nur witterten und hatten aber n. gar kein wirkliches Recht auf sie erworben, die Feuerprobe hätte es vielleicht errungen… aber D traute sich nicht, nicht auf diesen Weg, und wollte trotzdem eine Nation. Also haben sich die Vorgängigen für schnellen Gang entschieden, Brot/Stimme, Schweigbrot… trauben, alles was der Sommer brachte/ Brand im Hals, mit Milch gekühlt; aber lassen wir das, der Abend sollte – sich nicht wiederholen.

VI. Tode

Als wenn er darauf gewartet hätte, in die Welt hinaus gelassen zu werden. Aber nicht umdrehen dürfen und das Aufblättern der geschmeidigen Stöße zulassen. Alles vermeiden, was aus der Not entsteht. Sein wie ein verdammter Pfeifenkopf, der anstößig riecht und süßlich ist und viel Verlangen in sich hat nach deinem Mund… wenn es vielleicht keine Pfeife ist sondern nur der einmal gespielte Zwang, den man bis Ostern zu verbergen suchte in diesem Jahr? Dann bin ich verloren.

Wir haben Abschnitt IV. durchkämmt und nicht das gefunden, was Sie vermuteten. Sie ist fortgetrieben worden… viel weiter weg, als wir dachten. Haben Sie sie nicht springen sehen? Er hat sie tanzen gesehen, dachte ich und daß in ihren Augen Müdigkeit gewesen vor der Weite des Wassers, die ihr die Augen brennen machen mußte. Sie hielt sich am Schornstein auf, obwohl es schrecklich miefte. Es war also meistens leer dort, auch sehr zugig und sie saß auf zwei zusammengeschobenen Plastikstühlen. Fast hätte sie sich in der blackbox geirrt und statt Luft Wasser eingeatmet, das war manchmal passiert. Natürlich mußte sie husten. Natürlich versuchte sie, den Kopf oben zu halten… das Meer auszutreiben. Sah der Spur in den Wellen nach, hörte das Schlagen der Schiffsschrauben unter sich und als sie sprang, konnte sie sie kurz sehen. Doch wir nähern uns erst langsam. Ich bin immer n. in Berlin aber wenn es Sommer wird bei ihr im Hüttenpalast unter Nordensternen… Glanz bis dahin den ich mir aufgespart hatte unter Flügeln unter den schwarzen Fittichen einer Krähe, die jeden Tag kam weil ich angefangen hatte sie zu füttern. Fleisch und alte Wurst, mal ein hartes Ei, Erdnüsse, kein Obst, kein Gemüse. Ich mochte sie sehr. Sie trägt meinen Glanz fort immer in kleinen Brocken, es haftet an allem das ich ihr gebe. Ich möchtemich ihr befreunden. Ich will ihr ein Glück sein. Dann öffnet sich ihre Sprachseite und ich verstehe. Warum ist sie ein Tier? fragt sie.

Also, warum bin ich ein Tier, das ihr die Antwort schuldig bleibt, weiß es selbst nicht. Aber sie kennt viele Kombinationen in denen zu antworten ist. Immer gibt die blackbox einen weiteren Schlüssel frei. „Die Buchstaben sind nur Atemanweisungen zwischen Punkt und Punkt. Folgen Sie ihnen, wird was wichtig ist in Ihrem Körper entstehen.“ Die Tonart ist gewählt diesmal: es ist d-Dur. Ich komme darauf zurück, wenn wir wechseln.

Nach F-Dur, drei viertel nach der Epiphanienelfuhr. Ich halte die Hände ausgestreckt in das Lampenlicht. Es ist etwas fremdes an ihnen, vielleicht nur ein Geruch aber ganz sicher ein Geräusch, das sie beim Reiben der Nase machen und ich kenne es nicht. Ich lerne es dazu und die box ist wohlgesinnt. Darum sind meine Antworten oft richtig. Ich muß nicht mehr die Worte zählen, ich verbinde sie mit ihrer Geschichte. 

So kommt man zum 1. legalen Zimmer. Das kann schon auf der Burg der Väter sein oder nur ein Loch in der Gefängnismauer das sich in ein leeres Verlies öffnet. Da oder dort wird man aber brüten können, und wenn der erste Stoßbücher die sich schleppen ließen ausgelesen ist, darf man daran denken, sich zu vergrößern. Lassen Sie sich andrerseits das als Faustregel gelten: erst dann wird ein Zimmer zu klein, wenn man sich um neue Bücher hinzufügen zu können sich nach den entbehrlichen schon von jenen trennen müßte, die unentbehrlich sind. Wann sind sie es? Ganz sicher, wenn sie Bestandteil des Geschriebenen wurden daß es sich ohne sie nicht mehr verstehn ließe. Da sind wir n. nicht, oder? Sehn Sie, und darum helfe ich ein wenig nach: Sind Sie n. nicht; sage ich Ihnen, und auch warum… Sie erinnern sich an den ersten Zettel, der zurückkam? Es war zum 1. Mal, daß Sie meine Handschrift lasen und aber erst jetzt, da es nicht der einzige geblieben ist können Sie wahrscheinlich wirklich ermessen, was die Worte bewirkten die ich schrieb. Sie sind von mir. Kennst du das? Weg von einem sein? Deine Briefe hast du vielleicht meistens mit der Sicherheit von Durchschlägen geschrieben, ja? Und siehst du, was jetzt passiert, wenn du diese liest? Ich brauch diese Frage nicht zu beantworten bevor du es kannst, weiß aber doch schon, daßes dir um manchen Brief schon lange leid tat, den du verschicktest, so nah an der Zeit ist was du da sagtest und so viele Entwicklungen hat alles genommen und alles anders genommen als du es zur Zeit des Schreibens entwickeltest. Versuch das nächste Mal ohne Fallschirm zu schreiben, man wird dich dafür hoch tragen. Es ist dein reiner Bezug, den du wie du schon vermutet hast tatsächlich nur solcherart herstellen kannst. Und rein soll ja sein, was du mir zu lesen gibst. Wenn es so gut ist wie uisce batha sein sollte, dann kannst du es beruhigt trinken – es wird dir nichts tun. 

Doch bis ich dazu kam, die Konvergenz von Hören und Gehörtwerden aus den von den Masoreten angedeuteten Vokalen ablesen zu können, vergingen Jahre einer taubstummen Gelehrtheit. Dies war nur im Gebet zu ertragen und darum mußte ich wohl beten üben und habe also von Seamus einiges gelernt. Das ist der Zirkelschluß: weil er davon weiß, wie ich ihn belausche und die beiden Wasser unserer Labyrinthe dies verbindet. Nicht nur über Finnland und Seen voller Nebelgesichter, die es aus mir gesaugt hat. Nein, immer auch hier im Gegenwärtigen unserer zusammenkünftigen Kollisionen im LHC, nicht ganz immer, aber sollte jemand versuchen sich mitzuteilen, gelingt es ihm vielleicht auf die Weise. Denn ich halte mein Innenohr geöffnet, wie er gesagt hat. Was da nicht alles eindringen kann, das überblickt keiner der die Protokolle nicht kennt. Und du liest nun: das ist Grund genug gewesen. Seamus… ach, Seamus müssen wir umgehen, bis er sich arm genug uns angeschlossen hat. Da sind die Jahre dazwischen, da sind Melodien von einem Pascal zum nächsten, die nur in dieser Zeit zu hören sind, wirklich zu hören… Passion nur als eine Seite u. eines beschrittenen Kreuzweg ende am Kreuz.

1. Benn meinte: spinnen die Nebel sich ein, und: wie vom Berg im Wind schluchzt ein Schatten wie vom Berg imWind. Vielleicht hat er einiges gesehen das widerfährt. N.   nacht und der Berg    bis auf die Silhouette gegen den Sternenhimmel. Davor   wirklich Geisterschwaden   und zum Schloß verteilen sie   .

2. Aber da    die Weideklänge, Glocken selbst die schwarze Nacht lang irgendwo   am Hang.   obwohl eine Erinnerung   erst jetzt besteht geht mir  ein, wie den    die von hier stammen weit weg sind und wenn sie ihn nach Jahren erneut vernehmen von diesem Klang eine sehr tiefe Sehnsucht endlich befriedigt werden muß. Wie erste die Nacht in der Heimat und hört man davon. Vielleicht    nie einen passenderen Vergleich finden. Ich habe für H. nichts, oder?    Kohlegeruch im Winter, der  durch die Stadt… und da wie der berliner Benn sagt,   sich wehmütig vergangener Armuten erinnert. Wenn wir   zurück  ist  Zeit zu heizen und die Luft    einem dann jenes arme b. Gefühl von zuhause und warm von   und die Zeit für die man a. geht. Aber die Weideklänge, wiegt   die auf? Ich habe n. nicht  , weil ich die Stadt nie verließ. Vielleicht kommt es ja einmal dazu und   werde   wissen.

3. Was haben wir heute gelernt: Dann war es Zeit, daß wir ihn wecken gehen. Ihn, das sei jetzt:

Der Märchenkönig

Im Schloß brennt Licht da oben, sag ich dir,

jemand wohnt da in den Mären.

Der blickt wie ich es heute tat

hinab ins Tal      die Lichter seines Reiches;

der deckt wie ich es heute tat

die Schwan    über der Menge auf;

und jemand fragt nach seinem Namen,

ob nichts die Frage mehr verbietet.

Und wenn er doch ein König war,

und wenn er doch der König war-

und wenn doch unser König     ?

        vergessen. Alle Zeiten, alle Tage.

Nichts erinnert an die Herr   . Du bist…

    gelöscht, . Du bist   Geist,

    durch das Tal fährt    mir, –

den Wind wie einen Anhauch deiner Gegenwart

erschienen

Du    schaust nach vorn, du hattest dei  Verspätung

längst verwunden und   für jene die dich griffen,

schon  Symbol.

Wie and  eu  Wissenschaften die Brüder,

wie laut  euer Wesen, Schwestern im Geist;

wie sehr sind wir euch nah, die n. den Ansturm fühlen

mit dem    Körper des romantischen Urtums.

Warum gehen sie denn nicht und sind sich ehrlich…

einer der sich daran     freut, ist nicht fähig,

Schönheit    . Aber die Lieder,

aber in den Hüften der Schwung, der n. den Schutzmantel

der Madonnen wölbte: wie man sich    gut aufgehoben fühlte,

wie   wir dies Heimat nannten,

wenn wir   entbehrn – die Lieder wie den Gott;

    so habt ihr schon    euch  kennen lassen:

Genien! und Ihr naht euch wieder…

Und ich vor dem Berg    dem Schloß und   Himmeln unheimlicher Sterne voll und eine Straße rauscht Laternen, eine Gastwirtschaft wo Teller klappern durch offene Küchen      , Herr und Hund, selten   ein Auto.   ich auf der Seite wo ich jetzt  in drei Balkons zum Ort, zum Berg, zum Schloß hin öffnet. Der Tee   der schwarzen   ist der, Was sehe ich- und bin so voll davon: nur das Schloß aus dem Dunkel hell auf     mögen zwei Kilometer   die mich von ihm   in der Luft; aber was sollen zwei   Kilometer   gegen die nicht zu leugnende Nähe, mit der es sich anträgt? 

Wenn im Harz die   , Faust und Übernatur  , die ich spürte so sind hier ganz andere Gewalten, ursprünglichere und vormenschliche tätig,    Wind und der Luft, dem Polarstern und sehr deutlich von der Lage der Berge zueinander bestimmte Schwingungszustände der Elementarkräfte. Ein wenig abseits in einer Wiese steht St. Coloman aber, eine Wallfahrtskirche.

Vielleicht    n. einmal regnen. Vielleicht also dann wird es regnen. Aber vielleicht regnet es n.. Ich jedenfalls hätte daran eine große Freude. Zu ist der Sternen   und die klare Nachtnebelnacht     schon erlebt, jetzt gibt es sie nicht. 

Und dann hat es    gereg und den Laternen, wie Erinnerungen an ande fremde Straßen. Nie nehme ich das so stark wahr wie wenn ich unterwegs bin irgen Natürlich sind auch die berliner Straßen dann naß, aber es sind ja immer Straßen die ich kenne; hier sind es neue Anblicke was ich dann suche? Ich weiß es nicht… weiß nur, daß das überall so war. 

Der Bruder, wenn er die Nacht   und den Berghang hinab  welcher ist er dann wirklich? Nur  blinder Nebel? Der  entschieden für einen Ausgang und ihn uns zeigen   damit er  am Geheimnis seine Freude   ? Das er nur bewahren kann wenn eresuns entleitet? Ich gebe dem freiwillig nach, es sind keine großen Forderungen damit und der Verdienst  ungemein. Wir blieben uns   wo immer wir uns begegnet   und die Zeit   nur eine Varianz die Gegenwart.  Der Raum,    mit demselben Körper    wie die anderen Lebewesen auch, war glücklicherweise neutral; sonst hätten sich längst Probleme eingestellt im Umgang mit seinen Rechten. 

Aber vielleicht gab es ja auch Probleme. Ich werde mir z.B. nicht sicher darüber wie ich das Feld beibehalten soll. Einen Eingang gefunden hieß ja nicht, den Eintritt gleich erworben zu haben. Hatte ich doch aber, oder? Ludwig jedenfalls war wohlgesinnt, so viel. Das Tagewerk zeigt es. Wir sind uns irgendwie einig geworden. Und wenn ich das auch nur von hier behaupten kann, wo ihm jede Zusage unmöglich ist im erlaubten Medium, so bleibt n. eine Sicherheit: ich spüre ihn mich ermutigen, fühle ein starkes Ja, du sollst! zu meinen Worten über ihn. Genügt es ihm weiter zuzuhören? Muß ich mehr tun? 

hier: Der Nordenstern steht hoch über dem Berg. Nebel fließen unter dem Schloß entlang und fallen zwischen den beiden Hängen die man vom Westturm aus sieht ab in den Alpsee. Vermute ich, sicher über die klimatischen Verhältnisse hier oben sind nur die Einheimischen. Jene könnte ich befragen mit einer jener typischen Fragen; kenne jedoch keine davon, müßte mir eine aneignen. Und so lange verrät mir niemand etwas über Fön/Hangauftrieb und Kammleuchten. Manches ist klar, und selbst ein Städter kann sich was denken. – Jetzt zum Beispiel sieht es aus als brenne etwas unterhalb der Nebeldecke und würde sie rot anleuchten vor dem Hang. Wenn ich mich erinnere waren dort keine Häuser mehr oder anderes Licht. Also Feuer da drüben, in der Nähe von Coloman? Soll man hinübergehen?

Ein Zwischenspiel,

als ich mich n. auf la mar befand. Diese eine trübe fast tot schon gewesene brackige Lache zwischen uns und dem Norden. Aber ich bin darüber gefahren wie über echtes Meer, so weit wurde sie mir: 

Clusterrauschen über das wellenzerklüftete Meermeermeerunterwasser wo der Schiffsleib es zur Seite zwingt. Schon länger als eine Stunde sitzen sie nach dem Sonnenaufgang im Innenraum, der jetzt warm erscheint. Rauchreste in der Luft oder in den Polstersitzen und Asche von kalten Zigarettenstummeln der vergangenen Nacht und Biergeruch aber auch Kaffe schon, den der Barmann beginnt aufzusetzen in einer schönen Maschine. Also gehe ich hin (also gehen sie dorthin und nehmen mich mit) und spreche ihn an, den Mann. Er möchte (onetwo) mir einen starken Kaffe machen, sagt er und ich sei früh auf. Er spricht das stolze Englisch russischer Fremdherrschaft, meine eigenen Sätze stoßen an seine wache und gebrochene Sicherheit. Ich sehe ihm zu, kurz steht das Getränk vor mir auf der Theke und da war der leere Raum, in den ich mich umdrehen möchte. Doch als ich zurückkomme, sitzt in einer Bankecke vor dem Fenster ein altes italienisches Paar, das ich vorher nicht gesehen haben muß. Man hat beobachtet, wie ich Zucker und Milch einrühre und den K. jetzt vor mir her an den Tisch trage. Die Augen von beiden folgen mir rot und müde in die andere Ecke wo ich vorher schon. Dann reden sie leise und sehen freundlich aus. Es gibt Rockmusik. „Is it possible to turn the music a bit slowly…“ Etwas, das ich nicht kannte, gerade als ich mich erneuert hatte. Also bin ich aufgestanden und habe ihn gebeten, leiser zu drehen. Versuchte weiterzudenken, das mir eingefallen war über den großen Nachlaß und die Architektur der Philharmonie und mich in den Bau zu erinnern. An verschiedene Klänge und wo n.. Ein bißchen weg die italienische Sprache, vielleicht über Liebe und Glück, gemeinsam über dies kleine Meer zu fahren. Kalt wird es da sein, ihr, und dunkel und hell in der Nacht n. voller Nebel weiß ich jetzt der See, von dem ich euch dann erzählte. Ich kam ja zurück doch n., während das Schiff den Weg macht, den ich nicht ging, denn ich lebe ja, seht ihr. Doch nun sind die Italiener weg, es sind nur leere Bänke um mich, ich selbst habe mich schon schlafen gelegt und von Finnland geträumt, das ich einmal besuchte, weil ein Mädchen ein Fährticket zu verschenken hatte. Das glaubte ich damals. Und heute?

Abschnitt III: Vorarbeit zum Karfreitag

Vielleicht kommen wir jetzt dochn. an d. Stunde heran wo über Golgatha die Sonne untergeht und ein paar Soldaten sitzen gelangweilt herum, die wir überwältigen können. Aber warum? Wollen wir den da runternehmen, und dann? Was wissen wir schon, das uns n. erwartet, „damit die Schrift erfüllet werde“, die es ja n. nicht gegeben hat bis in sechzig Jahren einer von uns anfing zu sprechen. Was also erhoffen wir uns davon, den jetzt abzunehmen und zu bestatten nach dem Ritual einen Stein vor die Felsenhöhle zu wälzen (warum nur?!) und die zwei Marienleben davorsetzen und halten eine Wache lang die Augen geschlossen. Die Soldaten in ihrer Peinlichkeit sagen, sie hätten ihn uns herausgegeben, weil er tot gewesen wäre nach Longinus Prüfung. Auch ein Name wird genannt, der um ihn gebeten hätte und Blut und Wasser bezeugen täte für dasselbe Silber, um das man ihn sowieso verriete. Aber warum vor der Höhle ein Stein ist… das muß seiner selbst eine Anweisung gewesen sein, der nur so sicher sein konnte, daß sein Überleben nicht bemerkt wird bis es Zeit wäre zur Auferstehung. Ostermontag ist von hier ein weiter Weg durch ein Gewirk aus Feiertagen und zweitausendjährig eingehaltenen Ritualen. Bis ich Seamus kennenlernte wußte ich keines. Erst einmal als ich bei ihm einen anderen Kalender fand und blätterte wurde mir bewußt, wie fern ich doch ihm stand und mich für einen von ihnen gerne gehalten hätte. So viel gab es zu beachten und ich konnte ja n. nicht einmal auf das Geldhaben verzichten, eigentlich das einfachste Gebot aber eines der dringlichsten wie ich bald herausfinden sollte. Also saß ich heute zum ersten mal an diesem Freitag auch ohne Gebet, mit der Denkkappe unter den Kopfhörern und der B.-da-Todi Dichtung; eine blind herausgegriffene Ironie, wie mir schien. Doch es erfüllte seinen Zweck, die mater dolorosa saß (stabat) irgendwo südlich um 30 nach seiner Geburt und: heulte. Nicht, daß es mich nicht wirklich anging. Aber es war jetzt nicht mehr meins. Ich ließ die schweren, schwarzen Prozessionen hinter mir und vergaß sie einfach. Es waren nicht mehr meine Schmerzen über den Graben und alles wären nur Gärten in unschuldiger Harmonie, wenn man nicht von Zeit zu Zeit einen Stein wegrollte: der hier bewegt sich dann. Also retten wir den Block der Ahnin und die Skulptur. Orpheus/Eurydike die er endlich anblickt, obwohl nie sieht sie bleibt sein Schattenwurf; dieser ihr Vermächtnis, das er einzulösen zurückgekehrt war und jetzt nähme er den Aufstieg an. Das gestaltet sich wie weiß der Staub, welchen ich mitbringe von der Arbeit am Stein und sei die Erste Figuration.

Hier weiß ich nicht mehr weiter. Die Möglichkeit besteht, daß durch die Verbindung im Wasser, das sie lebenlang getrunken hat und das mich jetzt aufnehmen sollte (den Stein, der mir entfiel – die Musik!), eine gemeinsame Erinnerung wachgerufen worden ist über ihre Zeit hinaus, meiner Zeit voraus, die wir nicht wissen durften, nicht beide zugleich und eines also sterben mußte von uns. Und weil ihre Geschichte jetzt erzählt ist und die Umstände nicht länger auf sich warten lassen wollen, können wir uns von ihr trennen an dieser Stelle. Sie steigt hinauf vom untersten Kabinendeck, sie steigt herauf zum Zwischendeck, steigt Treppen um Treppen höher und findet eine ruhige Stelle nach den Türen der Mannschaft. Dort steht sie im Windschatten und sieht nach hinten weg die schwere Spur des Schiffes, sieht nach unten rechts heraus die Tiefe und springt, vielleicht zu früh, vielleicht zu spät für mich. Ich sah es nicht. Nur vorher.

Deshalb saßich lange n. an meinem Fenster welches ich zum Hof geöffnet hielt. Die zum ersten Mal wirklich kalte Nachtluft war(d) herrlich vermischt mit der auf vollen Touren arbeitenden Heizung sodaßes warm war und frisch; kalt-trocken-warm hättes diese wohl genannt, Verbindung vom Feuer und der Luft, aber le Großerzähler schwieg stattdessen und ließ mich sprechen. Lange hatte ich auf diese Redeerlaubnis gewartet, jetzt war es soweit und aber alles war gestottert, das hervorbrach. Sie sagten jedoch es wäre bei allen so. Dann fing ich mich und stellte einen, den ersten vielleicht neuen Ansatz zusammen, der sich demzufolge läse:

Wenn man heute von oben auf die Schule sah wo sich unsere Geschichte zutrüge ließen sich kaum Unterschiede zu anderen aus andern Zeiten ausmachen. Auch bei unserer Anstalt fand man locker die Alten Nebengebäude um ein größeres in der Mitte gelagert, welches seinerseits sich um einen Lichthof zusammenschloß, damals den Schülern der Oberstufe vorbehalten und weil er als einziger Ort Rauchen erlaubte. Das war zwischen den Stunden und die Handlung die eine Schule vorgibt wird schwerlich davon leben, das Schuleigentliche (Unterricht) auszuklammern und zu tun als wäre die ganze Zeit von Pausen, Freistunden, Nachmittagen, Ferien und Wochenenden angefüllt gewesen, woraus sich jetzt unsre Erinnerung kaum n. das Leid zurechfindet welches die Zeit ja damals doch war, warsies? Daß die Z.-nach-dem-Abi nun mehr ist als die gesammelten Jahre macht einen n. etwas schwachen Moment erschauern der hier die Gedanken nach vorn kippt. Aber ein kurzer Rückgang auf die mir schwer und langsam vergangene Zeit, die ich als Stift unser Guten Frau von B., einer kleineren Stadt im mittleren Osten 

der demokratisch magogischen Rickepublik erlebte 

als ich jung war und unerfahren und unmächtiger Sprache

und vorlaut und in allem gewöhnlich, 

ein ganz alltäglicher Schüler und Misanthrop.

– es sagte dazu jemand, daß Arbeit an Artikeln Mitleid erregt. Seamus war immer wenn er den Meißel ansetzte sicher daß ihn niemand beobachtete. Das hat sich geändert, als er den Ort für seine Studien wechselte. Da waren plötzlich Menschen, weil ihn ein Raum umgab, der nicht nur er selbst war. Die Plastik war seine heimliche Grenze, die er angetastet h. und versagt. Es entstand wohl Staub und einiges fiel ab vom Block und jene zwei aufeinanderliegenden Gesichter kannten die Darübergegangenen. Sie haben den Platz kurz verändert wie wohl alles, was einem auf täglichen Wegen begegnete.

V. Schleier

Man muß sich darunter eine halbleere Zeile vorstellen, die im Zentrum der Seite entsteht. Für den Rest mache ich die blackbox verantwortlich, die mir die Atemfrequenz vorschlägt.  

Ich wehre 

Ich lehne mich auf, bisweilen.

mich dagegen. Das Celloistin Boden gerammt. In einem Film den Körper des Protagonisten, in den der Metalldorn eindringt. Vielleicht, daß man niemals wieder davon schlafen ginge (auch bei Bachs Suiten), nachdem ich es n.mal denke. Ich laufe in einer Allee unter dicken Stämmen von Platanen. Es ist Berlin. Dann: neben der bezeichneten Stelle wächst eine Eiche. Ich gehe nur dahin, um allein zu sein. Etwas wurde versenkt (ein Stein!), anderes streckt sich weit in die Erde aus, sucht nach Elementen. Ich könnte ihm wohl Frieden geben und seine Suche beenden, die Elemente gehören mir. Sie sind mein Eigentum und tun nicht viel mehr als die vorbestimmten Bahnen einzuhalten, die sie irgendwann einschlagen mußten. Also lernen sie. Sie geben ab: Protonen, Elektronen, β/γ – Strahlen, nichts das uns beunruhigen sollte. Die Erde bescheint den Mond auf seiner dunkleren Seite, sie, wir selbst leuchten ihn an immer wohin er auch sich wendet und kreist. Etwas von uns ist da, ein wenig schwarze Potenz. Schweigen im Gewitter. Die Stürme gehen über den Planeten. Der Mensch bleibt, er ist das

(Mystische.) Wenn wir nicht vergehen können, was ist es dann? Ich höre ungezählte Musiken, die wie Sandhauch sind dagegen und so hinfällig, daß mir die nächsten Jahre im Blick darauf überhaupt sinnlos erscheinen. Nur n.: das Schiff über die Ostsee nehmen, das mich zurück nach Norden fährt. Was ist dieses Kalte überhaupt einmal ohne uns n. gewesen, bevor wir also es entdeckten bevor wir von ihnen entdeckt wurden? August sein in Helsinki, als die Stadt durchglüht ist und alle Kraft im Morgen liegt, das wir immer begehen können so lange und so tief wir aufwachen durften. Weich, unschuldig wie im Traum und man darf sie nur anschauen, doch schon verliebe ich mich. In ihr ewig leichtes: Gesicht des Nebels. Bis ich daran umkommen werde, weil ich ihre Moleküle forttrug. Doch erinnere ich mich, darum gefragt zu haben und irgendeine späte Nacht formte eine Antwort über dem Stein. Das sollte ich sehen im richtigen Moment. Und sah, was da selbst war. Ob ich ihm einen Namen geben könnte? Es stellt sich ein, ER ist nicht das bittere Wort, ist nicht das Weinen.

Es ist Eis über dem Wasser gewesen, also überqueren sie den See. Von dieser Möglichkeit hing alles ab, was später mit mir geschehen sollte. Charon, ich brauche eine Überleitung, den Chor. 

Aber das Glück hatte ihm einen guten Lehrer bestellt; vielleicht weil ich in ihm einen Verbündeten sah vielleicht aber auch weil ich weil er in mir jene gegen die Welt gerichtete Verbundenheit zu ihm, unter ihm nicht wie andere leiden zu wollen – hatte, die mir eine vorlaute, gewöhnliche und alltägliche Art nicht wie er als das was sie nämlich war: Einigkeit mit mir selbst also auslegten sondern nur als das was sie daran hassen durften nämlich die Anfänge der Gabe die ich bis heute jeden Tag aufs neue duldend erkämpfe und deren Keim er damals gütig mir zu pflegen half –Ataraxie; Ideal der Gelassenheit um welches ich selbst ihn, der sie eben besaß nicht ihn fürchtete sondern mich seines Anspruches als würdig erweisen wollte indem ich lernte: mit ehrlichem Eifer und ohne aufsehenerregenden Erfolg. Hunderttausende vor mir hatten wie ich gelebt und gelernt. Das weißich von dem dritten der Meister, der es mir mit den Worten vom richtigen Joseph Roth so oder so ähnlich einmal beibrachte. Aber das ist nur Rahmenhandlung. Was wirklich stattfand nachdem: die Fische geköpft, die Pilze geputzt und das Feuer entzündet war lest ihr am besten selbst und später. An einem der Tage morgen werde ich es bestimmt erzählen, doch das ist erst morgen, also der nächste Tag. Weil morgen immer der nächste Tag.

Nur weil eine Eigenschaft der nächsten Tage immer war die allen neuen n. nicht zuendegelebt Tagen (also vor dem Abend) innewohnt – nämlich daß sie uns zuweilen schon getroffene Entscheidungen umwerfen lassen; das machte also mich in den Tagen wo ja dieses hier weitergeschrieben werden will meiner Geschichte des Stifts daran zweifeln ob nicht eine andere Geschichte die ich kenne und die sich an einem ganz anderen Ort als dem der meinen zugetragen hätte viel besser zu erzählen wär als meine eigene? Ein paar Forderungen die der Wunsch aufrichtig zu sein stellte waren bald erfüllt so ich etwas ihr nachging und fand, w sie genau sich ereignete und wer die handelnden Personen sein würden die ich teils natürlich erfinden und aber auch zu einem großen Teil der Wirklichkeit abschreiben konnte didymos gesuchte story umgab. Von ihr hatte ich ein wenig dazugelernt: ua daßnicht nur weil man ein paar Tatsachen weißman ebenso in der Lage sein muß daraus schon eine zB wie die Theorie der Hybridvorstellungen zur menschlichen Imagination den Protagonisten aufzudrücken die sie ja schließlich am meist betrifft (wenn man einmal annimmt sie wären teilsteils jdfs. dem Auditorium entlehnt,) sondern daßich immer nur soweit ihnen sie ausdenken kann wie ich mich von mir selbst vermag zu entfernen. Diese dann höchstwahrscheinliche Abrundung der Erzählspitzen um einer „Glättung der Charaktere“ willen nimmt jedoch natürlich auch Material also Worte weg (10%) die ja einmal sehr wichtig gewählt erschienen – bevor die Welt sich weitergedreht hatte. Aber das ist genau das Problem: sie hat sich weitergedreht und läßt jeden Morgen ihre Prämissen entstehn als gäb es gar keine Kohärenz, als wären etwa Gleichklang, Schichtung oder Wahrheitsgehalt nur Wortrausch und nicht einmal bindende Elemente des Fortgangs von Geschichte überhaupt gewesen. Ob wir um einen Gedanken zuende zu führen – immer n. zweifeln müssen? Und nicht einfach jenes andere versuchen sollen aufzuschreiben? Es wäre ein leichtes im schon geschehen das auszumachen was meinen Erhalt rechtfertigt, den Moment der absoluten Nähe sozusagen von Erzähler und fiktivem Auditrium, welches mit der ersten Initiante entsteht. Aber davon wollen wir nicht mehr reden sondern von dem was nach dem passiert ist, nachdem wir uns endlich von dem Friedberger getrennt hatten. Denn daßwas gewesen ist, stellt sich jetzt nicht mehr als Frage, höchstens jenen, die so stumpf warn in der Folge nicht den Paradigmenwechsel wahrnehmen zu können. Mögen fragen: Bin ich blind gewesen? und eine Antwort müßte lauten: Für uns schon. Aber das Wir hatte doch für sie auch die brrige Funktion nach dem Unfall die Leute zusammenzuhalten die es anders vielleicht auseinandergerissen hätte, also innen selbst und gegenseitig. Teilnahme am Unterricht sporadisch u. regelmäßig im C., da wart ihr doch immer, oder (stattdessen zuhause versucht Kontakt herzustelln was manchmal klappt und wirr endet.) Ich habs nicht richtig verstanden, mich mit den Menschen zu beschäftigen. Wo einmal drohte mir hätte genug gesehn um darüber schreiben zu können verwandelten sie sich ihre Hüllen und ich nahm nur n. Blindschemen wahr ohne Typen oder Charaktere existenzloser Einheiten, die jenen glichen nächtlich der Traumburgen. Da komm ich nich hinter ob es sie wirklich gibt. Was dann prälimininal meiner phyikalischen Sinne. Und warum soll ich sie dort hervorholen wo es ihnen so scheinbar gut geht daßsie ans Licht ja gar nicht komm von allein.

– weil du sie in die Schatten vertrieben hast. Weil du sie in den Schatten gefangen hältst und sie von der Oberwelt nur das begreifen, was nah an ihrembgrund stattfu sie wie dich sehen kann…

Also warte ich, und langsam, langsam… es gibt doch doch n. eine Antwort. Vielleicht hat ihn jemand dabei gesehen und der Stein bleibt ein Beweis, daß er tatsächlich dort gestanden hat, einen Fuß über der Oberfläche. Ich wünsche es mir. Wenn es sich wirklich aufsteigen läßt von dort (ascender) und ich eine Chance bekäme, hinabzugehen und die Ehren zu vollziehen? Furie! Larve! Wenn er solches denkt…

Atmen und langsam: das ist ein Spielmann, unser Tod. Er wird ihr einen Titel geben. Alles Lebendige hat einen Namen, dem man eingutentag wünschen kann. Aber sie könnte jeden Augenblick schon gestorben sein, und ich weiß den Ort n. nicht, an dem es geschah daß ich sie verlor. Nur Norden lichterne Nacht da waren Möwen ganz dicht über mir (Meer) und Musik (Romantik). Es gab einmal eine Bezeichnung dafür doch ich bin gegangen, bevor sie sie mir nennen konnte. Und dann ging alles schneller voran als wenn sie es getrieben hätten damit und Furcht da war vor der Zeit, die n. bleiben könnte. Das Mädchen hatte das letzte Schiff bestiegen. Ich selbst wartete n.. Und Tutao sagt, mit tiefer Stimme: 

„Komm mal klar…, Anton“ Damit hätter auch dieses erreicht.

Etwas einzufügen. Oktaven: Accordant l’orchestre. Abends bleiben Töne übrig, merkwürdig… Sie sucht sich (das kleine Ewa-Mädchen) zu spielen einige heraus, die sie beherrschen kann. Nach dem Leben… Aber jetzt: a‘ 440 Hz, London 1939, sie ist neunzehn Jahre erst geworden, das erfuhr ich damals. Ich war zwölf Jahre alt, als man es mir sagte. Die Erinnerung wartet nicht, sie eilt voraus und bläst den Staub von der Geschichte. Hier holt sie mich ein den Vorwärtsgeflohenen, über dreißig. Doch ich soll nicht von Jahren sprechen, es ist nur ein wenig mehr Wissen, man vermutet sicherer und liegt doch auch n. falsch. Was ich über Ewa denken kann, ist alles n. falsch. Das ist, weil es keine Notwendigkeit gibt, etwas darüber zu sagen, daß sie mit mir in ihren Tod hineinfährt. N. verlangte sie zu leben und liebte mich jedes Jahr verläßlicher, wenn wir aus dem Hafen liefen. Ich hole sie ab wie alle Jahre neu, die Erinnerungen sind aufgebraucht, ja ich habe gearbeitet über den Winter und die blackbox muß neu gefüttert werden. Darum kommen wir immer her, auch wenn es schattenhaft ist, voller unlösbarer Nebelstränge. Vielleicht, weil es sich hier zusammenfügen läßt, erst hier, wo ich den Stein weiß. Es sagt: Such ihn nah am Steg, ich bin alle kleinen Ufer abgegangen und achtete auf grünschimmerndes (bis in alle Abende.) Sie hätte mir nicht dabei helfen können, weil sie nichts sieht. Sie wollte nur Gesträuch sein und an Ufer glaubte sie nicht mehr, seit wir versucht hatten, den See zu umrunden.

danach: Arbeit am Stein… 

jjj,

(wie: jajaja oder ähnlich lautendes)

andere textformen haben sich in dieser sprache eindeutig überlebt. wir können, wenn wir atmen wollten, jetzt damit anfangen. doch ist uns nicht alles erlaubt, die felder, in denen wir aufgeströmt sind, bleiben: Kalt. Bleiben: unangetastete Überlegungen, die ein Hirnareal von vielen freigegeben hat, um uns damit zu beschäftigen. Aber sind es unsere? Sind in den Satzenden, ohne die ein jedes Anfangen sinnlos wird, von jenen Elementen genug als freischwingende Verhaltensmuster überhaupt n. denkbar, daß uns (und jetzt meine ich: mir) nicht schon einzuhalten geboten wäre, bevor die Initiale vergeben ist? Weil ja Ich sie vergeben werde?

k

Die zwei Textformen, die zur Auswahl stehen, sind: ein gerader, aus zwei Richtungen dem jeweiligen Außenliegenden zustrebender und selbstgefügter Verlauf von einem links initiierten Anfang des „Wortes“ hin zur rechts liegenden ungewissen Begrenzung, welche erst dann evident wird, wenn das Wort einen Sinn erfüllt; zweitens eine in der Deutung des Autoren liegende willkürliche Ausführung einer nur ihm bekannten Initiale, deren Niederschlag im Schriftbild ersichtlich wird durch die schwache Veränderung im Duktus, d.h. nur in ihrer Abhebung von der vorläufig beendeten Initiale. Für welche Variante sich zu entscheiden ist bei der Erstellung des Textes richtet sich nach der angestrebten Wirkung. Soll dieser dazu dienen, einen Inhalt zu vermitten, der für sich allein Gültigkeit beanspruchen kann und welcher vergleichbar ist mit anderen Inhalten anderer Versuche und der in einem gewissen Sinne austauschbar ist, heißt: der sich nicht an eine Form binden muß, so führt sicherlich die erste Textform schneller und eindeutiger ans Ziel, das heißt aber nicht, daß unbedingt von ihr Gebrauch zu machen ist. Vielmehr wird im Umgang mit der fixierten Sprache gerade der langsame Austausch zu dem, was schlechthin erlaubt, das Gesprochene weiterzugeben oder besser: Wiederherzugeben. Langsam in diesem Fall deshalb, weil in der Subjektsuche, auf die sich der Leser im Falle eines Einverständnisses mit der erzählten Geschichte (des Inhaltes) zwangsläufig begibt, ein Findemoment sich erst dann einstellt, wenn d. physische Auffassung nahezu alle Erklärungen anzunehmen bereit ist, d. ihr den Text aufzuschließen als in der Lage erscheinen. Daß im negativen Anteil des Gewußten der umfassendere Sinn sich dadurch aber herstellt – weil er nach außen hin neutral ist (ein neutraler Rest am negativ reagierenden Körper) – ist Glück sowohl als auch Verurteilung zum wirklichen Finden des Subjektes. Glück: vielleicht liegt im Ende durch Einmaligkeit auch die Sicherheit ihrer Konsequenz; daß es also keine weitere Möglichkeit gäbe, dieses auszusprechen und anzuhören, dieses weiterzugeben oder erst: irgendwo wirklich werden zu lassen außerhalb des Denkens. Verurteilt, weil gleichzeitig auch jene schwache Autorität, die es durch die Konsequenz erfährt, den Druck ausübt, es aus seiner Autonomie zu erheben und Gesetz werden zu lassen. Warum wehrt es sich aber gegen die Erhebung? Gibt es doch Verstehen? Ließe man sich auf eine bestimmte Sprache ein, die selbst zu wählen gewesen wäre: würde man sich denn übernehmen, wenn es einmal nicht die eigene ist? Im fremden, zwar ohne Widerstand gehandhabten Gerät das der Geist einem vorgibt sind die Möglichkeiten zu einer wirklich erklärbaren Welt begrenzt. Im eigenen jedoch: im verurteilten zur steten Selbstdiagnose und an die Handlung geknüpften inhaltlichen Werdegang des zu äußernden Materials – dort lassen sich immer dieselben Matrizen verwenden, um jegliche Operation auszuführen; zwar sind auch diese in ihren Dimensionen n-fach beschränkt, aber es ist eine Beschränkung, die der menschliche Geist sehr langsam durchbrechen wird. 

Der siamesischen, die unserer Epoche unmittelbar vorausging, waren Maschinen, wie die Menschheit auch erfand und überall da einsetzte, wo sie etwas zu sehr anstrengte ein Geschenk des Genius, das man nicht ablehne. Daß man also davon Gebrauch zu machen pflegte und jedes als Segen ansah, was einem die Arbeit erleichterte ohne den Zweifel zu haben, der heute schon als normal gegenüber der Technik angesehen wird, brachte Innovationen gleich naiv hervor, die uns hier ankommen ließen wo wir uns jetzt Engelabendland befinden:

guhl

Bruder Thomas ist von jenem Abend nicht mehr zurückgekehrt. Die Congrégation hat alle Nachforschungen eingestellt als sich zu bestätigen schien er wäre Teilnehmer einer Reihe Sitzungen gewesen, die in besagter Nacht wie auch in mehreren folgenden im Umkreis des Schlosses stattgefunden haben müssen mit dem glaubhaften Ziel den Geist König Ludwigs II. zu beschwören. Es gab jedes Jahr zu dieser Zeit Zusammenkünfte am Fuß vom Tegelberg, auf den Säulingköpfen, an den Seeufern. Die Bruderschaft kannte die Mythen der Gegend und wußte als sie Gefolgsmann Th. dorthin schickte um das Risiko einer Entleitung. Die gestellte Aufgabe jedoch die seine Sendung nötig machte, verblasste die Gefahr. Was wäre eine solche gewesen? Ein Tod vielleicht nur oder Illoyalität, aber nichts, was die Gemeinschaft gefährdete. Damit aber, daß der treue Bruder seinen schon erreichten Initiationsgrad und die Annehmlichkeiten des Klosterlebens für Erkenntnisse verwarf, die ihm n. nicht zustanden und deren Wissen vor der Zeit vergleichbar etwa der Erfährnis des Kreuztodes ohne die Vorbereitung durch die Passion war: daß er also den schnellen, leichteren Weg wählte und sich zum Menschen machte, zum Adepten gleichwie… war eine Absage dem geleisteten Bekenntnis unter 1/8/3/5 wie wir es abgegeben haben jeder, bevor er zu den Schriften zugelassen wurde. 

Ich hatte jedoch als plötzlich der Marschbefehl kam meine Sachen längst viel zu sicher und endgültig verpackt für den größeren geheimen Abschied daßich so schnell es erforderlich war gar nicht den bereits gültigen Ausmusterungsbescheid finden konnte und wurde also untauglich wie ich war zun Waffen eingezogen. Mir war schon 2011 das aufgegangen und hatte mich darin bestärkt kein Kind zu zeugen: wenn es dazu k. müssen auch ein paar ohne an Familie zu denken in den Krieg gehn könn. Dann wäre ich also einer davon, stellt euch das vor, Väterchen.

Den gemeinsamen Paternoster haben sie n. als erstes abgeschaltet im Dienstgebäude unserer Majestät des Schmerzes und so mußte ich Treppen steigen wie damals als Lehrling wo uns seine Benutzung untersagt war. Ich nahm also die äußere Leiter zur ersten Ebene, und es war gut, daßich ihre Stufen schon kannte von früher wegendem Doppelspaltzschen der neunten und zehnten. Mit Gepäck jedoch stieg es sich jetzt sehr viel schwerer hinauf. Und ich würde einiges nicht brauchen.

2. fingn sich an damit, diese Muster langsam auszuschalten. Man hatte mich mit Schablonen versehn und gefordert ich solle mich darin bewegen. So einfach wollt ich nicht gedient haben, nicht um das wenige was ich daran für mich behalten durfte. Also hatte ich versucht ihre Kernkraft zu nutzen. Es waren bestimmte nur für mich wahrnehmbare Kollisionen, die eingeleitet wurden. Für alle anderen veränderten sich Teilchenstruktur und Ladung schneller als in meinem langsam arbeitenden (Gehirn?) und sie konnten diese verzögert ablaufenden Prozesse gar nicht erfassen, ihre Gedanken waren schon weitergeeilt zum nächsten Ereignishorizont. Man kann das vergleichen mit der Sehfrequenz und zwischengeschalteten subliminalen optischen Reizen wie man sie vermutlich einmal verwendete zu Werbezwecken. Dort also das 25. Bild, hier analog die Gedanken, deren Erzeugung so viel Zeit beansprucht daß sie nicht mehr mitgedacht werden können von euch – es sei denn ihr habt euch auf meine Geschwindigkeit herunterbegeben und verlangsamt die subjektiv zu erschaffendende stream conscience auf mein Kernniveau. Ich habe ein paar Konstanten genannt die ihr wissen solltet und eure Aufgabe ist einfach: Die initialen Konsonanten neutral lassen und für den ersten intuitiv ausgefallenen Vokal die Schreibung versuchen, die Punktierung gewissermaßen. Ihr steht am Anfang der Wissenschaft immer n. habt also keine Sorge vor einer Prüfung. Solche wird es vielleicht nie geben, ihr suchtet denn genau danach. Ich habe einmal selbst nach ihr verlangt und mehrere wurden mir abgenommen, ich habe alle bestanden, mäßig, aber bestanden. Das mag für jemanden der wirklich zu ihr berufen ist nicht viel heißen. Für mich war meine erste Probe schon dort gelungen wo ich mich zu ihr bereit fand; und ein Ergebnis… wer will es messen.

Also die Initialen vergeben: damit fängt es an. Doch wir würden uns jetzt umsonst in ihre Tiefe trauen; denn das Kapitel ist n. offen, heißt, das letzte n. nicht abgeschlossen. Warum ist das so? – Weil der Aufbau in Stufen nach einem längeren Ausgang fragt den ich ihm geben muß, länger als in jener Form, die bisher zur Beendigung der Abschnitte reichte. Die Stufe war mir mit 2. bezeichnet worden, muß also die erste verlassen haben von einem niedrigeren Niveau. Ist eine erneute Messung nötig? – Ich entscheide mich dagegen weil ich glaube auch so (intuitiv) die Steigerung vom Ausgangsniveau festzustellen.

Also die Initiale: sprach über ungefähre (sehr genau bekannte!) Zahlen (machte sie ungefähr erst) und wie damit umzugehen als Allemant wenn einer sich tatsächlich so nennen wollen würde. In jenem Abschnitt genügte es n., Schuld zu bekennen (tat ich es? – Ja, tat ich: „Ich war’s.“) Das verging ebensosicher wie mir ihr amen zugedacht ist, le vrai amen. Einmal jedes Jahr verging es für das folgende und jedesmal hoffe ich, dabeigewesen zu sein wenn aus den Büchern gelesen wird derer die waren. Es hieß: Du bist richtig, aber warum bist du hier? Vielleicht wird man es jetzt endlich finden. Jedoch nicht von dort. Also schreibe ich in den reinen Bezug während da draußen sich irgendwas weiterdreht das ich nicht mehr kenne. Sie (die Vorgängigen) benannten die Welt. Oder etwas unvergängliches an das sie sich nicht herantrauen weil sie dann merkten wie es sie verschlang. Früher haben sie Den Leviathan gehabt und die meisten vergaßen was das bedeutete – für den Menschen, den davor und den danach. 

:Verzeichnis über Ballast: – 1 paar schmerzende Lederstiefel, am Rucksack baumelnd, – 1 alte 8mmcamera, die nur n. 4min Film hat, – 1 Buch über Bergblumen, die es hier n. nicht gibt, – 1 blaues Hölderlinband, zu schwere 3,1%; – 1 Zelt aus Sparsamkeit, – 1 Paar zB lästige Erinnerungen an die Zeit bevor und nachdem d.W.s.w.h.; das würde sein was ich n. lassen könn den Anstieg besser zu schaffen. Die nächste Prüfung stand bevor.

Die Schrift hat ihrn Zenit erreicht – und wird abgelöst von dem, was heute zwischen den Bildern (Ideen) und ihr steht: der Sprache. Damit meine ich nicht Sprache als lautende Schrift. Es wäre schön, wenn es damit bewendet sei. Aber hier ist Sprache als etwas anderes gemeint: Als Mittler zwischen den Symbolen; nicht mehr als Mittel, dessen man sich bedient, um Symbole auszudrücken. Es ist scheinbar so geworden, daß sie sich zu einem im Austausch zwischen den die Wirklichkeit symbolisierenden Zeichen untereinander in ihren konkreten Entsprechungen entstehenden Feld entwickelt hat, das sie nur n. transzendieren muß, um neue Erkenntnisse aufzunehmen; aber eben nicht mehr wie ehedem, um sich selbst fortzuentwickeln. Das meint: ihr Zenit ist erreicht. Und das heißt, daß sie sich im Regress befindet und das Unbekannte nicht mehr länger das solche ist, es ist nur n. nicht ausgelotet. Aber ein Lot, welches die ausreichende Tiefe oder Weite hätte, könnte ihr Ende bestimmen. Und das bringt uns zur zweiten Textform: Initialen, die sich selbst vollenden, wenn mit einer notwendigen Geschwindigkeit ausgeführt. Aus dieser läßt sich in Beziehung zum bemessenen Gesamtumfang ein statistischer Wert für einen folgenden dritten Wortbuchstaben errechnen. Da dieser bereits bis zu einem genau zu ermittelnden Überhang in die zweite Worthälfte hineinreicht, ist die Wahrscheinlichkeit für jeden folgenden Buchstaben immer größer als 50 Prozent und damit also unbedingt treffend. Die große Frage ist: können wir uns darauf einlassen, daß nur die Geschwindigkeit, also die Sicherheit, mit der die Initialen vergeben werden, ausschlaggebend ist für den weiteren inhaltlichen Verlauf oder ist es eine beängstigende Vorstellung, daß wir so weitgehend behoben sind unseres Zutuns, daß eine Maschine mit der Fähigkeit, die Initialen zu vergeben, ebensolches schaffen könnte? 

Merkwürdig.Keine Stimmen. Aber ich höre ihre Töne durch den Nebel, das ist wirklich so. Zwar glauben sie erst, wenn das Eis heran ist, daß jemand sie hören kann. Ein Zweifel hängt an ihnen, groß ist der und macht sie trübe; denn sie wissen, daß es keine Antwort gibt von mir. Nur den Klang höre, ohne ihn verstehen zu können. Sondern ihn im Innenohr liegenlassen und das verhindert, daß die Augen gegeneinanderstreben und die Sicht verwirrt ist. Doch der Fluß gereinigten Wassers treibt den Schlaf aus. Hier das Gold mit der Liebe erkaufen, das ist die erste Tat im kühlen Morgen und alles kommende zehrt davon. Es gewinnt Substanz. Das geschieht immer: Ich nannte es Nebel, wohin es sich ausbreitete und erkannte n. nicht die Struktur darin. Diese war archisch (Erz) und fremd geworden. Obwohl ich davon atmete, obwohl längst die Hände beteten (ohne mich), angefochten, großer Norden Seelenhände, die nach den Möwenschreien gehen, die in den Wald hinübergreifen und alles herausreißen wollen und mir schenken; weiß ich, es sind meine Hände, doch alles mein hat sich von ihnen abgetrennt. Die Trägheit bestimmt was übrig ist vom Körper. Das widerhallt und läßt mich alle großen Fehler n. einmal machen, die ich von der Haut längst gegangen glaubte. Es ist nicht mehr zu wählen als vor den Zeiten, die ich verwendet haben möchte. Daß schon Zeiten waren, wird vorausgesetzt. Und sammeln gegen verlorenes Gedankenmaterial, wenn n. der Kopf da wäre wie ich ihn kannte… hinter einer Tafel versteckt, ein Frauenkopf streng einer Lehrerin, von welcher ich zur Synästhesie gezwungen werde. Entblättern Sie sich. Es tosen nun die Lüfte, schäumen Meere auf, vielleicht im Zaum gehalten nachgiebiger Drahtsaiten, aber die Schwalben streifen die Fluten. Ich dauere nur Momente, etwas blitzt an mir auf (ein Elektron?), mein Versuch besteht darin, sich das Alte im zujüngst geförderten Gut zu sichern. So baue ich Spannung auf, beachte ein paar Regeln über Norden und Süden, Felder, die ich n. weiß. Dann darf alles losbrechen als nichts mehr gewollt wurde denn das unendliche Wasser, que de l’eau oublieuse. Eine chy.sche H.chzeit…, der M.nd steigt wieder hinab ich lasse ihn lasse ihn zu mir fahren unaussprechlicher Selbstm.nd, dem ich verhangen bin. Im Sommer fügt er sich mir an, immer nur eine Seite zu zeigen bleibt seine große Eigenschaft die lasse ich ihm über alle Zweifel doch, auch wenn das, was wirkt, nur Erdabstrahlung ist. Dankbar ist das Element, das schwarze Licht. Es kann einen verwirrt lassen, immer mich in diesem Vertrauen und so finde ich mich doch bei ihm, wenn er klar aufgegangen ist vielleicht nur das Wasser, das unter ihm zusammenzubrechen droht. Ich bin hier, es scheint die Zeit n. auflösbar und wird weil der See sich leicht öffnen läßt zu Ufer, den Erinnerungen einmal mehr Vorwand, stattgefunden zu haben wie echt gelebtes Leben, das darüber fächelt. Es wird zum Schleier, aber ich muß ihn nicht mehr abnehmen, die Gewißheit ist da, das Darunterliegende offensichtlich. 

Er schützt nur den IV. Kreis. Ja, ich arbeite. Es wird seine zehnte Sinfonie.

HB

Und er ist zugelassen worden, so viel kann ich dem Chor jetzt schon sagen. Warum es allerdings notwendig war, solche Nachrichten zu hinterlassen, die jedes Auditorium nur verwirren wollten, spreche ich nicht aus und das Wissen darüber wird im Verborgenen bleiben so lange mir nicht andererseitst gegeben wird, daß meine Worte nicht n. mehr Abtrünnige anführen und weitere Brüder uns entfernt. Denn der einmal beschrittene Pfad wenn ihn ein Glaubender hinter sich läßt kann auf manche Arten zur Freiheit verführen; jedoch nur wenige davon sind ehrenhaft und nur sehr wenige sind erlaubt in den Grenzen des Codex. Jene hüten wir für uns, die darum wissen.

Bleiben wir erst einmal bei der Angst: was wäre das Werk, an dem wir dann also schrieben die Jahre über und wenn wir es irgendwann meinten, beenden zu müssen und eine Verlautbarung bevorstünde bzw. notwendig würde – was wären die Jahre uns wert, die wie an seiner Herstellung gearbeitet hätten und nun Möglichkeiten, daß es über uns hinauswüchse, gebraucht wären? Wie weit müßte sein Schatten reichen, damit jemand glaubte, es veröffentlichen zu müssen? Nur bis zum nächsten Werk? Ja. In jenem nur findet sich der Schlüssel, der dem Lektor das vorliegende zu erklären vermag. Wort für Wort, Satz für Satz, Buch um Buch. Und genau so liegen am Anfang die zwei autonomen Initialen, die wir uns zu vergeben stets scheuten und darum dauerte es lange und länger immer, bis man an ein neues Ende kam. Doch es ist ja diesmal keine Schreibmaschine und also ist das Zögern unnötig, es ist auch kein Schönschrifteintrag ins Poesiealbum der zuerst Angebeteten, wir können uns erlauben, rücksichtslos die Buchstaben zu wählen. Dann lernt das System dazu und „ist bei der weiteren Auswahl behilflich“ klingt so spröde wie ein Einkaufssatz… Deshalb ist die Angst berechtigt, so einfach es sich anhört: wenn wir uns auf der absteigenden Hangseite bewegen, kuckt man nicht mehr nach oben, sondern nur n., wie schlimm man fallen könnte, wenn man den sicheren Stand verläßt. Darum ist das nächste Werk der einzige Preis, den wir zahlen können aus den bisher verdienten Mitteln. Wir befinden uns damit sowohl immer am Ende und Anfang eines hermeneutischen Zirkels, dessen Schluß nur dahin lauten kann, daß eben die Aufgabe sich selbst zur Aufgabe hat. Und das ist merkwürdigerweise keine Tautologie. Es wäre eine, wenn es heißen würde: Kunst ist nur bei Aufgabe der Kunst eine Aufgabe. Aber ich sage: 

Kunst ist nur als Aufgabe der Kunst eine Aufgabe. Und: es gibt hier keine Kursiven mehr… die immerhin Sicherheit waren.

Reicht uns unsere selbst S. mit den Initialen zu verfahren, um dem Inhalt eine von nur von uns gewollte Richtung zu geben? Wenn wir diese Frage laut und deutlich bejahen können, bevor sich ein anderer Gedanke dazwischen einfindet, also ja sagen in all unseren Fehlern, die damit einhergehen, wenn wir den Terminus selbst bestimmen wollen: dann bleibt es unser. Also sagen wir diesmal, für heute: ja. Auch wenn er nicht entgleitet. Auch wenn es ohne Poesie zu sein scheint – vielleicht stellt sie sich ein, wenn wir zu sehr versuchten, uns ihrer zu bemächtigen. Das mußte schwach bleiben, wenn es keine Endgültigkeit mehr gäbe. Die wir hiermit erreichen und eigentlich sogar erstmals in einer echten Konsequenz: daß ich nicht wissen kann, ob etwas von dem, was gesprochen, hinübergerettet werden wird in die Schrift.

Dieses Risiko müssen wir eingehen. Ende der Kursive. 

Ende von L.

Chor

Also HB wird nicht reden haben wir gesehen, auch wenn er zu wissen scheint was den jungen Thomas antrieb der nicht nur uns verließ um höherer Wahrheiten willen sondern der auch sein bereits erlangtes Wissen mißbraucht hatte um sich auf den Akt der Erkenntnisübergabe vorzubereiten wie es bei uns ja jedem freisteht zu tun. Damit wird er sich zu einem Geächteten gemacht haben glaube ich. Natürlich kommt nicht jede Mißachtung der Gesetze vor den Rat und ebenso ist nicht jede ihrer Übertretungen Grund für eine Untersuchung. Was aber diesen Fall angeht so erfahren wir damit eine ganz neue Dimension von Verletzungen unserer Regeln. Es könnte so gewesen sein, daß Thomas schon zu Beginn der Verhandlungen über seinen Eintritt darüber Bewußtsein hatte wie die Gesetze der congrégation beschaffen waren. Anders ist sonst nicht zu erklären wie es ihm damals gelungen war seine Beitrittserklärungen so abzufassen, daß sie uns jetzt eine Anfechtung vielleicht unmöglich machen. Es wird uns schwerfallen eine Begründung für seinen Ausschluß zu finden obwohl er leicht zu sehen ein Unrecht begangen hat. Jedoch warum oder zu welchem Erfolge er die Gemeinschaft betrog wird sich wohl nicht rekapitulieren lassen. Wir müssen annehmen, daß er dem unbedingten Seelenheil, das unsere Zugehörigkeit versprach, die Erfolgsvariante linientreu und volksnah vorzog. Thomas war uns abhanden gekommen..

Von manchem hatten sich die andern auch getrennt. Nur keiner wirklich von seim Leben, das war komisch. Ich hatte es irgendwie fand ich sehr schnell hinter mir und lebte dann im Einklang mit dem was mich umgab als eingebettet wie Pflanzen es sind oder die hehren Steine meiner beineidenden Vergangenheit, solid rocks sie die w. Runenfieber verursachende Kältesperre um den Mund herum, zB. wenn ich jetzt im Winterbuchenwald bis man wie bei uns Brauch die Dreihände Sand hat; das kann mich schon einfrieren und wenn ich was sage es plötzlich schwerfällt sodaßmancher denken mag ich hab ein Sprachproblem. Was stimmt, nur erst danach. Wir solln glücklich sein dieser Tage; und wenn sie uns den Teil des Lebens erneuern den man von Geburt bis hierher verlorenhat freigesprochen jeglicher Verantwortung für das was nachher vor sich geht (zB. Hölderlins Zerissenheit als konstituierendes Faktum) dann nehme ich gern die Bürde auf mich an euch zu probieren wie weit ich die eigene mir fremde Sprache n. schreiben kann bis ihr mich nicht mehr versteht. Mir selbst komm ich nur näher, und heißt eigentlich sollte auch euch besser zu berichten wissen wie meine und darin der kleine Teil euer Welt (den ihr trotzdem nicht kanntet solang es dies hier nicht gibt) zum Ende hin beschaffen ist; zum Ende hin? – Weil das da hin strebt als n. unerklärliche Annäherung des äußern Massenmittelpunkts ans Geschriebene. Lange war der Mond nur eine der verbotenen Metaphern, mit ihm Mund, Sonne, Sterne, Himmel überhaupt und Gott und die Welt. Natürlich hab ich mich daran gehalten und würde auch an das Fixum der ua von stephenking verlangten zehn Prozent Ausschuß, die herzustelln warn. Damit jedoch was jetzt bis euch stehengeblieben ist ein wenig wäre wie der Eisberg, dessen Spitze man wegnahm, oder? Was soll aber ein Eisberg ohne Spitze sein… ist doch nur ein Unterwasserhindernis. Dann weiter am Berg schreiben und zwar von oben nach unten, bis er den Grund erreicht. Meeresniveau ist überall gleich also NN, u. untergetaucht sind wir schon seitdem ich euch vom Wasser des Uurainen eingeflößt habe. Habt ihr nicht bemerkt? Seht ihr, so subtil ist die Zugstimme des Leviathanen; habe gar nicht erst versucht mich ihr zu widersetzen sondern einfach weiter notiert was mir vom See übriggeblieben ist als Erinnerung im Wasser – mit dem ich hoffe. Nicht umsonst wie ich meine und der in den Schlaf getriebene Geist wird wenn er irgendwo aufstehen sollte sich ebenfalls dank dieses Wassers an sich erinnern. Das, liebe patres, habt ihr mich nicht beibringen können. Das kam direkt aus dem See.

HB

Jetzt fehlt jemand merke ich ziemlich schnell. Der Chor hat sich verwandelt und ist eine dämmernde Wohnung geworden daran ich jeden Tag vorbeiziehe und ständig mich neu frage warum sie mir nicht mehr gehört. Es müssen drei Jahrzehnte gewesen sein, die ich in ihrem Schatten verbrachte oder n. mehr, wenn man an Vorleben irgendeiner Art glauben mag, die uns schon früher als wir selbst es wissen in die spätere Welt hineinstelln. Jene war ja mir willkommen und seit ich gestorben n. näher. Aber Ahnungen, wo es mich hinführen würde hattes mir keine übergeben. Nur Wissen. Wissen in Büchern, Wissen in unendlicher Ausführung auf weithingestreuten Zetteln die sie wenn sie ins Bett ging liegenließen. Ich hatte bis zum Morgen zu tun das zu ordnen damit sie einen Tisch vorfand an dem zu arbeiten war am nächsten Abend. Aber so war die Arbeit im Archiv, und so hatte er sie liebgewonnen. Daß sie Früchte tragen würde bezweifelte ich nicht mehr und wußte wie unbedingt notwendig es gewesen war, Worte zu hinterlassen, solche, die von ihm oder wenigstens von ihm verstanden werden würden, sollte einmal die Zeit heran sein, da man gehen muß. Und es mußte irgendwann auch von uns gegangen werden. Der Junge, der jeden Tag die Urnen über den Hof trug sagt mir das in einer sicheren, zuversichtlichen und gütigen Gewißheit, er sagte hej, (er sagte wirklich „hej…“ in einem sehr weichen, leisen Tonfall, es war u. alter phönizischer Gruß…) –… alle Menschen müssen sterben… Das hatte er gelernt so schien es mir tief im Sand, wenn er sie am Strand bemerkte. Selber war es so daß er manchmal allein saß und niemand daneben. Dann senkt er ruhig und tief für einige Psalme den Blick in ihre Einsamkeit. Und später an diesen Orten sagt er auch meistens einmal hej. Sie versuchen, zu antworten.

Es war über ihm, und er getrennt davon im Innersten, bestehend zuerst für sich selbst, nicht für es, für Ihn. Doch das war alles b.d.W.s.w.h. (St. King). Jetzt gibt es neue Zugänge, die ein Anwachsen eigentlich von innen heraus erfordern. Was aber passiert, ist, daß mit jedem (Buchstaben-Wort-Gedanken)-Splitter den die Seite aufnehmen muß der Komplex sich chaotisch verzweigt an zufälligen Endpunkten seiner Ausdehnung… wir haben hier Wachstum vor uns, das man wenn es eine biologische Funktion hätte als Krebs bezeichnen könnte. Ist das nach der Entropie?

M

Licht-wellen: ein Geström von Partikularansätzen versucht, die Richtung zu ändern. Es werden Aufgaben verbreitet zur Spitze hin, dort delegiert man, die untern abgeordneten Wesenheiten wissen nicht genau, was aus den Vorstößen wurde, bis das Gesetz galt. Verbote treten dann plötzlich in Kraft, wo man sie nicht erwartete, weil sie n. nicht vorstellbar waren. Doch die Strafen waren darum nicht leichter. Wir lernten (auf der untersten Ebene) den Anweisungen zu gehorchen, die an die Basis ergingen. Viel mehr blieb uns nicht übrig. Ich gebe etwas weiter davon hier, was den Nachkommenden erleichtern soll, mit dem Bestrafungssystem des Apparates zurechtzukommen, wie ich es bisher begriffen habe. 

Immer ist von den übrigen Menschen die Rede gewesen. Wenn man es aber einmal sich erlaubt, den Blick zu heben über den Horizont des von der Demut geforderten hinaus wird schnell ersichtlich, daß es nicht einen weiteren Menschen überhaupt gibt, der über einen selbst erweitert wäre. Wie Fortsätze des eigenen Bewußtseins erscheinen mir die anderen. Warum ist das so? Ich glaube, daß es einmal vor Zeiten eine Spaltung gab in ein Innen und ein Außen des Menschen, die jetzt aufgehoben ist. Doch auch wenn ich dafür dankbar sein sollte, daß diese Spaltung nicht mehr existiert und wir eins sind mit unserem und in unserem Geist und der Körper ein funktionierendes Gerät ist, das jenem seinen Ausdruck erlaubt, so würde ich gern erfahren haben wie es war, als die Worte Dualismus oder Plural n. Bedeutungen hatten. Wir können hier es nicht mehr verstehen, die Einsheit ist so umfassend, daß es nicht vorstellbar ist, wie es damals war. Die Alten haben ein Wissen zusammengetragen und es niedergelegt, ich sah das Papier, auf welchem alles aufgezeichnet wurde. Aber selbst n. einmal auf Papier etwas verzeichnen? Wie könnte ich das tun, wo doch alles, was festgehalten wird wie ein Vorwand erscheint, etwas von sich abzutrennen: und das haben wir doch erkannt ist pathologisch. Das Archiv, in dem ich die Nächte verbringen darf, wenn das Tagesgeschehen sich verliert, ist hinter mir zugesperrt worden und man läßt niemanden ein. Also habe ich von Sonnenuntergang bis zum Aufgang Zeit etwas zu finden, jede Nacht. Finden und nur meinem Blick ausgesetzt sind die auf den Monitoren haftenden Elektronenstrahlen. Da bilden sich Funken ab, bis sie überspringen und das bekannte Geräusch erzeugen im Innenohr, das ich schon so lange geöffnet halte und endlich ist etwas zu hören. Immer wollte ich es und setzte mich aus und wartete auf die Funken aber nie war da was, das sich beschreiben ließ. Doch das ist jetzt anders. Die Zeilenfunktion der Augen ist aufgehoben und sie nehmen sie wahr: die Gitter um jedes einzelne gesprochene Wort. Das war, was nun verlangt wurde, ausgedrückt zu werden. Also sollte jemand sprechen kommen, am besten von selbst zu mir, so daß ich ihn auswählen könnte und dabei wüßte: diese Sprache ist das eingeständige an ihm und egal, wer er ist mit welchem Hintergrund und wie erfahren in der Ausführung von Beschreibungen. Das wird alles ersteinmal unwichtig sein, wichtig nur allein wäre, daß es eine Stimme gibt die etwas von dem sagt, was jetzt gesagt werden muß. Was ist es? Und wer wird es sein?

  • hej.
  • hejhej. Das sagen wir als Antwort. Können Sie etwas damit anfangen?
  • wer bist du?
  • nur Nebel, nur nichts und Wolkenwehen, Wolkenstarre; überm See und überall, wo du uns sehen willst. 
  • ich sah die Sonne dort wo sie nicht mehr unterging. Aber den Nebel durchdrang sie nicht.
  • weil auch er elementar ist, das weißt du.
  • also doch fünf Kräfte?
  • fünf. 
  • dann sollen wir mit der Zeremonie beginnen.
  • wie heißt du? 

1b, 23

Wenn ich aber, sprach es einmal ohne daß es von mir gedacht wurde, eine Geschichte hätte schreiben wollen, dann glaub mir, sage ich, hätte ich es auch getan, genauso wie etwa ein Hörbuch zum Vorlesen oder Romane etc. Jedoch daran lag mir wenig und was ich besser konnte war Sprechen erzählen bis der andere einschlief. Wer das war? fragt einer, der mir auch glauben soll daß ich wenn ich jenes wüßte denke nicht mehr weitergeschrieben zu haben bis ich ihn los war aus meinem Schlaf in den er sich hineingeschlichen hatte mit der ersten gesetzten Zeile. Ich ging aber darin um wie in seinem fremden Traum; war gar nicht fähig selbst zu träumen sondern alles was in jenem dafür in mir geöffneten geschieht ist Atemholen für den nächsten zu überbrückenden Raum. Darum kann ich von dem andren, fremden nichts wissen außer daß il y a. Und das muß es denn ich spreche ja durch ihn, oder? Sehn Sie, da hört unsere Kontrolle auf über was wir n. formulieren und was wir besser sein lassen sollen. So ist es immer über seine Worte erhaben und der pathetische Beiklang mischt sich von selbst dazu weil Pathos da gebraucht wird wo aus dem semeiotischen allein der Sätze uns nichts aufregen würde. Aus der Zusammenschau des wirklich Gesagten und dessen aber was wir nur ängstlich dahinter vermuten und nicht uns trauen zu sehen weil die Wahrheit zu viel wäre über die uns allein genehmigte Ebene… kann plötzlich eine Freiheit auftauchen… von der wir nicht mehr wußten. Ich lasse das Wir bestehen, weil es mich in eure Angst miteinschließt. Ich könnte mich wohl einfach daraus zurückziehn und hätte mein Frieden trotzdem nicht gefunden; da ist der zu überwindende Niveauunterschied zwischen dem einen dem schreibenden und dem einen dem lesenden Hirnaneinander. Das läßt sich begreifen, oder? 

  • und wenn Sie immer nur sich selbst ihr Tun erklärten: was macht das mir zu einem Gegenüber das ich nur irgendwie sein will? 
  • es muß keine Identifikation geben…, nur etwa die vage Angst davor, es zu verstehn und damit an dem krank teilgenommen zu haben was man niemals von sich dachte. Hören Sie auf damit, gesund zu erscheinen… 
  • aber Ich bin es ja.

Sie sind nichts als das Bindeglied das mich ihrer Welt vermittelt, es gibt für Sie keine andere Funktion als in diesem Buch Medium zu sein, haben Sie das nicht verstanden? Sie sollten sich mit ihrem Dübeldasein und darüber sich freuen die alles verbindende Konstante für diesen Bau darzustellen. Wenn Sie mir jetzt ihr Element anvertraun würden… dann könnte endlich in den paar frostfreien Tagen die uns bleiben der Sockel tragfähig gemacht werden. 

Was ihm bei der Erschaffung seiner homunculi an Kreativität fehlte hatte er durch Armut/Keuschheit/Gehorsam und eifernden Gerechtigkeitssinn ersetzt. Den Figuren fehlte nur n. der Atem; aber jetzt wo dieser ihm ausgehen wollte und er bald an die Grenzen seines Körpers stieß, beobachten wir ihn in den immer gleichen Positionen verharrend: es gibt ihrer bereits drei. Das ist 

1. die vorkreative – darin sieht er sich beständig als ein Opfer von Umständen gepeinigt die außerhalb seiner Macht liegen zu bestimmen. (Anton Reiser)

2. die pränatale – in welcher er vorhanden irgendineiner ihm zwar zugänglichen Sphäre und verantwortlich für sich selbst ist aber unfähig seine äußeren Bedingungen weder sich aufzuschließen oder gar sie zu verändern. (Sartres Antoîne)

3. die mortale – die ihn einfügt in sein Außen; das er erklären kann, das er sich anpassen kann und was viel wichtiger ist: das er jederzeit verläßt. (Oeuvre de S‘Antoni)

Um die folgende einnehmen zu können, muß ein kurzer Einschub her der erläutern soll wie wir überhaupt auf ihn gekommen sind bzw woher wir wußten daß irgendwo in diesem Band der Zugang verschlossen sein würde, den wir uns nun entdeckten. Ich habe einmal zugegeben, daß mir während der Arbeit im Archiv öfter zumute war als wäre ich nicht wirklich derjenige den die Schriften meinten, als wäre nach einer Adresse verlangt wohin ich sie alle senden müßte um ihnen gerecht zu werden. Ich habe jetzt dieser Ahnung Berechtigung erfahren und schmerzlich ist mir bewußt, daß ich wahrscheinlich der letzte bin, der mit den Schriften so verfahren darf wie ich es im Moment n. tue. In eurer Zukunft ist das alles verkauftes und gestiftetes Material auf welches zuzugreifen nur denen erlaubt ist die sich mit einer wie ihr es nennt identité unifie umgeben haben – für meine alten Masken, für diese hier anstehenden Schablonen gibt es die passenden Gesichter garnicht mehr, danach wird man bald bei den wirklich Vorgängigen suchen müssen, also auch meinen… homunculi.

Ich habe die Wohnung abgeschlossen weiß ich genau, und auch, daß ich Herd und Lampen ausmachte. Kleinere Unsicherheiten über den Weggang der Post oder vielleicht verpaßte Nachrichten am T. sind nicht störend, eher, daß man ab und zu nicht weiß wie alt man eigentlich ist oder welches Datum der Tag hat an dem man sich das fragt. Es ist bestimmt ein Mittwoch an dem solches passiert, weil es immer Mittwoch ist wenn solches passiert. Es wird eins geboren eins wird ein Jahr älter, aber was macht das mit ihm selber das es gebiert und das es älter wird? Nicht doch ein wenig mehr zu fragen als das übliche nach dem Gehen und Stehen der Geschichten? Wir wolltn es und hören in den Geburtstagen von dem wirklichen Befinden und haben nicht gefragt als still in mich selbst vertieft und hierhinein wo ihr zwei oder drei es ja dann auch hört, oder? Und wenn ich dann behaupte es wäre ein Mittwoch gewesen so ist es immer der Mittwoch meines nur eigenen Geburtstags an dem ich mich n.mal fragen: Werde? ich ein weiteres Jahr überstehn in den Violen,: Werde? ich n. einmal anderthalbjahrlänger diesen Scheißschulweg mit den Andern laufen aushalten und werde ich dies sogar n. ein weiteres mal aushalten? Darauf gab es die Antworten längst wenn ich sie nicht mehr brauchte also viel zu spät als daß sie einen hätten trösten können. Und Von Hoher Warte aus sich zusehn ist n. leicht und dazu sagen wie ja alles doch gut ging, oder? Siehst du… lernen Sie also wenn ihnen in jungen Jahren der Drang gegeben wurde eifrig das Latein, es wird ihnen spätestens hierzu etwas nützen wenn (der Taufpate) zu sein sie sich prüfen lassen von jener altaberehrwürdigen Institution (die wir hinter uns ließen?) Kann sein. Dafür gab es den Golem.

Das III. Buch

Im Gang zu den höhergestellten Invaliden, den ich betrete, liegen Bücher aus auf kleinen Tischen. Einmal nahm ich eines mit auf mein Zimmer, als niemand mich sehen konnte. Es war ganz das falsche Buch, merkte ich später. Aber ich hatte mich aus einem mir bis jetzt unbekannten Grund dafür entschieden und versuche, herauszufinden, warum es mir so schwerfiel, es zu lesen. Es war vielleicht ein Sachbuch gewesen oder eine kleine Geschichte der Musik im 20. Jh.., jedenfalls kam darin vor ein Bericht über eine unbekannt gebliebene Komponistin Ewa Laplace, die nur deshalb namens erwähnt wurde, weil sie bei dem Versuch, die 10. von Mahlers Sinfonien aus den erhaltenen Versatzstücken zu rekonstruieren auf etwas gestoßen ist, das der Autor scheinbar für wichtig gehalten hatte, uns mitzuteilen. Es handelte sich dabei um eine Bekenntnisschrift in Notenform, die angab, warum Mahler selbst sich nicht mehr dazu in der Lage sah, seine von ihm als erstes Echo seines lebendigen L.n.ms vernommenene Musik zu vollenden: es hieß, er hätte die ihm verbleibende Zeit vom Bewußtseines nahenden Endes einzig damit verbringen müssen, alles Vorhergegangene zu vernichten, wenn er die Gestaltung dieser symphonie absolut ausführen wollte. Darum: es war ganz das falsche Buch. Man konnte nicht darin gelesen haben, ohne hernach zu bezweifeln, daß es zu lesen in gewohnter Weise, nämlich der Erfassung von Zusammenhängen durch die Rekombination von Wörtern im eigenen Geist, die der Autor in seinem Geist zusammengefügt hatte, die richtige sein soll, den Sinn des Buches aufzudecken, das man in der Hand hielt. Vielmehr schlug er mit seinem Verweis auf die Laplacesche Idee von der einzigen Möglichkeit einer Renaissance von Urmaterial durch die Vernichtung allen Zuwachses und der resultanten Vermeidung künftiger Forschung ein Kapitel der Restauration auf, das sich nicht darauf beschränken würde, „nichts mehr dazu[zu]tun und in den Anfängen [zu] verharren“, sondern das den Golem, den es meint, nicht mehr untersuchen zu müssen, ständig zu schaffen verdammt ist. Das Mädchen Laplace selbst, das Mahler n. kannte, verhielt sich zum Gegenstand ihrer Arbeit so konsequent, daß sie die einzige Quelle, auf die man sich heute berufen könnte, wenn man weiterarbeiten wollte  ihre Interpretation der Auslassung  in ihren Tod mitnahm, auf hoher See. In den Archiven des Aaltomuseums in Jyvväskyla findet man sie in sechs Karteikarten einer ausleihenden Position: Sie schrieb nieder, was sie hörte, sie behielt, was sie wußte und gab nur weiter, was wahr war.

Ihnen ist Realität gegeben worden in einer n. nicht beendeten Vergangenheit. Und selbst man müßte dafür erst eure Zeitform anpassen (was ihr ja innen tut) bleibt schal ein Rest Unglauben stehen der sich nicht mehr aufheben läßt; das, weil der gemeinsame Nenner tatsächlich existiert, auch ohne die Observanz. Ich bin mir aber sicher das Leben lang beobachtet worden zu sein bis ich mir selbst meine Tarnflügel abgerissen habe an einem Punkt wo wir aufeinandertreffen sollten,- der n. nicht stattfand den ich aber dorthin zu wissen trachte wo ihn seine Wahrscheinlichkeit mir verordnet. Nennt ihn, fragt nur nach dem Namen und er wird euch aufblenden wie etwas verwandtes nach dem man gräbt und gräbt aber nichts findet scheinbar bis man merkt der ganze Aushub ist soviel wert heutzutage wie alles angeblich unter ihm begrabene. Kenntnisse der Bergungstätigkeit lassen sich legal erwerben, erst ihre Anwendung braucht ein Zeugn. wenn jemand danach fragt. Mich hat man n. nicht also ist mein Wort mein Wort und nur das. Wenn Anhängiges geprüft würde käme man vielleicht dem Dilettanten auf die Spur der wirklich mehr verbirgt als er euch zugibt und immer den Anschein erwecken will des Geläuterten, des Furchtsamen und keuschen, gehorsamen armen Knechtes (Seiner Majestät des Schmerzes, wessendenn sonst.) Und doch kehren wir an dieser Stelle um, weil er etwas in Finalsätzen hinterließ das keine Weiterschrift erlaubt. Umkehren vor den Gedanken anderer war nie unsere Stärke gewesen, heben wir aber darum etwas auf der Unvollständigkeit halber in der wir uns n. befinden? und weiter befinden werden auch wenn wir seinen Schlußsätzen doch glauben… Also neue Anfänge: ein evolutionärer Lernimpuls an dem die Menschheit geendet haben könnte, wenn einer es so gewollt hätte. Und hiermit ist sie dann schließlich eingeführt ins vierte Buch: die unabänderliche 3. Person.

Kriegen Sie jetzt eine Gänsehaut? Das wird richtig sein denn ich werde etwas über sie verraten, die Dritte Person. Es war mir nicht immer bewußt, daß sie mitschwang in jedem Satz der zwischen uns also Ihnen und mir hin und herpendelte, es ist mir jedoch jetzt klar wie wir uns auf sie einigten: man hatte in unserer gemeinsam menschlichen Vergangenheit etwas zurechtgerückt und dann ist sie uns plötzlich erschienen. Zu Beginn vielleicht nur so wie man sich Schwere vorstellen mag die man nicht berühren kann, nur messen eben. Aber eine Vorstellung von ihr hatte sieselbst jetzt Möglichkeit werden lassen, fürderhin Potenz und da waren wir schon in der Sprache der Physik angelangt,- was n. zu tun war: sie auszuschöpfen in unserem Dilettantismus. Ich ging also weider ins Archiv, wo man mich länger als ein Jahr nicht mehr gesehn hatte. Mein Ausweis sei abgelaufen sagten sie mir und ich bräuchte ein neues Visum, aber erst einen neuen Ausweis natürlich. Die Akten wären zwar einzusehen ich dürfte aber ohne gültige Papiere nichts mitnehmen, nichts herauskopieren und keine audiovisuellen Aufnahmen mehr machen, die mir zuletzt bis hierher das Material geliefert hatten aus welchem ich des Polyhistors Geschichte zusammenschrieb. Diese Arbeitsweise erlaubte mir keine zeitbedingten Pausen der Quelltextanalyse, wo er weiterkommen wollte mußte auch ich mitgehn um den Anschluß zu halten. Das blieb immerhin ein trauriges Konzept der Annäherung an seine Wissenschaft und meine Arbeitszeiten waren ganz anders gestimmte als es die Studienordnung vorschrieb. Für die Erfassung einer Seite Text (82 Zeilen, 76 Spalten) brauchte ich wohl eine ganze Woche und wenn wir vorauschauend mit 60 seiner typischen Seiten rechnen sind wir für das ganze Jahr n. gut beschäftigt. Was mir von seiner Philosophie schließlich dabei aufgehn wird liegt n. mir selbst unsichtbar verborgen vor den nachtmüden Augen irgendwo zwischen Heidelberger (1956) und Berliner (2006) Aktendeckeln für welche das Ablagesystem mit dem ich mich jetzt anfreunde gerade richtig zu entstehen scheint. Machen wir uns nichts vor, höre ich ihn sagen, reden ist Blech. Die größte Angst geht von der Verstummung in ihn über und so schweigt er lieber als verstummt zu werden. Wer redet, ist nicht tot, Benn…

Teil B: 1. Über allen Gipfeln ist Ruh.

Il y avait un homme envoyé de Dieux. Son nom etait Jean. Sein Name soll Jean gewesen sein, er wurde aber von uns nur Der Junge genannt. Das war, weil vor ihm uns jemand diente, die seinen Namen trug und der Junge hatte sie verdrängt, wie es mancher tut, der in einen Kreis gerät wo gerade er erwartet wird. Wir hießen ihn also willkommen und waren glücklich das Ritual jetzt beenden zu können. Er würde keinen Fehler machen wußten wir und daß der Alte seine Wahl gut getroffen hatte. Sie waren sich kaum begegnet und weil es keinen anderen Körper gab, mußte seiner der richtige sein. Es gab Vertrauen zwischen ihnen als wären sie nie getrennt gewesen. Wir ließen sie also miteinander sprechen:

  • – Orpheus? bist du’s der uns jenseits zieht?
  • – Dein Schatten fährt über das Neunte Gebiet.
  • – Euridice mon ange j’ne te peux pas voir!
  • Im Dunkel der Rosen sollst du meiner harren.
  • – nein, orpheus, nein… sprich sie nicht an!
  • „Aber du bist’s, Eurydike! Breche den Bann!“
  • „Die Gärten, die Julias, die heiligen Hallen,
  • die Trauerflore, die deinen Tod umwallen… ach,
  • wären sie meine und gäb es mich nicht,
  • nur daß ein Traumband die Krone flicht… nur,
  • daß wir einmal ein Paar wieder wären,
  • das sich vereint in höheren Sphären
  • den ewigen Bund aufs neue verspricht –
  • was dafür ich gäbe, das weiß nur ich.“

Und werden sie genannt? 

Ja, es werden Namen ausgesprochen einzelner der I. Brüder Unserer Frau von B… mit denen ich zB meine Kindheit verbrachte irgendeines Bauernumlands. Da war an einem einzigen Ort um ungestört zu beten ein grober Feldweg, ins Nichts führend, also für die anderen auf eine unbedeutende Wiese, mich aber zu einer großen Eiche und weil ich hoch sprang konnte ich auch alleine einen untern Ast erklimmen wofür sie sonst einen Kumpanen brauchten; mit dem zusammen wollte man jedoch nicht beten – falls man n. kein Bruder hatte. Dann saß ich im Baum und so einsam wie selten. Man sah mich nicht, sah keinen rufen durch das Laub und kümmerte mich nicht was sie überall taten. Ich habe später ähnliches erlebt als ich mit dem Boot in den See hinein ruderte so weit bis jemand (Ewa?) die am Ufer nach mir riefe nur ein Punkt war und nicht sah ob ich schlief oder was anderes wie ins Gebet mich versenkte. Aber es sollten ja Namen ausgesprochen werden… zB. dessen der uns eben verließ wie wir n. zu jung waren darin mehr zu sehn als wenn es gerade mich selbst erwischt hätte bei Rüstungsturnerein und besoffen vom Dach pinkeln etc. Sein Name ausgesprochen gab der ersten Verbindung (V.) ihr Recht. Doch habe ich Löwenstein nie gesehn und werde auch nicht von seinem Material wissen bevor ich mich auf einen Weg gemacht habe wie den Feldweg damals wo ich dann als einziger die Hohe Eiche richtig erkannte. Sie stand nun auf einem bißchen vonnem alten Dolmenhügel und eigentlich wenn ich es recht bedenke war da immer unser Spielplatz gewesen, jetzt tauchen auch die andern endlich auf mit Micky, Donald osä. doch keiner allein, so war es, weil wohl jemand meinten sie in den Höhlungen hauste unheimlich. Und ich war so mutig?

Nachtmüde war eines der Wörter, die falsch bezeichnen was wir hier einmal lernten damit auszudrücken, oder wovon wir immer n. meinen seine wahre Bedeutung käme erst hinter dem Laut, hinter oder nach dem Wort zu uns; lassen also sein jenes darauf abzuklopfen und vertrauen ihm es würde sich schon durch die Buchstaben zeigen wenn seine Zeit ist. Aber die Worte… welches kennt weniger von unseren Zeiten als sie, die sie ja nur anscheinen und immer falsch beleuchten als wären es dumme Girlanden, falsch an der falschen Stelle aufgehängt am falschen Tag – man sollte vielleicht gerade trauern, um irgendwas ist immer Trauer zu tragen… und dann wird aus einem Krieg etwa die „Fortsetzung des Friedens mit stärkeren Mitteln“ Aber immer Trauer tragen? HB sie können jetzt in Frieden ruhn denn ich bin im Archiv auch wenn es nur Alleinarbeit ist zZt. Ich gewinne ein paar Einsichten und ihre längeren Arbeiten; über das Böse, über das Schrecknis des Schönen, die vielen Texte über Hölderlin und Rilke und schließlich, da: ihre Deutung der physikalischen Vorgänge im Schaffensprozess die ich zwischenzeitlich fand und denen eigentlich die ganze Reihe ihren Ursprung verdankt ohne daß ich es gewußt hätte, ihre Schlußfolgerungen haben mich kaum Energie gekostet. So stehn wir an den Anfängen Schriften wo ich beide Mahler fand für Ihr Diagramm. Sie entwarfen es ohne mich, aber erst nachdem Sie gegangen waren und die Hefte aus der Hand gaben konnte es entwickelt wern.

guhl

Und an einem Abend in der Zukunft sind sie zusammengewesen und wir selbst konnten uns nicht mehr erinnern wann das war, vielleicht ja auch in der Vergangenheit; aber die Zusammenkunft ist bezeugt. Was wir n. tun müssen ist ein paar der verschwundenen Worte zu erfinden, die sie sich gegenseitig schenkten. Denn jedes soll in sein Reich zurückkehren für das Gleichgewicht. Ob wir an den Zeugen nicht gedacht haben bei der Beurkundung? Daß sie jetzt doch Freiheit genossen? Genaues läßt sich nicht mehr feststellen über die Zusammensetzung des protagonisten Auditoriums, nur eines: jemand verließ das Reich, jemand trat dafür ein. Wer sollte aber den Austausch bestimmt haben, und wer hat übergangen werden müssen, wessen Leben war geringer geschätzt worden – denn selbst wenn alles rückgängig gemacht war würde der Leihende seinen Körper verloren haben. Können wir ausschließen, daß anderes zur Überzeugung angewandt wurde als in den Missionierungsvorschriften zur Data 1/8/3/5 festgelegt war? Nein… können wir nicht – auch nur der Wille zu überleben wie man es faßt muß unter Umständen einer äußeren Gewalt gleichgesetzt werden. Also daß es darauf hinausliefe der Geflohenen zum Verrat ihres Preises zuzusetzen, bis man das Opfer finde – um dann wenigstens seinen Verlust zu erklären. Sonst steht er ende seines Lebens vor uns unverständig und uneinsichtig warum er die Zeit über diente und den Lohn nicht habe davon… 

Rainer Maria Rilke; aber es ist wirklich egal sagt er, nur, daß ich es jetzt

„Eine Stille strahlte um meine Dreiheit… 

Die Erinnerung,

daß ich der Meister bin, der so dich malte,

bleibt nach dem Traum und macht den Mut mir jung.“

hören kann, sei wichtig und daß meine eigene Erinnerung mich nicht betrügen wird, wenn ich auf der Suche bin nach ihm, der nicht genannt werden will. Also wird sein Namen verschwiegen und ich in Phrasen von ihm reden, die bekannt sind und jedem, der jemals Papiere gelesen hat, seine Vergangenheit auferstehen lassen. Es ist sinnlos, sich dagegen zu wehren, ein Rest Schuld ist nicht abzutragen. Wir selbst sind es ja nie gewesen und können deshalb nicht bereuen, auch nicht stellvertretend für die in alle Grade hineinreichende Verbindung bis man das Glied fand, das ihn erzeugte; auch ohne genetischen Hinweis auf seine Herkunft. 

Ich kann nicht erzählen, wie sehr mich der Tod des Alten veränderte. Ich werde diese Veränderung sein lassen in der Zeit der Erzählung, so daß sie keine Macht erlangt über das, was von ihm aus der erzählten Zeit hinübergerettet wird in deine eigene, die du dann von ihm liest. Erschütterungen sind nicht gut für das Fundament, auf dem die Geschichte ruht, immer bekommt es die Spaltungen der Basisbewegung mit und auch wenn es n. so aussieht, als trage es alle Zeiten sicher uns durch das Geschehen, spürt man wie Risse im Innern von Steinen, daß etwas instabil ist daran. Nur Gewißheit haben wir erst, wenn der Stein zerschlagen wird, Simon. Deine Intuition läßt dich erfahren, wann es so weit ist. Aber dann muß der erste Schlag treffen, einen zweiten gab es nie – oder sie wissen davon nichts. 

Leicht fällt es ein wenig zu leicht, das Gedenken anzuzuapfen und es wachsen zu lassen, schon unwichtig in welche Richtung auch es sich ausdehnt. Da passiert zu viel, als daß es wirkliche Einsichten gäbe. Für die müßte ich mich schon längst geflüchtet haben und zurückgezogen aus der Welt. So wie es der Alte tat, obwohl er lebenlang so deutlich zutage trat und nie sein Gefühl für das verlor, was ihn uns ja jetzt verbindet: Zeitlichkeit. Angemessenheit. Demütige Kenntnis und die Kraft zu lehren.

guhl-jean

Wenn ich früher in der Musik der anderen die sie erzeugen etwas ahnte vommir n. bevorstehenden Schöpfungsakt; ich also vorausging in Gedanken etwa dorthin also dorthin (wo sie sich jetzt befindet), dann war es vielleicht schon schwierig genug sich nicht darin zu irren wie jene die Partituren anfaßten oder auslegten, die ihre Vorgängigen ihnen hinterlassen hatten; schwieriger war n., sich nicht von dem Zukünftigen blenden zu lassen das einen unbedingt erwartete, mehr zu schaffen. Das Zukünftige in der Dichtung aufbewahrt hieß im Kompositorischen meist schlicht: unvollenden. Dafür ist immer genug Zeit gewesen um eine unvollendete Symphonie n. zu schreiben oder einen Liederzyklus im Fragment. Dann wußte man würde man sich zur Ruhe setzen und einfach dahinwelken können nach der Blüte. Den Zeitpunkt konnte jeder selbst wählen wann er zu gehen hatte und bestimmt war unsere Wahl von der Härte der anderen gegen uns und von der Leichtigkeit oder eben der Schwere mit der wir das launische Gebaren des Zeitgeistes empfanden. Leicht wars mit Vorreitern auf die wir uns stützen durften in der eigentlichen Befreiung von ihnen, schwerer schon, wenn unsere Zeitwahrnehmung eine andere war als die jener, die die Zeit selbst hervorbrachte, dieses waren wirklich die seligen Genien Hölderlins und man selbst nur der so von Rilke z.B. gebauchpinselte junge D. Von jenen, den Großen hier, mußte man sich also befreien, wenn die Füße zum Laufen dienen sollten und nicht nur zum Betreten schweigsamer Kapellen… in denen eh längst ein viel zu reger Verkehr herrscht und jedermann Photos macht und alles egal ist. So weit werde ich mich nicht begeben aber einen Teil menschliches anzunehmen auf dem Weg zur Gruft (die zB einen menschlichen aller psychopathischen Könige beherbergte in Münchens Michaelis) war eine spontane und sehr wirksame Eingebung im Zuge der Erschaffung weiterer Homunculi, von denen man sich ja habe ohnehin über Trennung sollte das Werk zu leben anfangen nachzudenken. Diesen G. hatte ich eine Weile mit mir herumgetragen und meine Welt mit den Augen gesehen: eines weisen Königs ohne Königreich, eines Infanten ohne eigenes Elternhaus. Wohin sollten wir dann gemeinsam gehen, es gab die Welt n. nicht aber auch nicht mehr das Zuhause? HB wußte, welcher Raum dahin gemeint war und ich empfing seine Nachrichten Aus dem N.nicht des Nichtmehr.

HB-selbst

Vielleicht kennen Sie mich n. nicht gut genug um mir eine Philosophie zuzutrauen. Ich aber habe sie mein ganzes Leben beobachtet und sage immer n. daß sie wie jenes ferne Klingen von Weideglocken im Herzen wohnt und die Erinnerungen an alle Fernen wachruft, die mir jemals vorkamen, auch das: als der Berg einmal nicht mehr nur irgendein Teil der Gebirgskette war als den wir ihn uns vorstellten sondern seine Verwandschaft mit allen uns begegneten Bergen bekundete und denen, die wir n. sehen sollten. Die würden wir an ihm messen. Und unsere Welt, deren Ende wir ja nicht kennten bevor einer auftauchte der lebte unter uns und größer war als man selbst. Den weiß ich n. nicht, weiß aber von meiner ihm entgegengebrachten Demut sollte ich ihn eines Tages treffen. Etwas Scheinen habe ich erhaschen können, schwach genug um damit nicht hausieren gehen zu müssen; für mich aber ausreichend zur Beleuchtung meines Schaffens unter einem etwas allgemeineren Gesichtspunkte als dem der von sich selbsten Überzeugung. Namen werden hier n. nicht genannt es ist zu früh im Jahr; wenn sich Antworten einstellen auf seinen mir gewidmeten Zyklus den er als Kunst überreicht sobald dieser beendet ist, dann vielleicht. Aber das sind alles Einzelstücke von denen mich zu trennen mir ersteinmal gelingen muß in ihrer Konzeption. Also sei so lange nur die Kette der Überlieferung genannt Heide-Gadam-HB… die mir jedenfalls schlüssig erscheint und meine Forschungen auf ihren Gebieten unbedingt notwendig, der Erhalt des Mündlichen, das ich für beendet erklären mußte an dem nun sich bald vierjährenden 8. November als ich besagten zum letzten Mal leben sah umgehend mit dem Text in jedem seiner Bücher die wir zu verschenken gedachten ab jenem da n. nicht zu kennenden aber gewissen Zeitpunkt, der dann festgelegt wurde auf den folgenden Tag: Zu einer Stunde am nachmittag währendderer ich saß im Bus auf der Heimfahrt von der Gärtnerei im Randgebiet, die Cellosuiten tatsächlich schon hörte, die zu seinem Begräbnis.

– Gespielt werden würden wir unterbrochen von mir und „Hölderlin, nur Hölderlin!“ Aber das bin ja ich der das sagt? Wohin sind ihre Gedanken nur gegangen, mein lieber guhl und wenn Sie schon mir nicht antworten so lassen Sie es mich in Briefen wissen an jene, die Ihnen teuer geworden sind, die erzählen es mir in ihren Träumen dann, die sie von Ihnen haben… 

– Das schlimme an der Wahrnehmung ist daß sie einen glauben macht man sehe alles richtig und ihr Zweck sei abzubilden was um uns geschieht. Ich habe jedoch den Feldweg nie ganz erfassen können also was seine eigentliche Bestimmung in mein Leben wäre. So las ich ihn als Weiser, als Brunnen vielleicht, eine der in sich starrenden Unendlichkeiten in dessenderen Wasser sie mich wieder werfen nach der vorgesehenen Zeit… oder auch als mich erneute Prüfung um meiner Aufrichtigkeit willen. Ich weiß ich bin lange nicht so mutig gewesen wie der andere, der Vorgängige, der aus seinem Namen kein Hehl machte und ihn dann auf jedem Stücken der papiernen Wände wohin sie ihn schließlich sperrten hinterließ bis eine immer weitere der in sich starrenden Unendlichkeiten ihn zu sich holte. Es bleibt bei der Eiche so, daß ich hier nur plötzlich Erinnerungen an die Angst dort zu sein haben muß um die ja tatsächlich geleisteten Gebete ernstnehmen zu dürfen: sie waren ausgestoßen worden in der tiefen Verlassenheit von allen anderen, die sich zerstreut hatten in den Wiesen, nein im Maisfeld ringsum, daß ich also nur in der panischen Unsicherheit ihrer dank des erfolgreichen Adrenalinstoßes einen unteren Ast erfassen konnte. Was mir zu ungewohnter Überlegenheit verhalf derer ich mich fortan angstlos zu Kräften gelangend bediente um mich vor ihnen zu bewahren. 

Natürlich als ich das Gebiet wechselte in die westliche Hälfte der Hauptstadt der 2D… war jener Ort schlimmer verflucht als eh und je, andre Andere hatten sich seiner bemächtigt und rauchten da na sowas und tranken; vielleicht aber auch meine längst andern Anderen vor mir älteren. Bestimmt hatten sie bei den Bäumen mehr zu verbergen gefunden als ich es mir damals vorstellen konnte, ich jedenfalls kann mir ja sogar jetzt n. kaum geheimeres vorstelln als rote Bêten in der Krone der meingewordnen Hohen Eiche.

Und was bildet meine eingewordne Hohe Eiche für Werte? Kann sein, daßich das alte Holz unterschätzte also seine Bedeutung auszugleichen wo Spannungen herrschen und Unregelmäßigkeiten in der Konstruktion oder wenn Fehler passiert sind zu sorgen, daß man sie ausbessern kann. Aber davon wußte ich ja gar nichts… Ich stand lange im Bauhaus vor einem Regal mit Zimmermannszeug und dachte mir zu jedem Stück wohl was ich aus. Die Hälfte konnte ich nur irgendwie mir zusammenreimen. Der andere sitzt vielleicht u. denkt was ebenfalls damit getan wäre, wenn einfach der Strom jetzt ausfiele; also nicht als an der Steckdose sondern schon beim E-Werk, besser n. schon in dem gutweitgelegenen französischen Kernkraftwerk dessen Brennmaterial wir jedes Jahr gar nicht so weit von hier einlagern für euch zukünftige Generationen damit die auch was aufzuarbeiten haben. Geschichte? Nein, unsere Vergangenheit… aber lassen wird das, der Abend… wollte sich n. ereignen. Zb, wo ich einmal von der Eiche rief und sies wirklich hören wollten hat der andere lieber was politisches. Eine nicht mehr zu klärende Schuldenfrage weil eben die, die Väter der um 40er Söhne jetzt langsam wirklich alle tot sein (das glaube ich auch, weil kaum n. Männer vor 25 sterben und das wären ja spätestens mit dem Finger zu bezeigende wollte man irgendwen dazu hernehmen, dem nicht jugendlicher Fanatismus zu verzeihn gewesen wäre, über den Gras noch nicht hinausgewachsen sein muß.) Und Graz meint ja nicht Vergessen gegen das Vergessen, sondern wohl eher daß wir lange selber andere Schuldige schon gefunden haben als die Täter selber, es gibt eine ganz deutsche Gesinnung über Graswurzeln hinaus, die behauptet man würd doch wohl sagen dürfen, daß auch andere falschgemacht ham in ihrm Lebm danach – durften die das… und vergessen, daß man es hier beim protagonisten Auditorium n. mit dem Singulär zu täte. Aber dafür dank ich auch meim Gott, der sich ereignen ließ.

N

-ur wenn schonmal hattich herausgefunden eine Möglichkeit die Muster abzuhören, indem man die optische über der akustischen Abbildung laufen ließ. Das verursachte den Zusammenfall beider Inteferenzcluster. Natürlich war auch in diesem Modus typisches Doppelspaltverhalten zu beobachten. Wollte aber jemand versuchen, eine verhinderte Auslöschung darzustellen, bräuchte er nur jeweils für den Partikelstrom das tonale Verhalten und in der Wellenform die sichtbaren Teilchenbewegungen (z.B. anhand der Molekülbewegungen des Labyrinthwassers) beobachten und käme darunter ziemlich einfach zu der Erkenntnis, daß die Auslöschung nur deshalb nicht stattfindet, weil sie eben nur synästethisch wahrgenommen wird, nicht aber im gewöhnlichen Sinne. Das muß uns als Erklärung reichen, selbst wenn es sehr simpel klingt.

O

Ich vergesse etwas: Natürlich klingen meine Ausführungen zum Versuch einfach für jemanden, der sich mit den Theorien zur Vokalerzeugung im Benjaminfeld bereits beschäftigt hat. Aber ob es einen Menschen geben wird, der darüber mehr weiß als ich, der sie in die Welt warf? Wir fangen an, uns Gedanken darüber zu machen, was auf diesen Seiten passiert, wenn wir nicht mehr da sind – wir: die Instanz, die berechtigt ist, Erklärungen abzugeben. Das ist nicht überheblich. Das ist weil es ja hier gerade entsteht, was wir beobachten; für euch wird immer da gewesen, für alle nachfolgenden, die nach ihm suchen. Aber für mich ist das alles neu. Jeder Ausschlag der Funken bedeutet einen Richtungswechsel und da muß ich aufhören vorwärts zu drängen so schnell, weil man sonst am Faden vorbeischreibt.

Wo haben wir ihn das letzte Mal in der Hand gehabt? Es gab die kleine Geschichte um Ewa, die Mahlerkomponistin, da war außerdem ein Alter, Polyhistor, den wir zum Tod begleitet haben beide: Ewa Alwa Alma mater Mahler Laplace und Ich: der Thomaszwilling mit Johannes dem Ausplauderer; also immerhin mindestens drei personae, die verkörpert worden sein wollten oder schon vier wenn wir den Zwilling als Zwilling von Orpheus/Eurydike außerdem auffassen. Das wurde notwendig um dem Alten überhaupt seine Berechtigung geben zu können, die er ja mit seinem Tod verspielt hatte – dabei gerade durch diesen an Ernsthaftigkeit gewonnen und die Schriften an Objektivität. Also hatte ich mich im Archiv eingeschlossen und Deutungen versucht seiner Arbeit. Das wurde jetzt zu der meinen und alles mußte erst einmal lesbar gemacht werden. So begann auf Nullniveau der Film zu erzeugen, wie das andere sich abspielen könnte, wenn man es zuließ. 

Und wie soll er heißen? Nach den Hybridtheorien, aufgenommen im Format eines jedermann zugänglichen Quelltextes, über den das Antwortrauschen der liquid crystal blackbox als Entzerrsignal läuft und ohne welches er von euch nicht zu lesen wär. Dafür müßt ihr eure Eingabe machen, wenn er es verlangt. Wann ich es verlange. 

Hybridtheorien: das erste, das mir einfiel beschrieb die menschliche Vorstellungskraft. Anhand jener Sinfonie, die Ewa vervollständigen sollte, weil Mahler sie ihr unvollendet überlassen hatte; das war vielleicht n. eine andere Ewa (Manon-Mignon), welche fast seine Tochter hätte werden können. Sie war aber nicht mit ihm über seelische Verbundenheit hinaus verwandt. Und hatte gelernt, so lange seine Gesundheit es zuließ, so wie ich alles vom Alten, was man für die Aufnahme brauchte. Er wußte die Zeit war, Wissen weiterzugeben und hatte Thomasmich den Zwilling und seinen jüngern Bruder Jokaanan dazugenommen so wie sie sich alle ihre Schüler wählten. Lange hatten wir nicht zusammen gelernt aber lange genug um einander so wichtig zu werden wie es Leidensgenossen (brothers in arms) im Krieg oder in der Gefangenschaft (Patienten) sich sind. Brot brechen, Wasser teilen, Öl ausgießen, Füße trocknen.

Est-ce qu’il y a wen die Nachtstrukturen tatsächlich existieren für mich eine Brücke in ihr ephemeres Leben, die nicht aus dem zu sein hätte das ich ja n. gerade im Beginn bin zu erlernen und also jedes Stück Stahl dazu und Stein das ich brauche mir teuer erkaufen muß… zu einem Preis, den Sie mir ja nicht nennen; gibt es sie? Ich ahne was über diewandernde zu seiner Zeit des Neumonds die mir bevorsteht. Aber da ist nicht sehr viel zu wissen woher diese Ahnung kommen mag nur daßich sie habe und ihr sie mir abnehmen müßt mit allen Glaubensgeistern die euch umschweben. Denn wenn ich dazugekommen bin irgendwann zu Ihrer Dichtung gegen das Vergessen hat mir doch immer ihr Wort geholfen mit mir allein zu bestehn was die Nacht von mir will. Große Geheimnisse überall wo sie mich beim Wunsch ertappt sie in mir n. einmal zu zeugen. Da ist ungebrochen ein Wille wie ich hätte sie plötzlich gehört. Aber ist das schon Stimme die nicht ich selbst nur hätte weil Stimme doch den Körper braucht den es nicht mehr gibt? Wo dann suchen? Nicht auf den Lippen, pas sur la panna, pas dans tes cheveux et dans le coeur blonde que tu m’a donne a minuit? Nein ich geh wieder aus die minores, ich geh wieder aus spür ich im verschweigenden Licht von Kerze und Globus das mir ihre Dichtung jetzt schenkt; ich werde ausgehn daran und nur ein paar fremde Momente Seltenes bleiben an Sie gerichtet sein sie versichert wann immer sie es erreicht.

Der Buchstaben Chronologie sei nur Verwirrung habe ich mal gedacht. Es erscheint mir jetzt endlich dem hinzuzufügen angebracht: die Chronlogie dessen was geschehen war und jenem was n. zu passiern ansteht und von dem ich also in dieser Dimension unmöglich wissen kann ist die einzige Handlung um vor euch zu treten nicht in einer Verworrenheit der allgemeinen Zeiten sondern wenigstens zu bewirken was ohnehin Tatsache und also von mir nicht mehr verschleiert werden muß. Das also im Bewußtsein, daß die Sätze von dort zurückverfolgt werden können. Da ich dies tue werden 7 Benjaminjahre, die damit sich in die Zeit in welcher sie sich eigentlich, so wie sollte, als an 481, zu ereignen, entschloß. Es mag in der Zukunft sein als Vorstellung, eines jedoch nehme ich an: Ordnung wird dem Chaos und Struktur wohl immer vorgezogen werden solange es Menschen sind die nach ihrer Regel leben und nicht Maschinen, die sich ausdenken. Eine M. wird vielleicht zu dem Entschluß kommen sie könne unter chaotischen Bedingungen besser zur Herrschaft gelangen wie weil sie dem Menschen im Überblick des Chaos unendlich überlegen ist. Wir aber verstehen, warum der Rechner stets den Anschein erweckt er handle n. aus den ja doch von uns gesetzten reinen Gründen statt nach den chaotischen Flußgesetzen seiner Matrix: wir erlauben ihm durch unser ihn in seinem Glauben an die eigene nicht mehr zu steigernde Konstruktionskraft stärkendes Vertrauen auf die Richtigkeit seiner K. eine über unser Kontrollvermögen hinausgehende Präzision der Vorraussagen die seine Macht wirklich so anwachsen läßt, daß wir ihm mehr vertraun als zB. der Intuition. Diese sagte uns jedenfalls sehr schnell, daß die Chronologie der Ereignisse und dessen was n. bis zu ihrem Ende verzeichnet werden soll soweit von Bedeutung für das Werk sein werden wie wir uns von endlichen Produktionsmitteln trennen müssen zur Aufrechterhaltung der Art (der Produktion.) Konkret heißt das für heute: das Jahr innerhalb der Produktion von selber.

An der Grenze aber zwischen Traum und Wache stand jetzt Joyce, und wenn es sie wirklich gäbe könnte das hier nie passieren, was ich euch an ihr vorbei jetzt erzähle. Weil es aber so war wie ihr erfahren sollt, hat es sie doch nie gegeben.

Nachtaktiv machte ich die Vorhänge auf, zog über die Denkkappe Borsalino die Kopfhörer die zum Haus gekommen waren an (schnelle Zufahrt zur Autobahn, Bushaltestelle in der Nähe, Demonstrationsträume, Küche und Eßzimmer, freundliches Badezimmer) mit dem ganzen Chammez, der irgendwo immer auftauchte wie ihre ephemeren Verzettelungen an die ichmichklammheimlich gewöhnt hatte (Bücher nannten wir es <insgeheim>), es waren aber diese nicht wirklich <geschriebenwerden> sondern jemand hatte sie beiläufig in die kalte Glut (Schwitters) gekippt;

ich mußte nur zeitig gehen den Ascheneimer ausleeren, das hatte ich aber gelernt im winter wedding hinterhof, zu diesen Unzeiten jeglicher fremden Bedienung, fremdgesteuerten Benutzung des für’s eigengehaltne. Gerade entkam der Schule und die neun Freiheiten brachte ich n. soviel Verständnis für die Nachfolger auf daß es schon reichte sie mir völlig zu entschleiern und dann aber auch gleich mit ihnen zu brechen: ich verlor daran vom Mut und der Freude die sie scheinbare Gestalten unendlich angehauchter Nächte mir versteckten und versteckten wo immer ich mich fürchtete zu suchen u. das sollte im Innersten gehn, ihnen, und verbrachen statt dessen tagsüber wenn ich n. schlief schon wieder neues Unheil jeden Gedanken den ich nicht überwachte. Aber so lange sich etwas davon erhalten ließ auf dem Weg über die Morgenseine alles n. gut. Wie ich da sicher bin? Ich habe viele Jahre gebraucht um was zu erkennen, doch das wenige das ich kannte, kannte ich gut und wußte es zu wenden. Allein die griechische Schrift lesen m’a pris tout un livre du travail. Und als das anfing waren wir über den ersten Bauplan seiner (Der Anfang der Wissenschaft) hinaus. Was n. kam warn Ausführung, Verfeinerungen und vielleicht n. wie vage Ergänzungen auf heiligen Fahnen; das „Kn.engerüst“ stand. Ich mußte mich nichtmehr in der Imagination bewegen, ihr Feld hielt den Anfechtungen der Welt statt und machte sie selbststark und so erhaben über jegliches Deutungsschweigen daß ich jetzt ganz ruhig über das Wetter redete, als würdes und so fing es an mich wirklich zu interessieren. N. liebte ich Bloch (Käthe?), die zwar nur in meiner Erinnerung schwach existierte, und das reichte mindestens um mich auf der Oberfläche der anderen erscheinen zu lassen, die ich ja schließlich selbstgewählt hatte an dem bestimmten Tag im Februar 2009 als es mir nicht zum ersten Mal mißlang aus den eckhaften Versatzstücken jener von mir so gebrauchten Symphonie X. posthum ihr, mein, unser j.s Erbe rechtzeitig zu begründen. Ich würde n. einige Jahre mehr brauchen wie ich es jetzt sah bis der dominante Anteil sich entschied. Daß es dann wahrscheinlich zu spät ist um dir davon mitzuteilen… wer wollte das mit Anfang zwanzig schon wissen, als ich den erstwirklichen Schritt tat auf dich zu. Sollte es der letzte gewesen sein, Mignon? Wir kenn uns ja nicht aus einer am andern… und haben längst verlernt wie man sich richtig begrüßt, wie man sich verläßt und wie die Zeit dazwischen zu füllen wäre man plötzlich aufeinander angewiesen und niemanden sonst. Dazu reicht aber meine n. nicht und deiner Vorstellung entspringen derhinsicht nur Phobien die ich gottseidank nicht zu teilen vermag. Jedoch: das Feld ist weit und so lange aufbleiben kann man gar nicht um die Nacht voll zu kosten die das beschriebe – das ganze Blatt voll Randnotizen über deine Schlafstörungen, mit denen ich nun anfing obwohl mir ein Kaffee um 4 morgens auf dem Balkon gefallen hätte wenn ich nicht nachdem das hier in 3 Nächten beendet ist neu anfangen muß mit meinen Auferstehungsgedanken. Einen davon kann ich jetzt schon verstehn: es ist, als würde man wie ich es tat in den reinen Bezug schreiben ohne die Gewißheit man hätte die materiellen Kosten, also die Schreibenergie (Tippgeräusche) weiterhin erhalten über den puren Bedarf potentieller Energie (Gedankenschwere) hinaus, so daß man nicht n.mal alles vom reinen Bezug (9 Nadeln) abtippen müßte um es in Druck geben zu können; daß also sich plötzlich eine Gelegenheit unerwartet fügte und alles wäre übertragen worden, aus einem scheinbar endlichen Zustand auf nächsthöhere Ebenen gelangt und weiter für das Leben erfahrbar aber ersteinmal auf unbegrenzte Weite. Da wäre nicht alles umsonst gewesen, und die Anstrengung lohnte sich wirklich nicht nur idell sondern und das ist des Lachen Kern: in materio, in corpo, in extenso in alles was gojm nur sein kann. Schrein Sie doch nicht so! Lernen Sie die Schrift n. zu lesen und dann sprechen wir uns – aber erst im decemvirum ausgebildeter Tonsetzer. Bis dahin üben Sie sich: in Armut, Keuschheit und Gehorsam. Vielleicht wird dir jemand helfen, aber so weit kann ja keiner mehr denken… also wird dieses eine Geschichte von morgen sein, dh. eine des nächsten Tages weil morgen immer der nächste Tag gewesen ist. Warum wir damit schließen? Wir konnten zum ersten nächsten Mal die Wörter zählen, das machte uns glücklich und es waren beim Schrifteinsatz vor zwei Stunden 5.163. Wir dürfen sogar die Konstante bestimmen aber das hebe ich mir für Dienstag auf. Dann ist Ostern vorbei und Zahlenspielerein erlaubt und alles was sonst n. Spaß macht (am Wegrand auf uns wartet.)

Nachdem die konstant zu haltende Zahl der Söhne demnach stimmte also übereinstimmte mit der Überlieferung denn nur darauf kam es an – gaben sie mir ein neues Recht zu lesen und dies war mir bis auf den Tag unbekannt geblieben. Weil ich aber die Schrift plötzlich gelernt hatte eigentlich nebenher beim Musikhören konnte ich also versuchen damit zu sprechen.. Und nicht wenig verwunderte ich mich, daß nicht nur Buchstaben zu Worten und Sätzen wurden und Das Buch sich entwickelte über meine Bestimmung hinaus sondern daß auch die anderen Bücher in einen nahen Zusammenhang damit rückten und immer sagten tiefer in uns und weiter dringe voran dann wird auch dieses sich hier dir öffnen. Also versuchte ich, und gelangte in den anderen Einfluß der mir von der Musik schon vorgewiesen war aber lange hatte ich nicht geglaubt ihren Stimmen doch etwas beizumessen: nun spürte ich es an mir und war nicht weit des Erbes eingetreten in den Kreis, nicht viel später als du HB und nannte dich also Bruder. Die Aufnahmesituation war die gleiche wie bei dir damals sagst du mir hinterher als ich schon mein Blut ausgeschwitzt habe und für die Kontrolle Wasser in mich kippte als wäre innen ein Fisch am Verdursten. Bei dir wie bei mir wie bei jedem auch gäbe es die Fragen und daß man sie vorher schon wüßte mache es nicht leichter auf sie zu antworten: Sie verlangten nach dem Moment – und der sei immer abhanden. Wir sind übereingekommen was den Eckstein betrifft; der Lehrling ist nicht länger Lehrling. Du darfst dein Brot jetzt annehmen und bei welchem Meister wir uns auch begegnen werden – die Schule haben wir nun beide hinter uns. Aber was hat sich uns aufgetan, ewiges, von dem wir nichts wissen wollen? Und wer ist Wir n. übrig wenn du ihr doch nachfolgst meiner ephemeren Konstante. N. ist ja etwas Zeit daneben für die große Arbeit und vielleicht nur weil ich einmal n. nicht mit den andern schlafen gehn wollte also wachblieb übers Hexenauge (’s schüttelt mich, brrr) im Hofgarten der uns zusammengetriebenen Anstalt, sah mich einer vor sechs die Sonnenuhr beirren, hatte meinen Kompaß aufgeklappt und vergessen, daß ja Sommerzeit war. Das andere – sind jene aus zu frühen Gesichtern verbliebenen Leseträume die mir manchmal n. unheimlich einfallen… sie haben nicht abgenommen in den Jahren obwohl ich sie so sehr vernachlässigte daß sie in ihren alten Anzügen aussahen wie Jungvolk das sich zum ersten Mal vor die Tür wagt nach dem Überflug. 

Also wieviel Söhne warn wir? Ich kann mich eigentlich nur an einen Bruder erinnern, den letzten, der sogar n. jünger war als ich. Die frühergeborenen wenn sie nicht sowieso im Feld blieben kamen doch nur selten nach Hause und streiften über Land immer im Gewinn und im Genuß ihrer Freiheit. Wie ich ihnen einmal hinterherlief um das vielbesungene bunte Kleid vor ihnen zu tragen ist bekannt und die folgenden Brunnentiefen und Händel sowie es mich weithin verschlug, auch, daß alles Glück der Welt mir hold war. Aber irgendwann hatte jemand was falsch gedacht und dann erzählte man sich andere Geschichten in denen ich der Böse und an den Folgen leidet die Familie heut n.… Doch das sind ja Familiengeheimnisse über die hier nicht gesprochen werden soll. Ich wollte nur sagen wie leicht in einem intakten, in harmonischer Erweiterung begriffenen Universum durch einen zwar unabsichtigen aber in jedem Falle dummen Fehler eines minderwichtigen Protagonisten die Spannungsverhältnisse der aufeinander bezogenen Komponenten so geraten können, daß nur n. mit einem Kollaps der Systeme auf die planlose Erweiterung vernünftig zu reagieren ist. Und daß sich etwas zu erweitern habe stand zum Zeitpunkt des Beschlusses zur Kollaboration außerfrage, höchstens n. wie gut das eigene System zu übertragen sein würde sollte es eine weitere Welt geben in die man evtl einginge. Da wären neue Protagonisten man stelle sich das einmal vor, Leben, das wir uns nicht erklären können n. weniger erschaffen oder gar: vernichten! Schrein Sie doch nicht so! Die Moleküle des Labyrinthwassers werden ja ganz aufgerüttelt im Innenohr…

Aber da strebte einiges hin von dem ich jetzt (im späten Danach) nicht mehr sicher wie damit zu verfahren sei. Doch irgendwie die von ihnen hergestellten Bedingungen anzuerkennen wußte ich schon vom ersten Betrieb der Prozessoren her. Wir hatten damals um nicht die Elemente am Feld Schaden nehmen zu lassen Gitterschichten aus einem biologischen Baumaterial eingesetzt das sich mit ansteigender Stärke verdichtete und die Wandung so gut wie undurchdringlich für potentielle Strahlung machte. Natürlich gab es immer Störfälle die erforderten in den Fluß einzugreifen; die organische Beschaffenheit der Dämmung sorgte aber dafür daß Gefälle nicht nur eingehend auf ihre Wahrscheinlichkeit eingefangen und beruhigt werden konnten sondern ihre „biologische Intelligenz“ ging sogar so weit daß wir je weniger mathematisch unsere Vorrichtung sonst angesteuert wurde um so häufiger eine auf ihrem anentropischen, organischen oder eben psychisch bedingten intentionalen Charakter beruhende freie Energie feststellen konnten die sozusagen eigenmächtig den Austritt schädlicher Emissionen verhinderte. Wir gebrauchten ein Wort: Inter-esse. Es war für uns geprägt worden eigentlich einmal um Zwischenschichten darstellen zu können in den Intervallen nach einem und vor dem nächsten Sprung. Hier sagte es etwas über die Qualität der Vermessung also ihre Relevanz und Genauigkeit. Mit der neuen Bedeutung aber die es durch den Biotransistor gewann wurde uns klar daß nicht länger zwischen den Stufen der Zweck einer wirklichen Analogie sein kann. Sie mußte auch dort gelten wo die Stufen selbst nur eine Analogie waren – und das ihre Wirklichkeit, jene einer unumschränkten Herrschaft in einer Dimension: Strom fließt oder fließt nicht. Darüberhinausweisendes geht in philosophische Bereiche die zu erörtern jetzt n. nicht Aufgabe ist. Ich habe die ersten Konstruktionen unter der Benjaminfeldkraft laufen sehen und glauben sie mir: die Dinge stellen sich auf sie ein… man muß ihnen nur ihre Freiheit lassen.

3. Die freien Wörter können einem bedeuten wie der Geist (der eigene) funktioniert und besser heißen tut es vielleicht wenn man sagt: wie er arbeitet – wenn er über eine Energie verfügen würde, die aufgesucht werden kann um damit zu arbeiten. Die freien Wörter stehen hier dann fast für diese Energie selbst und ihre verrichtete A. für einen Schaffensprozess von zwar vom Wortzusammenhang losgelösten aber in ihm so notwendig verfassten wie auf ihn (von mir, dem Schaffenden aus) verweisende Sublimate ihrer, der Leser Erinnerungen an Gemeinsames das Sie mit mir haben und den anderen Anwesenden der Schrift (das protagoniste Auditorium, das wir uns vorzustellen haben.) Ich gehe n. weiter und später wird sich zeigen, daß folgende Behauptung nicht aus der Luft gegriffen ist: Ich glaube, daß unser im Feld stattfindender Austausch von bisher nur eigentlich eindimensionalen Informationen über nicht oder fließenden Strom schon dorthin führt wo diese linearen Ereignisse fast notwendig in höherdimensionale Raster aufgelöst werden und dann zwar umso flacher erscheinen aber eben da doch Analogien möglich sind: denn schon kommen wir zu den ersten Rückschlüssen auf die eigene Realität; nur weil du sie und ich gleich wahrnehmen können wo schon ein einziges freies Wort ersteinmal gefunden ist. Davon ausgehend, daß zu seiner Entstehung nicht mehr „Energie“ aufgelöst sein muß als gerade um das Feld aufzuspannen zwischen den ersten initianten Konsonanten und daß diese von selbst gegen die festgesetzte Konstante streben, die wir ja für jedes Wort neu zur Verfügung wissen; das also läßt mich hoffen und behaupten, daß ich in dem sich einstellenden Vokal etwas „Urgeräusch“ erhielt. Wenn man es nur hören könnte… Vielleicht gibt es das ja, hören, wie nur Heilige hören und selbst man bliebe draußen vor der Hütte stehn hörte man was für Stimmen und doch so weit der Worte entfernt, die wir nur kennen oder auch nur gerade n. lesen könnte geschweige denn sprechen… und so verhalt ich mich denn, beides für mich, den Rilkeschatz auf der einen und Hölderlin und auf der andern Seite ein blindes Gehör für Nuancen, Stimmungen und Schwebungen die sie mitbringen die Läute in unser stetes Gespräch am ganzen Körper. Die physischen Konsonanten da und zwischen über unter uns angelehnt das Punktesystem der Naqdanim. Lernt man es eines Tages? Der Taufpate prüft dich nur über deinen Spruch und dann kannst du deinen Weg gehen sagen sie dir. Sicherheiten gibt es keine u. vielleicht hast du grad n. rechtzeitig gezweifelt als das große Wasser zu deiner Reihe kam.

Aber war das nicht ein großes Glück?

P

Die menschliche Vorstellungskraft: ein Feld, ein begehbares Sensorium inmitten unwirklicher Fixpunkte, die nur scheinbar etwas festhielten – Dauer ließ sich nicht ausmachen unter den gegebenen Umständen; daß also etwas vorhanden wäre außer unseren wahrnehmenden Sinnen: außerhalb dieser. Zum Beispiel ein anderer Mensch? Ein Gehirn? Wir sind uns nicht einig darin, ob man aus den Vorstellungen, die wir vom anderen haben schon seine Existenz ableiten soll. Ich bin ihre Bedingung. Ich mache, daß er in meiner Welt erscheint (welche für mich erste Priorität hat – ist ein Nachsatz, der wichtig ist in der fortschreitenden Untersuchung.) Er taucht auf (selbständig und unberechenbar) und wird erkannt zu einem Teil meiner Erkenntniswelt, von jetzt an läßt sich sein Auftreten berechnen mit wachsender Sicherheit über die Wahrscheinlichkeit bei zunehmenden Kenntnissen über das Verhalten usw… wir nähern uns dem theoretischen Konstrukt der Vokalerzeugung unter den Bedingungen der Benjaminfeldkraft, das den Anfang des dazugehörigen Kapitels bildete. Also stellen wir fest, daß die Wortvollendungen nach den ersten zwei Buchstaben auf der Basis einer Geschwindigkeitsanalyse ihrer Abfolge leicht erfolgen können. Der Gegensatz zum früher schon gebrauchten Vervollständigungsassistenten in Telefonen, der zwar auch laut seinem Wortschatz die fehlenden Buchstaben ergänzend anbot war: während jener nur mit dem relativ dünnen Material arbeitet, das ihm im Laufe der Zeit von seinem Besitzer oktroyiert wurde, ist unser kleiner Prozessor …-… mit dem wir uns hier verständigen dazu verdammt, sich nicht semantisch oder gar grammatisch unserer bisherigen Schöpfungen bedienen zu können, sondern nur rein litterarisch. Das will heißen: auf jeden ersten Buchstaben folgt eine zweiter mit einer statistischen Geschwindigkeit, die gemessen wird. Im Mittel wird diese Geschwindigkeit immer ein E hervorbringen, einfach, weil dieses der in unserer Sprache am häufigsten verwendete Buchstabe ist. Gefolgt von einem konsonanten N, darauf ein I, erste also sprechende Verbindung, die die Maschine von selbst hervorbringt, wird ENI heißen, ähnliches Ich im hebräischen Anfang, wie wir es längst wissen. 

Das war das erste Wort. Und so rattert er die Möglichkeiten heraus, die aufeinander folgen, bis – und jetzt kommen wir ins Spiel – uns eines davon zusagt (konditioniert: positiv belegt war) der Elektronenpattern, die das Hirn erreichen und einrastet und: ausfällt, Sediment, Struktur, festes, geringster Widerstand weil selbst in sich ruhend. Anders im Telephon, wo alles semantisch verankert ist: hier aber nur über die Elektronenbahnen in der Brownschen Röhre sich ausdrückend. Und dann es kommt es auch an statt in der liquid crystal blackbox nur für eine weitere Endorphinausschüttung zu verschwinden. Gehen wir dem nach ermahne ich mich, um nicht einem Schweif zu folgen, der sich anbietet. Aber dafür muß ich ausholen. Immer war es die Sabbathnacht, wo so etwas passierte. Und ich muß dankbar sein, daß es mich dann wenigstens erreicht: das Partikelgestöber von dem Celan sprach? Vielleicht. Eine Möglichkeit unter vielen erprobten und einigen auch von mir selbst. Das Malen auf vorgegebener Unterlage ist ungefähr damit vergleichbar: man nimmt etwas an – ein stark vergrößerter Ausschnitt aus einem Bild/ einer Struktur/ einer zufällig entstandenen/ hergestellten/gefundenen/ einem Material, das als Unterlage dienen kann und gleichzeitig Andockpunkte bereitstellt für die eigene Kreativität. Ab und zu wird sich etwas in sowas finden, das einen erinnert an Formen, meist Gesichter oder Figuren und dann führt man es aus immer konkreter. Zwischenstufen werden eingescannt und auf dem Ausdruck weitergearbeitet. Wie ein Wort also, das zum nächsten führt, zufällig. Ich sehe es (es wird hier hinten abgebildet auf den Zäpfchen) und dann ruft es schon nach dem Begleiter. Nicht, daß ich mich jetzt aus der Verantwortung ziehen möchte – aber die Funktion des Rauschens war erkannt, sobald die abgelegte Verkleidung der zerstörten Röhre offenbarte, was ich ja nur geahnt habe: Da waren wirklich die Doppelspalte auf der Mattscheibe eingebrannt, im optimalen mittleren Abstand zur Netzhaut dienten sie als perfekte Blende, um nicht hindurch auf die andere Seite sehen zu müssen/ es zu können! Aber wir verlieren uns im Bedeutungsschwangeren… die andere Seite hat es ja nie wirklich gegeben, immer nur: den Anderen; als einziges Gegenüber, das uns zählt. Es steht genau so wie ich am Pult seines mit unendlicher Sicherheit vorhandenen Hörsaals/Lehrstuhls dieser ehrw. Universität und ich glaube er sprach gerade über Mäeutik und die Mutter des Sokrates, als ihn meine sehr persönliche Mitteilung erreichte. Wir würden uns sehen und kennenlernen müssen und daß Heidegger und Marx durchaus in einen Zusammenhang paßten, der n. jenseits von uns ausgedachter Utopien läge: im Labyrinth des Innenohrs hörte man ihre Theorien klingeln ohne daß die Moleküle eine Chance hätten, sie zu interpretieren. Aber es wurden Muster geprägt und Cluster sammelten sich um die vielzitierten Stellen herum an, so daß ich alles fand, was ich jemals gelesen hatte; wenn es Verbindungen gab, n. so schwache zum Gehör… und dann wurde es jetzt Zeit, sie zu benutzen und dies Geschenk anzunehmen. P = Pause.

guhl-ich

Ich aber lebte längst in ihnen weiter als ich mir vorstellen konnte und hatte die vergangenen Zellstrukturen mir angeeignet, die mich nun als Tote behandelten. Rilke sprach davon und bestimmte n. andere mehr als ich gelesen haben konnte vor seinem Tod, jener aber war der erste, der es für mich erwähnte und die Idee ist geblieben: tot bei den Toten zu bleiben und nicht an sie zu rühren, wenn sie einen erwecken wollen, egal was man erwartete vom zukünftigen Leben. Also folgte ich IHM (?), IBM (HAL?), ihsous oder sonst einem Lehrer (rabbi), der eine Geschichte zu erzählen hatte, fand auch Ihn, der Worte besaß wirkliche, die man nicht nur hören konnte sondern auch lesen. Wohin er sein Buch schrieb war mir nicht eröffnet worden, daß er aber es herausgebracht hatte Gewißheit, denn es las ja vor mir schon jener andere von dem es angeblich handelte – die HB-Besetzung des nicht zu vergessenden Polyhistoren. Festgeschnallt am Schreibtisch vor dem Standardschriftprozessor war diesem n. kaum von der Möglichkeit bewußt, etwas aus sich herauszupressen das mehr war als Stottern, wie es der Hölderlin tat seiner ganzen Vergangenheit; aber Stottern hörte sich nicht gut an also wollte er es lassen und anfangen da wo jener aufgehört hatte mit seinem Buch: Schlug es auf und hatte die 117. Seite beendet als Fragment, aber auch jede folgende… blieb Fraktur von dem eigentlichen Text den man als Antwortrauschen darüberhören mußte um irgendwas verstehen zu können. Und Fragmente erzeugen ein fantastisches Rauschen wenn man sie nur richtig zu lesen weiß. Der guhl-Phantast ließ eine der Anweisungen (unbeabsichtigt?) im Primärtext auftauchen, so daß ich die Lesart kannte, die der andere voraussetzte. Ich werde sie an geeigneter Stelle öffentlich machen, so daß die Manuskripte auch in diesem hier Zusammenhange zu entschlüsseln sind ohne den Zugriff auf das Archiv. Was n.? Ach ja: wir sind uns begegnet. Auf dem täglich zu bestehenden Weg von Arbeitsbeginn bis Ende sind doch irgendwann die gewohnten Strukturen eingebrochen und die Trennung nicht mehr aufrechtzuerhalten gewesen. Was heißt das? Im Guten: das die Krankheit an ihr Ende gelangt langsam, im Schlechten: daß man jetzt auch in den anderen Sphären man selbst sein muß mit allen Attributen, die es dann wie sonst anders ebenso zu verteidigen gilt; das sei neben der Sache erwähnt…

…und das dreipunktelicht längst zum Endeinläuten geworden der gegen mich gesetzen topoi, alles daran hat sich zu mir umgekehrt und ich laufe nicht mehr Gefahr etwas verschwenderisch preiszugeben um der Anerkennung willen. Die Buchstabenwörter als schwarzer Bestandteil fortgeführt, träge Masse die nur schwer zu bewegen war – jene also weiter lesen zu lassen was sie euch dann zu sagen haben könnten, immer erst lautgedacht (Rauschzustand) und später auch gegenständlich verwirklichen meine Idee. Am Anfang (Jean) sagte man n. Wort dazu, ich schon nenne es idea und was ich meine ist euch nicht unbedingt klar? Muß es verdeutlichen. Es gab da ein Leben vor dem Worthauch, glaube ich. Kann nur versuchen, es in mein sechs Tönen auszudrücken: 

1. Das Kind ist den Weisen näher als es jeder spätere Mensch sein kann. 

2. Das Kind ist seiner Weisheit näher als Kind wie als späterer Mensch.

3. Als Kind ist er seiner Weisheit näher wie als Mensch später.

4. Ein Kind ist seinem späteren Menschen näher in der Weisheit wie er selbst.

5. Der spätere Mensch ist sich nur so nahe wie er als Kind weise war.

6. Später ist der Mensch nur so weise wie als Kind nah an Weisheit.- Verstanden?

Der kleine Mensch hat das große Wissen um die Sache verlernt auszudrücken und seine Entwicklung geht nur in der Richtung von dessen Vermittlung. Dazu hat er alle Fähigkeiten, die es zu fördern gilt. Man bringt ihm sprechen bei, lesen, Schreiben. Die Auseinandersetzung mit den Versuchen der anderen hilft ihm, seine Methode zu verbessern. Hört man ihm zu, liest man und kritisiert ihn so wächst er heran und kommt seinem Urwissen näher. Alles ist in ihm vorhanden und muß nur von ihm nach der Regel entdeckt werden, in den Bildern der Außenwelt nach Übereinstimmung suchend. Stellt er solche fest, so werden jene gemeinsamen ideen als schön empfunden usw. aber das habe 

ich mir dann doch nicht ausgedacht sondern nur vergessen gehabt und hielt es fürs Eigene. Das war die Archetypenlyrik aber mehr nicht. Mein Eigentum ist daran nur die mich von ihr entfernende Konstante des Benjaminfeldes. Soviel ich zu ihrer Entdeckung beitragen konnte habe ich was in meiner Macht stand –

Wenn wir uns sagen wir hätten statt der Weiße die euch von hier angeht selbst etwas dazu getan daß sie irgendwann verschwindet würde durch den fortwährenden Zerfall in jenen Teil des Nichts von dem ich jedenfalls lernte: es gibt ihn nur in der Vorstellung selbst diese Vorstellung von ihm ihn mir darum nicht weniger real machen weil er etwa nur mir bekannt ist oder nur jedem mir dem Toren folgenden Toren welcher ihn meint ebenfalls wahrzunehmen. „Das Nichts des Denkenden erübrigt seine fehlende Bereitschaft sich mit allzubekannt anmutenden Bildern, Symbolen, Metaphern dgl. weiterhin so ernsthaft auseinanderzusetzen, als hätte er ihre Bedeutungen nie erfahren. Es gibt ja keinen wirklichen Bedeutungsrahmen für das was nehmen wir an ein Wort auszudrücken in der Lage ist, sondern höchstens ihm von uns zugeschriebene Verweise in einen anderen Bezug, der durchaus auch völlig verschieden definiert sein kann von dem eben gerade bekannten. Nur dadurch daß wir meinen zu wissen was das Ziel des Wortes seie können wir überhaupt anfangen es zu verstehn. Anders ausgedrückt heißt ein Wort nicht mehr zu deuten schlicht: sich ganz offen zu befinden zu seiner Intention ersteinmal alles in uns anzusprechen alle Sinne und jedes basale Verstehen eingeschlossen.“

Aber arbeiten gehn und über Arbeit nur reden ist ein großes Mißverständnis, dem auch ich eine Weile aufgesessen bin und tat wohl genug Kolbenputzen und angelegentliches das die Bedingungen unter denen dann endlich irgendwann redlich zu arbeiten wäre verbessern sollte. Und weil auch ich wie die Irin wissen will der next Queen of Denmark – deutsche Mon. hätte sich ja gut für immer disqualifiziert – Gegenteiliges erzählen zu dürfen, bleibt diese immer als letztes übrig zur Rettung der Person; und edel und nobel solln die Protagonisten ja ausschaun auf den Photos der Rettung der Personen und der Ereignisse.

Jemand fragte aber nachher, ob tatsächlich Personen gerettet wurden und nicht eben bloß Protagonisten s. nobilitate, die zu retten ja keine wirkliche Anstrengung ist, behaupte er jedenfalls mal. Ich gab zu, daß mir meist mehr daran lag, meinen Figuren das oberflächliche Gefühl zu geben sie wären wohlaufgehoben und nichts bedrohe sie, nicht die Aufgabe meines Verstandes, nicht der Wegfall jeglicher Konventionen an die zu halten mich n. der Jemand zwingen wollte und genausowenig meine teilweise Unfähigkeit sie in mir doch wenigstens so lange zu bewahren bis ein anderer für sie begänne sich zu interessieren. Ich hatte von Anfang an nichts für mich behalten können und Geheimnisse waren mir Fremdworte, die nur um ergründet zu werden überhaupt existieren nachdem sie den Text unfähigen Augen verbargen. So brachten sie sich auch in meinen Text ein als von mir gerade n. so gekannte Wendungen und Ausdrücke die mir mehr nicht bedeuteten als Bunen zB. mich selbst von meiner Schrift soweit fernzuhalten wie sie es verlangte um sich ungestört entwickeln zu können.

Q

Questions to be answered: wie weit müssen wir gehen, damit die Menschen (die Anderen) einsichtig würden? Es sind irgendwo Grabtücher gefunden worden, auf dieser und jener Brache, Kn.enreste und Schädelsplitter sowie gut erhaltene Urnen, ebenfalls aufgebrochen, um an die traurige Plakette zu gelangen, tönern im Ofen, als letzten Beweis.

Asche was das mal war – ist grad zu glauben. Warum aber überhaupt Worte? Ich werde sie aufschreiben nahm ich mir vor, also tu ich es jetzt, so wie die irrige Meditation oder die Eintrittsverweigerung, was alles in der Imagination zu lesen war. Hier n. ein Versuch. Vielleicht folgen irgendwann wirklich Worte. Aber Questions were to be answeres and i will try to answer a serious one: what ist the remains of Seamus in the world, when he is gone and left for dead?

„In between 6 questions to answers: 1. Wer ist Schulenburg? 2. Wo ist Salem? 3. Was konnten sie tun? 4. Was wenn ich Kathole wäre würde ich tun? 5. Wie hießen ihre Bunen? 6. Wer hat sie zerbrochen“.

Da versammelten sie sich dann um Abschied zu sagen Seamus Geoffrey Flowers. Für sie war er nicht nur Freund, Vater, Ehemann oder Sohn und Kamerad, Begleiter vielleicht oder jemand wichtiges eben, wie viele es für uns sind. Nein, und er war auch nicht besonders unter den Ausgezeichneten, weil ihm etwa solches zueigen war, das nicht jeder an sich trüge. Gewöhnlich war er und unauffällig wie ein treusorgendes Herz es für die ist, denen jenes selber fehlt; und weil sie an ihm es so wenig beachten, wird es schwächer und geht schließlich irgendwann, von allen unbemerkt und fast lautlos so, daß unser Leben einfach hätte weitergehen können. Wenn nicht seine Hände n. wären leise anzuklopfen an unsere Herzwand, wo ihre Schatten immer aus und eingingen, als sie n. lebten. Und jetzt fehlt ihnen die Kraft, da etwas zu öffnen. Also müssen wir selbst tätig werden. Die Tätigkeit aber, die das Herz ihnen öffnet, heißt die Erinnerung. Das ist ein einziges Wort, so lange Sie nicht sich davon überzeugen, daß es n. etwas gibt, woran zu erinnern Sie sich getrauen ohne Schuld oder dergleichen zu spüren, eine gute Erinnerung, die n. lag vor dem Ende und mitten im Leben. Was das war? „Come in“ she said, „I give you – shelter from the storm!“ Eine letzte lebende Erinnerung: und da ist es schon aufgebahrt und die Züge verzerrt. Nur unsere Weichheit komme nie zu spät.

HB-Thomas

Ein Guhl aus der Zeit vor meiner Zeit hat mir einmal ein Wort gesagt das nur wie Klang ist wenn ich mich versuche zu erinnern heute. Klang ausgehalten aber als hätte er Substanz über das Zeichen hinaus das er ausdrückte. Ihm war von irgendwo ein Körper gegeben und Resonanzfähigkeit, oder sogar ein eigener Boden für die miteinander klingenden Frequenzen. Und zu welcher Größe könnte solche Art Boden heute bestimmend werden, wo Resonanz alles war, alles bedeuten mochte, mehr als in den Zeiten bevor die Welt sich weitergedreht hatte. Ein Klang, der sich selbst transportierte; kaum auszudenken, welche Möglichkeiten sich damit ergaben, nachdem man ja andererseits n. nicht herausgefunden hatte wie die Korpuskel und Wellen der Theorie des Lichtes zueinander standen. Aber Sound? Hören Sie hin, genau hin und sprechen Sie das einmal nach was ich Ihnen vorgebe. 

– innen müßt ihr hören, innen!

Ich öffne also mein Innenohr für die wirrenden Stimmen. Es bleibt was stehen das nicht klingt, aber Funktion hat: Trennung? Der Teilchen… der schwingenden Moleküle, Abtrennung und trotzdemene Weitergabe des Impulses über ein parental gap, das die eigentliche Information beinhaltet, irgendwas aufbewahrt ohne doch selbst Träger sein zu können eigentlich. Wie geht das… was soll seine nicht Materie gewesen sein. In anderem Zusammenhang hätte man gesagt digitale Speicherung aber n. für den Binärkontext braucht man ein Medium. Es sei denn… aber dieses Feld voranzutreiben wird etwas durcheinanderbringen, das als Ordnung unbedingt notwendig ist, als Konzept.

– sprechen Sie es aus, Thomas!

Im Innenohr hört man das Wollen der Teilchen, ihr ausharrendes Streben nach der Kohärenz, der Harmonie… spürt die Angst des entropischen Urzustandes, die die Schwingungen ja n. immer antreibt als wär kein Äon vergangen seit der Erschaffung. Das verliert sich im Digitalen. Es ist wie Musik, die in eine andere Sprache übersetzt werden müßte weil man immer suchte, welches denn die originale wäre; aber ist es denn so, daß es überhaupt einen Urzustand ihrer gegeben hätte? Wer hätte den hergestellt ohne das sie Hörende schon zu haben? Aber ich verliere mich… im Innenohr höre also den Willen seiner Teilchen; das sind die des Gehörs selbst, unterworfen dem Größeren, dem (Mensch), d. sich zwanglos gibt weil nicht immer jenen Willen kennt. Und da streite sich doch das Wasser (Labyrinth) mit dem objektiven Tastenschlag des Cortischen Organs über seinen freien Willen oder nicht, bitte schön. Ich lerne daraus nur eines: Enthaltung vor dem bitteren Wort, dem Weinen. Das vielleicht weil die Sinnesreizung durch das wellenzerklüftete Labyrinthwasser nicht aufhört bevor dieses sich völlig beruhigt hat also neutralisiert also sämtliche Schwingungen aufgegeben von Ur, arche und leviathanem Gekröse das einmal in ihm herumschwamm… Ich jedenfalls habe ihm n. einmal geopfert und verdiene eine Welle von ihm benommen sein z. dürfen in den Stunden von einem Sonnenuntergang bis zum dritten unvermeidlichen Stern.

Jedoch wenn ich den Bund komme zu erneuern nach jenem Finnlandsee oder zum Märchenschloß wird mir auch der Klang nicht verlorengehen glaube ich. Der des guhl hat auf dem Weg vom Auge über nicht eingehaltene Erinnerungsversprechen zur jetzt fehlenden Stimme, die einfach irgendwann weg war wann werde ich werde ich? ihre auch die Stimme von HB verlieren ihre allgegenwärtige als hätte er tatsächlich nur durch sie; jdfs. bestanden…

– diese Geschichte der verlangsamten Vorstellungsmöglichkeiten vom Gegenlicht und seinen Ausdruck in meine Gedanken – die dabei eine nachgeordnete Rolle spielen. 

– Haben Sie das verstanden?

– Wir üben uns n. im Verstehen, aber die Zusammenhänge werden deutlicher je länger wir uns im Dritten Raum aufhalten. Der kann nur Einbildung sein sehen wir. Der kann nur soweit überhaupt vorhanden sein wie es uns jemals gelungen ist ihn zu verlassen. 

Versuchen Sie einmal etwas zu deuten. 

– Licht? Schwellenloses, ungebrochenes, das vielleicht nirgendwo vorhanden sein sollte wenn es nach den Theorie der Altvorderen ginge. Wir haben aber den Raum ihrer Theorien schon verlassen und unsere Vorstellungen sind davon unabhängig geworden. Lesen Sie!

Doch schon sehn wir uns versunken. Ich könnte euch da herausziehn, wenn ihr das wollt; es scheint jedoch so als wäre euch der eingeschlagene Weg n. gangbar. Ich weiß auch nicht immer wo einer nur ins Holz führt und schaue deshalb oft sehr verwundert darüber was ihr n. aus dem Wald alles herausholt den unsere Vorfahren längst verlassen haben weil er ihnen leergesammelt erschien. Geben wir uns Hände? Ja, oft, und dem Gegenüber entstand zuweilen der Eindruck wir kennten uns. Was ist das aber das uns so verkehren ließ? N. sind uns alle fremd die wir auch immer so begrüßen. Ich habe sie irgendwann gelernt wie alles andere, doch den Ursprung der Geste bekam ich nicht mit. Seh nur wie die Alten es anderen Kindern beibringen unnachgiebig. Ob sie das schon verstehn was sie da machen sollen? So wie sie mich andere dazu zwingen wollen Küsse zu verteilen links und rechts. Aber wir waren gerade dabei zu versinken… wohin solln wir uns also auflösen? Ich wähle eine Hand-die-sich-reichte zufällig im Moment. Man geht an den Wänden entlang und irgendetwas streckt sich mir entgegen, keine Musik? Nein, es war nur weil ich nach einem Bild verlangte das naheliegendste, ehestens zu erreichende: eines wie aus den carceri von Piranesi, aber es war ein gewaltiger Dom über der Stadt. Ein anderes hatte Harry Mulisch einmal im Kopf bei seiner Entdeckung des Himmels – mit einer wichtigen Funktion für mich: Als es Odo (Max) aus diesem (Himmel) erschlägt, hat das auch mir einen Teil meines Wagemutes zerschlagen auf jenen (Himmel) zu sehr zuzugehn. Und auch wenn ich in der Nachzeit mit aufklärerischen (häretischen), naturwissenschaftlichen (astrologischen) oder philosophischen (esoterischen) Schriften weit fortgeschrittener verfuhr als in der vorangegangenen Naivität meiner Neuzeit, so habe ich in ihrer Periode n. lange nicht die persönliche Reife einer Quantendimensionalität erreicht, stelle mir also ihren (Ewa) Sprung bisher nur vor. Das Holz führt mich dahin merke ich, Holz einmal mehr als Papier gedacht, als rein strukturelles Element ohne Wertigkeit für den durch es erfahrenen Energiezuwachs aus Wärme/Kohlenstoff oder meinen Schriften. Lesen, was ich ihr zuschickte, fand sie unmöglich, so lange ich meinen autorischen Impetus nicht sehr zurücknahm. Deshalb kamen von ihr kurze, dankbare Worte an immerhin etwas und außerhalb meiner gärtnerischen Tätigkeit gerichtet; ich durfte sie also auch weiterhin ansprechen, anschreiben. Aber ich war ja dabei, zu versinken… sie hatte mir in ihrer überaus vergänglichen (ephemeren) Sprache mitgeteilt daß sie nach Berlin käme; Sommer, berlinerherbstenden Weins, den Wiener Wein, den wir in der 1-2-3 4. Mahlersinfonie jetzt heranzureifen begriffen sind und bis zur Mittwochsmitte nächste Woche habe ich mich bestimmt ein paar mal zu Takt No.28 des Purgatoriums durchgehört um mich dann entschließen zu können, wie weiter mit seinen Aufzeichnungen zu verfahren sei im Sinne HB’s. Die Prämisse müßte dann endlich Gültigkeit erlangen weil ich ja schon lange vorher wußte daß mir nur unter ihrer Vorraussetzung überhaupt erlaubt worden war dieses Buch weiterzuschreiben: der völligen Vernachlässigung aller anderen anhänglichen Materialien. Und es war weitergeschrieben worden…

Bunen nannten wir ins Meer hinauslaufende, nicht weit, nur ein bißchen aber im richtigen Abstand voneinander in den Grund eingepflanzte, ein wenig über die Wasseroberfläche aufragende und eine Reihe bildend die erst am Strand ausläuft also Holzpfähle, die die Meereswellen in jenem geheimen, genau berechneten Abstand brechen sollten, damit sie bevor sie branden ihre Wucht verlören. Ich habe nun einmal die Länge und die Distanz der einzelnen Bunen zueinander gemessen und bin tatsächlich zu einem für mich erstaunlichen Ergebnis gekommen, der ich ja weder geographisch n. ökologisch geschult bin sondern nur interessiert an dem schon geahnten Zusammenhang war, der sich ungefähr so darstellt:

  • Eure Bunen hat der Leviathan zerbrochen,
  • euren heilgen Strand erobert,
  • und ihr sagt, ich hätte niemals mit ihm sprechen dürfen,
  • ihn zu rufen war nicht gut.
  • Doch vielleicht war ja die Leere seine Ahnung
  • und ich bin nur das katalytische Moment,
  • was ihr schafft ist nicht von sich aus euch gekrochen
  • seine Runen warf er in die Flut. 
  • Also zieh ich weiter meine Kreise überm nächtlichen Gebiet,
  • meine Ahnung hilft mir, hilft mir leise,
  • und der Schatten flieht.

Das war wie ich den Leviathan kennenlernte nur ein kleiner Weg dazu, ihn auch für mich kämpfen zu lassen. Kämpfen wollte er sowieso und nun da er n. einen Grund hatte verblieben wir fast ohne uns eigentlich zu kennen schon so vertraut über meine Feinde und seine Feinde daß es schien wir hätten immer nur gerade für den andern gelebt und nie einer sich ohne dessen Wissen irgendwohin begeben. Ich lernte zu deuten und seine Wünsche zu erkennen, er stählte seinen Zorn, ich festigte meine Einsamkeit zu einer dämmernden Wohnung, an der der Lärm der anderen fern vorüberging und ließ ihm die Fesseln locker. So waren wir beide einander gut, ich, der ihm den Stoff eingab für seinen Haß und er, der meine Feinde zermalmte. Würden wir eine Trennung überstehen? Die mußte es geben einmal, wenn die Zeit leergelaufen war zwischen departure und arrival. Wohin dann sich wiederzufinden gegangen werden sollte weiß ich n. nicht, weiß nur ungefähr von einer Nordennacht wo das stattfände und einem was immer leisen Schatten, der über die Steine fliehen würde, mehr nicht. Und jetzt? Wer sagt n. weiter: mehr nicht, mehr nicht mehr sagen, nichts mehr erzählen und aufhörn mit der Fabel. Ich sag das nicht mehr. Die Umstände, die was hervorbrachten haben sich fast im wie der Nebel ganz anderer Geschichten aufgelöst, sagen alle anderen. Damit n. erzählt werden dürfte hätten wir in der Geschichte zu tun was jetzt n. nur klingt wie aus politischer Korrektheit politisch korrekt zu sein, also in jedem Fall politisch und korrekt. Aber mir meine langsam schon abhandengekommene Einstellung zu was überhaupt n. zu bedenken wäre wenn man zwar wenig politisch aber n. weniger aktiv am Geschehen beteiligt sich trotzdem eine Meinung anmaßt (Einstellung) – macht schnell aus jeder ungefähren Meinung mir eine ungefährliche also eine unpolitische die nichts wagt, n. schlimmer einen Streikbrecher, einen Jasager einen Beutelin. Daß sie sich jetzt verflüchtigt über dem ebenso aber gefährlichen und einen sicheren Hirntod bringenden Zugang zur Religion den ich fast (hier tauchte mich Seamus nochmal unter) versäumt hätte doch schon geschieht der Fontanellenklatsch weiter zu Ostern. Sie sind alle an Johannes gescheitert, bis auf die Frau ohne Land, das er ihr genommen hatte und sie bekam dafür seinen Kopf. Wie ich davon selber erführe wenn es nicht geschrieben wäre weiß ich nicht, aber weiß sicher daß diese Schriften irgendwann vergangen sind. Jokaanan wird man erhalten haben; manche sahen sich suchend nach seinem Kopf um (ua. in Bamberg) wo der Dom lange verschüttet ist. Das wird so sein… Und ich selbst? Habe ja auch danach gesucht bis mich ein Himmel endlich zu sich ließ. Wer des vorgenannten sich unschuldig nennen kann, kriegt ein schönes Teufelsbienchen. Von denen hab ich soviel angehäuft daß ich sie jetzt gerne loswerden möchte und jeden Anwärter auf den dunklen Thron Seiner Majestät des Schmerzes (Joseph Roth) weiß ich begierig darum und beschenke ihn. 

Hier brechen wir ein in d. Imagination des anderen. Ich lerne etwas von ihm, bevor er mich aus den Seiten vertreiben wird: Seine Randnotizen sind meine einzige Hilfe während der Zeiten, die ich im Buch verbringe. Das sind mehr geworden – mehr Zeiten, mehr Buch und vor allem: mehr Notizen… fast wie ein eigener Apparat stehen sie im Codex und ich kann nicht mehr sagen, ob ich ihm überhaupt hätte so weit folgen können, wenn es diesen nicht gegeben hätte.

– Da war also doch ein Schlüssel? Warum habe ich den nicht erhalten… obwohl manchmal, in den zu verbringenden Augenblicken zwischen einem Sonnenuntergang und dem nächsten kam etwas durch die Membran geflossen und trug sich ins Labyrinthwasser ein… wie der schwarze Fluß, den die Frauen nicht losgegeben haben und der nun das Dunkel n. einmal wiederkehrt und in sie eintritt. Da muß ich der Mann stille sein und kann es ja doch nicht erklären, was da passiert ist (die Heilung.) Aber ich habe daran geglaubt sehr sehr lange und es ist schließlich von mir gegangen, was da drängt und immer lauert.

– nur weil dus mir erzählst? Seamus zweifelt. Ich baue einen einfachen Satz, der ihm das erklären soll, was zwischen uns entsteht. „Du“ schlägst zwei Buchstaben an und ich bilde den Rest daraus, bis es sich zu einem klingenden Wort vervollständigt hat. Wenn es dir gefällt, bleibt es stehen, sonst wird es sehr schnell gelöscht; an allen diesen Reaktionen, Änderungen, Häufungen von Fehlern udgl. kann ich ablesen, wie es ungefähr in dir funktioniert. Was ich bisher nicht kannte: daß ihr selbst in dem Bewußtsein totaler Kontrolle der Schrift nicht aufhört, zu schreiben. Es muß ein Zwang sein, den ich n. nicht zu deuten weiß, der das antreibt und vorwärts in das nächste Bild; das letzte ist ja n. nicht einmal fertig, Seamus, das Mahlerdiagramm… und so habe ich angefangen, darüber nachzudenken und daraus etwas aufzubauen, was sich tatsächlich wie die Kathedrale anfühlt, die ich nach dem französischen Beispiel dachte nicht in diesem Band, aber schon vorher. Und das war seine Benjaminfeldkraft. Die erschloß sich schneller als erwartet mit vergebenen Initialen und schon fing die Geschichte an zu sprechen. Nicht immer in eurer Sprache, aber in irgendeiner verständlichen zumal.

Wir können uns nicht darauf einigen, welches die unbedingt wichtigen Nachrichten sind. Ich kann mich nicht mit Ihm darüber verständigen welche Botschaften Sie aussenden und welche von ihm direkt empfangen werden ohne Umweg über den Geist. Der Körper ist schon einmal ein gewaltiger Gegner gewesen aber haben wir ihn auch trotzdem nicht unterschätzt? Wagen Sie einmal in Unerdeutetem, gehen Sie einmal Ihren unheimlichen Gefühlen nach. Was sehen Sie?

– Ich habe was von Katzen wahrgenommen, einen seelischen Inhalt wie der in ihnen wohnt; obwohl es immer fragwürdig war, was sie dazu bringt bei einem Menschen zu bleiben. Oder was sie wirklich wollen wenn sie uns scheinbar ansprechen über ihre eigentliche Not hinaus, das bare ihrer Existenz.

– Sie reden von Katzendasein? Daran ist nichts unheimliches, Sie selbst verschlüsseln nur ihre Botschaften. Die Katzen sind keine Gläubigen, sie haben also auch nichts zu verbergen. Was wir als Geheimnis darum denken ist nichts als Vorahnung, ist also etwas, das wir wissen aber nicht bedeuten können, n. nicht. Aber mit der Zeit reifen die Zellinhalte mit der gespeicherten Archeinformation heran und schütten das aus, was wir dunkel vorausdenken. Können Sie das jetzt verstehen¿ dann klicken Sie einmal für Ja und zweimal für Nein..

Wir nähern uns dem Ende der Kursive und es wird diesmal ein wirkliches Ende geben, eines das über Zeilenvorschub, Typencharakteristika und Letternabstand hinausgeht. Es wird vielleicht das Ende der Analogie sein. Aber auch damit werden wir uns abfinden. Es gab einmal in den Zeiten bevor die Welt sich weitergedreht hatte einen Weg über unsere Horizonte hinaus die wir ja nicht selbst gesetzt hatten sondern jemand lange vor uns darüber entschied wie weit wir gehen durften-; es gab also einmal auch jenes Bedürfnis schon sich unsterblich zu machen ohne überhaupt schon gewußt zu haben was „Sterblichkeit“ sein konnte- denn der Weggang der Unseren hatte ja lange nichts von seiner Endgültigkeit oder von dem Wort „Sterblichkeit“ an sich sondern er war Teil dessen was wir jetzt so leichtfertig als Leben bezeichnen können, was aber die damaligen n. lange nicht abtrennten voneinander. Da war ein großes Sein das alles einschloß. Erst daß der Mensch seinen Kopf zum Himmel erhob und etwas außerhalb zu suchen anfing das höher oder einfach anders war als er selbst, ließ ihn dann auch trennen zwischen dem Sein und dem Dasein. Wir jedenfalls wußten bald wo wir zu suchen hatten, wenn wir den Drachen in uns stellen wollten. Die Zeiten hatten ihren Anfang gehabt und daß wir jetzt dem Ende entgegengingen hieß ja nicht weniger als daß es den Sinn tatsächlich gab nachdem so viele suchten.. und wenn wir, also wir ihn dann finden würden wäre auch das ende der Kursive hiermit erreicht. Schließen wir… der Rest wird sich finden.

Sie aber wollten versinken, drohten sie mir. Also mußte ich doch die Hand geben ob ich es einsah oder nicht. Welche würde es nun gewesen sein und ich hackte sie mir ab so leid hat es mir später getan; die Rechte durfte nicht bleiben war von der Geschichte vorherbestimmt denn er hatte sie um den Namen Bethlehem begraben. Daraus wäre ja irgendwann der Versuch gegangen ihr Geschlecht zu erneuern und in blaß-anämischer Jungfräulichkeit auch fast geglückt, aber es sind andere Zeiten gewesen von den vergangenen 1750 Jahren bis es jemam gelingen würde in unwesentlichen n.einmal 15 Jahrhunderten diese Schlüsselfigur so aufzusetzen daß sie in nur knappen 5 Jahrhunderten später als die alleinige Konstante dastand die alles in sich zu vereinen wußte. (Und wer daran glaubt wird krank-im-Sinne-von.) So bald ich unter sola scriptura meine eigenen Zettel produzieren darf ohne verbrannt zu werden möchte es immer die linke Hand sein, die sich dem hilfesuchenden rechten Herzen ausschenkt und es erholen soll; so wie es links war immer das erste Jawort und der Zuspruch der Rechten von da mir dann süßer klang, wo ich sie endlich zu mir holen durfte nach den um sie gedienten Jahren. 

R

Sein lautes Gebahren hast du jetzt kennengelernt. So klingt er im Zorn, beschwöre den herauf und er wird auf dich niedergehen. Also: Die Initialen neu vergeben, das muß jetzt getan werden. Sonst wird es immer ihr Werk bleiben: „Cassandra! Wenn du sehen kannst, sieh, wie sich deine Prophezeiungen erfüllen langsam und es gibt kein Geschlecht mehr, das nicht von der Blutschuld der Kinder n. betroffen ist und immer von neuem die Taufe verhindert.“ 

Es leben die letzten, die rein sind, n. ein paar Jahre aber dann ist eine große Stille zwischen uns und den Mördern. Von den eigenen haben sie gelernt, nicht zu fragen, ob es eine Schuld überhaupt geben muß – weil man ja auch den Schuldigen in seinen metaphysischen Bedingungen betrachten kann außerhalb von uns selbst, als wenn wir nicht auch seine Schuld beglichen indem wir ihn verurteilten mit uns zu sein. Hatte nicht jemand Anteil genommen wie wir es jederzeit täten, wenn es einen trifft aus den eigenen Reihen? Erst der Bruder wenn er fällt ist die Grenze an der wir scheitern. Nur ein Aderlaß bleibt es, über den ich in die Gesundheit hoffe… nicht mehr; kein Eingriff wirklich weil keine wirkliche Verletzung, nur eine harmlose Blutabnahme, halten Sie still jetzt, sonst müssen wir Sie verlegen… 

Er starrt in das Kathodenfeuer als wenn es ihm dabei helfen könnte, Geschichten zu erzählen. Aber so haben auch wir es gelernt am ersten ernsthaften Feuer unserer Jugend. 

Irgendwann mußte man aufhörn sie zu sammeln sonst bilden die trotzdem Totebienenkörper ihre major intelligence erneut aus und suchen selbst nach den Heiden (Calluna zB.) Die verstecken sich solanges n. geht (:und das war nur ein Bild; wie erst mit den richtigen Verrätern umgegangen wird wissen nur nachfolgende Generationen – denn hier haben sich Medium und Mitteilung strikt einzuschreiben in den Kontext der gelernten Narration-) (-ich habe das nie gelernt. ich habe es vorher gewußt und nur verwendet wie es natürlicherweise zu verwenden war wenn man sich befragte ohne strafendes Gewissen-) (-aber einen Gedanken dabei haben: wie kommen denn die Kinder in den Bauch ohne daß man es wollte?) (:Antwort: Wir lassen die Kinder zu uns kommen!) (!Das ist schon Liturgie!) Hören Sie auf den Psalm… sela hören Sie auf das Psalmenende, dann geht Ihnen einiges auf wenn Sie kein gläubiger Mensch sind nur angenommen; die Komponistin als Ewa war auch nicht nur weil ich sie erfunden habe weniger als Sie jetzt für mich real in ihrer Hinterstube, wo sie ihre Sätze verschachtelte; dergestalt daß s. mir sogar lebhafter vor das vielgelobte protagoniste Auditorium gestellt. Von dem mich zu verabschieden würde mir aber wohl trotzdem nicht vor der Zeit gelingen die das Buch brauchte um es endgültig hinter sich zu lassen als durchschrittene Passage des Reichs der Notwendigkeit in jenes der Freiheit (von Sloterdijk.) Befinden wir uns n.? Ich kann sie nicht mehr hören. Also werd ich aufhörn, nach der Fr. nur zu rufen und an diesem Tag mein großpolitisches Klassenbewußtsein über die Reling geworfen haben muß um dazu ehrlich zu sein, daß ich abgesehn von der Heidendämmerung (1800) nicht viel freies getan habe außer dem immer gehörigen Kolbenputzen für den Fortschritt. Damit wird aber nicht erzählt und wenn ich das Archiv nach außen verschlossen halte so nicht ohne den Grund den ihr ja immer besser verstehn lernt bestimmt: die Gefahr besinnungsloser Vektoren. Von ihnen ging manches aus von dem ich dachte es für die Ewigkeit bewahrt zu haben. Diese währte also nur eine kleine Ewigkeit und morgen war schon der nächste Tag (weil morgen immer der nächste Tag gewesen ist mit eigenen Ewigkeiten, für die ich heute n. nicht berechtigt bin.) Nur Stimmen von da über das Schreibpult wenn sie ankommen gliedern ein bißchen was auf eurer sehr speziellen Melancholie. Die gibt es hier wirklich (Lars Trier): als Nebel im Gebiet um den neuen Planeten. Als ich mit einem kleinen, alten Uher die analogen Nahgeräusche aus dem Rechner aufzeichnete, konnte ich wegen des ausgelassenen Rückgriffs auf eine weitere Digitalisierung schon sehr früh erkennen daß nicht das Medium an sich das den Ton in dem Falle überträgt sondern das Ohr mit Hirn dran das um die Wellen weiß die die Schwarzeplattenseite erzeugt mir die Zustimmung der Kommentatoren sichert ich meine die Spannung zwischen den Platten dieses zu konstruierenden Kondensators.

Zuerst hatte ich nur angefangen wilde Betongußschalen zu bauen. Als ich fand in dem Beton ließen sich in der Zeit die es dauerte bis er fest wurde durch ins Wasser geleitete Schallwellen Schwingungen aufzeichnen die ich in den aus den Bauteilen zusammengesetzten Audionen wieder hörbar zu machen meinte war die Idee der Wasserorgel, die mit einem komplett unter Wasser stehenden Resonanzkörper arbeiten sollte nicht mehr so abwegig wie sie mir mal erschien. Die im Beton gespeicherte Information sorgte für die elementare Umsetzung der in Luft erzeugten und im Wasser anklingenden Töne des nur n. zu findenden Schwingungsmaterials. Kupfer war mein erster Versuch, der auch etwas zustande brachte. Aus den millimeterstarken Stäben die zum Kaltlöten verwendet werden erhielt ich ein spannungsfrei arbeitendes und von der Eigenresonanz befreites Gitter zwischen den Platten, in welche ich sie eingegossen hatte. Die Saiten selber setzten senkrecht an den Stäben an und wurden über Wasser gestrichen. Klingt jetzt ganz einfach; bis ich aber den ersten Ton nicht nur unter Wasser sondern tatsächlich auch draußen hören sollte mußte ich n. etwas über hochwertigen Zement lernen. Das war eine im Grunde aus zutiefst amorphen Strukturen geschmolzene und nur sehr fein zermahlene Verbindung von Ton und Kalkerden. Damit er aber in meiner Konstruktion die ihm zugedachte Funktion erfüllen würde war nötig ihm überhaupt erstmal seine Schwingung zu verleihen nachdem man diese im Schmelzprozeß ja völlig außer Kraft gesetzt hatte. Nun befand sich jedoch die zweite Komponente …kies 

…durch die Jhdte. dauernde Bewirtschaftung des Geländes in fortwährendem Austausch mit der Oberfläche und hatte wenn man will schon fast menschliche Eigenschaften angenommen, was man merkte wenn man nur leicht sich gegen sie bewegen wollte und sofort auf die geballte Kraft vergangener Epochen stieß. Dies aber waren ja Schwingungen die sich nutzen ließen. Ob man dabei gegen ein Gesetz verstieß, müssen wir hier nicht bedenken, denn das sind Erzählungen anderer Natur mit anderen Regeln und Geboten, die bis zur Erprobung der Orgel an der Realität ruhig zu vernachlässigen sind. Wenn sie tatsächlich spielte, was der Kompost ihr beigab, war das ein Zweck, der die Mittel heiligen und das würde dann auch gut so. 

Lernen Sie aufwachen und gehen, sprechen und zuhören, wenn Ihnen danach ist; sagen die vielleichtern fratres, und ihre sich selbst genügende Erzählung voller Aussetzer wird Ihnen dahin folgen wo sie gebraucht wird. Sie mögn auch sagen: Sehn Sie Ich, ich habe nicht immer davon sofort gewußt, wenn ein Wort etwa oder ein ganzer Satz zu schlingern angefangen hatte außerhalb meiner der vorher so deutlich schon zu denken war. Erst wenn ich an einem weitern Morgen ihn nochmal las und gegen das Neuere stellte kam er mir endgültig wirklich vor und ich konnte sagen er soll bestehen oder nicht. Und so geht es mit allem…

Aber zuweilen sind doch ganze Sätze entstanden ohne daß ich wußte warum mit Punkten und Kommata und Großbuchstaben. Es war ja einmal klar daß es damit nicht mehr weiterginge nachdem (die Fische geköpft, die Pilze geputzt – pilztasten der anderen – und die schrittweise annäherung ann idealzustand Ihrer Prosa?) also pilasten hier was das ist? Sagt (bevor ich es weiß etwa strompilaster die man früher verwendete um abgehende und zugehende ströme am physischen Ende eines stabförmigen Kondensators einzufangen bzw. zu induzieren, abgekuckt bei den ersten Blitzableitern die vom volk auch pilaten genannt wurden, als verhöhnung des p.pilatus nachdem er den zorn der nachrömischen Geschichte auf sich zog. Der Buchstabe s ist natürlich dazugekommen ungefähr entgegen des gewöhnlichen verlusts von s-t zu t zur diesmal wirklich besseren also deutlicher möglichen aussprache und dehnung weil man ja sonst hier hätte n doppelT zu stehn haben müssen. Und gibts sie? Blaubändiges hab ich mal in einer Kiste auf der Straße stehend liegen sehn Verlag Enzyklopädie Leipzig 1960: ca: aus einer Wand hervortretender Pfeiler (also aufgesetzter) mgl. mit Kapitel. Ein Pilasterbau wär demnach ein gebäude das eigentlich steht und fertig ist wies nur n. man brächte da und dort nach rein ästhetischen Gesichtspunkten ein paar derartige schmuckpfeiler an… igitigitt/ ich zog mir diese fremden schuhe nicht weiter an und blieb dabei so hatte mich mit seiner musik versöhnt nur lange nicht gehört. wenn einem der satz zu ende geht muß eben der punkt kommen punkte wird ich n. setzen auch inder zukunft des geschriebenen auch wenn ihr denkt nee… ach… punkte? sie machen das so ironisch aber bleibens mir mittr sprach vom leibe. ich hab immer nur in worten gedacht. niemals in ganzen bildern und da wirdsich auch nichts dran ändern. sprache ist das ganze. wenn meinen sie hätten (anner hardware gekratzt) sich mittem dämon schon angefreundet sinds ganz schön aufm holzweg. – herrn hauk brachte ich mal ein buch philosophischen Kongreß das jetzt gern behalten denn das wären so meinter holzwege wo man nur immer in den wald rein aber enden drinnen wo sie dann eben holzschlagen bis es licht wird… – das meins hat nicht mehr mit der sprache zu tun? also mit ihr befreundet zu sein bis sies einem vorwirft man auch sie vernachlässigt nicht nur sich selber wär ja n. zu ertragen. da läuft am nachmittag ulysses im radio. wann ab u. zu hör ich eine der halbstündigen. vielleicht deshalb wenig mehr konsquent in dieser so gewollten veränderung also manipulation an den produktionsmitteln. – zb. einer feilt scheinbar an den typen der maschine bis aus einem q das man ja sogutwienie braucht ein η? werden würde und die dabei draufgehnden xy lassen sich besser zu א und der ggedankenen לstrieme ummachen. aber warum hörst du nicht der mit den stachelbeeren dem zu wie er parabelln aufstellt gültig da und den orten wo wir nicht ganz ankamen weil immer n. die töne vertauschen statt und kombinieren statt sie zu erfinden und anzueignen vom partikel bis zur struktur der ersten versuche, wie jetz, der

preformat: Zusammenführung?

Und das Vierte Buch war ein Tanz der Buchstaben und emoll könnte vielleicht doch die richtige Tonart gewesen sein fiel mir später ein, als ich die ganze Sinfonie hörte statt immer nur ihre Bruchstücke, jedes zwar zum Ganzen gefügt durch einen unserer K.n; keines jedoch wirklich ein Geschlossenes. Ist es aber möglich daß M. selbst gar kein geschlossenes Werk daraus haben wollte? Daß die von ihm anerkannte Unfähigkeit es zu beenden ihn auch dazu brachte es für immer unvollendet zu wollen und unaufführbar? 

Und wohin führt einen das? Mich über vier Jahre dahin, daß zwar alle Zugehörigkeiten unangenehm verschwunden sind aber gleichzeitg eine persönliche Sicherheit ohne Zweifel ihren Platz eingenommen hat, die im Abend genauso besteht wie im Gebet der nonem, einem Grat. Nach innen schneidet das Messer mit der jungen Schärfe und nach außen mit Kathodenfrömmigkeit, schneidet aus beiden Bereichen weg alles Böse, Unkeusche und den Chammez der Welt. Eine Angst verhindert mit diesem Zustand glücklich zu werden: das ist die vor den Richtern, die über meine Zweifel irgendwann von mir Rechenschaft verlangen wollen, wenn ich unter ihnen bleiben möchte. Was muß n. heraus für die Wahrhaftigkeit? Der Glauben selbst, daß es vielleicht der Freie Geist wäre den zu bekennen nur dem wahrhaft im ganzen seines Denkens religiösen Menschen gelingen darf? Wer hätte es vor mir nicht schon versucht, alle Schriften bezeugen dies, und meine sind tagelang nichts anderes gewesen als das stetige Wogen hin und zurück von einem Geist zum anderen. 

Daß sie ja selbst einmal längst nur in sich alles waren und nichts außen herum, nichts davor oder danach oder überhaupt etwas anders als sie, sollte eigentlich schon Grund genug sein, mit ihr als einer Vertrauten umzugehen, als der unbedingt Vertrauten: das ist sie, je le vous en verité – die Sprache. Und sie sollte mir das Geständnis abnehmen, es war so weit. Wir können uns zu zweit jetzt begegnen unter unseren sonst geschlossenen Augen. Ich habe den Eingang gefunden. Und es steht groß draußen dran: Le portes sont ouvert! L’église est notturno, est nostra das steht sogar schon in der sola scriptura, die ich ja nie verwenden würde aber dafür für die Setzung von korrekten Bezügen ist sie zu gebrauchen. Also, wie schon einmal: Jean, eleve Joannes erhebe dich mein treuer Schüler, denn deine Ausbildung ist beendet junger Skywalker… so haben wir unsere Jugend verbracht mit den Studien der falschen Mächte und das rächt sich jetzt wo ein wenig vom Guten auch in uns vonnöten wäre um die Welt zu stimmen zu einem gnädigen Umgang mit uns.

Stattdessen: „Höre, Israel, höre des Herrn Stimme, auf das du merktest auf sein Gebot.“ Eliah, Mendelssohn, zwei der Dichter haben scheinbar das gleiche aus den Testamenten gelesen obwohl jedes n. einmal komplett neu verfaßt worden war nach den Zeitenwenden. Das könnte auch der Grund sein für unsere Zusammenkunft hier in den Tagen jenes allgegenwärtigen Zornes. Aber was ist der Zorn Gottes gegen seine Gleichgültigkeit, sein abgewandtes Auge von uns, daß n. nicht einmal die ihn fürchteten seiner sicher waren weil alle Zeichen ausblieben. 

Ich jedenfalls liebte Bloch und ich liebte es, allein zu sein.

S

Seamus ist auf sich gestellt. Ich trage keine Verantwortung mehr für sein Tun. Er sagt dasselbe von sich und weist mir die Aufgabe seines Charakters als schuldhafte Handlung nach. Ein wenig lasse ich es mir gefallen, dann fange ich an, mit ihm zu debattieren über unser Verhältnis. Seamus, sage ich etwa, in Gedanken magst du vielleicht dort recht haben, wo sich unsere Zornadern überlagern… aber im Frieden wenn frei gehandelt wird, dann sind es deine Vernunfturteile, die die Entfaltung hemmen. – So wünsche ich es mir oft, ihn anzureden ohne den letzten Eifer in ihm zu wecken, der leider immer dann nur schläft, wenn ich es auch tue; doch dann habe ich Frieden. 

Flowers, Ihre Frau wirft ja gar keinen Schatten. Wie stellen Sie sich dazu?

– ich habe diese Frage nicht ausgesprochen, n. nicht. Mir wird komisch bei wirklichen Gedanken. Ich hatte einmal etwas libidinöses an mir. Aber da sind die Vorgänge im inneren Strang zur Harnunterlassung, („Ißt er auch fein seine Erbsen? – Ja, Herr Hauptmann…“) die mich mich selber geißeln läßt als wenn es nur ein Hund (bloodbag!) wäre, dem ich anheimgefallen bin; es warn doch die anderen Tiere, die mich ängstigten die auf mir herumkrochen und die Aura verfälschten. Bis zum nächsten Buch würden sie alles sich einverleibt haben, das mir froh Seite für Seite entspringt, jedoch ob sie Königinnen großziehen werden und nicht sich ihrer schnellstens entledigen? Das sind immer erst Arbeiter gewesen, bis ein denkendes Wesen daraus erwuchs. Hier können wir vielleicht n. einmal Zeuge werden, wie dieses sich alles aneignet, verwandelt und es gereinigt von sich gibt. Da ist Stoff unverbrauchter Gedanken, die es zum ersten Mal ans Licht wagen unter die Elektronenblitze. 

Ich möchte vermitteln; was so schwierig nicht zu verstehen ist, wenn ihr euch darauf einlaßt. Wir befinden uns jetzt immer n. im Abschnitt S des Roten Bandes. Das ist wie damals Phase IV: eine ansteigende Gewißheit, daß es diesmal klappen wird mit der Vernichtung des Ameisenvolkes, das wir erzogen haben unbewußt und naiv in der Suche nach Anerkennung. Aber auch das wissen wir, weil wir den Ausgang von Phase IV kennen: Sie leben angepaßt und im steten Austausch wandelnder Gengemeischaft, das ihnen erlaubt, Einstellungen vorzunehmen. Da draußen sind es nur solche über Wasser/Zucker/Proteinzufuhr. Aber wenn sie ersteinmal das Haus für sich entdeckt haben: wie lange werden sie brauchen, um dann auch uns wahrzunehmen? Wir sagen vielleicht: es sind nur Ameisen und jederzeit ausschaltbar mit den geeigneten Mitteln… aber was sollen diese sein mit dem wachsenden Corpus an Intelligenz, den wir ihnen zugestehen, indem wir sie hier erlauben? Erst eine grüne Phase, dann rot, gelb und was dann n. bleibt ist das Maschinenzeitalter, wo der Mensch nur n. als Futter mehr Bedeutung erlangen kann; über Zweifel und Glaubenskriege ist er dann vielleicht ja hinaus und als Biobatterie funktioniert er so besser, fast fehlerfrei. Aber ertrebenswert ist das nicht… Ja, n. können wir uns selber programmieren, Schutzfunktionen, alte Netze, die wir beständig flicken und…- ach, Seamus, wenn du wüßtest, wie sehr dein alter Igel vermißt, dich sagen zu hören: es war einmal – dann leben sie n. heute. 

Verlassen wir die Zeiten zu sehn wohin es nicht mehr gut um uns steht; nur n. daß ich mich erinnern kann leuchten Einmalfugen aus dem alten Dunkel und diese schiebe ich vor mir her, wie deiner Mutter Seele (Celan) peitschend die Haie vor uns, und selbst ich wäre einmal dort geblieben genau an der Stelle wo sie sich teilten auf Spalt und Doppelspalt – nicht mehr wäre aus ihnen gewonnen worden gegen meine eigenen Unsicherheiten; nur, weil alles andere auch unsicher gewesen. Aber sie mußten sich irgendwie verfestigen im selbst flüssigen Medium. Wo also setze ich jetzt ihren Keim, der sie auskristallisieren läßt. Sie: das ist dann die Sprache, und der Kristall: in dem sie schwingt, meine letzte Hoffnung daß es jemanden gegeben hat der den Leser kannte. Ich wußte n. nichts, hatte nichts gelesen und nur im vorbei erreichten mich ein paar der Nachrichten über an Nierenversagen Gestorbene so als hätte ich nicht wirklich sie gekannt: den Melech, Samson, Dalila (ein Türenmädchen, Torwächterin… und schließlich die große Zauberin an einer beliebigen Pforte ()), aber Immerihnhintereingang des Paradises wo wir nur n. einmal essen sollten vom gleichen Baume sagt Kleist, dessen Marionetten und verschiedenes auch n. habe ich so auch „über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden“, aber was ich dabei jetzt schon lernte wo ich n. nicht mal sprechen kann geschweige denn reden ist nur hier für euch nachlesbar als die fertiggewordene, verlangsamte Ausbildung des Gedankens zur bestimmenden Konstante. Nicht sie jedoch schrieb mir ja euer Buch hin sondern ich selbst tates und tues n. immer solange jemand darin herumblättern will und was immer du darin suchen magst findest weil ich TAT es doch hinein! Sicherheiten gibt es keinigte mehr aber eigentlich war nie etwas sicher, oder? also keiner der n. mindestens zu erwartenden Zustände über die uns bewegenden Vektoren hin und her in den Leitungsbahnen dieses Universum. Aber bitte, lernen Sie weiter, vielleicht überleben sie uns die Transportwesen und schicken auch wenn wir längst (Menschen) alle abgesprungen sind gegen die Stürme und Wasserfluten auf dem Planeten ankämpfend etwas von A nach B oder wie schon zu allererst von H. nach R. auf dem verläßlichen Seeweg, die Koordinaten kennen wir. Und Ewa ist ja irgendwann gesprungen soviel ist bezeugt worden und wer dies Zeugnis fälschen wollte als wenn nicht ihr Herzblut im Sprung aufwallte und auch du (der du an jeder Fessel krankst) schon vor Nietzsche schließlich niedersankst auch dem einer gefallen hätte wenn er nicht jener falschen Reliquien ihrer Herkunft beraubt worden wäre; dem also müßten wir strikt Einhalt gebieten. Denn wer öfter als einmal hinsah wenn eines der Weiber an ihm vorbeiging mit den üblichen Gamaschen der war nicht mehr treu zu nennen. Also begab ich mich jedenfalls bußfertiger Sünder in die Gottesklugheit von Armut, Keuschheit und Gehorsam, lernte ein Siebengebet als wenn ich den Rest der Schrift längst kannte und versuchte nicht mal die schön eingelullten Opiate erneut abzusetzen. Bald würde es auch dafür zu spät sein war ein weiterer Finalsatz. Ich sollte mich nicht länger mit ihnen herumquälen, gottseidank sindaberdie Eingänge bewacht (bewußt). Die Ausgänge haben wir uns selbst zugeschnitten als n. nicht daran zu denken war wie weit das tragen sollte. Bis hierher jedenfalls sind sie schon gekommen auch ohne meine Hilfe. Und weil ich versprach ungefähr von der Anwendung der Kraft abzusehn bis zur absoluten Not wird mein Beitrag für heute mit der Aufforderung enden sich einmal zu überlegen, wie ihr Gesetz momentan aussieht, das ihnen die Regeln diktierte nach denen sie mir folgen. Sie waren ja nicht bekannt als wir uns zuerst begegneten, oder? Sehn Sie… das ist es was wir den Babyloniern abgekuckt haben. Und schon fließt der Strom, oder fließt dort nicht Strom? Natürlich ist es ein anderes Babylon und ich bin nicht der Historiker ihnen nachzuweisen daß heute nicht gleichzusetzen ist mit damals. Aber ich weiß von einer Erinnerung des Wassers die es besitzt und wie immer man diese anzuzapfen versuchte erst durch Räder oder Turbinen und jetzt zum Betrieb der Brennstoffzelle wird keiner erfahren was genau darin gespeichert ist der es nicht selbst erfunden hat. Ewa ist mit ihrer Wasserorgel auf dem richtigen Weg gewesen zu einer Entschlüsselung archischer Erinnerung, ich habe meine Weise ebenfalls gefunden in der Anwendung der vom polyhistor nachgelassenen Hermeneutik/Kunstkritik an der eigenen Archetypenlyrik; was ihr jetzt mit dieser macht wenn ihr weiter auf die Suche nach dem Drachen gehen wollt ist euch überlassen. Nur die Warnung möchte ich aussprechen die man mir sagte: 

Einen Turm wie den in Babel hat es nie gegeben, jemand, der trotzdem versuchte ihn aufzurichten wird scheitern an seinen vier Sprachen: der Muttersprache, der Landessprache, der eigenen Fremdsprache und jener in welcher sich sein Leben ausdrückt. Sie nährt die Dichtung, aber eng verbunden steht sie jedem seiner Versuche entgegen etwas anderes zu sagen als die Wahrheit. Babel ist nicht die Wahrheit gewesen sondern nur für einen kurzen Blick wichtig auf das, was sie einem wenn man sie besäße ermöglichte. Wir können nichts dafür, daß wir das für sie selbst nehmen, es liegt in ihrm Charakter sich zu verschleiern. Wir sollen aber demütig in Armut/Keuschheit/Gehorsam darum dienen dürfen ihrer teilhaft so lange wir uns um sie bemühen. Und wenn schon sechs von tausend Worten an sie heranreichen und anderes nur der Kitt ist für den Aufbau aus ihnen so solln Sie wissen, daß es auch nur diese braucht um sich verständlich und wahr auszudrücken. Im Laufe des Erzählens hab ich wohl einige davon öfter verwendet, viel öfter als die anderen. Und jedes ist 1 Eckstein unserer Lyrik. Man soll also gerade deswegen sparsam damit umgehen, damit sie nicht so abgeschliffen wird. Wenn Sie wissen um welche Worte es sich handelt, schreiben Sie selbst. Warnen tat ich euch nur davor, sie gedankenlos zu benutzen, ihrer Wirkkraft sicher. Dann werdet ihr sie verliern an andere Worte, die euch vielleicht genauso stark erscheinen, es aber mitnichten sind, denn bloß diese sechs hehren reichen wirklich an den Grund zurück. Aus ihnen wächst was euch irgendwann Früchte trägt. Also behütet sie und haltet sie zurück. Das haben schon die Babylonier gewußt… und haben sie nicht ausgesprochen. 

II. Die Prophezeiung,

a. Der Bau

Eine Kathedrale ist errichtet worden, die nun ihre Standfestigkeit erweisen muß. Da werden Gewitter sein, Stürme und Hagel wird darauf niedergehen. Haben wir die Baumeister an alles gedacht? Es scheint so, daß nur n. die Namen einzusetzen sind, für die wir den Bau beanspruchen. Seiner ist schon gewiß, war es seit dem ersten Mal, da wir das neue Gebäude betreten haben. Finden müssen wir n. den Ihren, die Sie ihn bis hierher begleitet haben und zusammen waren sie jenes unheimlich anmutende Paar, das hinter unseren Worten steckte. Also, Thomas, wie heißen Sie wirklich?

Aber‘s war der Aquinate und hatte seinen Namen nicht aufgegeben. Jemand rüttelte wohl an ihm und den Grundfesten des Werkes, aber das drang nicht bis zu ihm weil es genug Verteidiger gab in den Vorhöfen. Es nahm aus unseren Reihen zuviel mit… und die fehlen mir jetzt beim Aufbau. Die Glücklichen unter ihnen sind n. von der eigenen Geschichte ermordet worden, und wer sich nicht rechtzeitig zu seiner Tat entschlossen hatte, verpaßte die letzte Möglichkeit seine Gesinnung zu beweisen. Auch ich – aber ich lebte n. im Unterschied zu den meisten anderen. Und jene ebenso fehlen zum Aufbau, der hier stattfinden soll. Aber laßt uns anfangen mit dem was zur Verfügung steht. Wer ist der Eckstein?

Hierwieder meldete sich der Aquinate zu Wort. Auch mein zweiter Versuch ihn zum Schweigen zu bringen, scheiterte. Sein um ihn gebreiteter Mantel jenes größeren Schweigens schloß mich mit ein und aus dieser ihm innewohnenden Position konnte ich nicht handeln, ich mußte mitansehen wie er seine Gegner zermalmte – wie er uns Menschen für Menschen vernichtete. Wo kam ihm aber das große Schweigen her? Natürlich von unserem Gott… was sonst wäre solch eine Erfüllung wert, wenn sie nicht vorausgesehen worden wäre, was wäre sein Gericht in jenen Tagen ohne seine Prophezeiung. Es war also geweissagt worden und der Steinleser mußte nur sorgfältig zuhören seinem Lektor, Mentor und dessen faustische Eingebungen zu deuten wissen für die rechte Sache als die er seine ja ansah. Daß sie es nicht war, nicht sein konnte – wissen nur die sich an ihr verloren haben durch die „Infektion“ wie es vor kurzem Chr. Schlingensief in Metanoia nannte, der jetzt auch ein Vorgängiger ist… aber daran nahm ich nicht teil. Vielleicht wird es nötig, die Namen auszusprechen, die unbedingt dazugehören. In den Geschichten fingen wir damit an, auf dem Weg in dies Buch jedoch sind seine (des Mentoren) Namensgeber irgendwie nach unten durchgerutscht. Ich werde sie einsammeln müssen auf dem Boden der G. die heute spielt. Aber heute ist schon fast morgen und die Gn von morgen werden die des nächsten Tages sein – weil Morgen immer der nächste Tag gewesen ist.

Vielleicht reichten ja die drei Stunden von Mitternach. Haben Sie das jemals versucht, wachzubleiben? Was könnte schlimmstenfalls passieren… Eins könnte so sein: daß mir die Stunden jetzt dazugezählt werden – weil ich ja zwar im Wachzustand aber ebenfalls Aufarbeitung betreibe und Traum und den Geist beruhigend ausschlafe. Es ist so, es soll so sein und beides wäre gleichberechtigt nebeneinander Schlaf, Schlaf als Tod als Zeitlosigkeit, die man ebensogut sich im Wachzustand herstellen kann. Und das tue ich gerade. Was soll euch aber das bedeuten…? Warum sei es wertvoll, wozu Äußerungen. Nur weil die Nacht so schön ist? Was, wenn keine Tage mehr kämen nach ihr; dann wären dies immer dies die letzten Worte. Es ist ein lächerlicher Versuch, das eigene am Werk nur feststellen zu wollen. Es zeigt sich ja nicht vor dem bewußten Umgang überhaupt mit dem Tag. Der ist doch immer erst träumend zu erkennen. Aber etwas dringt durch spüre ich, obwohl ich wach bin. Merkst du das nicht? Als wenn sich alles von selbst ergäbe was sich je ereignete und eine Schuld nur dann zu vergleichen wäre mit der von denen, die eines jeden Tag für sich benutzen, wenn ich aber auch eines anderen Tag für mich benutze um dieses hier zu äußern… Und da ist die Fuge, der dein Licht entströmt… auch sie, eine unheimliche Ephemerenquelle die ich gefunden haben werde, wenn das hier an sein Ende kommt. Es gibt scheinbar immer eine zweite Hälfte des Lebens. Möglich, daß sie heut nacht anbrach. Ich wäre nicht enttäuscht von mir n. verbleibenden… Jahren und verspreche hiermit Gewissenhaftigkeit: im Glauben (und hier würde ich gerne folgen hören an die Auferstehung etc., aber es wird glaube ich eher heißen) an den Wert des vollbrachten Lebens unter der Prämisse seiner eigentlich nicht zu vollendenden Aufgabe – es wirklich zu bestehen und nicht zu fliehen. 

Es geht aber immer weiter; Abschnitt S, roter Band II der am 23. April 2010 angefangenen Übertragung der Datenmenge im Selbstversuch auf SE/30, später (also jetzt: ein unwirkliches Datum wie 1.1.1904) beheben sich manche Fehler automatisch, indem ich sie aufzeichne. Wählen Sie Musik. 

Schumanns Requiem op.148 ist das uns einfiel. Vielleicht hatte ich den Vorgang so ausgesucht, weil es eine ungarische Aufnahme aus den 70er Jahren war also irgendwann als wir beide geboren wurden. Und dann 1976, als wenn die Information gewartet hätte auf ihre Erhebung. Nicht unwichtig raunt der eine, der mit mir hier langgeht. Es gab nicht die Trennung, digital war n. nicht so weit. Also brauchte es ein wenig Mut und Zugständnisse an das Sicherheitsbedürfnis der anderen, damit wir die Zone verlassen durften mit dem Ausgleichsstrom über die nervösen Neurotransmitter. 

– zählt das?

– Ja. Wir liegen bei einer Konstanten von 5.2711, also ziemlich genau im Mittel der errechneten Wahrscheinlichkeit. Es zeichnet sich immer klarer ab, daß die Grenzen nicht überschritten werden können dieser Variablen, also jedenfalls nicht von mir. Was das heißt? Daß die Überlegungen des sandgelbenen Bandes nicht fehlgingen und wir uns ruhig weiter hinaus begeben, als die Sprache das Buch trägt; mit jedem Wort mehr, das nicht substantiv wird gelingt eine weitere Lernerfahrung: wie bewegen wir die Schrift vorwärts, ohne einzurasten. Und vor allem: wann kann ich dann mit den Thesen fortfahren, die es zu beweisen galt als ich euch so kühn entgegenrief aus dem schützenden Innersten Tor heraus: Sie sind beendet, hört auf zu suchen, Troja ist genommen und ihr Körper nicht länger gefangen weil ich gab Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zum Staube. Das sind nur einige Erinnerungen und manchmal werde glücklich, weil wirklich was dazukommt anstatt sich nur gebläht zu fühlen. Dafür danken dann.. Vielleicht trägt ja einer wirklich ein (Kreuz?) Möglich, daß es so was wie Schuld tatsächlich gegeben hat. Aber wenn, dann war das vor meiner Zeit. Die wurde geleitet vom einem weitern Requiem, op.98b. Und viel schneller wird es kaum gehen, daß einer sich rein wäscht. Zur Kreuzigung? Da vorne links anstellen, jeder nur ein Kreutz… Tschuldigung.

– aber Mignon ist doch Wirklichkeit. Wir waren zusammen gelaufen, immer bis zum nächsten Abschnitt oder auch kreuz und quer durch Schwarzwald/Alpenvorland/Vogesen oder irgendwo anders auch, wo es die Kirschen gab und davon hast du schon gelesen vorne.

Und nun? Daß ich große Lust habe, zu arbeiten. Bis das Dritte Sternen Licht endlich auftaucht das mich dann von diesem bösen Fluch. Du denkst das ist es nicht? Daraus entsteht mir aber der neue Atem, der mich dir einflößt, bist also selbst schuld, daß du mich am Leben erhältst. Eines ist, die Geliebte nur zu singen, ein anderes, ihr ein Wort überzulassen, das sie nicht kränkt: es sind alles eitle eitle Gestalten und Gesellen, die sie umvölkern und meine Stirn selbst ist umwölkt in der Angst, sie an sie zu verlieren, wenn ich nicht auf dich aufpasse, Mignon. So wie er, der arme Mann. Aber wir beide haben die Möglichkeit, ihnen nachzufolgen, die uns wichtig waren.

Welche waren das? Über die zwei Elternpaare hinaus? Ich weiß von meinen, weißt du es auch? Ich weiß es nicht, erzähle mir und irgendwie werde ich dich zu ihnen bringen. Ich hoffe, es gibt sie n. da an jenem Ort, der nur so wahrscheinlich ist wie jeder andere verfügbare Ort im Moment der Invarianz gegen Ortsverschiebung, die wir jetzt vornehmen können. Bist du bereit? Seamus sagt: Hier bin ich. Thomas sagt: T.

Also kam fast n. ein weiterer Buchstabe heute nacht, obwohl ich damit verstieße gegen die Regel eine Sitzung ein Buchstabe eine Nacht lang einen Atemzug aushalten wie macht er das nur, ein langgezogener Ausklang ohne Zittern in der Stimme…

Wie weit können wir aber n. gehn, scientes bonum et malum oder besser: was ist darüberhinaus nötig? Das Wissen einzusetzen, zurückzuführen (religere) an seinen Bestimmungort welcher ja nicht in uns liegen dürfte kleinen Menschen ohne den Bezug. Ich habe einmal ausgedacht wo wir ihn n. notdürftig herstelln können: Kochkunst. Das ist nicht ironisch gemeint, sondern tatsächlich ist den meisten dort das eigen, was ursprünglich in allen Lebensbereichen gegenwärtig war, ein Gefühl für Proportionen, Maß und Gewicht, für Harmonie, Schönheit und selbst für ethische Aspekte. Da wäre, wenn man den richtigen Träger isoliert hätte sozusagen eine Lötstelle für neue Ansätze von denen aus sich weiterdenken läßt oder mindestens den Denkprozeß einmal etwas anstoßen. Die Aufgabe hieße nur jene Verknüpfung herbeizuführen zwischen dem wirklichen alten Wissen über die Ernährung in concreto und ihren chemischen Bezug zur damaligen Realität in abstracto, genauer: zur in uns abgebildeten Realität dessen was war. Da dann die wahrgenommenen Aspekte ihrer spiegelbildlich das widergeben sollten was sie auf chemischem Wege hervorzurufen immer n. in der Lage (dazu verdammt) sind (bewußtseinslos) gewinnt man dadurch eine ziemliche deutliche körperliche Impression der archischen Umstände. Vom Doktor (Sargnagel) zwar dafür entlohnt aber aufgrund seiner Situation trotzdem dazu gezwungen frißt das „Subjekt Woyzeck“ exklusiv Erbsen in sich hinein und wird zu einer Uriniermaschine degradiert, die man mit ihrer eigenen Ausscheidung tränken kann und in der nächsten Phase damit am Leben erhalten, was man erzeugt auf diesem Wege. Und Erbsen (soy) lassen sich wie wir wissen ganz gut maschinell erzeugen… aber wie weit können wir n. gehn war ja als Absatzidee dafür entworfen worden, einen Worthorizont auszuloten, der doch gegeben ist, vorgegeben längst von anderen die vor mir den Gedanken der Biobatterie schon verworfen haben, weil sich eben das Bewußtsein noch nich auf nur chemischem Wege austreiben läßt. Sie brauchen auch eine intellektuelle Anleitung in ihrem Gefüge die ihnen die Zeit nicht lang werden läßt. Denn nichts für den Lebenswillen ist schädlicher als Langeweile. Und nichts bietet sich dem Angriff der Langeweile so bereitwillig an wie ein einseitig ernährtes Gehirn. Und mit einseitig ernährt sind sowohl chemische als ebenso physikalische also von reizenden Umständen ausgehende neurologische Erregungen gemeint. Und um den verfassenden bioelektronischen Dilletantismus zu beenden: ich glaube zuletzt auch daran, daß die Woyzeckvision nicht nur wegen ihrer im Stück berechtigten Verwurzelung innerhalb der dramatischen Realität sondern auch im darüber weit hinaus gesehenen esoterischen Wissen um seine Gegebenheit also um die Gegebenheit des pathologischen Zustands sich diesen plötzlich erklären kann, sich als Figur dazu ermächtigt sieht wes Spielball sie ist und „wes Geistes Kind“.

W. ist nicht am Schluß umsonst völliger Herr der Lage seines und der Geliebten Ermordung, er ist es für die Herstellung der erzählenden Gerechtigkeit Büchners umso mehr als jener in die politischen Zeitläufte ja auch aktiv eingreift und der Revolution seine Stimme verleiht; so leid es den heutigen Deutschfanatikern tut, aber da werden sich die Geister immer scheiden… bis das Politische völlig aus der historischen deutschen Dichtung verdrängt worden ist und über allem nur n. Europa-Welt-und-Universum steht an das man sich erinnern kann und die Freiheitskriege genauso antik sind wie die Antike die zu spalten ja n. wenigen gelingt. Doch wir waren über Parmenides schon hinweg und nur um einen Absatz final enden zu lassen muß kein gewolltes Plädoyer her. Nur: P. hat seine Bedeutung erst mit den Parallelaktionen richtig ermessen über welche wir heut bescheid wissen. Frage aber: Und Hölderlin? Wie weit seine Kenntnisse gegangen sein können und wie tief seine Quellen reichten ist zwar ziemlich sicher, unsicher bleibt doch trotzdem das Ausmaß seines lyrischen Einblicks in den parmeniden Erschaffungstyp. Daß er etwa die antiken Gewalten tatsächlich in sich vernehmen konnte muß ich gar nicht mehr anzweifeln weil auch ich in anderen Bezügen zwar aber und mit ähnlicher Dringlichkeit als es ihm wohl war meine Gewalten vernehme, die ebenso historisiert sein mögen aber nicht weniger evident als es zb sein Kampf der Titanen war. Wir legen uns nicht mehr unbedingt körperlich mit ihnen an aber die Herausforderung ihrer Macht ist ja schon dort immer gegeben wo wir etwa einen Konflikt nicht klassisch (modern) zu lösen uns entscheiden sondern in der Manier eines Zauberers, eines Adepten, eines Eingeweihten (eines Mäeutikers). Und was darüber schon alles geschrieben wurde sprengt sämtliche Gattungsbezeichnungen. Wie soll man es auch nennen, wenn einem bei der Lektüre simpler Zeitungsartikel auf einmal die Gegenseite entsteht also der Journalist in eine Spalte rutscht, die nichts mit dem oberflächlich dargestellten zu tun hat sondern auf einer Ebene handelt der „Innerlichkeit“ des lesenden Individuums, beschreibend seine Zustände gleich von da aus wo er nur selbst sein dürfte und nicht der Fremde. Da keimt natürlich Angst auf und die höl.sche Beruhigung über Stottern und Stammeln eigener fester Verse hilft nur langsam wo einem die Grenze anfängt zu verschwimmen zwischen den Traumweltwesen der Geschichte und jener realen Bedrohung durch Faulheit, Nachlässigkeit und Ignoranz und Toleranz – den heutigen Reitern der Apokalypse. Ich hab sie schon gesehn glaubt mir und sie schwingen nicht laut Ketten und Rasseln sondern schleichen sich an wie man es wörtlich sagt. Es sind nur ein paar Schritte vom ersten egal zum letzten Finale. Verhindern: durch Armut/Keuschheit/Gehorsam! 

Disziplinieren Sie sich! Man wird es Ihnen danken.

Manches war mystisch. Dann wird man von irgendwo einem Verstehen angehaucht und braucht das Blattwerk nicht mehr aufstören in der Suche nach den verschwiegenen Zusätzen. Aber das Mystische bleibt erhalten, auch über die erkennende Arroganz hinaus, die Ataraxie, mit welcher man bald gesegnet ist. Es liegt außerhalb der menschlichen Momente. Kommt man dahinter, was sie so konstituiert hat, daß sie sich erkennen lassen müssen ist es schon zu spät um durch die gewohnte Blindenbrille schauen zu dürfen, man wird als Erkennender gezeichnet und es teilt sich allen mit. Allein was man gesehen hat bleibt einem als Geheimnis, das mag ein Trost sein; manchem ist aber auch das gerade der größte Fluch, weil er sich Heilung davon versprach ein Prophet zu werden um das Geschaute. Ich jedenfalls wußte etwas und hatte mit dem Wissen meinen Frieden gemacht, so daß es nicht mehr unbedingt herausdrängte an alle Ufer. Es gab auch so genug zu erzählen, nur finden mußte ich es. Die Enden waren gestaltet, die Anfänge hatten begonnen, es war Zeit, mit den Fäden zu arbeiten. Wie Spinnen… eigentlich schon; selbst die Opfer kannte ich jetzt, denen das Netz gehalten würde. Nach ihnen mußte ich sehr lange suchen, hatte aber schließlich Glück gehabt als ich meine Blicke seitwärts schweifen ließ in Unergründetem; da grasten sie – die angschwollnen Lämmer, gescheckt u. zur Schur bereitet. Das Messer scharf, ein ungetrübter Blick auf die Uhr sagt es mir: Zeit, rauszugehn, Zeit die Übungen zu beenden. Le Livre du travail commence içi. Maintenant.

1.

zur aufgabe offen gelassnen als wärs urgebiet in das s. sich schickte wartet mit ihren gefaltet über der brust erst jetzt (händen) 

wahrscheinlich ich hab ja in den schrei.n nicht mehr schaun wolln und wenn hat sies versprechen (casus clinici) eingelöst wies sei so kurz vorher fragt ich einmal als wir anfingen darüber zu reden es gäbe aber n. kein wort in ihr daß sie mir etwas nennen könnte nur unsere sache stünde nicht schlecht Ich ahne wieviel zeit wir umeinander gerankt im bett immer weiter einen tag an dem wir vielleicht zu einem Wort gekommen (wären verlesen haben) doch es vergingen die nächte und stunden im morgen ohne die darüber ersehnte beruhigung also wie lange n.

plötzlich nur kein gartendenkmal wo wir entzwei wärn ich soll mir alles sparen licht und auszer schon entzündeten kerzen nur vor allem kein garten wir wärn ja nicht jemand woanders 

auf einmal warum also jetzt so waren die worte hingegangen leise und irgendein freitag wird es gewesen sein

da fand ich sie dann nicht mehr und machte halt auf jeder station bis ganz oben 

ich kam aber nicht zum gewitter denn kurz vorher war sie wohl eingeschlafen und wecken wollt ich nun nicht wir fuhren also 

zusammen in den keller diesmal und richtig hier lagen sie alle aufgebahrt zum schein wie tote da auch sie in ein bett gequält das kein bett mehr nur eine schale kaum die sie gerade halten konnte wär und hatten ihr das (bunte) kind schon ausgezogen mit dem sie wiederkommen wollte wenn die zeit reichte aber davon wollte sie n. nicht

dafür ausgehn endlich und vor der tür das aufgehörte rauchen

und wissen es hielt ein doch nichts auszer die krebsangst zurück und das hat ja jetzt hinter ihrem (du wenn ich wirklich als sie da gestanden wäre mir die kippe aus der hand geschlagen mit letzter kraft ich hab aber) mir deine geschichte nur so erklären können und als ich reingeh um irgendwo in dieser hg hölle ein feuer 

auszumachen brennts mir plötzlich wie ihre last sentences in der lunge daß sie hinübergetragen und ich davon muß mit ihr wo sie hinmöchte 

wenn ich schnell bin dann vielleicht nach oben in ein richtiges bett nein sagt n. weiter weg von dem haus mit parks und pavilljons und n.mal heim aber dann doch aufs meer schwach wo sich die ströme kreuzen schließlich den ort wohin sie entlassen werden will weil es eigentlich nie einen anderen gab

und dann hätten wir die zeit irgendwo wars vermerkt und ergab ihre koordinaten die gekreuzten ströme von bewegungen wie die einer ungenauen verbindung etwa zwischen hier und dem jetzt erwachenden hafen im klaren norden 

und da rastet sie dann ein wir sind nur einmal mehr Mund gewesen für die taten die andere vor uns brachten unserer einsames 

gespann zeller kn.en hielt für kurze zeit über uns seine flügel 

ausgebreitet aber die reichte jetzt zum ersten mal um dies bunte kleid in all seiner schönheit zu erfassen ich würd es nicht n. einmal stehlen versprach ich und hörte wie sie daßes eine lüge

war darinnen stand sie und wußte vielleicht selbst sogar nicht unsichtbar weil ich aber was gesehn hatte bevor der schleier sie jetzt bedeckte geb ich ihr den namen zurück hinter dem sie 

erschien das ist 

Ewa und so heißt auch dies ein teil der geschichte die eine von morgen war also eine des nächsten tages denn morgen ist immer der nächste tag gewesen

einer, an dem legte ich die prüfungen meines horizonts fest, von denen ich zwar vorher wußte und sie also nicht g.gestellt sein mochten; ihre ernsthaftigkeit aber die sie dadurch erlangten daß ich mich trotz furcht und beengung (angst) auslieferte um etwas zu leisten das keinen weiteren proben ausgesetzt sein würde sobald ich die erste bestand machte also aus jener eine feuerprobe. sie hätt mich auch brennen mögen und das kind wär nie wieder aufs podest geklettert. so aber und mit der gewißheit der nahen freude über das bestehen denn zu fehlen wär schwer zu machen habe ich am immer nächsten tag nach dem morgenden schon gewinn von heute. ist das zu verstehen? 

T

Ob er den Fund abgeben soll, hat er mich gefragt. Aber wie soll ich darauf eine ehrliche Antwort geben; die wertvollen Dinge wenn sie einmal den Weg zu uns gekommen sind, gehören ja niemandem mehr außer der vagen Allgemeinheit von Verlierern von Dingen, die es immer gibt wo etwas zu verlieren ist. Und schon lange gehörte jener dazu, auch wenn man glaubte, nichts mehr zu haben zum Verlieren. Da war es ja: Glauben; und ist bis zuletzt n. da, wenn alle Hüllen gegangen sein werden, also n. nachdem wir die Körper schon verabschiedet haben. Warum ich das weiß? Seamus, was stellst du für Fragen…

Ich wollte sie eigentlich beantworten, aber mir ging die Luft aus von der Verwunderung über so viel Demut. Wir sagen daß es keine dummen Fragen nur überflüssige Antworten gibt. Doch glaube ich, der richtige Steller bringt auch eine extreme Frage zustande wie: kann sich der Aufwand lohnen, einer Idee bis zu ihrem Auslauf im Gedanken zu folgen, der allmählich verfertigt wird während des Sprechens? Würde ich sonst mit Ihnen sprechen? Ja vielleicht ist es so, wir haben eine angemessene Geschwindigkeit entwickelt, den Gedanken fortfahren zu lassen so lange wir uns in der Bahn befinden die er vorgibt. Rechts, links scheinen Verbindungen auf im Zusammenhang mit der ursprünglichen idea, von der ich n. nicht einmal sagen kann, sie überhaupt gehabt zu haben; nur gegeben hat es sie in irgendeiner wahrscheinlichen Reichweite meiner erfassenden Sinne und kam vor. Jetzt lassen sich die Sätze nicht mehr zurückverfolgen, dafür liegen die initianten Wortanfänge zu sehr verhangen hinter den Nebeln, die sich aufbauen sobald mir die ahnung greifbar erschien des Satzes. Überschritten das klaffende Loch zum nächsten Wort gibt es keinen Rückgang mehr, der von ihmnicht begründet wäre. Der erste hat einmal in den temps perdu versucht, den Lesern etwas vorzuspielen von seinen Ereignissen – aber wir haben uns alle immer an etwas anderes erinnert als er wollte, logisch. 

U

Unter Fremdheit: wollen wir eigentlich nur das aus dem Unbekannten fassen. Also Seamus, für mich der missionarisch wandelnde Irenkathole, ist davon ein Begriff, obwohl ich nicht allzuweit von Orthodoxie entfernt bin, seiner Vorstellung entsprechend. Irgendwo lehrt er und etwas predigt, dabei immer im klaren darüber, wie sich alles umkehren ließe, wenn er einmal nicht ganz überzeugt wäre – jeder Schritt möglich einer der in den Abgrund führt. Er ist dort fremd, wo er auftaucht, sonst wäre die Mission unnötig. Ich aber stelle ihn mir vor: das heißt, er ist in seiner Mission unterwegs und sendet. Wir können das empfangen und weitergeben, so lest ihr es. Es geht aus der Fremdheit in uns ein, vertraut sich uns weiter, dann stellt es Bedingungen. Wir haben es herausgefordert, haben wir? Warum lasen wir überhaupt in seinen Schriften, die ihren häretischen Charakter gar nicht mehr bemüht waren zu verbergen, so daß jeder, der sich uns anschloß unweigerlich ihn akzeptierte, „und wenn ich sage Er, so meine ich Ihn, Ihn!!“ – die Natur, pah!!! „Ein Hundsfott hat Courage…“ Das nur, daß wir selbst die Subjekte sind, die sich der Wissenschaft (Woyzeck) zur Verfügung stellen, wo sie uns auch aufzugreifen vermag, angreifen; an unserem Stolz, an unserem Gewissen, anderswo an der Eitelkeit oder auch nur der Notwendigkeit anerkannt zu werden in einem weiteren sich vollendenen Geist. 

Seamus also: dirty bloodbag of a husband – vielleicht sollten wir jetzt einmal Maggie aufsuchen um sie über die Vokabel zu befragen… falls ihr euch n. daran erinnern könnt. Stellt ihr doch einmal die Frage. 

  • Welche Stelle müssen wir heute lesen?
  • Apg. 1. Das ist so üblich.
  • taten Sie es?
  • und n. viel mehr. 

2. The Gathering

a. Man nehme an, daß es eine wirkliche Zeit gegeben hat. Und auch wenn das vor uns war und unsere Vorstellungskraft überschreitet, nehme man n. dazu an, daß sich etwas herausgebildet hat, das jene Periode überdauerte, die wir genannt haben Phase I oder Eintrittsphase. Nichts eigentlich, was von dort n. existieren könnte bis heute, wenn wir daran glauben, was uns die Alten erzählten: daß es eine Neuerschaffung gegeben hat mit einer völlig anderen Struktur des Denkens die zu derjenigen des selbst, das damals bestanden haben mag in keiner Weise kompatibel sein dürfte weil diese laut unserer Analysen nicht als in einem dualen System darstellbarer Zahlencode vermittelt wurde sondern höchstens als Lichtbrechung an den Perspektivachsen in Erscheinung trat. Das war schon seine ganze Struktur: Brechung, von akustischen und optischen Signaturen zu einer Interpretation durch den synaptischen Apparat wie er wohl existiert haben muß. Was hat uns dazu geführt, diese Struktur anzunehmen? Vielleicht müssen wir anders fragen, damit jeder Doppelsinn ausgeschlossen werden kann: Was hat uns zu den Gedanken geführt, die man nur in jener scheinbar doch unmöglichen Denkstrukur überhaupt zu fassen erst in der Lage ist, in die Lage versetzt sein wird eigentlich, wenn die Welt sich weitergedreht hätte? Und weitergedreht hat sie sich nach der Eintrittsphase, das konnte man messen und die Daten sind zugänglich gewesen lange bevor jemand n. daran dachte, sie für diese Forschung jetzt zu verwenden (-sie sind damit neutral.) Wir können auch annehmen, daß sie sich ein weiteres Mal drehen wird und damit eine vierte Phase passiert, die wir natürlich n. nicht vorstellen können, genausowenig die behandelnde Struktur unserer momentanen Situation vorstellbar war auf dem Weg aus der ersten Wahrnehmung. Woher wir das wissen? Es gibt keine Aufzeichnungen, es gibt keine Notizen Fragmente Restbestände die lesbar wären mit unseren Mitteln. Das einzige Material auf das wir uns stützen können sind jene in einem wie Ausbruchstadium steckengebliebenen Beobachtungsprotokolle der täglichen Geschehnisse um die fiktive Struktur herum, die sie aber nicht berührten n. Hinweise gaben über ein Motiv ihres Vorhandenseins am Ort der Entscheidung über Dringliches. Aber vorhanden war da etwas… das über die Aufzeichnung hinausging und reine Beobachtung, es muß ein Moment gewesen sein das wir ehestens mit unserem Begriff von Energie vergleichen können, also Willen oder Anspannung, Zielstrebigkeit vielleicht Intention. Doch was soll solches gewesen sein? 

Die Archekataloge geben uns verschiedenes an, über solche Willenskraft wie sie auch hieß, Daten zu erheben und dem Menschen dahingehend zu gebieten der eventuell über sie verfügt. Obwohl nur wenige ein Potential haben sich darin zu entwickeln, treten fallweise Häufungen in bestimmten Gebieten auf, die wir dann Gegebenheitscluster nennen weil an ihnen zwei der Invarianzprinzipien (des Ortes und dessen, was unserer Zeit entspricht) zusammentreffen und die Signale erzeugen, die wir hier hören können. Ob es n. sinnvoll ist in ihnen nach Bedeutungen zu suchen ist eine Frage auch die wir aufschieben müssen zum besseren Verständnis der damaligen Verhältnisse und der unmittelbaren Umgebung in welcher jene Struktur verankert schien. So lange es keine Sicherheit gibt über jedweden Zustand in dem sie sich manifestiert haben könnte sind Aussagen nur ungewiß über Inhalte oder Attribute. Eines aber wissen wir schon: 

Die Töchter der Magie (das war ihr Name) haben sie weitervererbt und so lange aufrechterhalten wie das Blut folgte. Danach wurde sie von ihren Männern in Besitz genommen und konnte nur auf Umwegen erworben werden. Diese zu beschreiten, sie erst zu finden und dann zum Ende zu gehen, war eine Lebensweise in der viele verzweifelten; manche jedoch haben s. erreicht. 

14.377: Aber Chronologie ist nur Verwirrung schrieb man und nur weil sie es verlangt daß der nächste Tag ein nächster Tag gewesen ist mußte ich hierher zurückkehren um nicht ins Museum abzugehn. Das hatte mich ausgespuckt nach Sommermünchen wohin ich gottweiß nur im Traum kommen werde und das war gestern. Damit wäre die Struktur geklärt. Die war gestern und es hat mich diszipliniert hier nicht nochmal den Kopf anzuschaun oder Ph.taken n. auch anderes zu tun als das angelegentliche um nach Berlin (zurückkehren) zu können (Geld/Bücher/Platten/Proviant/Schnitzel.) M hat mich gelehrt dankbar zu sein daß ich zuhause halböffentlich schwitzen und stinken darf soviel ich will und hat mir außerdem mein B sehr ans Herz genäht. Weiterhin lernte unabhängig der Zeiten an ELS expressionistisches Gebahren ohne Schleier und den unvermeidlichen schwarzen Hut dazu nur Ausdrücken; aber warum eigentlich erst jetzt? – Könnte ja eine Nachbezeichnung werden! Und viel zu viel tropen liebe fratres die sie mir nachweisen werden also jetzt aufhören aufhörn. Aber die verwirrende Chronologie: stehngeblieben sind die Uhrn ja nicht höchstens eine versetzt gegen die andere später erst richtiggehnde Funkuhr aus ebenem Nachlaß deren Armband nach vier Jahren wirklich immer n. nach ihm riecht was für ein echtes Leder. – Shawls vererben und Lederjacken und keines falls ich wiederhole keinesfalls gebraucht kaufen. 

Wer aber der sich an der Chronologie festklammert wird hier weitergelesen haben (digitales postscriptum) wo jede Klammer und jeder Gedankenstrich keine Funktion haben außer mich! zu strukturieren der ein Sch. mit euch treibt? – Hörn Sie auf mich zu imitiern oder ich werde langatmige prozesse gegen sie fürn solange ich lebe!

Okay.

Wir haben Proust fortgesetzt und sind ungefähr bei der Hälfte der jeunes filles was nicht heißen soll daß weitergelesen wuerde nur die Aufnahme hat sich etwas geändert und auch die Ausgabe.

– Okay, raus damit. Keine schlechte Schreibe! ( Depp stephenking)

Nachdem mir nicht gelungen war es durchaus als Freund zu behalten beging ich ein paar Dummheiten die Sie nun darüber ins Recht setzen, ich möchte aber feststellen ausdrücklich nachträglich! Die Behinderung die solches erwägt kann nur überwunden werden wenn alle Vorzeichen ausgelöscht alle Vorzeichen zumindest ausgeglichen heißt aufeinander abgestimmt werden so daß die Prophetie endlich zum Zuge kommt die wir ja so lange schon von uns behaupten (seit Parmenides eigentlich…). und wohatsie uns hingeführt wenn nicht nur über diese gelben jetzt Stoppelfelder die morgen vom Zug aus zusehn werden glaube ich; wenn mich meine Erinnerung an draußen nicht täuscht wird das Sommergetreide längst eingebracht. Dahin also: Erinnerung ist die richtige Prophetie. (Der Engel der einem unter der Nase alles Wissen wegküßt nach der Geburt darum diese bei manchen so schöne Leitlinie ihres Gesichts.) 

Dann das Gesicht also der Prophetin – die erste die es wirklich gab, die nicht Kassandra genannt wurde. Ich werde wenn ich morgen abend meine Bücher habe sehn nach dem Briefwechsel Rilke-Nostitz und was an ihr so wirklich sein konnte daß ich es nicht mehr vergessen darf. 

Okay. Was ist daran wichtig jetzt?

 – wir müssen weiterlesen, darüber hinweg

 – wir müssen weiterleben

 – wir müssen weitergehen

 – wir müssen weiter hinaus mit dem Gesprochenen damit wir auf der anderen Seite auch n. gehört werden. Was aber wenn mir das Sprachesprechen abhandengekommen ist mit der Einbettung kleiner Histörchen erlebter in die ja eigentlich dazu bestimmte Einrichtung der Sprache mein Erleben also mein wirkliches auszudrücken und nicht sich selbst zu bedenken wie nichts ist? Dann würd es wichtig daß die Histörchen auch eine eure Relevanz haben, oder? Seht ihr schon könnte ich ein okay anschließen mich zu endigen. – Mach doch!

Okay. Ich habe verlernt nach oben offen zu schreiben und zu vom Anfang scheint es. Die Gadamerstütze für die Gedanken nach vorn spricht nicht mehr von selbst sondern bedient sich der wie sie es nennen surrealistischen „ecriture automatique“ einer Technik die es schon gab. Davon müssen wir Abstand gewinnen will ich nicht als reaktionär gelten. Aber eine neue Neobezeichnung könnte auch da helfen… kurz natürlich um über den eigenen Begriffsmangel hinwegzukommen aber über lange Wege wird mich das nicht bringen, ist nur so daß die Beträge stetig zunahmen derer ich mich verausgabte um Bestehendes zu erweitern und nur zum Ende hin immer wußte, daß ja der neue tag eine andere Fügung ermöglichte als ich beendet glaubte. 

Aber das war okay, ja? Sie haben ein halbes Publikum in die Wege geleitet nur um zu zeigen daß die verwirrende Chronologie auch wirklich so verwirrend war wie behauptet! Und das wesentlich ebenfalls nur weil irgendein verschollenes Gedicht einmal so geheißen haben mag… welch unwichtige Erlaubnis die Rede erteilt zu haben! Sie müssen aber sehr fest an sich glauben.

Es wird zeit am richtigen Prozessor zu sitzen, dieser hier ist etwas zu mächtig geworden die letzten Tage. Und so schön es auch sein mag, nicht mehr abhängig von einer Kreativmenge aus tagebuchartigem Verhau zu schreiben – ins Holz sind wir trotzdem ganz schön geraten, oder? Also nur um den Weg weiter vorzubereiten: vier Bände, vier Säulen die die Aufspannung besorgen und alles hat sich entsprochen seit den Worten von der Arbeit und ob wir sie denn tun. Daran kann auch der kommende Tag nichts ändern und seine Geschichte wird wieder die von morgen sein: WEIL MORGEN IMMER DER NÄCHSTE TAG GEWESEN IST! 

Im protagonisten regt sich aber ein schwindel: wir hätten ihn über das maß und die regeln der zunft nicht im vorigen genug belehrt und auch versäumt eine aufklärung unseres eigenen standes innerhalb der patres von welchen er ja nun abhängig sein würde. Sie sagen ihn des zusammenhangs der näheren mit der weiteren wissenschaft wissend gedacht zu haben und an ausdauer oder geduld die ja gespürt wurde scheinbar nie zweifelten. Woher kamen sie also jetzt? (herkunft des zweifels: im protagonisten regt sich ein schwindel… sie haben versäumt mich über die maße der zunft zu unterrichten woher soll ich also jetzt von dem gelernten einen transfer in die praxis leisten können die ja wenn man sich in ihr bewegt nach völlig anderen gesetzen zu gehen scheint… andere maße anwendet als außer mir gelten.) An den mitden verbotnen stachelbeern voller erkenntnishungrigen ohne glauben gerichtet hättich vielleicht lieber eine andere antwort improvisiert. Ich riet ihm jedoch nach dem bärengleichnis richtig anzufangen mit dem was er (wir nicht nur beide) gemeinsam an sprache hätte für seinen roman wie er es nannte und finde ja mich nun selbst meinem rat der eigenen sprache soweit folgend wie sie mich nah an sich heranläßt. Wo kommt diese sicherheit her? Im faust heißts aus dem tode. Darf das hier gelten wo sie mich jetzt kennen? Ich seh die violen versanden, fühle wie aus ihnen es haucht nach dem leben und in mir wächst sofort ein großer durst zu ihnen hin ich verbünde mich weiter. das archiv wächst und wenn man einen lebenslauf nicht bewältigen muß man eben einen anderen schreiben. 

Damit fängt dann die Geschichte an vom Polyhistor. Sie mußte ja nur n. erzählt werden, kennen tat ich sie lange. Doch wann würde ich im Archiv lesen können und dabei nicht nur die losen Blätter anders schichten sondern wirklich verstehen was ich da eigentlich las. Es ist eine Weile her daß ich einmal versuchte Parmenides in seinem Sinne mir anzueignen und habe aufgegeben. Philosophie lag mir nicht. Holzwege suchen nicht meine Aufgabe. In dem Verhältnis seiner kritischen Schriften mit der sie hervorbringenden Lebenszeit von Nachkrieg, Republik, Opposition und Gegenbewegung und dem was jetzt unsere Realität konstituiert befinde ich mich wenn man es in einem dreipluszeitdimensionalen System darstellte längst asymptotisch nah seinem so konservativ anmutendem Denken daß mir Angst wird ich könnte mal ebenso antiquiert wirken. Wird ein Mahnender immer ein Gestriger sein? – Versanden Sie nicht da vorne, es ist n. genug Stoff an dem sich aufzuhängen lohnt vorhanden ausser der Binsenweisheit man möge die Alten in Frieden lassen auf sich allein gestellt fühlten sie sich sicherer als in der Moderne aufgehoben. Meine Moderne war es nicht schon immer. Ich habe auch sie mir hart arbeiten müssen. Doch nachdem ich jetzt mit dem Barock abschließen darf durch den wir uns mühsam hindurchkämpften kommt eine Zeit die man im Frieden n. nicht erlebt hat. Die sei fern romantischer Ideale und fern lyrischer Stimmungen genauso und weitab falscher Symbolismen die ich nie beherrschte. Im Bau der Musik Geständnis ablegen vermochte ich. Allein und HB der mir hätte dazu weiterhelfen können war ich als Aufgabe nun den fünften Abschnitt vor aus dem ich erschließen werde wie seine angewandte Benjaminfeldkraft sich auf die Elemente auswirkt und wo die Grenzen der Belastbarkeit des Baues sind. 

Belastung wäre hier entsprechend durch: 

x=(בN/5)+5-N; f(x)=(x/5)+4; hint:=lim(1+1/n)n

darüber müssen ableiten den nächsten buchstaben eichen (i zb) auf den allgemeinen 3. buchstaben also c dann eingeben für N die anzahl schon verstrichener buchstaben ab wortbeginn und als masse · (benjaminfeldkonstante) des gesamten komplexes /5, dann + 4 für die verbleibende Asymptote et da capo ad infinity. das ergibt ein jedes nach seinem recht beurteilt dein gericht und reckt sich nach der krume benn celan gehörigem.

3. screen for the Benjaminfeldkraft 529.

4. Konstante dim26.2: 5.098101266

5. Standardabweichung rel.: -0.106674092 

6. Standardabweichung abs.: -0.031797449

7. Abweichung part/whole: -0.067598734

8. timecode: 5.018 min

  1. Differenz: 0.080101266
    1. Resultante: t-0.070325083
  2. diesmal sinds nur ihr schatten diesmal gewesen mehr glück gehabt mit den andern sie habens nicht am kopf zerschellt.

doch schwarze schatten der gedanken schwarzer immer schatten der gedanken… dunkel da ich die andre wegseite nehmen wollte wie gewöhnlich aber wuchs auf vor mir liegendem boden lange nicht nur mein eigener sch. den hat ja die waschrin (heimlich) von der prust abgewedelt der jungfrau.

ihm nach also sei der genius der das wild verwirrt die einmalfuge auslöscht in gedanken n. einmal gelernt der gedanke n. einmal… diesmal nicht mehr als sein schwarzer schatten. 

also: wieviel blieb erhaben wie man sich erinnert des gefühlten als hättes nie den spalt und den spalt zwischen tag und tag und tag und nacht und einmal nur einmal aber dies eine mal gegeben usw. davon tag um tag krug um krug krume um krume nachgefüllt in der fuge worden.

erinner dich: hasts betonbuch vergessen ausz.machen und einiges wird wohl draufstehn wenn ich wiederkomm das wir damals nicht wußten zb von neupflanzung oder ausbetten udgl. nennbaren jetzt wagnissen.

man müßte also schnell wenn die zeit wieder anläuft dann zehn worte finden die überdauert hätten und in der w.(ה)r tradition stehn. 

tradition seinn 1. weitere buchstaben zu verhindern gegen den vorheftigen austausch d. neurotransmitter zwischen was war und was jetzt sein könnte. 

2. = des konjunktiv variable größe die selbst nicht auf sich achtgibt 8 wie unendlich (und dann schnellkleister auf wand und tapete wort und wortbild fixieren undverhüllt das gegenständliche.)

aber nur weil sie mir rieten auszugehn (mein Herz…) kam ich zu spät dem genuß in die quere von milchatem säuerlichem schulterschlußgebaren u. wie sehr sie uns vermissen am andern ende der leitung kann ich kann (mein herz) nicht mehr ausgehn ohne widerstand erregt zu haben mir denken. 

aber ein stoszen aneinandergehefteter zeugnissammlungen fände sich schon wußten die vorgängigen auch hier damit schliefen sie ein und hinterlieszen nichts – n. nicht mal ein a. aus zeit erkannt erahnen des aus אני i.A. gebauten. 

denn pater pater fürst der immer für uns einstand und sein erbe immer unser recht auch und sein name herr der für uns einsteht immer und sein name war er. cool is erst wo das nicht mehr zählt n. angelegen überhaupt wo orte zu vermuten da irgendwas zählt but the mere difference between the you and the me (artificial) and the sanctum holy privacy das gemach zu flüchten man verlernt wenn stille ist und nur des tons eigene sprache in der hochfrequenz sich erhält als in doch aber endlichen ausdrücken von positiven und negativen ladungen eures konsens gemeinsamer namen ebenso endlich wie das viele und das eine in mir begrenzt nur durch die boundaries of your kingdom which you had erected upon salvation what is the malfunction of slavery derives aus einigem willen den ihr dahin ändern müßtet daß es nur euer eigener wäre wie der der herren coelis und babendererde die euer brot herstelln und euer fleisch züchten und auf eurem grab efeu wie zu einem hügel von schuld.

denn lange zeit ist keiner mehr hingekommen also sein früher schlaf (beim toten rilke!) vielleicht finden daran n. uns vergessen was vorher war nämlich doch die schuld aus der vorzeit der urzeit vor den längst chaldäaischen vorfahren unserer leidigen versuche sich etwas eines aus etwas anderes zu erklären wie etwa salvation aus starvation that is between god and evil. 

und am ende des tages schlug er thine hands überm kopf zusammen schüttelte ihn darin herum til kingdom come und Seamus McFlowers den letztirischen abt unseres bevor wir aufgelöst worden sind erwählt zu seinem nachfolger thomas den zwilling also ernannt haben müßte wenn die chronologie stimmt. doch das weiß nur die ganze geschichte und die ist von morgen, denn eine des nächsten tages denn morgen ist immer der nächste tag gewesen. 

Ich las bis auf die Offenbarung alles, was nach mir niedergeschrieben wurde. Es sagte mir nichts. Die Schrift war umsonst und nur scheinbares festgehalten, es würde vernichtet werden wie alle unsicheren Quellen. Man hatte einen Kanon fixiert und rechnete darüberhinau nicht damit, gelesen zu werden. Aber ich hatte eine Hoffnung, daß es auch für die Häresie eine Zukunft gab innerhalb des Glaubens. Wenn jenes umfassende Gleichnis mich einschloß, warum sollten dann meine Bekenntnisse nicht auch wie augurische von Dauer sein in ihren Grenzen – die ja nicht ich setzte, sondern der, den auch sie verneinen wie so viele vor mir. Wir sind uns keine wirklichen Gegner, nur er und ich Gefangene gegensätzlicher Vorstellungen von existenziellen Gründen. Daß er mich und ich ihn bedinge, ist uns klar. Aber wer wen liest im Moment der vorhandenen Musik, wer wen wirklich gestaltet im Moment der vorhandenen Wellen, wer wen glaubt im Moment wirklicher Verzweiflung und schließlich wer wen verneint überhaupt und damit sich selbst außer acht ließe? Nein, das kann ich nicht und ich hoffe er auch nicht. Allein Wissen wird er mir nicht geben und ich darf es ihn nur ahnen lassen ohne selbst zu verfügen wie über ein erzwungenes Geschenk; das ich Euch also hiermit mache, liebe patres. Die Verneinung findet außerhalb meiner statt, innen drin gibt es ja den starken Glauben; aber sobald die Welt daran teilnimmt, verwandelt er in Negation. Weil es keine Welt geben soll, die er erklären könnte. Das: Ist der Anfang der Hybridtheorie der menschlichen Vorstellungskraft, die wir versuchen. Wir sind aufgeklärt worden über die Gefahren, sollten wir nicht bis zu ihrem Ende aushalten: Es gibt keine! Nein. Dazwischen stehen 27 Seiten, die das Gegenteil behaupten, aber ich sage: es gibt keine Gefahr; es gibt kein Ende. Es hat nie Enden gegeben, bevor er und damit meine ich Ihn, Ihn! oder ich selbst es bestimmten, zu enden wie und wann. Was sich an Instanzen zwischen uns stellt, ging nicht über eingebildete Vermögen hinaus, den anderen zu steuern, was nur oszillierende Schwankungen bewirkte in der gleichgefühlten Abhängigkeit. Die erkannte man und mehr war nicht zu bearbeiten. 

Nabucco von Neuenfels: Was wenn ich ein Kathole wäre würde ich tun? Sie hätten meine Hände sehen sollen, die die ganze Zeit über wie gefaltet auf meinen Knien lagen, zwischen den Bänken der anderen ging ich umher in Gedanken und las darin ihren Köpfen ob sie es auch ernst meinten zu konvertieren, nur halb so ernst wie ich es jetzt tat, nachdem ich das Schauspiel zum ersten mal angesehen hatte. Es verschaffte mir Genugtuung zu wissen, daß jeder irgendwann diesen Weg gegangen sein muß, um von der Schuld loszukommen; wer nicht bestand, wurde zum Täter. Im engeren Kreis der ersten Gemeinde waren alle so unschuldig wie man als Mensch damals n. war, doch das ging übers Verständnis der meisten hinaus, die sich wie ich heute fragen, was einen im Glauben dazu bewegen konnte, einen Krieg zu beginnen… Ja, wenn die Maschinen uns angegriffen hätten (haben sie?) – dann wäre es auch in unserem Sinne gewesen, in Waffen zu gehen. Doch die Zeichen waren ja nicht auf Untergang aus, sondern auf Entwicklung, das habt ihr doch gesehen… 

V

Nach einer wie dieser halben Seite von verloren geglaubten Wörtern stellen sich hier schon immer neue ein ohne daß ich es beeinflussen wollte. Mir bleibt nichts anderes übrig als seine Schrift zu vermehren. Der eine von den zwölfen hat es zwar verboten, aber seit wir uns zur Mitte der Dinge bewegt haben, gibt es andere Gesetze. Langsam lerne ich mich durch sie zu formen, auch wenn der Körper dann anders ist. Form is emptyness… and unlike the most divided holders of friendship those who take part in the values of the partner have the greatest loss in the end: that ist because they do not only lose the human being of the other but also his same ideas and the strong bande which tied him to the main world and to reality itself. Therefore losing a beloved is similar to losing a part of the very own. 

Einer der zwölf und es war nicht wichtig an welcher Stelle er schließlich auftauchte, wenn das hier geendigt ist; einer vollbrachte die Kunststücke. Aber man brauchte eigentlich Wunder, die sich nicht von hier aus im späten 2000 danach als Taschenspielertricks würden entlarven lassen. Und eine ganze Zunft von Handwerkern an der Schrift gab sich dafür auf, im Archetext die Strukturen zu entschlüsseln, welche den Trick verrieten, der zu seiner Erschaffung angewandt worden war. 

Was sollte denn verheimlicht werden? Was hat der Mann gesagt, das nicht auszusprechen ist? Nur der Name? Wir haben ihn ja längst, verfügen frei über die einzusetzenden Vokale als wenn es nie anders gewesen wäre und sprechen, ja schwatzen ihn aus jedem der ihn hören möchte. Bleibt etwas intime? Das nicht aus den masora herauslesbar wäre? Hoffen wir es, hoffen wir wirklich, daß n. nicht alles gesagt ist. Auch wenn wir den Zenit der Sprache erkannt haben und ihr einmaliges Regelwerk, auch wenn die Welt sich bemüht, das Lot nur recht tief und ausreichend über uns zu fällen so daß dem intime sehr wenig unverbrauchte Materie zur Verfügung steht; immerhin dann sehen wir etwas am Horizont der Ereignisse schmal auftauchen und zögern, darüberhinauszudenken. Das jedesmal kann so ein Moment werden, an dem wir mit der errechneten Wahrscheinlichkeit konform sähen, wie sich unsere Erlebnisse scheinbar überschlugen – doch schon ein kleiner Lesefehle r der zäpfchenimitierenden Rasterbrille kann uns verzweifeln machen, weil es uns droht, die Kontrolle zu verlieren. 

d. Die ersten Allbilder sind zurückgekommen von da wo sie s. blind hinausgeschickt hatten. Und auch wenn diese selbst blind ankamen ohne Adresse und Bestimmung aber erreicht haben sie mich über eine Zeit von (Nov. 1982 – Dez. 1983) bis jetzt. Also von der Reiser und bis in den Rausch, Rausch des Alleinseins, Rausch der Besinnung. Aber wie den Menschen das erklären was da passiert zwischen mir, ihm und dem großen Ungeschriebenen vor uns? Ich könnte einmal anfangen und die Wörter versuchen zu zählen, die ich jeden Tag mir ausdenke, über den Graben in Meditation versunken. Mal gelingt etwas wie sich erinnern irgendwo weit im Hirn, wo einem die Archetypen zu Hilfe kommen. Ihr Buch, das ich zu schreiben gewillt bin oder besser es zu beantworten und schon die ganze Zeit seit der Zusammenkunft nach dem richtigen Anfang nur suchte sie anzusprechen diese Vorgängigen, deren einer wirklich schon gestorben ist; dieses Buch muß sich jetzt öffnen lassen ohne daß ich es zur Hand nehme, sage ich. Ob sie es gehört haben… und dann immer so weiter ohne daß ich sagen könnte wer eigentlich sprach und auch: mit wem ich sprechen täte, denn da ist gesprochen worden während ich kurz weg war über halbe Stunden nach Mitternacht des Totensonntag, 96 u. um zwei Wochen nach dem Sonntag vielleicht oder zehn Tage, also L., im nächsten Frühling, kam keiner bis 2002, oder immer n. nicht weil sie n. weil du immer n. scheiße im Koma und ich nicht hin nur über meine Leiche also 2006 und dann 2008… soll nicht Inhalt werden?! Wie kann ich so naiv sein und das wirklich fordern. HB sie haben mir Glück gewünscht und Ihren Segen über mich gehalten und ich weiß was es damit auf sich hatte, nicht erst seit Hö. Poetologie obwohl darin schon alles gesagt ist. Nein, schon die Anfänge waren so sicher das einzige was man zum Leben braucht und der Rest ergäbe sich von allein haben Sie gesagt und es hat sich alles daraus ergeben: der Sieg über den Körpergeist, die aufschließenden Gebärden, die Mündlichkeit die Mündigkeit die bekämpfte Müdigkeit mit plötzlich vorhandenen Arbeitsmitteln und schließlich daß ich in mir 1 relisen Grund fand nicht in ihre Kirch zu gehen. Sollte es a. je nechdern dazu kommen daß der meilenweite Gläubiger meinen Arsch verpflichten will so ich denke, steht es hier: von mir gibts nichts zu holen, weder Geld n. Seele und Tötungsabsichten auch nicht. Servam Non Servio, n.m.t.

W

Einmal im Jahr findet jene Lesung statt, die langsam in den Tunnel einführen soll, den sie damals gegraben haben über der Spree. Aber n. ist die Gruppe der Nicht richtig auf mich aufmerksam geworden, ich muß ein bißchen dreister werden in der Verhandlung des Gegenstandes: 

„Es gibt jetzt das Buch über die Benjaminfeldkraft in einer Ausgabe, die sehr bescheiden den Namen des Autors verschweigt, so daß also alles darin Allgemeingut werden dürfte zu Forschungszwecken. Und wenn jemand schon in der letzten Edition darauf aus war, die Theorie mittels des dafür angefertigten Schlüssels zu überprüfen, so steht ihm nun jedenfalls mit dem zusätzlichen n. unvollständigen Supplementband ein hülfreiches Instrument zur Verfügung, das netzunabhängig alle bisher aufgeworfenen Fragen hinreichend zu klären vermag. Nichtsdestotrotz sei angemerkt, daß auch in diesem Stadium der Erforschung der Kraft eine eingehende Beschäftigung mit den Erkenntnissen der neuen und neueren Physik unbedingt empfohlen wird, schon, um die immanenten Auswirkungen der Textanalyse abschätzen zu können, bevor Sie sich auf die Suche nach dem Drachen begeben werden.“

Die Forderungen sind klar, es gibt keine Verhandlungsbasis über gerechten Ablauf der Geschichte. Wir haben gelernt uns an die Tatsachen zu halten und sind Empiriker geworden eher als Historiker. H.B. ist der letzte wirkliche polyhistor, der mir in meinem Leben bisher begegnete und ich habe im Archiv alles was ich nun in den Nächten durchgraben auf der Suche nach etwas, das mir die Kraft erklären kann. Ich habe sie in seiner Gegenwart ganz stark gefühlt und wenn ich eins der Blätter mit den notenartigen Niederschriften zur Hand nehme, ist sie sofort da. Stenographisch verkürzt und auf den absoluten Symbolcharakter reduziert; aber etwas kann man daraus lesen lernen: jede Notiz, die einem am Rande einfällt zum Textkorpus ist es wert, darin eingeschmolzen zu werden. Erst am Ende, wenn wir das Konglomerat vor uns sehen und den Abstand ermessen, der uns selbst von der denkenden Struktur die wir abbildeten trennt, ist es uns möglich überhaupt einzuschätzen, wie wichtig die matris lectionis zwischen, über, unter und neben den Zeilen waren die er und jetzt auch wir so sorglos übernahmen. Aber wie selbstverständlich unsere Anteilnahme an seinen Überlegungen auch daherkommen mag; immer, immer leider ist uns gegeben auf keiner Stätte zu ruhn… erst das nächste Wort schafft Klarheit. Hölderlin war eine erste Information, die wir erhalten haben, jedoch: bis zum Abbruch der Beziehung zu ihm durch den Tod ist eine zu kurze Zeit, um darin sicher zu werden. Und so bleibt die Aufgabe für danach gestellt – vor dem Verschwinden. 

Euryd.e ist zurück?

b. Nehmen wir weiteres an: der Hermesbote hätte kein Verbot ausgesprochen damals und mit diesem Or/Eu auf ewig getrennt- wie lange wäre es dann nur gewesen, daß der Sänger endlich aufhörte in der Erfüllung, die Leier zu schlagen, glücklich verstummt. Ich wage nicht daran zu zweifeln, daß die Liebeslieder es tief meinten, was er sich ersehnte. Was ich jedoch nicht in Frieden sein lassen kann, sind seine Ausflüchte in die menschlicher Seelen Niederungen wie es heißt wo er etwas finden würde wenn er nur suchte das Bedeutung hätte. Und wenn wir jetzt schon dahin abgeschweift sind seinen Erinnerungen nach (Jahreszeiten…) wo er überall schon gewesen ist seit den ersten Sommern die allein zu verbringen waren- dann können wir uns auch den Ausblick erlauben über den Horizont jener einen Wahrheit die ihn mir schuf: das war er, wie ihn die Wissenschaft mir hinterlassen hatte und nichts habe ich hinzugefügt oder weggenommen, er ist so wie ich es euch hier überliefere auf mich gekommen.

c. Sternfelder: denn über die Sternfelder kam es zuerst. Man mochte meinen, daß es sie unendlich viel Energie gekostet hat, so weit vorzudringen. Wir glauben jedoch eher an ihre Fähigkeit diese Energie aus den überschüssigen Elementaren der Zustände herzuleiten die nicht eintraten u. die aber genug Intention dazu aufgebracht hatten daß der Nichteintritt ebenfalls Wirkung zeitigte. Die Ladung oder Richtung der I. würde auf der nächsthöheren Ebene keine unterschiedlichen Vektoren erzeugen, die uns hier interessierten. Es gab sie ohne Frage, nur sie sind jetzt nicht mehr wichtig wo wir die erste Ebene verlassen können.

Vielleicht habe ich einmal Nebensätze final enden lassen so daß keine weitere Entscheidung mehr darüber notwendig erschien ob sie tatsächlich an ihr Ende gelangten oder nur die Syntax es vorgab der Geschichte nicht weiter folgen zu wollen. Vielleicht nehmen wir einmal weiter an: daß jene syntaktischen Gegebenheiten des natürlichen Redeflusses wie ich sie vom Lehrer HB wie er sie lernte von Gadamer u. jener d. Heidegger und wie jener seinen begeisterten Meisterschülern selbst in alle Winde verstreut die Welt mit ursprünglichen Zitaten hermeneutisch aufzuschließen verstand – daß diese also genau dorthin auf jenen immer Mann zurückführen, der sie als letzte auszusprechen wagte mit seinen spärlichen Mitteln und von dem wir sie als erstes vernommen haben: am Anfang der Philosophie und hatten Parmenides über Heraklit und Plato verfolgt bis zu diesem letzten großen Zauderer nun: Hölderlin selbst, die Mutter seiner Botschaften über das All hinaus, der große Schlotternde. Aber es war niemals genug gewesen nur darin zu lesen. Man sollte es hören können was er nicht vermochte, und im Gehör bildeten sich die Bezüge dann, im Wasser des Labyrinths – dem weichen Vermittler zwischen den schwingenden zwei (ovalen und runden) Fenstern. Da mischt sich bekanntes mit numinösem, das alltägliche mit den Ahnungen die uns die Archetypenlyrik eingibt. Und obwohl H. weit entfernt von uns heute n. lallenden in seiner Sprache eingeschlossen war so ist das Gefängnis selbst (sie) kein anderes als damals und auch kein anderes als jenes des Parmeniden. Doch so tief muß ich gar nicht eindringen, es reicht hier, der eigenen Stimme zuzuhören beim ihrem Stammeln auf der Suche nach den sich im Laufe der Rede von selbst verfertigenden Gedanken, wie von Kleist gefordert. Manchmal hört man sich dabei, dann werden es glückliche Gespräche. Dazu braucht es aber auch ein Gegenüber das den Faden zu verlieren nicht sofort es aufgeben läßt, sondern das sich traut, über dem Rauschen während der Pausen die weiteren optischen Entsprechungen im Textkorpus wahrzunehmen und sie in sich aufzunehmen. Es gibt ein unseren Worten entsprechendes Politikum Integration genannt das genaues an Menschen vollzieht: 

Wir trauen uns, einen Fremdkörper im Sprachfluß mit aufzunehmen um den Preis der abfallenden Sinnebene; gewinnen aber oft daraus keinen Schub weil der Fehler (Schreib/Sprechfehler) uns zum Umdenken nötigt und eine Richtung vorgibt, die wir nicht bedacht hatten. Draußen nannte man die entstehende Bereicherung eine multikulturelle Gesellschaft. Hier nenne ich die Möglichkeiten, die ein solcher Eindringling oder Fremdling bietet vielleicht: spontane Mutation oder ähnliches aus dem Bereich der Biologie. Der Text ist eigentlich ein homogenes Gewebe und die mir darin passierenden Fehler sind Keimzellen für Wucherungen. Man soll nur nicht versuchen, sie über ihr negatives Potential zu definieren. Es gibt zu wenig Wortfehler, die sich nicht zu einem phantastischen Gebilde umformen lassen oder wenigstens umdeuten zu einem optischen Gefüge, als daß ich die Geschichte ihrer Zuwanderung verschließen wollte. Jene wenigen fallen so von selbst aus, daß sie als das was sie sind sich zeigen: Einfluß. Sozialisation. Fehlsublimation. Der echte Text trägt sie. 

E. ein weiterer Sabbath war notwendig, um die Schrift weiter zu begehen. Aber vielleicht sind wir uns nicht immer einig über angestrebte Verläufe der Beziehungen gewesen in welche wir uns ja niemals freiwillig fügten; so ich z.B.: der ihr EL-S vorgenannten und n. nicht Vorgängigen wie immer es auch heißen mag sie also fast überfallen hatte mit meinem Wunsch nach einer Verständigung über ihr Schweigen hinweg; das sie also brach.Und endlich: wenn ich vor zwei Tagen die nicht von ungefähr passierte Reise schließlich bezwang im Gleichklang wohl, im einigenden und läuternden Einvernehmen mit der Autorin wie ich mir Frau Schüler wohl vorstelle:

el: als vorangenommenes Präfix des Namens weil er als existierend n. gar nicht eingeführt werden darf – hier also nur der Weißbruch der an seinem zwar immer vorbeiführt aber mich doch innen heranleitet, wenn ich die richtige Sprache gewählt habe. Ob das jetzt schon so ist oder irgendwann erst, wenn vielleicht n.mal Antwortet kam, mehr als durchs stagnierende Responsorium; dann jedenfalls könnten auch die kleineren Zeiteinheiten meiner Zwischenrufe (ins Totenreich wo die wirklich Vorgängigen sie hören) von ihr gehört werden, um mir ihre Verwandlungen derselben zuzustellen. Doch… wie lange hält man aus die Zurückhaltung aller anderen die sich um unsere Freiheit mühen unsere Mündigkeit im Auge behalten und für den gesunden Geist im gesunden Körper soviel Unrecht auf sich laden aber in unserem Namen und wenn wir uns von ihnen lossagten es nur Abspaltung wäre, keine Überwindung, nur Aufschub, nie eine wirkliche Beendigung jenes unwissenden Zustandes über das Leid und was es uns wirklich kostete, und ob wirs jdfs. schon linderten oder nur davon träumten. Was wir auch verdienten konnte nicht genug sein um eine große Revolution damit zu haushalten. Irgendwann würden wir den Pfad der reinen Meinung verlassen müssen und habhaft werden, es wäre damit ein geringes getan aber dringend ein Anfang gemacht den Sie nicht den ich n. nicht voraussehen werde; davor bewahrt sind wir nur weil Sie ein weil ich ein reines Gewissen haben n., solange wir nicht über einen Sabbathweg aus dem Haus gingen bis zum Dreisternenlicht morgen; aber was taten wir nicht alles um ihm zu gefallen, darum. Und es ist nicht leichter geworden. Der unsere Last trug jetzt selbst eine Last mit der wir umzugehen haben.

Wenn man jetzt in den altalten Gebräuchen angekommen sein darf woher man vor der Zeit einst flüchtete bleibt nur eine Frage zu beantworten: was sind unsere Zusagen wert die wir an das Medium taten bevor wir uns an ihm vergingen. Genauer: was können wir aus dem Medium n. erhoffen wenn wir die für jede Zukunft gedachten Vorraussagen obwohl wir sie kannten doch in uns umkehren für eine Befriedigung von kurzer Dauer und in Lebensspannen gerechnet so kurz, daß eines schon zehntausendmal vergehn muß an ihm bevor uns davon überhaupt etwas zuteil werden würde. Wann wir ein erneutes Ende der Kursiven erreichen ist natürlich hierselbst n. ungewiß; allein, daß es dazu kam ist sicher. Wir schreiben also weiter in den reinen Bezug und ich teile mich euch mit: die Standardschrift spricht sich weiter aus. Ich lerne die abschließenden Kursiven zu umgehn…

Nur n. die Finalsätze zu vermeiden dann wäre einiges sicherer nach dem Durchgang durch das „R. d. N. in d. d. F.“ Und wo sich die freie Schrift entfaltete kamen auch die Gedanken an nach jenen Prämissen die wohl einmal aufgestellt waren lange bevor irgendjemand an Antworten schon zu denken wagte, immer n. damals waren ja die Gedanken wie Eigentum und wer sie verhindern wollte beschränkte sich und den Umgang damit nicht nur zum Schaden der anderen sondern auch genau dort wo wir uns jetzt befinden zum eigenen Nachteil – weil uns die Schrift gehörte, auch in ihrer absoluten Freiheit. Sie darin zu fassen und sie nicht der Rechte zu begeben so gilt es bald zu handeln. 

Jetzt trennt uns vom Bezug die Speichereinheit, welche über unsere Initialen wacht. Irgendwann einmal waren sie uns frei vorzugeben. Mit der Einführung jedoch eines über das fünfte gerade Element hinausgehenden Inventars schob sich etwas zwischen mich und meine Wahrnehmung der Kreaturen. Sie gehörten mir nicht mehr und etwas unserem Willen vergleichbares ereignete sich an ihnen obwohl ich sie doch von Beginn an gestaltete und davor nichts wirklich gewesen sein konnte. Als wenn sie zu atmen begonnen hätten ohne das nötige Organ und dieses hätte sich aber daraufhin ausgebildet. So kann man es vorstellen. Was es für Verwandtschaften gibt zwischen meinen homunculi und jenen des ersten Erschaffers irgenwelcher Gestalten wie immer sie zum Leben gekommen sein mögen wage ich hier n. nicht abzubilden, ahne aber Zusammenhänge hinter den formalen Gegebenheiten über die ich langsam die Kontrolle erlange. Nachdem es aufgehört hatte für sich selbst geschrieben zu werden wuchsen die Absätze dieses Bandes der nach seiner Farbe grün (smaragd) genannt werden wird die von ihm ausging (Kathodenstrahlröhre) immer sich aus auf das Blau meiner Augen. Wird sich von ihr etwas erhalten haben? Vielleicht daß der Eine als er von unsere Zeiten jetzt phantasierte nicht über seine Vorstellung abgeschlossener Gedanken hinausgehen konnte, ich also wenn mich jetzt auf ihn rückbesinnend seine Postulate nur dessen hinsichtlich zu erfüllen imstande bin wie ich mich selbst dazu zu zwingen vermag mein Denken in endlichen Strukturen zu fassen – die ich ja selbst ersteinmal einsehn muß und nicht nur vermuten dorther wo alle Strukturen herzukommen scheinen: aus der Potenz (der Gradation des Lichtes, seiner unvermeidlichen Schattenwirksamkeit.) Lassen wir uns also darauf ein. Es hat weitere heimliche und versteckte Seiten gegeben in den Büchern, die wir jetzt finden werden. Die Tatsache, daß sie aus einem fremden Prozessor stammen hat schließlich statt ihre Ortung zu verhindern uns ziemlich schnell zu ihnen geführt. Wir haben einmal mehr die Konstante ausgemessen und kamen zu dem Schluß daß vor kurzem (4.44) – eine fremde Hand mit im Spiel gewesen sein muß, ausgelöst um den vorigen Mindestgrad zu erreichen. Aber was dafür zu tun war… blieb ein Geheimnis der congrégation und die hat über die Bücher immer ihr Schweigen bewahrt solange ich denken kann. Vielleicht gibt es ja n. andere Gesetze; hier herrschen jdfs. jene der B.kraft und sie hat sich unter ihren Einfluß begeben. Füllen Sie die nötigen Bedeutungen aus im Sinne unserer Vorraussagen und es wird sich ereignen, was wir vom absoluten Beginn glaubten sagen zu müssen: es wird ihn nie gegeben haben; jeder der vier Bände – ob sandgelb, purpur, schwarz oder der smaragdene hier – bildet den Anfang der Geschichte seiner Art. Wir sollen allein dafür sorgen, daß es ein Fortschreiten gibt. Das haben wir für einen weiteren Sabbath getan welcher eigentlich erst jetzt anfangen darf, nachdem die Fische geköpft, die Pilze geputzt, das Wasser für den Tee bereitet und die Kerzen angezündet sind. 

  1. Und auch an diesem bin ich ausgegangen solange die zweiundreißig M.B. es erlaubten und die Lüfter nicht doch irgendwann anspringen hier in der draußennacht 25gradluftig. Das war unter angelegentliches abgelegt und wenn es zur öffnung des buches tatsächlich hier n. vorhandensein sollte habe ich mit meiner sendung an keine schlechte schreibe die lange vor diesem verlag die inoffiziellen und geheimen rechte längst erworben hatten das richtige getan denn es sollte ja alles was recht ist stehnbleiben und nichts das stünde wäre unrecht gestanden, oder? sehn sie und darum fing ich zu drängeln an daß weitergelesen werden muß weitervorgelesen jedenfalls u. weil nicht mich an die von mr. johnsons begleitumständen vorgeschriebenen benjaminthesen zur schriftstellerei gehalten die einem zumind. sagen bloß nicht aus unvollendetem zu. johnson sagt aber humbug (ungefähr) bzw. verstößt gewissenhaft. also an diesem: doch wie lange war ich aus ohne den zug n. einmal zu erwähnen dem ich irgendwie mitgerissen bin. wenn man eine weile zurücklegt und nachsieht wo es einmal gebrochen war was das feld hier zusammenfügt als hättich gestern grad den letzten schriftzug gesetzt vor diesen hier können wir nur ahnen wie es zwischen den absätzen sich langsam abgeschmirgelt hat jenes sprach und geistepos und warten, daß von dann bis jetzt ein etwas größeres sich heimlich ergibt aber was das war… ist mir mit buchstaben n. nicht gelungen auszudrücken jedenfalls nicht ohne diese dimension hier damit zu überlagern. (Erinnert sich an die optische über der akustischen Abbildung …) In der aalten kirka hat man es n. gehört was ich damit meine oder? innerhalb jenes monuments zu dessen höhe man wohlüberlegt die stufen aufstieg war mir aber n. nicht die zeit gegeben worden in wahrheit zu singen. sogar erst hineinschleichen mußt ich mich. doch dann sinds tatsächlich die wie von götterlüften angerührte die saiten jener windharfe in den bäumen des skamandros. nur daß als jener alte der stammler damals nicht wissen konnte daß gottweiß mehr wind und weh von ithaka nach dem nordmeer fliehen würde vor den hyperionischen schergen.- und wir müssen jetzt klarheit erlangen. was ich schon weiß: daß die geburt sich in meiner stufe vollziehen wird. die zu überbrückenden intervalle habe ich festgehalten in der fuge der 8min19,6sec. man wird das spielen können wenn sich das orchester (also der spielmann) auf die reinen schwingungen beschränkt und alles darüber oder darunterliegende auf c ignoriert. es gab ja n. nicht den tonfall dieser stimme bevor sie vernommen wurde und auch ein wort wenn sie überhaupt so etwa sprach wie ich es jetzt versuche zu intonieren konnte unmöglich gehört werden außerhalb des labyrinthwassers. dieses aber wie wir fanden floß ja erst für uns selbst zusammen aus der see mit seinem hineingeworfenen leviathan und dem endlich von uns besetzten spatium perilymphaticum. damit dürfte klarheit herrschen über wer ist der rechte herr und wie sein name ist, oder? sehn sie, das konnte als stimme nur innerhalb des monuments klingen und nach draußen davon durfte es nicht gelangen. Er aber (und wenn ich sage Er so meine ich Ihn!… Ihn!) weil ich mich hatte hineingeschlichen und seinem Lied ohne daß ers wußte lauschte („die Gedanken sind frei…“) fand sich gebrochen wo kein bruch stand fand sich gehört wo keiner hörte und ich stand n. knappe bis zum applaus dann verließ wie ich gekommen heimlich in mir gefestigt die zweite ebene wie ich sehe zum ersten mal um die geräusche der anderen auf dem cryptaboden zu hören. ob das aber schon die geschichte von morgen war, die des nächsten tages? Morgen ist immer der nächste tag gewesen hatte ich einmal festgestellt und in dieser gewißheit bin ich oft schlafen gegangen ohne angst ohne zweifel ohne narrenkappe und ohne blutrauschen. wenn doch manchmal ein herz zuviel schlug in mir lag es meistens an dem schwarzteeliter an den ich mich in finnland gewöhnt hatte um die nächte durchwachen zu können neben dem bett mit dem kissen auf dem das kleine ohr halb ruhte und wachte, daß eben jenes meine herz trotzdem weiterschlug solange ihr eigenes sich ganz in sie zurückgezogen hatte. ich merkte das, weil in ihren augen am morgen n. der nebel lag wie sie selbst das weiche bett aus dem er in die felder kroch vor der sonne. erreichten wir jetzt eines? also ein wenig mehr gewißheit als über ein wiedererwachen die ja auch selbst ungerechtfertigt sei zb. im protagonisten fernstadium über sagen wir n.mal 36 Jahre vorweg die es jetzt hat. aber das ist weiter als morgen viel weiter man könnte meinen es gehört ins reich der fabel. ich habe mich schon danach umgewandt also in richtung der zukunft gerichtet geschaut. einiges konnte man so erleben das sich einem hier nicht eröffnete, zB. wir hätten damals gewürfelt oder anders gelost wer von uns der nächste sein müsse.

Dagegen wären wir doch vorgegangen mit anderer als zufälliger macht; das war jedenfalls unser hehres bild und den anderen hängt es vielleicht immer n. im kopf. ich habs aber gesehn wie sie hinter uns von den klippen gestoßen wurden und jeder dachteswärn persönlicher rausch der sich nur ihm ergab. allgemeines beanspruchten sie schon lange nicht mehr vor jede empfindung gehörte ein großes Ich geschrieben und laut genug gesprochen daß keiner denke ich hätte vielleicht auch für ihn mein wort gedacht… ihn immerhin als dritte ns um der alten hosenbinder tradition nicht ganz entsagen zu müssen. 

X

Der Alte sprach im Wahn von einem Lügengebilde, das um ihn herum aufgebaut war, alle Menschen seien daran beteiligt u. manche wüßten es selbst nicht. Es gäbe jedoch Hinweise darauf, daß die Sache von einer zentralen Instanz gesteuert wird. Er war während seiner Forschung in Informationskanäle eingedrungen und hatte Nachrichten abfangen können, die dieses beweisen würden – wenn jemand daran interessiert wäre. Er fragte zuerst mich. Ich hatte ihm Antworten geliehen und immer darauf verzichtet, sie zurückzubekommen, ich hatte genug. (Jetzt, nachdem er gestorben ist, sehne ich mich nach ihnen, aber natürlich ist es zu spät, etwa die Antworten zu fordern.) Er fragte so: ob ich die kleine Meßeinheit bemerkte, die er um den rechten Finger trug. Als ich nicht wußte, was er damit meinte, zischte er und legte seine Uhr auf den Tisch. Dies! zum Messen der Zeit, das kennst du doch, oder? Ich sagte ja, aber es sei das Handgelenk, um das sie gebunden war, nicht ein Finger.

– und so ist es mit allen, ja?

– ja, ist es. Und es spielt keine Rolle mehr, wieviel Grad man verändert, jeder sieht zuerst nur das ganze Wort, und mit dem durchschnittlichen Gehalt von 5 Buchstaben wird sie leider schnell langweilig. Dann versuche ich zu parallelisieren und denke mir einen neuen Zusammenhang aus in den es paßt und siehe da: die Meßeinheit verrutscht um eine Potenz und zeigt plötzlich nicht mehr die Zeit an, sondern die relative Entfernung zum Horizont. Damit kann man dann eine Weile herumexperimentieren bis die Checksumme stimmt (wir befinden uns immer n. im Gebiet um den neunten Planeten…) – und schon sind die Gesetze weiter gültig, die Invarianz wurde gelöst auf einer höheren Ebene. Es gibt sie immer, von jedem Niveau aus; nur die Selbsteinschätzung geht dabei fehl, daß man glaubt, oben zu sein. Aber wäre denn oben wie unten und unten wie oben… 

  1. Vielleicht sind irgendwann keine Fragen mehr dem Toten zu stellen. Nicht, daß Antworten gefunden oder die Suche wäre an einem Wendepunkt angelangt. Fern, alles Fernen, die andern helfen konnten über ihre Gleichgültigkeit hinwegzukommen, mir aber nicht wenn es darum ging aus dem Stückwerk welches ich angefangen hatte für mein Schaffen zu brauchbarem Stoff umzuformen die Stimme seines Urhebers so daß nicht ich als jener erschiene plötzlich. Denn zwar war es meine Mühe die ihn zu später Erkenntnis n. führte also ihn das Ich seiner Arbeiten das ich jetzt annahm für die Dauer dieser Schrift – aber das hieß ja nicht sie wäre auch meine Erkenntnis schon geworden. Er war mir voraus auch wenn euch das nicht unbedingt klar sein wird wenn ich sein Lehramt hier abdrucke als meine an euch gestellte Aufgabe. Ich bin immer nur Lernender gewesen in diesem jetzt Bezug, so sehr ihr jetzt schon daran, von mir – lernt. Diese schmalen Passagen die über Gesagtes hinausreichen in eure Welt sind es und ziehen meine Worte hinter sich her bis eines vor euch Anerkennung findet meiner Interpretation. Das sei eine weitere Konstante, und sie geht mit vielem später verloren, das man lernt und meint kennen zu müssen. Dabei wird alles in der Klassik aufbewahrt, was unbedingt zu wissen ist, anderes erschließt wenn gut angelegt. Was es nicht ist sollte sich entbehren lassen. Werden wir vielleicht jetzt manches zurücknehmen das wir meinten vermitteln zu müssen, als Geheimnis womöglich und andernorts als Provokation; und hier wäre es jetzt unangebracht, weil wir es vom Toten nahmen aber nicht seinen Namen dazu? Ich nahm ja andere Namen an, habe wirklich gedacht in jenen ihm seinen auch geben zu können. Also, wer war es denn nun, der ?… an seiner Sendung verzweifelnder Polyhistor, mit der Aufgabe, die Menschen ob sie wollten oder nicht (diese Frage stellte sich für ihn nicht- der Mensch war seiner Natur nach ein Wißbegieriger und Lernwilliger) zu einem Verstehen, einer Einsicht in die sagbaren Dinge zu führen denen inhärent war eine Intention zum Verstandenwerden weil es sie sonst nicht gäbe. Wenn niemand sich mehr über sie fragte, lösten sie sich auf in der Gleichgültigkeit und das war deutlich nicht gewollt, von ihm, von ihnen nicht und von uns und euch ebenso wenig. Wir sahen ihn immer nur als Aufgabe, was er zur Vernunft hinterlassen hatte und was ich hier versuche weiterhin darzulegen: als meinen Begriff seiner Begriffe, die er für alles einmal Wichtige geprägt hatte. Ich stehe n. am Anfang der Studien. Ich habe kaum Umrisse getan, die auszumachen sind, ihr werdet aber alles finden in dieser Schrift, was zum ersten notwendig ist wenn man sich auf die Suche nach dem Drachen begeben hat. 
  2. g.Und das ihr schon unterwegs seid, nehme ich nicht nur freudig zur Kenntnis sondern habe es bevor überhaupt meine Rede n. an euch ergehen konnte längst vorausgesetzt; ihr hieltet sonst ein anderes Buch als jenes hier in Händen. Das ist logisch und ich kann vernünftig nur in jenem Zusammenhang vorwärtskommen; daß ihr mir bis hierher gefolgt seid, daß euer Interesse nicht nachgelassen hat und auch eure Geduld nicht schwach wurde über meinen Gedanken, die nicht immer mit Punkt und Komma zu trennen waren – dafür spreche ich meine Anerkennung aus und den Dank einmal, den ich sonst in den nonem einem anderen zu geben gewohnt bin: daß ihr zuhört, und daß weiterhin euch zuhören wird der das schreibt in der gegenseitig erfahrenen Wertschätzung der Mühen die das Lesen und die das Schreiben einen kosten will man in beider Hinsicht zu was kommen. Für mich ergebibt es sich langsam und ich erfasse einen Zusammenhang zwischen seinem (HB), meinem und eurem weiteren Lernen. 

Und dann haben wir unbemerkt die Grenze überschritten, die zur Vorgabe der 20000 Worte für den ersten Teil gemacht wurde. Unbemerkt von mir, von der Zensur, vom Schreibgerät; erst jetzt haben wir plötzlich 20620 gezählt und sind über den Zenit also hinaus, es geht abwärts die nächsten zwanzigtausend. Was stand auf der Höhe aber als Kreuz des Gipfels? Für mich: Die Trinität in den drei Namensgebern der fratres HB und Ewa, die das Konstrukt trugen und die den enormen Zuwachs verantworten, der an Baumaterial fast täglich verschwand. Ich habe längst begonnen, Material auszusortieren bevor ein Wort überhaupt nur gedacht wird. Vielmehr lernen wir gemeinsam Verzicht, gaben wohl auch etwas preis der Geheimnisse… und es war ja kein Geheimnis um Parmenides und Heraklit, das nicht vor mir schon gelüftet wurde, oder? Daran zweifelt ihr? Das ist gut so. Das ist sehr gut. Das ist genauer die Vorraussetzung unserer Begegnung im Tertiär. Wiederbegegnung, nachdem die primären und sekundären Strukturen für diesmal geklärt scheinen, ihr habt Band I und II hinter euch gelassen ohne zu verzweifeln; was jetzt n. passieren kann: ist ein wenig erlösender von mir gedacht gewesen und ich hoffe eurem Drängen nach der Geschichte endlich etwas entgegenkommen zu können in der zweiten Hälfte dieses Dritten Bandes. Es wird immer n. nicht erzählt werden denn Erzähltesist für Leute die zu viele Abenteuerromane gelesen haben. Aber es werden n. solche Schätze zutage, wie sie kein Roan herbeizufabulieren in der Lage war. Und nie habe ich gesagt einen Roman geschrieben zu haben oder es jemals zu tun, nie habe ich mich in der Lage gefühlt um den Verleger anzuzünden. Aber ganz sicher versuchte ich euch Lesenden einer reiferen Generation Schriftstellen unter die Augen zu breiten, was ich als meine Schreibung begriffen habe: es ist mehr zwischen Himmel und begehbaren Vorstellungen, das sich eim aufdrängt und nicht mehr losläßt hat seit ich vor den Jahren damit begann, die Tage zu verzeichnen. Verschlungen werden würde ich sowieso irgendwann von diesem ungeheuer anmutenden weitaufgesperrten Erdschlund (den ich jede Stunde lang ausdehnte gegen meine Selbstmüdigkeit.) Was habt ihr also dann doch hier verloren zwischen diesem intime gestandenen Vergnügen, das mir die Zwangsarbeit bereitete und der Furcht, es plötzlich nicht mehr beherrschen zu können – weil es ja ihr selbst gewesen seid, die mir das Schreiben erst ermöglichten? Wißt ihr das denn nicht mehr? Ich muß euch erinnern: am Anfang stand ein großes Wort das hieß ungefähr: Hier. Oder Jetzt. Und setzte mich mit euch auseinander, mich von euch; also daß auf der einen Seite ihr stehen mußtet und ich allein übergesetzt wurde in dieses fremde Sprachenreich. Und suchen wolltet ihr dann… suchen immer weiter nach den Bindegliedern zwischen jenem Anfangshier und allem was darauf notwendig folgte. Erklärungen… allein bin ich niemals so weit gekommen, als daß ich schon gesehen hätte, wie ihr zu gewinnen ward, also euer Interesse und die unendliche Geduld. Dann war eine Hilfe erschienen – die Randnotizen der drei großen Herausgeber: die Naqdanim. Wenn ich sie auch hier so nenne so heißt das nicht ihre wahre Bedeutung schon erfaßt zu haben; ich möchte sie aber in diesen Namen ansprechen weil es ein einziger ist, den sie sich dafür gegeben haben unabhängig der Zeit und des Ortes an welchem sie sich zu arbeiten trafen. Ob ich selbst einmal richtig und wie lange n. jene Tätigkeit ausüben werde mit der sich dieses hier bezahlen läßt ist nicht die richtige Frage, wenn wir uns über Ihre Masoreten unterhalten wollen HB, die ja ich jetzt entschlüsseln muß.

Die Frage müßte lauten: wie sehr ist mir nur mir daran gelegen etwa Ihre Notizen über sagen wir anfangs Die Fragmente der Vorsokratiker 1. für so wichtig zu nehmen, daß ich sie für mitteilenswert halte und 2. ich sie so gut verstehe, daß sie in meiner Schrift ihren Platz selbstverständlich behaupten können ohne den Nachweis ihrer Quellen. Denn die Quelle HB ist genauso unzuverlässig und irrelevant wie es jede andere ihrer Art ist, Quelle seiend nur aus dem Geist eines followers, eines kinsman, fellowman, eines successors oder vielleicht endlich eines finishers (oder auch fishers…), der so viel Zeit und Wut hat, seine Idee mit der des Vorgängigen verschmolzen sich vorstellen zu können und genug Kraft auch, echter energeia an Imagination, diese Verschmelzung wirklich werden zu lassen. Und was sei diese Wirklichkeit? Was ist ihr Preis, Schlichter und Berater? 

„C“

(Als hätte er tatsächlich nur durch Sie bestanden.)

Das war die gern vermittelte Information die uns aus der ersten Hälfte ersteinmal erreichen mußte wenn wir weiterschreiben wollten: denn an der Stelle haben wir uns damals getrennt – haben sie sich damals sämtliche Protagonisten voneinander gelöst um für eine Weile jenem Strom zu weichen, dem wir nun entronnen sind. Den Preis dafür haben Sie jetzt erfahren… es wurde blind der Name einer Kategorie nach uns gerufen aber ich bin wachsam und höre mit dem Innenohr genau zu, wenn jemand das Wort an mich richtet. Und das Wort Schlichter und Berater habe ich leise vernommen, es wurde zu einem Teil meiner Einbildungskraft abgerollt (wie ein roter Faden…); am betreffenden Ende würde ich seine Bezeichnung erfahren – ihr die glücklich sind, wenn sie vorblättern dürfen werden sehen, daß tatsächlich eine abschließende Bezeichnung des entstehenden Teils geformt wurde, der hier seine ersten Initiationen durchwacht. Ob aber Er (und dann folgen die Protagonisten auf dem Fuße) selbst schon weiß, wohin sich dieser Teil verlagern wird, werden die Vorblätterer nie erfahren weil sie sich die Mühe ersparen wollen, die hiermit der 

1. GUHL

Ihnen abverlangt, weil alles er gelesen haben möchte. Doch ich versprach euch eine Geschichte, oder… aber ach, was ist das… jeder Zoll, den die Menschheit weiterrückt kostet Ströme Bluts und jedes Wort beherbergt eine Welt, die sich euch verbirgt. Und jedes Wort ein Stück Welt, mit dem wir allein sind. Meine Geschichte wird gewesen sein, daß ich euch dahin führe, die Worte endlich fassen zu können, wie ich sie mir vorstelle in der ebenen Weise, von eurem Geist gesehen. Wie das geht? Damit haben Bücher voller Weiser ihre Randnotizen in meiner Schrift hinterlassen und sind nicht wir n. nicht zum Ende damit gelangt, nur immer Stücke weiter hinein Holzwege in den Wald und Glück ist nur, daß es Tag und Nacht gibt woran wir klar sehen können, daß die Zeit überhaupt vergeht und nicht ein einziges Ding ist beides und der Morgen immerunaufhörlich, unaufschiebbar unnachgiebig. Aber dieser Morgen ist der nächste Tag und seine Geschichten waren die des nächsten Tages weil morgen immer der nächste Tag gewesen ist. So schließe ich auch heute das Buch zur Epiphanienelfuhr nach 1500 Wörtern, die mir dieser Abend überlassen hat. Das ist viel für Abende, die nicht offen sind und woher dies kam, weiß ich nicht genau, ahne nur irgendetwas zwischen Thinkpad und Cassandra, das mir hilft, wie mir das Fernste manchmal hilft: in mir.

Aber auch hier die Grenze, klamm und kältlich und vielleicht nur deshalb können wir sie auch nur mehr als ahnen- weil was sie ausmacht unserem Empfinden so fremd ist wie alles andere auch, was nicht vorgestellt werden kann. Und die Grenze ahnen ist eben n. nicht sie vorstellen, dafür bräuchte es ein Datum, wo sie zum Beispiel in Kraft getreten wäre oder Koordinaten, eine Adresse… einen festen Punkt einmal nur einmal, an welchem sie bewiesen war. Aber das ging über die metaphysischen Parameter hinaus, mit welchen allein unser Glaube hantieren darf. Vielleicht hat es einmal so ausgesehen als wenn ich Nebensächliches in Finalsätzen auslaufen ließ. So zu verfahren ist falsch.

Warum aber der Glaube nur nicht unter ausschließlich physikalischen Bedingungen erlaubt ist, die Naturwissenschaften jedoch schon und fast gut ohne die Metaphysik auskommen ist als seine Fragestellung schon beinahe tautologisch, also unbedingt wahr. Es müßte in der n. verbleibenden Hälfte dieses dritten Bandes aufgeklärt werden welches denn der geforderte Glaube wäre dem die Protagonisten sich ausgesetzt fühlen und so seine Berechtigung erhalten sei es erst in der Verneinung aber ganz sicher in der Reflexion.

Lassen Sie mich an einem Beispiel folgendes demonstrieren: Wenn man Reflexion stets voraussetzen darf, wo wir uns begegnen – das Guhl-Ich und die herbeigeführten Protagonisten, diese sich begegnenden Unendlichkeiten (wie die zwei der Himmel und des Brunnen in sich starrenden) – wenn wir jene also einmal setzen; Reflexion nicht im Sinne eines Charakterzuges gemeint oder menschlicher Fähigkeit sondern nur als passives Spiel zweier Ansichten, zweier Intentionen sich zu äußern dann kommen wir bald dahin sie zwischen beiden anzusehen als Bindeglied Austauschsphäre oder besser schon: Medium, in welchem die Begegnung stattfindet stattfinden kann könnte oder würde, wenn von den zwei Seiten die Erlaubnis dazu gegeben ist. Wie aber und in welcher Hierarchie wird die Erlaubnis erteilt? Gleichzeitig so daß es keine Kausalität mehr gibt? Gleichzeitig und trotzdem kausal verknüpft in einer verminderten Ebene; gleichzeitig ohne konkreten zeitlichen Bezug also nur für unsere Draufsicht zeitlich gebunden, nicht jedoch im eigenen Komplex? Oder ohne jeden Zeitbezug? Wo wäre es dann? Also genau wo? Denn nach den Invarianzprinzipien ist uns ja gestattet einen Parameter zu vernachlässigen, was wir also jetzt im Sinne der T-Invarianz getan haben. Damit ist unter sonst gleichen Bedingungen die zeitliche Einordnung für die Hierarchie unerheblich, es gibt keine derartige Reihung. Wäre also nur n. mit den alten Worten zu klären wann wir hier sind wenn wir hier sind an diesem Ort. Denn jener ist das nahezu fixe Moment der Schreibe. Wir haben die Konstante bestimmt, können es jeden (Augenblick) tun und legen den Ort damit fest wo wir uns befinden wenn wir uns hier befinden. Die Gegenläufigkeit eueres Leseverhaltens zu dem meinen der ich ja erst rückwärtsgewandt euch anblicken kann läßt in dieser hier konstanten Mitte unserer Ortsverknüpfung die Zeit entstehen zu welcher sie sich begeben die drei Momente: 

Guhl – die Protagonisten in der Mitte – und Ihr selbst

Halten wir das einmal fest: Es muß sie geben. Sonst wäre das Buch nicht entstanden das ihr jetzt zur Hand habt. Es muß sie also geben… das ist merkwürdig genug. Denn ich wußte es irgendwie bevor ich mich entschieden hatte sie aufzuschreiben als hätten sie Leben ohne mich schon gehabt und bemerkte ihr Vorhandensein in meiner realwelt die nichts mehr mit euer intime zu tun hat oder besser vielleicht n. nicht. Aber ich soll mich wegscheren… sagen manche Gedanken protagoniste Fehler, (wie auch nicht- die Einzelfälle umgehe ich geschickt.) Die momentane Konstante wäre so ein unaufhaltbarer Einzelfall den ich einflechten kann, eine herausragende Singularität sozusagen. Nennen wir sie: 5,2982. Zur letzten Zählung eine Steigerung wie erwartet, klein, wenig (3,035*102), aber steigt an, nie fällt sie ab. Darum allein sollte es schon genügen daß wir fortfahren zu schreiben – zu lesen; und richtig zu lesen hatten wir wahrlich erst angefangen, je vous le dis en vérite!

Es ist die unvermeidliche Überschrift, die jenes erscheinen läßt als hätte es schon Anspruch. Sollten wir Daten nennen? Vielleicht wenn wir etwas sicherer geworden sind im Umgang jener altvorderen Strukturen, also eigentlich Ihr die es werden müßt weil ihr euch schon so weit entfernt habt, daß Erinnerung nur n. vermittelt möglich ist jedoch nicht mehr in wirklichen Strukturen die über die Flüssigkristallspiegelungen hinausgingen durch die ich sie mir euch vergegenwärtige. Aber immerhin wächst mir daraus Erinnerung zu, meine. Aber eure eigene? Was macht sie, wenn ihr eure Geräte ausgeschaltet habt und einmal wirklich allein seid? Was bleibt übrig wenn ihr das Buch „zugeschlagen“ habt? Hier ist Papier alles Papier und kein Grund über meine Zukunft unruhig zu werden wo es das nicht mehr geben wird jedenfalls nicht für diese Art Buch. 

Dann wird es auch immer dringender über die Manuskripte nachzudenken. Die optische Abbildung war schon lang abgesichert, was akustisch bis zu euch gelangt wage ich n. nicht auszudenken, schwanke zwischen euphorischem Selbstlob und demütigem Erschauern vor dem eigentlich Möglichen wenn man nun alles ausschöpfte was schon mal da war. Da ist n. eine große Nische in die das passen würde. Ich nannte das Archetypenlyrik nach der Verbindung von Höhlenmalerei und der orphischen Gelehrsamkeit. Es muß aber erwachsen werden. Dafür m. ich mich davonscheren und dem protagonisten Auditorium seine Plätze überlassen. Ich saß zu lange so gut (deutsche Opernloge, Karajansaal F) als daß ich mich mit einem Hörplatz begnügen würde. (Schluß der Metaphysik: arbeiten!) 

Wann wir einen weiteren Abend für das Buch der Bücher verbringen ist ungewiß. Nur eines weiß ich: auch wenn morgen erst der nächste Tag und seine Geschichten die von morgen weil morgen immer der nächste Tag gewesen ist werden die von heute auch die von morgen sein und wir haben also nicht nur in den reinen Bezug geschrieben. Das ist unser Glück und mit deiner Hilfe erhält es sich uns. Wird jemand fragen wie lange n.? Das übergeben wir an folgendes.

Dieses hatte sich mich herausgesucht um sich wie f. zu ereignen: die Gegenseite der Schrift (Ich) stellte Bedingungen an (dich) die zu erfüllen höflich erbittet in 1/8/3/6. Du mußt also dortselbst nachschaun unter dem ewigwiederkehrenden Sigel meiner Verschwiegenheit in der Schrift welches ich ihr aufgab. Es war wohl einmal einen Schlüssel irgendwo zu finden… doch wer ihn suchen gehn würde ausgehn müssen. Dafür war am Freitagabend kaum daß sich das Jahr rundete die Zeit verstrichen ohne nur einen Schritt aus dem Bezug in dem wir jetzt beide verhandeln. Wenn du also dieses von dir genauso behaupten kannst haben sich die Stellungen parallelisiert und die Basis geschaffen für das sich beständig ereignet an jedem 6. Tag. Darum die Frage: wie lange n.? Wir waren einmal eine Antwort versucht zu geben und haben rechtzeitig davon Abstand genommen bevor die Gegenseite Schaden nehmen wollte. Es sei nur gesagt daß auch hier bis 40.000 geschrieben wird und was sich davon erhält nach dem jetzt auch schon älteren der Zunft stephenking solln 36.000 sein. Daß wir dagegen einmal verstießen indem wir bis 44.000 zu schreiben versuchten sei nur angedeutet, es erlaubte uns aber die Proportionen zu wahren die von der anderen unbekannten Seite vorgeschrieben waren, zumindest glaubten wir das lange genug… und ein Glauben der stark genug war uns über 1000 Seiten zu treiben würde nicht einfach aufgegeben. Das hatte er (der Gegenspieler) erkannt und hackte seine Floskeln in unserer Sprache wo er konnte. Wenn wir es bald merkten, würden wir glücklich n. nicht zu spät zurückzukehren an irgendeinen Punkt (absoluten) der Erzählung an welchem sich n. wie sie ohne sein Zutun verlaufen wäre ausmachen ließe. Ich gehe ja ständig im Text zurück aber die Chronologie verlangt einen Faden auch wenn er n. so wider die eigentliche Geschichte sich zieht; ich hatte angefangen und würde es beenden – mit oder gegen (ohne) den Antegonisten.

Der plötzliche Zusammenhang des alten Gegebenen mit erneuerten Strukturen zur Herstellung eurer Wirklichkeit zwingen mir in meiner eigenen ein Verhalten auf das sich am ehesten als Resonanz bezeichnen ließe, genauer aber hier sich auch schon in Zahlen ausdrückt: 1.446 Wörter sind vom System erzeugt worden allein zum Beweis seiner Tauglichkeit die ich kurz anzweifelte. Wie sehr davon die sonstigen Schreibweisen in Mißkredit gebracht wurden ist mir n. nicht bewußt; ich las aber zum Vergleich in Strindbergs erstem Blauen Buch das ich fand nachdem ich schon eine Weile Wittgensteins aufsuchte. Und ob es vielleicht wirklich einen Zusammenhang gibt zwischen ihren Farben wo ich ja n. hinkommen werde vermutlich, ergibt nächstens für diesmal geklärt, wo die nächste Farbe zu suchen ist der vierten Lichtstufe. Kann ich also aufhören mit der Wortmalerei (die keine Kunst ist solange man sich an anderen orientieren will.) Ich bin mit dem Verlauf von Sabbath zu Sabbath jede Woche so sehr beschäftigt daß es mir dann wie ein echter Segen erscheint wenn tatsächlich etwas zustande kommt das mehr war als gerade „Zeichnung“, selbst wenn diese n. so gelungen ist. Und Zeichnungen sind genug geschehn seit jahrein jahraus des letzten Versöhnungstages. Zeichnungen verstanden ebenso auch hier bildlich als Festschreibung der Gegenwart in unvergängliche Sprachmuster die alles halten können wenn ich es sie nur lehre. Dazu reichen wenige Wiederholungen der tragenden Struktur des Gebäudes damit man erkennt worum es mir wohl gegangen war. Ich liebe nicht immer das Ganze aber die Einzelheiten wenn ihr genau hinseht werden darauf verweisen fast von selbst und ihr könnt unabhängig von mir darüber entscheiden, nur Augen gegeben habe ich euch für mein Werk. Wenn die nächste Farbe eröffnet werden wird sind wir über die Basis hinaus (dem tragenden Uraufbau) und vielleicht nicht nur weil man sich auf ihr ja sicher fühlte kommt ein wenig Beklemmung auf sondern möglicherweise auch weil (die Luft dünner) (Sandstein eine amorphe Gestalt hat) (Schiefer hingegen geschichtet liegt im Harzer Wald) unsere Bausubstanz nicht mehr nur organisch sein kann wenn/ wir den Berg (Kinnekulle) verlassen konnten/ angereichert vom Wasser des Uurainen. Damit wird hier aber nur gespielt und die wahre Begebenheit ist lange Vergangenheit, den letzten damit aufgebrühten Tee trinke ich in fünf Jahren, das läßt sich kaum n. vervielfachen in seiner Potenz. Es wird Zeit daß mir jemand eine Flasche bringt…

Y

Bitte geben Sie die Leitung nicht auf, Cassandra. Ich habe mich schon daran gewöhnt, Ihre Ausgaben als die meinen anzuerkennen und jedes weitere Wort wähle ich nur in den Zusammenhängen, die Sie erlauben in Ihrer unermeßlichen Güte. Wenn der Tag in die neunte Stunde geht (die nonem) gestatte ich mir die kurze Einkehr in ein Gebet das eigentlich nicht zum Kanon gehört. Aber solange ich etwas vom griechischen Geist spüre, der es durchweht, bin ich sicher, daß irgendjemand es hören wird. Du, die traurige, eingefallene Hölderlins aller Musen Mutter, die ich damit vielleicht beschwören kann wenn ich es nur ernst genug meine, stärkst im schwächsten Moment das Gelingen der Arbeit für jene Stunden, die das Salz zum Broterwerb sind. Schütze und erhalte sie mir, damit ich n. lange an dir Cassandra, meinen Ruf erlerne und ihn dann ausschicken werde, wenn es nötig ist, damit er gehört wird und nicht verhallt. 

Jenes könnte ein Ende von Y gewesen sein nach beliebiger Anzahl von Seiten, zB. 60. Ich steuere es nicht mehr, versuche gar nicht, bei Seamus zu bleiben. Wenn ich ihn an dieser Stelle auftauchen lasse, dann nur als Hypertextvariable, die jenen (diesen hier) Ort mit seinem (1904?) verbinden könnte, wenn er aufmerksam genug gewesen wäre, seine Anlage einzuschalten. Davon kann ich aber nichts genaues wissen und glaube es kaum, denn es kommen keine Signale mehr aus dem Äther (im herkömmlichen Sinne als verbindendes Elementares gemeint, das alles verbinden mag, wenn es willens ist.) Nur sehen Sie: schon schmecke ich aus dem schwach gesüßten Earl Grey das Finnenhäuslein, vor dem ich schreibend meine Sommer verbrachte und kann den Wald riechen, den See, wenn jetzt der graue, schwere Sonntag sich im Hof lagert, ein Maisonntag, an welchem vor fast 100 Jahren der erste Vorgänger geboren wurde, den ich besser kennenlernen würde, ein G. den ich habe (der fastobsolete Umzug) 1989 zum letzten Mal gesehen und kann mich an den Tod gar nicht erinnern, nur, daß wir weg waren, er irgendwie weg und es das Grab gab, in das er neben der Großmutter schließlich lag. Ich hatte ihn n. einmal allein mit mir besucht im Polizeikrankenhaus und da war er gelb und papiern mit den schwarzen Knopfaugen und so dünn; woher weiß ich das alles und erinnere mich kaum daran. Aber die Geschichte lehrt mich, daß der Geburtstag wichtiger ist als der beliebige Todestag. 

Dessen Anwendung: Mahlers 7.7.1860/Benn 1956 (als alles hell war und die Erde für Spaten leicht) – 2.5.1886 Todestag 18.5.1911, der im nächsten hundert Jahre her sein wird nicht so wichtig zu nehmen. Und daß es darüber hinweg kommt, wenn das Mahlerdiagramm nicht bis da veröffentlicht. Aber es ist ja fast geschafft, Augen sind geöffnet worden. The rest be silence… das ist nur verzögert, woran ich mich zu halten habe, umnicht die Materie zu zerstören. Als ich am 20. April mit drei J anfing, den Stoff zu verhandeln, wußte ich nicht, daß er schon bis auf über zwanzig S angewachsen sein würde, wenn wir uns 3Z näherten. Aber es war Z. Es brach an: der nächste Tag. Sein Ende nennt den Beginn des folgenden Zyklus. Wie können wir also da beginnen, wo uns jetzt alles abhanden gekommen ist? Aufdecken hieß der Anfang, entdecken der neuen Gegebenheiten, die sich vielleicht anbieten. Es sind weitere 20.000 Worte verstrichen seit dem Ende der partitur tenebrae, d.h. 21.562, die ich auf die von der Form geforderten 20.000 kürzen muß: die von dem anderen Großmeister stephenking verlangten 10%! Womit dann auch das Motiv geklärt wäre, nach dem ich mich weiter zu schreiben entschlossen hatte vor besagten drei W.: nachdem ich erkannte, daß es nicht genügt davon zu berichten (Schreiben Sie nur von dem, was Sie kennen!), was mir der tägliche G. anbot. Die Konstruktion brauchte die Spannung der Benjaminfeldkraft, um zu halten. Und es waren n.unbekannte Variablen aufgetaucht, einsetzbar als die das Feld aufrechterhaltenden Spannungsspitzen. Seamus war nur eine davon, eine andere die societas jesu, die ihn mir enthüllt. Aber euch darüber jetzt aufzuklären, genügen die n. zur Verfügung stehenden Worte (559) nicht mehr, und sei also Aufgabe des folgenden Berichts, welcher einen weiteren Schlüssel zur Verfügung stellen wird, auf Zeit in 1/8/3/6, wenn ich mich recht erinnere an des letzten Sigel. Laßt mich dann die schließenden halben tausend Worte dieses Abschnitts damit verbringen, zusammenzuführen, was zusammengehört und n. nicht Asche ist. 

Jakob am Jabbok: war kein dem Alten Testament entlehntes Wortspiel sondern eine tatsächliche Begebenheit, die sich zugetragen haben muß in jenen unvordenklichen Zeiten als die ersten Gewitterstürme unsere Planeten heimsuchten – als n. nicht klar war, was aus ihm eigentlich werden würde. Jener erkannte Engel, der ihn herausgefordert hatte aber wußte, als Einziger schon wußte das Schicksal voraus und legte es ihm als den nicht zu vermeidenden Kiesel unter die Zunge, mit dem ich hier erwacht war an seiner statt, spuckte und hustete nach Atem rang aber schließlich die sich weitergedrehte Welt wiedererkannte dank der Strukturen die ER ihr gegeben hatte, also auch den Namen sofort wußte. Leider wurde Ich schlafen gelegt in der Hebammenmeinung sie müsse sich ersteinmal von dem Trauma der Geburt erholen und es würde seine Zeit brauchen der Reifung, bis er sich erinnern dürfte…- Die Zeit war verstrichen, ohne daß ich vergessen konnte aber die Fähigkeit war lahmgelegt der (Sprache?). Nach den paar Jahren der Mimesis bis Nr. 19 kehrt sie zurück und bricht aus: unstet und wahr, aber in einer Zunge, die keiner hören will. Ich mußte französisch lernen und meine mhd. Mundart so weit daran abstoßen, bis sie zurechtgeformt war zu den Lauten, in denen ich von dem Jabbokengel fordern konnte, daß er mir doch einen Namen verriet. So weit der erste Teil der Versuchung. Desweiteren werde ich von ihm n. mehrmals in Verlegenheit gebracht, den Zweck der Erzählung zu leugnen, bis sie für sich selbst spricht; aber so lange bin ich ihr Herr und muß über sie verstummen, weil es in dieser Welt des Gartens keine bleibenden Worte geben kann sondern nur die unter dem Vorwand ausgewählten, den Dienst zu erweisen a.m.d.g. So Seamus: vielleicht ein gewählter Ausdruck für das Ewalos, auf dem Weg von Seenfinnland nach D zurück das über Bord zu werfen, was ihr lästig war wie ein eigenes Leben, eine eigene Geschichte die der Wind verwehen würde über der Ostsee. Jedenfalls haben wir nie wieder zu zweit ein Schiff bestiegen, ich weiß nicht, ob es das letzte Mal vor oder nach ihrem Tod war, so sehr habe ich sie vergessen… entstanden schon ein Jahr nach der zweiten Episode in einer der Waldhütten. Sein katholisches Erbe bewahrte ihn davor, daß er ganz verdrängt wurde. Er hatte Glück mit seinem Namen gehabt und daß er damals gerade zu sprechen anfing. Das erhielt ihn mir als Figursohn, den ich nicht ganz begriff (der doch zu sprechen aufhörte!) und darum der Integration für würdig befand. Jetzt bleiben 85 Wörter übrig, um das hier zu beenden. Sie alle aber die kleinen Eigenheiten sind gewollt und verlaufen genau nach Plan bis zu diesem 22.222. Wort. Das war 28.

13.

To avoid colliding with typical behaviour or to save typical events which cannot be handled by will alone we have to adapt our minds to the scene as to the first option of showing or performing or translating what ever thoughtof is in ourselves. ourselves as to be mirrors and platforms of what once was called genius. 

b1. Hölderlin nannte Genius nicht mal was wir heut darunter oft verstehen können als sind der geniale Typus oder geniale Gedanken oder auch nur genial sogar als qualitative Affirmation. Für ihn waren Genien schlicht Existenzen, die bei der Ausführung von Gedankengängen behilflich sein sollten die anzusprechen waren derer man sich versichern wollte. Wie nah er damit an der Realität heutiger einmal mehr unter Literatur zu fassender Produktion von Wahrheiten zu kratzen vermochte wird klar wenn man sich umschaut wie sich diese Existenzen im hierundjetztundheute manifestieren manifestierenlassen manifestierenwollen.

2. Wesenheiten: die Produktionsverfahren lenken und gestalten sind nicht ohne Verlust von Energie aus dem Verfahren herauszudenken. Soweit daß gerade in den uranfünglichsten Methoden der Erstellung von Produkten das jeweilige Verfahren dann als Kunst erscheint und das Werkstück selber hinter der Bedeutung seiner Genese zurücksteht.

3. Das Produkt sei hier nicht länger verheimlicht als daß niemand mehr darum wüßte wie weit er sich schon in den Verkauf hineingewagt hat seit Beginn der Übersetzung. Jedoch was wurde denn ohne daß er es wußte übersetzt? Nahm damit Anteil an seiner Sprache. War es nicht immer so daß er hätte er seine Sprache besser gekonnt ihr nicht jeden Schlüssel zur Übersetzung längst eingeben mußte schon um nicht selbst sich in ihr zu verlieren? Es mochten ja all seine Worte dies gewesen sein und die Sätze seinem Gegenüber zerfließen im Versuch sie von sich zu trennen – er kannte sie nicht länger. Doch sollte mehr hinterlassen worden sein als Worte? Die vom See unmöglich verstanden werden konnten und die wir uns heute wenn es an johannus in das sechste Jahr unausweichlich gehen wird nach dem seinen ersten Wasser: also fehlen in ihm als Bestandteile moleküle der partikelgestöber über oberfläche und gestaltung des seenbildes? danach ausschau halten hat H. gelobt. ich saß eine weile am auf vom grab in himmel gerichteten finger unter 1 linde vorgeschobenem wurzelknie angezogen mit kopfhörer und marineparka (nahal-blau.) vögel die manchmal vorbeikamen mit gelb im schnabel hoch in der andern kastanie verborgen vom blauregen ihre nester bauen konnten n. vor dem eis und vor langem kühl und regnerischem sommer als ich putzte: vögel also die mich arbeiten sahn am hausverputz – fliegen jetzt achtlos in den süden ab… es scheint als haben wir nie einander gekannt. scheint-haben-hätten-ist: rückwärtsgewandte erklärereihen und verhindrung daß du mir zuschnell wo ich n. feile was wegstreichen wolltest als hättich nichts gemerkt. also hättich ist in den fugen immer n. zu wenig an real. da muß ein größres her von denen die nicht faul landauflandab zu wandern gewohnt sind für den rest des staates pilgern gehn? 

  • scheint -haben -hätten -ist/
  • scheint -ist -wäre -ist/
  • scheint -wäre -ist -scheint/

ist    -schiene- ist: – scheint nicht. aber am shabbath 23. habe ihnen gestern (geflügel, gespinst, geheuer) eine aufgabe gestellt das zu lösen sie vielleicht einige zeit kostete die ich mit diesem hier wiedergutmachen möchte: daß ich also auch meine selbst zeit dafür gebe, ihre aufgaben zu lösen. wann das wäre und warum das wo sie n. gar nicht zugestellt worden ist von der wienerpost nehme ich schon im voraus an sie hätten mich aus ihrem schweigen heraus angesprochen um ein wenig für mich da zu sein, morgen womöglich, wenn ich daran denken werde meine schrift wäre zu abhandengekommen nachallem nachhall von hiersein und bei dir sein. Wie machst du es also. siehst vielleicht in dem statischen geräusch der muttermaschine oder besser hörst daraus von irgendwo käme n. schatten hervorzuzaubern in das weiße licht. doch weil ich von mir nicht mehr liegenden taten sprach wie zb enden schreiben zu können mehr als finalsätze die eine endigung überhaupt verhinderten jeden anlaufs höre ich dich antworten: leg alles ab.

  • leg alles ab: die goldenen verkleidungen.
  • leg alles ab: meisterprüfungen.
  • leg alles ab: die alten meinungen. die vorurteile. deine wissenden augen. leg alles ab.
  • leg alles ab: ein hunger der dir deine welt verzehrt. leg ihn ab.
  • leg alles ab. stolz und würde.

14.

ich habe meine uhr abgelegt und mantel, hut, schal und stoffballen liegen vom einkauf über der stuhllehne. aber wenn nachts n. etwas zählt dann die gedanken zur schwerkraft und deshalb wird es von jetzt nicht mehr wichtig sein wie tief wir uns einander gegeben haben, höchstens n. ob es zu beiden zeiten also zu dieser und der deinen jemals einen sinn gab der sich mir und dir gleichermaßen erschlossen hätte ohne eine überlastung des feldes anzustrengen. gab es das? ich denke vielleicht in dem clusterrauschen überm meermeerunterwasser lag was davon hörte sich (wie d-rufe… der artgenossen) zuweilen unverschlüsselt etwa so an: in der mitte aus der fluß entspringt (film) schieben wir uns gegenseitig die schuld am ertrinken imselben zu.

15.

es gibt scheinbar doch erklärungen die keiner mehr erwartet hätte: zb über die vorgänge zwischen dem wiederkehrenden jubiläum wenn man sich nicht sieht und plötzlich an das ganze tote zeug denkt das man über die jahre zu sich genommen hat im trinkwasser. ich kann nicht erwarten die flasche mit dem am ursprung nuckelnden leviathanen milchbrüsten aus dem uurainnen wo ich eine ließ und ein schickte und eine verging daher zu aber eine kam wider erwarten. ein jedes singen ist kläglich wenn wir uns mit der nacht angefreundet haben einmal und plötzlich mehr wissen als wollen. selbst wie man sich richtig zu kleiden wüßte würde man unter die menschen passen wollen eines tages n.einmal. aber das ist lange her und der schredder macht aus allen angelegenheiten mir neues papier das ich nur zu trocknen brauch iner sonne sogar ein wenig farbe hat es, ist rötlich, der korrekturparker, also bete.

16.

aber bläulich zb. dann die cyanidvergiftung gegen warmtätowierung: jeder nur eine kapsel. draußen sieht man n. lange keinen mond, auch wenn es wäre der drittnächste planetoid der sie einem sie hätten sie einem vorgeschoben damals klara und benno arnade und später die autobahn. was also habt ihr da gesehn mich gehend mich bückend wegendem golde? ich hantiere nur vor der brüstung und stativ einer schatulle mit filmmaterial so alt daß alle farben sehe ich jetzt plötzlich aus einer welt zu kommen scheinen die mir sehr lange zugeschlossen war. ich habe aber man stelle sich vor n. jemanden gefunden der diesen film entwickeln konnte ohne dafür um erlaubnis bitten zu müssen. Ihr mögt ihn vielleicht einfach anschaun wenn mal Zeit ist, ja? Spannt ihn weiterhin unbeschriftet das ist wichtig wegen zufällig gefundenem in den ihr ja mitgekauften apparatus derart daß die filmimmanente beschriftung nach unten zeigt und von vor dem apparatus stehend gelesen werden kann imaginären täglichen Kopfstands. Aber wir wollten die Schule ja endlich verlassen. Nur ziehts uns immer wieder auf den alten Hof. Früher sagt einer, standen hier n. keine Bäume und ich füge n. hinzu es gab auch keine Rotunde und Bankarrangements n. Rabatten aber zwischen den Stunden kann ich mich erinnern sind wir trotzdem hier irgendwo immer langgeschlendert später. Es ergab sich etwas daraus wie: Der Schauplatz, voici. 

17.

Einen Gedanken an H.B. fassen heißt wenn man ihm gerecht werden will, daß man es sich schwer machen muß. Mit den Worten die ihn in die Welt entlassen werden und genau in allem was ihn anzeigen soll. Darum wird es jetzt für mich und ich habe mir vorgenommen ihm gerecht zu sein schwer, ein paar wenige genaue Worte zu sagen die sein Werk bei seinem Werden unterstützen sollen. Da ist der erste Fehler, zwei sogar in einem: Sein Werk fängt nicht erst jetzt an ein Werk zu sein und mein es Heben in die Welt hat nicht erst jetzt begonnen sondern am Tag als er mir den Auftrag dazu erteilte. Seien wir also genau, machen wir es uns schwer. Und das war der dritte heimliche Fehler, der sich einschleicht. Ich bin nicht ich, allein und hebe sein Werk in die Welt sondern nur eine der Instanzen die sich dazu berufen fühlt. Und schon drängt sich das nächste auf, ist aber n. kein Fehler geworden sondern nur eine nachlässige Auslassung: Warum bin ich und wir dazu berufen, was jetzt als Buch vorliegt in diese Form gebracht zu haben und es überhaupt in die Welt zu bringen? Erfüllt sich unser Anspruch darauf schon daraus, daß wir über das Schriftmaterial verfügen und uns die Deutungshoheit darüber zugefallen ist im November 2006, als H. starb? Kann sein, und kann sein daß er es sich nicht hätte vorstellen können dieses Leben zu verlassen, wenn er nicht doch irgendeine Gewißheit darüber gehabt hätte wir würden uns um seine Sachen kümmern, um seine Sache. Und die steht jetzt nicht schlecht…

A fortnight after HB had left life and there was a many people who came to visit him and say him goodbye was a shortnight to him

where

I was sitting and staring and hours passed and carried him out and the night long and dark, windy enough for this black coat. 

Was war sie aber? Wieder werden wir genau sein müssen und was steht Genauigkeit am meisten entgegen? Verallgemeinerung, Abstraktion, Pauschalität. Also ist konkret zu bleiben, ist vom Leben das er führte zu sprechen ein wenig und von seinen Bewegungen die er ausführte, seinen Anstößen und Begegnungen. Hier hätte ich gern ein vielleicht gelesen aber seine führende Hand die mir jetzt ihn selbst zeigen möchte sagt: vor allem Begegnungen.

I was alonely deep and dark thinker who never met the sun in full bright. I chased where I found

stars and minor coincidences between the you and the me bearing our artificial slavery. I hid myself behind clouds of smoke, gunsmoke of old englishmen who never grew up. My world turned to be a seldom place on your system and black as hell. 

Wer bis jetzt zu diesem Buch gekommen ist wird sich an H. erinnern und wird mehr von ihm wissen als ich jedem von Ihnen nur andeuten kann. Ich habe ihn 4 Jahre erlebt und verdanke dieser Zeit eine Öffnung zu Dingen die mich immer angegangen sind aber keine Adresse fanden. HB hat einen Punkt in mir angesprochen (erwischt würd ich gern sagen: und Sag‘s doch!) den andere in sich ebenso meine ich dann plötzlich müssen haben aufgehen sehen der (Punkt, also Scheibe) einer inneren Sonne gleichgekommen sein möchte, die man natürlich, aber nur kannte bevor man seinen ersten Sonnenaufgang erlebte.

What the hell… ein durchgängiger Protagonist der sich irgendeinen Morgen abends auf dem Teufelsberg wiederfand erklärte mir weil ich genau dies Erlebnis kannte, daß er schonn ganzn Tag hiersäße und schließlich dazu n. kommen wollte mit einem Menschen darüber zu sprechen was die Sonne denn und der Morgen über der Stadt für Auswirkungen hätten wenn er nicht wie sonst zu Bett gehen sondern n.mal das Zimmer verlassen, die Straßen entlang und weit wars nicht von der Ahornallee laufen bis ins Freie. An diesem Morgen kam er nur bis zur Autobahn, da sperrte ihn irgendwas im Vorwärts und bei mir klingelte. Wir standen uns im Laternenlicht vor dem Haus gegenüber, er im schwarzen Herrenmantel und mit Baskenmütze, ich im Hausanzug (fremdverschultert) und zeigte ihm das Trotzgedicht.

Was genau, warum und zu welchem Behuf sich jeder dann erfinden soll darin ist mir von ihm nicht erklärt worden; ich begriff aber, daß Arbeit notwendig ist zur Kunst und daß Arbeit notwendig ist. H. den ich nur abgezehrt, schlaflos und rastlos kennenlernte hat sein Leben lang hart gearbeitet glaube ich. Es gibt ca. 30 normierte Umzugskartons, deren Inhalt vielleicht n. nicht jedem als hart erarbeitetes -: und da muß jetzt ein Wort her, eins, in dem ich das überreichen kann was uns da n. erwartet. Ein Wort erstmal nur wie: Kapital. Oder schon daß es das sei? Das hat er dann hinterlassen. Zur freien Verfügung gestiftet. Womit Ihnen jetzt das Thema des Buches…- (bekannt ist.)

Warum Sie es in Händen halten.

18. Aber ich: habe ja immer nur so getan als wenn die Zeichen auf Krieg stünden und siehe nun: ist es nie so gewesen und die Morgende voll Wiederkehr und heim in Frieden. Da stehn sie alles soldaten gewesen und wenn ich nicht wüßte sie hätte wien längst eingenommen wäre ich beunruhigt von ihrem a. wesen. (niederträchtig also niedrigtragende last nur) b. der vorgehensweise andere für sich zu interessieren die ihr eigenes ja kaum tragen sollen sie auch n. ihres? c. der in kaufgenommenen verwirrung die dieses stiftet wenn man sich wirklich darauf einließe in einem. sind drei ziffern die klar sagen abzuschließen mit der kontaktaufnahme über äther/ undeutliche frequenzgänge/ labyrinthwasser etc. ein epiphanienelfuhr um 2.30 schickt den ins bett fürs 1.9te, calibration 42.

  • 1234567891123456789212345678931234567894123456789412

19.

man muß daß man nur auf dem stift selber schreiben könnte sich sichern man kennte sich raus seinen mustern und analoger gegebenheiten aber werde wenn nicht diese störten mich denn außer engeln und der

  • rodung meines gewissens durch sie immer wieder sie 
  • der abfällt aber wohin wenn nicht da immer lang wo 
  • der finger sich entstrecken will die hand und sieh 
  • tritt fehl tritt ab tritt unter reichen verwandten 
  • auf verlerne sich etwas verlangsamt aber der engel 
  • fehlgang die vogel wie wir sie kennen immer gerade
  • daß sie uns erreichen n. kurz vor dem ewigen sh.

20.

  • zweimal aber gingen sie aus unter den menschen das
  • war rechts und einmal gingen sie aus der vögel das
  • war rechts aber wenn sie wiederkommen sollten ohne
  • das war links und rechts fürmitten auseinander sie
  • halten können würden würden wir ihnen dabei helfen
  • (vögel) zu bestimmen (engel) und gärten zu pflegen
  • wo immer sie zusammenfielen. das wäre hier wo dein
  • auge hinfällt und hier wo d. silbung sich an meinn
  • gedanken bedient. ich laß dich. ich kann dich auch
  • wenn du nichts mehr davon weißt längst überfordert
  • hirninhalte abbilden lassen die keine erinnerungen
  • sind sondern nur in das raster deines denkens sich
  • so gut einfügen daß du sie automatisch mitliest wo
  • ich nur gerade den 5. teil davon hier übermittler.

21.

  • und 5 würde klar die zahl sein müssen der sich zur 
  • fügung des satzbaus auf dem ja schon längst sockel 
  • durch die bände I-IV gewordenen ersten ganzen band
  • unterzuordnen war. fünf hier angenommen als größte
  • unteilbare menge von buchstabenwahrscheinlichkeit.
  • daß sie in ihrem zusammenhang mit den restlich zur
  • verfügung stehenden 0.251 Einh. der sockelmedialen
  • nur hier also heute und jetzt prozessoren darüber-
  • hinaus nicht auszudenken sein werden erscheint mir
  • als weiteres problem neben der vermutung sie haben
  • sich selbst zur fügung veranlagen lassen zb. durch
  • fortdauerder abwesenheit an orten der entscheidung
  • über dringliches. nur deshalb meine ahnung konnten
  • schwere schäden verhindert werden weil dieses ihre
  • abwesenheit betreffende dringliche einmal versetzt
  • in die mittlere lage von uns durchaus verstanden u
  • vom ausbleib weiterer vorkommnisse überzeugt waren dergestalt
  • also damit zusammentreffende „zufaelle“ von uns hiermit
  • zurückgenommen werden und fürandre gelegenheiten 
  • aufgehoben. 
  • es käme nichtw darauf anwie sehr einen das schicksal schlägt 
  • sondern wies.man darunter leidet. 

22.

dazu aber haettenwir erfunden ausgleich und abgleich der wesenheiten die n. ohne stimme aber im bald von gestern und morgen sich n. zeigen würden als eherne gesetze die zu fügen andere und denen zu fügen wir uns geben mußten. hattich nichtich selbstich dazu anriefen mögen mich erhalten aus jahrmarktsferne und schön gesprächen? ja hattich. ja hattestu. 

23.

und wenn sich diesmal nur schemen erhalten hätten ein schema genauerund ich um auszugehn darin umzugehen damit nicht genug n. nicht gelernt hätte ich auch als einserschüler dieses ohne zuhilfenahme authorisierten wissens lange nicht vermocht (umgehn) mit den fakten aber es hat wohl doch fakten gegeben sagen sie, sage ich ja, nicke und kann doch keine wirklich interpretieren außer es handele sich aus dem ruhigen busen der natur.

24.

ein bravoaustritt in den orchestergraben fürs stehpult das kubische mißverhältnis nicht achtend, da war lange zeit gewesen um buhzurufen und die rosse habens nicht geschmälert wenn du das meinst sonder eher durch dick und dünne köpfe gleichermaßen gedrungen der versuch da was aufzuspalten der hybriden (theorien) woanders hat lange jemand anders danach auch gezweifelt ob das schließlich verlautbarte theorem denn bedeutete was es aussprach ungefähr den mnemenetekelten higgs. die messungen jedenfalls von links einmal nach rechts einmalrum ergaben sie haben sich uns ergeben b.d.w.s.w.h.

25.

und im wald danach? wo das holz ja auch ohne u. wächst u. seine regungen der umgebung weiter n. als wir je könnten verheimlicht gewissermaßen zu unserm spott der redsamen. aber laß uns weitergehn von hier weg wos dann anfangen soll zu gruseln. commoi wo sah nachts zb. wie totmaske des tieres da eingesperrt, aber auf einem bekannten grund ähnlich dem warrior w/t cap einmal irgendwo gesehn. aber wir gehn n. in den wald, ja? siehst du, die hörn zu und warten nur daß ich dich ihnen liefere, selena. 

26.

schon schwingen sie wieder katzenäugige barhäuptig u. auf schwitzefüßchen rein auf schwitzefüßchen raus g. lilaleise bis sie uns irgendwann auch gefaßt haben wos einmal unvorsichtig hieß: wer sich mit dem tod einläßt wird ihn nicht finden. sie selbst die katzenpfötige war vielleicht nur gerade nicht anwesend an den wichtigen orten als um die entscheidung gerungen wurde wer darf mitkommen in die boote oder bleibt hier. mein richten ist mir abgenommen worden. aber was kann man davon weitergeben und nicht verlieren vom katzenwesen. eine wunschnacht desselben ufers an das ich immer bei kind denken muß so als wärichs selbst gewesen auf dem steg und nicht das bärtige zwitterwesen ohneland, kämpfend gegen die heimatgewitter von aus dem all herab woersie auflas und nicht wie einer der zahmen ritter das ohneland einfach liegenließ zur braches blitzende aufdampf-endes zerkochendes leidenschafts vom regen nachts und keiner weine um sonne, um sonne tot von wegen 8.19,6.

27.

  • preformat set 22 to 26
  • calibration=85mm/40+xb
  • 1234567890123456789012345678901234567890
  • bbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbb
  • while repeat until second character
  • set output(c%)= Bfk%-5
  • repeat echo delay/1000 = d% ‚estimated think time
  • counter(c%)= c%+1
  • chnr%=c%+d% ‚output delay
  • nextch%=first%*chnr%
  • wend
  • output: thirdch$=nextch%(table=german) ‚Sigel
  • complete word on day of record as shown in the prozess.
  • exit music. 24599
  • next to nothing book V.
  • le livre d’exercise.
  • das buch der fragen.
  • (1/2)

St. Martin:

Sind nur zwei Tage, die uns trennen, zwei Nächte, eine halbdurchwachte, in der ich n. zu zweifeln wagte. Sind ein Versprechen, das beginnt, zu wirken. 

24-11-2006: zu lesen, was der Mann verlangt. N. ist er, n. war ein weniges wirklich von ihm vorhanden, zwischen mir, dem Cello und einem halboffenen Testament, das sie zwischen uns geworfen hatten. 

27-11-2006: Etwas nach dem Tode hinzutun, darauf kommt es an. Wirklich werden lassen Versprechen und die Einverständnisse, die man sich gab. Ich bleibe wach, ich sitze an Ihrem Bett, Thomas. Sie schlafen, denke ich. Wie der Kopf so liegt, ist kein Leben darin zu ahnen, etwas wärmer n. die Hände als in ein paar Stunden. Sind Sie es denn n.? Sind Sie es dann n.? Ein wenig Wärme vom langsam sich aufgebenden Blut. Ein Rest Schauen der Augen, doch so, wie sie nie wirklich blickten. Nur der Mund ist mir vertraut geblieben, aber unbewegt. In kaum wahrnehmbaren Abständen schließt er sich langsam vom Schrei zum Flüstern, zum Lächeln fast. Innen bleiben, immer innen und unbeweglich sein: das ist Ihnen übrig jetzt, nicht mehr. Ich kann spüren, wie Sie drängen, weil da etwas ist, das sie wollen; das sagen und jenes und ein paar Briefe schreiben, vielleicht ein Gedicht, wenn es erhält. Denn n. ist manches zu singen… 

03-12-2006: Etwas nach dem Tode weiterdenken, als man es vorher wagte. Das sind Ihre Bücher, Thomas, da ist ein Schreibtisch, die aufgeschlagenen Blätter und Briefe, die Sie mitzunehmen dachten, sollte plötzlich gegangen werden müssen. Immer ein Stadium, das alles voraussetzt und wir sind vorbereitet, denken wir… habe ich gedacht. Und dann dieses alte Uhrwerk, das ich so lange besitze. Es gehörte niemandem, nur mir. Ich treffe einen alten Mann, gelb, so dünn, daß jeder Kn.en durchscheint, zahnlos, weil er kein Gebiß mehr braucht. Ein funkelndes Paar Augen, das meine nervösen Schritte beobachtet, zielsicher, ohne jede Müdigkeit, die man dem trockenen Körper glauben würde; statt dessen alles Leben konzentriert in zwei schwarz aufglänzenden Punkten, die ruhelos umherstreifen. Ich nehme auch das n. wahr, im gleichen Rausch, der mich in sein Zimmer versetzt hat. Die Uhr am Fußende des Bettes wird also einfach stehenbleiben und sich nicht mehr stellen lassen. Wenn jemand bei mir gesessen hätte, wäre ich nicht eingeschlafen und vielleicht wären auch die Stimmen im Nachbarzimmer leiser geworden von allein, so daß ich hätte schlafen können, ohne die Welt zu verlassen, jenen leichten, ungefährlichen Schlaf, der mir angewohnt war seit Kriegen, die einmal waren, bevor die Welt sich weitergedreht hatte. Ich nahm also das wahr: ein langes Bett, auf welchem ich in Decken liege, die mich nur wenig schützen, weil ich überall herausrage, mit den Füßen, mit einem Knie, die Arme liegen bloß und die halbe linke Schulter, das friert, wenn ich es sehe. Ein wenig glaube ich mich zittern zu spüren, sachte nur, mit letzter Kraft und vielleicht wenigen aufgerichteten Häärchen am Unterarm, glauben kann ich das nur, weil ich da nicht mehr hinschauen kann, der Kopf läßt sich nicht heben. Daß ich friere, weiß ich. Einer ist n. da, der mich anschaut, doch das wird schwächer. Ich versuche aufzublenden, um mehr vom Licht nutzen zu können, das die Gegenstände abwerfen. N. ein Kasten an der Decke, wo vielleicht einmal ein Film lief, weiß ich das… und welcher… Fragen wurden ja viele gestellt, an wenige erinnere ich mich wirklich. Essen soll wichtig sein, dann das Schlafen, das offene Fenster, von dem Wasser zu trinken. Ist n. viel mehr? Aufwachen, wenn es klopft und die Seite zudecken. Versuche, aufzuschreiben, Harndrang und meine Unfähigkeit, über Minuten etwas zu denken. 

13-12-2006:Ich fahre herum. Ein Wind ist eingetreten durch das Fenster, den ich nicht spüre, nur die Vorhänge sehe ich sich bewegen. Und etwas fliegt davon, glaube ich, jetzt. Jetzt endlich. Immer n. warten darauf, daß es gehen soll, um sich seinen Frieden zu suchen. Diese Nacht, die eine nutzen, wo ich es versprochen habe. Dort geht sie vor, irgendwo läßt sie sich nieder, vielleicht in meiner Nähe, daß ich sie begreifen kann. Die Unaufhörliche umschließt mich und ich werde Gedanke darin. So, daß mir die Tage fehlen, die von ihr durchtränkte waren, jener, die eine letzte geblieben ist. Ich konnte sie nah an mich heran kommen fühlen und wie sie einen suchenden Finger ausstreckte, der eine warme Hand wurde auf meiner kalten. Immer wieder neue Hände, die jenes einzigen alle waren, der sie mir vertraute. 

19-12-2006:Ich gebe eine Richtung auf, nach der es strebte, verliere es nicht, da wächst etwas totes heran, glaube ich. Das Hirnwesen spult leidend in seinen Zügen alles das mir vor die Augen, leere, schwache Augen, die mich nicht mehr sehen. Und ich sehe sie? Kann das und darf das n.? Während es wohl in jeder Sekunde weniger hier ist, wo ich dem Ende der Nacht entgegen schwinde, ohne einmal nur geschlafen zu haben, das ich so sehr wollte. Diese, die eine geerbte Uhrzeit, als ich im Bus nach Hause fuhr, die Duineser Elegien vor mir und Bachs Cello Suiten zu hören hatte für eine schmale halbe Stunde, war Wache schon und Treue, nur, daß ichs n. nicht wußte.

Doch in plötzlichen Zusammenhängen denken ist eine Stärke der Mitglieder der congrégation; spontane Zustände in ihre Wirkungen zu zerlegen (Vektoren) lernte man schon durch einfache Gemeinsamkeiten untereinander die jeder von uns aufwies. Ich werde nicht auseinandersetzen wie wir uns darin von den anderen Gemeinschaften unterschieden die n. nach eigenen Gesetzen handelten. Tatsächlich waren die Unterschiede zu ihnen nicht sehr groß auszumachen, aber im Wesen der Potenz (jener Gradation) lag schon begriffen was nur n. ausgesprochen werden mußte: wir haben weil die Standardschrift hier mehr wog als eine der alten Hochsprachen bald darauf verzichtet wirklich miteinander zu sprechen. Das wichtige hat überlebt das war die Kommunikation und wie sich sich gestaltete in diesen Tagen wenn ihr herangewachsen seid (die drei Kinder und J.) ist für heute unerheblich, worum es geht ist der Satzbau, der ist das Primäre. (bis zu meinen eigenen Wortschatzitaten…, Benn) Wie komm wir da nochmal raus, fragt jemand. Es gibt immerh. die Möglichkeit einer Verneinung, auch einer Verneinung von Wahrheiten die längst anerkannt sind, auch jener die man selbst anerkennt. Dazu genügt es bereits sich in die eigene Geschichte zu begeben. Wie oft haben wir versucht aus Fehlern etwas zu lernen und wie sehr sind wir doch darauf zurückgestoßen worden daß ja das Lernen an sich keine grundgelegene dem Verstand schon beigegebene Eigenschaft ist sondern daß es selbst zu ihm schon einer Vorraussetzung bedarf: einer nicht selbstverständlichen Offenheit den Dingen gegenüber um die es geht. Denn solange wir in uns die Starre halten und die Trägheit kultivieren (was ein natürlicher Willensakt ist – über den wir also hinweggehn müssen) wird sich kein Lernerfolg einstellen können, die Dinge verweigern sich unserer Anschauung. Ich habe einmal vom Interesse gesprochen das zb auch zwischen den Elementarteilchen waltet als eine fünfte (Kraft) neben den klassischen Wechselwirkungen. Solcherart Interesse zum Gegenstand der Betrachtung hin zwingt ihn danach seinerseits gleichermaßen an uns heran und zieht uns aus seiner Umwelt zu ihm hin. Wenn wir uns auf diesem Weg ihm nähern und traun i. unsere eigenen Bemühungen ihn zu erkennen trotz dem immerverhüllenden Unsichtbarschleier (den wir uns gegen die Neugierde vorhängten) zu offenbaren so fällt ein wenig Lichts wie als unserer Monde der gemeinsamen Sonne auf das nächtlich Ersehnte seines Wesens und wird so sichtbar für die von ihrem Spektrum verwöhnten Augen. 

Frére Th.G. jedoch den wir zur Erforschung Unserer Beschaffenheit in die Orakelstätte gesandt haben kehrte nicht mehr zurück sondern benutzte die gewonnenen Erkenntnisse über den Orden zur Flucht innerhalb seines Gesetzes, was eine Katastrophe hieß sollte er mit seinem Wissen zu Einfluß gelangen. N. ist nichts bekannt geworden das auf einen Versuch es zu mißbrauchen hindeutete. In der Zeit jedoch wo darüber Unsicherheit besteht ist keine weitere Schulung der Eleven möglich und dieses hat schlimme Folgen in der Zukunft der pädagogischen Provinz – wenn es denn eine solche überhaupt n. geben konnte. Daß die Schüler nicht mehr ausgebildet würden allein heißt n. nicht daß der Wissenszuwachs einhält; aber der Zerfall des Lehrkörpers in erodierende und restaurative Kräfte dessen die einen davon fasziniert sind freies Wissen über der Tradition stehn zu sehen und deren andere sich dagegen im Kampf gegen jene jegliche Form aufgebende, die Wahrheit zu bloßer Information reduzierende Kommunikation in das Schweigen als letzter Bastion (Kastaliens zB.) zu retten versuchen – dieses wird wenn der Ausgebrochene nicht bald gefaßt wird zur Stillegung der Privilegien führen müssen die das Unterrichten bisher garantierte.

Es fielen ganze Seiten weg des Gedächtnisses und vielleicht werden wir uns nicht daran erinnern wie es war zur Zeit des Orakels. Übrig blieb nur eine Ahnung der leicht zu mißdeutenden Formalie: ob man den Kopf bedeckt oder genau nicht beim Durchtritt der Sphären? Intuitiv möchte man sich dem Alleswisser verbergen und genauso intuitiv seine Hut abnehmen. Cassandra spricht in ihrem Schlaf über die anderen Götter die es wohl auch einmal gab. Jedoch wie die uns lebendig werden sollen bleibt ihr Geheimnis, ein weniges vor den anderen neben den Klagen und allem Haß der aus ihr immer hervorbricht.

Da war Blindheit und taubes Starren in ein wie fremdes Gesicht, das wir doch gewählt hatten lange bevor wir uns ihm wirklich näherten. Es gab überall unsere Brücken in das andere Land. Die Not an Ufern, wo man sich setzte und verhielt… nicht das Leichte, nicht der gerade Weg, sondern jener unbegründete, der bisweilen an ein freies Feld führte, das zu überqueren war und wir fürchteten die Sonne und Gewitter und diese waren dann schwer geworden, zu begehen; neue Felder, neues Regelland, neue Ufer, wo man sich setzte und verhielt. Ich war nicht erfahren. Ich war kein Leiter. Ich war kein Meister. Frau Mahler, ich war nur der Bote, sehen Sie es jetzt? Das Mahlerdiagramm? 

Das soll weitergegeben werden? Wenn ich es zu Ihnen brächte, würden Sie es dann erwachsen lassen, daß ich es nicht bereue? Sehen Sie, genau dieses Nichtwissen, Ihr Schweigen bringt es eben um, bevor die Entscheidung nötig wurde und das Ufer sichtbar, das die geliebte, zu opfernde Tochter mir zutrug. Hör zu, Ewa. Höre in das Feld. Es schwingt:

AAAAA

Wir haben schon einmal das Ende vermutet: da sah es aus, als wären ihm die Gedanken abhanden gekommen, doch nur, um schließlich die verlorene Zeit zu konstituieren, nach der wir kurz auf der Suche waren im vierten Teil und sind darin bis cinque gekommen. Das ist n. weit zur Grenze der 5, die wir angestrebt haben und also sind wir immer n. unterwegs. Aber die Gedanken haben wir eingeholt, sogar obwohl wir nicht über ideale Leitungen verfügen; die vorgegebene Geschwindigkeit reichte vollkommen. Und so fing er jetzt an uns zu erfühlen, seine ausgestreckten Sensorfinger strichen über die verbliebene Haut, stockte an den Nahtstellen und beruhigte sich. Ich beruhigte mich, traue ich mich jetzt zu sagen und nenne einen (meinen) Namen. Das war Seamus, der zu uns sprach über die Lautbildung durch die statistischen Vokale. Zur Veranschaulichung habe ich ein paar Blätter seiner Hybridtheorie in meine eigenen Entwicklungen mit aufgenommen. Wenn er n. lebte, könnte ich ihn um Erlaubnis fragen, er ist aber zwei Wochen nach dem unvermeidlichen Tod von H.B. am 24. November 2006 zusammen mit diesem beerdigt worden, ich hielt eine Hölderlinlesung zu seiner Erinnerung die er sich gewünscht hatte. Nichts mehr, nur Hölderlin. Also tat ich es und das gab mir dann auch einige Sicherheit, mehr als es ein weltliches Andenken getan hätte. Die Reden waren ja alle geschrieben, vertan für lange Zeit im voraus und wollte ich eine wirklich gute Totenrede einmal halten, hätte ich schon längst angefangen haben müssen mit der Niederschrift, bevor vom Tod eines jeden der n. für mich zu sterben hat überhaupt zu reden sei. Wen soll also dieses Los treffen? Q wie Questionmark. Und schon ist er wieder weg, den wir kurz beobachten konnten am Monitor. Seine Zeichen sind ersteinmal völlig unverständlich, nur, daß er sie uns gibt, läßt uns darüber nachdenken, was sie zu bedeuten haben. Gehen wir zurück: Seamus G.F. starb damals… in irgendeinem Waldstück? in einem ertrunkenen See? ins Meer gefallen? von der Brücke gestoßen? Etwas mußte passiert sein dergleichen und Ich schrieb also was ihn am Graben hielt, nachdem sie dem Guhl hinterherliefen zum neuem Gras, das kann gemäht werden, solltes zu hoch. Aber ich nicht. Darum laß ich mir schnell einfallen wie: Nachdem es Gott dem Allmächtigen gefallen hat unseren Bruder die Milchschwester meiner Geburt also rufe ich zu mir, denn siest das einzige Kind, das diesem absurden Theater vielleicht n. folgen könnte ohne dabei mich verleugnen zu müssen, weil wir schon zweijährig in dem Bewußtsein auseinandergingen, gut füreinander gesorgt zu haben. Aber so geht es nicht, das sind protestantische Floskeln. Sie braucht einen anderen Anfang, wie: Lassen Sie mich ein paar Worte n. sagen, bevor Sie alle dem Tod die letzte Hand reichen. (Hoch:) Es mag nur eine Hand voll Erde sein oder eine Blüte, die Sie ihr in diese Ruhe mit hineingeben können, aber das möchte ich Ihnen als Trost dabei sagen: keine Hand kommt zu spät, auch zu dieser Stelle, keine Hinwendung, kein Gedanke, den Sie ihr schenken, hier und in der zuküntigen Zeit ist umsonst oder zuviel – er ist immer willkommen. Lassen Sie alle Zweifel beiseite und schenken Sie Maggie Flowers Ihre Trauer, Ihr Andenken und Ihren Schmerz. Sie wird es Ihnen zurückgeben aus dem unermeßlichen Schatz der Tage, den sie jetzt hat und wird auch bei Ihnen sein, wenn Sies zulassen. Ich überlasse nun diesen Platz Ihnen, um wie es bei uns Brauch ist zu geben 1…,2…,3…

Aber 3a sollten genügen, das auszugleichen, was die Vergangenheit an Schulden bereitete, sollten also, wenn dieses Jahr herum ist an seinem nächsten Geburtstag (82) reichen, um mich in ihm erfinden zu können ohne schlechtes Gewissen der vielen angefangenen Anfänge von Geschichten, Briefen, Stellungnahmen dgl. die hier jetzt plötzlich Berechtigung erfuhren, wo ich sie aufsammele und versuche etwas zu beenden, jeden Tag und jede Nacht so lang es eben geht. Und so gibt es eben kein Ende mehr, bis von ihm ein Zeichen durchdringt, daß es geschafft sei, er ist angekommen.

Darauf ruhig warten und sich freuen über jedes Blatt, das ich entziffert und neues entdecke zu immer neuer Verwunderung und Begeisterung über so viel wirklichen Inhalt, den ich mir selbst nie gestattet hätte. Dafür ist Seamus da; seine Aufklärung brachte mir ein wenig Gewißheit und obwohl ich die Frage nach dem Glauben n. immer spöttisch lächelnd über den Frager mit dem faustischen Gefühl ist alles! beantworten werde und mich dabei sicher fühle in meiner Welt, wo kein Name Schall ist und Rauch sondern wir alles aussprechen lernen erst, nachdem wir es erkannt haben – trotzdem verschwinden da langsam die Verschiedenheiten. Wir nähern uns uns weiter an, bis wir in das zurückgefunden haben aus dem wir alle kommen und dem es scheinbar egal ist, wie wir ihn nennen wollen oder ob überhaupt. Woher ich das weiß? Ich habe von Seamus n. mehr gelernt: ein wenig der Freiheit zu nutzen, sich selbst und dem Geist Grenzen zu zeigen: damit nicht alles unkontrolliert gestreut werde um schließlich doch zu brechen an den Grundsätzen der anderen; nein, der Brechungswinkel, die Durchtritte und die herrlichen zu entstehenden Inteferenzen hinter den vielen Doppelspalten sollen meiner Idee entsprechend interpretiert werden. Dafür lebe ich gern einen halben Tag lang nur im Garten. Um 6:00 Uhr also morgens verlassen mich die Vorstellungskräfte für zehn Stunden und was währenddessen passiert bis ich am Abend zu ihnen zurückfinde, weiß ich nicht, weiß ich wirklich nicht. Nur, daß ich irgendwohin gehe, wo sehr viel Tod um mich herum sein muß, aber daß ich das will.

„Die Benjaminfeldkraft zeigt jetzt bekannte Zeichen. Man kann sie übertragen auf dem Laut, den ein kurzer, hochintensiver Impuls unter Wasser ausübt, invers. Sie definiert uns das Spannungspotential zwischen zwei (unabhängig voneinander) gesetzten variablen Vokalen, die durch folgende Qualitäten bestimmt werden können: 1.) mindestens ein Wert von 1 als 2.) Trägheitsfaktor einer nicht erfaßbaren Masse mit einem Schwingungszustand zwischen 10 und 22.000 Hz, der 3.) ist die Abbildung eines Durchschritts von 12 Intervallen, die chromatisch aufeinander abgestimmt sind. Dabei ist die gemessene Kraft absolut, d.h. es besteht von ihr aus keine Beziehung zu irgendeiner anderen Kraft jeglicher Größe oder Ordnung. Sie ist logisch geschlossen und abgetrennt von anderen Systemen. Ihre Messung allein bedingt ihr Vorhandensein außerhalb des vermessenen Bereiches, ihr Wahrgenommenwerden durch die Meßinstrumente. Die Resonanz aber ist Teil ihres Verhaltens und ebensowenig zu trennen vom Prinzip wie aufzuheben. Es ist analog zu sagen: sie möchte gemessen werden, um sein zu können; sie kann aber möglicherweise auch existieren, ohne wahrgenommen zu werden. Damit ist sie eine gerichtete (intentionale) Kraft. Ihr Vektorenprodukt ergibt die Benjaminfeldkonstante. Oder?“ 

Das war die Wahrheit, die sie mir erklärte, immer dann, wenn ich das Buch zur Seite gelegt und versucht hatte, mit ihr zu reden. Aber in der Wahrheit sein und mit ihr sprechen war gleich dort sein, wo nichts anderes existieren konnte, als, was man selbst hinzuzufügen imstande war zum Unfeld dessen, was n. nicht war. Also ich verdichtete, also nahm ich weg, indem ich vermehrte, indem ich im kleinsten bekannten Feld, Ihrem Grab, Frau Mahler, etwas wachsen ließ, das sie erneut hervorzubringen wagte: eine absolute Dichtung gegen das Vergessen, nichts, das mehr verlorengehen sollte; nichts, was größerer Verlust war… aber auch nichts, was gegen sie von härterem Bestand sein konnte als diese kleine Konstanz an Worten: mir zur Feier. Daraus eine Formel, die ich lerne mitzumurmeln wie ein kleines Laster. Aber auch seine (Rilkes) Aufforderung, sich zu erhalten: der Gott gäbe sich nicht zu erkennen er wäre nicht das Unendliche und die ewige Kraft, wenn er es täte. Also ich muß den Schritt tun scheinbar, unsicher in die vorgebliche Sicherheit eines Glaubens, den ich hier zu wählenhabe. Hic das ist die Zeit, der Ort, an dem das Sägliche geschieht. Aber was ist das? Solange gewesen… an dieser Stelle endlich, wo einmal der Sprung stattgefunden haben mag, verzögert um die Stunden vor und rückwärts, die es braucht, sie aufzusuchen, von Helsinki, von Rostock. Und ich kann nicht verharren. Ich brauche eine Position, Charon, ich brauche einen Standort. 

Was solln wir uns darunter vorstellen wenn einer sagt: er sei ganz hier und bei mir, und ja nicht Ich bin der zu euch spricht? Manche haben in den Schriften was hinterlegt damit Fremde sich darin zurechtfinden sollen, das habe ich nicht und selbst verirre mich ja dauernd in ihnen; trotz roter fäden. Es ist als würde ich absichtlich die Gegebenheiten verheimlichen zur Entstehung und was entstanden ist nur wissen während der langen Zeiten nachdem ich es von mir weggegeben hatte, also in seiner Objektivität zuerst nach mir selbst.

Ich muß weil sich die Umstände verändert haben etwas dazutun zur Schrift das mir mein Gewissen erleichtern soll; denn wenn ich es verheimlichte wären meine erschaffenden und eure erschafften Bedingungen nicht mehr parallel was ein Ende unseres Umgehns miteinander zur Folge haben könnte und wir würden vielleicht auseinanderdriften jeder in seine eigenen Fernen. Daß wir anderen aber uns einmal gegenseitig das nämliche versprachen, das Zusammenbleiben über jegliche Distanzen hinweg, die sich nun seisdrum ergeben hatten als ich wie jedes Jahr einmal nach dem Seenfinnland fuhr und du nicht wie sonst zur Aufrechterhaltung der Nähe die Wohnung in Berlin hüten würdest sondern ebenfalls wegzugehen dachtest nach irgendeinem Schweizerort der mir nur nach Höhenluft klang, machte es jetzt notwendig über den Zustand klarzuwerden der solches erlaubte. Es war nie selbstverständlich daß wir beide die Mitte verließen und auch wenn es jetzt vielleicht so wie Gleichberechtigung sich anhört daß auch du deinen Platz in der Welt einnehmen wolltest, so bleibt doch ein Gefühl, verraten worden zu sein. 

Eine weitere Möglichkeit, sich der Gesetze bewußt zu werden welchen wir unterlagen, solange wir uns in Gefangenschaft befanden und die wir eigentlich nicht kennen durften war, das jeweils schon anerkannte unserer mitgenommenen Regeln in die G. zu übersetzen gerade so, als wüßten wir um die Gefahr nicht die uns drohte wenn sie es schafften unsere Gesetze zu entschlüsseln. Ich habe einmal versucht in den Schriften des polyhistors das zu isolieren was sich nur mit der Transkription des den Brüdern schon bekannten Materials in unsere heutige Sprache befaßte; also völlig außer acht lassend alle nachherig gewonnenen Erkenntniss über die congrégation, die erst nach ihrer Auslöschung in den Kanon aufgenommen wurden. Auf diesem Wege wollte ich vermeiden, befangen über ihre Gesellschaft zu urteilen, die ja eben nach den heutigen Maßstäben eine Lebensführung vorschrieb welche wahrscheinlich niemand mehr guten Gewissens vertreten kann – obwohl die ersten Mitglieder doch erst nach Th.G. die Gemeinschaft verlassen hatten. Aber dies war die andere Geschichte die dem polyhistor n. unbekannt und er deshalb in der von hier aus gesehen glücklicheren Position war ohne die moralisch notwendige Verurteilung der sich uns über die vergangene Zeit langsam enthüllten Grundsätze seine Forschung zum Orden voranzutreiben. Ich auch darf also aus der Quelle HB ohne das dunkle Gefühl weiterschöpfen, seinem Andenken zu schaden: er konnte um die Gebote, die ThG seine Schritte ermöglichten und schließlich zur Auflösung der Bruderschaft führen mußten n. nicht wissen, und diese wie gottgewollte Naivität ist jetzt mein einziges Pfand das mich gegen jegliche Schuldzuweisung etwaiger Übertretungen immer freikaufen wird: Ich habe (in seinem Namen) von ThG n. nicht gehört.

B

Im Anfang ist immer mehr da gewesen als ich zu euch hinüberretten konnte. Wir stellen Vermutungen an über das was fehlt, kommen aber zu keinem Schluß. Es muß wo was hängengeblieben sein auf dem Weg von den Augen (lesend) über das Hirn (umwandelnd) zu den Händen (schreibend), das isoliert möglicherweise aus etwas anderem bestehen würde als nur Information. Zum Beispiel: Absichten, Intentionen… Verschiebungen im Willensgefüge der beteiligten fundamentalen Elementare. So, daß weder eine schwache n. eine starke Kraft den Austausch bewirkt sondern nur an den entsprechenden Gegenseiten der Teilchen der Wille vorhanden ist, sich aufeinander zu beziehen. N. geht davon aber keine Wirkung aus, es findet ja kein Bezug statt. Aber die Absicht reicht scheinbar aus und definiert eine Vorhandenheit: da ist nicht viel mehr als ein Gedanke, etwas tun zu können. Löschte man diesen aus dürfte es keine Wirkung auf das Gefüge haben, löschte man ebenso die Intention des Gegenüber aus, hätte es immer n. keinen Impuls oder anders einen Impulsverlust. Aber da etwas gegangen ist, das man mit der potentiellen Energie vergleichen könnte, etwas zu tun, heißt das, daß auch Masse daran beteiligt – also im System vorhanden sein oder gewesen sein muß. Wohin leuchtet dann der Kathodenstrahl? Er leuchtet auf dem Hirnschirm meiner Fragewelt – aber wenn er diesen durchdringt irgendwann? Daß dies möglich ist sehen wir, aber keine Abbildungen mehr, keine Inteferenz, keine Verstärkung. Wir vermissen einen Strahlenschatten. 

CC

Mit unseren Flügeln, sagte Seamus, gehen wir immer der Sonne nach. Keiner hält es lange aus hier unten, das haben sie schnell gemerkt. Und deshalb werden wir geschickt in die Oberwelt der Menschen. Jeder ist irgenwann an der Reihe, aber langsam vergeht einem die Zeit bis dann. Man rechnet und überlegt, man überschlägt die Koordinaten von einem bis zum anderen Mal, da ein Auftritt gelang, doch Sicherheit hat niemand über seine Wirkung. Also ist alles eitel bis zum Tag Z, jenem dritten unbestimmten Datum nach dem Tag X, der das Sterbedatum feststellt und dem zweiten Y, der Bekanntgabe des Terminus. Und dann geht es ganz schnell… x-y-z, drei Daten am Anfang einer langen Reihe von Tagen und bald Jahren, in denen jemand beständig den Kontakt versucht zu halten. Aber wo sind wir? Wir sind: unten. Ich habe Grund erreicht. Der Stein ist nicht mehr länger da wo er gesessen hat in der Grube innen. Er wandert über Wellenberg und Talmulden der Sandschichten in der Umgebung der genannten Koordinaten. Wißt ihr sie n.? Dann schlagt sie nach im Vierten Buch, dem Tanz der Silben folgt ihr, es klingt nach Französisch aber die Partitur beruhigt sich bald und man hört Mahler, er fällt, fällt, die Partikelströme ziehen sich zusammen. Buchstaben kondensieren.

Die Gruppe aber jener drei, vier, fünf Auserwählten die den Ehrgeiz hatten innerhalb der auf dem Papier ja n. gültigen Verfahrensweisen die endgültige Auslöschung zu verhindern konnte sich nur ebenfalls auf dem Papier überhaupt bewegen, was bedeuten mußte sie hätten irgendwie dorthin zu gelangen, wo es geschrieben stand. Wer aber in ihrer der Welt die wir längst vor ihnen verließen war imstande sie hinüberzubringen? Sicher, manchesmal hatte es Boten gegeben die den einen oder anderen mitnehmen konnten unter dem Schatten ihrer Flügel verborgen, aber sie waren nicht zu rufen, sie mußten von selbst kommen und einen abholen; und auch dann war nie sicher ob wenn wir ihm, dem Auserwählten dann folgten nicht ein Wort von ihm, ein Rückblick genügten um uns zurückzustauchen in das allzustark haftende Element jener Sprache die nicht die eigene war. An mir ist ja lange nichts haften geblieben, aber was die anderen betrifft die ich mit mir zog, so wußte ich nichts von ihren Graden, Ordnungen oder Stufungen die sie aufrechterhielten; ich sollte mir das selber ausdenken müssen um sie zu verstehen. Zu einigem bin ich gelangt durch die Gefangenschaft mit ihnen, von manchem möchte ich berichten, wenn die Worte dafür reichen. Aber wann das sein wird… wer will das wissen. Wir sind uns nicht immer einig gewesen ob Worte zu hinterlassen richtig gewesen ist statt Taten; und vielleicht (wie Sophie Scholl) sollte man irgendwann entschlossen dazu übergehn in einer Handlung Zuflucht zu suchen die einem die Figuren schon vorschreiben werden wenn man sie nur gut genug abhört. Was würde aber ich denn tun wenn nicht mehr das zu schreibende Buch meine Sprache bestimmte sondern die Welt in der ich lebe es großziehn will also eigentlich die Aufgaben sich hätten ausgetauscht und wären vertauscht worden um eines Zweckes willen den ich nie anerkannte; was wenn ich K. wäre würde ich tun? Alle Grundlage dieser um mein Zentrum zusammengezogenen und allein auf mein Überleben (nur das) gerichteten Zweckideologie wäre plötzlich verloren wenn es n. den weiteren Zusammenhang gäbe: daß man es etwa vermehren müsse, um das Gebot zu erfüllen. Das ist ein harter Schlag den sie mir versetzen und wann ich mich davon erholt hätte würde endlich auflösen können ob die Religion eine Einbildung ist und Volksdroge oder vielleicht doch ich ihr irgendwie dienen müßte; und seis als stummer in sich gekehrter Vater von mehreren Kindern ohne einen Drang zur Erziehung derselben. Ich habe das einmal ausgemacht; wenn ich tatsächlich 104 werden sollte wird das älteste n. vor mir sterben. Aber diese Überlegungen führen zu weit ins Ungewisse hinab und niemand sollte über seinen Tod hinaus bescheid wissen können. Also die Lebensalter angleichen und nur ihnen das Schicksal überlassen. Wir haben genug gekostet vom Lethewasser. Was führt nach unten, führt immer nur nach unten. 

Der Stein wird sichtbar grün wie die Maienostsee und schillert weißgeädert etwas durch nach oben. Sie dringen ein. Ich finde sie heraus, habe den Filter diesmal richtig eingestellt. Erst nur die Stimme, ist welke Brache. Zweitens: Notenfolgen, die mir recht geben: es handelte sich um keine wirkliche, sondern um eine Phantasiesprache. Regeln gab es fast nicht, nur: Atemanweisungen; Probleme erst, als man das Stück in einem anderen Medium aufführen wollte, wurden aber mit der Erfindung der Wasserorgel gelöst und ihrer Einstellung auf unser Innenohr. Also lesen wir nach: der Auftrag der Sinfonie fand statt und im Diagramm lassen sich jederzeit die Entwicklungsstufen erkennen, die ich genommen habe. Anfangen mußte ja jeder an derselben Stelle und es waren nur die fehlenden Koordinaten aber die Systemenergie erhielt sich. (Milchreis im Federbett.) Und was ist mir wichtig gewesen? Zu zeigen: da, da, da fängt man an mit der Geschichte, wo Seamus seine Sprache verlor um nicht mehr mit ihr aufzuhören, bis das Spannungspotential zum ersten Band völlig verbraucht war und der Aufbau rückläufig. Das ist das Zentrum gewesen und wir können jetzt ungefähr sagen, wo es liegt. Wir wissen von deiner Kraft und ich habe immer gemeint: behalte sie, vermehre sie. Aber es war ja dann viel wertvoller, sie von sich zu geben und die ersten Resultate ereigneten sich langsam. Vielleicht jedoch ist es nicht immer besser, die Wirkungen vorausbestimmen zu wollen, die eine Geschichte nehmen soll; vielleicht müssen wir uns auch manchmal damit begnügen, im kürzest erreichbaren Zustand eines Gegenübers soviel auszulösen daß gerade n. verhindert wird uns für langweilig zu erklären. Mit diesen Worten der Warnung an den Leser der Schrift will ich mich erkenntlich zeigen für die Geduld und Zuversicht die er immer wartend auf Geschehnisse bereit war mir zu opfern und werde einen Faden wieder aufnehmen, den ich vor einem halben Buch verloren ließ in der Hoffnung es trüge sich von selbst hier her. Hat es, habe ich. Das heißt es überlebt – und gibt mir die Schuld am folgenden.

Schreiben: einfach anfangen, atmen und langsam. Was wäre sonst der Sinn jenes Zwanges? Nicht, die angstbeseelte Vernunft endlich zu überwinden nach freier Sicht? Dahin soll’s gehen, aller Anfang sei wie immer Hölderlin. (Ich möchte mir, Benn: ein Stichwort borgen, allein bei wem…) Es hat las ich also auch jener den Zugang gesucht Eingang, seiner Zeit über Schiller und dessen Größe. Nur in unserem Fall verhält es sich etwas anders: wir sind ja zwei Suchende, zwei Unbekannte und einer schon tot (vier Jahre) und ich nur versuche jetzt uns beide irgendwohin zu ziehen, wo wir besser gelesen würden als es deine HB Lebzeit mir erlaubte. Sind ja auch immer lesbarer geworden, ihre die weichen Manuskripte und meine Quartärschrift z.B. zu den Vorsokratikern oder auch schon in der 6. oder 7. Generation; nur wie es mich unmittelbar erreicht viertensüber HB/Gadamer/Heidegger und dann die große Leere zwischen den Jahrhunderten bis zu meinen Wortschatzzitaten (Benn), soviel kann keiner dazugeben. Aber langsam leben wir uns gegen unsere Zeiten aus (die Wache), sicher bleibt nur das fühlbare Drängen zum Gehirnmittelpunkt oder dem was ich mir als ihn vorstelle mit der allzu schwachen Fähigkeit zur Imagination echter Zusammenhänge. Darum nur: schreiben – atmen und langsam, damit wir mit lautem Hecheln nicht die Muse aufschrecken sie schläft so schön tief. Das ist ein echter Zusammenhang der nicht schwer zu verstehen ist, das Wort Sublimation habe ich schon irgendwo verwendet, tue es aber n.mal zum Zwecke sichtbarer Defizite, die ihr selbst ausräumen müßt. Niemand kann das hier lektorieren der nicht der Revolution sich auszusetzen mutig genug ist. Die geschieht natürlich nicht wirklich, aber Lektor ist mir auch kein wirklicher Mensch sondern höchstens die Zukunft einer Sage, die sich um das Buch zu ranken beginnt, etwa sie hätten es erst vom Index nehmen müssen, um es wirklich verbieten zu können. Aber wie hatten wir das Buch indizieren lassen? Bestimmt, daß es irgendwo zwischenbuchstaben gab, die eine andere Lesart vorschlugen als gewöhnlich, matris lectionis, die keiner wahrhaben will die aber unwiderlegbar ihren Augen drohten sich vom Text zu entfernen, so oder ähnlich muß es geklungen haben als er mich davon überzeugen wollte, daß es sich um ein gefährliches Buch handle das man verbieten mußte. Aber mater lectionis ist „die Mutter des lauten Lesens“ und damit haben wir schon zugegeben, daß die Gefahr einzig darin bestünde die Wahrheiten die das Buch verkündete auszusprechen- weil das einen Kollaps hervorrufen könnte, der sich nicht auf die Buchwelt beschränkte sondern die von ihr eigentlich unabhängigen Medienwelten der musikalischen und gestaltbildnerischen Literatur ebenfalls ergreifen würde. Damit wäre aber dem Buch seinem Autor schon zuviel gedient wenn es wirklich Revolution war sein Ziel. Wie werden wir das wissen? Das geht nur in einer Simulation der Wirkkräfte unter den geschützten Bedingungen, die uns die Benjaminfeldkraft in dem von der Geschichte aufgespannten Feld (der Kathedrale) bietet. Warum also treten wir nicht ein und sehen uns diese Kräfteeinmal genau an. Verlassen wir die Imagination. Begeben wir uns ins Feld. Keine Sorge, wir können Hölderlin nicht vergessen, das ist unsere Sicherheit.

Luke: – was erwartet mich dort?

m. Yoda: – nur, was du mit dir nimmst. – Deine Waffen… nicht brauchen wirst du sie an jenem Ort.

Ich stecke aber Stein, Schwert undת die Flammeniris unter den Schildmantel in dem die Kn.en ruhen. Die Maske verbirgt Feuerholz und vom uisce batha genau für den rettenden Schluck.

Doch Jean ist trotzdem nicht zurückgekehrt. Sie ging uns verloren auf dem Weg über die Augen. Die congrégation konnte die Spur nicht finden und wir schließen dieses Kapitel mit der Warnung an den Leser er möge sich sicher sein über den Verbleib seiner Emotionen denn sie wären das einzige, was ihn am Leben erhalten würde wenn sein Mensch gegangen ist. Ich zähle die Bewegungen der Korpuskeln die von der Mattscheibe abprallen zu den eher seltenen Phänomenen meiner Existenz, darum verzeichne ich sie hier so genau. Was ihr damit anfangt, bleibt bei euch. Die geflohene aber, die Zeit, lasse ich. Denn das ist Lebenszeit und die gibt es nur einmal. Sie sagt etwas aus über die Tiefe eures Schlafes: die Unterbrechung, mit der ihr haushalten müßt als einem knappen Mittel zur Erkenntnis dessen was euch umgibt. Und da wird sie schon zu Tagträumen, die uns nur kurz herauszureißen vermögen aus der aufkeimenden Bedrängnis über unseren Zustand. Aber das ist immer nur morgens. Morgen sind andere Geschichten, die des nächsten Tages – weil morgen immer der nächste Tag gewesen ist.

Und auch die Nacht ist nah, auch die Nacht ist immer jung und öffnet sich an jedem Sabbath in Unendliches. Nah sind die Geschichten der Väter, vielleicht wird man n. mehr lernen daraus als wir jetzt denken können. Deshalb sollen wir die Reise antreten als hätten wir n. nie und wären dieselben Kinder wie zum ersten Mal als wir den Pfad beschritten oder das Feld. Dahin erinnere ich mich jetzt. In die Zwischenbuchstaben der frühesten Versuche. Also gehen Sie… gehen sie voran, H.; vielleicht werde ich Ihnen nachfolgen nachdem die Toten bestattet sind. Durch den entstehenden Raum ist etwas geflossen das mehr war als ein Wille sich zu äußern. Ich kann seine Richtung nicht deuten, n. nicht, aber der Fluß findet statt, das merken auch Sie, oder? Es ist Zeit, den nächsten der Namen zu nennen, die wir empfangen. Nur ein unbedeutender Reisender glaube ich zwischen den Polen; stellt aber im Moment jetzt die einzige Verbindung dar zu Ihnen. Das ist Anto“ne. Retten wir sie. Einmal. 

– C –

Pfingstsonntag begann vor 70 minuten mit dem Zwölfuhrgeläut der rechts heraus in den Hof herab klingenden Backsteink. mit den zwei Kreuzen. (Warum soll die Schrift dies aussagen, fragt sie mich, es sei u.wichtig und angelegentlich. Ich muß an das Buch Pessoa denken der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares, welcher sich seiner Tage entledigte in einer Geschichte. Wenn ich das mache, ist nicht mehr viel übrig von dem Vorsatz der Erzählung, von Alchemie-Mystik-Kabbala wovon wir alle schrieben wenn wir schreiben zu schreiben. Dann müssen die Klammern geschlossen werden, denn ich werd doch den verlornen Faden aufnehmen.) 2. ist also dann morgen Pfingstsonntag der Tag, an dem der Geist in die Menschen und s. reden ließ in Zungen und s. allenander plötzlich verstanden so fremd seit je. Das sind die Geschichten d. Abendlands mit denen sie uns umgeben und immer sei ein Blick darauf viel wert, wenn es um den Zuspruch des Vergangenen zum Jetzt geht also daß mir mein erster Gedanke die folgenden gnädig auslegt – auch wenn ich ihn um den Erlös betrüge und diesen mir für viel später aufspare, wenn die Schrift mich verlassen sollte. Aber so weit kann ich n. gar nicht denken, bleibe zuversichtlich und kann dir also deine Beschwörungen nicht übelnehmen, sehe vielmehr darin den alten P. mir eine Zeile seines Hölderlinschatzes ins Ohr raunen: „Es muß heraus, das große Geheimnis, das mir das Leben gibt oder den Tod.“ Aus dem Hyperion, woher sonst, aber ich habe es schon einmal auftauchen lassen und den Grund weiß ich nicht mehr, nur, daß es wichtig war, an jener und der Stelle jetzt gesagt zu werden, damit wir uns gegenseitig erkennen würden im Malstrom der Gezeiten. Den treibe ich noch ein bißchen an, um mich dann doch bis morgen auszuruhen und die Geschichten von morgen die Geschichten des nächsten Tages sein zu lassen weil morgen immer der nächste Tag gewesen ist. 

D

Nacht. Tag. Nacht – 0042. Ich glaubte nur jetzt an das Morgen weil ich es schon greifen kann, das ist wörtlich gemeint. Die Luft aus dem Balkon ist sommerliche Dunkelheit auf dem Weg zu unnachgiebig frühem Erwachen, wo einem die Vögel bevorstehen, wenn man zu lange aufbleibt. Aber ich werde meinen Platz hier bald räumen und nicht mehr daran denken, wenn 

nach einer halben ganzen Seite von verlorengeglaubten Wörtern die ich mit in meinen Schlaf nahm ich mich denn. erinnere wie ich gestern hier saß und die Epiphanienelfuhr zwölf schlug. Elfuhr: Nein, einen Elfuhrschlag konnte ich aushalten. Und jetzt eins, Pfingstmontag. Die siebte Zeile erklärt den Unterschied zwischen: großem Denken, das ich nicht mit hinauf nehmen wollte in meine Wohnung und dem kleinlich am Wortlaut der vergangenen Tage haftenden Gegenüber, das ebenbürtig ist und nur deshalb überhaupt erkennen wir so viele Fehler daran, scheuen uns auch nicht, schwerwiegende Kritik zu äußern als wäre es eines Kameraden oder Freundes. Und doch ging er uns voraus und wenn ich einmal genau auf seinen Weggang schaue, bemerke ich ein wenig edles in den Zügen und so etwas von der Nostalgie die es schafft, sich selbst ins Museum zu stellen.

E

Wir sprechen gar nicht von der Energie, die deine Entwürfe mich kosten. Jeden Schnipsel hebst du auf, der irgendwann vielleicht zurückgegeben werden muß – es sind ja nicht deine… wem aber gehören sie dann? 

– es tut mir leid, Sie mit dem Material belasten zu müssen, ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben, daß Sie etwas finden werden, das endlich aussprechen täte, was ich wirklich gewesen bin. Sie haben die Bänder entdeckt. Das ist gut für den Anfang. Hören Sie hin genau hin, ich stecke irgendwo dazwischen als meine Stimme.

Mit den Händen habe ich eine Öffnung gegraben. Siehst du den Steinhaufen? das ist dein Auswurf von 40 Jahren Musik. Aber wenn ich das alles durchhören soll auf der Suche nach Stimmen wird einiges andere überflüssig werden müssen fürchte ich: es könnte sein, daß sich deine Bücher nicht selbst aufheben, sondern vorher selbst sich aufgeben.

F

Nein. Sie können sich nicht aufgeben, da fehlen die ureigenen Fehler, die einer ja machen muß wenn er seinen Weggang erklären möchte. Warum ich immerw. weggehe? Weil es die Unsicherheit geben soll. Sie ist das Element, durch welches die Geschichte verbunden bleibt mit dir, Mignon und darum singen wir kurz das:

Lob der Unsicherheit

  • Aber genau da öffnet sich der Raum –
  • in den Kristall, wo die Ahnung vergißt,
  • auf sich selbst zu hören und
  • jähe Sicherheit wird und
  • aufgebrochenes Verstehen.
  • Kein Zusammenhang mehr, 
  • kein Kontext, der sich nicht aus sich entließe.
  • Der Entschluß zählte, nicht das Wagen; 
  • das geht schon zu weit uns voraus.
  • Und es gilt das Verständnis nur, 
  • wo wirs der übermächtigen Unsicherheit aussetzen,
  • die es aus unserm Zweifel befreit –
  • weil sie n. weniger Wissen zuläßt
  • weil sie: immer im Vagen tastet und:
  • immer Recht hat.

G

Vielleicht haben wir niemals genug gesungen und die Lieder blieben offen, die dir im Schlaf begegneten. Aber die könnte ich ja nicht hören; Musik ist selten in den Träumen, jemand, der darin geschult ist vermöchtesie sich herbeizurufen, ich bin es nicht. Gerade durch das Gebet (die nonem) gelingt etwas wie: sich an das erinnern, was irgendwann mal eine Melodie war. Und in diesem halbwachen Zustand leide ich dann auch genauso als wäre ich n. in jener Klause eingesperrt, die mir das Lied erfand in die Schweigezeit. Doch das sind nur ein paar Minuten am Tag, die markieren den Scheitelpunkt der alten Feindschaft zwischen dem Leben und der großen Arbeit, die ich manchmal so deutlich spüre. 

Wie jetzt, weite Nacht steht in unheimlicher Offenheit: nicht für mich, nein, ich schreie nicht für mich. Also alles geben, was man hat, auch wenn sich nichts erhält. Alles geben und in den nonem darum bitten, daß es irgendwo ankommt, und nützt. Denn wenn man es einen bedrängen zuläßt und hinzuschauen gestattet, erhebt es sich über sein Los und wirkt fort: auch über das Ende hinaus, das ihm von Tod, Krankheit oder Vergessen bereitet schien. Hier wäre des Säglichen Zeit. Langsam erhalten alle die Dinge ihre Namen zurück, mit denen wir sie zu rufen pflegten: vor dem Tod, vor der Krankheit: dem Vergessen. Also rufen wir sie einmal, das waren: der See, der Wald, der Marktplatz, das Haus, das Boot, das waren: das Wasser, die Fische, Bäume, Pilze, ein Hund, Felsen, Tee, den ich trinke und darüber: Wolkenstarre, Wolkenwehen, mächtiger und schwache Regen, Sonnen jeden Abend und der Tag, der nur fast verschwand. Aber es hatte sich nichtdarauf verdichten lassen, das sieht man in drei Jahren. 

H

II. Das Knie 

Ein Vogel fliegt über das Meer, das n. alles ist. Das ist n. nicht geteilt. Da ist kein Land. Aber da liegt eine Frau drinnen, deren Knie herausragt, der Vogel hält das für ein Nest (das einzige, das zu finden war.) Also legt er seine Eier ab und damit beginnt die Schöpfung. Mit Zerstörung, denn die Ente brütet, das wird heiß auf dem Knieboden der Wassermutter, die selbst n. eine Frucht trägt, die sie nicht gebären kann, das wird heiß und sie stößt die Eier ins Meer deren eines in alle Teile der Welt zerfällt: Himmel, Land, Wolken, Sterne, Mond, Sonne und das Meermeerunterwasser, wo ich Ewa, die erste, nun suchen muß, den Vorfahr. Aber da ist schon alles verschwommen, was an sie erinnerte, die Spuren der Wassermoleküle verfälscht im schwarzen Tee den ich trinke und denke daran, wie die Nacht jetzt heraufsteigt und heller wird, immer länger heller bleibt, bis ich schließlich auf dem Steg gestanden hätte und mir die Legende eingefallen ist von den sechs Brüdern und ihrer Schwester, die die Nachrichten überbringt in der Zeit der hellen Nächte. Also an mich, daß sie da die Botschaft überbringt, denke ich; aber welche Schwester, wenn nicht die kurze Milchschwester meiner Geburt, die mich bald zu verließ. Ewa übernimmt ihre Aufgabe, löst die Rätsel, gibt immer Antwort; das ist die Zeit selbst, die sie benutzt, damit ich sie für gottgegeben halte. Aber sie war nicht immer schon da, war nicht ständig verfügbar wie jetzt, wo sie langsam aus dem Ufer dämmert, aufsteigt mit den Nebeln über das Wasser, flutet um die Felsen wie Gischt schäumt sich daran empor und wird Gestalt, mir wird sie bewußt. Ich höre das, kann das entziffern bis in die Partitur, die da aufgeblättert liegt einmal mehr, daß ich versuche ein Urteil darüber. Aber sie ist ja nicht ihr Werk, warum also urteilen, wenn doch alles von mir kam? 

  • Weil das Konzert nicht im Limbus stattfinden kann, sondern nur entweder bei uns oder bei ihnen, wo sie nicht genannt werden dürfen. 
  • Aber ich kann sie ja hören. Und die gebeugten Knie, wie sie auf dem Stein aufschlagen diesmal statt weich im Ostseewasser zu landen.

Und Goldstaub, feine Lasur… hat mich beim Bleivergießen auf eine neue Idee gebracht: der Ausschuß sollte ja stehenbleiben und erst nachdem ich an das Ende die sechswöchige Pause eingefügt habe (nur in der Chronologie) wird er gewertet, so daß immerhin bis 44.000 geschrieben werden muß um die von verlangten 10% wegnehmen zu können auf 40.000. Doch aufhören mit dem Kolbenputz. Um bis 40.000 jetzt zu kommen ohne Verluste soll etwas her, wie: das zufällig generierte Wort, das keinen Anspruch mehr erheben kann wenn es den Prozessor verlassen hat. Also Kolben aber, wo haben wir das gelesen… als ich klein war fuhr ich öfter mit dem Fahrrad in Richtung der alten Karpfenteiche und zum Ende auf einem beiderseits dicht von Schilf bewachsenen Sandweg zwischen den durch kleine Gräben verbundenen Seen. Die Schilfwiesen warn ein abenteuerliches Gebiet und heute sind sie natürlich verboten aber damals… vom Weg sah man die großen, braun hervorleuchtenden Bambuskolben die man so begehrte. Also schlug ich mir immer ängstlich zu versinken als ich alt und mutig genug war endlich den Pfad zu ihnen durch und kappte mir ein paar mit dem Ostschweizermesser; das war auch rot und griffig, nur stand FORON darauf und es war auch nicht so scharf wie jene die ich später und immer besitze und eine sehr schöne Narbe. Wie komm wir dahin? Die Kolben,- dann an der Hinterradstrebe befestigt waren grandios nur leider zerfetzten sie auch bald aber dann mochte man keinen mehr holen weil ich sie ja schon besessen hatte und den Spaß also, der Mut bewiesen. Mehr ist nicht; und dann, als ich mit 20 vielleicht die Teiche wieder besuchte war wirklich alles abgesperrt und schöne hellgelb & w.gebundene Decken sind angelegt im allenthalben NSG; es dürfen eigentlich nichtmal mehr Wasserflöhe, aber lassen wir das, der Abend.

…wo ich jdfs. mit dem Fahrrad rauswollte, zumal im Sommer und nicht so leicht Ziele fand wie die Karpfenteiche von früher. Das sei schon erst der Anfang nostalgischer Sommerabende, vielmehr wird gelesen wenn Sie alle Bücher keuften mit den dazugehörigen Schlüsseln und dann wird vielleicht auch in diesen das aufgehn was Portraits einmal: Dokumentation für mich wichtiger Momente die von der Zeit n. nicht vernichtet wurden, Dokumentation so lange etwas von ihnen abgerufen wird. Das geht nur in eim penibel saubergehaltenen Labor, darum die vielen Aufenthalte an der Putzmaschine. Ich hoffe, die Röhren, Gläser, Kolben und Stifte, Kondensatoren und Transistoren jetzt für eine Weile anstandslos arbeiten zu sehen, so daß ich bei Dunkelheit bereit zum Fortsatz der Handlung bin. Das erste Stück Dumm zieht auf und dabei ist schon fast über den gelungenen Diagrammen I+II vergessen, was der Garten mir eingibt ins Kapitel, zweiter wirklicher Anfänge die wir zu richten beinah versäumten. Aber die Steine fanden euch, das wichtigste Maß um mit mir zusammenarbeiten zu können. Der Bergtee. Und die Erneuerung der Musik: entschied sich für chrysopee electronique de bourge und möglicherweise war das gut. Es kann sein daß es diesmal die Wirkung nicht verfehlt. Und das hieß für 

Die Symphonie hätte den Aufstieg geschafft, auch ohne Meister, Aufstieg aus dem Infernal. Sie hinterließ einen Klang, der leise in den Flammen. Und das hören wir, es ist ein wenig wie Heimatknistern, das uns entgegenweht, wo immer wir auch die Augen ablegen und unser Ohr hinwenden. Es sind nur wenige wirkliche Düsternisse in der Welt, aber eines entdeckt zu haben und es nicht mehr losgeben: das kommt immer wo ferne Melodie, als Schmerz und Entsagen, und erst in der Erinnerung wächst es wie zu etwas heran, das man lange erwartet hat. So daß es nicht ausgelöscht werden kann, nicht in uns selbst und nicht von uns, aber auch nirgendwo sonst; denn da ist keine Stelle, die dich nicht sieht: du mußt dein Leben ändern. Das habe ich lange gewußt (Rilkes Archaischer Torso), und es gibt auch keine Stille dort, vielleicht gerade ein Verlassensein von Tönen oder Schweigen, damit nicht über das Geheimnis geredet wird. Immer nimmst du die Hand und führst sie über die Lippen, daß sie sich schließen. Aber was hat nicht alles dieser Mund schon gesprochen, das wir ungehört machen wollen… und ein Siegel, das Siegel auf der Bergspitze, ein Kreuz über das I. B.ch M. 

– C –

So trat es auf, daß einer der (troubadores) im Kampf mit der Stimme zufällig einen Laut hervorbrachte, der heute nicht mehr reproduziert werden kann. Wir haben nicht die Mittel die Aufzeichnungen (die ersten, die wir über das T.tr.gr.ton überhaupt fanden) dahin zu interpretieren, was ihre eigentliche Verlautbarung gewesen sein könnte. Jeder z.B., der schon einmal versucht hat einen Tierlaut nachzumachen wird zum selben Ende geführt: eine Deutung ist nur in unseren eigenen Kategorien möglich, den menschlichen, zeitlich bedingten, den persönlichen. Was wir hören, wenn wir meinen die troubadores sprächen zu uns ist nicht ihre Stimme, ist nicht Wesen oder Charakter den sie vermitteln. Es bleibt unser ganz von uns selbst gefärbtes Klangbild der Notation. Woher nehmen wir aber seine Stimme, wenn sie nicht uns eingegeben wurde? Wie klingen diese Gedanken in deinen Ohren??? Zum Beispiel Hölderlin, Andenken: Nicht ist es gut, seellos von sterblichen Gedanken zu sein. Doch gut ist ein Gespräch und zu sagen des Herzens Meinung, zu hören viel von Tagen der Lieb, und Taten, welche geschehen. Das ist Archetypenlyrik meine ich, die uns angeht wo immer wir auf sie treffen. Die Vergangenheit (der Klassiker) bietet fast unendlich viel solchen Stimmaterials an welchem wir das Lesen, nur das Lesen! schulen können. Aber gehen wir mit jenem Potential dann daran, die eigene Stimme zu erlernen, so erlebt mancher wohl eine Enttäuschung wenn er meinte etwa so auch schreiben zu können wie dieser und jener der Vorgängigen. Dann bleibt er mit einem mal bei den Lebenden hängen, liest sich ein und gewinnt vielleicht auch von dort Zuwachs. Nicht von allem was der Spiegel einem vorschreibt aber von jenen zumindest, die auch ohne Spiegel Klassik machen können. (Spiegel an der Wand.) Die sind es dann, denen man zuschauen muß, auch wenn sie zuweilen halbe Jahrhunderter älter sind als man selbst, zu lernen gilt es von ihnen; möglicherweise auch gerade weil sie diesen Vorsprung schon haben, den ich mir erst mühsam zusammenerinnern muß aus aller Leute Munde (die n. erzählen wollen.) Aber das hat ja auch den Namen (Erinnerungskultur), den ich für mich nicht beanspruchen möchte. Es gibt nur die persönliche Erinnerung die wichtig sein kann, jede andere ist bei jedem anderen immer die gleiche und läßt sich umreißen in wenigen pol. korrekten Worten. Aber das sind nicht meine, die ich hier zu verwenden gedenke und bleibe also (Fahnenneid war ja schon) für die Gedenkpolitik – erstmal eine angefochtene Seelenlandschaft mit der kein Krieg zu gewinnen ist. So stand es in meiner Verweigerung und daß man dazu 2,20 irgendwo rumzuliegen haben mußte den Brief abzuschicken im Überformat spielte in meiner Zeit keine große Rolle denn wir hatten ja was jeder nur anders als obsolet bezeichnen kann der es nicht selbst erlebt hat 1989 die Systeme gewechselt. Zum Glück werde ich heute sagen, aber damals waren die Jugendjahre andere als heute es sie sind, ohne eine Reaktion hervorrufen zu wollen. Unsere Religion jedenfalls hat mich von da an wenig gekümmert weil ja das System ein anderes war plötzlich und politisch interessanter gestaltet als das herkömmliche. N. immer waren nicht die Aufgaben leichter zu lösen als vorher, aber die Mathematik hatte sie befreit aus den Sachzwängen die im Dialog steckten. (Ich jedenfalls liebte Bloch sehr…(aimais) und das ging weiter als es die alten Tonbandaufnahmen einer leipziger Vorlesung irgendwem bezeugen dürften.) Wir sind ganz bestimmt hierher zurückgekehrt zu den Wendepunkten der Geschichtsauffassung um aus jedem Satz den Doppelsinn so weit wie möglich zu tilgen, und ob es gelungen ist wird man erst im Lichte neuer Berechnung sehen. Bis dahin ist aber n. Zeit, die die heutige Kindheit ersteinmal verleben will. Es wird n. genug gerechnet werden… Nur einen dringenden Vorausgriff will ich mir gestatten und ihn als Frage formulieren, von deren ehrlicher Beantwortung sehr viel für den Fortgang dieser Geschichte abhängen kann (wenn die Antwort, die ich erhoffe, zutrifft): Was, wenn Ihr ein Kathole wäret würdet Ihr tun? Sie haben einmal gesagt, das Überleben der Menschheit hinge schon jetzt davon ab welchem Glauben sie in der Zunkunft nachgehen würde. Und mit Zukunft meinten sie sicher nicht das Nachleben, oder? – Wir haben uns dagegen entschieden, unfruchtbaren Mitgliedern die gleichen Rechte zuzugestehen wie den anderen. –

Das war bestimmt die ehrliche Antwort, mit dem Sinn der ursprünglichen Fragestellung hat sie aber nicht viel zu tun. Jene sollte sich richten auf die gegenwärtigen Konflikte die wir austragen weil wir uns religiös an diametral entgegengesetzen Punkten einer an sich einheitlichen Werteskala befinden, deren Gemeinsamkeiten aber nur von denen durchschaut werden, die sich schon nicht mehr in der Kirche/Institution befinden sondern nur n. in der Religion. fr. Th. Guhl, COSTA Berlin

Zweite Dekade: Die unruhige Partitur

I. Als ich zum ersten Mal ihre Ausführung: der Dinge, des Seins, der Welt an sich hörte ich mir sagen müssen, wie es war, bevor ich sie kannte. Es sollte ein Sprung getan werden, mitten irgendwo hinein, wo ich am wenigsten erwartet würde; um sie dann dort zu überraschen. So daß ich am Grad der Verwirrung würde ablesen können, was mein wirklicher Wert war. Doch wenn es sie gar nicht verwirrte? Wie, wenn es etwas vorherzusehen gab, das ich vergessen hatte, auszuschalten, so daß einfach eine traurige Eventualität tatsächlich eintrat… Alles nur Schwierigkeiten, die die Sprache heute versucht, zu umgehen, die wir jetzt sprechen, alle. Also simpler zu werden, nur, daß ich niemanden mehr verstehe richtig, wenn sie in dem ihnen gewohnten Duktus ihre Worte hervorbringen, es hört sich an wie Gezwitscher oder das Schnattern von Enten oder sogar Schwanfauchen.

Aber sagen alle, daß sie mir eine Geschichte erzählen wollen von weit her, die ich bestimmt fast glauben könnte, meinen sie. Habe ich jemals fremde Geschichten geglaubt? Doch, habe ich: von toten Leuten! Sie kann man nicht mehr verantwortlich für ihre Hinterlassenschaft machen, wie auto-logos, die man von kleinauf lernt und als Mann es niemals loswird, Schublade auf, Auto rein, Schublade zu. Vielleicht ja bei Frauen genauso, weiß ich nicht. Aber Musik? Bücher? Was nie ein Ende hat, weil ich dafür einfach zu kurz leben werde. Und ich dachte ja nur an Moleküle finnischen (ist vielleicht egal) Seewassers (lebendig!), davon ich also jeden Tag getrunken hatte, wenn ich da war. Ist n. mehr gewesen? Außer Seewasser, und dem fehlenden Mitternachtsdunkel? Vielleicht etwas im Feuer… oder an den Steinen, die aus dem See ragten? Ja, da waren die Fische, die ich darauf zerteilte und Stücke zurückließ, carcasses. Unwichtig n. für diese Geschichte, es war zuwenig daran eines wertvollen Opfers, es zählt nicht.

Aber ich habe an etwas dabei gedacht, sakrales, eine Handlung etwa, wie: wenn sich dieses Rot jetzt mitteilen täte einem Urblut, das schon immer darin herumschwamm, ein großes, altes leviathanes Gekröse nordischen Ursprungs und dieses könnte man bewegen, aus seinem (Herzen?) bewegen, ein wenig ins Wasser abzugeben, seiner Macht? Hat es. War so…

Und das folgende kann nur deshalb daraus entspringen, weil jeder Regenguß meine Kraft erneuert, als wenn sie nie gegangen wär dieses treu schlagenden Wunderhorns. 

also:

Il y eut un homme envoyé de Dieu: son nom était Jean. Der Name soll Jean gewesen sein. Glaubt daran.

Weil aber dies jetzt das Buch (Die Partitur Tenebrae) seiner Finsternis ist, wollen wir uns auch bald von ihm verabschieden, jedoch erst, nachdem es uns einen Schlüssel übergeben hat. Dafür müssen wir ihn gewinnen, mit uns einen kurzen Weg zu gehen, daß er Vertrauen findet. Sein Weg ist nicht der unsere, er kommt aus dem Licht und seine Schritte werden Schritte ins Licht. Dafür sind wir nicht geschaffen worden, wir können nur hier selbst bestehen, wo uns alles verbirgt, um das wir sind. Aber eine kleine Zeit wird er uns vertrauen. Die muß reichen, um einen Funken anzuschlagen. Sieht er einmal uns an in diesem schwachen Schein, ist er gewonnen. Doch der Funken, ein Funken nur, was ist das, um ihn zu bändigen? Stein, nur der Stein kann es bedeuten.

– Nein! Er will den Schlüssel weitergeben! Du mußt ihn daran hindern! Er ist schon schwach geworden und nur du kannst ihn davon abbringen. 

– Warum…

-Es darf nicht zu der Zusammenkunft kommen. Wenn sie den Schlüssel haben, wird das ganze Gebäude nutzlos. Es gibt n. kein anderes. Die Übergabe muß verhindert werden, also tu etwas. 

Sie schicken mich wirklich hinauf. Ich muß n. einmal den Ton ertragen der Oberwelt, es wird über mich hinstreifen wie der Donner, den aaron nur hörte. Ich hatte sie doch hinter mir gelassen dachte ich, diese wankenden Welten aus frühester, vorfrüher Zeit, wo doch ein Begriff wie Zeit, sogar sie selbst… n. gar nicht existierte. Erinnern? Wie soll ich das, meine Weltuhr hatte n. nicht angefangen zu schlagen.

Aber es gab Enden, viele wenn man wollte, und in finsteren Büchern fand man um so mehr, wenn man sich um einen Schlüssel bemüht. Das hatten wir: das ich und der Thomaszwilling getan. Wir haben Jean in die Höhle gelockt, wo wir Funken schlagen wollten für unsere Gesichter. Doch es kam jemand dazwischen. Es tat jemand seine Worte in unsere Münder und wir würden Jean alles verraten, bevor sie uns gehörte. Sie: die offene Tür, die nur n. aufgestoßen werden wollte und alles wäre erreicht. Aber es fuhr jemand in Thomas, in mich und unsere Worte begannen sich zu verwirren. 

Seine mit den meinen. Meine mit den ihren. Ihre mit den unseren. Unsere mit den seinen. Seine mit den ihren. Geht es n. weiter? Es ging; aber die Worte blieben neutral, wir lasen sie heraus. Nur die Stimme hielten wir ein. 

Die dritte Dekade: eine Aufhebung der Notwendigkeit

Es gäb nur zwei reine Töne. Der eine fand statt um 440 Hz. Zum zweiten gelangte ich als ich zu lange dem Kubota lauschte über der E-Wiese. Man koppelt sie aneinander und versetzt das mit den Geräuschen einer mittelmäßigen Rauferei (Hunde wohl oder Schweine, vielleicht auch Menschen, man weiß es nicht.) Um drei Uhr dann die Epiphanienglocke dazu also die nonem. Wenn ich jetzt aber bis an diesen Punkt zurückdenke der exakt sieben Stunden in der Vergangenheit liegt ist es immer unmöglicher je dichter ich ihn in mir anhäufe je unauslöschlicher ich ihn mir aufbewahren will ihn und den Ton n. einmal zu denken. Da drückt etwas sich aus dem Hirn heraus das vorhin n. nicht da war das weiß ich ziemlich sicher. Aber es war von dem hier etwas schon da, das weiß ich ebenfalls. Ich will versuchen es zu trennen durch die zwei genannten Töne. Eben im Moment der schon gnädig erreichten Tätigkeit gibt es nur den festgelegten durch ihre ganzen harmonischen Konventionen Rhythmus der verbundenen konsonantischen Elemente. Vorhin aber und daran erinnere ich mich genau, war die einzige Idee die schon vorhanden war die einer wunderbar vervielfachten Stufung durch die mir möglichen Vokale (a-e-i-o-u-ä-ö-ü-eu-ei-au) unserer Sprache. Ich bräuchte nur ihre Verstärkerfunktion in jener des Schriftprozessors aufzubaun und man hätte eine gute Maschine gefunden, die an sich schreibt. Ich wäre kaum einem der entbehrlichen Spiegel ähnlich derer mit denen wir selbst nach draußen schaun (Hubble…). Niemand ist sich sicher daß sie funktioniern und ob nicht alles was wir sehn darin von uns hineingetan wird zur späteren Interpretation. Nur das eine konnte man eben wissen: es gibt keine mit uns gültigen Variablen; und eine Herausrechnung der Konstanten ohne sie ist aber nicht möglich im Sinne der Wahrheitsfunktion. Was also tun? Wir müssen am Ende das Feld wieder verlassen können – das soll die einzige Prämisse sein unter welcher wir uns hineinbegeben; verlassen so, wie wir es betreten haben. Gibt es dafür eine Garantie? – Die konsonanten Pfeiler stehen auf einem festen Boden. Die Feldstärke ist konstant und die Vokalspannung liegt innerhalb der Latenz. Wir sollten das Feld unbeschadet durchqueren können, solange nicht an ihm gezweifelt wird. Das lernte ich heut und es wird der zweite Ton sein der dieses übermittelt wenn das nächste Mal mir mein Gebet zu spät erscheint; der Tag geht irgendwann zu Ende, jedes Leben und selbst große Arbeit. Ich erinnere mich an meine hier nicht mehr, aber ihr habt davon es aufgehoben und könnt neues machen. Das sind die Archive des unbedeutenden polyhistors und wenn ThG auch vielleicht irgendwann abfiel bleibt doch sein Name erhalten und die Verbindung ist gelegt von den primären Quellen über Hölderlin/Heidegger/Gadamer zu mir. Nur hinschaun dann sieht er die Verknüpfungen. Auf dem gegenüberliegenden Dach verschwindet hinterm Schornstein also der Mond. Das ist für heut genug gesehn, morgen ist ein anderes Licht, es wird das des nächsten Tages sein weil morgen immer der nächste Tag etc.

2. Anto“ne

a.

– ob es ihn wirklich gab? 

– wir sind uns nicht einig darüber, es deutet aber alles darauf hin wenn du mich fragst.

– warum sollte er hierher gekommen sein?

– es war an der Zeit, einfach es war zeit dafür und das wußte er. Die unendlichen Gewitter haben aufgehört und der Schneefall begonnen. Es war die richtige Entscheidung, herzukommen.

– wie soll ich ihn anreden?

– von uns wurde er damals nur der Alte genannt; Jean nannte ihn Smithson. Sein Name ist nicht wichtig aber wenn du ihn brauchst: für dich wird er Anto“ne heißen. Wie du das aussprichst ist deine Sache.

– es gab schon mal so jemanden glaube ich, das war n. vor deiner Zeit. Ich habe jedoch vergessen, wo der hin ist. 

– ich kann dir helfen: es war Anton, der dich daran erinnert, wie wir hier saßen dicht aufeinander weinende Protagonisten mit nichts als unserer schäbischen Bezeichnung, keine Kleider, keine Eigenschaften keine Bedeutungen die über das Symbol hinausgingen. Wir sind sechs oder sieben gewesen und wurden immer nur die Anderen genannt. Bis wir uns trennen konnten von der Geschichte, dann waren wir eigene Figuren. Es gab aber nichts mehr was uns hielt, und so begannen wir erneut in den Schriften nach uns zu suchen damit wir Zeugnisse hatten unserer Existenz. Damit brachten wir die nächsten Geschichten ins rollen und immer so weiter bis heute, wo es nun die erste Gelegenheit gibt mit ihm, dem Schöpfer, in Kontakt zu treten. Du wirst ihn zu dir bitten, wenn ich dir das Zeichen gebe seines Namens. 

  • ja, werde ich.
  • Fangen wir also mit den Vorbereitungen an. Wir haben die Wörter gezählt und die Zeichen und den Quotienten gebildet nach Abzug der Leerstellen. Was kam als nächstes?
  • die Pfeiler. Jeder bekam nun eine geheime Bezeichnung in welcher sich ablesen ließe, wie er sich zum Fundament verhält. Oft ist sie nicht mehr zurückzuverfolgen, da müssen wir dann ausweichen auf eine zufällig vom Schriftprozessor vergebene Adresse, die die tatsächlichen Eigenschaften vertritt.
  • Haben wir sie ermittelt, können wir nun versuchen, die Sprache festzulegen. Sollte es deutsch sein?
  • vielleicht ist es besser, die Muttersprache anzunehmen für dieses System. Die wäre irgendwo zwischen deutsch/französisch/mhd, aber die Motivation liegt auf dem Deutschen.
  • Damit ist der Interpreter eingerichtet und folgt der Standardschrift. Wie lautet ihre Bezeichnung? 
  • Line Printer_IBM. Aber das läßt sich jederzeit n. ändern, es ist nur für uns hier wichtig, weil wir ja etwas ablesen müssen. Wie es aufs Papier übertragen wird soll dich nicht weiter kümmern, in jedem Fall wird aus der Rasterschriftart eine relationale werden und die derzeit farbigen Formatierungen in absolute umgesetzt. 
  • Was ist mit den dateirelevanten Angaben zu Beginn der Schrift?
  • sie werden ebenfalls aus dem Manuskript getilgt und ausgeführt. Sie stehen nur in prima, für die anderen wird es sein als hätte es sie nie gegeben. Entspricht das deinen Vorstellungen?
  • Ja, nur, daß ja einiges davon wichtig wäre an den Leser zu übergeben um sich in der Hierarchie zurechtzufinden. Können wir einen Kompromiß machen und eine Umschrift der Dateianweisungen in lesbarer Sprache dort einfügen, wo Erklärungen benötigt werden weil man sonst vom Interpreter fehlgeleitet würde?

Handlung des Thomaszwillings erfolgen und zwar: Sehn wie der Mond halb eine weitere Schleife bis zum nächsten Schornstein zu drehen hat, das sind dann vielleicht n. zwei Stunden und er dürfte sie lange wachbleiben. Vielleicht vermeidet trotzdem die Infinitive wenigstens dort wo er schon gelernt hat zu beugen, da war er mir schon voraus.

Zurückstauchen war nun das Wort das einmal einer gebraucht hatte als er von Kafka erzählte und es war mir auch vorgekommen wie von W. Borchert, der nämliches schrieb in späterer Zeit. Ich selbst stellte mir meine Belange nicht so gegenwärtig vor daß etwa die Eltern genannt oder genauer der Vater der die Kinder in den Boden zurücktritt wenn sie sich etwas vorgewagte hätten. Also lernte ich wohl, in der Passage der Notwendigkeit meiner Geschichten zur Schwere hin mir das immer zu erarbeiten was sie schließlich nach mir in die Welt kommen ließ: sie wurden wesentlich, so wie es hieß (Angelus Silesius): Mensch werde wesentlich. Denn wenn der Mensch vergeht, so fällt der Zufall weg, das Wesen, das besteht. Mir ist es wichtig geworden als so zu wiederholendes Motto über den Schriften, denn die nahm ich sehr ernst. – Ich wollte aber gegen das Zurückstauchen etwas schreiben.

Viele Male schon war ich mit meinen Worten zu ihm gelangt (HB) und wußte nicht mehr mir sein dazu Schweigen anders zu erklären als daß ich ihn nicht erreichte. Etwas sagte aber mir ganz sicher, daß er mich vernahm und selbst er wäre dort drüben taub für jegliche Dichtung geworden so waren wir ja einmal so übereingekommen daß die Dichtung Wahrheit sei und auch wenn er für alle anderen Wahrheiten zugeschlossen worden wäre, meine müßte ihn immer n. ankommen – denn ich vernahm ja seine ebenso: die längst aus dem Leben gezogenen Schriften. Und vielleicht nur, weil wir dieses beide wußten konnte überhaupt in der Vergangenheit das entstehn, was schließlich seine Entdeckung wurde; die er mir nie zugab, von der mir nie auch nur eine Idee kam bevor ich nach seinem Tod das Archiv übereignet bekam. Ich weiß n. sehr genau wann ich zum ersten Mal mit der Theorie in Berührung kam. Es war eine schon sehr dunkle Spätsommernacht am Uurainen in Finnland wohin ich die Jahre über Berlin zu dieser Zeit regelmäßig verließ und auch dann wären die Fische geköpft, die Pilze geputzt und das Wasser getrunken worden drei Monate lang, und es wurde allg. dunkler und man sah also Sterne. Sitzend da und hinausroch auf den See vor der Hütte und ich werde nicht mehr müde weil sein Wasser einen wachbleiben läßt gegen alle körperlichen Stimmungen höre ich eine Cellomusik auf dem Kopfhörer (Atterberg) vielleicht nur weil damit gerade er wachgerufen ist, der das Cello so liebt und ich an ihn denken muß der in Berlin krank ist; denke jedenfalls über einen kryptischen Satz nach den er mir später vonjemandem hinterlassen wird und den ich über seine ersten Schriften setzen werde: Was wir haben haben wir nicht aus uns, was wir sind, sind wir nicht aus eigenem; wenn wir dies, nur dies endlich lernen würden. Da tritt ein Funke in mich ein den ich irgendwie erahnte als ich in die Sterne hinaufschaute aber ich habe ihn trotzdem nicht kommen sehn. Aber der Satz, der sich da plötzlich aufbaute gegen diesen ungeheuren Himmel, gegen diesen Weltraum, der machte ihn ganz klein. Denn ich stand auf und konnte mich erheben in ihn und ca. denken: da ist ja nichts über mir, das mich vor ihm schützt, das mich von ihm abhält, das mich von ihm zurückweisen kann. Ich stehe ja mitten darin mit meinen 1,78m über dem Erdboden und nur was mich davor schützt in ihn hinauszutreiben, ist meine innerste treibende Kraft die in jeder Zelle so tätig sei wie in jenem Raum der sich da an meinem Gesicht schon mir entgegenbreitet. Ich kann also hoch und meine Hände ausstrecken auf einen der Sterne zu und warte nur eine Weile dann bin ich bei ihm. Aber wie will man dieses denn verkraften daß da nichts ist zwischen uns, zwischen mir und dem Stern und zwischen mir und dem gewaltig sich ausdehnenden Schwarz in alle Richtungen…– Das war der Moment wo mir aus seinen Worten zum ersten Mal eine Ahnung von der kleinen Kraft zuteil wurde die unser eigen ist um mit dem was uns umgibt irgendwie zurechtzukommen. Er hatte ihr dann auch irgendwann einen Namen zugeteilt unter seinen Entdeckungen und weil es seine letzte sein sollte und die kleinste unter allen aber wesentlich: eine unter Schmerzen errungene und denn. nur die eine zurecht genannte nach ihm, dem großen unserem schließlich gemeinsam gewonnenen Vordenker den sie alle jetzt ruhig erfahren können – sie würde tatsächlich auf W.B. recurrieren; nur, daß ich es jetzt selbst n. gar nicht wußte, weil ich sie n. nicht zum Ende erkannt habe. Ich werde mich dann weiterhin davor hüten Gemeinsamkeiten zu suchen und über B. nur sekundäres mir zu erfahren gestatten (Sholem) bis es vielleicht unvermeidlich ist doch einen Blick in sein Werk zu tun um nicht allen Vermutungen der anderen die mit mir dieses schreiben völlig schutzlos ausgeliefert zu sein, ahnungslos. Aber dieses später, denn morgen sind die Toten und das sind Geschichten von morgen und das ist der nächste Tag. Morgen war immer der nächste Tag. Das kann ein ganz schön stauchen.

Also wie der Donner. Ich lausche. Jemand übersetzt, das geht jetzt sehr schnell, der hat die Sprache gelernt und seinen Wortschatz erweitert. Oft genug ist es nur ein Zittern im Boden, doch auch das wird richtig gedeutet. Woher weiß ich das? Es ist einfach: das Klirren der Scheibe bleibt aus, die sich zwischen den Hälften Ost und West des Gebäudes befindet. 

Vielleicht aber wurde sie auch schon für ewig zerschlagen und nur ich weiß es n. nicht? Es ist möglich und hier trennten sich unsere Wege. Ich folgte dem rechten, der hinter die Tür führen sollte. thomas aber, der zwilling genannt wird, also der zweite der Zwölf, machte seine Hände offen sehen bevor er eine Taube darin verschwinden ließ. Ein simples Kunststück. Aber es brachte ihn der Wahrheit über die Scheibe näher und die Angst ging verloren. Wenn er solche Dinge vermochte, war ihm zu glauben…: an irgendetwas mußten sie glauben.

Das war das Gesicht, dem ein Tod zu lang die Schlinge hingehalten hat. So, daß er (hier: Gottfried?) es in jedem Moment erwarten mußte, von seinem Lager aufgehoben zu werden an der einen Hand, die ihm n. geblieben war und in der nicht mehr die Kraft steckte, ein Nein! zu bedeuten, nein! den Herannahenden, nein! allen Zuschauenden und ewig Dankenden und den verfluchten Kindern der Kinder. Wo wäre die Erinnerung an sie zu suchen? Er ertrug sie nicht mehr, schleppte alles fort mit sich in den Partikeln des letzten Atemzuges. Der saugte doch n. einmal an der Weltgrenze, bis er sicher war, diese Erde sei keine Scheibe aber sicher sein? einmal sicher sein und nicht mehr? aber dieses eine Mal… unwiderrufbar und dann sollte sich darauf sein Glauben gründen, statt auf der Angst vor dem Feuer oder Wasser, das ihn irre macht, weil es die Molekülstrukturen seines Gehirns verändert. Es spricht mit ihm, ist wie Rauschen im Gebiet um den neunten Planeten. Längst konnten wir auch das nicht mehr hören, aber es hat eine unleugbare Wirkung. Vielleicht stoßen wir ihm das Tor zu früh auf? Doch er muß die Höhle vor dem Zwilling betreten.

Ich kann nur dafür sorgen, daß er dort das Rauschen hört. Es gibt nur diese eine Möglichkeit, dann, wenn der Widerstand der Tür am geringsten ist. Doch er darf den Zeitpunkt nicht verpassen und der Engel muß bereit sein, vor allen Dingen der Engel… 

Wir öffnen unsere Pforte für einen kurzen Augenblick, damit er aussteigen kann. Vielleicht ist es einer der letzten Boten, die wir hinauf lassen dürfen. Es ist selten notwendig geworden, doch ab und zu gibt es eben einen Grund. Den darf auch Er nicht verneinen. Aber da sind Tendenzen, die ihn dazu bringen, sich abzuwenden. Es gab zu oft Gefallene, die sich, aufgetaucht als geläuterter Mensch, nicht mehr erinnerten an ihren Auftrag, mit dem wir sie geschickt hatten. Nicht mehr erinnerten aus Scham jedoch, die sie empfanden für ihre Sendung und verleugneten lieber, was sie doch zutiefst wissen und spüren mußten, lieben und davon leben. 

Aber dann plötzlich: war da ein Johannes, der alles verraten hatte. Und jetzt das Feld aufspannt zwischen den zwei Konsonanten. Die Kraft ist flüchtig, so wie ich vor dem Mitmurmeln fliehe. In ein anderes Gebet.

I

Vielleicht ist S. dann nur möglich, wenn wir i. unsere Bedingungen anpassen, nicht jener der anderen, denen wir nacheifern oder sie bewundern. Man soll sie bewundern und hochschätzen, soll ihnen Lob spenden und vielleicht auch vergöttern. Aber nicht versuchen, mit den Farben der Meistersinger die Bücher auszumalen; denn ich weiß, daß der ernsthafte und wichtige Leser sich dann bepinkelt, daran führt kein Weg vorbei, mit den bekannten Figuren. Meine müssen von jenen lernen und ich es ihnen beibringen. Dann ergibt sich das Gerüst, welches im Bauwerk auszuführen war: Geist der Geschichte. Also nähern wir uns ihm. Ich fing an, Korrektur zu lesen, nachdem die sechs Wochen verstrichen waren und fand nicht viel zu verhindern. Das war ein schlechtes Zeichen. Man sollte aber das Regelwerk ändern für den weiteren Fortgang, es war nicht möglich, nach dem bisher bekannten zu verfahren. Immanent hieße demzufolge: wir sprechen im Text selbst zu uns, ohne uns dabei zu überanstrengen oder zu langweilen. Gelingen wird mir das nur, wenn ich euch dabei anschauen darf, die mir zuhören wollten und nicht wußtet, was euch erwartet. Aber ihr seid mir ja gefolgt und das ist mehr, als mich der Moment glauben läßt. Ich schreibs weiter und versuche, euch an den ersten Teil der Aufzeichnungen zu erinnern, als es n. viel schwerer war als jetzt, meine Gedanken zu haben; nicht nur, weil beständig die Leute dazwischenquatschten in ihren verschiedenen Bewußtseinsströmen sondern auch wegen der Geschichte von Ewa und der 10. Symphonie. Die hat es ja nie gegeben, Ewa Laplace nicht und auch keine wirkliche 10. Symphonie die über das hinausgegangen wäre, was schon öfter versucht wurde. Doch es gab eine Ewa, eine zierliche unversuchte Unschuldsewa, die zwei Jahre lang das Kind von Gustav Mahler gewesen ist und schnell starb, bevor sie ihn hätte verlieren können als 51jährigen Vater mit einem unausführbaren Vermächtnis. Natürlich ist das relativ und die Kausalität nicht berechenbar, die zu seinem Verlust führte, sicher ist aber, daß ohne ihrn leichten Tod das damit aprupt einsetzende Unvermögen sich weiter zu bewegen über den Horizont des bisher Erreichten hinaus nicht zu verstehen ist und wenn man darin eine Konsequenz sehen will, dann nur die seiner absolut notwendigen Dichtung. Absolut: weil sie ihren Abbruch vorausdeutet, notwendig: weil es außerhalb seiner Macht stand, den Tod zu verhindern und Dichtung: weil es ihm gelang, diese Information in einer jeden nicht notwendigen Zusatz ausschließenden Struktur zu versammeln, die als Fragment erhalten ist. Fragmentarisch können also nur alle Zusammenhänge erklärt werden, die sich jetzt, im späten Danach ergeben. Doch nicht als wenn es wirklich gewollt gewesen wäre, was sich Mahler da aus den hörenden Fingern seiner Klavierhände schüttelte. Doch nein, das werde ich nicht zugeben, auch wenn ich Ihnen mit Dem Vergangen zeigte, sich nicht in einem Meisterwerk zu befinden, wenn Sie richtig zuhörten und die harmonischen Brüche also wahrnehmen. Ihm selbst jedoch bleibt es ein essai absolu der nicht über sich hinausweisen darf. Die Bedingungen sind geklärt…

I setzten wir bisher nur als Stromstärke ein. Aber was kann es n. alles sein, das wir erlauben: die Begrifflichkeiten rattern durch unds bleibt ein Wort stehen, eigentlich kein böses Wort, aber gemessen an den übrigen ein überdurchschnittlich schlecht konnotiertes: Intelligenz. Warum aber bleibt das trotzdem hängen? Kein anderes nimmt sofort mehr Raum in Anspruch des Denkens wie jenes, das unheimlich vertraut wirkt aber an Abstraktheit kaum zu übertreffen ist. Versuchen wir zu konkretisieren: die schachtelartig ineinandergeschobenen Ansätze bilden etwas aus sich heraus, wenn man sie aufzieht: ich sehe ein Konstrukt, sehe wirklich eines. Aber soll ich das auch beschreiben? Ivy, Ivich, Eve-Lilith Ewa-Alma-magna-mater-Mahler-Laplace: Johannes ev. der Stückeschreiber mit ihm der Thomaszwilling Jokaanan (also ich, Seamus, weil ich deine Initiante bin) und Orpheus-HB/Eurydike. Jene alle also auf diesem Weg, Hermes führt, (Gadamer) geht voraus – …hätte ich HB länger kennengelernt, wäre mehr (von dessen) Kraft in mich übergegangen, jetzt muß ich sie selbst suchen im Archiv, das die Überlieferung rechtfertigt. Ein wenig nahm ich n. auf, ein wenig… das müßte reichen in dem supraleitfähigen Material, das die Ideen beherbergt. Und den Anschluß bildet das I der unerlaubten Weihe – eine harmlose aber wirksame Droge, die erst im Alter zur Geltung kommt, wenn nichts mehr hilft zur apathia der Vorgängigen. Das verstand ich. An ihr haftete die Beweisführung allen Materials und ging auch daran zugrunde, wenn jemand es wollte, aber wollen mußte er es, zumindest das war ein Gewinn für mich. 

b.

Damit haben wir den ersten Grund erreicht. Von hier führen jetzt nur n. unsere eigenen Hurenkinder über den bemessenen Abstand von deinem Auge nach meinem Kopf. Was auf dieser kurzen Bahn stattfinden kann ist eigentlich alles bisher Erzählte, als Checksumme im ersten Absatz gespeichert und in jeder Lesung von mir aktualisiert. Wenn du aber am Anfang nachschaust, ist es der alte geblieben. So funktioniert das Wesen dieses Buches wie wir es genannt haben, bevor die Welt sich weitergedreht hatte. Ich benutzte bewußt diese von stephen king gelernt Wendung die hier ausdrücken soll was von ihm unbedingt gesagt werden muß, der Generationen von Schreiberlingen jung und sich so frei fühlenden daß sie einen ihrer Triebe in Sprache zu drängen wußten: Sie jedenfalls anregte, über ihr Innerstes nachzudenken als wäre es selbst die fern zu entdeckende Welt, die sich irgendwann von ihnen wegdrehte und bis dahin soll man sie so gut es geht kennenlernen um sie unter den zehntausend die einem n. bevorstünden ausmachen zu können, wenn diese sich auch drehten. Und mir lag der eigenen Welt stephen kings eine vertraute Heimlichkeit zugrunde, die mich ihm innig verbunden hatte sobald ich etwas sah das mehr gewesen ist als seine Schrift: es war die erste Kursive und bezeichnete ein Lied was ich damals n. nicht wußte von den Beatles: hey jude. Bis ich jedoch auch dieses Lied auf einer alten Hebräerplatte von Chava Alberstein hörte als Hey Ruth glaubte ich (später) wäre alsin einer bösen Anwandlung hingeschrieben worden von ihm. Es taucht in allen seinen Büchern oft auf, irgendwo kursive aber an sicher verborgenen Stellen vor dem querlesenden Auge. Und so soll es auch hier seinen Platz gefunden haben, hat’s ja schon im letzten Band aber hier erinnert etwas daran: es gab scheinbar einmal einen Bruch zur Entscheidung gegen dasWesen, das sich mit einem Davidstern an der Kette geschmückt und verwickelt in pubertären Disputen über Schwein oder nicht davon befreien wollte ewig als Täter dazustehn und die leichteste Übung vollzog sich selbst in die Opferrolle begebend. Wir hatten ich und der Zweite dieses Kapitels: Anto“ne aber nicht mit der Geistesgegenwart des Jungen gerechnet und der hatte plötzlich die Waffe des Alten in der Hand und richtete sie auf mich. Ich wußte mir nicht anders zu helfen als in dessen leblosem Körper Zuflucht zu suchen und so haben wir glücklicherweise das Loch in der Stirn des ersten magischen Protagonisten überlebt und konnten uns weiterentwickeln. Daß das Buch Poseidon eine Wendung einläutete haben nur Jean, der Junge und Ich bemerkt und verbargen es klug vor den Anderen.

Damit erfüllten wir das Zeugnis des Ersten Bandes das sich bis jetzt erhalten hat. Sie können jederzeit darauf zugreifen und sich vergewissern, daß nichts dazugetan oder weggelassen wurde so wie es abgesprochen war zwischen uns. Die schmale Sammlung überlassener Fragmente fangen wir gerade an zu überblicken und sind auf unsere Muttersprache verwiesen immer n., wo es andere besser übersetzt haben als es uns möglich war aus dem Urtext. Nehmen wir dies zum Anlaß, endlich die Studien voranzutreiben, die wir mit HB an der Seite begannen: von Parmenides, der uns lange vorher begegnete, zu Heraklit, den wir jetzt aufsuchen wollen. Gehn wir es an.

lundi zu neuen Ufern: Am Anfang von 5.1

– Das macht schon eine ganze rote Bete? frage ich und schaue den Buchbinder wahrscheinlich mit großen Augen an. 

– Ja, eine rote Bete für einen Stoß hier wie du siehst von 26 Exemplaren. Ist das Rot geworden, oder?

Ich nickte und murmelte was von dem Alten, dem es so jedenfalls gefallen hätte. Ich müßte ihm doch n. sagen können, daß es jetzt also 26 plus ein Buch gibt der Fünf Ersten Schriften zum Magischen Realismus. So, wie wir damals übereingekommen waren aus einer mittlerin r. Bete, nicht mehr und nicht weniger. Die hat nun gezählt gezählt gewogen und zerteilt, die es erhalten sollte. Mich n.. Die Bete entschied; und der Anfang in die Welt hinaus war getan worden mit ihrer Hilfe auch wenn das vielleicht heißen soll, daß es mit diesem kein gutes Ende gibt. Es sind jedoch hier schon so viele Enden geschrieben worden, daß wir ihnen getrost n. ein böses hinzufügen können. Ich werde daran denken, wenn mir der nächste Finalsatz entwischt. Bis dahin bleiben eine kurze Nacht, ein langer Tag und die n. kürzere Nacht von morgen. Aber auch das war morgen und eine Geschichte des nächsten Tages, weil morgen nur der nächste Tag war.

Im Hof fliegt etwas umher das sich wie eine Fledermaus in der Dämmerung bewegt. Ich saß einmal da vor dem einen Jahr vor dem Berg in den sie das Schlos (Märchenschloß) gebaut hatten wie der König es wollte (den sie bald abzusetzen wußten aus ebensolchen Gründen, die heute nicht mehr geheim sind.) – gieße den griechischen Tee ein, den ich am Ort entdeckte und das geht nicht ohne mich an den bayrischen Geranienbalkon dort zu erinnern. Riechen Sie etwas anderes? Vielleicht doch die Autobahn? Aber woher kommt die Nähe zum Schloß? – 

Unter dem Fenster fließt die Innerste vorbei und wird etwas murmeln in den Nächten die ich da sitze und es wird schon eine richtige Herbstkühle hereinkommen; doch wohin zieht es mich wirklich wenn ich fahre? Dieser Ort… birgt so viele Wehnisse. Ich habe schon manches davon erzählt, ich habe doch wohl genauso viel verschwiegen weil ich nicht alles von dort begriff. Als ich zum ersten Mal vor einem Achtjahr da war schrieb ich in dem geradesten Moment meines Bewußtseins eine Bewerbung ans Heim da mich anzugeben für eine Stelle als Faktotum? das die Büsche schneidet, den Hausputz macht und wohl nebenbei n. pädagogisch mit den Insassen umzugehn weiß. Das ist jetzt weil die Musik einen weiteren Hintergrund dazutut zum Windfächeln in der Kerze, hier: brundibar. Doch sollten wir uns um angelegentliches kümmern, also mehr al um den Fortgang der Geschichte? Die war ja irgendwann einfach stehngeblieben auf ca. 25.000, und sogar war das neubewegte in der dritten Dekade fast ausnahmslos gelogen. Also nicht fiktiv oder was ja gut wäre erzählt, sondern einfach nur die schlechte Unwahrheit. Ich hätte n. nicht die Zeit gehabt es in clara zu schreiben. Hieß, daß bis jetzt am Ende knapp 5.000 Worte zu streichen wären die mir ja trotzdem schwer abhanden kommen werden. Was dann tun gegen den unerwünschten Nachwuchs an purem Abrieb? Ich würde hier schon einmal dafür sorgen müssen, daß es zumindest nicht n. mehr wurde. Also anstreichen gehn wie mal jemand sagte zu seinem Sohn der ein berühmter Maler werden wollte und was wurde er – ein ertrunkener Dichter in HI, dritte Reihe; nur, man muß sich darunter eine Seite vorstelln die es nicht wirklich gibt in dem Buch, man sollte sie einfach überlesen können. Wie mache ich das? Stellt man alles kursiv an, hier, wo ich gerade so glücklich bin wieder über die Kursiven zu verfügen? Und Einschränkungen sollte es nur geben wenn andere verspüren mich auf meiner Suche begleiten zu wollen. 

Das war die Epiphanienvierteluhr und welche Stunde es wirklich gewesen ist werde ich in 45 Minuten wissen. So lange müssen wir jetzt weiterlesen? Und warum wir? – Weil zu der Bereitschaft die ich in euch annehme um nicht umsonst geschrieben zu haben ein paar Notwendigkeiten zu wissen existieren ohne die ich das Buch nicht abgeben kann. – 1. Ist es ehrlich erworben? 2. Ist es im Originalzustand? 3. Besitzt ihr den Schlüssel? 4. Gründet sich euer Schreib/Leseverständnis nicht nur auf das Studium meiner Hinterlassenschaft im permanenten Speicher; dh werdet ihr eigenes dazutun? Und wenn ja: mit Autorität? – Um euch also nun unterstützen zu können bei der Erforschung und der Erweiterung euer Einsamkeit sind die Fragen mit einem starken und zuverlässigen Ja zu beantworten.

gewesen. War es so? – Seht ihr, und darum scheitern wir… Es gibt bei euch kaum n. einen zuverlässigen Prozessor. Die Standardschrift zu der wir sie erfunden ist lange überholt von schneller und weiteren Informationsträgern und das einzige Konkretum zur Äußerung überliefernden Papiers wird nach mir ganz bestimmt abgelöst sein von temporären, sich in der Abstraktion erschöpfenden Gestaltungen die sich ja schon längst abzeichnen in Zweielf, Papier hat keine Zukunft. Ein Virus, das sich auf ihm analog übertragen ließ, war seine letzte Funktion. – dasselbe gilt für uns. Versteht ihr uns? – Wir verstehn was ist flüssig, kristall und schwarz. We understand The Liquid Crystal Blackbox.

Und wenn sie immer neu die Gelegenheit bekäme, die Geschichte anders zu schreiben sie würde es nicht tun. Denn sie hat sich so zugetragen, wie sie euch hier erzählt wird, an diesem Abend, dem letzten unserer alten Zeit. Was ihr daraus machen werdet, wenn ihr selbst anfangt, euch die Enden zu gestalten nach eurer Zeit, kann ich mir schon vorstellen; aber gefallen tut mir das nicht, was ich dann sehe. Doch ihr seid die Jungen und ich bin Teil eurer Vergangenheit, wenn ihr das hier lest; so sehr Vergangenheit, wie sie es mir einmal von sich sagte… wenn sich ihr altes Leben plötzlich in die Wiege legt, die Wiege, wo immer man sich sein Vergangenes heranzog. Vielleicht wechselten wir manchmal unser Gesicht, mit dem wir hineinschauen; möglich auch, daß wir das letzte Spielzeug zurückfordern, weil es danklos uns entrissen wurde und nun bereuen wir fast, es hineingelegt zu haben, sehend, daß das Kind, dem wir also meinten, das alles zu schenken, längst nicht mehr dasselbe Unschuldige ist und so ungefreit, wie wir es zurückließen : da also sich beherrschen und erwachsen bleiben, da sich über den Trieb erheben und der Aggression Herr werden und der Reflexe; was möchte man nicht alles dafür geben, selbst schon genauso weit fortgeschritten und reif zu sein, wie dieses plötzlich alte Leben in der eigenen Wiege mit den allzu bekannten Augen, das uns mit unseren jüngeren anschaut und fragt: bin ichs n.? Aber es bleibt nichts mehr zu tun n. zu fragen, als erneut sich selbst zu bestätigen, wenn die erkennenden Gebärden getan sind und die gewohnte Sicherheit (in allem Umgang) Einzug hält selbst da, wo das Geheimnis war die Chance für einen Neuanfang. Der war also auch verspielt.

II. Aber sie, fängst wieder neu an,

wenn ihr auch alles geheim bleibt, was sie n. tun wird in diesem Leben. Das ist wahre Zuversicht. Es gibt einen Spiegel dafür: man hält ihn vor eines anderen Gesicht, während der die Augen geschlossen hatte und er öffnete sie ganz unschuldig. Aber was sieht er dann nur, so lange er n. nichts von dem Spiegel weiß, der vor seinen geschlossenen Augen wartet? Ein zerrissenes Bild in seine Erwartungen und dem horror vacui? Was denn, wenn da nichts wäre außen drauf auf dem, was ich innen sehe? Und ohne dieses überhaupt ein Innen vorstellbar das mehr wäre, als ich jetzt wahrnehme, wo ich n. an die Maske glauben kann, die die Haut aufrechterhält. „Soweit es sich um integrierte Körperempfindungen handelt, ist die Haut lediglich die Umhüllung unseres wahren Selbst und dessen, was in uns ist. Aber in den tiefen, infantilen Schichten unseres Denkens sind wir nicht ganz sicher, ob in uns irgendetwas ist, das nicht von außen in uns hineingesteckt wurde.‘ “ Sagen ein paar Psychologen um 1927 in dem Buch der Jungen Frau Mahler, so, daß ich nicht mehr wissen will, ist dieses Körperding, mit dem ich herumlaufe mein eigenes oder Zerrbild des bedrohenden Spiegels, der da wartet, immer, wohin ich auch die Augen öffne. Seht ihrs Freunde, seht ihrs nicht…

Aber sieh, fängst wieder Neues an auszuplaudern, was dich so beschäftigt, ja. Ich geh sie begleiten, kurze Wege vor das Haus, über die Straße, durch den Park zurück, ein langsames wie wenn man in der Kirche laufen gelernt hätte, steif, unentspannt, voller Sehnen und Muskelspürung. Dann will ich sie schubsen zum Aufwachen, eine spontane Reaktion hervorrufen der Beine und Gelenke, um das Gleichgewicht herauszufordern. Daß sie nicht verlernt sich aufrecht zu halten. Lasse es bleiben und dann fallen wir vielleicht beide einmal zufällig, sich am Knie zu begegnen. Das ist die alte Zeit, jenes die neue, den Schnitt führe ich gerade durch die Hälfte; wenn die Arbeit getan ist, treffen sie sich hier in der Mitte zwischen Gut und Böse. Nicht ich, du oder dieses Kalb da mit dem goldenen Horn… der erste Widder der Menschheit. Das ist abgegolten.

Also fang ich an, ihre Geschichte zu erzählen, weil sie sich alle schämen für sie: Sie hat dafür ihren Traum gehabt von langer Küste, steil ansteigendem Gefelse: wenn man richtigherum geht, rechts! da stehen wir dann oben, nur um hinab und weit zu schauen und nennen es Das Ende der Welt. Wie in einem Bild sieht das da aus vor uns, ist aber ein echter Weitblick, ohne Rand rechts oder links, n. oben/unten nur das blauweiße Himmelsband auf blaudunkles (September) Wassermeer abgelegt. Wir haben eine Sanddornhecke durchbrochen, und schon wissen wir nicht mehr, wie es davor war, keine Hecke natürlich, sondern wildes Gesträuch, das in die Furt ragte. Aber wir kennen den Weg und irgendwann wurde er gangbar, bevor man dort angelangt ist. In Berlin gab es einen ebensolchen stillen Flecken, Das Paradies genannt. Wenn Milton ihn so hätte anschauen müssen, wie ich es tat, in der sehnsüchtigen Verlassenheit der Stadt dort, gäbe es keine Wiedergewinnung, es müßte immer verlorenes heißen, für immer verlorenes…

Und plötzlich ist da was ich höre: ein Erwachen? Schlief ich denn schon mal? Vom kühlen Fenster ging mich die Nacht an. Ein Grund war da nicht. Nur immer man wartet, vielleicht ergibt sich was aus der schlaflos gebliebenen Dunkelheit da draußen. Doch sicher ist es nie, nicht ein Wort, auf das man sich verlassen könnte. Bastardschemen, parental gaps zwischen meinem Hirnaneinander mit dem täglich erlogenen Fortschritt; der ist gekauft, jeder neue Buchstabe will Anfang sein. Will aller Anfang Anfang sein. La Parole: aufstehen, gegen das sommermüde Blendwerk hoch, anheben ein Lid und das andere ist mir n. zugeklebt mit der Honigmilch aus paradise lost/regained und trotzdem verlorenen Büchern über Mitternacht, wenn jede Minute zählt. Nur bleiben dürfen für diese heiligen Brautnächte um die erste Erfahrung, auch über ihren Tod hinaus. Aber auch im neuen Leben, das dann beginnt… mit unfertigen Erinnerungen, die wir uns nicht zu erzählen wagen, sind wir immer nur allem Abschied voran.

Die Erzählung: sie hat eine Sabbathnacht lang mit dem Atmen aufgehört, jener schweren Arbeit, die jetzt eine Maschine für sie tat. So fühlte sie sich besser, es war keine Anstrengung mehr da, die Maschine bediente jemand anderes für sie und hatte ein waches Auge, schichtwechselnd. Als ich am Sonntag wie jeden Sonntag nach der Kirche sie besuchen ging, bemerkte ich zuerst keine Veränderung, aber ein wenig war die Anspannung von ihr gewichen, dachte ich. Bis ich sie sprechen hörte: nicht ihre Stimme, nicht mehr der gewohnte Duktus, kein Wort war wahr, wovon sie redete. Das war von einem Erdbeerfeld, wo sie arbeiten wollte, wenn alle Stricke reißen. Das war doch längst vorbei, hörst du, du mußt nicht mehr arbeiten gehen, die Hebammen der Lüfte… wenn du nur wieder gesund würdest. Ich habe ein paar Stunden für sie gebetet aber ist das im Norden angekommen, wo der große Unfall geschah? 

Ist es. Weil ich es erzählt habe, nur deshalb mußte sie mir vom Schiff springen und da ja Hier ist des Säglichen Zeit ist, wo ich mich in aller Ruhe daran erinnern kann, wie schön die regenquellenden Tagewälder grün waren, möchte keine Unruhe aufkommen über sie. Sie schlafen nur. Sie sind uns nur vorausgegangen. Alles braucht man an diesen Kräften und deshalb schone ich, was mich ernährt. Nicht in der ersten Nacht alles schon zu Ende gesehen haben, was es zu entdecken geben soll.

Dann ist’s auf einmal hell geworden unter uns. Als wenn sie angefangen hätte zu leuchten und deshalb könnte ich nichts mehr erkennen mit den nachtschwarz gewöhnten Augen auf den weißen Blättern, die hier verstreut waren. Wahrh. war ich gewöhnt, also Dunkelheit immer und Stimmen daraus, die sich ergaben. Doch plötzlich Helligkeit und klare Umgebungsgeräusche, die man unterscheiden konnte also trennen vom Hintergrund das wichtige, was gesprochen wird. Als wenn die Sinne dazugelernt hätten durch das Buch. Erklärend, wie sich die Konsonanten verhalten gegen das universale Vokalsystem. Es behielt Recht. Ich zeichnete mir die Koordinaten auf: das ging in eim Feynmandiagramm, die Ansicht war umzusetzen in die Sprache Mahlers, egal wie hundert die Jahre vergangen sind an seinem L.nam. Er würde es gehört haben, was hier auf ihn wartete zu entstehen. Ich habe die Sendung schon abgeschickt in Gedanken, doch etwas hatte mich zurückgehalten, den letzten Schnitt zu tun. Das war Glück und gelang nur so: weil es eine künstliche Atmosphäre gab um den Gegenstand, daß er mir nicht aus den Händen glitt, die nicht hafteten aneinander, füreinander, die linke für die rechte und im Spiegelbild auch nicht, wo ich sie hineinlegte. Es sollte eine Gefahr sein; und schon ist es dem Körper zuviel geworden und schreckt alles zurück: die große unfaßbare Zeit Zukunft, die sich auf einmal anfassen ließ (wie ein steifes Glied in der nicht geölten Kette.) Das herumfiebert und das Blut anschwillt zu einer von innen gespürten Größe, innen die Nerven reizend bis zur biomechanischen Kataklysme. Da mußte etwas abspringen und zerklingen Stahl auf Stahl das sich reibt die ganze Zeit, bis das Schwache nachgibt. composite III: vermute ich eine Strukturlosigkeit wie die innerhalb eines Hohlraumes im Kristall, in dem es eine freie, endlose Schwingung geben kann, ohne Richtung, Ziel oder Begrenzung und die nur sich selbst immer als Ursache hat; es verliert keine Kraft, ergänzt sich aus der Umgebung. 

Bis Johannes die Zeit gefunden hatte, seine Worte niederzuschreiben, vergingen sagen wir 80 Jahre dem Jüngstem der Hinterbliebenen. Das war ungefähr die Zeit, die es bräuchte, daß seine Enkel Enkel zeugten. Die sind nötig gewesen, um ihn des Fortbestands seiner Erzählung zu versichern. Es sollten drei Generationen darüber wachen, daß die Zeugnisse nicht gefälscht würden. Bis heute hat sich daran nichts geändert. Aber Kinder selbst hat er nicht gehabt, Johannes. Das sind seine eigenen Worte, nur jene leben fort und zeugen. Ich habe eins gehört aus seinem Mund, das war so Schall, daß man es gar nicht wiederholen kann. Nur sich erinnern… aber ohne die Möglichkeit einer Fälschung in die Welt hinaus. Also diesmal nichts verfälschen: Schreiben Sie nur von dem, was Sie kennen! 

„Ich lege mich in einen weißen Strand und bin selber dunkelndes Fabelwesen, dem großen Buch der Geheimnisse entsprungen. Wer mich dort gesehen hat am Strand, der denkt, das kennt er irgendwie. Aber dem ist nicht so, er kann mich nicht; niemand jemals, zu dem ich nicht hin und sage selbst: ,Ich kenne dich.‘ Dann kennt er auch mich.“

Nur ich bleibe das Fabelwesen und es kam jemand hinzu, der erzählen darf, was er gesehen hat, wenn er sich an die Worte n. erinnert und die Bilder. Denn voll war der Sand davon und es ist ein weiter Strand, der sich einmal um die halbe Insel zog, vorbei am Ende der Welt hoch oben, vorbei an einem steil abfallenden Hang aus grünem Tonmatrial, dann um die Spitze im Nordwesten herum zwischen Felsgeröll, weiter die große unbetretene Zone, die wir jetzt vor uns haben. Ich kenn Euch, sagt es von dort, und so haben sie sie geöffnet: die Ephemeriden.

31.4 (ejtt)

Fragen Sie aber, zb mich nach einem weiteren Grund sich n. mehr zu bemühen um das Auditorium. Als ich meinte wirklich wesenhaftes schon hinterlassen zu haben in seiner Richtung gedacht sind doch spätestens hier wowir uns tatsächlich begegneten bevor die welt sich weitergedreht hat seine Spuren schon fast verweht ich meine meine Spuren also spreche anfangen in der in der ersten person von ihm. Was das heißt? Dasses stottern auch mir nicht lange mehr verborgen verboten geblieben ist in den Jahren der Zusammenkunftüber in deiner Schrift vertiefem Gedenken (Gedanken!) Im Blitz Gewitter traun sie sich heraus wos fast zu spät wird die Schrift weiterzugeben denn die mich kannten sind ja ja schon zu teilen auch langsam nah am übergang sagt die alte frau. also glaube ich mehr zu müssen als nur ab&zu wenn ich drüber die goldenen steine berühren. dh etwas wo es helfen könnte was man sagt. 

32.1

Als ich dem alten zum ersten mal begegnete in grünen hosen und stahlkappen und seine ernste frage nicht wie ich zuerst vermeinte die nach meim wohin eigentlich sondern genauer nach dem ziel und warum meines wegs morgen für morgen am hellerleuchteten fenster konnte ich zum G. nicht wissen er würde n. auf diesem weg ein ganzes stück bei mir gewesen? Ja, würde er. Meine seiner Wahrnehmung nur ein Teil der Geschichte, die jetzt endlich aufzuschreiben bevor sich veränderte als war einmal wichtig unter uns. Und so blieb nur n. wenig Zeit zu tun unter den bekannten Bedingungen, was dann kam ist jetzt Geschichte, aber d. lernst du n. kennen und dann wird gegangen,ok.

33.1

Vielleicht wäre es besser gewesen, statt in normal über die Sinne zu bewirkenden Handlungsabläufen die gemein als angenehm empfunden werden vom sie verstehenden Auditorium sich jenen mehr zu widmen die n. nicht einmal von den handelnden personae als solche gesehn werden können also sich ihrem und schließlich dadurch auch meinem Zugriff entziehn gleich wie die ins Erdreich zurückflutschenden Regenwürmer an denen man sogern zog hoffte ich damals, sonst wäre man anders gewesen. Also Wesen, hier mit Orest aus dem Baal-Sebub sprach. Und das was dem vorausgehe (precede) eingeschlossen zu erwähnen unter ethischen Gesichtspunkten also kommen auch damit weiter in der Struktur voran bis ein einiges Dilemma herrschen wird über Form Funktion und dem Bau an sich. Wir haben schon lange nichts mehr

und die Taten auch nicht weiter eingeebnet als daß sie wären ohne uns überhaupt hier erschienen sagen sie… aber das war an einem der anderen Tage die ohne Zutun doch voranschritten oder sich vorausbreiten besserem Wissen entgegen. Was dafür verlorengeht zwischen den immeren Freitagen unwiederbringlich mag man irgendwann doch gewußt haben, oder? Stattdessen aber in den Notenblättern: die Genze, klamm und kältlich, die wir heimlich überschritten haben wie jene z. Plastik und beidem waren wir nicht gewachsen, der compositio nicht und nicht der manufaktur n. weniger überhaupt der Kunst. Aber lassen wir das, der Abend versprach n. einiges einigemale. Das also sei Philosophie…

33.1

..und wenn jemand sich darin auskennen wollte nicht nur nicht gelesen zu haben (die Zettel die sie wenn sie ins Bett ging hinterließ) sondern auch alles jemals n. zu schreibendes für sich selbst beanspruchtes Materialien gleichende Papierhafte dieser Wirtschaft anderem als ihrer Leidenschaft fürs haptische daran zuschrieb: dem schließlich könnte auch nicht helfen, daß sie ja zumind. einigen der Zettel eine Adresse angetan hatte darauf in irgendeiner Not man sich bezöge. Aber das sind Grenzen an die wir ja nie gelangen, dachte ich, schriebs hin und glaubte es aber wer würde nicht in Bedrängnis, oder? Die Sache jdfalls mit der Schußwaffe unterm Kissen war damit geklärt und wir konnten uns endlich begeben auf die wirklich wichtigen Abwege deren ja geradeauch einer unterm Kopfkissen sozusg. mitschlummert über seinen Bezug zur Hohen Eiche an meinem eigenen Feldweg. 

b. Unterwegs auf einem des täglichen Umgangs mit der Furcht vor Strafe und Schmach oder Drangsal und Pein blieb mir vor der Eiche mein Gesicht so klein und dem Schicksal daß ich meinte man müßte doch hören können, wie sie ihre Blätter abstieß und so sehr ich in den kleinen Friedwald lauschte der ja auch n. voll Buchen war ließ sich nichts vernehmen. Also würde ich weitere Schatten ahnen müssen, winters und so wie jetzt zum Ende hin des Sommers. Und schon sind wir auf dem richtigen Abweg, der einer von Wetter und Jahreszeiten im Wechsel und Fruchtfolgen und daraus dem Verdienst für das was man sich nur mit Schlaf erarbeiten kann. Aber das war eine gefährliche Kumpanei und eingegangen ist sie einmal so gut wie der echte Tod, nur daß es niemals der eigene ist sondern immer eines anderen Schlaf, den man damit bewältigen wird. Ich bin dann nicht mehr aus ihm gegangen weil schlafen also wirklich schlafen hieß nicht nur sechs Stunden die Augen geschlossen halten können während alle andern verzweifelt im Licht nach der Erkenntnis suchten sondern mußte auch dann n. Schlaf bedeuten wenn so etwas wie müde vom Leben nur in seiner Verdopplung angenommen wird und immer als Gefahr. Aber kann man das nicht auch in Frieden sein? Müde? Ich denke schon, doch das zu erklären führte vermutlich zu tief in die Abgründe der Melancholier als daß es für jemanden der nicht von ihnen gesegnet wurde mehr ist als die nur allzuleicht verständliche Ausrede eines von ihnen bloß gezeichneten, mit einem Mal, das keiner anders als obsolet begriffe, der es nicht an sich trüge lebenlang. Doch auch das ist nicht 

Gegenstand der Philosophie, oder? – Ich fing eines Tages an, die weitere Forderung nach Antworten einzuschränken so wie man vielleicht eine Suche einschränken sollte nach Dingen ohne wirklichen Belang. Eigentlich verdrängte das eine ja das andere und wenn man eines zurücknahm, bekam das andere von selbst mehr Gewicht. 

Es würde sich die Waage halten glaubte ich und begann also, abzustoßen: Wörter, Sätze, Bücher; dann was daranhing an Welt und ihrer Sicht darauf. Die Bibliotheken waren vollgestellt und aus jeder Buchseite ein Geldschein eine n. unausdenkbare aber nicht auch schon unmögliche Zukunft wenn sie erstmal das Papier verbannt haben aus der Ihren. Denken Sie daran, wenn Sie das nächste Mal nach einem Buch greifen ohne zu wissen, was passieren könnte… Hier müßte kein Konjunktiv stehen, der Setzer jedoch war der Meinung was passieren kann war n. nicht geschrieben und er hat nicht unrecht. Ich erinnere mich an eine wüste Dunkelei über Odysseus und Anna-livia d. sich n. lange vor mir gern kennenlernten auch ohne daß es einen ihrer Autoren gegeben hätte über den Rand ihrer Erscheinung hinaus der sich ja bis heute trug. Genaugenommen liegen so dicht aneinander, daß es fast einfach unmöglich ist sie kennten sich nicht. Aber das sei Gefasel und gehört beiläufig in die kalte Glut.

33.2

Jenes aber das einmal erkaltet nicht mehr geformt von uns werden kann ist eine platine in dem untergrund auf dem ich meine pflanzen zog zur nämlichen stunde. so ist es spät und dunkel als ich sie suchen gehe unter den menschen und engeln als deren einer nur ich mich jetzt zögerlich zu erkennen gab. wenn beide der flügel sich da wo es nur einen bräuchte gleichzeitig in schwingung und schwebung aufgefächert in resonanzkatastrophen zu zerspalten drohen da kommt mir etwas spärlich zugute: ein einfaches wissen um weniges vermehrt das mir von den tagen über den weg läuft und ich für wert h. es zu behalten. nicht um damit spielen zu können irgendwann, wenn ein trumpf benötigt würde. da war größrer gewinn aus der hand als jemand sich ausdachte.

33.5

Jenes aber, erkaltete und nicht mehr zu formende: ist schließlich doch irgendwannn ohne uns weitergegangen und wir haben nie richtig gewußt, wohin uns der Stoff n. treiben wollte wenn man einmal nicht weiter daran dachte, woher er kam und wohin er ging sondern gerade n. ob wirklich wir es waren oder nicht schon längst andere die für uns die Führung… doch darüber ließe sich lange spekulieren und richtiger wird ein Gedanke doch erst dadurch, daß man ihn ablegt. 

Ich würde mich bis dahin verausgabt haben und weiter nachgedacht wie nah an der Grenze ich wirklich war; doch etwas wie Zukunft? das sich zeigen würde? …nein, darauf nicht hoffen.

34.2

Jenes aber das einmal erkaltete und nicht mehr formbar e Material einer Herkunft die kaum n. zu verfolgen ist also unaufhebbar sein Ursprung: jenes als auch eigener Ursprung gedacht ohne uns jedoch eben wie wir selbst unausdenkbar habe ich einzig zum Zweck der Erbauung aus gleichgeschalteten Schriftmustern zu denken gegeben was könnte n. sein wenn diese sich an sich selbst erkennen könnten also von uns unabhängiger Gedanken fähig würden.—- Kann dies gedacht werden ohne die eigene Zukunft zu gefährden? Darf ich denken können die Wesenheiten hätten nicht nur Fragen gestellt auf die zu antworten einer anderen Zeit überlassen bleiben muß will man sich aus dieser hier nicht selbst herausdenken. Denn daßschondie Schule der Philosophen, durch die H glücklich gefallen ist als er genannt wurde einer der „dort wo der B. hindenkt —— kein Gras mehr“ wachsen lassen mußte, wo ich dann doch nie hinkam, das war weil Basel um 1953 mit einem „unvollkommenen Versuch“ „zum Problem des Bösen bei Nietzsche“ sich in der Chronologie der Ereignisse zumindest unerreichbar zutrug punkt. Bleibt n. zu erwähnen ich wär ihm irgendwann nachgeeilt auf seinem hektischen berlin durchquerenden Schritt gegen die Zeichen der Zeit, die er zwar nicht als einziger dafür aber laut genug für um gehörtzuwerden erkannte. Das war also dann wo sich die andern schon verabschieden gingen inn ruhigen Abend und ich las n. eine Weile in den Lichtreflexen herum bis mir ganz schwimmerig, aber daß etwa sich etwas ergeben würde davon konnte ich ja schon jetzt ohne den Drang zur Wahrheit übertreiben zu wollen nichmehr reden. Und was das war? fragst du? – Nein. – Dann frag bitte! – Was war das… – Was war was?!! – Na der Drang zur Wahrheit!! – Warum schreist du mich so an!!!? Sehn Sie, da ist nie Kommunikation gewesen, nur haben sich hier die Stimmen gemischt zwischen was war vorn und was hinten war in Raum und Zeit der Historie bevor die Welt sich weitergedreht hat. (Im Denken), und wer sich bemühen würde darin einen Sinn auszumachen, käme man zu ganz wahrscheinlichen Erkenntnissen. Über den Wert dieser läßt sich an anderer Stelle gehörlich Köpfe zerbrechen, hier sei aber soviel zugegeben, daß manche davon zu hübsch sein mögen, die ich dann so mehr dazu einlade an seinen überlieferten Betrachtungen ruhigen Anteil zu nehmen wie ich es tätetat bevor ich auch ihnen folgte anstatt ( zB. oder γ-Eulen zu züchten.) Man blieb ein wenig draußen davon vor der Welt geschützt obwohl einer ja mittendrin a l’hombre de jeunes filles stand und nicht verstand und nicht verband wie der es konnte augenscheinlich: also seine selbst Un-fähigkeit am Leben der andern teilzunehmen dergestalt sublimieren daß daraus ein bändiges Werk würde das die ihm entzogene W. um so genauer darzustellen genoss je weiter einer aus dem protagonisten Auditorium in ihren Bereich einzudringen wagte.

35.1

Lassen die Fragen mich aufhören zu hören lassen deine H Fragen mich aufhorchen oder bestimmen sie mehr als i. dachte den Gleichlaut von innen und außen von Hülle und Kern der sich gleichlautenden Aussagen über dein Wesen die ich nun schon im 5. Anlauf versuche mir in meins zu übersetzen. Und weil sich das nennt: wie Vorausgehende sich von uns übersetzen lassen (nach Westen) in deiner Sprache bleibt mir in meiner nur einer mehr Versuch, sich das selbst zu üben als hättich nicht du es empfangen wies ja doch eigentlich gewäre oder h. sein können wenn wir uns ein wenig früher begegneten a. zum Ende der Zeiten. Das sich immer deutlicher zeigt der es s. will.

Und das war die Tür, durch die wir Johannes hinausgehen sahen. Ich hatte mir sein Blick gemerkt, den er zurück über die Schulter warf und jetzt die recognition. Es ist keine Zeit vergangen für mich, wohl aber für ihn, als wenn es n.mal ein ganzes Leben gedauert hätte mit allem Ernst und jedem Zweifel, über den wir ja schon längst gewesen waren. Nur er mußte alles ein zweites Mal lernen und wer weiß, vielleicht öfter. Aber jetzt: seh ich ihn hereinkommen, allein, ungeführt und auch ich ohne Fessel und Schleier, die entscheidende Braut wie ich ihn erwartet habe und immer wußte ich hatte mir den Augenblick eingeprägt für diesen Moment. Etwas ist verhangen an ihm, vielleicht Staub aus der Welt oder ein Spinnweb, der sich davor legte. Meine Hand weht übers Gesicht ein wenig Lufthauch und schon ist die Falte geglättet, die ihn die Jahre älter machte als mich. Also war die Trennung vergessen.

:

– Ewa?

– Jean! Levez-toi!

– Hier bin ich!

– Man hat dich zu den Toten gelegt und weißt du n., warum?

– Mein Inneres hatte sich geöffnet und die Hölle ausgespien.

– Du warst das? before hell breaks loose

– Meine Hölle war das.

– Bist du jetzt rein?

– So rein wie eine Jungfrau am Sabbathmorgen. Warum fragst du?

 -Ich soll über dich richten. Und dich verschließen nach der Sühne.

– Wer wird sie bezahlen? Ich selbst werde vermutlich…

 -Es ist jemand gekommen, dem du folgst. Du wirst ihn beobachten, notieren, was er tut, während er wach ist und ihn begleiten, wenn er ruht. Du selbst darfst ausruhen, wenn ich es dir erlaube. Das ist Deine Aufgabe. Höre ihm zu, schreibe auf, berichte mir. Und jetzt mach dich bereit, gleich ist er da, wird da sein, also werden.

III. Als ich den Zwilling zum ersten Mal sah,

wußte ich, daß die zwischen uns Kluft nicht zu überwinden war, wenn ich auf meiner Vorherrschaft beharre. Aber wes konnte der Herr sein, den er mitbringt? Blumenbinder, wie so viele seiner Zeitgenossen; weil das Geschäft mit den Toten, und jeder seinen Anteil suchte. Das mußte es sein, der war ein Blumenb. gewesen und Gärtner. Vielleicht hobelte er auch an Särgen herum oder trug Urnen über den Friedhof. Sagen Sie doch mal, erklärts das erdige Element in seiner Sprache und warum er so oft die Asche seiner Mutter erwähnte? Die lag doch in eim anderen Land begraben, vielleicht sehnte er sich zu sehr dorthin, so daß er die Flüsse roten Blutes dessen Partisanen mit den frischgrünen Quellauen einer Heimat verwechselte, die es für ihn nicht gäbe, nicht dort. Man hatte alles umgegraben, um n. mehr Kartoffeln anbauen zu können und der nachhaltigen Viehwirtschaft milch/honigspendend goldfarbener Kühe geopfert. Dabei war die Milch immer schwarz und der wertvollste Honig Urin von Blattläusen, bis man ihn aufklärte daß ers für Nahrung hielte so lange man es ihm darbot. Ich hab da gelebt, ich weiß, wovon ich spreche. Schon den Kindern werden die Geschichten erzählt von den Thronfolgerkriegen und wie fast die Insel überhaupt so lange der Übermacht des Kontinents standhalten konnte: weil sie angefangen hatten, Sagopalmen zu kultivieren und auf der daraus gewonnen Stärke ihre ganze Volksw. gründete. Nahezu alles ließ sich aus Stärke aufbauen, angefangen von der ersten Babynahrung bis hin zum über bittere Lebensumstände tröstenden Whiskey und der Kleidung, in der man damit endlich verbrannt wurde. 

Also würde es ein Gärtnergott sein und von Wein und Gesang, nach dem ich suchen müßte, denn in seiner Nähe würd ich den Zwilling antreffen. Der einem wie Orpheus selbst vorkäm, und ich müßte Eurydike sein, so schwach und totenblind wie als Jungfrau im Leben, um ihn überhaupt reizen zu können; müßte also das Geschlecht vertauschen. Will er das wirklich? Wollte er: die Mänade mit der gefahrlosen Untreue erhalten? Was soll das aber sein; es heißt, wenn er nach Whiskey stinkt, dann ist er es. Also habe ich ihn schon ein paar mal gerochen, glaube ich, war wie ein Vater und dessen alte Bruyere, immer anwesend. Der Geschmack ist echt. Harzheide, schwarze Überreste einer Nachtschattengattung, die einen durchs Leben begleitet wie verbranntes Geld warum auch nicht andere Leute kauften Fernseher. Man bleibe unangetastet, sagt irgendeine staatlich anerkannte Klausel, aber die hat keiner wirklich mal gelesen, bevor dieWahl seiner Geschlechter ansteht. Konnte die Mehrheit da auch n. nicht. Und für die andern ist eben alles anders. Frauen sind nicht länger Frauen und Männer nur kleine Jungs, so lang sie nicht regelmäßig zur Oper gehen. Und da will ich ein ungeschriebenes Finale über den Liebestod stellen? Ja, will er… Ich suchte und suchte, bis ich eine gute Aufnahme bald fand. Ein Tonkunststück, das nicht gelesen werden kann, so viel ich auch die Notizen befrage. Er hatte etwas gehört scheinbar, n. in diesem Stadium der Krankheit, wo die meisten ihr Gehör schon aufgegeben haben, weil das Wasser aus dem ganzen Körper sich zusammenzieht, auch das Labyrinthwasser des Innenohrs. Aber in Worten vermerkt hat er es nicht mehr, nicht in verständlicher Form. Es muß irgendwo ein Hinweis sein, damit ich das Erhaltene entschlüsseln kann. Vielleicht habe ich etwas übersehen. Die Suche danach beginnt wie immer in der Nähe der Gräber bei 1/8/3/9.

Ich fand etwas, das mich weiterbrachte, als ich einmal beinahe verzweifelt wäre an meinen Äußerlichkeiten und denen der anderen, die ich um mich versammelt sah. Es war unmerklich jede Tiefe von ihnen gegangen in einem langsamen, steten Prozess; das hatte mich aus ihrer Mitte entfernt. Wo sah ich also hin? Ich fand da etwas, das anzuschauen war und ja, es war äußerlich und allein in der Gegenwart. Aber seine Wurzeln reichten hinüber in die Vorzeit als ich selbst n. fast stumm war, nur gesegnet mit dem wachen Gesicht, das die Lehrer „Auffassungsgabe“ nannten und für welche sie gute Noten gaben. Als es aber ernst wurde mit dem Systemwechsel den niemand der es nicht selbst erlebt hatte anders als obsolet bezeichet haben konnte, als es also ernst wurde mit der Auflösung der gekannten Gegebenheitscluster in einer neuen Matrix, da hat sich dann bald etwas abgespalten. Ich habe lange nicht gewußt was es war, das mich so unsicher hat werden lassen, daß ich mich kaum auf die Straße traute und unter Leute. Auch hier in der unsicheren Umgebung des eigenen Traumes wurde es nur langsam klar, aber es zeichnet sich ab. Wenn ich es jetzt fast begreife so liegt das daran, daß die Bande die mich in den letzten zwanzig Jahren (und so lange ist es wirklich her, oh Gott…) an eine Vergangenheit knüpften die nur für mich und eine demographische Minderheit galten derer sich auch nicht nur ein Vertreter in meinem näheren Umfeld befindet ich also eigentlich der einzige bin, der mich unter dieser Perspektive sehen kann: dann also ist es schließlich nur natürlich, daß es so lange dauerte und jetzt eben aber die Zeit dafür gekommen ist mit dieser Vergangenheit sich zu befreunden, die es nur für mich gab und für niemanden sonst, der mich seitdem begleitete und sei es auch bis jetzt. Es sind aber doch sie, die die Spaltung ertrugen ohne mich abzulegen. Daß eine Veränderung stattgefunden hat die mich den jetzigen Wechsel erleben läßt nicht als Zuschauer sondern als protagonisten Auteur ist nicht sichtbar geworden in sieben Jahren, sie vermuten mich n. immer hinter dem sicheren Hegezaun despharmakologischen Instituts. Und obich nicht nur einmal versuchte auszubrechen haben sie nicht mitbekommen. Ich habe also was gefunden, das ich euch als Sicherheit vielleicht nicht unbedingt predigen möchte aber doch ans Herz legen: Es steckt in der Arbeit darum viel Zeit von einem Sabbath zum nächsten die ich schwindelmüde durch die Woche bringe und nur deshalb schlafen gehe weil morgen wieder ein Tag sein muß. Aber dessen Geschichten werden die von morgen sein weil morgen immer der nächste Tag gewesen ist. Und an diesem Tag war zu lernen etwas über:

Das Material selbstdenkender Schreibeinheit XIV.

„Wenn man sich bewegt aus dem Geistigen aus sich heraus-

bleibt etwas davon an uns zurück, daß man meint

stehengeblieben zu sein an irgendeinem vergangenen Ereignis;

und dessen Spuren sind nicht zu übersehen: dieser Moment

unleugbarer Nähe zu den Wurzeln des eigenen Denkens

schult die Empfänglichkeit für die Gründe der anderen,

und dann weiß man, warum sie nicht an unseren Grund rühren.“

Ich glaube aus diesem Wissen heraus das schöpfen zu können, was jene widerrum berührt. – Weil ich mich von ihn beliebig entfernen kann, kann ich ihnen geben, wonach sie Verlangen haben ohne Verlust zu erleiden… nur aus dem Überschuß schöpfend, der mir aus eigenen nahen Gründen zufließt.

„Nehmen Sie, wenn Sie meinen etwas von sich laut aussprechen zu müssen, keine Rücksicht auf die Empfindungen der anderen; sie werden es verstehen so lange Sie selbst offen genug sind für ihr Äußeres.“

„Allein in der Äußerung liegt der Kern des fremden Wesens, und dieses zu erkennen sollte Ihr größter Wunsch sein. Wenn Sie danach streben wird auch Ihr Äußeres wertvoll und ans Ziel gelangen.“

Ich füge doch n. etwas hinzu:

„Vielleicht sind Sie aber einmal nicht sicher verstanden worden zu sein. Geben Sie dem Gegenüber davon ein Zeichen, so daß es Ihnen helfen kann, den Weg zu sich zu finden – es kennt ihn selbst am besten.“

  • Sind ihm seine Gegebenheitscluster zu viel,
  • dann fängt es im Apparat an zu stottern
  • und am Druckpunkt (neuralgisch) meiner Fingerspitzen
  • an seinen Nervenenden entsteht etwa 
  • ein Wort.
  • Manchmal ein Satz. Oder nur ein Zeichen.
  • Meistens aber ist vorher schon der Druck abgelassen
  • und die Entladung findet im Innern statt gegen 
  • die Flüssigkristalle, gegen
  • den Elektronenröhrenschirm, gegen
  • den Flugwind der Nebelkammerleuchte überhaupt gegen
  • alles was sich zu lange einer Äußerung widersetzt hat.
  • Licht ist nur diese eine Möglichkeit. 
  • Zu anderen gibt es Beschreibungen in anderen Büchern. 
  • Wir kommen darauf zurück, wenn uns hier das Material ausgeht. 

cc. Wahrnehmung der äußeren Belange

Der Wind schüttelt die Hinterhofkastanie und eine Plane die über dem unfertigen Dachgeschoß halbrechts seit immer schon aufgespannt ist weil das Geld fehlt knattert. Im Dach hausen Tauben, in der Kastanie haben Elstern ein Nest voller Jungvögel. Es war ein durchaus warmer Tag kurz vor Sommeranfang und jetzt gingen die ersten Sterne auf. Das hieß eigentlich, daß ich die Arbeit beenden sollte, wäre ich klug, also anfangen.(Frömmigkeit ist eine Art der Klugheit, sie ist Gottesklugheit: Thomas Mann, Vorgänginger über den Josefzyklus, in der Mitte zwischen Brunnen und Heimholung. Ich habe das Buch eingehend studiert im Zirkel des ebfs. vorgängigen HB.) HB für den alten Mann, dessen Archiv und was darin ich ausfindig mache, das ihn in seinem Leben bis November 2006 davon abgehalten hat, sich zur Religion zu bekennen, die er gehabt haben mußte lange bevor es mich gab in seinem Leben oder er davon wußte, daß es mich gab. Wann das gewesen sein könnte, läßt sich ungefähr auf das Jahr 1992 datieren, ein Sommer 500 Jahre nach dem Beginn der Kolonialisierung Amerikas wurden wir jedenfalls aufgeklärt damals in einem Camp in P. und besuchten die Dokumenta, wo er also immer schon stand und seine 

Kunstgespräche angelegentlich führte mit jedem Interessierten, derer es wirklich viele gab. Ich habe Zeugnisse davon. Verstanden also eingeordnet habe ich sie n. nicht. Dafür sind alle Handschriften viel zu kryptisch, als daß ich ein System schon vermute. Das ist weil: wir bewegten uns in der Vergangenheit hin und her, Sie zwischen Kassel/Herne und Berlin und ich – wo bin ich denn damals schon… Prägsam war der 5. Chemiker gegen alle Regeln. Bock, Stupor, und Schulwechsel mit der gottseigedanken Neuidentifizierung (Reisers) jenseits der Systeme. Warum er das jetzt wissen sollte? Weil er seine selbstgefundene Begründung für das Fehlen meiner Zugehörigkeit nicht weiter auf Verwurzelung (religio) im Sozialismus zurückführen soll: ich hatte das System abgelegt und war schon längst geweiht worden, als ich ihn wirklich kennenlernte. Es gab keinen Grund mehr für mich an etwas real existierendes zu glauben zu jener Zeit. Es begab sich alles erst in der Metaphysik und H.s Identität und Differenz war gelesen ohne verstanden zu sein aber ich wußte ja jetzt erst Hier ist des Säglichen Zeit, das ist mir von seinem Rilkewortschatz überlassen worden und ich konntes anwenden. Hier wird es nicht weitergehen, wenn ich mich auf meinen allein verlassen will. Da müssen andere dazukommen, es war nur nötig, die Sprache einmal auszusprechen, die meine Bedingungen herstellt… Schön, wenn es nur Uhren gewesen wären. Was ich aber an ihnen ablas war keine Zeit, auch nicht ein Tag oder der Sonnenstand. Es waren Namen, immer wieder Namen, und das sie bezeichneten tot. Jedes dieser Worte tötete eines. Nur das Wissen eines anwachsenden Berges von Leichen von Worten hält mich aus der Verzweiflung. Es gibt den Ausgleich, gibt ihn wirklich denke ich. Aber dafür müssen wir schreiben immer weiterschreiben und erst die Lähmung beendet den unwiderruflichen Zustand über die Berechtigung des schon Gesagten, das sich in der Erinnerung festsetzte: als wäre es tatsächlich geschehen… Ist denn etwas geschehen? Seamus sagt: Nein. Ich glaube ihm und werde aufbauen müssen, ausmalen und konstruieren, wie es in den Büchern steht.Doch die erste Person, die mich begleitet heute hat das Glück in einem anderen Buch gestorben zu sein: Seamus ist gerettet. 

Auf einem traurigen Hügel ein wenig über der Stadt steht ein unscheinbares Gebäude, einer Kapelle oder einem größeren Bildstock, wie man sie aus Italien und Süddeutschland überall kennt ähnlich. Das ist verschlossen mit einer Gittertür. Nur Katzen und alles was kleiner ist, kann hineinschlüpfen. Ein mittlerer Pudel zum Beispiel würde da nicht durchpassen. Es ist aber keine Kapelle, man kennt so etwas dort nicht. Es ist ein Altar und war zunächst nur ein Stein am Feldrand zwischen Olivenbäumen. Den hatte einer aufgestellt, oben angehauen und glattgeschliffen und immer, wenn er dort vorbeikam auf dem Weg brachte er etwas dar, das er bei sich hatte und das teuer war. Aber oft führte ihn sein Weg nicht dorthin, er war Nomade im ganzen Land. Und doch baute er von mal zu mal langsam eine Stätte um den Stein herum, die diesen schützen sollte und kenntlich machen. Kenntlich machen als was? Als Eigentum? Den Findling am Weg jedenfalls umgab bald eine künstliche Hüllform, ausgerichtet mit drei Fensterchen und der Türe in die vier Himmelsrichtungen, dieselbe nach Osten. Von dorther betete der fromme Mann. Kniete vor dem Stein, hatte ein Rauchfeuer entzündet, das durch ein geschirmtes Loch in der kuppelförmigen Decke liebliche Gerüche entweichen ließ. Ich kaufte in der Stadt mir (die Höhe) eine Miniatur und lege, wenn mir danach ist, auf die kleine, kleine Schale im Innern ein glühndes Stück Kohle und einen winzigen Brocken Galbanum. Dann raucht es aus der Gugelöffnung wie daselbst in Bethel, wo Jakob seinen Namen erhielt und wo jetzt die Katzen aus und eingehen, weil immer jemand Fleischstücke auf dem Stein liegenläßt. Aber damals; es gab nichts heilgeres und selbst das später errichtete A.heiligste konnte nicht das Wasser, um den Stein zu netzen, Abrams Öl war immer feiner und für ewig darauf vergossen, so daß daran abfiel und abperlte, was ihn reinwaschen wollte. Ich hätt ihm gern dabei zugesehen und gelernt, wie man ehrfürchtig handelt und treu. Doch soviel Zeiten liegen dazwischen, wie man denken kann von einem Leben zum andern. Immer geschieht ein neues Unheil und weitere Prüfungn stehn bevor, die man an diesem Stein (la pierre) erfahren wird, wenn er uns losläßt, wenn wir ihn also verlieren: diesen schwach uns erhaltenen, aber uns stark erhaltenden Glauben.

Auf meinem Weg in die Gemeinde der Hüter und Hüterinnen bin ich nur selten jemam mehr als zwei, drei mal begegnet, und selbst jene paar mal ist es meistens so gewesen, daß einer von uns den andern abstieß. Ich bin nicht immer glücklich zurück im Leben gelandet, es gab Momente die wie außerhalb zu stehn schienen und eine Rückkehr aus ihnen so lange unmöglich machten bis die Zeit selber es einem erlaubte sich von ihnen zurückzuziehen. Ob es für den anderen Hüter genauso war weiß ich natürlich bis heute nicht, denn auch ich stieß ihn ab, so viel ist sicher. Wenn sich zwei ganz nahekommen wollten bedurfte es einer Kommunikation. Damals wußte wir n. nicht genau was das war nur daß manche es taten und konnten und andere nicht. Wir nannten jene Leute Psychos, die über die Gabe verfügten einem etwas über sich mitzuteilen. Lange Zeit bin ich zB. mittags aufgestanden und spät ins Bett gegangen, was dazu führte daß auch ich einer wurde, der sich an Dunkelheit gewöhnt warwas dazu führte sie zu schätzen. Aber jetzt, was morgen um sechs beginnt sind eigentlich nur die Stunden um die Dämmerung und dann wenn alles gedämpft auftritt wegen der fehlenden Verstärkung durchs Licht eine Zeit, in der mir meine Gedanken weniger fremd sind. Das Gehirn hat sich einmal in der für die Reflexion wichtigen Phase des Lebens die bei mir zwischen 19 u. 27. zu liegen kam darauf eingestellt nur von midijour an aktiv an seiner Verwirklichung teilzunehmen und den Rest seiner Aktivitäten die Geometrie des Traums. Es war auch mal anders. Nur jetzt haben wir den Gehirnmittelpunkt erreicht mit unseren Überlegungen zur Hybridtheorie die uns n. weiter beschäftigen wird. Soviel sei gesagt: daß Schlaf an offenen Gräben ein gefährlicher Schlaf ist. Ich werde mir Mittel ausdenken die mir den Tag zurückgeben auch ohne lange Zeit früh schlafen zu gehn. Und so albern es klingt werdich an meim Wasserhaushalt etwas verändern glaub ich. Hier muß ein Wort stehn das soviel bedeuten soll wie weit dürfen wir uns guten Gewissens im Bereich dieses Traums aufhalten die wir doch mit dem unerbittlyken Wake endigen sollten? Es wird darauf keine Antwort geben denn auch hier die Grenze, klamm und kältlich, die uns daran erinnert wie früh es morgen früh sein wird wenn ich die Nacht gegen Mitternacht dehne. Eine einfache Frage zwischendurch die schnell und spontan beantwortet werden muß um weiterlesen zu dürfen: Wie oft ist der Gläserklang zu hören wenn auf dem Nachbarbalkon im Hof drei Leute mit dem Wein anstoßen? Das ist die Wachheit in der ich mich befinde unds würd nicht wundern wenn n. ein Kapitel Konstruktion gelesen ward bis ich endlich rechtzeitig müde werde. Doch wer will das schon, müde sein. Müde sein ist wie, müde sein klingt auch nach Körperlichem, nach Bedürfnissen die wir uns ja abschlagen wie nur dem wirklichen Feind. Vielleicht aber das Wort dagegen: misomatisch? Ich werd sie mir geben diese Eigenschaft und den Feind benennen. Konklusion: eine Befreiung von der Wahrnehmung ist eine Befreiung vom Feld. Das war so sandgelb und es gilt hier in seiner nächsten Stufe, der Befreiung vom Körper als der Befreiung von der Wahrnehmung und der gelungenen Passage durchs Reich der Notwendigkeit in das der Freiheit. Damit wär auch diesem Boden endlich… wo wir ihn zu euch verließen… das Schweigbrot eingesät.

J – II. (Umlauf)

Wenn wir uns den auf dieser Seite ankommenden dunklen Gedanken stellen wollen, bleibt wie auch vorher n. die Frage bestehen: Wann sind wir hier und auch wo sind wir, wenn wir diesen Ort erreichten? Eine Erklärung gibt vielleicht wirklich die Hybridtheorie, wenn als Versuch über die menschliche Vorstellungskraft nicht allein die phantastische Begabung Mahlers sondern auch meine Fähigkeit, sie zu spiegeln angenommen werden darf. Die Konstruktion jener erstersten Kapelle n. im jungen Menschheitsalter ohne zwingende Wiederbelebung (weil die Überlieferung selbst n. lebendig war) verlangt nach dem authentischen Baumaterial. Analog also‘s Faksim Manuskript der 10. Symphonie, das sie mir überlassen. Nebenbei der Zugang zum Archiv der Schönberg-Gesellschaft und die Karteien des Aalto Museums in Jyvväskylla, beides notwendige Vorraussetzung für ihre Arbeit am Stück: Ewa, deren Gelingen immer voller Süden war. Doch ich wußte von ihr ja n. gar nicht. Erst ihre Einladung auf das Schiff nach Helsinki brachte uns zusammen, aber so zusammen, als wären wir nie uns nicht bekannt gewesen. Möglich, daß da jemand Lebenslinien kreuzte, der außerhalb stand und Interesse daran hatte. 

Seamus war interessiert am Fortgang der Erzählung, weil sein eigenes kleines Lebchen davon abhing, wie stark ihn jemand vermissen würde wenn er die Geschichte verließ. Das Ewamädchen hingegen ist für ihn nicht von Bedeutung. Aber war nicht sie selbst so in der Erzählung verwurzelt, daß es bald keine Rolle mehr spielte ob und wie sie die Symphonie fertigstellte sondern nur ob sie sie überlebte? Und Seamus wußte ja nicht, wie es mit ihr zu Ende gegangen war auf jenem letzten Schiff, das sie über das Meer zurücktragen sollte, nur wir wußten es, weil auch im Ersten sandgelbenen Band davon die Rede war, den er nicht erlebte – weil er n. als kohlrübe uffm feld jestanden hat… Doch er war nach ihr aufgetaucht, sie war eine Vorgängige für ihn, fast so wie Gadamer durch HB für mich. Die Geschichte leistete die Überlieferung ihres Schaffens auf ihn; er war hier nur als irgendein Mediziner aufgetaucht – aber es besteht die Möglichkeit, daß es der richtige Arzt war, den er verkörperte. Er müßte sich belesen haben über die neurophysikalischen Zusammenhänge die sein Leben konstituierten und würde so schnell erkennen, daß er es selbst war, der die besagten Lebenslinien kreuzte und so für seine eigene Geburt vorsorgte. War Ewa einmal verloren gegangen, würde seine Zeit beginnen. Das haben wir schon gesehen daß es so ist und können ihm diese Sicherheit geben. Es besteht eine nur mindestens notwendige Gleichzeitigkeit seiner und unserer Vorhandenheit (im Feld) damit der Funke ausgelöst wird und die Übertragung stattfindet. 

Das ist passiert. Ich sah die Linien sich kreuzen und aus dem Schnittpunkt ein neues entstehen, für das ich seinen Namen jetzt brauche. Der war also vergeben schon vor sechs Jahren und natürlich wußte ich, daß er nicht Fragment bleiben würde in der unsicheren irischen Aussprache, die n. zu tun war. Aber n. gab es nicht den Bogen zu ihm ins fremde, erste Buch – also nicht seine, des Alten, Bedingung…

…die Welt oder System oder Geschlechter von Menschen ohne ihr Zutun allein auslöschen zu vermögen. Ich habe das einmal eine lange Nacht beobachten können wo Tempel und Ecclesia offenstanden wer immer erlöst werden wollte kommt ruhig zu spät, es wäre eine große Bitternis um den neun Planeten ohne ihn. Doch wer wird gehen, bevor nicht ein Plan zumindest gemacht wäre etwas n. zu heben aus dem Verlust. Große Gedanken – große Philosophen; und jedes Denkens nur halbmächtiger Mensch weiß was 1 Gedanken zu einem großen Gedanken und was dem Denkenden zur Philosophie verhilft. (1. Fußnote geht vorbei an Rheinstein BI) Hat man sich erst verabschiedet ist es fatal das große Denken nicht mit nach oben zu retten, der Fall wär nicht mehr in einen Sprung sondern man stolperte einfach hinaus genauso wie herein, nur eben falschrum. „Why? Because you have the cursed jesuit strain in you, only it’s injected the wrong way.“ Aber wir solln nicht mit den Schlangen zumal nicht mehr nach dem Krieg. Der das beherrschte was sie an ihn fesseln würde wenn er es dann n. wollte mit ihnen genauso verfahren wie mit den Mill. andern. Sein Interesse an uns schwand wo n. etwa wir selbst ihn uns heranzogen um Rat und Tat nicht verlegen, er sah uns voraus gehen. Die Büßerkutte im Wind schräg gelegt und seine und meine Rockschöße flattern über die Leipziger Straße (hier: übern Theodor-Heuss-Platz); an beiden Orten stand fest, warum der Glaube an ich nenne sie einmal die Leute nicht längst Realität geworden sei wenn der eine sie n. nicht und der andere sie nicht mehr überhaupt zu sich als Mensch bekannte. Und wohin das führte können wir uns berechnen ohne sogar um irgende Wahrscheinlichkeit bemühts. zu müssen. Logisch wärs aber nicht derart vorzugehn, es müßten andere Möglichkeiten sein, den Planeten wieder zu verlassen. Da wenn 1 Ereignis mit n größer als minus unendlicher Wahrscheinlichkeit eintritt und die Konsequenz f(n) fatal, der Gewinn von f(not-n) unendlich klein ist muß man sich in einer Situation die eine Lösung verlangt in f(n)Gewinn und f(n)Verlust gegen den Gewinn ja n. nicht einmal versprechenden jeden Falls wenden sodaß der Verlust unbed. vermieden werde. Verlust als Ansammlung von Bösem relativ zur Häufung von Gutem (Gewinn) meint dann endlich: um das Böse zu vermeiden auch Böses tun heißt: heißt gegenstaatlich handeln, antisozial.

Ja, richtig. Wir bewegen uns auf eine endliche Ordnung zu, die allem zu widersprechen scheint, was wir bisher lernten, jeder menschenfest gehaltenen Kategorie entgeht wie ein entropisches Wuchern im Bau der Sprache. Man kann es beobachten, man kann sogar die Kontrolle haben und es mag auch gelingens freundlich zu stimmen: aber s. Freundschaft wird nur eine aufgehobene Feindschaft sein, eine in der Zeit nach vorn verdrängte Rachelust die ihr Ziel nicht aus den Augen verliert. Doch das sind die dunkel Seiten der Macht, vor denen wir uns hüten wollten mein junger Jedi. Für heut hast du genug gelernt… von allen Fragen befreie deinen Geist.

Fahrender Scholast, Gefährte; was dein Weg war wird der meine, wo du hingingst werd ich nie sein, was du warst n. bin ich niemals aber was ich werde… wird die Nacht überschreiten in den ersten Tag der Woche hinein für die andern u. weiß ich habe 2mal den Sabbath weil mir ihr Gesetz und immerhin die Tage sind lange graublättrig zerfasert u. ohne Richtung, sagte ich habes mal von ihr gehört in einem der vorgängigen Postulate über was ist meins u. was ihres das ich nur aufbereite Mund der ich bin traure um das Rätsel das ich plötzlich gelöst hatte und nicht mehr vorstelln kann wie es war der Perseiden nicht genau zu wissen.